Irrtümer rund um Allergien

Schade ist es, wenn aus gut gemeinter Sorge Anstrengungen unternommen oder Entbehrungen in Kauf genommen werden, ohne dass diese etwas nützen – So bekamen viele Babys in der Vergangenheit im ersten Lebensjahr vermeintlich allergenarme Kost zu essen

ÖKO-TEST: Vogelfutter

Schon nach dem Vogelfuttertest vor zwei Jahren warnte das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST, dass in fast allen Produkten Samen der hochallergenen Beifuß-Ambrosie stecken – Viele Hersteller haben daraufhin reagiert und bieten mittlerweile Futterpackungen mit Labels wie "Ambrosia kontrolliert" an

Kinder, Keime, Kontroversen

Sind Kinder in ihrem späteren Leben besser vor Allergien geschützt, wenn sie frühzeitig mit möglichst vielen Keimen in Kontakt kommen? Ja, sagten in den vergangenen Jahren etliche Untersucher, die eine bessere Abwehr bei Kindern fanden, die zum Beispiel eine Kita besuchen oder auf dem Bauernhof groß werden

Irrtümer rund um Allergien

Für allergiegefährdete Babys, also Babys in deren Familie Allergien bekannt sind, ist HA-Nahrung der beste Muttermilchersatz – Dort ist das enthaltene Eiweiß in kleinere Bruchstücke gespalten und wird dadurch verträglicher (hypoallergen=HA)

Irrtümer rund um Allergien

"In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Mütter zur Allergievorbeugung eine Diät einhalten". Dieser Irrglaube hält sich hartnäckig – Es ist tatsächlich auch noch nicht lange her, als man es nicht besser wusste

Was bedeuten die E-Nummern?

Ratgeber jetzt mit praktischer Kurzfassung fürs Portemonnaie – Welcher Lebensmittel-Farbstoff kann bei Kindern zu Verhaltensauffällig­keiten führen?

Lebensmittel-Frische ohne Schwefeldioxid

Wenn Obst und Gemüse zu Lebensmitteln wie Wein und Snacks verarbeitet werden, ist in den meisten Fällen Schwefeldioxid (SO2) mit im Spiel – Die Hauptfunktion dieses Zusatzstoffes ist die Verhinderung von enzymatischer und nicht-enzymatischer Bräunung in Lebensmittelprodukten aus Obst und Gemüse

Lebensmittelallergiker Karte

Die Karte, die der Lebensmittelallergiker beim Besuch eines Restaurants vorzeigt, wurde im Rahmen des Aktionsplans gegen Allergien des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) entwickelt