Petersilienwurzel

Petersilienwurzel ist ein typisches Wintergemüse und ideal für Eintöpfe und feine Cremesuppen – Denn der Petersiliengeschmack bleibt beim Kochen erhalten – Die eher unscheinbaren Wurzeln haben aber noch viel mehr zu bieten: Feinschmecker glasieren sie in Honig, schmecken mit Weißwein ab und reichen sie zu Wild und Geflügel.

Winterliches Wurzelgemüse: Pastinake

Die Wurzel ist reich an Stärke und Zucker und daher sehr nahrhaft. Mit zunehmendem Frost steigt die Süße – Weitere positive Inhaltsstoffe sind Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Magnesium, Provitamin A, die Vitamine B und C und ätherische Öle, die für den einzigartigen Geschmack verantwortlich sind

Winterliches Wurzelgemüse: Steckrübe

Die Steckrübe mit dem süßlichen, fein-herben Geschmack ist lange – zu Unrecht – in Vergessenheit geraten – Früher waren die delikaten Knollen die Nahrungsgrundlage für die ärmere Bevölkerung – Im ersten Weltkrieg ernährten sich die Menschen zeitweise fast ausschließlich von Steckrüben – Selbst Marmelade und Kaffeeersatz wurden aus dem Wurzelgemüse hergestellt

Topinambur

Topinambur ist ein kartoffelähnliches Wurzelgemüse mit einem nussigen Aroma – Die edle Knolle schmeckt roh und geraspelt in einem winterlichen Salat mit Fenchel und grünem Apfel – Mit einem Schuss Zitronensaft wird sie an der Luft nicht braun

Feldsalat

Feldsalat gehört zu den Baldriangewächsen und ist ein ausgesprochener Wintersalat, denn er verträgt Kälte gut – Die Haupterntezeit im deutschen Freiland liegt zwischen September und Januar

Pistazien

Hierzulande sind Pistazien mit oder ohne Schale, naturbelassen oder gesalzen und geröstet ganzjährig erhältlich – Gerade im Advent gibt es sie mancherorts als lose Ware – Appetitlich-grüne Farbe ist das deutlichste Qualitätszeichen – Bei ungeschälten Pistazien sollten möglichst viele der harten Außenschalen an der Naht aufgesprungen sein

Kornelkirsche

Die Kornelkirsche ist keine Kirsche! Kornelkirschen reifen meist über einen Zeitraum von vier bis fünf Wochen – Die richtige Erntezeit ist, wenn die Früchte fast von selbst abfallen. Am besten schüttelt man die Pflanze in regelmäßigen Abständen und sammelt die reifen Früchte auf ausgebreiteten Tüchern

Schwarzer Holunder – als Saft, Sirup oder Gelee

Schwarzer Holunder bringt nicht nur Farbe in die Küche, sondern ist auch sehr gesund. Die saftigen Beeren sind reich an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen. Aus den Früchten lassen sich Marmelade, Gelee, Sirup, Saft oder Wein zubereiten. Holundersaft schmeckt gut und stärkt nebenbei die Abwehrkräfte

Chili und Paprika

Chili und Paprika sind das Gemüse des Jahres 2015/2016. Heute gibt es eine Vielfalt von über 2.000 Sorten, die der Mensch aus nur fünf Arten gezüchtet hat. Ob im Thaicurry, in der mexikanischen Salsa oder im ungarischen Gulasch – viele Kulturen schätzen das feurige Gemüse. Der Verein zur Erhaltung der Nutzungsvielfalt setzt sich mit seiner Wahl dafür ein, dass dieses Kulturgut bewahrt und weiterentwickelt wird