Wolfgang Nagler

Das Hotel & Wirtshaus Post in St. Johann in Tirol steht für die gelungene Kombination aus Tradition und Moderne. Für diese Verbindung steht auch der bekannte ehemalige Sternekoch Wolfgang Nagler, der in diesem Winter das Küchen-Team des Hauses unterstützt. Als weitere Neuheit erwartet die Gäste des Wirtshauses eine zeitgemäße Onlinekommunikation per App. Über das integrierte Bonussystem werden treue Gäste zusätzlich mit exklusiven Goodies und Events belohnt.

Nach der gelungenen Neuübernahme des traditionsreichen Hotel & Wirtshaus Post in St. Johann in Tirol durch Familie Blumschein, soll der positive Trend fortgesetzt werden. Für die gut gebuchte Wintersaison hat sich Postwirtin Sigrid Blumschein daher zusätzliche Neuheiten für die Gäste überlegt: „In der Küche können wir mit dem renommierten Spitzenkoch Wolfgang Nagler eine echte Verstärkung vermelden. Zusätzlich haben die Gäste des Wirtshauses ab sofort die Möglichkeit auch online mit den Mitarbeitern zu kommunizieren.“ Mit verschiedenen „Belohnungen“ wird die Treue der Stammgäste zum Wirtshaus honoriert. „Unsere Gäste können direkt von ihrer App aus Freunde einladen, nachsehen welche Events stattfinden und Reservierungen durchführen“, erklärt Blumschein weiter.

Spitzenkoch Wolfgang Nagler steht für urbane Tiroler Küche
Das Thema Kulinarik steht in diesem Winter unter einem besonderen Stern. Küchenchef Christoph Probst hat in den vergangenen Monaten ein kreatives Team herangezogen und seine zeitgemäß interpretierte Tiroler Küche weiterentwickelt. Er hat sich von Wolfgang Naglers Idee, einer modernen, authentischen und auch überraschenden Umsetzung mit regionalen Produkten überzeugen lassen. Nun coacht der ehemalige Sternekoch das Team in den Wintermonaten. Nagler selbst prägte bereits die Cuisine des Brandenburger Hof in Berlin. In den vergangenen elf Jahren führte er das Zepter im Bad Gasteiner Lutter & Wegner in der Villa Solitude, welches unter seiner Führung mehrfach vom Gault Millau ausgezeichnet wurde. Das Restaurant ist eine Dependance des renommierten Berliner Weinhauses. „Seine kreative internationale Cuisine passt daher perfekt zu unserer zeitgemäß interpretierten Tiroler Küche mit frischen, einheimischen Zutaten“, so Blumschein.

Neben der klassischen Küche verfügt das Hotel & Wirtshaus Post auch über modernes Ambiente. Ab sofort gehört dazu auch die digitale Kommunikation mit dem Personal vom Wirtshaus. „Da man heutzutage immer mehr Smartphones und Tablets unter dem Christbaum findet, haben wir dies zum Anlass genommen, eine Kundenbindungs-App anzubieten“, sagt Blumschein. Diese wurde in Zusammenarbeit mit der Cheers.House Austria GmbH entwickelt. Das Unternehmen fördert die Beziehungen zwischen Gastro-Betrieben, deren Gästen, Angestellten und Lieferanten auf einer gemeinsamen Plattform. „Neben dem zusätzlichen Komfort für die Gäste haben wir mit der App auch die Möglichkeit, die Treue unserer Stammkunden mit verschiedenen Goodies und Events zu honorieren“, so Blumschein weiter. „Je öfter die Gäste kommen, desto höher steigt das Bonuslevel und desto exklusiver werden die Prämien.“ Diese variieren dabei von einem Espresso über ein Candle-Light-Dinner bis hin zu einem Helikopterflug. „Auch wenn man heutzutage nicht mehr ganz ohne elektronische Hilfsmittel leben kann, darf man nicht das Wichtigste vergessen: Gute Produkte, mit Liebe verarbeitet, Herzlichkeit und Freude. Außerdem vielleicht auch ein wenig „dazu gehören“ in einer Zeit, in der das Wort gemeinsam allzu oft durch den Begriff alleine ersetzt wird“, sagt Blumschein abschließend.

www.dashotelpost.at

Andre Siegmann verlässt Sylt

Der langjährige Küchenchef und F&B Leiter Andre Siegmann verlässt die TUI und das Dorfhotel Sylt und wechselt in das Wirtshaus Gstadt am Chiemsee.

„Ich kenne die Region ja schon länger und habe immer gesagt das ich gerne irgendwann wieder hierhin zurück kommen möchte. Das es nun geklappt hat freut mich um so mehr.
Ich kann hier als Küchenchef und Betriebsleiter meine Vorstellungen von Gastronomie in jeglicher Hinsicht frei gestalten.“so Siegmann zu seiner neuen Herausforderung.

Der 40-jährige Dortmunder hat bereits in bekannten Hotels in Deutschland als Koch gearbeitet. Zu seinen beruflichen Stationen gehören unter anderem die Residenz Heinz Winkler Aschau und das Althoff Schlosshotel Lerbach Bergisch Gladbach. Außerdem war er als Küchendirektor am Tegernsee im Hotel Bachmair am See tätig.

www.strandbar-chiemsee.de

GenussWirt des Jahres 2014

Sieger kommen aus Kärnten und Vorarlberg!

Das Geheimnis ist gelüftet: Das Wirtshaus Gelter in
St. Veit an der Glan und das Haller’s Genuss & Spa Hotel im
Vorarlberger Kleinwalstertal sind die GenussWirte des Jahres 2014
.
Ausgezeichnet wurden die beiden Bundessieger im Rahmen
der GenussGala, die von der GENUSS REGION ÖSTERREICH in Kooperation
mit der ÖGZ – Österreichische Gastronomie Zeitung veranstaltet wurde.
Bundesminister Andrä Rupprechter, GENUSS REGION ÖSTERREICH-Obfrau
Margareta Reichsthaler und Stefan Böck, Chefredakteur des
Österreichischen Wirtschaftsverlags, führten die Ehrungen durch.

   Zum insgesamt sechsten Mal wurden die mehr als 1.300 GenussWirte
des Landes dazu aufgerufen, sich dem Wettbewerb zu stellen. Erstmals
wurde der Wettbewerb „GenussWirt des Jahres“ in zwei Kategorien
durchgeführt: „Wirtshaus“ und „Hotel-Restaurant“. In der Kategorie
„Wirtshaus“ konnte sich der Kärntner Landessieger – das Wirtshaus
Gelter – gegen enorm starke Konkurrenz durchsetzen. Vorarlberg konnte
dafür den Wettbewerb in der Kategorie „Hotel-Restaurant“ für sich
entscheiden – und zwar mit Haller’s Genuss & Spa Hotel. Während sich
das Wirtshaus Gelter mit seiner herzhaften Kärntner Küche und der
urigen Atmosphäre durchsetzen konnte (erst kürzlich wurde man auch
mit einer Haube im Gault Millau ausgezeichnet), besticht das Haller’s
mit dem Fokus auf Kleinwalsertaler Wild und Rind und der
außergewöhnlich engen Zusammenarbeit zwischen Küchenteam, Lieferanten
und Produzenten.

   Andrä Rupprechter, Bundesminister für Land-, Forst-, Umwelt und
Wasserwirtschaft überreichte den Gewinnern bei der
GenussGala im Marmorsaal des Lebensministeriums die begehrten
Sieger-Tafeln: „Die GenussWirte sind gastronomische Aushängeschilder
in unserem Land. Sie stehen für beste Qualität, Herkunftssicherheit
und Regionalität. Mit dem Wirtshaus Gelter und Haller’s Genuss & Spa
Hotel haben wir zwei würdige Bundessieger eines Wettbewerbs, der von
Jahr zu Jahr beliebter wird. Die beiden GenussWirte stehen
stellvertretend für die mehr als 1.300 Wirte der GENUSS REGION
ÖSTERREICH, die Österreich auch international bekannt machen.“

   Margareta Reichsthaler, Obfrau der GENUSS REGION ÖSTERREICH, gibt
einen Ausblick, was die beiden Sieger im kommenden Jahr erwartet:
„Die beiden GenussWirte des Jahres sind nun für ein Jahr lang ganz
offiziell die besten GenussWirte in ganz Österreich. Die Erfahrung
zeigt, dass die Bundessieger des inzwischen renommierten
Kulinarik-Wettbewerbs zahlreiche Anfragen für Menü-Patronanzen
erhalten und ihren Umsatz aufgrund des hohen Interesses kräftig
steigern konnten. Das wünschen wir natürlich auch unseren beiden
frischgebackenen Siegern!“

Infos zu den GenussWirten des Jahres 2014

   GenussWirt des Jahres 2014 – Kategorie „Wirtshaus“:
   Wirtshaus Gelter
   Familie Gelter
   Goggerwenig 8, 9300 Sankt Veit a.d. Glan
   Tel.: 04212 36878
   Web: http://www.wirtshaus-gelter.at

   GenussWirt des Jahres 2014 – Kategorie „Hotel-Restaurant“:
   Haller’s Genuss & Spa Hotel
   Familie Hermann Haller
   Von Klenze Weg 5, 6993 Mittelberg im Kleinwalsertal
   Tel.: 05517 5551
   Web: www.hallers.at

Forellen angeln in der Steiermark

Launisch soll sie sein, die Forelle, und schwer zu fassen. Doch wer bei den Profis lernt, hält bald den ersten eigenen Fang in Händen. Frischer Fisch, vom Fangen bis zum genussvollen Verkosten – das gibt’s jetzt im Sattlerhof in Gamlitz.

Im kühlen Halbschatten unter alten Bäumen stehen, dem leisen Geplauder des kristallklaren Wassers lauschen, nur unterbrochen vom seidigen Zischen der Leine – Fliegenfischen kann eine wahre Passion sein. Für die gelungene Verbindung aus Naturerlebnis und – anschließendem – Gaumenschmaus braucht es jedoch zwei Zutaten: Gute Fischplätze und eine ebensolche Küche. Im südsteirischen Sattlerhof, einem kleinen Hideaway für Genießer, finden Fliegenfischer jetzt ihr perfektes Biotop. „Gourmet & Fliege“ heißt das neue Angebot und bringt die Petrijünger zu den idyllischen Bachufern der Weißen Sulm. Während des zweitägigen Kurses wird nicht nur Technik, Ethik und Materialkunde vermittelt, sondern auch dem Fisch nach professioneller Anleitung tatkräftig an den nassen Leib gerückt. Wie die Fliegen, kleine Kunstwerke aus Federn, Draht und bunten Fäden, gebunden werden, steht ebenso auf dem Programm wie das Aufspüren der Forelle im Bachlauf.

Ob launische Forelle oder nicht, am Abend gibt es die Belohnung für den Jagdeifer in der 2-Haubenküche von Hannes Sattler, wo die schuppigen Gesellen sich mit Aromen, frischen Kräutern und viel Feingefühl als wahre Gaumenschmeichler auf den Tellern präsentieren. Und weil Fisch ja bekanntlich schwimmen soll, werden dazu die passenden Weine aus dem international ausgezeichneten Weingut von Willi Sattler kredenzt. „Mister Sauvignon Blanc“ hat jedoch auch duftige Welschrieslinge, Morillons oder Muskateller aus den umliegenden Weingärten im Portfolio – am besten zu entdecken bei einer Weinverkostung mit Kellerführung.

Gourmet & Fliege Kurskosten
KOSTEN: 2-Tages-Grundkurs um € 219,- p. P., 2-Tages-Wurfkurs um € 199,00 p. P.

TERMINE 2013:
GRUNDKURS: 27. / 28. April, 25. / 26. Mai, 15. / 16. Juni, 13. / 14. Juli, 10. / 11. August
WURFKURS: 09. / 10. März, 04. / 05. Mai, 27. / 28. Juli, 14. / 15. September

Die Kurse sind kombinierbar mit einem Aufenthalt im Genießerhotel Sattlerhof www.sattlerhof.at

„Sattlerhof Genießerwoche“
7 x herrlich ausschlafen und ein regionales Frühstück auf der Veranda genießen, Wanderkarte für landschaftliche Erkundungen, kulinarisch verwöhnt werden mit: 1x 6-gängiges Geniessermenü mit Weinbegleitung (3 Gläser),
1 x 4-gängiges Menü Sattlerhof Klassik, 1x 3-gängiges Menü a la Carte und 1x 4-gängiges Überraschungsmenü. Ein Besuch beim Partner-Buschenschank mit Jause und ½ Flasche Wein mit Taxitransfer. Ein halbes Backhenderl mit Kernöl-Salat im Wirtshaus.
Geniesser-Zimmer € 633,00 – pro Person, Landhaus-Zimmer € 739,00 – pro Person, Landhaus-Suite € 815,00 – pro Person

Genießerhotel, Restaurant und Wirtshaus am Sattlerhof: Familie Hannes Sattler,
Tel. +43 (0) 3453/4454-0, A-8462 Gamlitz, Sernau 2 A, restaurant@sattlerhof.at, www.sattlerhof.at

Weingut Sattlerhof: Familie Willi & Maria Sattler, Tel. +43 (0) 3453/2556,
A-8462 Gamlitz, Sernau 2, E-mail: weingut@sattlerhof.at, www.sattlerhof.at

Fliegenfischen Heußerer: Haselbach 38, A-8552 Eibiswald
Tel.: +43 (0)664 2018224, E-mail: info@fliegenfischen.or.at, www.fliegenfischen.or.at

Markus Mraz

Graue Vorstadt in Wien-Brigittenau. Die Bim quietscht um die Kurve. Hier irgendwo soll es sein, eines der besten Restaurants von Wien, „Mraz & Sohn“. Hier kocht Markus Mraz, 43, der ständig experimentiert und Neues ausprobiert. Aufgewachsen ist er im Vorstadt-Wirtshaus seiner Eltern Gertrude und Karl-Heinz. Schon als Knirps schälte er Kartoffeln und briet Schnitzerln heraus. Bis heute dreht sich das ganze Leben des Spitzenkochs ausschließlich ums Essen. Sogar seine Urlaubsplanung richtet Mraz in erster Linie nach kulinarischen Highlights und Top-Weingütern aus.

Lesen Sie den kompletten Artikel bei FORMAT:
www.format.at/articles/1242/698/344541/markus-mraz-freizeit-kochdunst

Hans-Jörg und Barbara Unterrainer

Dem Salzburger Traditionswirthaus wurde auf Initiative von Casinos Austria und Empfehlung von
Gault Millau die „Goldene Roulette Kugel 2012“ verliehen – Ehemalige Preisträger sind u.a. Eckhart Witzigmanns „Aubergine“, Wolfgang Pucks „Spago“ oder Reitbauers „Wirtshaus am Pogusch“

Für
Familie Unterrainer, die den Kirchenwirt in fünfter
Familiengeneration führen, ist die Auszeichnung als innovatives
Aushängeschild österreichischer Gastlichkeit und Kochkunst, eine ganz
besondere Ehre und Würdigung ihrer Arbeit.

„Wir sind stolz und fühlen uns geehrt, diese prestigeträchtige
Auszeichnung für den Kirchenwirt entgegennehmen zu dürfen“, fassen
Elisabeth und Hannes Unterrainer und die jungen Wirtsleute
Geschwister Barbara und Hans-Jörg ihre Gefühle in Worte. Mit der
Verleihung der „Goldenen Roulette Kugel 2012“ wird das älteste
Wirtshaus im Salzburger Land, dessen Geschichte fast 700 Jahre
zurückreicht, in den erlesenen Kreis der Aushängeschilder
österreichischer Gastlichkeit und Kochkunst aufgenommen.

Seit dem
Jahr 1982 verleiht Casinos Austria jährlich diesen Preis an einen
österreichischen Gastronomen, der im In- oder Ausland tätig ist und
dabei durch außerordentliches Können besticht. Die „Goldene Roulette
Kugel“ gibt einerseits den Betrieben die verdiente Anerkennung für
kontinuierliche Arbeit auf höchstem Niveau und versichert
andererseits dem Gast die Vertrautheit besonderer Qualität.

www.k1326.com

Zutzeln, Noagerl, und Obazda

Zutzeln, Noagerl, und Obazda: Der kulinarische Biergarten-Knigge

Idyllische Berglandschaften, pulsierende Metropolen, uriger Brauchtum und kulinarische Schmankerl: Die Bayern sind stolz auf die Einzigartigkeit ihres Freistaats. Nicht zuletzt durch eine einmalige Mischung aus Tradition und Moderne ist der weißblaue Süden der Republik ein beliebtes Reiseziel, sowohl für Deutsche als auch für Besucher aus dem Ausland. Doch egal ob Italiener, Amerikaner oder Niedersachse – jeder sollte sich für einen Besuch darauf einstellen: Bayern tickt anders als der Rest der Republik! Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft hat für Bayern-Besucher den ultimativen kulinarischen Biergarten-Knigge zusammengestellt. Denn wer sich im Freistaat beim Essen nicht sofort als „Preiß“ (Preuße) oder „Zuagroaßta“ (Zugereister) verraten möchte, sollte einige Kleinigkeiten beachten.

Tradition seit 200 Jahren: Der Biergartenbesuch
Ein Biergartenbesuch ist ein Muss für jeden Freistaatbesucher. Durch einen Erlass von König Maximilian I von Bayern dürfen Bayerns Brauer bereits seit 1812 ihr Bier direkt an die Bürger ausschenken – ohne Umweg über die Wirte. Um das Bier kühl zu lagern, legten die Brauer unterirdische Keller an, streuten Kies darüber und pflanzten Kastanienbäume. Da keine Speisen verkauft werden durften, brachten die Gäste selbst die Brotzeit mit – dieses Konzept haben die meisten Wirte bis heute beibehalten. Selbstversorgung ist in Biergärten noch immer üblich und gesetzlich verankert. Wer zudem darauf wartet, dass eine Bedienung fragt, was man trinken möchte, wird durstig bleiben: Im Biergarten herrscht Selbstbedienung. Ausgeschenkt wird bis 22.30 Uhr, um 23 Uhr schließt dann der Biergarten.

Ist das Wetter zu schlecht für den Biergarten, besucht der Bayer stattdessen das Wirtshaus. Hier gibt es allerdings keine Selbstversorgung. Achtung: Ist das Wirtshaus gut gefüllt, verleiten freie Plätze am „Stammtisch“ schnell dazu, sich hier niederzulassen. Obwohl man in Bayern schnell per Du ist, sollte man sich dort nie ohne gesonderte Aufforderung hinsetzen!

Obacht bei der Getränkewahl
In Bayern wird weder Kölsch noch Pils bestellt. Zur Auswahl stehen Weißbier oder Helles, die gemäß bayerischem Reinheitsgebot gebraut werden. Mit der Mass (ein Liter Bier) stößt man mehrmals mit seinen Banknachbarn an und lässt das Noargerl (Getränkerest) im Bierkrug übrig.

„Snacken“ auf Bayerisch: Die Brotzeit
Die traditionelle bayerische Zwischenmahlzeit besteht neben Brez’n und einem Laib Bauernbrot aus Radi (Rettich), sauren Gurken, Radieserl (Radieschen), einem zünftigen Hartkäse wie dem Allgäuer Bergkäse oder Allgäuer Emmentaler, sowie der Käsespezialität Obazda (bayerisches Käseschmankerl aus Weichkäse, Zwiebeln, Paprika und Kümmel). Obazda wird übrigens nie mit Brot, sondern immer mit der obligatorischen Brez’n gegessen. Komplett wird die Brotzeitplatte mit geräuchertem Speck, Hausmacherwurst und Schmalz. Teilen gehört bei der Brotzeit zum guten Ton, egal ob den Tisch, an dem Einheimische und Besucher im Biergarten zusammen sitzen, oder die Brez’n, die gemeinsam verspeist wird. Es herrscht ein freundliches Miteinander.

Schmankerl aus der bayerischen Küche: Genießen aber richtig!
Gelüstet es den Bayern-Besucher nach regionalen Spezialitäten, hat er die Wahl zwischen Schweinshax’n, Wurst- oder Kartoffelsalat, Leberkäs, Hendl und Weißwürsten. Weißwürste werden immer als Paar gereicht. Man verzehrt sie nicht mit Messer und Gabel, sondern „zutzelt“ die Wurst mit dem Mund aus der Haut, und das bereits zum Frühstück, denn nach alter Tradition sollten Weißwürste bis zum Mittagsläuten der Kirchenglocken aufgegessen sein. Weißwürste werden zudem immer mit süßem Senf gegessen. Ketchup hat in der bayerischen Küche nichts zu suchen. Dies gilt auch für Leberkäse, zu dem nur Senf gehört.

Wer übrigens sein Hendl mit den Fingern isst, lässt nicht etwa Tischmanieren vermissen, sondern passt sich vielmehr perfekt den bayerischen Gepflogenheiten an. Eine besondere Spezialität in Bayerns Biergärten ist der Steckerlfisch, ein an einem Steckerl (Holzstab) gegrillter Fisch, meist Forelle, Makrele oder Renke aus dem Alpenvorland. Steckerlfisch wird eingewickelt in Papier serviert und mit den Fingern gegessen. Bitte niemals nach einem Fischbesteck fragen.

Wer Appetit auf Süßes hat, ordert Apfelkücherl, Ausgezogene
(Schmalzgebäck) oder Kaiserschmarrn – ob Weinbeerl (Rosinen) in diese Mehlspeise gehören, daran scheiden sich allerdings die (bayerischen) Geister. Gebacken in gutem Butterschmalz, schmecken die Süßspeisen besonders gut. Beim Verzehr benutzt man kein Messer, sondern isst den Kaiserschmarrn nur mit der Gabel.

Bayern dahoam
Ein kleiner Tipp für alle, die die weißblaue Küche nicht nur im Biergarten oder Wirtshaus genießen möchten: Auf www.milchland-bayern.de stellt die LVBM zahlreiche traditionelle bayerische Koch- und Backrezepte zur Verfügung. Besonders zünftig wird der Genuss mit der bewussten Entscheidung für Milch- und Käseprodukte aus Bayern, die das Identitätskennzeichen „BY“ auf der Verpackung aufweisen.

Uwe H. Benno

Ob schwäbisch, bayerisch oder mediterran – die Frische zählt!
Im Wirtshaus „Zum Schober“ haben Fertigprodukte keine Chance

Restaurant-Tester Christian Rach schaute vor knapp drei Jahren im Wirtshaus „Zum Schober“ vorbei, gab Tipps, übte sachlich Kritik, und am Ende zeigte sein Daumen doch nach oben. Bei Euro-Toques gingen die vergangenen anderthalb Jahre in großer Regelmäßigkeit immer wieder Kritiken von Gästen ein, die das Wirtshaus „Zum Schober“ der Eheleute Renate und Uwe Benno immer wieder lobend erwähnten. Vor kurzem stand es dann fest, Uwe Benno wurde zum Euro-Toques-Sternekoch berufen. Natürlich ein Grund für den Euro-Toques-Redakteur, Giovanni Deriu, Uwe Benno zu gratulieren.

Hallo, Herr Benno, wobei stören wir Sie gerade?
Ach, Sie stören nicht, es ist noch ein bisschen ruhig. Vorbereitungen für morgen laufen in der Küche. Es ist ziemlich warm, ein paar Gäste erwarten wir für später in unserem Biergarten.

Herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung, „Euro-Toques-Sterne-Maître“ ! Was bedeutet die Auszeichnung für Sie?
Na Ja, sie ist eine Bestätigung meiner Arbeit. Meine Frau und ich freuen uns natürlich, dass uns die Gäste immer wieder vorgeschlagen haben. Ich stehe voll und ganz hinter der Euro-Toques-Philosophie, die ja bekanntlich auf eine authentische Küche setzt. Frische, Regionalität und Saisonalität werden bei uns seit Jahren groß geschrieben. Fertigprodukte kommen mir nicht ins Haus. Da könnte ich mich nie damit identifizieren als gelernter Koch und Ausbilder.

Also ein Leben, und leben lassen, was Ihre Gastronomie und die Lieferanten betrifft?
So isses, wir beziehen alles aus der Region rund um Augsburg. Das Fleisch, genauso den Salat „Marke Eigenanbau“, bei Biobauern von hier. Jeder unterstützt den anderen, nur so geht es gut, und die Qualität bleibt gleichbleibend hoch.

Herr Benno, Sie kommen ursprünglich vom Bodensee, sind in Friedrichhafen aufgewachsen, machten eine kaufmännische Lehre zum Speditionskaufmann, und wurden quasi als Quereinsteiger Koch. Heute sind Sie sogar Prüfer im Prüfungsausschuss. Wie sehen Sie den Berufsstand der Köche?
Soll ich ehrlich sein…? (sich räuspernd)

Wir bitten darum…
Ich finde, es wird teilweise immer schlimmer. Es macht mich teils auch traurig, dass junge Leute in der Küche nichts mehr können. Alles so oberflächlich angehen, kein wahres Interesse am Job haben. Natürlich liegt es manchmal aber auch an den Ausbildern. Das sehe Gott sei Dank nicht nur ich sehr kritisch…

Kommen die Auszubildenden etwa mit falschen Vorstellungen?
Kann man schon so sagen. Denn mit den Fernsehköchen hat unser Alltag rein gar nichts zu tun. Der Beruf des Koches ist schweißtreibend, ich stehe zwischen 12 und 14 Stunden auf den Beinen. Aber der Beruf gibt mir auch sehr viel. Man muss mit dem Herzen bei der Sache sein – aber ich denke, das zählt in jedem Beruf.

Wie wichtig ist Ihre Frau Renate für Ihre erfolgreiche Karriere?
Sehr … (lacht). Sie ist mein Chef…

Über 30 Jahre kochen Sie nun aus Passion und Berufung, sind Ausbilder, haben etliche Menschen bekocht und glücklich gemacht. Haben sich die Kunden im Lauf der Zeit sehr verändert?
Definitiv. Manche gucken nur noch auf den Preis, doch diese Kunden gucken überall nicht auf Qualität. Diesen Kunden haben wir nicht! Unsere Gäste, viele Stammgäste sind darunter, die extra aus Ulm und München anfahren, legen großen Wert auf Qualität. Sie schätzen die Frische, und wissen, dass aus „Billigem“ nur Billiges gemacht werden kann. Meine Devise lautet daher, mit guten Produkten einfach gut kochen…

Restaurant-Tester Christian Rach, übrigens auch ein Euro-Toques-Maître, hat ja auch Ihr Wirtshaus getestet. Wie kam es dazu?
Wir haben uns freiwillig beworben, haben uns diesem Test unterzogen, um zu wissen, wo wir stehen, was es zu verbessern gäbe… seit damals verbindet mich eine Freundschaft mit Christian Rach.

Ihr Wirtshaus „Zum Schober“ bietet auch eine bayerisch-schwäbische Schmankerl-Küche, aber mediterran können Sie auch kochen…?
Ja, wir machen einen Spagat. In Augsburg ist das Schwäbische gefragt, aber auch das Bayrische. Mediterrane Gerichte koche ich sehr gern, und diese sind auch gefragt.

Mit dem Euro-Toques-Garantie-Stern wurden Sie ausgezeichnet, vom Aral Schlemmeratlas wurde Ihr Wirtshaus unter die zehn besten Restaurants in Augsburg gewählt. Was kommt noch?
(Lacht herzlich auf…) Glauben Sie mir, wir bleiben unserem Stil treu. Wir wollen das Beste für unsere Gäste, und bleiben auf dem Boden.
Vielen Dank, dass Sie sich Zeit nahmen für das Gespräch.

Petri Heil am Sattlerhof: Fliegenfischen fuer Gourmets

Launisch soll sie sein, die Forelle, und schwer zu fassen. Doch wer bei den Profis lernt, hält bald den ersten eigenen Fang in Händen. Frischer Fisch, vom Fangen bis zum genussvollen Verkosten – das gibt’s jetzt im Sattlerhof in Gamlitz.

Im kühlen Halbschatten unter alten Bäumen stehen, dem leisen Geplauder des kristallklaren Wassers lauschen, nur unterbrochen vom seidigen Zischen der Leine – Fliegenfischen kann eine wahre Passion sein. Für die gelungene Verbindung aus Naturerlebnis und – anschließendem – Gaumenschmaus braucht es jedoch zwei Zutaten: Gute Fischplätze und eine ebensolche Küche. Im südsteirischen Sattlerhof, einem kleinen Hideaway für Genießer, finden Fliegenfischer jetzt ihr perfektes Biotop. „Gourmet & Fliege“ heißt das neue Angebot und bringt die Petrijünger zu den idyllischen Bachufern der Weißen Sulm. Während des zweitägigen Kurses wird nicht nur Technik, Ethik und Materialkunde vermittelt, sondern auch dem Fisch nach professioneller Anleitung tatkräftig an den nassen Leib gerückt. Wie die Fliegen, kleine Kunstwerke aus Federn, Draht und bunten Fäden, gebunden werden, steht ebenso auf dem Programm wie das Aufspüren der Forelle im Bachlauf.

Ob launische Forelle oder nicht, am Abend gibt es die Belohnung für den Jagdeifer in der Haubenküche von Hannes Sattler, wo die schuppigen Gesellen sich mit Aromen, frischen Kräutern und viel Feingefühl als wahre Gaumenschmeichler auf den Tellern präsentieren. Und weil Fisch ja bekanntlich schwimmen soll, werden dazu die passenden Weine aus dem international ausgezeichneten Weingut von Willi Sattler kredenzt. „Mister Sauvignon Blanc“ hat jedoch auch duftige Welschrieslinge, Morillons oder Muskateller aus den umliegenden Weingärten im Portfolio – am besten zu entdecken bei einer Weinverkostung mit Kellerführung.

Gourmet & Fliege Kurskosten
– 2 Tages-Kurse sind um Euro 275 pro Teilnehmer zu haben.
Folgende Termine werden angeboten: 1. bis 2. Juni, 20. bis 21. Juli und 17. bis 18. August 2012.

– Speziell für Einsteiger werden 2 Tages-Kurse empfohlen:
Ab Euro 275 nach Terminvereinbarung.

– Speziell für Fortgeschrittene werden eintägige Kurse geboten:
Ab Euro 140 nach Terminvereinbarung.

Die Kurse sind kombinierbar mit einem Aufenthalt im Genießerhotel Sattlerhof www.sattlerhof.at :

„Sattlerhof Genießerwoche“
7 x ausschlafen und regional frühstücken, Wanderkarte für landschaftliche Erkundungen, ein 6-gängiges Genießermenü mit Weinbegleitung (3- Gläser), ein 4-gängiges Menü „Sattlerhof Klassik“, ein 3gängiges Menü à la Carte und ein 4-gängiges Überraschungsmenü,
ein Buschenschank-Besuch mit Jause und ½ Flasche Wein beim Buschenschank mit Taxitransfer, ½ Backhenderl mit Kernöl-Salat im Wirtshaus – ab € 633 pro Person im Genießer-Zimmer.

Genießerhotel, Restaurant und Wirtshaus am Sattlerhof: Familie Hannes Sattler,
„Wilde Hexe“ – Naturköstlichkeiten aus dem Sattlerhof: Brigitte Pachler
Tel. +43 (0) 3453/4454-0, A-8462 Gamlitz, Sernau 2 A, restaurant@sattlerhof.at, www.sattlerhof.at

Weingut Sattlerhof: Familie Willi & Maria Sattler, Tel. +43 (0) 3453/2556,
A-8462 Gamlitz, Sernau 2, E-mail: weingut@sattlerhof.at, www.sattlerhof.at

Fliegenfischen Heußerer: Haselbach 38, A-8552 Eibiswald
Tel.: +43 (0)664 2018224, E-mail: info@fliegenfischen.or.at, www.fliegenfischen.or.at

Südsteiermark für echte Männer

Es macht Spaß, ein Mann zu sein. Fische selbst fangen, am Grill das Feuer meistern und fachkundig unter Experten den passenden Wein verkosten – am südsteirischen Sattlerhof feiern echte Männer fröhliche Urstände.

Eine Auszeit unter Freunden – das tut der Seele gut. Und weil Männer vielfältiger sind als sie oft selbst glauben, haben das Genießerhotel und Wirtshaus wie auch das Weingut Sattlerhof das richtige Programm parat für Naturforscher, Weinberg-Ranger, Wildtier-Bändiger, Fischerkönige, Genussexperten und verspielte Jungs. Ein paar Tage lang schmeckt die Südsteiermark nicht nur nach Backhendl, Welschriesling und Kernöl, sondern auch nach Abenteuer. Quartier gemacht wird im kleinen exquisiten Genießerhotel mit beheiztem Pool inmitten der Weingärten, und genau dort wird auch auf Hannes Sattlers Haubenniveau aufgekocht – oder eben mit dem Feuer gespielt: Beim sommerlichen Gourmet BBQ jeden Donnerstag (Juni bis August) vom Küchenchef oder zum selber Grillen.

Weltberühmt und eine Legende für jeden Genießer ist das flüssige Gold aus Willi Sattlers Weingut. Seine Sauvignon Blancs lassen seit vielen Jahren die Kritiker jubeln, seine Edelbrände nicht minder – Verkostung und Kellerführung sind ein Muss für jeden Kenner. Wenn jedoch schon die Weinproduktion besser dem Spitzenwinzer überlassen wird, dann kann zumindest der Fisch dazu selbst gefangen werden: Beim professionellen Fliegenfisch-Kurs geht es mit Geschick und Ausdauer der Forelle an den nassen Kragen, am stehenden Gewässer wie auch an den idyllischen Bachufern der Weißen Sulm, wo nach zwei Tagen nicht nur der Fisch, sondern auch der Fischer in seinem Element ist.

PACKAGES:
Geschmacksreise Südsteiermark
Genuss pur mit 3x ausschlafen und regional frühstücken (Sonntag bis Mittwoch), bei der Anreise am Sonntag von 12-17 Uhr: steirisches Backhenderl mit Kernöl-Salat und eine ½ Flasche Weißburgunder im Wirtshaus genießen, am Montag abends mit dem Gast-Taxi zum Buschenschank und eine Winzerjause mit ½ Flasche Welschriesling, ein 5-gängiges Genießermenü mit Aperitif am Dienstag abends ab Euro 233 pro Person im Genießerzimmer. Das Arrangement ist mit einem Fliegenfischkurs kombinierbar.

Sattlerhof Genießerwoche
7 x ausschlafen und regional frühstücken, Wanderkarte für landschaftliche Erkundungen, ein 6-gängiges Genießermenü mit Weinbegleitung, ein 4-gängiges Menü „Sattlerhof Klassik“, ein 3-gängiges Menü à la Carte und ein 4-gängiges Überraschungsmenü, ein Buschenschank-Besuch mit Jause und ½ Flasche Wein beim Buschenschank mit Taxitransfer, ½ Backhenderl mit Kernöl-Salat im Wirtshaus ab Euro 633 pro Person im Genießerzimmer. Das Arrangement ist mit einem Fliegenfischkurs kombinierbar.

Genießerhotel, Restaurant und Wirtshaus am Sattlerhof: Familie Hannes Sattler,
„Wilde Hexe“ – Naturköstlichkeiten aus dem Sattlerhof: Brigitte Pachler
Tel. +43 (0) 3453/4454-0, A-8462 Gamlitz, Sernau 2 A,
restaurant@sattlerhof.at, www.sattlerhof.at

Weingut Sattlerhof: Familie Willi & Maria Sattler, Tel. +43 (0) 3453/2556,
A-8462 Gamlitz, Sernau 2, E-mail: weingut@sattlerhof.at, www.sattlerhof.at