Das Grillteam GutGlut ist wieder Deutscher Grill- & BBQ Meister der Profis!

Wer braucht schon Olympia wenn am vergangenen Wochenende die 21. Deutsche Grill- & BBQ-Meisterschaft stattfand?
 
Rund 40 Teams haben am Sonntag in Fulda um den Siegertitel bei den Deutschen Grill- und Barbecuemeisterschaften gewetteifert.
Jetzt steht der neue Grillkönig fest: Der neue Grillkönig in Deutschland kommt aus Rösrath in Nordrhein-Westfalen. Michael Hoffmann gewann mit seinem „Grillteam GutGlut“ bei den Deutschen Grill- und Barbecuemeisterschaften in Fulda den Titel der Profiklasse.
Für Hoffmann war es bereits der vierte Meistertitel. Bei den sechs Gängen überzeugte das Grillteam GutGlut mit dem Chef-Kulinariker Dirk Bey unter anderem mit Spare Ribs und einem Bohnen-Blaubeeren-Wrap. Die Entenbrust servierte er mit einer Traubensauce und gegrillten Spargelpäckchen und als besonderes Highlight ein Dessert vom Grill „The Cube“. Dass es bei einem solchen Grillwettbewerb nicht zu ernst zugeht – sondern auch der Spaß am Grillen nicht zu kurz kommen darf, bewies das Team indem es auch noch die sogenannte Fun-Wertung gewann.
 
„Das ist ein wahnsinniges Gefühl“, sagte Hoffmann, der mit Zepter und Krone ausgestattet wurde: „Es war eine ganz enge Sache.“ Umso größer war die Freude, dass er mit seinem Team überzeugen konnte. „Jetzt wird gefeiert“, erzählte Hoffmann, der schon bald wieder am Grill stehen möchte: „Ich kann nicht ohne. Ich muss grillen!“
 
Eine Jury aus 120 Mitgliedern verteilte Punkte und ermittelte damit die Grill-Asse der Republik. Ausgelobt wurden rund 14.000 Euro Preisgeld. Zum Finale der Grill-DM kamen am Sonntag laut Veranstalter 10.000 Besucher auf das Fuldaer Messegelände, sowie am Vortag zum Auftakt bereits 5.000 Neugierige.
 
Das Grillteam GutGlut hat mal wieder bewiesen, dass es Deutschlands erfolgreichstes Grillteam ist.
 
Hier die Einzelwertungen:
 
Fisch (Stör):                                        1. Platz
Vegetarisches BBQ:                             8. Platz
Spare Ribs:                                          2. Platz
Improvisationsgang (Entenbrust):         2. Platz
Bürgermeisterstück (Rind):                  4. Platz
Dessert:                                              1. Platz
 
Gesamtwertung: 1. Platz – Deutscher Grill- & BBQ-Meister der Profis 2016

Michael Hoffmann und das Grillteam GutGlut arbeiten mit CHROMA Kochmesser

Dieter Müller auf kabel eins

Sternekoch Dieter Müller krönt besten Festtagsschmaus in „Mein Lokal, Dein Lokal Spezial – Das perfekte Weihnachtsmenü“ am 15. Dezember, um 20:15 Uhr, bei kabel eins

Neun verführerische Weihnachtskreationen, drei Finalisten und eine Kochlegende: In „Mein Lokal, Dein Lokal Spezial – Das perfekte Weihnachtsmenü“ suchen die Profi-Köche Mike Süsser, Martin Baudrexel und Andreas C. Studer nach Deutschlands bestem Festtagsschmaus. Insgesamt neun Bewerber werden deutschlandweit von den kabel eins-Küchenchefs auf der Suche nach dem besten Weihnachtsbraten akribisch unter die Lupe genommen und nach Qualität, Geschmack und Präsentation bewertet. Im Anschluss zieht jeder Koch mit dem von ihm ausgewählten Top-Favoriten ins große Finale ein. Dort müssen sich die Profis mit ihren Finalisten gemeinsam beweisen – und ein perfektes Weihnachtsmenu bestehend aus Braten, Vor- und Nachspeise zaubern. Wer am Ende die kulinarische Nase vorne haben wird, entscheidet niemand geringerer als Sternekoch Dieter Müller. Vor ihm erstarrt selbst ein versierter Küchenchef wie Martin Baudrexel vor Ehrfurcht: „Der Gott persönlich ist am Start.“ Auch Andreas C. Studer ist begeistert: „Eine lebende Legende hier zu haben, und das dann noch als Juror von unserem Weihnachtsessen: Was Besseres kann man sich gar nicht vorstellen.“ Welches Menü hält dem Urteil von Dieter Müller stand und wird mit 5000 Euro Siegprämie belohnt?

Folgende Lokale stellen sich in „Mein Lokal, Dein Lokal – Das perfekte Weihnachtsmenü“ der Konkurrenz:
„André’s 1726“ in Witten (Nordrhein-Westfalen) „Inszenario“ in München (Bayern) „Stelzenhaus“ in Leipzig (Sachsen) „Altes Fischerhaus“ in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) „Kastaniengarten“ in Ingolstadt (Bayern) „Landleben“ in Potsdam (Brandenburg) „Brüdigams“ in Hamburg „Papageno“ in Regensburg (Bayern) „Goldhorn Beefclub“ in Berlin

Umrahmt wird das Prime-Time-Weihnachts-Spezial am Dienstagabend vom regulären „Mein Lokal, Dein Lokal“ (Montag bis Freitag um 17:55 Uhr), das von 14. bis 18. Dezember ebenfalls unter weihnachtlichen Vorzeichen steht. In dieser Woche treten Restaurants aus dem idyllischen Erzgebirge im Gastro-Wettstreit gegeneinander an.

„Mein Lokal, Dein Lokal Spezial – Das perfekte Weihnachtsmenü“ – am Dienstag, 15. Dezember 2015 um 20:15 Uhr bei kabel eins

Die Rezepte aus „Mein Lokal, Dein Lokal Spezial – Das perfekte Weihnachtsmenü“, Steckbriefe der Jury, sowie eine exklusive Preview auf die Sendung gibt es auf http://www.kabeleins.de/das-perfekte-weihnachtsmenue.

Wettbewerb "Preis für Große Gastlichkeit" 2015

Das größte Service-Talent Deutschlands ist Katharina Röder aus Euskirchen

Engagierte Servicekräfte der Hotellerie und Restaurants bewarben sich beim 6. Service-Wettbewerb der internationalen Vereinigung L’Art de Vivre. Zum Endausscheid am 12. Oktober in das exklusive Hotel Palace Berlin wurden elf Nominierte eingeladen und stellten sich einem spannenden Wettbewerb. In den schriftlichen, praktischen sowie mündlichen Prüfungsteilen bewies Katharina Röder aus dem Restaurant Bembergs Häuschen in Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) der ausgewählten Fachjury ihr großes Talent und belegte Platz 1.
Den 2. Platz erreichte Thorsten Pötter, Hotel & Restaurant Pötter in Emsdetten (Nordrhein-Westfalen), über Platz 3 freute sich Manuel Bachtig vom Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden (Sachsen).

DER WETTBEWERB
In diesem Jahr kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter bis 35 Jahre aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und aus Schleswig-Holstein. Ihr Wettbewerbstag war lang und abwechslungsreich: Neben der schriftlichen Prüfung mit 19 Fachfragen gehörten auch das Juryinterview, ein Champagner- und Weintest sowie ein Fehlertisch zu den Aufgaben bis zum Nachmittag. Nach der Urkundenübergabe an alle nominierten Wettbewerbsteilnehmer um 15.30 Uhr wurden die sechs Finalisten für die Endrunde bekannt gegeben. Diese bestritten am Abend den letzten Wettbewerbsteil und servierten 30 geladenen Gästen nach allen Regeln der Kunst und vor den Augen der Jury ein Drei-Gang-Menü. Kriterien waren hier zum Beispiel fachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, Teamgeist, aber auch Gastgeberqualitäten wie Freundlichkeit, Rhetorik oder das Erscheinungsbild. Unter den Gästen befand sich auch der bekannte Hotel- und Restaurantkritiker Heinz Horrmann.

DIE PREISE
Ansporn für das Erreichen des Finales waren in diesem Jahr auch wieder begehrte Preise: die stattlichen Geldprämien der Vereinigung L’Art de Vivre in Höhe von 2.000 Euro, 1.000 Euro und 500 Euro sowie eine Reise der drei Erstplatzierten zur Maison RUINART in Frankreich. Die Sieger erhalten zudem jeweils eine Auszeichnungsurkunde sowie je ein attraktives Gläserset von SCHOTT Zwiesel Kristallglas. Von der Mineralwassermarke S. PELLEGRINO/ ACQUA PANNA wurden die drei Besten zur „Ski-WM der Gastronomie“ nach Ischgl eingeladen und die Gewinnerin zusätzlich zur Gala des „Young Chef Award Deutschland“ 2016.
Auch die Teilnehmer der Plätze vier bis sechs im Finale gingen nicht leer aus: Sie wurden von Alexander Kohnen vom International Wine Institute zu einem Weinerlebnis an die Ahr eingeladen.

INITIATOR, PARTNER & UNTERSTÜTZER
Initiator des Wettbewerbs ist die Vereinigung L’Art de Vivre (e.V.). Präsident Klaus Sieker bedankte sich abschließend bei allen Partnern und Unterstützern. Dazu gehören neben den oben genannten – RUINART Champagner, S. PELLEGRINO/ ACQUA PANNA und SCHOTT Zwiesel Kristallglas – die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ), das International Wine Institute (IWI), das Netzwerk und die Karriere-Plattform für die Hotellerie der YOURCAREERGROUP, Top hotel – das Magazin der Hotellerie, „Förderer von Hotellerie und Gastronomie“ e.V. (fhg), Restaurant-Ranglisten.de und Kulinarisches-Interview.de. In diesem Jahr in Berlin unterstützten den Wettbewerb außerdem der Hotel- und Gaststättenverband Berlin e. V. (DEHOGA Berlin) und Ronnefeldt Tee.
Ein herzliches Dankeschön ging an Michael Frenzel, General Manager Hotel Palace Berlin und sein Team, die die aufwändige Organisation des Wettbewerbs hervorragend unterstützten.

DER ANLASS
Warum engagiert sich L’Art de Vivre für den Service-Beruf im Restaurant und in der Hotellerie?
Der Vereinigung L’Art de Vivre ist es wichtig, den Service-Beruf im Restaurant in den verdienten Fokus zu rücken, das Berufsbild zu stärken und mehr junge Menschen dafür zu begeistern. In der breiten Öffentlichkeit ist das Bild des Serviceberufs, sind seine Facetten, die Vielseitigkeit sowie die Aufstiegschancen wenig bekannt.
Der Vereinigung, die seit fast dreißig Jahren besteht, gehören zahlreiche ausgezeichnete Gastgeber und Spitzenköche in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz an. Für die gesamte Branche sind gut ausgebildete, engagierte Mitarbeiter das A und O eines erfolgreichen Restaurantbetriebes. In zahlreichen Unternehmen fehlen jedoch zunehmend genau diese Arbeitskräfte und Auszubildenden, die professionell für das Wohl der Gäste sorgen. Die Vereinigung initiierte den Wettbewerb 2010. Mehr auch unter www.gourmet-residenzen.com

DIE JURY 2015
• Klaus Sieker – Präsident von L’Art de Vivre
• Gabi Steinheuer – L’Art de Vivre Gourmet-Residenz Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“,Bad Neuenahr
• Hans Stefan Steinheuer – Sprecher der L’Art de Vivre Gastronomen, L’Art de Vivre Gourmet-Residenz Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“, Bad Neuenahr
• Ekkehart Cordes – Ruinart Champagner
• Hans Peter O. Breuer – Autor und Journalist
• Werner Classen – Mitglied der L’Art de Vivre Vereinigung
• Claudia Vogler – Mitarbeiterin der L’Art de Vivre Geschäftsstelle und Hotelfachfrau
• Uwe Leo Auerswald – Autor und Regisseur
• Alexander Kohnen – International Wine Institut und Prüfungsvorstand des Wettbewerbs
• Michael Frenzel – Jurymitglied und Direktor der L’Art de Vivre Gourmet-Residenz Hotel Palace Berlin sowie Gastgeber des Wettbewerbs 2015
• Gastpartner im Wettbewerb 2015 mit Spezialfragen zum Tee:
Teemeister Bernhard-Maria Lotz, Teehaus Ronnefeldt

Martina & Moritz informieren

Hallo liebe Freundinnen und Freunde des Apfelguts,

Heute gibt‘s gleich eine ganze Reihe von Meldungen:
Gerade erschienen: Unser neuestes Begleitbuch zur Fernsehsendung, Heimatküche NRW, ein kulinarischer Streifzug durch Nordrhein-Westfalen.
Nachdem wir uns zunächst den Küchenschätzen und Lieblingsgerichten ganz Deutschlands gewidmet hatten, wollten wir es im Heimatland des WDR genauer wissen und suchten nach den Ursprüngen, Traditionen und Rezepten der Küche in NRW.

In diesem Buch haben wir unsere reizvollsten Entdeckungen zusammengefasst und erklären jeweils die Grundlagen der acht kulinarischen Regionen Nordrhein-Westfalens: Rheinland, Niederrhein, Münsterland, Ruhrgebiet, Eifel, Bergisches Land, Sauerland, Ostwestfalen-Lippe.

Dabei haben wir die überlieferten Gerichte behutsam modernisiert, den heutigen Lebensumständen und Essgewohnheiten angepasst, ohne freilich ihren Charakter zu verändern. Mit ausführlichen Produktbeschreibungen, vielen Tipps und Hinweisen zum perfekten Gelingen!  
Zu bestellen – gerne gewidmet oder signiert! – natürlich bei uns.

Neu im Angebot des Apfelguts: Ein vollkommen neues, sehr praktisches Produkt, nämlich Pomme-Sauce. Eine Komposition aus Produktes des Apfelguts, die wie die klassische französische Mischung von Port- oder einem anderen Südwein und Rotwein eingesetzt werden kann, um einen Saucenfond zu ziehen, eine Sauce abzurunden oder eine kurze Sauce aus dem Bratenfond eines Steaks zu bereiten. Dafür einfach den Bratensatz in der Pfanne mit Pomme-Sauce ablöschen, einkochen und mit Salz abschmecken, eventuell mit Pfeffer und/oder Cayenne (Chilipulver) schärfen. Sie werden begeistert sein! Denn einfacher und schneller kann man eine komplex schmeckende Sauce nicht herstellen. Aus Apfelweinen, Apfel-Balsam, Apfelbrand, Apfelessig und Apfelsaft. Mit 9 % Alkohol und feinfruchtiger Säure.
Ebenfalls neu: Aus der Sorte Ananasreinette konnten wir erstmals Pomme-Pure herstellen. Die noch recht kleine Menge wurde abgefüllt in Piccolo-Fläschchen (0,2 l), ebenso eine Partie Glockenapfel: Sehr praktisch für den keinen Haushalt und gegen den schnellen Durst! Ansonsten sind noch alle Sorten Pomme-Pure lieferbar.

Wieder da: Der neu Jahrgang von DUTTENHOFER Pomme-Secco und DUTTENHOFER Apfelwein (übrigens erstmalig gekeltert aus der Sorte Champagner-Reinette). 2014 brachte eher leichte, fruchtige Weine, gute Durstlöscher und bestens zu Brotzeit/Vesper/Jause oder an einem heißen Sommertag. Auch die Liebhaber unseres Cidre, der leider ausverkauft ist (nach dem Hagel 2013 haben wir nicht ausreichend viel herstellen können und dieses Jahr waren schon früh Wein und Secco zu Ende gegangen), sollten mal diese beiden Getränke probieren. Sie sind allerdings nicht halbsüß, sondern wirklich trocken!
Noch frei: Einige Plätze in unserem übermorgen (Mittwoch, 24. Juni) beginnenden Sommerseminar und eine ganze Reihe von Plätzen in unserem neu terminierten Herbstseminar vom 7. bis 9. Oktober.
Alles zu bestellen oder zu buchen über www.apfelgut.de – aber bitte beachten, dass zwischen dem 25. Juli und 10. August ferienhalber kein Versand möglich ist.

Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für den für morgen vorausgesagten wirklichen Beginn des Sommers,
Ihre/Eure Martina & Moritz
– und das gesamte Team des Apfelguts!

Restaurantführer Gault&Millau für NRW erschienen

Erstmals ist eine regionale Ausgabe des kulinarischen Reiseführers Gault&Millau für das Land Nordrhein-Westfalen erschienen. Neben Empfehlungen für Restaurants, Hotels, Gasthäuser und regionale Produkte enthält das Handbuch auch Tipps für Reisen nach NRW sowie Interviews mit den nordrhein-westfälischen Genussbotschaftern.

In Kooperation mit Tourismus NRW hat der Christian Verlag die regionale Sonderausgabe des renommierten Reiseführers Gault&Millau herausgebracht. Das Handbuch bündelt auf über 300 Seiten Informationen zu den touristischen Regionen Nordrhein-Westfalens und ihren kulinarischen Spezialitäten. Außerdem informiert es über Restaurants und Hotels in NRW, die von Kritikern des Gault&Millau bewertet wurden. Weitere Themen sind umfangreiche Portraits der nordrhein-westfälischen Regionen, Empfehlungen von in NRW ansässigen Brauereien, Erzeugern und Produzenten sowie die Vorstellung der nordrhein-westfälischen Genussbotschafter. Diese stehen als Testimonials für jeweils eine der 13 touristischen Regionen und ihre Spezialitäten.

Der Gault&Millau für Nordrhein-Westfalen ist ab sofort im Handel erhältlich. Weitere regionale Ausgaben des kulinarischen Reiseführers sind bisher für die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erschienen.

Einen Überblick über die landestypische Kulinarik und Informationen zu den NRW-Genussbotschaftern bietet auch das Genussportal des Tourismus NRW unter www.nrw-genuss.de.

In sozialen Medien können aktuelle Berichte von Reisebloggern über das Genussland NRW über den Hashtag DeinNRW verfolgt werden. Im Mai hatte Tourismus NRW fünf Blogger auf kulinarische Reisen durch die Regionen Bergisches Land und Bergische Drei, Eifel und Aachen, Niederrhein, Münsterland sowie Teutoburger Wald geschickt.

Hygiene-Smiley in Deutschland

Transparenzsystemen fehlt die gesetzliche Grundlage

Hygiene-Smiley, Hygiene-Ampel, Kontrollbarometer – seit einigen Jahren versuchen Länderbehörden ein Transparenzsystem zur Darstellung der amtlichen Kontrollergebnisse aus der Lebensmittelüberwachung einzuführen. Doch das Thema ist offenbar explosiv.

Bislang scheiterten alle Versuche, entsprechende Modelle zu etablieren am hinlänglichen Widerstand von Verbänden. Gastronomie und Handwerk fühlen sich durch die Veröffentlichung amtlicher Kontrollergebnisse an den Pranger gestellt und lehnen bisherige Systeme kategorisch ab. Verbrauchervertreter und lebensmittelüberwachende Behörden hingegen wünschen und fordern ein solches Instrument zur besseren Transparenz. Die Atmosphäre scheint vergiftet, die Fronten sind verhärtet und die Positionen festgefahren. Verbände erwirken, dass die Veröffentlichung von Kontrollergebnissen aufgrund unzureichender gesetzlicher Grundlagen gerichtlich untersagt wird.

Ganz ähnlich ist die Einstellung der Beteiligten im Nachbarland Frankreich, wo die Zeitung „Le Figaro“ jüngst wieder einmal titulierte, die Einführung eines Restaurant-Hygiene-Smileys sei illusionär. In Dänemark und Großbritannien haben sich unterschiedliche Transparenzsysteme dagegen längst etabliert und funktionieren unaufgeregt als Informationsinstrument in der Praxis. So können sich dänische Verbraucher mittels eines Smileys, britische Konsumenten mit Hilfe eines Fünf-Punkte-Barometers im Internet oder an der Laden- bzw. Gaststättentür über die Ergebnisse der amtlichen Kontrollen informieren.

Von den deutschen Transparenzsystemen existiert derzeit nur noch ein einziges, zeitlich befristetes Pilotprojekt in Nordrhein-Westfalen: ein Kontrollbarometer in den Städten Duisburg und Bielefeld für Gastronomiebetriebe. Über eine sogenannte „appetitlich App“ können die Bürger derzeit am Smartphone oder im Internet die Bewertung und das Ergebnis der letzten betrieblichen Prüfung einsehen. Ins Leben gerufen und betrieben wird die App als Modellprojekt mit dem klangvollen, ein wenig gefährlich klingenden Namen „KOBRA“ von der Verbraucher Zentrale (VZ) Nordrhein-Westfalen. Seit Dezember 2013 werden dort die Kontrollergebnisse mit der Punktbewertung aus den amtlichen Betriebskontrollen gesammelt und veröffentlicht.

Rund 235.000 Mal wurde auf die Daten des Kontrollbarometers via App und Internetseite zwischen Dezember 2013 und August 2014 zugegriffen. Die Rückmeldungen von Verbrauchern zu diesem Projekt seien überwiegend positiv, diese Zwischenbilanz zog Dr. Andrea Bokelmann, vom Verbraucherschutzministerium Nordrhein-Westfalen, auf einem Kongress des Bundesverbands der Lebensmittelkontrolleure in Köln Ende September 2014.

Auch Gastronomen könnten das Gastro-Kontrollbarometer zur Eigenwerbung verwenden und würden davon profitieren. Auf diesen Nutzen wies Bokelmann mit einem Praxisbeispiel hin. Hierbei hatte ein Gastronom seine positive Kontrollbewertung werbewirksam an der Tür seines Lokals aufgehängt.

Das Pilotprojekt schaffe Transparenz, fördere den Wettbewerb und sichere Wettbewerbsvorteile, so Bokelmann. Berechtigte Kritikpunkte bestünden unter anderem aber noch in der Zeitverzögerung, die sich bei der Veröffentlichung der Kontrollergebnisse ergebe und darin, dass es noch nicht möglich sei, den Kontrollbericht zur Dokumentation der festgestellten Mängel zu hinterlegen. Bis Ende August 2014 seien in Duisburg fast 850, in Bielefeld rund 500 gastronomische Betriebe erfasst gewesen. Das entspricht rund Dreiviertel aller Gastronomen in beiden Städten. Die meisten Kontrollergebnisse in diesen Betrieben liegen im grünen, ganz wenige im gelben Bereich. Nur bei zwei Betrieben in Bielefeld und einem Betrieb in Duisburg zeige das Kontrollbarometer den roten Bereich an, fasste Bokelmann die bisherigen Kontrollergebnisse zusammen.

Das Pilotprojekt endet zum Jahresende 2014. Danach werde eine Auswertung erfolgen. Eine Ausweitung auf andere Städte, weitere Bundesländer und andere Betriebsarten (Bäckereien, Metzgereien etc.) werde überlegt. Ob es dazu komme und das Modellprojekt nach Jahresende noch fortbestehen werde, sei jedoch ungewiss. Gegen das Modellprojekt KOBRA wurden in Duisburg acht Einzelklagen, in Bielefeld zwei Sammelklagen mit mehr als insgesamt 40 Beteiligten und sechs Einzelklagen eingereicht. Die Erfolgsaussichten für die eingereichten Klagen seien gut, da das Verbraucherinformationsgesetz keine ausreichende Rechtsgrundlage für das Kontrollbarometer darstellt, so Bokelmann.

Ute Gomm, www.aid.de

Gault Millau 2014 -NRW

Den „spannende Gegensätze auftischenden“ Volker Drkosch vom „Victorian“ in Düsseldorf kürt die französische Gourmetbibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 zum „Aufsteiger des Jahres“ in Nordrhein-Westfalen. Aus der Begründung: „Er begeistert unter Titeln wie ‚5716 Kilometer bis nach Timbuktu‘ oder ‚Vamos a la Playa 2.0‘ mit kühnen Kombinationen der genüsslichen Mondäne.“

Der Afrikatrip „führt zu einer superben Lammessenz auf Basis einer klassischen Rotweinreduktion mit würzigem Baba Ganoush-Gemüse und säuerlichem Couscous“, der Beachbesuch „zu spanischem Makrelenfilet mit Sauce Escabèche, gefrorenem Rucola, Taggiasca- Oliven und Knuspergemüse. Noch attraktiver ist das Feuerwerk aus Tomatenvariationen (vom konzentrierten Saft bis zum prickelnden Granité) mit Basilikum (als Essenz und mariniertem Samen) und Felsen-Oktopus – man kann ja hierzulande nur noch sehr selten verblüfft feststellen, welche Aromen in Tomaten stecken können!“

Für solche Gerichte bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben in NRW nur zwei und im Rest der Republik lediglich elf Köche.

Auf 17 Punkte steigern sich Jürgen Köpp vom „Landhaus Köpp“ in Xanten, Yoshizumi Nagaya vom „Nagaya“ in Düsseldorf und die Gebrüder Alejandro und Christopher Wilbrand vom „Zur Post“ in Odenthal bei Köln. Köpp „versteht es wie nur wenige, Aromen hochintensiv durch Reduktion zu entfalten. Dies gilt für seine Sorbets (Apfel, Cassis, Mango) ebenso wie für die Saucen (sogar von Roter Bete) und Essige (Aprikosenessig)“. Nagaya „vereint fernöstliche Gartechniken, Produkte und Aromen mit Traditionen der europäischen Großen Küche zu begeisternden Geschmackserlebnissen wie beim fruchtigen Tomatenkompott mit feinsäuerlichem Tosaessig-Gelee und japanischer Yamswurzel“. Die Wilbrands „beeindrucken durch sahnige Selleriecreme, in der sanft ein Wachtelei zerfließt und über die großzügig Trüffel gehobelt sind; das Vergnügen komplettiert ein Glas Sud vom fermentierten Sellerie“.

Auf 16 Punkte und damit in jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, verbessert sich Klaus Verheyden von der „Alten Bürgermeisterei“ in Geldern, der „unbekümmert asiatische Elemente mit regionalen Gerichten verbindet, ohne dass das aufgesetzt wirkt“. Dieselbe Note schafft auf Anhieb Günter Rönner als neuer Küchenchef im Duisburger „Akazienhof“ mit „gemäßigt modernen Inszenierungen, die keinen Gast überfordern, wie der Kamtschatka-Königskrabbe mit Eisenkraut zum Kabeljau“.

15 Punkte erreichen erstmals Christian Sturm-Willms und Takashi Nikaido im „Yu Sushi Club“in Bonn dank „einer Fusionsaromenküche mit allerlei japanischen Produkten und Rücksichten auf europäischen Geschmack“ sowie Nelson Müller im „Schote“ in Essen, bei dem „es zwar immer noch Spinatpulver, Schokoladenerde, Miniaturblumenkohl und Pilze gibt, die winziger als Stecknadelköpfe sind, sodass man nichts schmeckt. Aber zum Rehbockrücken harmonieren feiner Rahmkohlrabi, Vanille-Mispeln und schön feste Topfen-Mohncannelloni“. Dieselbe Note erkochen sich auch die Chefs dreier neu aufgenommener Restaurants: Michael Dyllong vom „Palmgarden“ in Dortmund („genussvolle Küche wie das gelackte Barbecue vom Iberico- Schwein mit mallorqinischem Gemüseeintopf und gehobelten Artischocken“), Benedikt Frechen vom „Clostermann“ in Niederkassel bei Köln („originell die Interpretation des rheinischen Klassikers ‚Himmel un Äd‘: Ein Mix aus Blutwurst und Gänseleber ist in einen zur Zigarre gerollten Knusperteig gefüllt, die in einem Glas steht, das unten mit Boskopapfel- und Rotweinschalottenwürfelchen und darüber mit würzigem Kartoffelschaum gefüllt ist“) und Karl- Nikolas Spitzner vom „Spitzner im Oer’schon Hof“ in Münster („ambitionierte Gerichte wie in Kalbsjus gegarter Aal mit Entenstopfleber und Rübchen oder Bolognese von Hummer und Schwermuscheln mit braisiertem Kalbsbries“).

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Nordrhein-Westfalen hält seit 2007 souverän Joachim Wissler, der im Restaurant „Vendôme“ in Bergisch Gladbach „allzeit neugierig und auf der Suche nach Herausforderungen ist, hierzulande als Vordenker seiner Zunft gilt und Trends prägt, an denen sich jüngere Köche orientieren“. Für „ungewöhnliche Delikatessen wie den von gegrilltem Ochsenmark und Aquitaine-Kaviar gekrönten Thunfischbauch in einem Algensud mit eingerührtem Ochsenmarkschnee“ bekommt er wieder 19,5 Punkte und zählt damit weiterhin zu den 4 besten Köchen in Deutschland.

Den zweiten Rang sichert sich erneut Nils Henkel vom „Gourmetrestaurant Lerbach“ in Bergisch Gladbach, der „unbeirrt sein Konzept der ‚Pure nature Cuisine‘ fortsetzt. Auf jedem Teller steht ein Produkt im Vordergrund, dem gleichsam aromatisch zugearbeitet wird. Typisch die Bachkrebse: Sie bekommen mit Gurkenpulver bestäubte Würfelchen von gestocktem Krebssud mit auf den Weg, und als Dip dienen Krebsmayonnaise und Gurkencreme mit gewürfeltem Dillgelee.“ Damit sichert er seine 19 Punkte.

Ihm folgt neben Aufsteiger Drkosch der Kölner Eric Menchon vom „Le Moissonnier“, der seine 18 Punkte seit 2005 verteidigt: „Bei ihm stellt jeder Gang ein kleines Menü dar, meist auf drei Tellern/Schüsseln serviert. Im Spektrum der Geschmackseindrücke versetzen die aufgefächerten Aromen dem Gaumen gleichsam gustatorische Stromstöße.“

Eins auf die Kochmütze bekommen gleich fünf Altmeister:

  • ·  Jean-Claude Bado vom „La Poêle d’Or“ in Köln: „Sind seine acht Gerichte plus Käse und Dessert noch Minimalismus oder schon Bequemlichkeit? Ehrgeiz scheint ihm fremd, seit er die Immobilie mit Restaurant gut verkaufte und nun sorgenfrei werkelt. Den größten Eindruck macht seine Küche durch kleine Portionen“,

  • ·  Jean-Claude Bourgueil vom „Schiffchen“ in Düsseldorf: „Beim großen Kaisergranat mit Yuzu-Zitronenconfit war der Mangold nahezu geschmacklos, bei der leichten Velouté vom Rex-Kaninchen mit Zimt war das Fleisch geradezu zäh, beim gebratenen Rebhuhn in Kaffeeduft mangelte es schlicht an ebendiesem Aroma, und das Beste an der belanglosen Schnitte vom Vendée-Steinbutt in Champagner und Bohnenkrautsauce war die feine Säure der begleitenden Tomaten“,

  • ·  Rainer-Maria Halbedel von „Halbedel’s Gasthaus“ in Bonn: „Dessen elegante, durchweg leichte Küche ist manchmal extrem unspektakulär, wenn zum Beispiel gebratene Gänseleber mit Pfifferlingen kombiniert wird (von denen einige Pilze sogar kalt sind) oder wenn Amalfi-Zitrone den Hummer zum Tanzen bringt, aber der Blumenkohl etwas Blei in die Tanzsohlen legt“,

  • ·  Dieter L. Kaufmann von der „Traube“ in Grevenbroich: „Seit Dezennien preisen wir die gleichen Gerichte aus besten Produkten in immer gleichbleibender Qualität und schönster Aromenharmonie. Aber zu unseren Kriterien gehört auch die Kreativität, die wir nicht ewig nur von Köchen einfordern können, die er aufwachsen sah“,

  • ·  Frank Rosin vom „Rosin“ in Dorsten: „Das sehr Gefällige war schon viel pfiffiger. Perfekt gegartes Rinderfilet, aber einfallslos begleitendes Tatar, die Morcheln beinahe schwarz übergart und die Rotweinreduktion so konzentriert, dass sie nicht nur das Rind, sondern auch das Würzgranulat deklassiert.“

    Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 157 Restaurants in Nordrhein- Westfalen. 136 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Nöthel‘s“ und „U. Das Restaurant“ in Düsseldorf , „Aura“, „Flogaus“ und „Ox & Klee“ in Köln, „Spitzner“ in Münster (jeweils 14 Punkte) sowie „Geistreich“ in Bielefeld, „Patrick’s Seafood“ in Düsseldorf, „Elia“, „Maximilian Lorenz“ und „Weinseelig“ in Köln sowie „Ackermann“ in Münster (alle 13 Punkte).

    Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Nordrhein-Westfalen 38 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 20 neu auf, 12 werden höher, 28 niedriger bewertet. Fünf Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

    Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

    Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
    ISBN: 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

 

Die besten Restaurants des Gault&Millau in NRW

19,5 Punkte
Vendôme in Bergisch Gladbach

19 Punkte
Gourmetrestaurant Lerbach in Bergisch Gladbach

18 Punkte
Victorian* in Düsseldorf Le Moissonnier in Köln

17 Punkte
Halbedel’s Gasthaus** in Bonn Rosin** in Dorsten
Nagaya* in Düsseldorf
Herbert Brockel in Erftstadt Zur Traube** in Grevenbroich St. Jacques in Heinsberg Maître im Kuckuck in Köln
Zur Post* in Odenthal bei Köln Balthasar in Paderborn Landhaus Köpp* in Xanten

* Aufsteiger **Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Kulinarische Reise mit Nelson Müller

Am 5. Juli starten 30 Teilnehmer ihre kulinarische Reise durch Nordrhein-
Westfalen beim Audi Zentrum Düsseldorf und Autohaus Moll.

An drei Erlebnisstationen bereiten sich die Teilnehmer der Genuss Rallye auf einen Kochkurs mit Sternekoch
Nelson Müller vor. Dabei fahren sie durch halb Nordrhein-Westfalen und können sich bei einer Probefahrt
von verschiedenen Audi-Modellen überzeugen.
Stationen der Rallye sind ein Feinkostgeschäft und die Bleichermühle in Schwalmtal. Dort haben die Teilnehmer die Gelegenheit an einem Schleifkurs für Kochmesser teilzunehmen. Eingesetzt werden Kochmesser von CHROMA CCC by Sebastian Conran und der passende Schleifstein CHROMA ST-1000.

Im Anschluss der Rallye kommen alle Teilnehmer ins
K-LAN Düsseldorf zum gemeinsamen Kochabend mit dem beliebten Küchenchef aus Essen mit abschließenden
Dinner. Nelson Müller arbeitet wie viele Sterneköche mit CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche

"KLASSE, KOCHEN!": Die Finalisten stehen fest

Tim Mälzer verkündet Top 25 auf der didacta
 
Wie lassen sich Kochen und Ernährung phantasievoll in den Unterricht integrieren? Schulen in ganz Deutschland waren beim IN FORM-Wettbewerb „KLASSE, KOCHEN!“ ab Oktober 2012 aufgerufen, kreative Konzepte zum diesjährigen Motto „Total lokal – regionale Küche zum Ausprobieren“ einzureichen. Damit die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen in die Praxis umsetzen können, gibt es zehn hochwertige Übungsküchen zu gewinnen. Stellvertretend für alle Projekt-Partner verkündete Fernsehkoch Tim Mälzer heute auf der Bildungsmesse didacta in Köln die 25 Schulen, die es ins Finale geschafft haben. Seit 2009 gibt es den Schülerwettbewerb, gestartet vom Bundesernährungsministerium in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung, Tim Mälzer und Küchenhersteller Nolte. Das Ziel: den Spaß am selber Kochen und damit mehr Wissen in Ernährungsfragen zu vermitteln.
 
„Unser Wettbewerb trägt dazu bei, das Thema Ernährung in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler zu verankern. Worauf muss ich bei einer ausgewogenen Ernährung achten, woher stammt ein Nahrungsmittel, wie bereite ich es zu? Wir müssen das Einmaleins der Ernährung und die Wertschätzung für unsere Lebensmittel immer wieder aufs Neue vermitteln und lernen“, sagte Bundesministerin Ilse Aigner. „Sich selbst an Herd und Topf zu stellen ist die beste Lernerfahrung. Die vielen originellen Einsendungen – von eigens komponierten Liedern bis aufwändig gebastelten Modellen – zeigen, wie das Thema Ernährung auf kreative Weise in der Schule stattfinden kann.“ Auch Fernsehkoch Tim Mälzer war begeistert: „Die Kreativität der Schülerinnen und Schüler hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Bei so vielen tollen Beiträgen haben wir in der Jury die Qual der Wahl.“ Die 25 Finalisten müssen nun noch bis Mai zittern: Erst dann gibt die Jury die zehn Gewinner bekannt, die jeweils mit einer neuen Übungsküche für die Schule belohnt werden.
 
In der Endrunde müssen die Bewerber nun genau beschreiben, mit welchen konkreten Maßnahmen sie die Themen Ernährung und Kochen in den Schulalltag einflechten wollen: In welchen Fächern soll Ernährung eine Rolle spielen? Wie genau wird die Schule die Übungsküche nutzen? „Die vielen Einreichungen beweisen, dass Kochen unter den Schülerinnen und Schülern offensichtlich ein echtes Trendthema ist“, resümiert Ralf Jourdan, Geschäftsführer von Nolte Küchen. Alle Teilnehmer, die es dieses Mal nicht in die Finalrunde geschafft haben, können im Herbst nochmal ihr Glück versuchen, denn dann startet das neue Wettbewerbsjahr.
 
Diese 25 Schulen sind im Finale von „KLASSE, KOCHEN!“:
Gymnasium Neckartenzlingen, Baden-Württemberg
Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach, Baden-Württemberg
Hebelschule Lörrach, Baden-Württemberg
Schule Villingendorf, Baden-Württemberg
Mittelschule Helmbrechts, Bayern
Grund- und Mittelschule Steingaden, Bayern
Mittelschule Rotthalmünster, Bayern
Paul-Moor-Schule Berlin, Berlin
Gyula-Trebitsch-Schule Tonndorf, Hamburg
Marianum Fulda, Hessen
Schule Hegelsberg, Hessen
Hohe Landesschule Hanau, Hessen
Förderschule J. H. Pestalozzi Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern
Löwenzahnschule Ribnitz-Damgarten, Mecklenburg-Vorpommern
Realschule Munster, Niedersachsen
Kardinal-von-Galen-Gesamtschule Nordwalde, Nordrhein-Westfalen
Konrad-Duden-Gymnasium Wesel, Nordrhein-Westfalen
Gemeinschaftsgrundschule Haßlinghausen, Nordrhein-Westfalen
Richard-von-Weizäcker-Realschule plus Germersheim, Rheinland-Pfalz
Grundschule St. Marien Alzey, Rheinland-Pfalz
Johannes-Gutenberg-Schule Schwalbach, Saarland
Gymnasium „Prof. Dr. Max Schneider“ Lichtenstein, Sachsen
Regionalschule Altenholz, Schleswig-Holstein
Freie Waldorfschule Kiel, Schleswig-Holstein
Staatliche Grundschule Bottendorf, Thüringen
 
Weitere Informationen zu „KLASSE, KOCHEN!“ erhalten Sie unter www.klasse-kochen.de

Nils Henkel

Sternekoch Nils Henkel ist Genussbotschafter für die exquisite Küche aus Nordrhein-Westfalen

Tourismus NRW e.V. hat unter der Marke „DEIN NORDRHEIN-WESTFALEN GENUSS“ ein Genussportal für das Bundesland ins Leben gerufen. Mit dem Internetportal nrw-genuss.de möchte das Land die nordrhein-westfälische Kulinarik stärker vermarkten.

Die zwölf touristischen Regionen des Landes stellen sich mit dreizehn Genussbotschaftern und ihren jeweiligen kulinarischen Spezialitäten vor. Die Genussbotschafter repräsentieren die Besonderheiten ihrer Region und bekennen sich zu den kulinarischen Spezialitäten des Landes. Nils Henkel, Küchenchef im Gourmetrestaurant Lerbach der Althoff Hotel & Gourmet Collection, vertritt das Bergische Land: „Mittlerweile lebe ich seit 15 Jahren im Bergischen Land und fühle mich hier Zuhause. In meiner Küche setze ich viele Produkte aus der Region ein.“ Bei Küchenmessern bevorzugt Henkel die Profimesser von CHROMA

Bereits seit 1997 ist Nils Henkel dem Schlosshotel Lerbach verbunden. Er arbeitete zunächst als Sous-Chef im Restaurant „Dieter Müller“. 2008 wird Henkel hier mit großem Erfolg alleiniger Küchenchef. Nils Henkel hat die Gourmet-Küche im Schlosshotel Lerbach modernisiert. Er nutzt besonders das breite Spektrum der Kräuter und hat ein Faible für Fisch und Meeresfrüchte. Bei der Auswahl seiner Produkte legt Henkel Wert auf kurze Wege und fühlt sich der Nachhaltigkeit und der Umwelt verpflichtet. Seine Arrangements sind ein perfekt ausbalanciertes Spiel verschiedener Aromen, Texturen und Temperaturen. Ganz oben stehen „Natur und Natürlichkeit“ sowie der Eigengeschmack der Produkte. Das Gourmetrestaurant Lerbach unter Leitung von Nils Henkel ist für 2012 mit 19 Punkten im Gault Millau bewertet und mit 4,5 Feinschmecker „F“ sowie zwei Sternen im Guide Michelin ausgezeichnet.

Das Portal www.nrw-genuss.de gibt einen Überblick über die nordrhein-westfälische Gastronomie und über die hier hergestellten Produkte. Das neue Portal verdeutlicht die kulinarische Bandbreite des Landes anhand der drei Genusswelten „Authentisch“, „Inspirierend“ und „Exquisit“. „Authentisch“ steht für Anbieter der regionalen Küche nach traditionellen Rezepten, „Inspirierend“ führt Anbieter ausgefallener Kochkreationen und Produzenten ungewöhnlicher Angebote auf. Die Genusswelt „Exquisit“, deren Botschafter Nils Henkel ist, widmet sich Anbietern der gehobenen Küche.

Weitere Informationen unter www.nrw-genuss.de und www.schlosshotel-lerbach.com