450 Jahre deutsches Reinheitsgebot – Was hilft gegen den sinkenden Bierabsatz?

Bag-In-Box liefert alkoholfreies Weizenbier direkt an den Zapfhahn

Vor 450 Jahren galt das deutsche Reinheitsgebot als Innovation – Heute sind neue Ideen gefragt – Pünktlich zum Sommerstart kommt das alkoholfreie Hefeweizen nun direkt an den Zapfhahn

Alljährlich nehmen deutsche Brauer den „Tag des deutschen Bieres“ zum Anlass, dem vor 450 Jahren proklamierten Reinheitsgebot für Bier zu gedenken. Obwohl die Brauereiwirtschaft in den letzten Jahren starke Einbußen hinnehmen musste, blickt die Bag-In-Box GmbH aus Nördlingen optimistisch in die Zukunft: Mit Beer-In-Box hat das Unternehmen eine bedeutsame Weltneuheit auf den Markt gebracht, das eine Brücke zwischen Tradition und Innovation schlägt. Jetzt kommt, neben Pils und Lagerbier sowie hellem und dunklem Hefeweizen auch alkoholfreies Weizenbier aus der Beerbox.

Die Box, ein von einem Karton ummantelter Aluminiumbeutel, hat ein Leergewicht von nur 0,9 kg bei einer Gebindegröße von 25 L, was Kosten und CO²-Emissionen beim Transport spart und so die Umwelt nachhaltig schützt.

Deutsches Reinheitsgebot wird proklamiert

Im Jahr 1561 sah die Welt – im Gegensatz zu heute – anders aus, auch für die deutschen Bierbrauer. Das beliebte alkoholische Getränk musste in schwere Eichenfässer abgefüllt und zum Transport mühsam auf Pferdewagen gehievt werden. Begriffe wie Klimaerwärmung, CO²-Emissionen oder Umweltschutz gehörten nicht zum Wortschatz der Händler oder ihrer Kunden. Vielmehr versuchten die geschäftstüchtigen Bierbrauer durch teilweise abenteuerliche Beimischungen den Geschmack sowie die Haltbarkeit ihres Bieres zu verbessern. Herzog Wilhelm IV. gebot der „allgemeine Panscherei“ Einhalt, indem er am 23. April 1561 in Ingolstadt eine Verordnung über Inhaltsstoffe im Bier erließ. Nach diesem Reinheitsgebot durfte in Deutschland gebrautes Bier nur noch aus Wasser, Hopfen und Gerste bestehen.

Brauwirtschaft braucht Ideen und Unternehmergeist

450 Jahre später laden deutsche Bierbrauer immer noch zu Bierpartys, Brauereifesten und -besichtigungen ein, doch der Bierverbrauch in der Bundesrepublik sinkt stetig. Bier sei nicht mehr modern, und Marketingabteilungen beschäftigen sich mit der Frage, wie man den veränderten Vorlieben und Anforderungen der jungen Erwachsenen noch Herr werden kann. Mit Beer-In-Box sind zumindest die Zeiten der schweren Bierfässer und mühevollen Transporte vorbei. Und frisch gezapftes, alkoholfreies Hefeweizen ist auf alle Fälle ein Sommerhit. Vielleicht findet die deutsche Braukunst mit weiteren Ideen und Unternehmergeist zur alten Beliebtheit des 16. Jahrhunderts zurück.

Bag-In-Box Getränkevertriebs GmbH
Die Bag-In-Box Getränkevertriebs GmbH wurde am 1. Mai 2010 von Karl Bosch und weiteren Gesellschaftern gegründet und ging aus dem Zwei-Familienunternehmen Ankerbräu Nördlingen GmbH & Co. KG hervor. Geschäftsführer des Unternehmens ist Karl Bosch. Bag-In-Box ist weltweit der einzige Anbieter des patentierten Beer-In-Box-Systems. Wein, Softdrinks und Spirituosen-Mixgetränke vervollständigen das Angebot des Vertriebsunternehmens. Die Vertriebsstandorte der Bag-In-Box Getränkevertriebs GmbH liegen in Nördlingen und Hamburg. Weitere Niederlassungen finden sich in Niedersachsen, in Lettland und in den Niederlanden. Die Bag-In-Box Getränkevertriebs GmbH beliefert und betreut Kunden in zwölf europäischen Ländern sowie in China, Kanada, Australien und Kasachstan. In Deutschland gehören beispielsweise TUI Mein Schiff und Hotels wie der Baseler Hof in Hamburg oder der Kemnater Hof in Stuttgart zu den Kunden.

Mehr Informationen unter: www.baginbox-vertrieb.de

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