1 Million mehr Flugpassagiere im ersten Quartal 2005

In den ersten drei Monaten dieses Jahres reisten 17,4 Mill. Fluggäste von deutschen Flughäfen zu einem In- oder Auslandsziel. Das waren 1 Mill. oder 6,0% mehr als im ersten Quartal 2004, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.
Während die Zahl der Inlands-Passagiere um 3,0% auf 5,1 Mill. abnahm, erhöhte sich die der Passagiere mit Auslandsziel um 10,2% und erreichte 12,3 Mill.

Seit Jahresbeginn 2005 werden die Daten des Flughafens Niederrhein erfasst. Die Absolut-Werte enthalten die Ergebnisse dieses Flughafens, die prozentualen Veränderungsraten sind dagegen auf der Basis der Flughäfen errechnet, für die schon bisher Daten erhoben wurden.

Europäische Staaten waren im ersten Quartal 2005 das Ziel von 9,1 Mill. Fluggästen (+ 11,7%). In das aufkommensstärkste Land Spanien flogen 1,9 Mill. Passagiere (+ 8,5%), wobei die Balearen (0,5 Mill.) um 10,0% und die Kanaren (0,7 Mill.) um 2,1% zulegten. Das Vereinigte Königreich (1,3 Mill.) als Flugziel erreichte ein Plus von 14,8%, Italien (0,9 Mill.) von 3,1% und die Türkei (0,8 Mill.) von 19,2%. Die Hälfte der aus Deutschland in die Türkei fliegenden Passagiere landete dabei auf dem Flughafen Antalya, das waren 24,6% mehr als im ersten Quartal 2004.

Nach Afrika (0,6 Mill.) flogen 11,1% mehr Personen. Ägypten konnte bei einer Steigerung von 14,7% auf 0,3 Mill. seine Stellung als das bedeutendste Zielland in Afrika weiter ausbauen. Durch ein Plus von 15,8% auf 0,1 Mill. Passagiere belegte Südafrika die zweitwichtigste Position und löste damit Tunesien (0,1 Mill.; + 2,4%) ab.

Nach Amerika reisten 1,3 Mill. Passagiere (+ 4,7%). Dabei konnten die USA als das bedeutendste Zielland außerhalb von Europa um 4,9% auf 0,8 Mill. Reisende zulegen. Mit 0,1 Mill. flogen 1,9% weniger Personen nach Kanada, während die Dominikanische Republik (0,1 Mill.) ihren Vorjahreswert um 7,7% überschritt.

1,2 Mill. Passagiere flogen im ersten Quartal dieses Jahres nach Asien (+ 5,7%). Weit überdurchschnittliche Wachstumsraten erzielten hier China (0,1 Mill.; + 23,7%), Hongkong (68 000; + 17,8%) und Indien (0,1 Mill.; + 17,5%). Thailand (0,1 Mill.) hatte indessen bei gleichem Passagieraufkommen wie China eine Abnahme von 8,3% zu verzeichnen.

Das Gesamtvolumen an Auslands-Luftfracht erhöhte sich gegenüber dem ersten Quartal 2004 um 8,6% bei einer ein- und ausgeladenen Menge von 0,7 Mill. t. Die Einladungen in das Ausland (0,3 Mill.t) nahmen dabei um 7,1% zu, die ebenfalls 0,3 Mill. t betragenden Ausladungen aus dem Ausland stiegen um 10,1%.

Mietwagen-Schwindel

VOX entlarvt die Tricks der Mietwagen-Diebe
Die Mietwagen-Diebe werden immer dreister. Mit einem gefälschten Mitarbeiter-Ausweis der Autovermietung lauern sie Kunden auf, die ihren Mietwagen zurückgeben wollen. „Der Mitarbeiter-Trick funktioniert erschreckend gut“, sagt Peter Stützer, Moderator des VOX-Automagazines „auto motor und sport tv“. „Wir haben das für die nächste Ausgabe unseres Magazins mit der versteckten Kamera vor einer Kölner Autovermietung ausprobiert. Unsere Trefferquote lag bei 100 Prozent. Innerhalb einer guten halben Stunde haben uns alle acht Kunden, die wir angesprochen haben, ihr Auto überlassen – keiner hat sich etwa über die fehlende Kontrolle gewundert.“ Die Kunden haben das Nachsehen. Sie haben „grob fahrlässig“ gehandelt und müssten den gestohlenen Wagen ersetzen.

Der „Nachteinwurf-Trick“ der Mietwagen-Diebe ist noch dreister: Sie kleben außerhalb der Geschäftszeiten einen Briefkasten gut sichtbar in den Eingangsbereich der Autovermietung. Das Logo der Verleihstation reicht aus, um zu später Stunde leichtgläubige Opfer dazu zu bewegen, den Schlüssel ihres Mietwagens dort einzuwerfen. Im Morgengrauen ist dann nicht nur der Briefkasten sondern auch das Auto spurlos verschwunden.

Vor allem die großen Autovermieter sind Opfer der Diebe – doch die wollen darüber nicht reden. Allein in Köln sind es pro Jahr rund 100 Autos, die den Verleihern gestohlen werden. Das Landgericht hat gerade eine osteuropäische Schieberbande zu insgesamt neun Jahren Haft verurteilt – 36 Mietautos im Wert von 1,2 Millionen Euro gingen auf ihr Konto.

„auto motor und sport tv“, Sonntag, 5. Juni, um 17 Uhr, bei VOX

Star Alliance stimmt Mitgliedschaft von SWISS zu- Mehr Flugmöglichkeiten für Kunden

Bei ihrer zweimal jährlich stattfindenden Versammlung, die derzeit im japanischen Kyoto stattfindet, sprachen sich die Vorstandsvorsitzenden der Star Alliance Mitglieder einstimmig dafür aus, den Antrag auf Mitgliedschaft der Swiss International Air Lines anzunehmen.
“Zur Strategie von Star Alliance gehörte es immer schon, eine größere Auswahl anzubieten, besonders für internationale Geschäftsreisende. Durch die Annahme des Mitgliedsantrages von SWISS können wir unseren Kunden künftig besonders in Europa sowie auf interna-tionalen Schlüsselrouten nach Nord- und Südamerika, Afrika und Asien noch mehr Reisemöglichkeiten bieten“, sagte Mineo Yamamoto, Präsident und CEO of ANA.

“Mitglied der Star Alliance zu werden, bedeutet einen Meilenstein für unser Unternehmen und unsere Kunden”, fügte Christoph Franz, Präsident und CEO von SWISS hinzu. “Als Qualitäts-Airline mit weltweitem Ansehen ist SWISS die bevorzugte Fluggesellschaft für zahlreiche hochwertige, internationale Reisende. Und als Mitglied der Star Alliance werden wir noch besser in der Lage sein, deren spezielle Reise-Bedürfnisse zu befriedigen.”

SWISS beförderte im vergangenen Jahr 9,2 Millionen Passagiere zu 74 Zielflughäfen in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Das Unternehmen, das etwa 7.700 Mitarbeiter beschäftigt und eine Flotte von 78 Flugzeugen betreibt, gab seine geplante Übernahme durch die Lufthansa und seine Aufnahme in die Lufthansa-Gruppe im März 2005 bekannt.

Mit den beiden bestätigten neuen Mitgliedern South African Airways und SWISS wird das Netzwerk der Star Alliance künftig 846 Ziele in 151 Ländern beinhalten, wobei die 18 Partner-Airlines insgesamt fast 16.000 Flüge täglich durchführen.

Last Minute-Urlaub: Mehr Angebote gab es nie

Nie zuvor stießen Spontanurlauber auf ein so großes Sortiment zum kleinen Preis: Marktführer L’Tur hält im Juni zwei Millionen Angebote vor – eine Million mehr als vor einem Jahr. Das virtuelle Lager sei „randvoll“, so Vorstandssprecher Markus Faller.
Deutschlands größter Anbieter von Last Minute-Reisen hat direkten Zugriff auf die Systeme von Billigfliegern, Charter-Airlines und Liniengesellschaften – und kombiniert deren Restplätze mit attraktiven Hotelangeboten aus aller Welt. Als Großabnehmer – mit jährlich 745 000 Kunden – bekommt L’Tur von den rund 5000 Partnern beste Preise.

Das zeigt sich auch zu Beginn der Sommersaison 2005: Viele Angebote sind sogar noch einmal günstiger als in der vergangenen Saison. Urlaub „all inclusive“, etwa in Bulgarien oder auf den Balearen, ist bereits ab 199 Euro zu haben. Extrem preiswert auch reine Flüge: Passagen nach Mallorca gibt es beispielsweise bereits ab 88 Euro – hin und zurück.

Das Baden-Badener Unternehmen hat sich auf Reisen mit Abflügen in den nächsten vier Wochen spezialisiert, die in 151 L’Tur-Shops, per Telefon (01805 – 212121) oder im Internet (www.ltur.de buchbar sind.

Kulinarische Köstlichkeiten aus dem Rhein-Neckar-Dreieck

CMA unterstützt Gemeinschaftsaktion von Betriebsrestaurants
Bislang kochte jede Betriebsgaststätte in der Metropolregion Rhein-Neckar ihr eigenes Süppchen – bis heute. Nun haben sich dreizehn Unternehmen der Region zu einer einzigartigen Initiative zusammengeschlossen: Vom 30. Mai bis zum 10. Juni 2005 stehen in ihren Betriebsgaststätten täglich leckere Gerichte wie gebratener Goggel oder die Deidesheimer Traubensuppe auf der Speisekarte. Die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH unterstützt die Initiative „Kulinarisches Rhein-Neckar-Dreieck“ der Betriebsrestaurants, die auf diese Weise kulinarische Highlights aus der Region „in aller Munde“ bringen.

„Die Aktion setzt regionale Spezialitäten gekonnt in Szene“, erklärt Klaus Harting, Referatsleiter Großverbraucher bei der CMA. „Die Verbraucher werden so auf die kulinarischen Besonderheiten ihrer Region hingewiesen. Das trägt zur aktiven Förderung der Land- und Ernährungswirtschaft des Rhein-Neckar-Dreieck bei.“ Dreißig Menükomponenten und zehn innovative Menüs mit Spezialitäten aus Baden, Hessen und der Pfalz verschaffen einen Einblick in die große Vielfalt der regionalen Küche. Frisches Obst und Gemüse aus der Region spielen bei allen Menüs eine wichtige Rolle.

Zusätzlich erhalten alle Gäste eine Broschüre mit ausgewählten Rezepten der Aktion, die am eigenen Herd nachgekocht werden können. Die Idee zu dieser Initiative entstand im „Arbeitskreis Rhein-Neckar für Gemeinschaftsverpflegung“, in dem Leiter der Betriebsgaststätten der Region untereinander Erfahrungen austauschen.

Die Unternehmen der Initiative „Kulinarisches Rhein-Neckar-Dreieck“: ABB AG (Mannheim), BASF AG (Ludwigshafen), Daimler Chrysler AG (Mannheim), Freudenberg & Co. KG (Mannheim), Fuchs Petrolub AG (Mannheim), Heidelberg Cement AG (Heidelberg), Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg), Inter Versicherungen (Mannheim), KSB AG (Frankenthal), MVV Energie AG (Mannheim), Pfalzwerke AG (Ludwigshafen), Roche Diagnostics GmbH (Mannheim), SAP AG (Walldorf)

Reinhold Schuwer wird Küchendirektor und Daniel Kämmer Küchenchef in Berlin

Bald ist es soweit: in 64 Tagen, am 5. August, wird nach 26 Monaten Bauzeit das neue Maritim Hotel Berlin in der Stauffenbergstraße im Berliner Tiergartenviertel in Betrieb genommen.
Das 44. Hotel der Maritim Hotelgesellschaft orientiert sich architektonisch am Berlin der 30er Jahre. Es verfügt über 505 Zimmer inklusive 71 Suiten. Die Präsidentensuite ist mit 350 Quadratmetern die größte der Stadt und bietet von ihrer exklusiven Dachterrasse aus einen beeindruckenden Blick über das Berliner Botschaftsviertel. Mit einer Veranstaltungskapazität für bis zu 5.800 Personen wird das neue Vier-Sterne-Superior-Haus zudem als größtes Kongresshotel in Berlins Mitte neue Maßstäbe setzen. Der Saal „Maritim“ und der Saal „Berlin“, beide mit vorgelagerten Foyers, umfassen mehr als 4.000 Quadratmeter. Insgesamt stehen 18 Veranstaltungsräume sowie drei Foyers in Anbindung an die Säle zur Verfügung. Für kleinere Konferenzen und Besprechungen (von 8 bis 24 Personen) können 41 Suiten genutzt werden. Das Hotel verfügt über drei Restaurants: das Restaurant „Maritim“ mit 600 Plätzen, das r la carte-Restaurant „Grand Restaurant M“ für insgesamt 140 Gäste und das Abendrestaurant „Brasserie“ mit Front Cooking. Die weitläufige Terrasse vor dem r la carte Restaurant bietet im Sommer 60 zusätzliche Außenplätze.

Exotische Cocktails, Live-Musik und Tanz wird es in der eleganten Hotelbar „Le Bar“ geben. Im großzügigen Wellnessbereich können Gäste entspannen. Zum Haus gehört auch eine Tiefgarage mit 478 Stellplätzen.

Hardware und Software

Mit großen Schritten wird in den letzten Wochen auf die Bauabnahme Ende Juni hingearbeitet. „Der Fertigstellung am 1. Juli steht nichts im Wege“, ist Regionaldirektor Thomas Wachs zuversichtlich. „In den Zimmern werden bereits die letzten Installationen vorgenommen und auch der Whirlpool auf der Außenterrasse im elften und die Sommerterrasse mit Blick über Berlin im siebten Stock können in wenigen Tagen fertig gestellt werden“, schwärmt Wachs von der ,Hardware‘ seines neuen Hotels.

„Aber auch die ,Software‘ arbeitet schon, denn in den vergangenen Monaten haben wir ein Team von Spitzenkräften engagiert, das unermüdlich auf die bevorstehende Inbetriebnahme hinarbeitet.“ Allen voran Thomas Thomsen, der seit dem 1. April 2005 als Hoteldirektor für das Maritim Hotel Berlin zuständig ist. „Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, die dieses außergewöhnliche Projekt mit sich bringt“, so der gebürtige Hamburger. Sein oberstes Ziel ist es, das Maritim Hotel Berlin als erste Adresse im Segment „Tagungen und Kongresse“ am Berliner Markt zu etablieren und mit dem bereits bestehenden Maritim proArte Hotel die Marktführerschaft in der Bundeshauptstadt zu übernehmen. „Es gilt, die Synergien zu nutzen, so dass wir den Namen Maritim auch am internationalen Markt stärken und unsere Kompetenzen als erste Adresse in der Tagungs- und Kongresshotellerie unter Beweis stellen“.

Thomson zur Seite steht Martin Vintiska, der sich um alle gastronomischen Angelegenheiten kümmert. Vintiska war sieben Jahre im Maritim Hotel Stuttgart als Veranstaltungsleiter tätig und konnte in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen im Event-Bereich sammeln.

Verkaufs-Duo

Mit dem Maritim Hotel Berlin wird die Angebotslücke für nationale und internationale Kongresse, Tagungen und insbesondere für Großveranstaltungen im Herzen der Hauptstadt geschlossen. Ein starkes Verkaufsteam ist daher unerlässlich. Mit Eveline Uhse und Ingo Hagemann konnte man ein erfahrenes Verkaufs-Duo für das Haus gewinnen. Eveline Uhse, seit 1996 im Maritim proArte als Direktorin für Sales & Marketing zuständig, wird sich im neuen Maritim Hotel Berlin um Marketingangelegenheiten und den Individualverkauf kümmern. Ingo Hagemann zeichnet als Leiter für den Kongress- und Veranstaltungsverkauf verantwortlich und ist zuständig für die Akquise und Organisation aller Events auf den gut 10.000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche.

Das gastronomische Konzept

Um das leibliche Wohl der Gäste kümmert sich Reinhold Schuwer, der schon seit 1984 zur Maritim-Familie gehört.

In den letzten dreizehn Jahren war er als Küchendirektor im Maritim Hotel Bremen tätig und auch für den Zentraleinkauf „Food“ für das Gesamtunternehmen verantwortlich. Gemeinsam mit einem Team von drei Spitzenköchen, darunter auch Daniel Kämmer, der bei Maritim-Sterne-Koch Lutz Niemann in der „Orangerie“ im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand auf seine neue Aufgabe vorbereitet wurde, wird er die Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen.

Im „Grand Restaurant M“ wird es eine Mischung aus traditionellen und längst vergessenen Köstlichkeiten des Berlin der 30er Jahre und moderner, deutscher Küche geben. So wird man Aal grün oder Leipziger Allerlei als klassische regionale Spezialitäten auf der Karte finden, aber auch Schnitzel nach Friedrich von Holstein und ein Berliner Traditionsmenü der 30er Jahre.

Im Restaurant „Maritim“ wird es gezielte Food-Aktionen wie Themen-Frühstücke oder kulinarische Streifzüge durch die Botschaften in Berlin geben. Im Abendrestaurant „Brasserie“ wird man Front Cooking mit Schwerpunkt auf Fisch- und Meeresspezialitäten erleben. „Die Gäste immer wieder aufs Neue überraschen und zugleich mit gleichbleibend hoher Qualität und einem exzellenten Service überzeugen“, das ist das erklärte Ziel des ambitionierten Kochs.

Internationale Konferenz zur Bäckereitechnologie

ttz Bremerhaven: Frostung für die Frische
Das Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven (ttz Bremerhaven) hat im Rahmen eines hochkarätig besetzten internationalen Meetings mit Experten über innovative Bäckereitechnologien im Bereich der Frostung diskutiert. „Die Teilnehmerliste liest sich wie ein „Who´s who“ der Bäckereiwirtschaft“, betont Prof. Klaus Lösche, Leiter des Bremerhavener Instituts für Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik (BILB) am ttz Bremerhaven, das Gastgeber für diese Konferenz war.

Der Titel der Fachtagung lautete „Trends und Innovationen im Bereich Frostung“. „Die Hersteller stehen vor der Frage, wie zunächst gefrorene und vom Konsumenten später aufgebackene Produkte in ihrer Qualität den frischen Backwaren näher kommen können“, erläutert ttz- Teamleiterin Irene Minguez den Hintergrund. „Im Rahmen der Konferenz haben wir bedeutende Entwicklungen aus dem ttz Bremerhaven präsentiert und uns über die neuesten internationalen Erkenntnisse ausgetauscht. Besonders wichtig war dabei die Kooperation mit dem Unternehmen Puratos, das als Ko-Veranstalter wesentlich zum Erfolg dieses Workshops beigetragen hat.“

Zu den Teilnehmern aus Belgien, Frankreich und Deutschland zählten neben den Backwarenproduzenten auch Ofenhersteller und Zutatenlieferanten. „Das ttz Bremerhaven kann sich in dieser von verschiedenen Interessenlagen geprägten Branche als hochkarätige neutrale Einrichtung präsentieren, die ein hohes Maß an Kompetenz und eine Vielzahl von Kooperationsmöglichkeiten offeriert“, betont Minguez. Zu letzterem zählen die Realisierung von nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten, auch unter Einbeziehung des ttz-Sensoriklabors.

„Durch die Bandbreite und die Bedeutung der Teilnehmer hat diese Tagung wieder einmal deutlich gezeigt, dass das ttz Bremerhaven über ein Fachwissen und eine anwendungsorientierte Forschungsstruktur verfügt, die einen hervorragenden Ruf genießt“, sagt dazu Werner Mlodzianowski, Geschäftsführer des ttz Bremerhaven. „Wir werden die Impulse aus dieser Konferenz mit Sicherheit aufgreifen und für unsere weitere Arbeit nutzen.“ Diese Tagung ist auch ein Beitrag des ttz Bremerhaven zum Jahr der „Stadt der Wissenschaft“ in Bremen und Bremerhaven im Jahr 2005.

Dem ttz Bremerhaven sind sechs Forschungsinstitute zugehörig, die sich der Entwicklung moderner marktfähiger Produkte und Prozesse verschrieben haben. Dies sind jeweils das Bremerhavener Institut für Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik (BILB); das Umweltinstitut; das Institut für Energie- und Verfahrenstechnik (IEV); das Bremerhavener Institut für Gesundheitstechnologien (BIGT); das Bremerhavener Institut für Biologische Informationssysteme (BIBIS) sowie das Bremerhavener Institut für Organisation und Software (BIOS).

Den Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt der Blauen Biotechnologie hat das ttz Bremerhaven im Biotechnologiezentrum Bio-Nord in Bremerhaven angesiedelt. Bremerhaven ist von der Europäischen Union als Schwerpunktregion für die Blaue Biotechnologie anerkannt.

www.ttz-bremerhaven.de
www.bio-nord.de
www.stadtderwissenschaft-2005.de

Kunden bewerten Unterkünfte

Seit der Einführung der neuen Systemgeneration Ende letzten Jahres findet man auf der Online-Reiseplattform Tiscover auch Bewertungen von Unterkünften. „Das Service Consumerbewertungen wird sehr gut angenommen: Bereits 72 Prozent der Konsumenten klicken bei einer Unterkunftsseite auch auf die Bewertungsdetails,“ so Konrad Plankensteiner, Vorstand der Tiscover AG.
Onlinebucher profitieren dadurch gleich mehrfach von diesem neuen Tiscover-Service – sie erfahren aus erster Hand, wie Service, Verpflegung, Preis und Ausstattung von anderen erlebt wurden, können mehrere Angebote nach einem Muster vergleichen und lesen „unzensierte“ Meinungen anderer Urlauber. Jeder Urlauber, der online auf www.tiscover.com gebucht hat, wird nach dem Aufenthalt gebeten, seine Unterkunft zu bewerten: Einerseits mit der klassischen Sternekategorie, andererseits bleibt genug Platz für erläuternde Ergänzungen.

Vier von fünf möglichen Bewertungspunkten im Durchschnitt
Mit Mitte April 2005 waren 7.627 Bewertungen online, insgesamt wurden 2.729 Unterkünfte bewertet. Die durchschnittliche Anzahl der Bewertungen pro Betrieb liegt bei 2,8 und die Unterkünfte erhielten durchschnittlich 4,06 von maximal 5 möglichen Bewertungspunkten. Die Präsentation und das Angebot der Betriebe bei Tiscover entspricht also den Erwartungen der Gäste.

„Consumerbewertungen sind für uns die ideale Form von Referenzmarketing: Sie sind glaubwürdig, authentisch und vor allem effektiv. Sie dienen sowohl uns als auch den Hoteliers als Evaluierung aus erster Hand,“ ist Konrad Plankensteiner überzeugt. Mittlerweile konnte bereits ein deutlicher Anstieg der Buchungen bei besser bewerteten Unterkünften nachgewiesen werden. Das heißt: Auch für die touristischen Anbieter, also Hotels, Pensionen, Privatvermieter und Bauernhöfe ist das Tiscover-Rating ein wichtiges Qualitätskriterium geworden. Mit überdurchschnittlichen Bewertungen haben sie bei den Gästen einfach die Nase vorn.

www.tiscover.com

Essen, Trinken & Rauchen an frischer Luft: Der Trend in der Gastronomie

Anuga CateringTec und das „Gastro Food Forum – Marktplatz Außengastronomie“ „Zehn Fachmessen unter einem Dach“ – diese Anuga-spezifische Angebotsstruktur bietet Entscheidern aus dem Außer-Haus-Markt mehr als jede andere Branchenmesse weltweit. Neben der Anuga CateringTec, die die Produktgruppen Küchentechnik, Ausgabesysteme/Tafel- und Serviergerät, Spül-, Reinigungs- und Entsorgungstechnik, Kühltechnik, Kaffeemaschinen, Informations- und Abrechungssysteme sowie Bautechnik fokussiert, zeigen die anderen neun Fachmessen die neuesten Trends bei Nahrungsmitteln und Getränken – direkter Kontakt zum Hersteller inklusive.
Vom 8. bis 12. Oktober 2005 wird deshalb Köln mit der Anuga zum nationalen und internationalen Treffpunkt gerade auch für die gastronomischen Branchen.

Ein Trend ist die Außengastronomie. Dafür sorgte nicht erst der Jahrhundertsommer 2003, Biergärten, Ausflugslokale und Szene-Cafés zeigen: Die Menschen sind gerne draußen – und das nicht nur, wenn die Sonne scheint. Das Thema Außengastronomie beschäftigt auch die Stadtverwaltungen, wie ein zweijähriger Projektversuch in Hamburg zeigt: Biergärten, Straßencafés und Co. können künftig bis 23 Uhr, an Feiertagen, Samstagen und den Abenden vor Feiertagen bis 24 Uhr unter freiem Himmel bewirten. Damit will sich die Stadt Hamburg auch ihren Gästen als attraktiven und gastfreundlichen Standort empfehlen.

Angesichts der Aktualität des Themas lag es nahe, das das diesjährige „Gastro Food Forum“ unter die Überschrift „Marktplatz Außengastronomie“ zu stellen. Gemeinsam wollen die Initiatoren des Forums in einem ganz auf das Thema zugeschnittenen Ambiente Anregungen für eine erlebnisorientierte und umsatzgenerierende Gastronomie geben, die ihre Chancen bei guten wie bei schlechtem Wetter gleichermaßen erfolgreich nutzt. Für das Forum „Außengastronomie“ zeichnen Koelnmesse, der Deutsche Hotel– und Gaststättenverband e.V., Berlin (Dehoga), der Dehoga Nordrhein-Westfalen (Dehoga NRW) und die Bayer Gastronomie verantwortlich.

Außengastronomie ist längst kein reines Sommergeschäft mehr. Mit der richtigen Ausstattung ist es möglich, die Freiluftsaison auf bis zu 300 Tage im Jahr auszuweiten. Dies beweisen zur Zeit besonders augenfällig die Gastwirte in Irland, die auf das komplette Rauchverbot in ihren Lokalen reagieren mussten. Um ihren Gästen Rauchgenuss bei gleichzeitigem Bierausschank zu ermöglichen – und zwar wetterunabhängig, haben zahlreiche Gastwirte die Gastronomie teilweise selbst bei grauem Himmel und kühleren Temperaturen vor die Tür verlagert. Davon profitieren z.B. auch Hersteller von Windschutz-Wänden, wetterbeständigen Schirmen, Regenüberdachungen und Heizquellen, die von reger Nachfrage aus Irland berichten.

Viele Betreiber machen sich erst unmittelbar vor der Freiluftsaison konkrete Gedanken, wie ihr Biergarten, ihr Café oder ihre Terrasse aussehen soll und mit einem attraktiven Angebot möglichst viele Kunden erreicht. Fachleute raten allerdings dazu, bereits im Spätherbst den Markt zu sondieren und mit den Planungen zu beginnen. Für innovative und zukunftsorientierte Gastronomen besteht deshalb bereits auf der Anuga CateringTec im Oktober 2005 die Möglichkeit, sich über die neuesten Trends und Ideen für eine gelungene „Open-Air-Saison 2006“ zu informieren.

Mit rd. 6.000 Anbietern aus etwa 100 Ländern ist die Anuga die größte und bedeutendste Messe für die Ernährungswirtschaft weltweit. Über 160.000 Fachbesucher auf über 150 Ländern wurden zur letzten Veranstaltung 2003 gezählt.

Knoblauch: Warum rohe Zehen auf der Zunge brennen

Amerikanische Forscher haben entdeckt, warum roher Knoblauch auf der Zunge brennt: Der Inhaltsstoff Allicin aktiviert im Mund hitzeempfindliche Nerven, wodurch der Knoblauchesser die rohen Zehen als „scharf“ wahrnimmt. Bestimmte Substanzen in Chilischoten rufen ähnliche Empfindungen hervor. Der Knoblauch ist eine alte Heil- und Gewürzpflanze, die in der Küche verschiedenen Fleischspeisen und Soßen eine besondere Note verleiht. Während die gekochten Zehen eher mild schmecken, sorgt roher Knoblauch auf der Zunge für ein prickelndes Gefühl. Das liegt an dem schwefelhaltigen Inhaltsstoff Allicin, der die Pflanze in der Natur vor Fressfeinden wie Staren, Insekten oder Würmern schützt. Allicin wird freigesetzt, wenn die Zellen der Zwiebeln beim Kauen oder Schneiden verletzt werden. Hohe Temperaturen führen allerdings zum Abbau der Verbindung, wodurch sie ihre Schärfe verliert. Der Inhaltsstoff verleiht dem Knoblauch den charakteristischen Geruch und wird über die Haut und den Atem ausgeschieden. Bei regelmäßigem Verzehr von rohen Zehen kann der Wirkstoff den Bakterienhaushalt des Magens beruhigen sowie Bluthochdruck und Arteriosklerose entgegenwirken.

Schwarzes Knoblauchbrot


Quelle: Current Biology, Bd. 15, Nr. 10, S. 929, Mai 2005; The Scripps Research Institute, AID

Immer aktuell sein! Gourmet Report Newsletter bestellen!