Bei Eiern stimmt oft vieles nicht

vor allem beim Kauf loser Eier erleben Verbraucher kurz vor Ostern böse Überraschungen: Ob Bio- oder Käfigei, ob deutsch, niederländisch oder russisch: Bei den Angaben zur Haltungsform und bei den Erzeugercodes auf den Eiern wird oft getrickst und geschludert, so dass Kunden nicht merken, welche Eier sie kaufen.

Wir wollen klare Angaben!

74 Prozent der Verbraucher wünschen sich auf ihren verpackten Lebensmitteln wie Schokoriegeln oder Joghurt die Kalorien- und Nährwertangaben in Bezug auf die Portion – Hiervon würde sogar 54 Prozent allein die Portionsangabe reichen, 20 Prozent wollen zusätzlich die Nährwerte des Produktes pro 100g/ml erfahren

Showdown für die Ampelkennzeichnung

Für die Ampelkennzeichnung sollen die Europaabgeordneten stimmen, wenn das Thema am 16. März im federführenden Ausschuss zur Abstimmung steht – Das fordert ein breites Bündnis von Organisationen aus den Bereichen Verbraucherschutz und Gesundheit in einem Brief an die deutschen Parlamentarier

Ampelkennzeichnung im Supermarkt angekommen

„Die Ampel hat den Supermarkt erreicht“, erklärte Martin Rücker, Sprecher der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch. „Endlich können sich die Verbraucher selbst davon überzeugen, was die Wissenschaft eindeutig bestätigt: dass Nährwertangaben mit Ampelfarben am besten verstanden werden.“

Etikettenschwindel bei Lebensmitteln

Für KonsumentInnen ist die Nährwertkennzeichnung (also etwa Fett, Salz oder Zucker) wichtig – „Informationen darüber muss man oft erst genau suchen – Oder man findet sie gleich gar nicht, weil die Nährwertkennzeichnung freiwillig ist

Gesünder durch Nährwertkennzeichnung?

Das Stichwort Nährwertkennzeichnung ist momentan eines, an dem sich die Geister scheiden – Was aber viel entscheidender ist als die Frage nach dem System der Kennzeichnung: Wie kommt die aufgedruckte Information beim Verbraucher an?