Guide MICHELIN 2017

31 neue Sterne erstrahlen über Deutschland Gastronomie weiterhin auf Spitzenniveau
Mit drei neuen 2-Sterne-Adressen und 28 neuen 1-Stern-Häusern
kommt die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Deutschland heute in den Handel – Insgesamt liegt die Zahl der Restaurants
mit einem oder mehreren Sternen jetzt auf dem neuen Höchststand von 292 Betrieben.

Dies sind 17 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Dazu Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN: „Die Entwicklung der deutschen Spitzengastronomie bleibt dank zahlreicher junger, innovations-freudiger Köche
auf sehr hohem Niveau. Vielfach haben sie ihr Know-how in internationalen Top-Häusern erworben und stellen ihr Können jetzt als Küchenchefs in eigenen Restaurants unter Beweis. Damit tragen sie
maßgeblich dazu bei, dass die deutsche Gastro-
Szene zu den besten in
Europa und der
Welt zählt
“, so Ellis weiter.
Frischer Wind durch junge Küchenchefs
Zu dieser Generation
hoc
h m
otivierter
junger Köche zählt
Shootingstar
Tristan
Bran
dt, der es zusammen mit seinem Team geschafft hat, dem
Restaurant
„Opus V
“ in Mannheim innerhalb von nur zwei Jahren den
zweiten MICHELIN Stern zu erkochen.
Erstmals mit zwei
MICHELIN
Sternen ausgezeichnet wurde ebenfalls das
Restaurant
„Geisels Werneckhof
“ in München unter der Regie von Tohru
Nakamura
, der Spitzenküche mit japanischen Einflüssen kreiert.
Auch er
ist
ein Vertreter der aufstrebenden jungen Küchenchefs
.
Dritte
r neuer Aufsteiger in die
2-Sterne-
Liga
ist das
Restaurant
„Rutz
“ in
Berlin. Küchenchef hier ist Marco Müller
. Die Bundeshauptstadt zählt damit
sieben 2-
Sterne
-Häuser sowie zwölf 1-
Stern
-Restaurants und
festigt damit
ihren Ruf als kulinarischer Hotspot in Europa.

Zehn 3-
Sterne
-Häuser belegen
Top
-Niveau
der Gastronomie
Die Zahl der deutschen 3-
Sterne
-Restaurants bleibt ebenfalls
auf
dem
Stand von zehn Häusern. Damit behauptet Deutschland seinen Platz als
europäisches Land mit den meisten 3-
Sterne
-Adressen nach Frankreich.

Nur etwa einhundert Adressen weltweit tragen dieses Top-
Prädikat für
Kochkunst auf höchstem Niveau.

Einen neuen Spitzenwert verbucht der Guide MICHELIN Deutschland 2017 mit
243
Häusern bei den 1
-Stern
-Adressen. Insgesamt 28
Restaurants
erhalten die
begehrte Auszeichnung
neu
, davon mit dem „Bread & Roses“, „Le Flair“ und
„Nenio“ gleich drei in Düsseldorf. Die nordrhein
-westfälische Landeshauptstadt
zählt damit zu den Gewinnern im Guide MICHELIN Deutschland 2017.

Jeweils
zwei neue 1-
Stern
-Häuser finden sich in Bonn, Köln und Nürnberg.
Trend zum „Casual Fine Dining“ hält an
Auf ihren Fahrten für die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN
beobachteten die Michelin Inspektoren aktuelle Trends und Entwicklungen
in der deutschen Küche und Gastronomie. So finden sich in der
gastro

nomischen Top-
Liga immer mehr
Häuser, die auf hohem Niveau kochen
und dabei eine
legere, lockere Atmosphäre bieten.
„Casual Fine Dining“
heißt dieser Trend, der
auch ein jüngeres Publikum anspricht
. Gerade in
den Metropolen ist inzwischen eine lebhafte, abwechslungsreiche und
spannende Gastronomie zu Hause.
„Bib Gourmand“ feiert 20. Geburt
stag
mit 472 Empfehlungen

2017 feiert der Guide MICHELIN Deutschland ein Jubiläum: Vor 20 Jahren
erschien in der Ausgabe erstmals
der „Bib Gourmand“. Das Prädikat für
sorgfältig zubereitete Speisen zu moderaten Preisen (in Deutschland 37
Euro
für eine
dreigängige Mahlzeit) wird durch das schle
mmende Michelin
Männchen gekenn
zeichnet und war von Anfang an ein Erfolg
bei den Lesern.

Insgesamt
303
Restaurants
erhielten im Premierenjahr 1997 einen Bib
Gourmand. Im Laufe der Jahre nahm die Zahl der Adressen b
eachtlich zu. Für
die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Deutschland zeichneten die Tester
472 Häuser mit dem Prädikat für ein exzellentes Preis
-Leistungs
-Verhältnis
und gute Küche aus. 60 Restaurants erhielten den Bib Gourmand neu.

Modern
isiert
es Layout erleichtert die Orientierung
Der Guide MICHELIN Deutschland
2017
erscheint in einem modernisierten,
lesefreundlichen
Layout.
Die Anordnung der Empfehlungen ist übersichtlicher
und praktischer: So stehen die Restaurant
-Tipps vor den Hotelempfehlungen.
Zusä
tzlich
geben
Schlüsselworte wie „traditionelle Küche, gastfreundlich“ oder
„moderne Küche, elegant“ auf einen Blick direkt
Auskunft über Küchenstil und
Ambiente eines Restaurants oder
den Charakter eines Hotels.
Insider
-Tipps für Adressen mit dem „gewissen Etwas“
Weiteres Novum sind die Insider
-Tipps der Michelin Inspektoren
für
Großstädte
und touristische Zentren
. Diese
speziellen Empfehlungen
sind
zusammen mit einem Foto der
jeweiligen
Städte
vorangestellt und
beinhalten
eine kurze Auswahl der Häuser, die durch ihre Atmosphäre,
typische Spezialitäten für die Region oder ihre reizvolle
Lage bestechen.
Hierbei handelt es sich neben besonderen Hotels nicht nur um Sterne

Adressen, sondern
ebenso um „Bib Gourmand“
-Häuser, aber auch
bodenständige
Restaurants
mit Lokalkolorit und guter Küche.

MICHELIN Teller
weist auf
„eine Küche von guter Qualität“
hin
Erstmals erscheint im Guide MICHELIN Deutschland 2017 auch ein neues
Symbol, der MICHELIN Teller.
Das Piktogramm steht für „eine Küche von
guter Qualität“ und ist all jenen Restaurants vorangestellt, die nicht mit
einem oder mehreren MICHELIN Sternen oder einem „
Bib Gourmand“
ausgezeichnet sind. Das Symbol weist die Leser darauf hin, dass bereits
die A
ufnahme in die Auswahl des Guide MICHELIN als Zeichen für eine
Küchenleistung über dem Durchschnitt zu werten ist.
Neue Hotelauswahl legt Wert auf Lage, Ambiente und Gastronomie
Der Guide MICHELIN Deutschland 2017 erscheint mit einer im Vergleich
zur Vergangenheit deutlich reduzierten Hotelauswahl.

Einheitliche Bewertungsmaßstäbe rund um die Welt
Der Guide MICHELIN gilt als internationale Referenz unter den Gastro

nomie-
und Hotel
führern. Die Basis dieses Vertrauens
sind seine strengen
Bewertungs
kriterien, die für alle 28
Länder, in denen der Guide erscheint,
einheitlich sind.
Für die Auswahl der Adressen im Guide MICHELIN ist ein
erfahrenes Team aus fest angestellten, anonym arbeitenden Michelin
Inspektoren verant
wortlich. Alle Tester verfügen über eine fundierte
Ausbild
ung und Erfahrung in internationaler Spitzenhotellerie und
-gastronomie und haben zusätzlich eine intensive Ausbildung bei Michelin
absolviert. Bei ihren Reisen auf der Suche nach den besten Restaurant

und Hoteladressen urteilen sie nach einem festen, an
objektiven
Maßstäben ausgerichteten Bewertungssystem, das sich im Laufe vieler
Jahre bewährt hat. Deshalb steht der Guide MICHELIN für internationale
Vergleichbarkeit und ein weltweit hohes Qualitätsniveau.

Ab 2
. Dezember im Buchhandel
Der Guide MICHELIN
Deutschland 2017 ist
ab 2
. Dezember
für 29,95
Euro
im Buchhandel erhältlich (Österreich: 30,80 Euro, Schweiz: 39 Franken).
Außerdem lassen sich die Restaurant
-Empfehlungen online über die
Website
„Bookatable by Michelin“
abrufen (
https://www.bookatable.com/de).
Die 54.
Ausgabe des renommierten Hotel
– und Gastronomieführers
empfiehlt auf 1.176 Seiten insgesamt 2.306 Restaurants und 1.972 Hotels,
davon:
292
Restaurants mit MICHELIN Sternen
10 3-
Sterne-
Restaurants
39 2-
Sterne-
Res
taurants, darunter drei neue
243
1-Stern
-Restaurants, darunter 28 neue
472 „Bib Gourmand“
-Restaurants, darunter 60 neue
Das Spektrum der im Guide MICHELIN gelisteten Häuser reicht vo
m
Landgasthof
über
das
Gourmetlokal
bis hin
zur
gut geführten
Familienpension. Darüber hinaus listet der Guide MICHELIN zahlreiche
Wellness
-Hotel
s bis hin
zu traditionsreichen Grandhotel
s.

Die neuen Sterne: http://www.gourmet-report.de/artikel/347837/Michelin-2017-Geruechtekueche/
Bib-Gourmand Adressen: http://www.gourmet-report.de/artikel/347835/Bib-Gourmand-Deutschland-2017/
Alle Sternerestaurants 2017 auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154371463698124

Ralf Pinzenscham

“Als guter Sommelier muss ich auch ein guter Psychologe sein”

Seit 20 Jahren arbeitet der gebürtige Franke Ralf Pinzenscham als Sommelier im Sternerestaurant „top air“ am Stuttgarter Flughafen. In der ansonsten schnelllebigen Gastronomie ist er eine Konstante für Mitarbeiter und Gäste – wohl kaum ein Sommelier in Deutschland kann auf so viele Dienstjahre im selben Betrieb zurückblicken. Mit seiner unnachahmlich charmanten und angenehm ruhigen Art ist er der ideale Gastgeber, der nicht nur alles von Wein, sondern auch von den Vorlieben seiner Gäste versteht.

Wenn der Patron des „restaurant top air“, Claus Wöllhaf, am Stuttgarter Flughafen anruft, um Ralf Pinzenscham zu sprechen, kann das nur zwei Gründe haben: Entweder möchte er einen Tisch reservieren oder eine Weinempfehlung bekommen – auch wenn er im Ausland über der Weinkarte brütet und sich nicht entscheiden kann. Er weiß, dass auf Pinzenscham immer Verlass ist. Seit 20 Jahren arbeitet der Restaurantleiter und Sommelier bereits im „top air“, vier Küchenchefs hat er erlebt, Gäste und Mitarbeiter kamen und gingen, Pinzenscham blieb eine Konstante im sich immer schneller drehenden Personalkarussell der Gastronomie. Dabei hatte der gebürtige Franke anfangs gar nicht vor, solange in Stuttgart zu bleiben: „Als ich im Juli 1995 hier anfing, sollte das top air für mich nur als Übergangsstation dienen. Dass ich jetzt schon 20 Jahre hier bin, zeigt doch, wie sehr mich die besondere Atmosphäre des Restaurants, das seit fast 25 Jahren mit einem Michelin-Stern dekoriert ist, gefesselt hat.“

Keine Liebe auf den ersten Schluck
Ralf Pinzenscham hat eine klassische Ausbildung zum Restaurantfachmann absolviert. In der renommierten „Ente“ in Wiesbaden erlernte er sein Handwerkszeug zum Sommelier. Weinkenner konnte er sich zu dieser Zeit noch nicht nennen. Bier trank er sehr gerne, Wein, vor allem Rotwein, war für ihn noch ein Buch mit sieben Siegeln. „Erst als der dortige Sommelier mir einiges darüber erzählte und mich immer wieder verschiedene Reben probieren ließ, da wurde mein Gaumen angeregt und so entwickelte sich meine Leidenschaft für das Produkt Wein“, berichtet der 46-jährige Pinzenscham. „Es war nicht Liebe auf den ersten Schluck, vielmehr hat sich diese Liebe über Jahre hinweg verfestigt. Keiner kann auf Anhieb zum Weinkenner avancieren, man muss daran arbeiten, das ist wie mit einer Beziehung, aber das kann man lernen. Um in die Tiefe zu gehen bedarf es Wissbegierde, Faszination, Offenheit und Toleranz.“

Auch Pinzenschams Vorlieben haben sich im Laufe der Jahre verändert. Waren es anfangs noch schwere Weine mit viel Holz, Vanille und Beerenaromen, sind es jetzt Weine, die er aufgrund von Eleganz, Feinheit, Finesse, Terroir und Subtilität präferiert. „Weinliebhaber zu sein ist auch immer ein Entwicklungsprozess. Der Geschmack ändert sich mit der Zeit. Wichtigste Prämisse ist jedoch, dass man neugierig bleibt und aufgeschlossen gegenüber Weinen, die man sonst nicht trinken würde“, so Pinzenscham. Womit wir wieder bei seinem Beruf als Sommelier im „top air“ wären. Die Karte dort umfasst rund 350 Positionen mit Weinen, deren Auswahl allein Ralf Pinzenscham obliegt. Nicht alle, aber die meisten davon hat er probiert, bei den teuren verlässt er sich auf die Empfehlungen des Winzers. „Man darf die Karte natürlich nicht so gestalten, dass darauf nur Weine zu finden sind, die man selber gerne trinkt. Die Gäste können und sollen nicht mit dem Geschmack des Sommeliers konkurrieren müssen“, so Pinzenscham.

Perfekte Harmonie von Speisen und Wein
„Sommelier ist ein Dienstleistungsberuf. Das bedeutet, dass ich dem Gast helfen sollte, den richtigen Wein zum Essen zu wählen. Maßgeblich sind dabei die Vorlieben des Gastes und nicht meine Präferenzen. Vielmehr möchte ich im Gespräch herausfinden, was er gerne trinkt oder ihn behutsam an einen neuen Stil oder Geschmack heranführen. Erst das macht einen guten Sommelier aus“, erklärt der Restaurantleiter. Die Handschrift von Ralf Pinzenscham erkennt man in „top air“ auch daran, wie er eine glasweise Weinbegleitung zu einem Menü zusammenstellt. Er kennt die Gerichte von Sternekoch Marco Akuzun, hat sie alle probiert und weiß genau, mit welchen Weinen sie am besten zur Geltung kommen. „Selbstverständlich steht bei uns immer das Essen im Vordergrund. Die Gäste kommen aufgrund von Marcos Kreationen und nicht, um explizit einen Wein zu trinken. Ich muss versuchen, bei der Empfehlung dann die perfekte Mischung zu finden, damit der Wein nicht zu aufdringlich ist, aber auch nicht zu flach“, erklärt Ralf Pinzenscham. Und so konnten sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Gäste immer darauf verlassen, im „top air“ vorzüglich bedient und beraten zu werden. Für Ralf Pinzenscham eine Selbstverständlichkeit und eine schöne Aufgabe: „Die letzten 20 Jahre hier waren eine tolle Zeit, eine aufregende und zufriedene Zeit. Ich bin hier fachlich und menschlich sehr gereift und freue mich auf weitere 20 Jahre.“

www.woellhaf-airport.de

Apothic Red

Dunkle, geheimnisvolle und geschichtsträchtige Gewölbekeller sind mysteriös und ziehen Abenteurer förmlich an. Zusammengesetzt aus dem lateinischen Wort Apotheca, der Weinkeller, und dem englischen Epic, das Heroische, Gewaltige, fasst der kalifornische Rotwein Apothic Red das räumliche Gefühl für Genießer in flüssiger Form zusammen. Die facettenreiche, einfach zugängliche Cuvée aus Shiraz, Zinfandel, Merlot und Cabernet Sauvignon ist ein angenehm weicher Begleiter für gegrillte Spezialitäten und passt wegen seiner Geschmacksfülle zu jeder Gelegenheit, gerade in der wärmeren Jahreszeit.

Das Leben verlagert sich wieder nach draußen, für die Freiluftsaison ist Apothic Red ein interessanter Rotwein für Grillfeste mit Freunden oder entspannte Abende mit guter Lektüre auf dem Balkon. Es muss nicht immer Weißwein sein. Das dachte sich auch Kellermeister Boyd Morrison mit seiner mutigen Kreation. Mutig, weil er mit Apothic Red zwar eine ausschließlich kalifornische Cuvée entwickelt hat, die den französischen Stil aufgreift, diese Assemblage aber ganz neu interpretiert. Aus dem Bordeaux bekannte Rebsorten wie Merlot und Cabernet Sauvignon kombiniert Boyd mit der aus der Rhône geläufigen Sorte Syrah, im Amerikanischen als Shiraz bezeichnet. „Ich wollte nie eine klassische Cuvée im Rhône- oder Bordeaux-Stil kreieren. Es ging mir um eine neue Kombination. Bei Apothic Red kommt deshalb Zinfandel hinzu, er steht wie kaum eine andere Rebsorte ganz klar für Kalifornien“, erklärt der Kellermeister Boyd Morrison, der schon immer getränkeverrückt war und nach Tee, Bier und Kaffee schließlich im Wein seine wahre Passion gefunden hat.

Vorherrschende Aromen bei Apothic Red sind eingekochte, dunkle Früchte wie Kirsche und Brombeere und würzige Noten wie Mokka und Vanille. „Gerade die vollreifen Trauben des Zinfandel haben einen sehr konzentrierten und stark ausgeprägten Geschmack, den man im Apothic Red gut erkennen kann“, analysiert der Kellermeister. Das Flaschenetikett mit seinem umrankten Buchstaben A in Rot und Schwarz unterstreicht zusätzlich den kräftigen Charakter des halbtrockenen Rotweins.

Kalifornische Merlot-, Cabernet Sauvignon- und Shiraz-Rebsorten entwickeln aufgrund der geographischen und klimatischen Bedingungen ihr ganz eigenes Wesen: Regenreiche Winter, heiße Sommer und die typischen Böden, zumeist aus Lehm und Sedimentgestein Mergel, bringen opulente Weine mit festerer Tanninstruktur hervor, so auch Apothic Red. Die Cuvée wurde schon mehrfach für ihre Qualität ausgezeichnet. Neben der Goldmedaille beim Vinalies Internationales de Paris 2013 und Bronze bei der International Wine and Spirits Competition gewann Apothic Red im selben Jahr auch den Concours Mondial.

www.apothic.com

Heinrich Wächter

„Kochen und gesunde Ernährung machen Spaß und halten Fit“

Das ist der diesjährige Slogan bei den ALDIANA Miniköchen im Alcaidesa/Spanien unter der Leitung mit ihren Chef Heinrich Wächter.
Nicht nur den Besuch des Wochenmarktes in Algeciras stand auf dem Wochenplan, an sondern auch der heimische Kräutergarten der Ferienclubanlage. Hier war das Erkennen der Kräutern, riechen, schmecken und zuordnen zu welchen Verwendungen angesagt. Harald Wohlfahrt (einer der „Besten“ Köche und über 20 Jahren mit 3 Michelinsternen ausgezeichnet), ließ es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen und wertvolle Tipps für den Köchenachwuchs zu geben.

Weiter Aktionen standen noch an; eine Frühstückaktion „den Tag mit guter Laune beginnen“; „Frontcocking“ mit kulinarischen Leckereien und die traditionelle Backstube. Die Miniköche bekamen zum Abschluss den Küchenbrief der erfolgreichen Teilnahme und durften Ihre Kochmütze und Schürze mit nach Hause nehmen.

Paul Ivic

Paul Ivić zaubert im Tian in Wien himmlische Gerichte ohne Fisch und Fleisch nach dem Motto „Michelin-Stern statt Müsli“

Freunde hielten sein Vorhaben für verrückt, es mit vegetarischer Küche als Koch bis an die Spitze zu schaffen. Paul Ivić hat sie eines Besseren belehrt. Seit zwei Jahren ist er Küchenchef im Tian, dem Gourmetrestaurant ohne Fisch und Fleisch in Wien. Zwei Gault Millau-Hauben und einen Michelin-Stern hat er sich bereits erkocht – doch am Ziel ist er noch lange nicht.

Das Gourmetrestaurant Tian im Herzen von Wien besticht nicht nur durch sein einzigartiges Konzept der fisch- und fleischlosen Küche und die von der Wiener Belle Epoque inspirierten Räumlichkeiten, sondern zeichnet sich vor allem durch ein starkes Team im Hintergrund aus. Paul Ivić, Chef de Cuisine, verbindet seinen hohen Anspruch an eine außergewöhnliche Küche mit der Leidenschaft für bewusstes und ideenreiches Kochen. Anstatt mit erhobenem Zeigefinger zu appellieren, möchte er Gästen seine Vision für das Tian näherbringen: „Ich will die Menschen nicht bekehren, sondern schmecken und spüren lassen, wie wunderbar vielfältig die Geschmäcker jenseits von Fisch und Fleisch sein können.“

Basierend auf seinem fundierten Wissen über die Zusammensetzung und Wirkung natürlicher Rohstoffe lässt Ivić traumhafte Kreationen entstehen. Dabei hat Qualität und Frische der Zutaten höchste Priorität für ihn. Die fein-aromatischen Kräuter, das saisonale Gemüse sowie Obst stammen aus nachhaltigem, fairem Landanbau aus der Region und aus der zugehörigen Bio-Gärtnerei Naturfair! in Kärnten.

Alles außer Müsli
Obwohl er selbst kein Vegetarier ist, fühlte er sich schon früh zur vegetarischen Küche hingezogen. Aufgewachsen in Tirol, reifte in ihm bereits mit 20 Jahren der Wunsch, ein Restaurant mit fleischloser Küche zu eröffnen. „Ich wollte aufzeigen, dass vegetarische Küche auch gut und außergewöhnlich sein kann, jenseits von langweiligen Klischees“, so Ivić. Privat mag er es eher ruhig, entspannt gerne bei guter Musik und beim Kochen in den eigenen vier Wänden. „Es ist im Grunde unwichtig, ob ein Klangspiel aus Tönen, Farben oder Aromen besteht, es muss spannend sein, positiv überraschen und einfach Freude bereiten.“

Von „Leaders of the Year“ zum Aufsteiger des Jahres 2012 gekürt, von Gault Millau mit zwei Hauben ausgezeichnet und jetzt sogar einen Michelin-Stern erkocht – sein Hang zum Perfektionismus hat Ivić schon weit gebracht. Leicht war es nicht immer: „Die Herausforderung war definitiv größer, als ich erwartet habe. Es braucht vor allem eine Umstellung im Denken“, sagt der Sternekoch. Dass er es geschafft hat, zeigt der Erfolg. „Das ist, wie in einem fremden Land zu sein und plötzlich in der Sprache zu träumen – dann merkst du, du bist angekommen.“

www.tian-vienna.com

Nelson Müller testet Diäten

Mit unserer Sehnsucht nach der Idealfigur verdient die Diätindustrie in Europa jedes Jahr viele Milliarden Euro. Doch wie kann man tatsächlich gesund und dauerhaft Pfunde verlieren? In der „ZDFzeit“-Dokumentation „Schlank in den Frühling – Der große Diäten-Test“, die am Dienstag, 4. März 2014, 20.15 Uhr, zu sehen ist, prüft Sternekoch Nelson Müller Mythen und Ausreden zum Thema Gewicht und zeigt die besten Wege zu guter Figur und Gesundheit.

Jedes Jahr im Frühling sagen wir dem Winterspeck den Kampf an: Denn wer will im Sommer am Strand schon eine schlechte Figur machen? Aber welche Diät ist die richtige? Wie können wir nicht nur erfolgreich, sondern auch gesund und vor allem dauerhaft abnehmen? Für „ZDFzeit“ erklären sechs Freiwillige ihren Pfunden den Krieg und testen Deutschlands beliebteste Diäten: Shakes von „Almased“, die auf Mischkost ausgelegte „Brigitte“-Diät und die aus viel Fleisch bestehende „Atkins“-Diät. Tipps, wie man trotz Diätvorschriften lecker und abwechslungsreich kochen kann, bekommen die Probanden von Sternekoch Nelson Müller. Die medizinische Betreuung und den „Vorher-Nachher-Check“ übernimmt Prof. Daniel König von der Uniklinik Freiburg. Nach sechs harten Wochen des Verzichts steht der Sieger des großen Diäten-Checks fest: Stolze zehn Kilogramm hat er abgenommen. Doch die wichtigste Frage ist: Wird er sein Gewicht halten können?

Schwarze Liste

Zu guter letzt: Mit diesen Fluggesellschaften sollen Sie 2014 keineswegs fliegen – die EU setzt knapp 300 Airlines auf die schwarze Liste – Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die in der EU eine Betriebsuntersagung ergangen ist

Durch die effizienten Flugsicherheitsnormen in Europa gilt unser Sicherheitsstandard als einer der höchsten der Welt. Zwar arbeiten die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten gemeinsam mit den Behörden anderer Länder an der Erhöhung der Sicherheitsstandards weltweit, doch gibt es immer noch einige Luftfahrtunternehmen, deren Betrieb unter Bedingungen erfolgt, welche unter dem notwendigen Sicherheitsniveau liegen.

Zur weiteren Verbesserung der Sicherheit in Europa hat die Europäische Kommission in Abstimmung mit den Flugsicherheitsbehörden der Mitgliedstaaten beschlossen, Luftfahrtunternehmen, die für unsicher befunden werden, den Betrieb im europäischen Luftraum zu untersagen.

Diese Luftfahrtunternehmen sind im unten stehenden Dokument aufgelistet. Die erste Liste umfasst alle Luftfahrtunternehmen, gegen die in Europa eine Betriebsuntersagung ergangen ist. In der zweiten Liste sind alle Luftfahrtunternehmen aufgeführt, deren Betrieb in Europa gewissen Bedingungen unterworfen wurde.

http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_de.htm

Wein & Sekt gut lagern

Gerade zu Weihnachten und Silvester dürfen guter Wein und Champagner nicht fehlen. Doch wie lagert man ihn, um sich bester Qualität zu erfreuen? Eine Frage, die gerade vor den Festtagen von besonderer Bedeutung ist. Nicht jeder hat einen Weinkeller, Abhilfe schafft hier ein guter Weinklimaschrank wie der hochwertige Weinkühler Vertigo von KitchenAid. Er stellt dieselben Bedingungen her wie ein guter Weinkeller, und mit ihrem edlen Design integrieren sich die KitchenAid-Geräte perfekt in jedes Wohnkonzept.

„Starke Temperaturschwankungen, Gerüche, UV-Licht und Erschütterungen können Geschmack und Farbe von Wein und Champagner negativ beeinflussen“, erklärt Thomas Ruhl, Herausgeber der Foodzeitschrift Port Culinaire und Inhaber des Kulinarischen Zentrums in Köln. Die KitchenAid-Weinkühler wirken diesen Gefahren entgegen, denn die Dreifachverglasung von Vertigo schafft eine echte Barriere gegen UV-Strahlung und Temperatursprünge. Außerdem sind die Kompressoren entsprechend gedämmt und die Flaschen somit komplett gegen Vibrationen geschützt. So können auch empfindlichste Weine und Champagner sicher und gefahrlos gelagert werden.

Temperatur und Feuchtigkeit werden außerdem mit der Funktion „Preserve & Age Red Wine“ der Vertigo-Weinkühler optimal eingestellt und konstant gehalten. So können auch kostbare Rotweine unter den richtigen Voraussetzungen reifen. „Die optimale Lagertemperatur liegt bei Flaschen ab einem Jahr bei etwa 12 Grad. Bei wärmeren Temperaturen reift der Wein zu schnell, ist es kühler, wird er von der Kälte angegriffen“, so Thomas Ruhl. „Generell gilt beim Servieren, dass jüngere, weniger tanninhaltige Weine zwischen 14 und 16 Grad ausgegossen, während körperreiche und stark tanninhaltige Weine bei 18 Grad serviert werden“, so Ruhl weiter.

Die Vertigo-Weinkühlschränke sind hierfür extra in drei Bereiche aufgeteilt, die über drei unabhängige Bedienblenden regelbar sind. Der obere und mittlere Bereich ist individuell von +4 bis +18 Grad einzustellen. Der Multitemperatur-Auszugsbereich ist eine weitere Besonderheit bei der Vertigo-Kollektion. Er ist von -15 bis 22 Grad regelbar. Dieses Fach ist flexibel als Gefrierfach, Null-Grad-Zone oder Weinkühlbereich von +4 bis +8 Grad nutzbar.

Nicht nur funktionell, auch optisch ist der Weinkühler eine Besonderheit. Die in die Edelstahloberfläche integrierte Glasfront und eine hochwertige Innenausstattung mit edlen Holzablagen, verstellbaren Einlegeböden und hochwertigen Spezial-Scharnieren, die eine flächenbündige Planung ohne Passleisten erlauben, bieten Platz für bis zu 81 Flaschen. Die ausziehbaren Holzeinschübe sind zudem so geformt, dass sowohl traditionelle Flaschenformen als auch moderne Designerflaschen eingelagert werden können. Auch Magnumflaschen können aufbewahrt werden, indem das Fach darüber herausgenommen wird.

KitchenAid ist ein weltbekannter Hersteller von exklusiven Groß- und Kleingeräten für den Küchenbereich. Ihren Ursprung hat die Marke in den USA, wo sie 1919 gegründet wurde. Zeitloses Design, professioneller Anspruch und extreme Langlebigkeit zeichnen die Marke aus. Seit 2009 ist KitchenAid in Deutschland auch mit Großgeräten vertreten und bietet alle Produkte an, die eine professionelle Küchenausstattung auszeichnen.

Sascha Stemberg

Saacha Stemberg schreibt uns:

Ich war vor Jahren in den USA und hab da coole Shirts von Köchen für Köche gesehen! Dieses Ding verfolgt mich seitdem, denn ich kann diese Shirts mit den Totenköpfen,Kochmützen und Messern nicht mehr sehen!
Mit dieser Idee bin ich vor 6 Monaten an einen befreundeten Shirt Designer mit Sitz in Köln ran getreten.
Ich habe meine ersten fünf Ideen zu Papier gebracht und entstanden sind erstmal fünf stylishe Shirts in coolen Farben und guter Qualität. Geboren war die Firma „Lekker Klamotten“ by S.Stemberg.
Ich konnte glücklicherweise den Spass daran bei meinem Freund Ralf Bos wecken. So sind die Shirts ab nächster Woche bei Bos Food, bei uns im Restaurant und bei www.charlottje-jesper.de
erhältlich!

Verkaufsstart ist am heutigen Montag, dem 1.7.2013

Zu sehen sind die coolen Shirts auf der Gourmet Report FACEbook Seite:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151576170463124.1073741840.168996673123&type=1

Florian Stolte

Als Botschafter in Sachen guter Küche ist erstmals der 28- jährige Traube-Küchenchef Florian Stolte in Bangkok für das Wohl der Gäste verantwortlich – Bis Anfang März im Banyan Tree Bangkok

Das Feinschmeckerhotel Traube Tonbach im Nordschwarzwald setzte dieser Tage seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Luxushotel Banyan Tree in Bangkok fort. Bereits zum sechsten Mal kocht eine Delegation des Traditionshauses in der thailändischen Millionenmetropole.

Auf den ersten Blick haben sie kaum etwas gemeinsam – das renommierte deutsche Traditionshotel Traube Tonbach im beschaulichen Schwarzwald auf der einen und das moderne Stadthotel der Banyan Tree Hotelgruppe inmitten der pulsierenden Metropole Bangkok auf der anderen Seite. Doch die Häuser verbindet ihr hoher Anspruch an Qualität sowie der Wunsch, fortwährend voneinander zu lernen. So besteht seit nunmehr sechs Jahren ein reger Austausch in den Bereichen Küche und SPA, der seinen alljährlichen Höhepunkt in einem gegenseitigen dreiwöchigen Besuch der jeweiligen Teams findet. „Diese Verbindung ist für uns alle eine große Bereicherung“, betont Heiner Finkbeiner, Inhaber der Traube Tonbach, und erklärt genauer: „Für die Mitarbeiter ist es überaus spannend, mehr über die unterschiedliche Kultur und Kochkunst der beiden Häuser zu erfahren. Die Gäste hingegen schätzen das authentische Erlebnis.“

Eine persönliche Premiere ist es diesmal für Florian Stolte, den jungen Küchenchef der Restaurants „Bauernstube“ und „Köhlerstube“. Erstmals ist es seine Aufgabe, die Kochkunst der Traube in Thailand zu präsentieren. Mit seiner Küchencrew wird er bis Anfang März die Regie des Gourmetrestaurants im stadtbekannten Wolkenkratzer übernehmen und dem Publikum seine Heimat kulinarisch näher bringen.

Sein Arbeitsplatz während dieser Zeit könnte spektakulärer kaum sein: Das „Vertigo Roof Top Restaurant“ thront auf dem Dach des Banyan Tree Hotels in einer schwindelerregenden Höhe von 61 Stockwerken und bietet seinen Gästen unter freiem Himmel einen atemberaubenden Ausblick auf die Skyline der Millionenstadt. Unter dem Motto „Haute Cuisine from the Black Forest Gourmet Heaven“ wird genau hier für ganze zwei Wochen die Hochküche des Schwarzwalds zelebriert.

Über soviel Interesse und Heimatliebe freute sich indes auch der Leiter der diplomatischen Vertretung Deutschlands vor Ort. Passend zum Auftakt am Eröffnungsabend hielt Botschafter Dr. Ingo Winkelmann die Begrüßungsrede und würdigte darin einmal mehr den intensiven Austausch.

www.traube-tonbach.de