Tücken des Raw-Food-Trends

Grüne Smoothies, rohes Gemüse und Obst maßvoll genießen

Obst und Gemüse, aber auch Blätter und Wildkräuter am liebsten direkt von der Hand in den Mund also nicht gegart, gebraten oder gekocht verzehren Rohkost-Fans ihre Nahrungsmittel am liebsten. Rohkost-Ernährung (Raw Food) liegt voll im Trend. Deren Anhänger verzichten häufig auf tierische Produkte und ernähren sich vegetarisch oder vegan. Raw Foodies unterlassen bewusst das Erhitzen der Nahrung. Rigorose Befürworter verschmähen zudem alles, was aus Getreide ist. Was zum Essen bleibt sind Obst und Gemüse sowie allerlei pflanzliche Zutaten von Mutter Natur, die zum Teil bislang kaum Eingang in die hiesige Küche gefunden haben. Ob Smoothies mit pürierten rohen Kartoffeln und geschredderten Tannennadeln oder ein Sorbet aus gefrorenen Beeren mit Wildkräutern nicht zuletzt dank des Austauschs im Internet sind der Ideenvielfalt bei der Wahl der Zutaten und der Art der Zubereitung keine Grenzen gesetzt. Doch längst ist nicht alles geeignet und gesund, was sich raffiniert mit Reibe und Mixer zu einer neuartigen Rohkost-Mahlzeit komponieren lässt, warnt die Verbraucherzentrale NRW vor möglichen Giftstoffen in manchen Zutaten und Mangelerscheinungen aufgrund des Lifestyle-Trends:

Nicht jedes rohe Gemüse zum Verzehr geeignet: Wer sich komplett durch Rohkost ernähren möchte, sollte sich zuvor über die Inhaltsstoffe und Wirkung der ausgewählten Nahrungsmittel schlau machen. Denn nicht jedes Obst und Gemüse ist roh bekömmlich. Kartoffeln, Bohnen, Auberginen, Rhabarber, Holunder und Maniok müssen vor dem Verzehr verarbeitet und erhitzt werden. Das Verspeisen von rohen Holunderbeeren etwa mag der Darm gar nicht gern. Blattgemüse wie Spinat, Kopfsalat, Feldsalat und Rucola weisen zudem oft einen hohen Gehalt an schädlichem Nitrat auf. Um die Verwendung des Giftstoffes zu minimieren, sollten Blattstiele, äußere Blätter und Rippen von den genannten Blattgemüsen nicht verwendet werden. Auch die in rohem Spinat und Mangold enthaltene Oxialsäure wirkt bei übermäßigem Genuss hemmend auf die Aufnahme von Mineralstoffen im Verdauungstrakt.

Was im Naturzustand bekömmlich ist: Als von der Faust-in-den-Mund-Regel bei Raw Food gilt: Zum puren Verzehr eignen sich alle Gemüsearten und Kräuter, die auch sonst roh auf dem Speiseplan stehen. Neben Kräutern wie Petersilie, Sauerampfer, Kerbel, Borretsch oder Dill dürfen auch nicht-alltägliche Zutaten wie Möhrengrün, Blätter von Radieschen, Sellerie, Bete, Fenchel und Kohlrabi und Wildkräuter wie Brennnessel, Giersch oder Portulak bedenkenlos verspeist werden.

Blätter von Bäumen und Obstkerne für Smoothies und Salate ungeeignet: Vorsicht ist angebracht bei ausgefallenen Zutaten wie Blätter, Samen und Rinden von Bäumen oder Tannennadeln. Bei der Verwendung von bislang unentdeckten Zutaten als Lebensmittel stellt sich für Laien die Frage, inwieweit sie nützlich und nährstoffreich, unbekömmlich oder hochgiftig sind. Zu den Wirkungsweisen von solcherlei exotischen Zutaten gibt’s oft keine gesicherten Erkenntnisse. Fachleute warnen auch vor dem Verzehr von Obstkernen. Das Innere in Aprikosen, Bittermandeln, Kirschen und Äpfeln bildet Blausäure bei der Verdauung. Bei hoher Konzentration kann diese Substanz zu schweren akuten Vergiftungen mit Krämpfen, Erbrechen und Atemnot führen.

Wildkräuter sammeln nix für Laien: Wegen der Verwechslungsgefahr mit Giftpflanzen sollte auch das Sammeln von Wildkräutern nur kundigen Botanikern überlassen werden. Bei einer geführten Kräutertour abseits von Hundewiesen und landwirtschaftlich genutzten Flächen sammeln Rohkost-Fans auf Nummer sicher und lernen sichere Standorte kennen. Frisch geerntete Kräuter sollten möglichst am selben Tag verarbeitet und verzehrt werden.

Gefrorene Beeren nicht unerhitzt genießen: Tiefgekühlte Beeren sollten nicht in gefrorenem oder aufgetautem Zustand in Smoothies, Desserts oder zur Aromatisierung in Getränken verwendet werden. Denn das gefrorene Gut kann mit Noroviren belastet sein. Besser ist, frische Früchte der Saison zu verwenden oder die tiefgekühlten Beeren kurz auf mehr als 90 Grad zu erhitzen, um die krankmachenden Keime abzutöten.

Empfohlene Rationen pro Tag: Obst und Gemüse, aber auch weitere pflanzlichen Zutaten wie Kräuter, Sprossen und Nüsse sind unverzichtbare Mineralstofflieferanten für den menschlichen Organismus. Egal ob roh oder gekocht – der tägliche Bedarf an lebensnotwendigen und energiespendenden Substanzen wird mit täglich drei Portionen Gemüse (zu je 450 Gramm) und zwei Portionen Obst (mit jeweils 250 Gramm) abgedeckt.

Mehr Tipps für eine bedenkenlose Ernährung enthält das Faltblatt
„Essen mit Sicherheit“, die es kostenlos in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentralen gibt. Informationen rund um die Sicherheit von Lebensmitteln finden Interessenten auch im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/lebensmittelsicherheit.

Ab morgen Currywurst für alle

airberlin: Wir lieben Currywurst!
Zur ITB auf allen innerdeutschen Strecken kostenlos

Kein anderer Snack an Bord sorgt für so viel Aufsehen wie die Kult-Currywurst von airberlin. Der Klassiker aus der deutschen Hauptstadt ist aus der Bordküche von airberlin mittlerweile nicht mehr wegzudenken und erfreut nun die Messegäste der Internationalen Tourismusbörse (ITB).

„Wie immer im Frühjahr kommt die Welt nach Berlin. Tourismusprofis von allen Kontinenten nutzen die ITB zum Netzwerken. Für uns die perfekte Gelegenheit, airberlin als Deutschlands Fluggesellschaft mit dem aufmerksamsten Service zu positionieren“, sagt Götz Ahmelmann, Chief Commercial Officer bei airberlin. „Die Resonanz auf unsere Currywurst ist ungebrochen hoch. Den Verkaufsschlager haben wir im vergangenen Jahr über 150.000 Mal an Bord verkauft – Tendenz steigend.“

Und für Gäste, die die Currywurst immer noch nicht kennen oder sie bereits über alles lieben, hat airberlin eine Überraschung parat. Alle Gäste, die innerdeutsch mit airberlin zur ITB in die Hauptstadt fliegen, werden von airberlin mit einer kostenfreien Currywurst aus der Sylter Sansibar verwöhnt. Vom 3. bis 6. März 2015 jeweils ab 10 Uhr wird die Currywurst an Bord serviert. Um die 20.000 Portionen werden an den vier Tagen über den Trolley – der rollenden Flugzeugbar aus der Bordküche – gehen.

„Die Currywurst ist ein Stück Berlin und deshalb ist sie auch auf den Flugzeugen der airberlin so beliebt. Sie ist das am häufigsten bestellte Gericht auf der Speisekarte“, so Götz Ahmelmann. Die Kreation aus der Sylter Sansibar besteht aus Kalbs- und Schweinefleisch, wird in einer pikanten Currysoße mit stückiger Gemüseeinlage serviert und ist einzigartig in der weltweiten Bordverpflegung.

Bereits seit 2007 bietet airberlin die Currywurst auf fast allen Mittelstreckenflügen zum Verkauf an. airberlin Gäste können die Currywurst auch auf Langstreckenflügen in der Economy Class vorbestellen. Eine große Auswahl von Sansibar Gourmetmenüs kann vorab im Internet unter airberlin.com, im Service Center unter 030/ 3434 3434 (zum Ortstarif) sowie im Reisebüro bestellt werden.

8. Big Bottle Party Berlin

XXL Gaumenschmaus – die 8. Big Bottle Party sorgte für großes Staunen und Genießen – 560 Liter Wein, über 2.000 kulinarische Portionen, 1.500 Pralinen

Der Leitgedanke der Big Bottle Party „große Winzer – große Weine – große Küche“ wurde dieses Jahr mit dem Motto „Ladies first!“ geadelt. Chefsommelier Gunnar Tietz und der aktuelle Berliner Meisterkoch Matthias Diether empfingen im Rahmen der 8. Big Bottle Party im Gourmetrestaurant „first floor“ die weibliche Wein- & Kochelite.
45 Spitzenwinzerinnen aus ganz Europa schenkten rund 560 Liter Wein aus 3-Liter- Doppelmagnum- und 6-Liter-Imperial-Abfüllungen aus, während sieben Spitzenköche 2.000 Portionen für rund 280 Gäste anrichteten. Doch damit nicht genug, präsentierte Chocolatier Gerhard Skrovanek 1.500 handverlesene Pralinen und Käsepapst Bernard Antony hatte 20 kg feinsten Käse aus dem Elsass mit im Gepäck.

Für die prickelnde Erfrischung sorgte Champagnerexpertin Alice Paillard höchst persönlich und schenkte aus einer Doppelmagnum, auch Jeroboam genannt, ein Bruno Paillard Premiere Cuvee ein. Auch das wurde getoppt, denn Vranken Pommery spendierte eine eisgekühlte 6-Liter-Imperial Abfüllung eines Grand Crus 1995 Champagner.
Zum ersten Mal zog eine geballte Frauenpower in das Gourmetrestaurant „first floor“ ein; nicht zuletzt auch unterstützt von den neun „Next Queen of Cuisine“ Nachwuchsköchinnen, die unter anderem von Jurymitglied Matthias Diether und TV Moderatorin Birgit Lechtermann gefördert werden.

„Wir blicken auf drei sehr ereignisreiche Tage mit vielen tollen kulinarischen Höhepunkten zurück und können sagen, dass wir sehr stolz auf dieses Event sind. Unser Bestreben ist es, jedes Jahr aufs Neue unseren Big Bottle Party Fans ein Highlight zu bieten. Dieses Jahr haben wir gezeigt, dass auch Frauen in der Topliga spielen können“, so die Gastgeber Tietz und Diether.

Für das kulinarische Wohl sorgten:
Sonja Frühsammer – Frühsammers Restaurant
Kremmener Büffelmozzarella, wilder Brokkoli, Salzmandel, Basilikumeis
Anna Sgroi – Restaurant Anna Sgroi (1 Michelin Stern)
Langostinos mit Avokadosalat und Gurken-Ingwer-Vinaigrette
Sarah Henke (1 Michelin Stern) Hamachi Sashimi – Ponzu – Cashew
Elisabeth Grabmer – Restaurant Waldschänke (1 Michelin Stern)
Geschmortes Kalbsbackerl mit Sonnenblumenpüree, Blumenkohl & Bachkresse
Thomas Martin (Jacobs Restaurant, Hotel Louis C. Jacob, 2 Michelin Sterne)
Räucheraal mit Apfel, Gurke und Süssweingelee
Matthias Diether („first floor“, 1 Michelin Stern)
Kaninchen – Kerbel – Kartoffel
Dessert: Kräuter Dessert, Frucht-Tartlets, Schoko-Schalen, Flip Flops
Lisa Hermes (Neuseelandhirsch)
Gebeizter Neuseelandhirsch mit Sellerie, Apfel, Walnuss und Mandarine

Auch in diesem Jahr wurde während der Big Bottle Party für einen guten Zweck gesammelt und der Erlös mit 10.510 Euros kann sich sehen lassen. Diesmal gab es eine große Tombola mit Preisen im Wert von 32.000 Euro – wie beispielsweise Reisen, Gourmetgutscheine und Verwöhnmomente. Der Erlös dieser Tombola geht zu hundert Prozent an den Förderverein Kinder- & Jugendhilfezentrum Neukölln, Buckow e.V.

Die komplette Winzerliste finden Sie unter www.bigbottleparty.de

Bauer sucht Koch

VKD startet auf Inoga mit zwei neuen Wettbewerben – Countdown für Mannschafts- und Individualteilnehmer

Jetzt mitmachen und sich beim Verband der Köche Deutschlands (VKD) für einen der Wettbewerbe anmelden. Mit pfiffigen Ideen geht der Berufsfachverband auf der Gastromesse Inoga vom 13.-15. September 2014 in Erfurt an den Start.

Der Trend nach regionalen und frischen Lebensmitteln wird mit dem warmen Wettbewerb „Bauer sucht Koch“ umgesetzt. Die Teilnehmer kochen aus einem unbekannten Warenkorb, der ihnen von einem Bauern aus Thüringen vorgesetzt wird, ein vegetarisches Tellergericht. Ob Kohl, Tomaten, Kürbis oder andere saisonale Schmankerl, alle Produkte müssen so zubereitet werden, dass die Kreationen geschmacklich und optisch die Jury überzeugen. Für den Wettbewerb stehen an den drei Tagen zwei Frontcooking-Stationen in den Erfurter Messehallen zur Verfügung, die sowohl am Vormittag wie auch am Nachmittag zum Magnet für die Messebesucher werden. Jeweils zwei Köche/Köchinnen kochen gegeneinander und weisen nach 30 Minuten fünf Portionen auf, die dann in Probiergröße auf 10 Personen verteilt werden. Jeden Tag wird aus den vier Akteuren ein Tagessieger und am Ende ein Gesamtgewinner ermittelt.

Steht im Wettbewerb „Bauer sucht Koch“ ein kochender Einzelkämpfer bzw. eine kochende Einzelkämpferin im Rampenlicht, so gehen beim Team Award 2014 drei Profis an den Start. Das Team setzt sich aus einem Teamchef, einer Köchin/Koch und einem Auszubildenden oder Küchenmitarbeiterin/-mitarbeiter zusammen. Die Brigade muss nicht aus einem Betrieb stammen, sondern darf für den Wettbewerb extra gebildet werden. Beim Team Award nimmt der Gast an langen Tischen Platz und kreuzt auf einer Speisenkarte das Menü und die einzelnen Komponenten seiner Wahl an. Das komplette Menü wird dann vom Service an den Tisch gebracht. Wettbewerbsaufgabe ist eine Suppe und kalte Vorspeise (jeweils 50 Portionen), Fleisch-, Fisch- (jeweils 40 Portionen) und einen vegetarischen Gang (20 Portionen) sowie zwei Sättigungsbeilagen und zwei Desserts (jeweils 50 Portionen) zu kreieren. An jedem Messetag stehen zwei Teams in der gläsernen Küche.

Jetzt Unterlagen für die Inoga-Wettbewerbe in der VKD-Geschäftsstelle bei koeche@vkd.com anfordern oder auf der VKD-Homepage unter www.vkd.com unter „Wettbewerbe“ und „Inoga 2014“ herunterladen.

Die vielen Seiten des Rhabarbers

Drei Gänge – ein Gemüse
 
Rhabarber in Suppen, als Beilage zu Fisch und klassisch als süßes Kompott. Das säuerlich schmeckende Gemüse hat viel zu bieten. 5 am Tag hat den Test gemacht und ein abwechslungsreiches Rhabarber-Menü zusammengestellt, mit dem ganz nebenbei beim Schlemmen auch noch drei der empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse zusammenkommen.
 
Ein Gemüse, das den Gaumen sowohl salzig als auch süß kitzeln kann – mit Rhabarber ist das eine einfache Übung. „Erfrischend, säuerlich, pikant, das sind die Eigenschaften, mit denen Rhabarber in der Zubereitung überzeugt, egal, ob herzhaft oder süß. Ich bin mir sicher, dass experimentierfreudige Köche viele überraschende Gerichte aus diesem unterschätzten Gemüse zubereiten können“, vermutet Sabine Lauxen, Sprecherin der von der EU unterstützten 5 am Tag-Kampagne.
 
Rhabarber in jedem Gang
„Rhabarber ist unglaublich vielseitig. Eine mehrgängige Mahlzeit lässt sich spielend leicht aus dem Gemüse zaubern“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Verena Räsener, die sich für 5 am Tag an den Herd gestellt und das perfekte Rhabarber-Drei-Gänge-Menü entwickelt hat. Wie wäre es als Vorspeise mit einem erfrischenden Rhabarbersüppchen? Dieses kombiniert Paprika, Rhabarber, Zwiebeln und Ingwer und verblüfft den Gaumen mit sommerlichem Geschmack.
 
Bei den Hauptspeisen punktet Rhabarber als Gemüsebeilage zu Fisch, entweder als Solist oder in Kombination mit anderem Gemüse. Sehr verführerisch duftet zum Beispiel Lachsfilet auf einem mit Zwiebel, Orange und Apfel verfeinerten Rhabarberbett.
 
Und als Nachspeise? Überzeugt knackiges Rhabarber-Erdbeer-Kompott mit frischer Minze an Vanillequark.
 
Rhabarber hat viel zu bieten
Rhabarber hat nicht nur einen außergewöhnlichen Geschmack, sondern enthält zudem Mineral- und Ballaststoffe. Die Ballaststoffe des Gemüses wiederum sorgen für eine geregelte Verdauung. Und das Extra-Plus für die Sommerfigur: 100 g Rhabarber hat weniger als 20 Kalorien. Ausprobieren lohnt sich also.
 
Das Drei-Gänge-Menü zum Nachkochen:
 
Vorspeise:
Fruchtig-frische Rhabarber-Paprika-Suppe

Zutaten für 4 Portionen:
600 g gelber Paprika
150 g Rhabarber
20 g Ingwer, frisch, fein gerieben oder gewürfelt
1 Zwiebel
2 EL Pflanzenöl, z. B. Rapsöl
50 ml Orangensaft
750 ml Brühe, z. B. Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer zum Würzen
 
Zubereitung:
Die Paprika waschen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Rhabarber waschen, putzen und in 2-3 cm große Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und würfeln. Ingwer schälen und fein reiben.
 
Öl in einem Topf erhitzen und darin die Zwiebeln mit dem Ingwer glasig anschwitzen. Dann Paprika und Rhabarber zugeben und bei starker Hitze braun anrösten. Mit Orangensaft ablöschen, kurz reduzieren lassen und dann mit der Brühe auffüllen. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.
 
Suppe mit einem Mixer fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
 
Hauptgang:
Schnelles Rhabarber-Gemüse zu knusprig-gebratenem Fischfilet

Zutaten für 4 Portionen:
500 g Rhabarber
2 rote Zwiebeln
30 g Butter (oder Pflanzenöl)
220 ml Traubensaft
1 Apfel
1/2 Schale einer ungespritzten Orange
Salz, (roter) Pfeffer, Vanillepulver
4 Fischfilets (pro Person ca. 125 g), z. B. Lachs oder Makrele. Als Alternative: Entenbrust
10 g Butter zum Anbraten
Salz, Pfeffer, evtl. gekörnte Brühe
 
Zubereitung Rhabarber-Gemüse:
Rhabarber waschen, putzen und in 1 cm große Stücke schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Orange heiß abwaschen und Schale abreiben.
 
Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln glasig anschwitzen. Mit Saft ablöschen und ca. 5 Minuten offen einköcheln lassen.
 
Dann Rhabarberstücke, Apfel und Orangenabrieb zugeben, im geschlossenen Topf ca. 5 Minuten ziehen lassen Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Vanille und nach Bedarf mit Gemüsebrühe abschmecken.
 
Zubereitung Fischfilet:
Fischfilet unter fließendem Wasser reinigen und anschließend trockentupfen. Verbliebene Gräten entfernen.
Butter in einer Pfanne erhitzen und Filets bei mittlerer Hitze pro Seite ca. 2 Minuten braten. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.
 
 
Nachspeise:
Knackiges Rhabarber-Erdbeer-Kompott mit frischer Minze an Vanillequark

Zutaten für 4 Portionen:
500 g roter Rhabarber
2 EL Zucker
2 ungespritzte Orangen, deren Saft und etwas von der Schale (fein abgerieben)
300 g Erdbeeren
Frische Minzeblätter
500 g Magerquark
150 g Naturjogurt oder Saure Sahne
Vanille, gerieben oder als Pulver (Alternative: Vanille-Zucker)
2 EL Honig
 
Zubereitung Rhabarber-Kompott:
Rhabarber waschen, putzen und in 2-3 cm große Stücke (z. B. Rauten) schneiden. Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Orangen heiß abwaschen, etwas Schale abreiben und dann auspressen. Saft und Schale zur Seite stellen.
 
Saft und Zucker in einem Topf leicht erhitzen, Rhabarber dazugeben und mit geschlossenem Deckel ca. 5 Minuten ziehen lassen. Achtung: der Rhabarber soll schön knackig bleiben. Mit Vanillepulver abschmecken.
 
Nebenbei die Minze waschen und grob schneiden. Erdbeeren, Minze und eine Prise Vanillepulver zum leicht abgekühlten Rhabarber geben und alles vermengen. Einige Minuten durchziehen lassen.
 
Zubereitung Vanillequark:
Quark, Jogurt, Vanille und Honig cremig rühren. Nach Bedarf süßen.

Mangelernährung

Die Ernährungsempfehlung von fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag erreichen nur die wenigsten. Nur 12 Prozent der Menschen essen nach eigenen Angaben wirklich so viel Obst und Gemüse. Das ergab der DKV-Report „Wie gesund lebt Deutschland?“ 2012, für den über 3.000 Menschen befragt wurden.

Zwar essen immerhin zwei Drittel der Menschen jeden Tag Obst und Gemüse, die Frauen mit 72 Prozent noch häufiger als die Männer mit 60 Prozent. Dabei schaffen aber fast die Hälfte nur ein oder zwei Portionen am Tag – gemäß der Empfehlung also zu wenig. Auf fünf Portionen pro Tag bringen es nur 9 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen.

Wer häufig Obst und Gemüse isst, senkt die Gefahr von Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Schlaganfall, vielleicht auch von einigen Krebsarten. Außerdem kann man so natürlich leichter abnehmen oder sein Gewicht halten. Ziel der Kampagne „Fünf am Tag“ ist demnach eine Menge von gut 600 Gramm Obst und Gemüse, die jeder Erwachsene pro Tag essen sollte. Das entspricht fünf Portionen zu je 125 Gramm, also je etwa eine Hand voll.

„Das Ziel von fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag ist aber für viele Leute einfach zu hoch gesteckt“, sagt Dr. Wolfgang Reuter, leitender Arzt der DKV im Gourmet Report Gespräch. Um es zu erreichen, müssten die Menschen mehrheitlich ihre Essgewohnheiten radikal ändern. „Diese Menschen sind dann überfordert und bekommen jeden Tag ein schlechtes Gewissen, weil sie es wieder nicht geschafft haben.“ Reuter rät daher zur Gelassenheit. „Versuchen Sie, Obst und Gemüse in jede Mahlzeit zu integrieren. Wenn Sie dann nicht auf fünf, sondern nur auf drei Portionen kommen, tun Sie auch schon viel für ihre Gesundheit.“

Meister im gesunden Essen sind die älteren Menschen, von denen 77 Prozent jeden Tag zu Obst und Gemüse greifen. Bei den unter 30-Jährigen sind es nur 51 Prozent. Jeder fünfte Befragte unter 30 isst höchstens zwei Mal pro Woche Frischkost.

www.dkv.de

Wie viel kommt auf den Teller?

Viele Menschen können die Portionsgröße bei Lebensmitteln nicht richtig einschätzen und nehmen daher zu große Mengen zu sich. Das erhöht das Risiko für eine Gewichtzunahme, erklären kanadische Forscher. Die 145 Teilnehmer der Studie machten Angaben, welche Menge eines Lebensmittels ihrer Meinung nach einer Portion entspricht. Im Fokus standen vier Lebensmittelgruppen: Obst und Gemüse, Fleisch, Getreide- und Milchprodukte. Zusätzlich wurde ein 24-stündiges Ernährungsprotokoll aufgenommen, um die tatsächliche Anzahl der aufgenommenen Portionen zu bestimmen.

Knapp siebzig Prozent der Teilnehmer waren irrtümlich der Meinung, dass sie ihre Nahrungsaufnahme um mehr als 200 Kilokalorien steigern müssen, um die allgemeinen Empfehlungen zu erreichen. Während eine Portion Obst und Gemüse (plus 43 Prozent) und Getreideprodukte (plus 55 Prozent) zu groß eingeschätzt wurden, waren die Angaben bei Käse (minus 31 Prozent) zu niedrig. Zudem schätzten die Teilnehmer die Zahl der Portionen, die sie an einem Tag verzehrt hatten, oft als zu gering ein. Bei Obst und Gemüse lag die Abweichung bei 15 Prozent, bei Getreideprodukten waren es 28 Prozent und bei Fleisch und Fleischersatz 14 Prozent. Bei Milchprodukten hingegen hatten die Probanden die Zahl der verzehrten Portionen um ein Viertel zu hoch eingeschätzt.

Die aid-Ernährungspyramide enthält alle Lebensmittel in den richtigen Portionen, die für eine gesunde Entwicklung wichtig sind. Wie viel eine Portion ist, wird einfach und praktisch mit dem Handmaß bestimmt. So ist eine Portion Gemüse und Obst beispielsweise eine Hand voll. Bei Beilagen wie Kartoffeln und Nudeln sind es zwei Hände voll und beim Brot die gesamte Handfläche mit ausgestreckten Fingern. Süßigkeiten und Knabbereien für den Tag passen höchstens in eine Hand. Bei der Portionsgröße kommt es natürlich auch auf die Häufigkeit der Mahlzeiten an: Wer öfter isst, braucht weniger pro Mahlzeit.
Heike Kreutz, www.aid.de

"Promi Kocharena"! Jetzt mit turbulentem Teamgang!

Die vier prominenten Herausforderer Mickie Krause, Sarah Knappik, Anja Kruse und Jimmy Hartwig kochen gleichzeitig gegen Profikoch Steffen Henssler

Ein Stimmungssänger, ein Model, eine Schauspielerin und eine Fußballerlegende wollen in der VOX-Kochshow „Promi Kocharena“ (zeigt VOX am 8. Januar um 20:15 Uhr) beweisen, dass sie es mit Steffen Henssler aufnehmen können, dem noch dazu im letzten Gang bloß ein Arm zur Verfügung steht. „Ich bin heiß! Ich will gegen diesen komischen Koch gewinnen“, lautet Hartwigs Kampfansage. Der Profikoch muss spontan aus den gleichen Zutaten und ohne Rezept die ausgewählten Lieblingsgerichte der Prominenten zubereiten. Doch gleich zu Beginn muss der Profikoch im ersten Gang alleine gegen alle vier Kontrahenten antreten und dabei obendrein mehr Portionen ins Publikum reichen als das Promi-Team. Laie oder Profi – wer zaubert der unbestechlichen Jury das bessere Gericht auf den Jurytisch und darf 3.000 Euro pro Gang spenden? Gastrokritiker Heinz „Fidel Gastro“ Horrmann, „VITAL“-Chefredakteurin Katja Burghardt sowie Fußballmanager und Kalorienkanzler Reiner Calmund entscheiden die Duelle der „Promi Kocharena“ am 8. Januar um 20:15 Uhr bei VOX.

Der erste Gang verläuft ausnahmsweise mit veränderter Regel: Die „Reibekuchen mit Lachstartar“ werden dabei gemeinsam vom gesamten Promi-Team zubereitet und fünf zusätzliche Bewertungspunkte winken dem Team, das die meisten Portionen ans Publikum verteilt. Hat Steffen Henssler mit seiner One-Man-Show überhaupt eine Chance, mehr Portionen zu servieren? Und ist Masse auch gleich Klasse? Mickie Krause kann nach dem Abschmecken nur noch hoffen: „Also lecker ist anders, aber für euch wird’s reichen“, ruft der Ballermann-Künstler dem „Promi Kocharena“-Publikum zu. Reicht es auch für die Jury, die wie gewohnt am Ende beide Varianten probiert und Punkte vergibt?

Schon vor dem zweiten Gang ist Henssler siegessicher und weiß schon, an wen er die 3.000 Euro spenden möchte. Da hat jedoch auch Mickie Krause und sein „Suppen-Duett von der Paprika“ ein Wörtchen mitzureden. Seinen Gewinn würde er gerne an Sarah Knappik spenden, „damit die ihren Hauptschulabschluss nachholen kann“, so der Sänger. Kommentator Heiko Wasser klärt derweil darüber auf, dass „die Paprika ja keine Schote, sondern eine Beere“ ist. Doch ob Schote oder Beere – kann Mickie Krause nach 20 Minuten Zubereitungszeit bei der Jury punkten?

„Nicht so viele Vorschusslorbeeren“, wünscht sich Schauspielerin Anja Kruse im dritten Gang. Das Rezept zu den „Tagliolini al profumo di Limocello“ hat sie sich selbst ausgedacht. Für ihren Film „Johanna, Köchin aus Leidenschaft“ erfand sie das Gericht und muss aufgrund ihres kleinen kulinarischen Erfolgs nun regelmäßig für ihre Ensembles kochen. Aber gelingt es ihr, damit auch den Profikoch Steffen Henssler auszustechen?

Anpfiff zum vierten Gang: Die Fußballerlegende Jimmy Hartwig tritt mit „Seeteufel, Gemüse, Kartoffeln“ gegen Profikoch und HSV-Fan Steffen Henssler an, dem das Duell dieses Mal sehr schwer fällt. „Ich war früher immer in der Westkurve, Block D, und habe mich mit ihm angefreundet und jetzt muss ich gegen ihn kochen“, berichtet Henssler, der aber auch weiß, dass die nächsten 25 Minuten kein Freundschaftsspiel werden. Voll konzentriert und mit viel Gefühl geht Hartwig ans Werk, sodass auch Florian König mit seinen Gesprächsversuchen nicht weit kommt. „Das ist wie beim Liebemachen. Da halt‘ ich auch das Maul manchmal“, so der dreimalige deutsche Fußballmeister. Doch kommt bei der Beurteilung auch die Jury auf ihre Kosten?

Mit einem Handicap muss Ex-„Dschungelcamp“-Bewohnerin Sarah Knappik ihre Kochkünste im Dessert-Gang unter Beweis stellen. Nach einem Sturz kann das Model seine linke Hand nur unter Schmerzen bewegen. Ein unfaires Duell verhindert der Profikoch Henssler allerdings, indem er seinen gesamten linken Arm mit Frischhaltefolie an seinen Körper binden lässt. Co-Kommentator Peter Wiese: „Steffen hat mit einer Hand immer noch eine gute Chance.“ Buzzer-Hilfe holt sich „Sarah Dingens“ ausgerechnet von Mickie Krause, der nach vielen Witzen über die Blondine plötzlich ganz andere Töne anschlägt: „Sie hat mich angerufen und gefragt: ‚Mickie, sollen wir in der ‚Promi Kocharena‘ eine Liebesgeschichte inszenieren?'“ Kann das chaotische Pärchen mit seinem Dessert punkten? Henssler findet seine Kreation „für einen Einarmigen auf jeden Fall nicht schlecht“.

Profikoch Steffen Henssler konnte bisher in der „Promi Kocharena“ ca. 80 Prozent seiner Duelle gewinnen. Wie schlagen sich die neuesten prominenten Herausforderer? Die „Promi Kocharena“ am 08.01.2012 um 20:15 Uhr bei VOX.

Die Menüs im Überblick:

1. Gang: Promi-Team: Reibekuchen mit Lachstartar (20 Minuten Zubereitungszeit)
2. Gang: Mickie Krause (41 Jahre): Suppen-Duett von der Paprika (20 Minuten)
3. Gang: Anja Kruse (55 Jahre): Tagliolini al profumo di Limoncello (15 Minuten)
4. Gang: Jimmy Hartwig (57 Jahre): Seeteufel, Gemüse, Kartoffeln (25 Minuten)
5. Gang: Sarah Knappik (25 Jahre): Quark-Limetten-Creme mit Ananas und Minzpesto (25 Minuten)

„Promi Kocharena“ neu! Jetzt mit turbulentem Teamgang!

Ein Stimmungssänger, ein Model, eine
Schauspielerin und eine Fußballerlegende
wollen in der VOX-Kochshow „Promi
Kocharena“ (zeigt VOX am 8. Januar um
20:15 Uhr) beweisen, dass sie es mit
Steffen Henssler aufnehmen können, dem
noch dazu im letzten Gang bloß ein Arm
zur Verfügung steht. „Ich bin heiß! Ich will
gegen diesen komischen Koch gewinnen“,
lautet Hartwigs Kampfansage. Der
Profikoch muss spontan aus den gleichen
Zutaten und ohne Rezept die
ausgewählten Lieblingsgerichte der
Prominenten zubereiten. Doch gleich zu Beginn muss der Profikoch im ersten Gang alleine
gegen alle vier Kontrahenten antreten und dabei obendrein mehr Portionen ins Publikum
reichen als das Promi-Team. Laie oder Profi – wer zaubert der unbestechlichen Jury das bessere
Gericht auf den Jurytisch und darf 3.000 Euro pro Gang spenden? Gastrokritiker Heinz „Fidel
Gastro“ Horrmann, „VITAL“-Chefredakteurin Katja Burghardt sowie Fußballmanager und
Kalorienkanzler Reiner Calmund entscheiden die Duelle der „Promi Kocharena“ am 8. Januar
um 20:15 Uhr bei VOX.

Der erste Gang verläuft ausnahmsweise mit veränderter Regel: Die „Reibekuchen mit
Lachstartar“ werden dabei gemeinsam vom gesamten Promi-Team zubereitet und fünf
zusätzliche Bewertungspunkte winken dem Team, das die meisten Portionen ans Publikum
verteilt. Hat Steffen Henssler mit seiner One-Man-Show überhaupt eine Chance, mehr
Portionen zu servieren? Und ist Masse auch gleich Klasse? Mickie Krause kann nach dem
Abschmecken nur noch hoffen: „Also lecker ist anders, aber für euch wird’s reichen“, ruft der
Ballermann-Künstler dem „Promi Kocharena“-Publikum zu. Reicht es auch für die Jury, die wie
gewohnt am Ende beide Varianten probiert und Punkte vergibt?

Schon vor dem zweiten Gang ist Henssler siegessicher und weiß schon, an wen er die 3.000
Euro spenden möchte. Da hat jedoch auch Mickie Krause und sein „Suppen-Duett von der
Paprika“ ein Wörtchen mitzureden. Seinen Gewinn würde er gerne an Sarah Knappik spenden,
„damit die ihren Hauptschulabschluss nachholen kann“, so der Sänger. Kommentator Heiko
Wasser klärt derweil darüber auf, dass „die Paprika ja keine Schote, sondern eine Beere“ ist. Doch
ob Schote oder Beere – kann Mickie Krause nach 20 Minuten Zubereitungszeit bei der Jury
punkten?

„Nicht so viele Vorschusslorbeeren“, wünscht sich Schauspielerin Anja Kruse im dritten Gang.
Das Rezept zu den „Tagliolini al profumo di Limocello“ hat sie sich selbst ausgedacht. Für ihren
Film „Johanna, Köchin aus Leidenschaft“ erfand sie das Gericht und muss aufgrund ihres
kleinen kulinarischen Erfolgs nun regelmäßig für ihre Ensembles kochen. Aber gelingt es ihr,
damit auch den Profikoch Steffen Henssler auszustechen?
Sarah Knappik, Steffen Henssler und Florian König
(c) VOX/Frank W. Hempel

Anpfiff zum vierten Gang: Die Fußballerlegende Jimmy Hartwig tritt mit „Seeteufel, Gemüse,
Kartoffeln“ gegen Profikoch und HSV-Fan Steffen Henssler an, dem das Duell dieses Mal sehr
schwer fällt. „Ich war früher immer in der Westkurve, Block D, und habe mich mit ihm
angefreundet und jetzt muss ich gegen ihn kochen“, berichtet Henssler, der aber auch weiß, dass
die nächsten 25 Minuten kein Freundschaftsspiel werden. Voll konzentriert und mit viel Gefühl
geht Hartwig ans Werk, sodass auch Florian König mit seinen Gesprächsversuchen nicht weit
kommt. „Das ist wie beim Liebemachen. Da halt‘ ich auch das Maul manchmal“, so der
dreimalige deutsche Fußballmeister. Doch kommt bei der Beurteilung auch die Jury auf ihre
Kosten?

Mit einem Handicap muss Ex-„Dschungelcamp“-Bewohnerin Sarah Knappik ihre Kochkünste im
Dessert-Gang unter Beweis stellen. Nach einem
Sturz kann das Model seine linke Hand nur unter
Schmerzen bewegen. Ein unfaires Duell
verhindert der Profikoch Henssler allerdings,
indem er seinen gesamten linken Arm mit
Frischhaltefolie an seinen Körper binden lässt. Co-Kommentator Peter Wiese: „Steffen hat mit einer
Hand immer noch eine gute Chance.“ Buzzer-Hilfe
holt sich „Sarah Dingens“ ausgerechnet von
Mickie Krause, der nach vielen Witzen über die Blondine plötzlich ganz andere Töne anschlägt:
„Sie hat mich angerufen und gefragt: ‚Mickie, sollen wir in der ‚Promi Kocharena‘ eine
Liebesgeschichte inszenieren?'“ Kann das chaotische Pärchen mit seinem Dessert punkten?
Henssler findet seine Kreation „für einen Einarmigen auf jeden Fall nicht schlecht“.

Profikoch Steffen Henssler konnte bisher in der „Promi Kocharena“ ca. 80 Prozent seiner Duelle
gewinnen. Wie schlagen sich die neuesten prominenten Herausforderer? Die „Promi
Kocharena“ am 08.01.2012 um 20:15 Uhr bei VOX.

Die Menüs im Überblick:

1. Gang: Promi-Team: Reibekuchen mit Lachstartar (20 Minuten Zubereitungszeit)
2. Gang: Mickie Krause (41 Jahre): Suppen-Duett von der Paprika (20 Minuten)
3. Gang: Anja Kruse (55 Jahre): Tagliolini al profumo di Limoncello (15 Minuten)
4. Gang: Jimmy Hartwig (57 Jahre): Seeteufel, Gemüse, Kartoffeln (25 Minuten)
5. Gang: Sarah Knappik (25 Jahre): Quark-Limetten-Creme mit Ananas und Minzpesto (25
Minuten)

bei VOX am 8.Januar um 20:15 Uhr

Steffen Henssler arbeitet wie andere Spietzenköche mit Chroma Messer

"Knorr Vie”-Smoothie kann Obst und Gemüse nicht ersetzen

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat – im Auftrag des
Konsumentenschutzministeriums – eine Verbandsklage gegen Unilever aufgrund der
Darbietung des Smoothies “Knorr Vie” eingebracht und in erster Instanz gewonnen.

Das Handelsgericht Wien kritisierte, dass dem Verbraucher fälschlicherweise
suggeriert wird, der Inhalt des Getränkes könne den Verzehr von frischem Obst und
Gemüse ersetzen.
Der aktuellen Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung (kurz DGE) zufolge soll
ein Erwachsener täglich 400g Gemüse und 200 bis 250g Obst zu sich nehmen.

Dies
bedeutet fünf Portionen Obst und Gemüse täglich, wobei eine dieser Portionen – und auch
nur ausnahmsweise – durch 200ml Saft ersetzt werden kann.
„Knorr Vie“ ist ein sogenannter „Smoothie“; das ist ein Getränk aus dem Saft von Früchten
und Gemüse. Es wird in Fläschchen von 100ml angeboten.
Auf „Knorr Vie“ war zu lesen: „1 Fläschchen Knorr Vie = 50% des täglichen Bedarfs an
Gemüse & Früchten“.

Das führt auch im Zusammenhang mit der graphischen Gestaltung der
Verpackung – so das Handelsgericht Wien – dazu, dass der durchschnittliche Verbraucher
zu der irrigen Annahme komme, dass er anstelle von frischem Obst und Gemüse eine
Flasche „Knorr Vie“ zu sich nehmen könne, um 50 Prozent seines Tagesbedarfes an Obst
und Gemüse zu decken. Diese Annahme ist jedoch falsch.

Der Verweis von Unilever, auf der Oberseite der Verpackung finde sich ohnehin der
kleingedruckte Hinweis: „Jede Flasche Vie hilft Ihnen auf einfache Art und Weise Ihren
täglichen Verzehr an Gemüse und Früchten zu steigern“, war dem Gericht nicht ausreichend,
da die inkriminierte Werbeaussage keinerlei Verweis auf diesen Hinweis enthielt.

Auch wenn das Produkt dem Lebensmittelsicherheits- und dem Verbraucherschutzgesetz
sowie dem Codex Alimentarius Austriacus entspricht, ändert das für das Gericht nichts an
der Irreführung durch die plakative Werbeaussage.
„Es ist erfreulich, dass die Gerichte mit Irreführungen rund um die Gesundheitswirkungen
von Lebensmitteln streng ins Gericht gehen“, freut sich Mag. Ulrike Docekal, zuständige
Juristin im VKI, über das Urteil des Handelsgerichtes. Dieses ist nicht rechtskräftig.

Das Urteil ist auf www.verbraucherrecht.at einzusehen