Über Winzersekt, Industrie-Sekt, Cava und Champagner

Zwei Sektkonzerne dominieren den deutschen Markt und verkleben mit viel Werbung die Augen für Qualität. Dabei sind Industriesekte leicht von aufwendig hergestellten Winzersekten zu unterscheiden.

Die wichtigste Frage: wurde dieser Sekt im Großtank oder in der Flasche vergoren? Warum schmeckt Winzersekt besser?

Alle Sekte – egal wie teuer oder billig – werden aus bereits fertig vergorenem Wein hergestellt, der einer zweiten Gärung zugeführt wird. Das gilt auch für Champagner, Crémant und spanische Cava. Gemeinsames Kennzeichen ist die sogenannte Perlage aus Kohlendioxid, die dem Getränk in Gestalt kleiner Blasen entweicht.

Cava Genuss im Restaurant Kazan* in Santa Cruz de Tenerife
Cava Genuss im Restaurant Kazan* in Santa Cruz de Tenerife
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Sektkunde

Der Sekt zu Silvester – warum heißt dort „trocken“ süß?

Der Jahreswechsel kommt, es knallen die Böller, das Feuerwerk und auch die Sekt-Korken. Schön ist, wenn es knallt, aber aus Genießergründen vielleicht doch nicht? Bei einem guten Sekt ist es schade, weil beim Knallen und dem anschließend praktisch unvermeidlichen Schäumen aus der Flasche viel Perlung, oder wie die Fachleute sagen Mousseux, verloren geht. So sage ich frech, knallen oder nicht, es kommt auf die Qualität an. Ganz raffiniert wäre natürlich, man lässt in größerer Runde ein einfacheres Gewächs um 12 Uhr knallen und reicht dann ein edleres sanft geöffnet hinterher. Aber vielleicht ist das zu akademisch doch vielleicht einen Versuch wert. Auf jeden Fall gibt es neben den großen und bekannten Marken viele ganz ausgezeichnete Winzersekte.

Leider recht irreführend sind die Geschmacksbezeichungen bei Sekt, die gar nicht konform gehen mit dem, was man von Wein kennt.
„Trocken“ heißt bei Sekt mild bis fast schon süß. Auf was muss man dann achten, wenn es wirklich trocken sein soll? Was heißt „brut“ oder „extra dry bzw. extra trocken“? Man denkt, aha, jetzt trocken? Nein, leider gefehlt. Letzteres bedeutet 12 bis 17 g/l Restzucker, in etwa soviel wie halbtrockener Wein. Denn bei Wein reicht trocken nur bis maximal 9 g/l Restzucker.

Hier die gesetzlichen bzw. EU-weiten Regelungen zur Geschmacksbezeichnung von Sekt bzw. des Zuckergehalts:

brut nature (naturherb): kein Zuckerzusatz. Der Zuckergehalt des fertigen Erzeugnisses liegt unter 3 Gramm/Liter
extra brut (extra herb): zwischen 0 und 6 g/l Zuckergehalt
brut (herb): unter 12 g/l Zuckergehalt
extra dry (extra trocken, sehr trocken): zwischen 12 und 17 g/l
trocken (dry, sec): zwischen 17 und 32 g/l
halbtrocken (medium dry, demi sec): zwischen 32 und 50 g/l
mild (süß, doux): mehr als 50 g/l

Trocken steht bei Sekt also für gut süß, zwischen 17 und 32 g/l Zucker. Das bedeutet bei Wein – bis 18 g/l Liter zählt bei Wein als halbtrocken – schon gut abgerundet. Trockener Sekt liegt also noch darüber. Das Ganze ist etwas verwirrend, hat sich aber so entwickelt, und wenn man es weiß, dann doch kein Problem. Also: Prosit! Finden Sie den richtigen Tropfen.

Was ist Sekt, was Schaumwein, was ist Champagner oder Crmeant:

Sekt oder Qualitätsschaumwein?
Dieser ist nicht auf die Herstellung im Inland oder deutsche Grundweine beschränkt. Die Bestimmungen gelten EU-weit, auch für Produkte aus Drittländern, wenn sie entsprechend hergestellt wurden. Das fertige Produkt muss mindesten 10 Vol.% Alkohol enthalten. Inländischer Qualitätsschaumwein oder Sekt muss eine zweite Gärung durchlaufen haben. Ferner sind je nach Herstellungsverfahren gewisse Mindestlagerzeiten vorgeschrieben. Erzeugnisse unterhalb dieses Qualitätslevels dürfen nur als Schaumwein verkauft werden.

Was ist Qualitätsschaumwein b.A. (bestimmte Anbaugebiete) oder Sekt b.A.?
Dazu müssen die Grundweine zu 100% aus dem benannten Gebiet kommen. Außerdem muss sich das Produkt einer amtlichen Prüfung unterziehen und erhält eine amtliche Prüfungsnummer (A.P. Nr.). Entsprechendes gilt für Rebsorten-Sekte und die Angabe kleinerer Gebiete wie Ortsnamen oder Lagen. Bei letzteren müssen 85% des Grundweins aus dem kleineren Gebiet, jedoch stets zu 100% aus dem bestimmten Anbaugebiet stammen.

Wann darf es Champagner heißen?
Die Bezeichnung entspricht einem Qualitätschaumwein b.A. Die Grundweine müssen zu 100% aus der Champagne, die Gegend um Reims und Epernay, in Frankreich stammen. Zur Herstellung sind nur drei Rebsorten erlaubt: Pinot noir = blauer Spätburgunder, Pinot Meunier = Schwarzriesling und Chardonnay. Die „Ausfuhr“ von stillem Champagner-Wein ist nur in Flaschen erlaubt, so dass andernorts kein Champagner hergestellt wird. Die Verwendung des Wortes Champagner oder anklingende Worte dürfen für andere Sekte, Weine oder Herstellungsverfahren nicht verwendet werden.

Was ist Crémant?
Durch den Schutz von Champagner wurde die schon zuvor für gehobenen französischen Schaumwein gebräuchliche Bezeichnung Crémant EU-weit zugelassen. Sie gilt grundsätzlich nur für weiße oder rosé Schaumweine mit geschützten geographischen Angaben oder Ursprungsbezeichnungen, in Deutschland also für Schaumweine, die den Voraussetzungen für Sekt b.A. entsprechen. Die Trauben müssen von Hand gelesen worden sein. Die Reifung auf der Flasche und Hefe nach der zweiten Gärung muss mindestens neun Monate betragen. Ferner gibt es Vorschriften für die schonende Pressung. Es dürfen nicht mehr als 100 l Most aus 150 kg Lesegut gewonnen werden. Hinzu kommen Grenzen für Süße und Schwefel.

Wann ist es Flaschengärung?
Bei dieser Angabe muss die zweite Gärung in der Flasche erfolgt sein. Dort muss das Erzeugnis mindestens neun Monate Reifung durchlaufen haben. Die Bezeichnung ist nur bei Sekt, also bei Qualitätsschaumwein oder Qualitätsschaumwein b.A. zulässig.
Quelle: www.bonvinitas.com

Die besten deutschen Sekte 2016

314 deutsche Sekte überzeugen durch Qualität / Sekthaus Raumland stellt erneut die Kollektion des Jahres
 
Die besten deutschen Sekte, hergestellt nach der Methode der klassischen Flaschengärung, stehen fest. Insgesamt 451 Sekte, zum Wettbewerb eingereicht von Weingütern, Genossenschaften und Sektkellereien aus allen deutschen Anbaugebieten, wurden Mitte Juli 2016 von einer 50-köpfigen Fachjury verkostet und bewertet.
 
Insgesamt 314 Sekte schafften die hohe Qualitätshürde von mindestens 87 Punkte (im internationalen 100-Punkte-Schema) und dürfen ab sofort mit der Auszeichnung von Meiningers Deutscher Sektpreis werben.
 
„Nachdem wir bereits im vergangenen Jahr beim ersten Sektpreis von den Qualitäten sehr beeindruckt waren, sehen wir in diesem Jahr sogar noch eine Steigerung. Sekte aus klassischer Flaschengärung sind bei weitem nicht mehr nur eine Ergänzung des Weinsortiments, sondern bilden sowohl in quantitativer wie vor allem qualitativer Hinsicht einen eigenen Bereich bei vielen deutschen Weingütern, Genossenschaften und Kellereien“, so Christoph Meininger, Verleger und Veranstalter des Wettbewerbs.
 
Umgangssprachlich als „Winzersekt“ bezeichnet, findet sich im Angebot der deutschen Weinerzeuger eine wahre Vielfalt an Spitzensekten. So ist unter den Siegersekten alles vom klassischen Riesling Sekt, über Burgunder Cuvées und Rosé Sekte bis hin zu regionalen Spezialitäten wie Sekten aus Muskat-Trollinger oder Silvaner in allen Preisbereichen und Geschmacksrichtungen vertreten.
 
„Es freut uns insbesondere, dass unter den Siegern des diesjährigen Wettbewerbs neben bereits etablierten und bekannten Sekterzeugern auch einige Newcomer und uns, zumindest im Bereich Sekt, bisher nicht bekannte Weingüter vertreten sind“, zieht Christian Wolf, Verkostungsleiter des Sektpreises sein Fazit.
 
Die Sekte wurden für den Wettbewerb in insgesamt 6 Kategorien eingeteilt. Die besten 3 Sekte der jeweiligen Kategorie wurden zusätzlich zu ihrer erreichten Punktzahl im Wettbewerb mit den Plätzen 1 bis 3 ausgezeichnet. Außerdem konnte die Jury in 4 Kategorien die Auszeichnung „Bester Brut Nature“, also Sekte ohne Zugabe einer Dossage, verleihen.
 
Die Auszeichnung „Kollektion des Jahres“ konnte in diesem Jahr das Sekthaus Raumland erringen, eines der führenden Sekthäuser in Deutschland und auch im Vorjahr bereits Sieger dieser Auszeichnung.
 
Meiningers Deutscher Sektpreis wurde vom Meininger Verlag, Neustadt, im Jahr 2015 erstmalig veranstaltet, um der kleinen, aber feinen Anzahl deutscher Sekte aus klassischer Flaschengärung, eine Plattform zu bieten, in denen sie ihre Qualitäten mit anderen messen können und so dem Winzer wie auch dem Konsumenten eine verlässliche Orientierung bietet.
 
Bei Sekten aus klassischer Flaschengärung findet die zweite Gärung in der Flasche statt. Dieses Verfahren ist vorwiegend vom Champagner bekannt, bei dem dieses Verfahren auch vorgeschrieben ist. Die klassische Flaschengärung ist das aufwendigste Verfahren zur Herstellung von Schaumwein und wird in der Regel ausschließlich für hochwertige Sekte angewendet.
 
 
Die diesjährigen Sieger Meiningers Deutscher Sektpreis 2016
 
Kategorie I – Riesling Sekt brut
 
1. Platz: 2013 Riesling extra brut, Wein- und Sektgut F. B. Schönleber, Oestrich-Winkel
 
2. Platz: 2014 Riesling brut, Weingut Reichsrat von Buhl, Deidesheim
 
3. Platz: 2012 Riesling Brut, Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim
 
Kategorie II – Burgunder Sekt brut
 
1. Platz: Reserve brut, Weingut Reichsrat von Buhl, Deidesheim
 
2. Platz: 2013 Weissburgunder Extra Brut, Weingut Bergdolt Klostergut St. Lamprecht, Neustadt-Duttweiler
 
3. Platz: 2014 Pinot brut nature, Weingut Stefan Reinhardt, Niederkirchen
 
Kategorie III – Prestige-Burgunder Sekt brut (mind. 36 Monate Hefelager)
 
1. Platz: 2008 Cuvée MO Brut Nature, Schlossgut Diel, Burg Layen
 
2. Platz: 2008 Pinot & Chardonnay brut, Weingut Riffel, Bingen
 
3. Platz: 2009 IX. Triumvirat – Grande Cuvée Prestige Brut, Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim
 
Kategorie IV – Rosé Sekt brut
 
1. Platz: 2013 Rosé extra Brut, Griesel Sekt – Sekthaus Streit, Bensheim
 
2. Platz: 2011 Spätburgunder Rosé Extra Brut Cuvée Special, Weingut Bergdolt Klostergut St. Lamprecht, Neustadt-Duttweiler
 
3. Platz: 2014 Pinot Rosé Brut, Weingut Gerhard Aenis, Binzen
 
Kategorie V –Sortenvielfalt Sekt brut
 
1. Platz: Kleinberger Nenniger Schloßberg Crémant Brut, Sektgut Martin Klein, Kreuzweiler
 
2. Platz: 2013 HOMMAGE 1816 Sylvaner brut, Weingut Braunewell, Essenheim
 
3. Platz: Johanniter brut, Öko-Hof Ruesch, Buggingen
 
Kategorie VI – Sekt trocken
 
1. Platz: 2014 Riesling extra trocken, Weingut Erich Stachel, Maikammer
 
2. Platz: 2014 Crémant Riesling Saarkristall extra trocken, Bernard-Massard Sektkellerei, Trier
 
3. Platz: 2014 Kirrweiler Mandelhöhe Pinot blanc de Noir Sekt extra trocken, Weinhaus Ralph Anton, Kirrweiler
 
 
Sonderauszeichnungen
 
Kollektion des Jahres
Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim
 
bester Brut Nature der Kategorie I – Riesling Sekt brut
2008 Riesling Brut Nature
Schlossgut Diel, Burg Layen
 
bester Brut Nature der Kategorie II – Burgunder Sekt brut
2011 Cuvée XXV Anniversaire Brut Nature
Sektkellerei Andres und Mugler, Ruppertsberg
 
bester Brut Nature der Kategorie IV – Rosé Sekt brut
Perlage Rosé brut nature
Weingut Hirschmüller, Lauffen
 
bester Brut Nature der Kategorie V –Sortenvielfalt Sekt brut
2014 Gelber Muskateller Pfalz Brut Nature
Weingut Nicole Graeber, Edenkoben
 
bester Sekt aus aromatischen Rebsorten
2014 Muskat-Trollinger Rosé Sekt Prélude brut
Weingut Doreas, Remshalden

Alle prämierten Sekte aus klassischer Flaschengärung finden Sie ab sofort auf MEININGER ONLINE unter www.meininger.de.
 
Weitere Informationen: www.deutscher-sektpreis.de, www.meininger.de

Tisch&Tafel Fellbach

Regionale Avantgardeküche, Sektcocktails und die einfachsten Spätzle der Welt!

Am 23. und 24. April 2016 öffnet die Messe Tisch&Tafel in der Alten Kelter in Fellbach wieder ihre Pforten und bietet den Besuchern regionale und vor allem hochwertige Genuss- und Wohnkultur. In gemütlicher Marktplatzatmosphäre gilt es einzigartige Produkte aus der Region kennenzulernen: kreative Ideen, liebevoll hergestellte Dekorationen und kulinarische Genüsse. Eins haben all diese Dinge gemeinsam – sie werden mit viel Herzblut und Liebe zur Region ausgewählt und hergestellt.

Die Vorbereitungen für die Messe gehen jetzt in die heiße Phase. Nach dem großen Erfolg der Premierenveranstaltung im vergangenen Jahr, ist das Interesse der Aussteller noch weiter gestiegen und Projektleiterin Julia Schmauder kann sich bereits jetzt darüber freuen, dass die gesamte Ausstellungsfläche ausgebucht ist und meint: „Das ist für uns eine großartige Bestätigung, dass wir mit unserem Konzept den Nerv der Zeit sowie den Geschmack des Publikums und damit auch der Aussteller treffen.“

Auch in diesem Jahr gilt es neue Produkte kennenzulernen und natürlich zu probieren. Sei es an den einzelnen Ständen, oder beim Rahmenprogramm auf der Showbühne. So präsentiert Frizle die einfachsten Spätzle der Welt, die man von der Packung direkt in den Kochtopf pressen kann. Ohne Spätzlepresse, Sauerei und Abwasch – und das auch noch in Bio-Qualität. Da schlägt das Schwabenherz sicherlich hoch! Kessler Sekt und die Jungs von Schwarzwald Bar Brigade zeigen, welch kreative Cocktails aus dem heimischen Sekt entstehen können. Ihre gemeinsame Bar wird sicherlich eine beliebte und erfrischende Anlaufstelle in der Alten Kelter sein.

In der Showküche wird Sternekoch Russell Pirrit wieder überraschende Kreationen präsentieren und so manchen Kochtipp an die Besucher weitergeben. Neu dabei sind Marcus Schneider von cooking concept Reutlingen, der seine regionale und saisonale Avantgardeküche vorstellt und August Kottmann, aus dem Gasthof und Restaurant Hirsch in Bad Ditzenbach, der schwäbische Spezialitäten zaubert. Klar, dass anschließend probiert werden darf!

Die Messe Tisch und Tafel findet am 23. +24 April 2016 in der Alten Kelter Fellbach statt; Öffnungszeiten Sa 10 – 20 Uhr, So 11 – 18 Uhr

Tickets für die Messe Tisch&Tafel gibt es bei Easy Ticket Service im Vorverkauf für 7 Euro. Die Anfahrt zur Messe mit der VVS ist im Preis bereits inbegriffen.

Weitere Informationen unter www.messe-tischundtafel.de

Die Sternfrucht

Wenn Sie in Ihrem Sekt Sterne sehen, könnte das auch die Karambole sein. Die Früchte sind im Querschnitt sternförmig, weshalb sie auch Sternfrucht genannt werden. Die tropische Pflanze sorgt mit ihren fünfzackigen Früchten für optische Highlights in prickelnden Getränken, im Cocktail oder im Smoothie. In einem Obstsalat mit Mango und Melone oder einem grünen Salat ist die Sternfrucht ebenfalls ein Hingucker. Für Desserts und pikante Speisen mit Fisch und Meeresfrüchten bietet sie sich als essbare Dekoration an. In Asien werden die „Sterne“ gerne als erfrischendes Fingerfood serviert.

Die Karambole hat einen süßsäuerlichen Geschmack, der an eine Mischung aus Stachelbeere, Quitte und Apfel erinnert. Die Frucht ist unter anderem reich an Mineralstoffen wie Kalium, Provitamin A und Vitamin C. In 100 g Fruchtfleisch sind rund 35 mg Vitamin C enthalten. Das deckt rund ein Drittel des Tagesbedarfs eines Erwachsenen und stärkt gerade im Winter die Abwehrkräfte. Zudem ist das exotische Obst aufgrund des hohen Wassergehalts mit 24 kcal pro 100g äußerst kalorienarm. Patienten mit Nierenerkrankungen sollten die Sternfrucht allerdings meiden, da bestimmte Substanzen nicht ausgeschieden werden. Sie reichern sich im Körper an und können zu Vergiftungen führen.

Die Heimat der Karambole ( Averrhoa carambola ) liegt vermutlich in Indochina, Malaysia und Indonesien. Der immergrüne Baum wird bis zu 12 Meter hoch und braucht ein tropisches Klima. Das exotische Obst ist ganzjährig im Handel erhältlich und wird vor allem aus Malaysia nach Deutschland eingeführt.

Bevorzugen Sie beim Einkauf reife gelb- bis bernsteinfarbene Früchte, die einen jasmin-ähnlichen Duft verströmen. Grüne Karambolen reifen nicht nach und sind mehr oder weniger sauer. Die Früchte sind druckempfindlich und müssen deshalb vorsichtig transportiert werden. Bei Zimmertemperatur hält sich die Karambole drei bis vier Tage, im Gemüsefach des Kühlschranks rund eine Woche. Vor dem Verzehr die Sternfrucht gründlich waschen, die Enden entfernen und quer in Scheiben schneiden. Die Schale und die wenigen Kerne sind essbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Winzer des Jahres ausgezeichnet

Im Rahmen der Bundesweinprämierung 2015 der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jetzt die Bundesehrenpreise an deutsche Spitzenwinzer vergeben. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung auf dem Hambacher Schloss in der Pfalz erhielten 22 Winzerbetriebe die höchste Auszeichnung der deutschen Weinwirtschaft. Die Preise überreichten Staatssekretär Peter Bleser und DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer zusammen mit der Deutschen Weinkönigin Josefine Schlumberger. Winzer des Jahres ist das Weingut Manz aus Weinolsheim (Rheinhessen). Sekterzeuger des Jahres wurde Klaus Herres vom Sektgut St. Laurentius aus Leiwen (Mosel). Die beiden Winzerbetriebe erzielten bundesweit die besten Ergebnisse für Wein bzw. Sekt in der DLG-Bundesweinprämierung 2015. Auf dem Hambacher Schloss kürte die DLG außerdem den „Jungwinzer des Jahres“ und die „Jungwinzervereinigung des Jahres“. Jungwinzer des Jahres wurde Stefan Braunewell vom Weingut Braunewell aus Essenheim (Rheinhessen). Jungwinzervereinigung des Jahres wurde die Gruppierung „Generation PINOT“ aus Freiburg (Baden).
 
Staatssekretär Bleser gratulierte den Preisträgern und würdigte ihre „herausragenden“ Leistungen: „Wettbewerbe wie die der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft sind wichtig, um Verbrauchern die Auswahl zu erleichtern. Produkte, die mit einem DLG-Siegel ausgezeichnet sind, garantieren, dass es sich hierbei um ein geprüftes Qualitätsprodukt handelt“, sagte Bleser vor der Preisverleihung.
 
„Die ausgezeichneten Weingüter und Winzergenossenschaften stehen beispielhaft für eine Genusskultur, die weltweit ihresgleichen sucht. Mit Leidenschaft, Kreativität und fachlichem Können sind die Winzer Garant für den hervorragenden Ruf, den der deutsche Wein weltweit genießt. Die mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichneten Betriebe gehören zur Qualitätselite und dürfen sich zu Recht zu den Qualitätsbotschaftern des deutschen Weins zählen“, lobte DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer die diesjährigen Preisträger.
 
Bundesehrenpreisträger Wein 2015
Bundesehrenpreis in Gold und „Winzer des Jahres 2015/2016“ (1. Platz)
·              Weingut Manz, Weinolsheim (Rheinhessen)
 
Bundesehrenpreis in Silber 2015 (2. Platz)
·              Weingut Ernst Bretz, Bechtolsheim (Rheinhessen)
 
Weitere Bundesehrenpreise 2015
·              Weingut Andreas Laible, Durbach (Baden)
·              Weingut Schwörer, Durbach (Baden)
·              Weingut Zehnthof Tobias Weickert, Sommerach (Franken)
·              Weingut Geiger & Söhne, Thüngersheim (Franken)
·              Winzergenossenschaft vinum autmundis, Groß-Umstadt (Hessische Bergstraße)
·              Weingut Toni Müller, Koblenz-Güls (Mosel)
·              Weingut Theo Enk, Dorsheim (Nahe)
·              Vier Jahreszeiten Winzer eG, Bad Dürkheim (Pfalz)
·              Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
·              Weinhaus Karl Pfaffmann Erben, Walsheim (Pfalz)
·              Weingut Georg Müller Stiftung, Hattenheim (Rheingau)
·              Weingut Walter Strub, Engelstadt (Rheinhessen)
·              Weingut Fleischmann, Gau-Algesheim (Rheinhessen)
·              Weingut Marcel Schulze, Döschwitz (Saale-Unstrut)
·              Weingut Drei Herren, Radebeul (Sachsen)
·              Lauffener Weingärtner eG, Lauffen (Württemberg)
·              Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
 
Bundesehrenpreisträger Sekt 2015
 
Bundesehrenpreis Sekt in Gold und „Sekterzeuger des Jahres 2015/2016“ (1. Platz)
·        Sektgut St. Laurentius Klaus Herres, Leiwen (Mosel)
 
Bundesehrenpreis Sekt in Silber
·        Winzergenossenschaft Edenkoben, Edenkoben (Pfalz)
 
Bundesehrenpreis Sekt in Bronze
·        Wein- & Sektgut Wilhelmshof, Siebeldingen (Pfalz)
 
Sonderauszeichnung „Jungwinzer des Jahres“
Auf dem Hambacher Schloss zeichnete die DLG auch zum zehnten Mal den „Jungwinzer des Jahres“ aus. Junge Talente aus zahlreichen Anbauregionen Deutschlands bewarben sich in diesem Jahr um den Nachwuchspreis der deutschen Weinwirtschaft. „Jungwinzer des Jahres“ wurde Stefan Braunewell vom Weingut Braunewell aus Essenheim (Rheinhessen). „Vizemeister“ wurde Adrian Spieß vom Weingut Wilfried Spieß aus Weingarten (Pfalz). Den dritten Platz belegte Philipp Kiefer vom Weingut Kiefer-Seufert aus Ballrechten-Dottingen (Baden). Jungwinzervereinigung des Jahres wurde die Gruppierung „Generation PINOT“ aus Freiburg (Baden).
 
DLG-Bundesweinprämierung
Die DLG-Bundesweinprämierung ist der führende Wettbewerb für deutsche Weine und Sekte. Insgesamt bewerteten die Wein-Experten der DLG in diesem Jahr rund 4.300 Weine und Sekte. Alle Ergebnisse sind unter www.DLG-Verbraucher.info veröffentlicht.

Ergebnisse der DLG-Bundesweinprämierung 2015

Rund 4.300 Weine und Sekte von Experten getestet – Sonderpreis „Beste Kollektionen“ für Wein und Sekt sowie „Bestes Riesling-Sortiment“

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt die Weine und Sekte bekannt gegeben, die in der DLG-Bundesweinprämierung 2015 ausgezeichnet wurden. In drei Prüfrunden zur führenden Qualitätsprüfung für deutsche Weinerzeuger testete die DLG rund 4.300 Weine und Sekte aus den deutschen Anbauregionen. In diesem Jahr vergaben die DLG-Weinexperten 62 Gold Extra-, 782 Gold-, 1513 Silber- und 980 Bronze-Medaillen. Alle Testergebnisse sind im Internet unter www.DLG-Verbraucher.info veröffentlicht. Die Verleihung der Bundesehrenpreise mit Bekanntgabe des DLG-Winzers des Jahres und der DLG-Jungwinzer des Jahres findet am 29. Oktober im Hambacher Schloss (Neustadt a. d. Weinstraße) statt.

Die 50 besten Weine und die zwölf besten Sekte
Mit 21 Auszeichnungen stellt die Pfalz in diesem Jahr die meisten Weine und Sekte, die mit dem „Goldenen DLG-Preis extra“ prämiert wurden. Es folgen Rheinhessen mit elf sowie Baden mit zehn „Goldenen DLG-Preisen extra“.

Die meisten Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze erzielten mit 1172 Prämierungen die Winzer aus der Pfalz, gefolgt von Baden (659), Rheinhessen (574) sowie Württemberg (531).

Beste Kollektionen 2015
Im Rahmen der Bundesweinprämierung werden jedes Jahr die besten Kollektionen in den Kategorien „Weißwein trocken“, „Weißwein fruchtig“, „Rotwein trocken“, „Barrique trocken“ und „Edelsüß“ ermittelt und ausgezeichnet. Zwei Sonderpreise für die besten Sekt-Kollektionen „brut“ und „fruchtig“ werden ebenfalls vergeben. Die Preisträger für die „Besten Kollektionen 2015“ sind:

Beste Kollektion „Weißwein trocken“
Herrengut St. Martin, St. Martin (Pfalz)
Beste Kollektion „Weißwein fruchtig“
Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
Beste Kollektion „Rotwein trocken“
Weingut Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
Beste Kollektion „Barrique trocken“
Weingut Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
Beste Kollektion „Edelsüß“
Durbacher Winzergenossenschaft, Durbach (Baden)
Beste Kollektion „Sekt brut“
Sektgut St. Laurentius Klaus Herres, Leiwen (Mosel)
Beste Kollektion „Sekt fruchtig“
Weingut Alfons Ziegler, St. Martin (Pfalz)

Bestes Riesling-Sortiment
Zum 17. Mal wurde in diesem Jahr der „ProRiesling“-Ehrenpreis des Vereins „ProRiesling“ verliehen. Er geht an das beste Riesling-Sortiment der Bundesweinprämierung 2015:

· Weingut Gerold Spies, Dittelsheim-Heßloch (Rheinhessen)

DLG-Bundesweinprämierung: Aktuelle Qualitätstrends
In der DLG-Bundesweinprämierung präsentierten sich die trockenen Weißweine des aktuellen Jahrgangs 2014 auf einem hohen Qualitätsniveau. Rebsorten wie Silvaner und Riesling wurden sehr klar und meist fruchtbetont ausgebaut. Die Weine besitzen neben der Fruchtaromatik auch Cremigkeit und Schmelz. „Damit zählen trockene Weißweine deutscher Provenienz international sicher zu den Besten und müssen keinen Vergleich scheuen“, unterstreicht der wissenschaftliche Leiter der DLG-Bundesweinprämierung, Prof. Dr. Rainer Jung (Hochschule GEISENHEIM University), das herausragende Profil deutscher Weißweine. Aber nicht nur Riesling und Silvaner überzeugten, auch Weine der Rebsorte Scheurebe präsentierten sich nuancenreich: von leicht vegetativ und erfrischend über Weine, die eher deutlich exotische und beerige Aromen aufweisen. Mit den in der DLG-Bundesweinprämierung ausgezeichneten Vertretern muss die Scheurebe, die im nächsten Jahr ihr 100. Jubiläum feiert, den internationalen Vergleich mit Sauvignon blanc nicht scheuen. Die Burgunder-Weine, die sich dem DLG-Expertenurteil stellten, präsentierten verschiedene Stile: Weißburgunder und Grauburgunder zeigten sich einmal fruchtig und gehaltvoll ausgebaut, bei anderen Weinen kam Holz in dezenter Weise zum Einsatz (auch beim Chardonnay), und es wurde mit Säureabbau gearbeitet. Auch diese Weine sind internationale Spitzenprodukte.

Breites Spektrum an Rotweinen
Die Rotweine, die sich dem Expertenurteil stellten, zeigten das breite Spektrum traditioneller, aber auch internationaler Sorten, die man bei deutschen Winzern entdecken kann. Als Klassiker dominierte dabei der Spätburgunder. „Erfreulich ist, dass die Winzer auch hier den Holzeinsatz mittlerweile sehr gut beherrschen und die Rebsorte klar erkennbar herausarbeiten“, erläutert Prof. Jung das gekonnte Spiel mit der Rebsortentypizität. In Deutschland angekommen sind auch die internationalen Rotweinsorten. Es stellt offenbar kein Problem dar, rebsortentypische Merlots, Cabernet Sauvignons oder Tempranillo-Weine in Deutschland anzubauen. Aber auch unter den roten Cuvées wurden Weine prämiert, die in Tanninstruktur, Holz und Extraktfülle optimal abgestimmt und harmonisch sind.

Edelsüße Weißweine: Klarheit und Reinheit
Bei den edelsüßen Spezialitäten zeigten sich die DLG-Experten von der Klarheit und Reinheit, in der die Weine ausgebaut wurden, beeindruckt. „Gerade bei den mit einem Goldenen DLG-Preis Extra prämierten Weinen konnte man die rebsortentypischen Aromen sehr gut erkennen, was in der Herstellung sicher die größte Herausforderung darstellt“, so Prof. Jung. Neben Riesling als Klassiker bestachen auch hier Aromasorten wie Scheurebe, Huxelrebe und Gewürztraminer.

Sekt: abwechslungsreiches Qualitätssortiment
In der DLG-Bundesweinprämierung präsentierte sich das gesamte Spektrum deutscher Sektkunst – über Riesling, Cremant und Burgunder bis hin zu den aromatischen Rebsorten. „Riesling und Burgunder sind Sorten, bei denen die Winzer offenbar verstärkt mit längerem Hefelager arbeiten. Teilweise erkennt man die Stilistik der Champagne mit einer Apfel-Brioche-Aromatik. Daneben war die prägende Säure, insbesondere bei Riesling-Sekten, charakteristisch“, beschreibt Prof. Jung die Besonderheiten des aktuellen Sektjahrgangs. Bei den aromatischen Sorten präsentierten sich Muskateller, aber auch Traminer und mittlerweile auch Sauvignon blanc als interessante geschmackliche Alternativen zu den Sekt-Klassikern.

www.dlg.org

Meiningers Deutscher Sektpreis 2015

Großer Erfolg für deutsche Sekte: Sekthaus Raumland mit der „Kollektion des Jahres“ aus-
gezeichnet

Beim erstmals durchgeführten „Meiningers Deutscher Sektpreis“ wur- den knapp 450 Sekte aus traditioneller Flaschengärung von einer Fach- jury aus Oenologen, Winzern, Weinfachhändlern, Sommeliers und Fachjournalisten unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sprechen für sich: 262 der eingereichten Sekte erzielten 87 und mehr Punkte (im internationalen 100-Punkte-Schema) und dürfen ab sofort mit dieser Auszeichnung werben.

„Ein großartiger Erfolg für die deutschen Sekterzeuger“, so Christoph Meininger, Verleger und Veranstalter des Weinpreises. „Das Image von deutschem Sekt hat in den vergangenen Jahren teilweise massiv unter dem Preiskrieg der Supermärkte und Discountern gelitten. Mit Meiningers Deutscher Sektpreis bieten wir den Winzern, Sektkellereien und Genossenschaften eine Plattform, um mit ihren großartigen Quali- täten in einer Blindprobe zu überzeugen und damit dem Weinkonsu- menten eine verlässliche Orientierung zu sein. Das Qualitätsniveau der eingereichten Sekte aus traditioneller Flaschengärung ist unglaublich hoch.“

Insgesamt stellten über 200 Winzer, Sektkellereien und Genossen- schaften 440 Sekte aus klassischer Flaschengärung an – beim Riesling Sekt trocken ohne Jahrgangsangabe angefangen bis zur Premium- Sekt-Cuvée aus klassischen Burgundersorten.
Verkostet wurden die in sechs Kategorien eingeteilten Sekte an zwei Tagen im Verkostungsraum des Meininger Verlags in Neustadt an der Weinstraße. In jeder Kategorie wurden in einer zweiten Finalrunde die besten Sekte erneut auf den Prüfstand gestellt und die Gewinner der Plätze 1 bis 3 ermittelt. Sowohl bekannte, in der Spitze etablierte Be- triebe als auch Neuentdeckungen stehen auf dem Siegertreppchen. Das Preisniveau der Siegersekte reicht dabei von 8 Euro bis 60 Euro. Neben den Gewinnern der Plätze 1 bis 3 wurden beim diesjährigen Meiningers Deutscher Sektpreis drei Sonderauszeichnungen verliehen: Das Weingut Huber aus Malterdingen/Baden konnte die Jury mit sei- nem 2010 Chardonnay Blanc de Blancs Brut Nature überzeugen und wird als „Bester Sekt Brut Nature“ geehrt. Das Weingut Singer Fischer aus Ingelheim, Rheinhessen, stellt mit seinem 2012 Freezling, einem versekteten Riesling Eiswein, eine Rarität zur Verkostung an und konn- te mit diesem die Jury so überzeugen, dass er als „Bester Sekt Doux“ ausgezeichnet wird.

Mit der Kollektion des Jahres wird mit dem Sekthaus Raumland einer der führenden Sekterzeuger Deutschlands geehrt. Mit seiner Top- Cuvée, dem Triumvirat aus dem Jahrgang 2008, belegt er in der Kate- gorie der Burgunder Cuvées Platz 1, mit der Cuvée Katharina, ebenfalls aus dem Jahrgang 2008, belegt er in der gleichen Kategorie zudem Platz 2. Weitere 3 Sekte wurden mit 93, 91 sowie 90 Punkten bewertet. Die Sieger sowie die Top 50 des diesjährigen Sektpreises stellt Meiningers Weinwelt in seiner November-Ausgabe vor. Darüber hinaus sind alle Sekte, die beim Wettbewerb mehr als 87 Punkte erzielen konnten, ab sofort unter www.meininger.de zu finden.

Tjark-Peter Maaß

Sylt ist des Deutschen beliebteste Urlaubsinsel, das wissen auch die Gastgeber Tjark-Peter Maaß und Jasmin Hradek vom Hotel-Restaurant Lindenhof 1887 im schleswig-holsteinischen Lunden, das nur knapp 100 Kilometer von dem Eiland entfernt ist. Deshalb haben sie sich auch etwas Besonderes einfallen lassen: „Stopover Sylt“ heißt ihr neuestes Arrangement, das mit einer Übernachtung, einer Flasche Sekt „1887“ auf dem Zimmer, einem Genießerfrühstück und hausgemachten Canapés die nötige Kraft für die Weiterfahrt geben soll (ab 66 Euro pro Person im DZ und ab 88 Euro im EZ). Das Genuss-Extra bieten zudem das Mittelmeerbuffet im August und Kohl in den verschiedensten Variationen während der Dithmarscher Kohltage im September. Weitere Infos und Buchungen unter www.lindenhof1887.de oder telefonisch unter 04882 – 4 07.

Für Leckereien aus Meisterhand ist der Lindenhof 1887, das kleine, feine Genießerhotel des Nordens, genau richtig. Bei Gästen aus Kiel, Hamburg oder Lübeck sind Hotel und Küche schon kein Geheimtipp mehr. Denn seit seiner Neueröffnung im September 2014 hat sich das Schmuckstück aus Lunden einen ausgesprochen guten Ruf aufgebaut. Auch ein Grund dafür sind das charmante Team sowie der Chef in der Küche, Tjark-Peter Maaß. Er hat als Koch schon in vielen renommierten Häusern wie im Adlon in Berlin oder im Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg gearbeitet. In seinem Lindenhof 1887 setzt er seine vielseitigen Ideen mit täglich frischen, regionalen Produkten und abwechslungsreichen Spezialitäten von Land und Meer gekonnt um.

Von Mediterran bis Kohl
So macht beispielsweise im August das Mittelmeerbuffet Lust auf Meer. Die mediterrane Küche verwöhnt am 1. August ab 19.00 Uhr unter anderem mit Vorspeisen wie Tomatenmousse mit Pesto, Vitello Tonato oder Couscous mit Chorizo sowie den Hauptgerichten aus Lammhüfte auf Pilzgemüse, Saltimbocca vom Schweinefilet auf Ratatouille, gebratener Wolfsbarsch mit Fenchel-Orangen-Gemüse sowie Rosmarinkartoffeln und Garnelenspießen. Den süßen Abschluss bilden Orangencreme, Panna Cotta mit Mango und Mascaponecreme mit Pfirsich (Mittelmeerbuffet 23 Euro pro Person).

Im September übernimmt dann wieder ein heimischer Klassiker den Speiseplan: der Kohl. Mehr als 80 Millionen Kohlköpfe – sozusagen für jeden Bundesbürger einer – gedeihen jährlich im gesunden Nordseeklima auf über 3.000 Hektar fruchtbarem Marschland rund um das Hotel. Ein guter Grund, diese kulinarische Spezialität einmal im Jahr gebührend zu feiern.

Deshalb dreht sich rund um die 29. Dithmarscher Kohltage vom 22. bis 27. September 2015 beim großen Buffet im Lindenhof 1887 alles um dieses wertvolle Gemüse. Klassisch und kreativ sorgt es an einem der 45 wunderschön gedeckten Tische im stilvollen Restaurant oder draußen auf der neuen Terrasse mit 20 Sitzplätzen für Hochgenuss und Überraschungen; am 25. September ab 19.00 Uhr und am 27. September ab 18.30 Uhr (17 Euro pro Person).

Arrangement „Stopover Sylt“
In diesem Arrangement ist eine Übernachtung inklusive Genießerfrühstück, am Tisch serviert, sowie hausgemachte Canapés und eine Flasche Sekt „1887“ auf dem Zimmer enthalten. Es ist ab 66 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar (88 Euro im EZ). Kinder bis 4,99 Jahre übernachten im Bett der Eltern oder im Babybett gratis. Ein Kind ab fünf Jahren schläft im Zustellbett im Zimmer der Eltern zum Preis von 25 Euro pro Nacht.

www.lindenhof1887.de

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Leckere Häppchen zum Glas Sekt

Wer an Silvester nicht groß kochen möchte, der freut sich bestimmt über einfache und gut vorzubereitende Snack-Rezepte. Und das haben sich unsere WDR-Kultköche ausgedacht: Martina und Moritz zeigen zweierlei Mangoldröllchen, einmal mit vegetarischer Füllung und einmal mit Hackfleisch gefüllt. Außerdem bietet sich Käse wunderbar als Häppchenzutat an. So wird er zusammen mit Schinken in Auberginen zum Cordon bleu, oder er läuft zartschmelzend über Ofenkartoffeln. Im Vorübergehen werden die Gäste zu den frittierten Käsehappen greifen. Und auch Schafskäse darf nicht fehlen, dieser wird mit Honig überzogen.

Redaktion: Klaus Brock

Kochen mit Martina und Moritz – Morgen wieder die Kultserie im WDR Fernsehen, Samstag, 27. Dezember 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD – diesmal: Leckere Häppchen zum Glas Sekt

www.martinaundmoritz.wdr.de