WDR testet Sushi

Sushi-Freunde können die beliebten Reishäppchen mit Fisch und Gemüse in Nordrhein-Westfalen unbeschwert genießen. Das ist das Ergebnis einer Stichprobenuntersuchung des WDR- Ernährungsmagazins „Servicezeit: Kostprobe“ (WDR Fernsehen, Montag, 27.06.2005, 18.20 Uhr). Zwar gehört Sushi wegen des rohen Fisches zu den empfindlichen und leicht verderblichen Lebensmitteln. Doch viele Sushi-Anbieter in Nordrhein-Westfalen verstehen offensichtlich ihr Handwerk gut und nehmen es mit der Hygiene sehr genau.
Die Redaktion ließ die Qualität von 15 gemischten Sushi-Sets aus japanischen Restaurants, Sushi-Bars und Supermärkten in Düsseldorf, Krefeld, Leverkusen und Köln im Labor überprüfen. Keine einzige Probe war mikrobiologisch zu beanstanden. Auch der sensorische Test, durchgeführt von einem japanischen Sushi- Meister und einem deutschen Fischexperten, brachte überwiegend positive Ergebnisse. Trotz kleiner optischer und geschmacklicher Mängel bewerteten die Prüfer fünf Proben mit „zufrieden stellend“. Vier weitere waren „gut“ und zwei sogar „sehr gut“.

Schlechte Noten gab es nur für die vier fertig verpackten Sushi- Tabletts aus dem Supermarkt, darunter zwei Proben aus der Frischetheke und zwei aus der Tiefkühltruhe. Trockener Fisch, zu fester Reis, wenig Aroma und stellenweise Gefrierbrand führten hier zu Abwertungen.

Als kleiner Snack ist Sushi erschwinglich, als vollständige Mahlzeit sind die Reishäppchen allerdings oft eine recht teure Angelegenheit. Für einen sättigenden Sushi-Mix mit zwei Portionen handgeformten Nigiri-Sushi und zwei Portionen gerollten Maki-Sushi zahlten die Kostprobe-Tester in den Sushi-Bars und Restaurants Preise zwischen 11,40 Euro und 21,00 Euro.

Die genauen Testergebnisse im WDR Fernsehen, Servicezeit: Kostprobe, Montag, 27.6.2005, 18.20 Uhr

Sende
Benutzer-Bewertung
0 (0 Stimmen)

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.