NEW YORKS GRÖSSTE DINNERPARTY ERÖFFNET

NYC & Company, New York Citys offizielle Organisation für Marketing, Tourismus und Kooperationen, präsentiert die NYC Restaurant Week im Sommer 2015. Feinschmecker können bis zum 14. August Drei-Gänge-Mittagessen zum Festpreis von 25 US-Dollar und Drei-Gänge-Abendessen zum Festpreis von 38 US-Dollar (ohne Getränke, Trinkgelder und Steuern) in 368 Restaurants von New York City genießen. Die Restaurant Week geht von Montag bis Freitag – der Sonntag ist für die Restaurants optional.

„Jahr für Jahr wächst die NYC Restaurant Week weiter und in diesem Sommer werden New Yorker und Besucher phänomenale Speiseangebote in mehr als 360 Top-Restaurants in NYC finden“, sagte Fred Dixon, Präsident und CEO von NYC & Company. „Egal, ob Gäste auf der Suche nach einem neuen Restaurant sind oder einen Dauerbrenner besuchen möchten, wir bieten jedem einen Grund, NYCs Restaurantszene zu feiern und die besten Restaurants der Stadt kulinarisch zu entdecken. „

Seit seiner Gründung vor 23 Jahren, lädt die NYC Restaurant Week als erstes Gastro-Konzept dieser Art, Besucher zu neuen und bemerkenswerten Restaurants ein. Die Restaurant Week wurde damals ins Leben gerufen, um die Democratic National Convention in der Stadt willkommen zu heißen. In diesem Sommer findet die bislang größte NYC Restaurant Week mit mehr als 37 neuen Teilnehmern einschließlich dem Asia de Cuba, Chefs Club by Food & Wine, Élan, The Gorbals, Haveli, Il Buco Alimentari & Vineria und dem Zuma. 331 bemerkenswerte Restaurants aus der Vergangenheit sind auch wieder dabei wie das ’21‘ Club, All’onda, Gallaghers Steakhouse, Nobu New York, Tavern on the Green, Tribeca Grill, Victor’s Cafe und Water’s Edge.

„Die NYC Restaurant Week Summer 2015 ist eine spannende und vielseitige Feier der Gastronomie. Sie können überall in der Stadt in den 33 Stadtteilen fast 30 verschiedene Küchen ausprobieren“, sagt Tracy Nieporent, Vorsitzende des NYC & Company Restaurant Komitees. „Unsere Restaurantszene ist bereit, Sie mit der Qualität, Vielfalt und Gastfreundschaft, die New York City zur Restaurant-Hauptstadt der Welt macht, zu begrüßen.“

In diesem Sommer gibt es zudem ein exklusives Angebot für American Express Card Mitglieder. Jeder Inhaber einer zugelassenen Karte kann sich für das American Express Card-Programm registrieren. Für jede Buchung der Kreditkarte über 25 US-Dollar oder mehr in einem der teilnehmenden Restaurants erhalten Mitglieder bis zu vier Mal eine Gutschrift über fünf US-Dollar. Um mehr zu erfahren und sich für das Angebot mit einer zugelassenen American Express Card zu registrieren, besuchen Sie amexnetwork.com/nycrestaurantweek.

http://nycgo.com/restaurantweek

Öko Test Senf

Große Namen schützen nicht vor Gentechnik: Auch der bekannte Löwensenf Extra scharf enthielt Bestandteile eines nicht zugelassenen Gen-Rapses

Weil Senf- und Rapspflanzen botanisch eng verwandt sind, kann Gen-Raps über den Wind oder andere Wege in das Senfsaatgut gelangen. So werden Felder und die Senfernte kontaminiert. Doch die meisten Verbraucher wollen keine Gentechnik.

Besonders problematisch ist Senf aus Braunsaat, der von vielen Herstellern aus Kanada bezogen wird, wo zu über 90 Prozent gentechnisch veränderter Raps angebaut wird. Folglich waren im ÖKO-TEST auch vor allem scharfe Sorten sowie Dijon-Senf belastet. Betroffen ist auch ein Bio-Senf.

Das Thema ist bei den deutschen Überwachungsbehörden seit langem bekannt. Im Jahre 2012 musste hierzulande erstmals Senf vom Markt genommen werden, der Bestandteile des nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Raps GT73 enthielt.

Im ÖKO-TEST gab es aber auch eine Reihe von Herstellern, deren Produkte Bestnoten bekamen. Vor allem mittelscharfer Senf aus gelben Senfsaaten war frei von Gentechnik – weil diese Saat meist aus Ländern bezogen wird, in denen kein gentechnisch veränderter Raps angebaut wird.

Das ÖKO-TEST- Magazin Juni 2014 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Stevia-Extrakt als Süßstoff zugelassen

Neues Mitglied in der E-Familie

Stevia-Extrakt trägt jetzt eine „E-Nummer“: Die aus dem Kraut der südamerikanischen Stevia-Pflanze extrahierten Steviolglycoside reihen sich ab dem 3. Dezember 2011 unter der Nummer „E 960“ in die Liste der als Zusatzstoff zugelassenen Süßstoffe ein. Sie dürfen dann zum Süßen diverser Lebensmittel eingesetzt werden, etwa für alkoholfreie Erfrischungsgetränke, Speiseeis, Milchprodukte und Konfitüren. Vorausgesetzt, die gesetzlich festgelegten Höchstmengen werden eingehalten.

Damit können Stevia-Befürworter nach langem Hin und Her zumindest einen Teilerfolg für sich verbuchen. Doch noch ist die Geschichte nicht zu Ende: Reines Stevia-Kraut darf nach wie vor nicht als Zutat in Lebensmitteln eingesetzt werden. Auch der Anbau der Pflanze in Europa bleibt vorerst verboten. Über vier Jahre dauerte das Zulassungsverfahren für die Steviolglycoside. Seine Geschichte ist eng verknüpft mit der des Stevia-Krauts, aus dem die Glycoside extrahiert werden. Das in Südamerika heimische Kraut wird wegen seiner stark süßenden Eigenschaften – es ist rund 300mal süßer als Zucker – dort seit jeher verwendet. Punkten kann es außerdem damit, dass es praktisch kalorienfrei und nicht kariogen ist (verursacht keine Karies).

Für das reine Kraut ergaben Studien jedoch Hinweise auf eine mögliche gesundheitsschädigende Wirkung. Für den Extrakt – die Steviolglycoside – hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) dagegen im Januar 2011 eine Sicherheitsbewertung abgegeben. Danach gilt eine tägliche Aufnahmemenge von 4 Milligramm Steviolglycoside pro Kilogramm Körpergewicht als unbedenklich.

Das Problem, das die EFSA nach wie vor sieht: Konsumieren Erwachsene, insbesondere aber Kinder große Mengen des süßenden Stoffes, kann dieser Wert leicht überschritten werden. Etwa bei Erfrischungsgetränken gilt das als gar nicht so unwahrscheinlich. Deshalb enthält die Zulassung Höchstmengen, die strikt eingehalten werden müssen. Die Europäische Kommission geht in den am 14.11.2011 beschlossenen beiden Zusatzstoffverordnungen sogar noch weiter. Sie kündigte an, dass sie von Herstellern und Verwendern der Steviolglycoside Angaben über die tatsächliche Verwendung des Süßstoffes einfordern und diese den Mitgliedstaaten zugänglich machen wird.
Dr. Christina Rempe, www.aid.de

Kräuter und Gewürze

Greenpeace unterschlägt gute Nachrichten für Verbraucher: Alle untersuchten Kräuter und Gewürze sind uneingeschränkt verkehrsfähig!

Letzte Woche hat Greenpeace den „Pestizidtest für Kräuter und Gewürze 2008“ veröffentlicht. Die Organisation fällt ein vernichtendes Urteil für viele der untersuchten Erzeugnisse und behauptet, zwei Proben hätten die gesetzlichen Grenzwerte überschritten. Diese Behauptung ist falsch und führt zu Verunsicherung bei Verbrauchern und Handel.

Die Fakten sehen erfreulicherweise anders aus:

Keine der untersuchten Proben überschritt die gesetzlich zugelassenen Höchstmengen für Pflanzenschutzmittel-Rückstände.

Keine der untersuchten Proben überschritt die vom Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR, und der Weltgesundheitsorganisation, WHO, festgelegte Akute Referenzdosis (ARID). Dies bestätigt Greenpeace ausdrücklich!

Greenpeace hat den Grenzwert für frische Paprika auf getrocknete Paprika angewendet, was zu einer rechtlich falschen Bewertung führt. Zudem hat Greenpeace fälschlicherweise EU-Recht herangezogen, wo deutsches Recht gilt.

Laut Greenpeace sind 18 der nachgewiesenen Pestizide in der EU nicht zugelassen. Deshalb fordert Greenpeace: „Kein Verkauf unzulässig hoch mit Pestiziden belasteter Lebensmittel durch den Handel“. In Anhang 1 der Veröffentlichung stellt Greenpeace dann fest: „keine illegalen Pestizide nachgewiesen.“

Wie passt das zusammen?

Greenpeace legt eigene Maßstäbe fest und schafft sich eigene Gesetze, die auch die Öffentlichkeit übernehmen soll. Im Greenpeace eigenen Bewertungsverfahren bedeutet „gelb“, das Lebensmittel enthält mehr als 0,01 ppm Pflanzenschutzmittel, dies unabhängig von der gesetzlich zugelassenen Höchstmenge. „Rot“ bedeutet, ein Lebensmittel hat einen „kritisch hohen Gehalt“, wiederum unabhängig von der gesetzlich zugelassenen Höchstmenge.

Die Bewertung nach dem Greenpeace eigenen Summengrenzwert für die täglich duldbare Aufnahmemenge und ebenso die Greenpeace eigene „schwarze Liste“ für Pestizide sind nicht gesetzlich geregelt oder festgelegt, sondern von Greenpeace willkürlich gesetzt.

Rechtliche Situation bei Pflanzenschutzmitteln

Bis zum 31. August 2008 galt in Deutschland die Rückstandshöchstmengen-Verordnung (RHMV) für Pflanzenbehandlungsmittel-Rückstände auf Lebensmitteln. Seit dem 1. September 2008 gilt die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 für Pflanzenschutzmittel-Rückstände. Die Europäische Kommission hat zum Übergang auf die neuen Regelungen folgendes ausgeführt:

Verarbeitete oder rohe Agrarerzeugnisse, die nach dem vor dem 1. September geltenden Recht rechtmäßig hergestellt oder behandelt worden sind, dürfen geerntet, verarbeitet, gelagert und abverkauft werden, bis alle Vorräte verbraucht sind. Dies gilt ebenfalls für importierte Waren. Artikel 49 Abs. der o. g. EG-Verordnung stellt klar, dass auf diese Waren die gesetzlichen Regelungen anzuwenden sind, die vor dem 1. September 2008 in Kraft waren.

Der gesetzliche Grenzwert für Fenpropathrin in frischem Paprika beträgt nach der deutschen Verordnung 0,02 ppm. Für getrocknetes Paprikapulver liegt die zulässige Höchstmenge bei 0,2 ppm. Greenpeace hat 0,057 ppm für die Summe aller Pestizide in dem untersuchten Pulver nachgewiesen. Der gesetzliche Höchstwert ist also weit unter-, nicht überschritten!

Der gesetzliche Grenzwert für Methamidophos in frischem Paprika beträgt nach RHMV 0,01 ppm. Für getrocknetes Paprikapulver liegt die zulässige Höchstmenge bei 0,1 ppm. Greenpeace nennt einen gefundenen Wert von 0,0340 ppm. Auch hier ist der zugelassene Höchstwert weit unterschritten.

Bezeichnenderweise lehnt Greenpeace die Herausgabe der Untersuchungsergebnisse ab.

Fazit:

Die Greenpeace-Veröffentlichung dient erkennbar dazu, spektakuläre, irreführende und verunsichernde Meldungen in die Welt zu setzen. Sie ist unseriös und geeignet, sowohl die Verbraucher zu verunsichern als auch den Ruf der betroffenen Unternehmen zu schädigen. Gerhard Weber – Fachverband der Gewürzindustrie e.V.

kochmesser.de hat den ultimativen Gewürz- und Kräuterschneider, die Procute Serie von CHROMA Cnife:
www.kochmesser.de/procute.html

Gentechnik: Nicht zugelassen, aber toleriert?

Gentechnik: Nicht zugelassen, aber toleriert?

EU will Spureneinträge von gentechnisch veränderten Organismen erlauben

Die EU-Kommission will die bisher geltende Nulltoleranz für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in Lebens- und Futtermitteln aufheben. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, sieht ein internes Papier der Generaldirektion Gesundheit der EU-Kommission vor, künftig Spureneinträge von bis zu 0,1 Prozent zu tolerieren. Denn außerhalb der EU werden bereits heute gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut, für deren Ernteprodukte keine europäische Importgenehmigung vorliegt. Lebens- und Futtermittel, in denen solche GVO nachgewiesen werden, dürfen bislang nicht in die EU eingeführt werden. Nach Angabe verschiedener Verbände der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft kann aber nicht völlig ausgeschlossen werden, dass herkömmliche Rohstoffe in ihren Anbauländern mit in der EU nicht zugelassenen, gentechnisch veränderten Bestandteilen verunreinigt werden.

In den betroffenen Ländern sei deshalb vielen Exporteuren das Risiko von Lieferungen in die EU zu groß. Das werde zur Folge haben, dass insbesondere Soja-Importe zum großen Teil wegfallen und Futtermittel knapp und damit teurer werden. Schon mittelfristig sei die Hälfte der gesamten tierischen Produktion bedroht, sagte Klaus-Dieter Borchardt, Vize-Chef im Kabinett von EU-Agrarkommissarin Fischer Boel, im Juni 2008 auf einer Konferenz der Agrarwirtschaft in Berlin.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und auch verschiedene Vertreter des Ökolandbaus in Deutschland protestieren gegen das Vorhaben der EU-Kommission. Die Gentechnikindustrie versuche, „im Gefolge von Preissteigerungen inakzeptable Risikotechnologien durchzusetzen“. Auch in den USA und in Kanada seien die Preise für Futtermittel drastisch gestiegen, obwohl dies die Hauptanbauländer gentechnisch veränderter Pflanzen seien. Die Risiken von in der EU nicht zugelassenen Genpflanzen seien ungeklärt, deshalb dürften sie nicht „durch die Hintertür“ in den europäischen Futter- und Lebensmittelmarkt eingeschleppt werden, so der BUND.

aid, Britta Klein, Larissa Kessner

Krankenhausführer

Erster unabhängiger Krankenhausführer ab Mai 2007 im Netz: Welche Klinik ist die Beste für mich?

Plattform von Patienten für Patienten: Welche

Klinik ist die Beste für welche Krankheit?
– Schneller und einfacher Zugang zu den wichtigsten Diagnosen
– Vergleich von Patientenzufriedenheit und Behandlungshäufigkeit in

allen ca. 2.000 zugelassenen Krankenhäusern in Deutschland

Am Anfang steht die Diagnose. Gefolgt von der Frage: Welches

Krankenhaus hat Erfahrung bei meinem bevorstehenden Eingriff und

macht es zudem noch besonders gut? Täglich suchen tausende Patienten

im Bekanntenkreis oder beim Hausarzt nach dem „richtigen“

Klinik-Tipp. Ab Mai 2007 hilft dabei medmonitor.de, der bundesweit

erste qualitative Krankenhausführer im Internet. Die neue

Patienten-Plattform bietet kostenfreie Informationen für alle, die

sich einen Überblick über die Behandlungsqualitäten der deutschen

Kliniken verschaffen wollen. Dabei steht das Thema „Glaubwürdigkeit“

bei www.medmonitor.de an erster Stelle: Die Plattform ist unabhängig von

Ärzten, Verbänden und Krankenhäusern.

Mangelnde Transparenz kostet das Gesundheitswesen jährlich

Milliarden von Euro

Die Gesundheitsreform hat – u. a. mit Einführung der Praxisgebühr

und hohen Zuzahlungen bei rezeptpflichtigen Medikamenten – zu einer

verstärkten Auseinandersetzung mit den Themen Krankheit und

Gesundheit geführt. Dennoch: „Das Gesundheitssystem ist für den

Patienten nach wie vor in höchstem Maße intransparent“, so Dirk

Lanio, Geschäftsführer von medmonitor.de. „Durch fehlenden Wettbewerb

werden im Gesundheitswesen jährlich Milliarden von Euro vergeudet und

Patienten nicht optimal versorgt.“ Genau hier setzt medmonitor.de an:

Die Nutzer können – je nach Diagnose – sowohl die

Patientenzufriedenheit, als auch die Behandlungshäufigkeit in den ca.

2.000 von den Krankenkassen zugelassenen deutschen Krankhäusern

vergleichen. Neben den Fallzahlen sind dabei vor allem die

Patientenkommentare hilfreich: Abgefragt werden sowohl der

Behandlungserfolg, als auch die Zufriedenheit mit Arzt und Pflege.
Ebenso spielen Service und Essen eine zentrale Rolle. Jeder Patient

kann Bewertungen abgeben, vorausgesetzt, er hat sich erfolgreich mit

einem Benutzernamen und E-Mail-Adresse registriert. Damit die

statistische Relevanz sicher gestellt ist, wurden die Fragen vom

wissenschaftlichen Institut Aserto in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.

Trepte von der Hamburg Media School erarbeitet.

Alle wichtigen Diagnosen sind abgedeckt

30 Diagnosen sind bei medmonitor.de abrufbar. Sie decken ca.

Zweidrittel aller planbaren Diagnosen ab. Da es insgesamt tausende

von Diagnosen gibt, können sie nicht alle auf medmonitor.de

dargestellt werden. „Das hängt u. a. damit zusammen, dass sich nicht

alle Diagnosen so einfach kategorisieren lassen, dass ein

medizinischer Laie sie auch findet“, erläutert Prof. Dr. med. Volker

Ragosch, Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe in

der Asklepios Klinik Altona und medizinischer Berater von

medmonitor.de. „Viele Krankheitsbilder sind nur über komplexe

medizinische Fachausdrücke zu beschreiben. Hinzu kommt, dass ein

großer Teil der Diagnosen in so kleiner Fallzahl vorkommt, dass eine

sinnvolle und faire Bewertung nur schwer möglich ist.“

Das Thema „Gesundheit“ – im Internet gefragt wie nie!

In Deutschland ist praktisch jeder Bürger krankenversichert. Als

Informationsquelle schlägt das Internet, das von 67,9 Prozent der

Befragten laut web.de genutzt wird, alle anderen dafür in Frage

kommenden Medien wie z. B. Zeitungen und Zeitschriften (63 Prozent)

oder das Fernsehen (62 Prozent). Grund genug für Dirk Lanio,

optimistisch in die Zukunft zu schauen: „Wir wollen medmonitor.de als

das führende Gesundheitsportal in Deutschland etablieren, welches

neben der Kliniksuche und Bewertung auch als Gesundheitsberater im

Internet auftritt. Um diesem Ziel Rechnung zu tragen werden wir

möglichst schnell Selbsthilfegruppen mit einbinden und den Patienten

auf unserer Plattform die Möglichkeit geben, sich diagnosebezogen in

Foren auszutauschen.“

Mehr Informationen unter www.medmonitor.de

Bester deutscher Koch des Jahres 2006 ausgezeichnet

Euro-Toques feiert 10-jähriges Bestehen Deutschland-Österreich und 20-jähriges Jubiläum Europa

Im Columbia Hotel Casino Travemünde wurde die Bocuse d’Or Gala gefeiert.

Anlässe dafür waren zum einen die Auszeichnung von Wahabi Nouri, zum Bocuse dØOr Koch des Jahres 2006, zum anderen feierte die Organisation Euro-Toques dieses Jahr 10-jähriges Bestehen Deutschland-Österreich und 20-jähriges Jubiläum Europa.

Die Gala war der Abschluss für die Bocuse d’Or German Masters 2006. Das Columbia Hotel Casino Travemünde bot hierfür den perfekten Rahmen.

Namensgeber für die Bocuse d’Or German Masters ist die Kochlegende Paul Bocuse.
Leider musste er seine Zusage aus gesundheitlichen Gründen
bedauerlicherweise kurzfristig stornieren. Seit 1987 findet der
internationale Wettbewerb Bocuse d’Or in Lyon statt. Es ist der
hochkarätigste Kochwettbewerb auf Weltebene mit 22 zugelassenen Nationen.

Dieser Preis ist der begehrteste und somit ist die Zahl der Bewerber stets hoch. Ende Oktober wurden 5 Kandidaten ausgewählt und ins Radisson SAS Köln eingeladen. Die Kandidaten waren: Ludwig Heer (Baden-Württemberg), Martin Henschel (Berlin) und die Euro-Toques Chefköche Holger Mootz (Mecklenburg-Vorpommern), Wahabi Nouri (Hamburg) und Friedrich Zemanek (Baden-Württemberg).

Am Ende setzte sich Wahabi Nouri zum 2. Mal gegen die starke Konkurrenz durch. Mit seinem Weißen Heilbutt und Königskrabbe, sowie der Bresse-Poulade bewies er viel Kreativität und Können und konnte die Jury überzeugen ihm die Höchstpunktzahl zu vergeben. Heer, Henschel, Mootz und Zemanek wurden als Vize-Meister ausgezeichnet.

Wahabi Nouri, der gebürtige Marokkaner mit deutschem Pass ist der Inhaber des 1 Sterne Restaurant „Piment“ in Hamburg. Im nächsten Jahr am 24. Januar 2007 wird er Deutschland beim Bocuse d’Or 2007 in Lyon vertreten.

Der Wettbewerb findet unter sehr hohen Anforderungen statt. Nouri tritt mit 2 Platten und 2 Showtellern an. Vor allen Kochkabinen sitzt jeweils eine 11-köpfige Fischjury, eine 11-köpfige Fleischjury und eine 2-köpfige Aufsichtsjury. Die, bis max. 1m² zugelassenen Show-Platten verlassen die Kochzeilen auf die Sekunde genau, begleitet von dem tosenden Lärm der Fans. Die Platten werden über Mikrophon beschrieben und zudem auf einer Großbildleinwand präsentiert.

Impressionen vom letzten Bocuse d’or:
http://www.kochmesser.de/fotos-bocuse-dor.html

Schlachtabfälle K3

Was sind eigentlich Schlachtabfälle? Was gehört in K 3 und was darf damit geschehen?

Nachdem sich in Bayern der Skandal um Schlachtabfälle in Lebensmitteln weiter ausweitet, stellt sich die Frage, welche Schlachtabfälle eigentlich umdeklariert wurden und ob diese gesundheitliche Auswirkungen für den Verbraucher haben, bzw. hatten. Bei der Schlachtung von Haustieren fallen eine Reihe von Schlachtnebenprodukten an. Dazu gehören Knochen, Haut und Bindegewebe, die beispielsweise zur Herstellung von Gelatine verwendet werden. Aus Gemischen von Knochen und Schlachtabfällen werden Fett und tierisches Eiweiß ausgeschmolzen, die Ausgangsprodukte für z. B. Futtermittel, Kosmetika, Arzneimittel sind oder in technischen Produkten Anwendung finden.

Schlachtabfälle werden u. a. als frisches Ausgangsmaterial für die Herstellung von Heimtierfutter verwendet. In der EU gilt seit 1. Mai 2003 die Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte. Sie regelt den Umgang mit diesen Stoffen. Die Verordnung stellt strenge Anforderungen an die Sammlung, Lagerung, Handhabung, Verarbeitung, Verwendung und Entsorgung von tierischen Nebenprodukten. Im Sinne der Verordnung werden Nebenprodukte in drei Kategorien eingeteilt.
Material der Kategorie 1 enthält tierische Nebenprodukte mit dem höchsten Risiko (z. B. TSE, Rückstände verbotener Stoffe) und muss vollständig als Abfall entsorgt werden – entweder durch Verbrennung oder durch Verbringung auf Deponien nach vorheriger Hitzebehandlung.
Material der Kategorie 2 enthält Nebenprodukte, die das Risiko anderer Krankheiten tragen (im Betrieb verendete Tiere oder Tiere, die zur Eindämmung von Krankheiten getötet wurden). Sie dürfen nach entsprechender Behandlung z. B. zur Biogaserzeugung, Kompostierung oder Fettverarbeitung verwendet werden, nicht jedoch zur Futtermittelherstellung.
Material der Kategorie 3, um das es in dem Skandalfall in Bayern gehen soll, umfasst u. a. Schlachtkörperteile, die nach dem Gemeinschaftsrecht genusstauglich sind, die jedoch aus kommerziellen Gründen nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind; Schlachtkörperteile, die als genussuntauglich abgelehnt werden, die jedoch keine Anzeichen einer auf Mensch oder Tier übertragbaren Krankheit zeigen und die von Schlachtkörpern stammen, die genusstauglich sind; Häute, Hufe und Hörner, Schweineborsten und Federn von Tieren, die nach einer Schlachttieruntersuchung in einem Schlachthof geschlachtet wurden; Blut von anderen Tieren als Wiederkäuern, die nach einer Schlachttieruntersuchung in einem Schlachthof geschlachtet wurden; tierische Nebenprodukte, die bei der Gewinnung von für den menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen angefallen sind, einschließlich entfetteter Knochen und Grieben.

Material der Kategorie 3 ist unverzüglich abzuholen, abzutransportieren, zu kennzeichnen und durch Verbrennen in einer zugelassenen Verbrennungsanlage direkt als Abfall zu beseitigen; als Rohstoff in einem zugelassenen Heimtierfutterbetrieb zu verwenden; in einem zugelassenen Verarbeitungsbetrieb nach einer speziellen Verarbeitungsmethode zu verarbeiten; in einer technischen Anlage aufzubereiten oder in einer Biogas- oder Kompostieranlage zu verarbeiten; im Fall von Küchen- und Speiseabfällen in einer Biogasanlage zu verarbeiten oder zu kompostieren; im Fall von Fischmaterial zu silieren oder zu kompostieren. Renate Kessen/aid