In den Topf geguckt: Klassik trifft Moderne

Bericht über die Küchenparty mit Rainer Sigg bei Marco Akuzun im „restaurant top air“. Als „4-Hands-Dinner“ angekündigt, brauchte es dann einige Hände mehr, um das anspruchsvolle 6-Gang-Menü für fast 40 Gäste vorzubereiten und zu kochen. Und so waren acht Köche und 16 Hände im Einsatz, immer hoch konzentriert zwischen Herd, Grill und Pass, um den Schokoladen-Gänseleber-Macaron mit Rauchsalz, rosa Pfeffer und Birnen- Chip oder den Steinköhler und die Frutti di Mare mit Tomate, weiterlesen …

Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“

Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“, so lautet die korrekte Bezeichnung des Gourmetrestaurants von Hans Stefan Steinheuer in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ortsteil Heppingen. Soviel Zeit muss sein. Hans Stefan Steinheuer ist einer der besten Köche in Deutschland. Dafür sprechen u.a. zwei Michelinsterne und 19 Punkte bei Gault&Millau Deutschland. Er begann seine Lehr-Stationen 1976 im Restaurant “Gut Schwarzenbruch” /Stolberg, war 1978 und 1979 im Hotel Erbprinz in Ettlingen tätig weiterlesen …

Enrique Serván

Es ist ein großes Glück, dass in Berlin Vielfalt großgeschrieben wird und Restaurants aus aller Welt angesiedelt sind – Auch Peru ist vertreten –
Nun will ich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, doch wenn man schon die Gelegenheit hat einem Koch aus Peru, der sich zudem den Genüssen seines Heimatlandes verschrieben hat, in den Kochtopf zu schauen, sollte man diese nicht ungenutzt verstreichen lassen – von Bernhard Steinmann

Neue Szenelokale in Berlin

Im Trend: Von der Schnauze bis zur Schwanzspitze: Zwar finden sich Innereien seit Jahrzehnten nur selten auf Speisekarten wieder, trotzdem beschreiben die jungen und mutigen Gastronomen Michael Koehler und Christoph Hauser ihren Stil als "moderne deutsche Küche" – und viele weitere Tipps

Gault Millau 2017 – Bayern

Jan Hartwig in München kocht sich im neuen Gault&Millau in die deutsche Küchenspitze, Peter A. Strauss in Oberstdorf steigt in die Elite des Landes auf – Felix Schneider in Heroldsberg bei Nürnberg ist „Entdeckung des Jahres“ – Bayern ist das kulinarischste deutsche Bundesland

Die Schlehe ist reif

Wer im Spätherbst entlang von Wäldern spaziert, kann die stahlblauen Früchte der Schlehe entdecken: Besonders schmackhaft ist das Wildobst erst nach den ersten Frösten – Denn durch die Kälte wird ein Teil der bitter schmeckenden Gerbstoffe abgebaut – Die säuerlichen Früchte sind gut für Marmelade, Kompott, Fruchtsaft, Wein und Likör geeignet

Nordic Diet 2.0

Statt Kalorienzählen steht bewusster Genuss auf dem Programm – Entscheidend sind nur die richtigen Lebensmittel: Traditionell, regional, saisonal und gesund sollten sie sein – In Zusammenarbeit mit Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm wurden daher die Grundprinzipien der gesunden mediterranen Kost – regionale und saisonale Lebensmittel, gute Fette sowie bewusster Genuss – auf typisch deutsche Essgewohnheiten und Lebensmittel übertragen

So schmeckt Sri Lanka

Am Straßenrand wächst wilder Pfeffer, aus den Gärten duftet der Ceylon-Zimt und an den Bäumen hängen weder Äpfel noch Birnen, sondern Lychees, Mangos und Maracujas – Das ist kein Werbefilm für tropische Getränke, sondern Realität auf Sri Lanka – Nahe am Äquator gelegen, wächst und gedeiht auf der Insel südlich von Indien eine Vielzahl an Gewürzen, Früchten und Getreiden unter optimalen Bedingungen

Papaya

Die Papaya schmeckt wie eine Melone und duftet nach Aprikose – Reife gelblich gefärbte Früchte sind pur, aber auch in einem Obstsalat mit Kiwi und Mango ein Genuss – Ein Spritzer Limetten- oder Zitronensaft und etwas Ingwer unterstreichen die leichte Honignote. Auch unreife Papayas mit grüner Schale sind essbar