WEIN GOURMET präsentiert die besten deutschen Winzer

Spitzenqualität hatte diesmal Seltenheitswert: Mit
diesem harten Urteil resümiert die Redaktion des Hamburger Magazins
WEIN GOURMET den Weinjahrgang 2006 in Deutschland. Die Redakteure und
Mitarbeiter der Zeitschrift konnten bei den Proben für das jährliche
Taschenbuch „Die 750 besten Weingüter in Deutschland“ nur in
Ausnahmefällen Top-Bewertungen vergeben, selbst die renommierten
Betriebe hatten mit dem schwierigen Jahrgang offensichtlich große
Probleme. Das handliche Taschenbuch mit mehr als 750 Weingütern, den
kompletten Adressen und Bewertungen sowie Probiertipps, Kurzporträts
und Beurteilung der aktuellen Weine liegt dem aktuellen WEIN GOURMET
(Heft 4/2007) bei, der jetzt für 9,95 Euro im Handel erhältlich ist.

„Ein launischer Herbst mit extrem wechselnden
Witterungsbedingungen, mit Sauerfäule, aber auch Edelfäule (Botrytis)
in den Weinbergen“, so die Autoren, „zwang die Winzer in den meisten
Anbaugebieten zu einer Turbo-Lese, die oft in drei, vier Wochen
durchgezogen wurde.“ Trotz strenger Selektion des Traubenguts sei es
häufig nicht gelungen, bei de trockenen Weißweinen überzeugende
Qualitäten zu erzielen. Besser schnitten in der Regel die fruchtigen
und edelsüßen Weine, insbesondere die Rieslinge, ab. Nach Meinung der
WEIN GOURMET-Redaktion gibt es unter den 2006er Weinen nur wenige
herausragende Qualitäten – und so können sich nur ein paar Winzer
über eine bessere Bewertung als im Vorjahr freuen.

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