2009 – ein guter Jahrgang für französische Weine

2009 – ein guter Jahrgang für französische Weine

Frankreichs Winzer haben Grund zur Freude: Trotz anfänglicher Schwierigkeiten im vegetativen Zyklus (relativ später Knospenaufbruch, hoher Pilzdruck, Hagelstürme im Mai und Juni), brachten effektive Techniken zur Weinbehandlung und exzellente klimatische Bedingungen im Sommer einen frühen Jahrgang von außerordentlicher Qualität hervor. Aufgrund der Trockenheit, die die hohen Temperaturen im Spätsommer begleitete, fällt die Erntemenge jedoch eher gering aus.

Die Ernteprognosen vom 7. Oktober 2009 belaufen sich laut dem französischen Landwirtschaftsamt FranceAgriMer auf 46,8 Millionen Hektoliter für die gesamte Ernte, davon 22,9 Millionen Hektoliter für AOP-Weine (Appellation d’Origine Protégée, entspricht g.U.), 15,9 Millionen Hektoliter für IGP-Weine (Indication Géographique Protégée, entspricht g.g.A.) und Weine ohne geografische Angabe („vins sans IG“) sowie 7,9 Millionen Hektoliter für Weine, die zur Herstellung von Cognac und Armagnac dienen.

Geringe Erträge bei herausragender Qualität der Trauben: Auch die Winzer im Beaujolais erwarten für 2009 einen Ausnahmejahrgang. Dominique Capart, Präsident von Inter Beaujolais, ist überzeugt: „Dieser Jahrgang wird Weine von großer Lagerfähigkeit hervorbringen, die uns noch in 15 Jahren erfreuen werden.“

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