Gault Millau 2017 – Hamburg

Zwei Hamburger Köche erreichen dieses Jahr nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau zum ersten Mal jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird: Laurin Kux, 26, vom „Jellyfish“ im Schanzenviertel und Boris Kasprik, 31, vom „Petit Amour“ in Ottensen. Kux „beeindruckt durch die Güte der Produkte und deren aufwendige Zubereitung. Zur Vermählung von Kalbsbries und Kabeljau bescheren Limquatgelee und Liebstöckel aromatische Spannung, zur ausgezeichneten Makrele gefallen der Sud von Süßholz und Fenchel mit einem falschen Dotter aus Beurre blanc.“ Kasprik „überrascht mit angenehmer Produktvielfalt abseits der gängigen, vom Großhandel diktierten Moden. Es gibt Wildhase und Seeigel, sogar Froschschenkel, im Stil zeitgemäßer Großer Küche. Die fast sahnig leichte Stopfleber mit mürben Kastanienbröseln und knusprigen Apfelchips bietet ein schönes Wechselspiel beim Mundgefühl sowie bei Süße und Säure.“
Beide erhalten in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017, die nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, jeweils 15 von 20 möglichen Punkte, die für einen „hohen Grad an Kreativität und Qualität“ verliehen werden. 

Die besten Köche in Hamburg
Auf Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hamburg steht auch dieses Jahr Christoph Rüffer vom Restaurant „Haerlin“ im Luxushotel „Vier Jahreszeiten“. Er „imponiert auch durch das riesige Repertoire sicher eingesetzter Aromen. Typisch dafür der warm geräucherte Lachs mit dem Wechselspiel einer Hollandaise aus Tamarinde und Miso mit einem Saft aus gerösteten Zwiebeln oder der Steinbutt mit geräuchertem Rindermark, gedämpften Lauchherzen und einer genialen Vinaigrette aus Ingwer und grünen Bohnen. Die allesamt markanten Gewürze verbinden sich geradezu tänzerisch leicht.“  Für solche Gerichte erhält Rüffer wieder 19 Punkte und kommt damit in den Rang der „weltbesten Restaurants”. Höher sind nur 5 Köche in Deutschland bewertet.     

Platz 2 teilen sich mit jeweils 17 Punkten
Kevin Fehling vom „The Table“ in der HafenCity „inszeniert die ‚Nordsee‘ in zehn kleinen Elementen von der geflämmten Makrele bis zum aufgeschäumten Austernwasser, von der Muschel in täuschend echter Knusperschale bis zum Dillspitzengranité und vertieft genial sein Streben nach mehr Klarheit auf dem Teller beim Lammrücken mit Orangen-Hollandaise und verblüffend feinem Sardellengelee“;
Karlheinz Hauser vom „Seven Seas“ auf dem Süllberg „fängt mit dem Barbecue-Lack auf dem exzellent gebratenen Rückenstück vom Ibérico-Schwein samt diversen Petersilien-, Wurst- und Rettichklecksen die Aromen eines sommerlichen Grillabends ein. Er bringt aber auch halb Asien auf einen Teller, wenn er mit Currygewürzen, Süßkartoffel, Ananas und Pistazien-Couscous einem Steinbuttfilet zusetzt“;
Thomas Martin vom „Jacobs“ in Nienstedten, „das sich in seinem gastronomischen Konzept mehr Zwanglosigkeit verordnete, entfaltet nun auf den Tellern keine ‚Landschaften‘ mehr und keine technischen Spielereien. Dementsprechend schmeckte die Hummersamtsuppe mit liebenswert unmodischen Hechtklößchen nach Hummerfleisch und nicht wie meist nach gerösteten Karkassen. Und das Fleisch der klassisch geschmorten Ochsenschulter blieb ohne sous vide-Garung und Niedertemperaturexzesse angenehm kernig“;
Wahabi Nouri vom „Piment“ in Eppendorf, dessen „marokkanische Herkunft zur Freude seiner Gäste immer stärker in sein eher französisch-klassisches Repertoire einfließt, bietet die Gänseleber mit Salzzitronenschaum, Dattel und Berberitze samt einem Arganöl-Sorbet oder die ‚Schwarzwälder Kirschtorte‘ als wahrlich nachhaltiges Erlebnis mit Kreuzkümmel, Salzzitrone, Vanille, Nelkenpfeffer und Kaffee-Ras el Hanout“.    

Ihre 16 Punkte aus dem Vorjahr erreichen wieder dank inspirierter Gerichte
Ali Güngörmüs im „Le Canard nouveau“ an der Elbchaussee („munter gewürzte mediterrane Küche, die zur Freude der Gäste türkische und arabische Traditionen aufnimmt und beim ‚Verschiedenen vom Kalb‘ ein wirklich breites Spektrum bis zum Chip von der Zunge anrichtet“),  
Anna Sgroi  in ihrem „Anna Sgroi“ in Pöseldorf („der normalerweise robuste ligurische Fischeintopf Cacciucco hielt eine sehr feine Balance von Muschel-, Tomaten- und Safrannoten, exotisch aufgefrischt durch dünne Streifen Zitronengras“),
 Heinz Otto Wehmann im „Landhaus Scherrer“ an der Elbchaussee („seine helle Freude kann man hier auch an den in Norddeutschland seltenen Innereien haben, wie den gebratenen Kalbsnierchen in delikater Senf-Rahmsauce mit saftigem Spitzkohl und Kräuter-Kartoffelpüree“).

Der Guide beschreibt und bewertet dieses Jahr insgesamt 29 Restaurants in Hamburg. 26 Küchenchefs zeichnet er mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Eine Kochmütze erhält auf Anhieb auch Markus Hampp vom neu eröffneten „Heldenplatz“ in der HafenCity für „eine Küche, die bis morgens um 2 keinen Aufwand scheut “ (14 Punkte). Im Vergleich zum Vorjahr serviert der Gault&Millau in der Hansestadt 6 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 4 neu auf.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Hamburg  
19 Punkte
Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten in der City
17 Punkte
Jacobs im Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten
Piment in Eppendorf  
Seven Seas auf dem Süllberg  
The Table in der City
16 Punkte
Anna Sgroi in Pöseldorf
Landhaus Scherrer in Ottensen
Le Canard nouveau in Ottensen
Trüffelschwein in Winterhude
 15 Punkte
Fischereihafen-Restaurant in Altona
*Jellyfish im Schanzenviertel
Osteria da Francesco in Pöseldorf
*Petit Amour in Ottensen
Rive in Altona
Se7en Oceans  
Tschebull in der City
Vleth in der Speicherstadt   

*Newcomer

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Eero Vottonen

Der finnische Starkoch Eero Vottonen hat für Finnair ein neues Signature Menü kreiert. Die Passagiere der Business-Class können ab dem 11. Januar 2017 auf Langstreckenflügen ab Helsinki das nordische Menü genießen.

Im vergangenen Jahr vertrat Eero Vottonen Finnland bei dem prestigeträchtigen Bocuse d’Or Wettbewerb, der alle zwei Jahre in Lyon stattfindet. Der Bocuse D’Or ist wohl der größte kulinarische Wettbewerb der Welt und gibt 24 Köchen aus verschiedenen Ländern die Möglichkeit, sich auf dem internationalen Parkett zu beweisen. Während seiner Karriere arbeitete Vottonen in den Spitzenküchen Finnlands, u.a. in den Restaurants Chez Dominique, Luomo, G.W. Sundmans und Olo.

„Eero ist einer der besten Köche Skandinaviens und wir freuen uns sehr, unseren Business-Class-Passagieren seine außergewöhnlichen Kreationen auf Langstreckenflügen servieren zu können“, sagt Maarit Keränen, Leiterin des In-Flight Services bei Finnair. „Im Hinblick auf das 100-Jährige Bestehen Finnlands im nächsten Jahr ist es eine große Freude für uns, mit dem finnischen Kandidaten für den Bocuse d’Or-Wettbewerb zusammenzuarbeiten. Wir möchten Eero alles Gute wünschen, während er sich auf die prestigeträchtige Veranstaltung im Januar vorbereitet“.

„In den vergangenen Jahren hatte ich das Glück, mit vielen Spitzenköchen zusammenzuarbeiten. Dieser Austausch hat mich sehr inspiriert“, sagt Eero Vottonen, Finnlands Bocuse d’Or-Kandidat 2017. „Meine Philosophie ist eigentlich ganz einfach: Der Geschmack kommt immer an erster Stelle. Außerdem verwende ich nur die besten Zutaten, die von Lieferanten aus der Region kommen“.

Stephan Garkisch

von Bernhard Steinmann.

Der Guide Michelin 2016 hat im November letzten Jahres mit der Zuerkennung eines Michelinsternes dem Berliner Restaurant Bieberbau Anerkennung und Würdigung gezollt.

In einer ruhigen Wohngegend in Berlin-Wilmersdorf kocht Stephan Garkisch für eine kulinarisch interessierte Fangemeinde groß auf. Das Haus wurde 1894 vom Stuckateurmeister und Bildhauer Richard Bieber gestaltet und nach Zerstörung im Krieg wieder aufgebaut. Seit 2003 führen Anne und Stephan Garkisch das Restaurant mit seinem denkmalgeschützten Gastraum.

Die Auszeichnung mit einem Michelinstern ist mit dem Hinweis verbunden, dass die „überaus schmackhafte Küche, keinen übertriebenen Luxus braucht, sondern vielmehr auf Kräuter setzt, und obendrein ist sie auch noch preislich fair!“
Eine, wie ich finde, knappe, ja fast zaghafte Begründung.

Daher ist es mir eine besondere Freude, Ihnen das Restaurant und die Küchenleistung etwas näher vorzustellen.

Der erste Gruß aus der Küche:
Zwiebelküchlein mit Olivencrèmefraiche und Estragon.
Der Zwiebelgeschmack ist kräftig und intensiv. Hinzu kommt die Frische der Olivencrèmefraiche. Ein gelungener Auftakt.

Es wird selbstgebackenes Brot gereicht: Baquette, Vierkornbrot, Gewürzbrot sowie
Butter mit Mumbaycurry undApfel und Dillbutter.

Zu unserer Freude wird ein weiteres Amuse Gueule serviert.
Dillbrot mit Acocadocrème, Schinkencrème und Biergelee.
Crèmes und Biergelee sind besonders schmackhaft.

Pulpo mit Steckrübe,
Ananas, Kreuzkümmel, Petersilie
Der essbare Kopffüsser ist gut gegart und begeistert vor allen Dingen mit der leichten Süße der Fruchtnoten. Ein herrlicher Kontrast und interessantes Aromenspiel.
Die frittierte Steckrübe mit leichtem Biss und eine schmackhafte Steckrübenemulsion runden das harmonische Gericht ab.

Rote Bete Suppe,
geräucherter Heilbutt, Lemnos Feta und Tahoon Kresse
Müritz Wels mit Wirsing,
Rotkohljus, Meeresfrüchte und Blutorange
Der durch sein Äußeres furchteinflösende nacht- und dämmerungsaktive Raubfisch gehört nicht zu meinen Lieblingsspeisefischen. Doch welch Glück, dass ich mich trotz vordergründiger Abneigung nicht dagegen entschieden habe. Ich hätte sonst das beste Welsgericht meines Lebens verpasst.

Der gedämpfte Fisch war köstlich und erreichte mit der Blutorangenmarmelade ein unglaublich hohes Geschmacksniveau. Muscheln und kleine Schnecken, alles mit einer Rotkohljus abgeschmeckt und etwas Wirsing rundeten die Kombination ab.

Schwarzfederhuhn mit Rotweinrisotto,
Wintersalate, Schwarze Nüsse und Tallegio

Blumenkohl,
Liebstöckel, Sauce Mornay und Boskoop
Bananenbisquit, Moccasorbet, Cassis.
Erfrischend und geschmackvoll.

FAZIT:

Regional und saisonal.
Damit ist man schon nah an den Kriterien, die von Bedeutung für Stephan Garkischs Küche sind.

Gemüse und Kräuter.
Keine nebensächlichen Beigaben sondern wesentliche Elemente klassischer Kreationen, welche den Geschmack in den Mittelpunkt stellen.

Bodenständigkeit statt Selbstdarstellung.
Triebfeder der Küche ist nicht das Bemühen neue Trends zu setzen.
Statt dessen erwartet den Gast ein Menü welches geschmacklich feinsinnig abgestimmt ist, eine erstaunliche aromatische Dichte aufweist und so reichlich bemessen ist, dass man sich heiter und vergnügt dem Schlemmen hingeben kann.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Alan Larch

Oetker Collection hat Alan Larch zum neuen Executive Chef von Fregate Island Private ernannt. Wayne Kafcsak, Managing Director des Seychellen-Paradieses: „Mit großer Freude heißen wir Alan auf der Insel willkommen. Er bereichert unseren kulinarischen Ruf ungemein. Alan hat bereits in Restaurants mehrerer Privatinseln gearbeitet und wird sicherlich zum Erfolg unserer exotischen Küche beitragen.“

Über 20 Jahre weltweite Erfahrung
Nach seiner Ausbildung in einigen von Londons namhaftesten Fünf-Sterne-Hotels wie The Royal Horseguards machte sich Alan Larch auf, um die Welt kulinarisch zu erforschen. Sein Weg führte ihn dabei nach Südafrika, Südostasien und in die Karibik. Seine letzte Station war für vier Jahre das Fairmont Royal Pavilion Hotel in Barbados. Damit hat Alan Larch als Chef mehr als 20 Jahre Erfahrung im Gepäck, zehn davon in leitender Funktion sowohl in unabhängigen Hotels als auch in den Küchen großer Luxus-Ketten.

Exotische Küche
Die eigene Plantage von Fregate Island Private liefert Gästen Tag für Tag frische Früchte und knackiges Gemüse. Beste Produkte wachsen auch im umliegenden Dschungel. Die Bäume hängen voller Früchte, und für die gewisse Note werden exotische Gewürze, Cashewnüsse, Vanille und Tamarinde geerntet.
Die Gäste sind herzlich eingeladen, den gemächlichen Rhythmus des Insellebens zu übernehmen, um sich nicht als Besucher, sondern als Teil des Ganzen zu fühlen. Täglich können sie Fische und Meeresfrüchte aus dem Tagesfang und Gemüse aus der Plantagenernte wählen, die der Küchenchef dann mit Liebe für sie zubereitet.

Die Küche von Fregate Island Private zeichnet sich durch die extreme Frische und Qualität der reichen Landwirtschaft aus. Ein eigenes Agrar-Team unter Executive Chef Alan Larch arbeitet Tag für Tag an der Perfektionierung der Produkte.

Alan Larch: „Wir züchten über 120 Sorten von Gemüse, Früchten, Gewürzen und Kräutern. Der Geschmack der selbst angebauten Kräuter, der Duft von frischem Kaffee und Tamarinde sind ein Hochgenuss für die Sinne.“

Jederzeit, überall
Auf Fregate Island Private können Gäste speisen, wo auch immer sie wollen. Jedem Ort auf der Insel wohnt ein eigener Zauber inne.

Gerichte werden – neben den Restaurants und Bars – auch im Yachtklub oder im Baumhaus in einem der ältesten und größten Banyanbäume der Insel serviert. BBQ, Frühstück, Mittag- und Abendessen gibt’s auf Wunsch auch an einem der wunderbaren Strände. Im Rahmen von „Sunset Cruise“ und „Sashimi Picnic“ werden Köstlichkeiten auf hoher See gereicht, und am Mont Signal, dem höchsten Punkt von Fregate, genießen Gäste die besten Cocktails der Seychellen.

Natürlich kümmern sich die Teams auch mit Freude um jede Art von kulinarischem Arrangement in der zauberhaften Abgeschiedenheit der privaten Residenzen…

www.oetkercollection.com/fregate-island-private

Kochstudio Bilou im Münchner Westend eröffnet

Mit der Neueröffnung des »Kochstudio Bilou« in der Schrenkstraße 13 (Ecke Westendstraße) ist das kulinarische Angebot im Westend wieder ein Stück größer geworden. Im »Bilou« finden regelmäßig Kochkurse statt, der Fokus liegt dabei auf einem abwechslungsreichen, insbesondere veganem Kursangebot. Zudem kann das gemütliche und multifunktionale Kochstudio als Kreativ- und Tagungsraum sowie für Familienfeste oder Geburtstagsfeiern (max. 40 Personen) angemietet werden. Mit außergewöhnlichen Materialien, der Wiederverwendung alter Tische und Stühle nach dem Upcycling-Prinzip und ungewöhnlichen Designlösungen ist das »Kochstudio Bilou« bestimmt nicht von der Stange.

Das Angebot von Köchin und Ernährungsberaterin Jana Betzold unterscheidet sich von der Masse: Frisch und handgemacht, mit viel Liebe zum Detail und unkonventionellen Lösungen. Die Produkte stammen bevorzugt aus der Region, ihrer Küche hingegen setzt sie keine Grenzen.

Die Idee für einen eigenen Laden im Westend, in dem Jana Betzold seit mehr als 10 Jahren zu Hause ist, gab es schon lange. Im Mittelpunkt sollte eine Kochschule stehen, die Menschen die Freude am Kochen in gemütlicher Atmosphäre vermittelt. „Mir sind viele Angebote zu steif und nicht nahe genug an der Realität. Bei mir lernen die Teilnehmer, wie man mit wenigen Kniffen ein leckeres Gericht zaubert“, so Betzold. Sternekoch Otto Koch hatte in ihr die Begeisterung für Kochkurse geweckt. Insbesonders vegane Kursangebote stehen auf dem Programm, dieser Schwerpunkt rührt noch aus ihrer Zeit als Köchin im wohlbekannten Teehaus „Tushita“ im Glockenbachviertel.
Mit dem »Kochstudio Bilou« in der Schrenkstraße 13, direkt hinter der Augustiner-Brauerei, hat Jana Betzold nun ein Laden-Konzept umgesetzt, das auf mehreren Füßen steht:

§ Kochkurse mit regionalen und saisonalen Produkten
§ Caterings für kleine und große Veranstaltungen
§ Kreativraum für Tagungen, Events, und Veranstaltungen

Raus aus den sterilen Konferenzräumen: Für Firmen bietet der Kreativraum Platz zum frei Denken. Im »Kochstudio Bilou« können Tagungen und Workshops für bis zu 25 Personen abgehalten werden. Das Flipchart aus einer Papierrolle, einem alten Blech und einem Besenstil ist von der ungewöhnlichen Art. Tageslichtbeamer und Tagungstechnik sind ebenfalls vorhanden. Die Tagungsverpflegung ist leicht und lecker. Besonders beliebt sind die Express-Mittagskochkurse, bei denen die Workshop-Teilnehmer in nur 30 Minuten ihr schon vorbereitetes Mittagmenü zaubern, etwas neues Lernen und dabei ruckzuck die Köpfe frei kriegen.

Die Atmosphäre im lichtdurchfluteten Kochstudio ist dazu optimal. Die hochwertige Innenausstattung vermittelt durch die dominierenden Blau- und Grautöne sowie die natürlichen Materialien Klarheit und Ruhe. „Mir war besonders wichtig, auch alte Tische und Stühle wieder neu zum Leben zu erwecken, es ist unglaublich was für Schätze man in den Schuppen im Münchner Umland findet“, weiß Jana zu berichten. Kombiniert hat sie die restaurierten Möbelstücke mit einem Kochblock und Tischplatten aus kalligraphierter Buche, alles aus einem einzigen Stamm gefertigt. Ausgestattet ist das »Kochstudio Bilou« mit Geräten von Qualitätsherstellern wie Miele, Kitchen Aid, Jaksch Küchentechnik und Chroma type 301-Messern.

Wenn Jana mit ihrer dreirädrigen Piaggio zu einem ihrer Caterings um die Ecke biegt, wissen ihre Kunden schon was kommt. Eine junge, freche Gastronomin mit Leidenschaft für Ihren Beruf und Bio aus Überzeugung.

Jana Betzold (34) wurde in Fürstenfeldbruck geboren, Ihre Schulzeit verbrachte Sie in Hessen, anschließend lebte und arbeitete sie in London. Nach ihrer Ausbildung im gutbürgerlichen Ratskeller in München begleitete sie den Sternekoch Otto Koch auf Kochevents in Europa und arbeitete mehrere Jahre in dessen Restaurant Koch Art in Zürs am Arlberg. In dieser Zeit lernte sie die Grundlagen der französischen Küche und hat das Kochen als kreativen Prozess kennengelernt.

Seitdem ist für Jana die Freude am Kochen die wichtigste Zutat in einem gelungenen Gericht. Freude bedeutet für sie gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. In den von ihr angeleiteten Kochkursen für Siemens und Robinson hat sie in den folgenden Jahren bei vielen Menschen Ihre Begeisterung für das Kochen geweckt. Bis heute gibt sie u.a. Kochkurse für die Asmo Küchenstudios und das Café Kubitscheck. Im Zentrum stehen jedoch ihre eigenen Kursangebote, die ab sofort im »Kochstudio Bilou« einen festen Ort finden. Parallel arbeitete sie in unterschiedlichen Szene-Lokalitäten wie der Bar Corso, Kongressbar, L`Estragon und im Tushita Teehaus.

www.bilou-kitchen.de

Wie war Dein Tag?

Weinglas mit Botschaft – Genuss je nach Tagesform, aber ganz ohne Worte: Ein Glas spricht Klartext.

Weihnachten ist auch die Zeit kleiner Botschaften. Mit dem „Wie war Dein Tag“-Glas des Gourmetportals Sternefresser.de lässt sich die persönliche Tagesform ganz ohne große Worte mitteilen. Egal ob mit guten Freunden oder zu zweit zum Feierabend – drei markante Eichstriche am Weinglas überbringen eine klare Botschaft.

Die formschönen Kristallgläser aus der zeitlosen PURE Serie von Schott Zwiesel eignen sich für Rot- und Weißwein gleichermaßen. Für einen individuellen Genuss ganz nach Stimmungslage lässt sich anhand der Füllhöhe ein „Lockerer Tag“ (0,1l), ein „Harter Tag“ (0,2l) und ein klares „Frag nicht“ (0,4l) zum Ausdruck bringen. Und weil zusammen genießen nicht nur an Weihnachten mehr Freude macht, gibt es die Weingläser im 6er Karton.

Details
Bezugsquelle: Im Sternefresser Online-Shop auf www.sternefresser.de
Hersteller: Schott Zwiesel
Füllmenge: 540 ml
Preis: 9,90 Euro pro Glas zzgl. Versand
Erhältlich im 6er Karton
Lieferzeit: 7-10 Tage

15 Sterne-Restaurants bei Romantik Hotels

Die Romantik Hotels & Restaurants können sich aktuell über die Auszeichnung zwei weiterer Gourmet-Restaurants mit dem begehrten Stern des Guide MICHELIN 2015 freuen. Erstmals dabei sind das „scheel’s“ im Romantik Hotel Scheelehof in Stralsund und das „Clauss-Feist“ im Romantik Jugendstilhotel Bellevue in Traben-Trarbach. Insgesamt finden sich 15 Romantik Hotels auf der Liste der kulinarischen Spitzenklasse.

Er ist einer der renommiertestes Hotel- und Gastronomieführer in Deutschland: Der Guide MICHELIN. In der gerade erschienenen Version 2015 wurden auch zwei Gourmet-Restaurants der Romantik Hotels neu mit einem MICHELIN-Stern ausgezeichnet. Damit finden sich nun insgesamt 15 Sterne-Restaurants mit zusammen 16 Sternen im deutschen Portfolio der Romantik Hotels & Restaurants.

Renato Manzi wirkt erst seit Juli 2014 im neu eröffneten Gourmetrestaurant „Clauss-Feist“ im Romantik Jugendstilhotel Bellevue in Traben-Trarbach. Er zählt zu den besten Köchen in Rheinland-Pfalz und gehört zu den 100 besten in ganz Deutschland – nun auch mit dem lang ersehnten MICHELIN-Stern. An den fünf Tischen, die Sitzplätze für rund 14 Personen bieten, können die Gäste die von Manzi aufwändig zubereiteten Speisen genießen. Die exzellente und feine französisch-mediterrane Küche trifft hier auf ausgesuchte Spitzenweine aus aller Welt.

„Ich bin sehr froh und auch ein wenig sprachlos“, gibt Manzi freudig zu. Ganz spontan folgte er der persönlich ausgesprochenen Einladung, zur Preisverleihung nach Berlin zu fahren. Zurück im Hotel gab er das Lob dann an sein junges Team weiter: „Ihr habt voll mitgezogen, der MICHELIN-Stern ist unser gemeinsam erarbeiteter Verdienst!“

„Wir haben alle ein Grinsen im Gesicht“, beschreibt die Doppelspitze Björn Kapelke und Henri Zipperling die Freude über den ersten Guide MICHELIN-Stern des „scheel’s“ im Romantik Hotel Scheelehof in Stralsund. Nach dem Henri Zipperling die gute Nachricht im Haus verbreitet hatte, wurde spontan mit einem Glas Champagner gefeiert. Und Björn Kapelke musste eine kurze Pause an der frischen Luft einlegen, so groß war die Freude über die Auszeichnung mit dem Stern!

Das erst seit Anfang Oktober zur Romantik Hotels Kooperation gehörende Hotel ist besonders stolz darauf, dass das junge Team des Spitzenrestaurants aus gebürtigen Stralsunder „Jungs“ besteht. Regionalität, Frische und knackig moderner Touch hat sich als Kochstil des erst seit eineinhalb Jahren zusammengesetzten Teams durchgesetzt. Auch in Zukunft soll das eigentliche Produkt erkennbar und genießbar bleiben. Und das Weinangebot wird weiter an die hohe Qualität der Speisen angepasst.

Weitere Informationen unter: www.romantikhotels.com oder Telefon +49 (0) 69/66 12 34-0.

SIEGERKÄSE 2014

Die Ergebnisse der großen VHM-Käseprüfung für handwerklich hergestellte Käse

Verbraucher und Experten haben aus über 150 eingesandten Hofkäsen die drei besten gewählt:

Auf Platz 1 und damit Gewinner der „Käseharfe in Gold“: die Frischkäsebällchen „Sultans Freude“ von den Hofkäsern Christoph Höfer und Stephan Ryffel vom Biohof Grabenbauer.

Auf Platz 2, ausgezeichnet mit der „Käseharfe in Silber“: der „Voralbkäse mit Rosmarin“, ein Hartkäse aus der Hofkäserei des Waldeckhofes.

Auf Platz 3, geehrt mit der „Käseharfe in Bronze“: der Schnittkäse „Muh & Mäh“ von der Hofkäserei Dennemann.

Für die besten „neuen“ Hofkäsespezialitäten erhalten Hans Kellner vom Hallertauer Ziegenhof, Silke Poesthorst vom Dahlhorster Hof und Christoph Höfer und Stephan Ryffel vom Biohof Grabenbauer unsere Innovationspreise.

Wir gratulieren allen Preisträgern!

Die große Käseprüfung des Verbandes für handwerkliche Milchverarbeitung e.V. (VHM) findet einmal im Jahr statt – teilnehmen können alle Käsereien, die Mitglied im VHM sind. Die eingesandten Käse werden von Verbrauchern bei einer Publikumsprüfung bewertet und von einer Fachjury auf „Herz und Nieren“ getestet. Aus der vergebenen Punktzahl beider Prüfungen werden dann die Gewinner der „Käseharfen“ ermittelt.

In diesem Jahr gab es bei der Teilnahme eine Steigerung um 30 Prozent – von 120 auf 154 Käse und von 39 auf 51 Käsereien. Bei den zur Prüfung eingereichten Käsesorten gab es neben Klassikern wie Bergkäse, Tilsiter oder Camembert auch deutlich mehr „außergewöhnliche“ Käse wie eine Burrata, gereifte Ziegenfrischkäse oder deftige Backsteinkäse. Diesen Trend zu hochwertigen Käsespezialitäten bestätigt auch die diesjährige Käseprüfung. Erstmals waren die Weichkäse auf den Prüftischen die mit Abstand stärkste Käsegruppe.

www.hofkaese.de/

Kreativster Hobbykoch Thüringens 2015

Wir erhielten folgende email:

Wir suchen den kreativsten Hobbykoch/Hobbyköchin Thüringens 2015

Wir rufen diesen Wettbewerb ins Leben, der jährlich wiederkehrend kreativen Hobbyköchinnen/köchen eine Plattform bieten soll. Damit wollen wir dazu beitragen, die Freude am Kochen am Leben zu erhalten, oder wieder zu wecken.

Frisch kochen, mit regionalen und in die Saison passenden Zutaten, dass ist gesund und macht Spaß. Und noch mehr Spaß macht es, sich mit anderen darüber auszutauschen, Neues zu entdecken und auszuprobieren.

Wir freuen uns auf viele Bewerbungen und sind gespannt, wie kreativ sich die Hobbykochwelt Thüringens den Herausforderungen stellt. Teilnehmen können alle Interessenten die in Thüringen wohnen, oder hier ihre Wurzeln haben.

www.cookingpokal.de/

24. Juli ist Tag der Freude

Am 24. Juli ist der internationale Tag der Freude. Die Norweger haben besonders viel Grund zur Freude, so zählen sie laut dem UN-World Happiness Report 2013 zu den glücklichsten Menschen der Welt. Grund hierfür ist neben einem hohen Lebensstandard und der typisch norwegischen Naturverbundenheit sicherlich auch die gesunde Ernährung mit heimischen Produkten wie Lachs. Dank seines hohen Tryptophan-Gehalts wird im menschlichen Gehirn das sogenannte Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Die für den Transport notwendigen Omega-3-Fettsäuren sind in hohen Mengen im Lachsfleisch enthalten. Somit ist Lachs aus Norwegen nicht nur ein gesunder Genuss, sondern erhellt auch das Gemüt.

Schon gewusst?
Ein Norweger isst im Jahr 7,3 Kilogramm Lachs, das entspricht 48 Mahlzeiten. So steht fast jede Woche norwegischer Lachs auf ihrem Speiseplan – perfekt für eine ausgewogene Ernährung. Die WHO empfiehlt wöchentlich zwei bis drei Fischmahlzeiten, mindestens eine davon mit fetthaltigerem Fisch, wie Lachs. In Deutschland folgt diesem Rat nur jeder Fünfte. Auf das Jahr gerechnet verzehrt ein Deutscher laut führendem Markt- und Meinungsforschungsinstitut TNS Gallup 1,7 Kilogramm Lachs, das sind 11 Mahlzeiten – 37 weniger als ein Norweger jährlich verspeist.

Der Nährwert von Lachs hängt neben der Zubereitung auch von der Herkunft und Aufzucht ab. Lachs aus Norwegen stammt aus nachhaltig bewirtschafteter Aquakultur. Wie in der Natur verbringen die Lachse ihre ersten Lebensmonate im Süßwasser. Im Alter von 10 bis 16 Monaten werden sie in geräumige Meeresgehege übersetzt, um in den klaren, sauerstoffreichen Fjordgewässern gesund und kräftig heranzuwachsen.

Rezeptideen aus Norwegen
Mit unkomplizierten Lachsrezepten bringt Norge – Fisch aus Norwegen frischen Wind und Freude in Deutschlands Küchen. Ob als Sushi-Variation (California Roll), gegrillt (Relax), gebraten (Lachs-Burger) oder pochiert
(Lachs in Buttersauce mit Gurkensalat) – Lachs ist vielseitig einsetzbar und einfach in der Zubereitung. Diese und weitere Rezepte gibt es in der Lachs-Rezepte-Rubrik auf fischausnorwegen.de