Tipps und Regeln für das Pilzesammeln im Wald

Hitze und Regen lassen Waldpilze früher als sonst sprießen

– Geschützte Arten wie Morcheln, Pfifferlinge und Steinpilze
dürfennur zum eigenen Verzehr gepflückt werden
– Organisierter Pilzdiebstahl nimmt zu: Gewerbliches Sammeln
wird geahndet
– Warnung vor „giftigen Zwillingen“: nur Pilze essen, die man
genau kennt

Klassischerweise gelten die Monate September und Oktober als
Pilzsaison. In diesem Jahr hat sie das feucht-warme Wetter vielerorts
schon früher eröffnet: Bereits seit Ende Juli zieht es die
Speisepilzliebhaber in den Wald.

„Unsere Wälder bieten eine große Vielfalt an
Nahrung für Menschen und Tiere. Das Pflücken von einzelnen Pilzen im
Wald zum Eigenverzehr ist grundsätzlich erlaubt. Geschützte Arten wie
die heimischen Rotkappen, Morcheln, Pfifferlinge und Steinpilze
dürfen laut Bundesartenschutzgesetz nur in geringen Mengen und zum
eigenen Bedarf gepflückt werden“, sagt Michael Rolland,
Geschäftsführer vom Verband AGDW-Die Waldeigentümer.

Hingegen sei das gewerbliche Sammeln von Pilzen im Wald ohne
Erlaubnis der Waldbesitzer und der zuständigen Naturschutzbehörde
verboten, betont der Sprecher des Waldeigentümerverbandes. Das
Phänomen Pilzdiebstahl im Wald – so Rolland – nehme zu. So gebe es in
den letzten Jahren immer mehr organisierte Gruppen, die das Sammeln
von Pilzen, Kräutern und Beeren im Wald aus Profitgier betreiben.
„Wer unberechtigt kiloweise Pilze aus dem Wald schleppt und dabei
erwischt wird, riskiert – so aktuelle Urteile – ein saftiges Bußgeld
von bis zu 5.000 EUR. Wer aber nur für den privaten Gebrauch eine
schmackhafte Beilage zum Sonntagsbraten sammelt und dabei ein paar
einfache Regeln beachtet, braucht keine Angst zu haben“, betont der
AGDW Geschäftsführer.

Das ist verboten, das ist erlaubt
Wie viel genau mitgenommen werden darf, entscheidet das jeweilige
Forstamt oder die Landschaftsbehörde des Kreises. Einige Kommunen
bieten dazu auf ihren Internetseiten spezielle Infoflyer und
Leitfäden an. Neben der Menge spielt auch der Ort eine wichtige
Rolle. Generelles Sammelverbot besteht in öffentlichen Parks,
Naturschutzgebieten und Nationalparks, sowie auf eingezäunten
Waldflächen und Flächen, auf
denen Holz geschlagen wird.

Richtiges Verhalten beim Pilze-Pflücken
Generell gilt: Zu fast jedem essbaren Pilz gibt es ein ähnlich
aussehendes giftiges Gegenstück. Deshalb sollten Sammler nur Pilze
pflücken und verzehren, die sie genau kennen. Die Pilze sollten
außerdem nie roh gegessen werden, sondern immer erst auf mehr als 70
°C erhitzt werden.
Beim Pflücken sollten die Pilze mit einem Messer direkt über dem
Boden abgeschnitten oder vorsichtig herausgedreht werden, ohne das
Wurzelwerk und die Vegetation im Umkreis zu zerstören. Für den
Transport nach Hause eignet sich am besten ein luftdurchlässiger
Korb. Zu Hause angekommen, sollten die Pilze rasch verarbeitet
werden, da sie schnell schlecht werden, empfiehlt der Experte des
Waldeigentümerverbandes.

Das feucht-warme Wetter der letzten Wochen hat auf vielen Waldböden
zu einem regelrechten Wachstumsschub der Pilze beigetragen und damit
die Sammelleidenschaft der Pilzfreunde geweckt.

Scottsdale Culinary

Das Scottsdale Culinary in Arizona wird dieses Jahr vom 9. – 14. April veranstaltet – Es ist das längste laufende Food-Festival – Es zieht jährlich mehr als 40.000 Besucher mit fabelhaftem Essen, Spaß und Festivitäten bei idyllischem Wetter an

Für Urlauber, die großartiges Essen, ausgezeichneten Wein und kleine Brauerein lieben, ist das Scottsdale Culinary eine Pflichtveranstaltung auf dem Reiseplan. Diese 6-tägige Feier von kulinarischer Kunst bietet für jeden etwas, von exquisiten mehrgängigen Essen und Wein-und-Schokolade-Paarungen bis hin zum großen Arizona Picknick.

Brunch & Basar im Hermosa Inn
Um einen großen Basar zu erleben müssen Besucher nicht in die Türkei reisen, sondern können stattdessen nach Scottsdale für den Brunch & Basar in einem von Scottsdales historischsten und kultigsten Gebäuden, dem Hermosa Inn, kommen. Jeden zweiten Samstag im Monat bis April 2013, wird die Terrasse im LON´s at The Hermosa Inn in einen Freiluftmarkt mit lokalen Produkten, Kochdemonstrationen und Verkostungen verwandelt. Urlauber können bei Süßigkeiten wie Crow´s Dairy und Mc Clendon Farms zuschlagen und dabei die Zubereitung von frischem Essen während Kochdemonstrationen lernen. Letztere werden durch den Executive Chef der Einrichtung Jeremy Pacheco, Pastry Chef Trevor Tucker und Spirit Guide Travis Nass, dem Gesicht hinter Hermosa´s Inn innovativen Barangeboten präsentiert. Besucher können sich darüber mit einer Vielzahl von Produkten, die vom Chef Pacheco in der LON´s Küche gebraucht werden, einschließlich hausgemachtem Müsli, Studentenfutter, pflanzlichem Trüffel, Himalaya- Steinsalz und andere aromatisierte Salze eindecken.

Österreichs Wein 2012: Wenig, aber gut

Mit einer geschätzten Erntemenge von knapp 2,1 Millionen hl liegt das österreichische Weinjahr 2012 deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt, was vor allem auf den Spätfrost im Mai zurückzuführen ist, der insbesondere für Niederösterreich starke Einbußen mit sich gebracht hat. Die Qualität ist allerdings aufgrund des ansonsten günstigen Witterungsverlaufes durchgehend als sehr hoch zu bewerten, und zwar grundsätzlich für alle Anbaugebiete und Rebsorten. Das schöne, trockene Wetter gegen Ende der Vegetationszeit und während der Hauptlese hat dafür gesorgt, dass vollkommen gesundes und reifes Traubengut in weiß und rot eingebracht werden konnte.

Nach einem an sich ruhigen und warmen Frühlingsbeginn, der zu einem frühen Austrieb der Reben führte, ereignete sich in der Nacht vom 17. auf den 18. Mai 2012 ein seltenes Naturphänomen in Gestalt eines Spätfrost-Keils der sich von Norden über die niederösterreichischen Weinbaugebiete schob und vor allem im Pulkautal, aber auch in den Gebieten Kamptal und Kremstal für verheerende Frostschäden und Ernteeinbußen sorgte. Der weitere Frühling verlief dann wieder sehr ruhig und sonnig, wobei die ersten Temperaturspitzen mit bis zu 38 Grad bereits in der letzten Juniwoche auftraten.

Im Juli gab es eine rund zehn Tage andauernde kühle Periode, die zum Teil auch überraschend hohe Regenmengen brachte. Da sich das Wetter aber bald wieder zum Positiven wandelte und vor allem der August überaus heiß und trocken verlief, hatte diese Phase einen wahrhaft segensreichen Effekt für die bereits ausgedürsteten Rebpflanzen. Das trockene Wetter hielt in der Folge bis zum Abschluss der Haupternte Mitte Oktober an und wurde erst durch den plötzlichen Kälteeinbruch rund um den österreichischen Staatsfeiertag am 26. Oktober abgelöst. Zu diesem Zeitpunkt war die Lese jedoch zum allergrößten Teil bereits abgeschlossen.

Die Parameter der Inhaltsstoffe liegen für die Weißweine ähnlich wie im Vorgängerjahr, allerdings hat die gute Wasserversorgung im Juli und merklich kühlere Nachttemperaturen im September zu kompakteren und strukturierteren Weißweinqualitäten geführt. Der Alkoholgehalt liegt vergleichbar hoch wie im Vorjahr, die Säurewerte sind – wie wohl ebenfalls eher am unteren Limit – doch geringfügig höher. Dies kommt vor allem den leichteren Weißweinen, wie so manchen Grünen Veltlinern in Niederösterreich oder dem steirischen Welschrieslingen, aber auch Bukettsorten, wie dem Gelben Muskateller zugute, die sich durch feines, zartgliedriges Fruchtspiel und klare Konturen auszeichnen.

Speziell dem Grünen Veltliner können für alle Gewichtsklassen sehr gute bis ausgezeichnete Ergebnisse bereits vorhergesagt werden; etwas zurückhaltend und verschlossen geben sich im Spätwinter hingegen noch so manche Rieslinge, doch ist aufgrund der guten Voraussetzungen auch für die eine sehr positive Entwicklung zu erwarten.

Aufgrund der weitgehend unproblematischen Witterung sind dieses Jahr Befall mit Oidium oder Peronospera kaum aufgetreten, was ebenso für die Botrytisbelastung gilt. Die reintönigen Jungweine lassen diesmal die Sortencharakteristika und das für die österreichischen Weißweintypen so begehrte Fruchtspektrum schon frühzeitig erkennen.

In der Steiermark wurden die wichtigen Rebsorten Morillon und Sauvignon Blanc bei hohen Zuckerwerten in hoher Qualität, allerdings etwas geringerer Quantität gelesen. Der fruchtige Charakter konnte bei der hohen Reife weitgehend erhalten werden, was beispielsweise auch für die Weißweine vom Leithagebirge und aus den Wiener Hausbergen zutrifft.

In den Süßwein-Hochburgen Burgenland und Teilen Niederösterreichs konnten außerdem Prädikatsweine in ausreichender Menge eingebracht werden, wobei der erste markante Kälteeinbruch rund um den 8. Dezember endlich wieder einmal die Kelterung von Eisweinen erlaubte.

Die beschriebenen Grundvoraussetzungen, wie gesundes Traubengut mit hoher Reife und ausreichende Zeitfenster für eine sorgfältige Wahl des optimalen Lesetermins trafen selbstverständlich auch für die burgenländischen und niederösterreichischen Rotweinzentren zu. Damit gibt es nach 2009 und 2011 zum dritten Mal in vier Jahren eine Rotweinausbeute von hervorragender Güte für alle Rotweingebiete und Rebsorten. Unter diesen Bedingungen war auch eine perfekte Ausgangslage für die Erzeugung pikanter und fruchttiefer Roséweine und Schilcher gegeben.

Überwiegend sind die Rotweine vielleicht ein wenig niedriger im Alkohol, doch fallen sie dafür kompakter und kerniger aus als im großen Vorgängerjahr 2011. Im Allgemeinen sind die jungen Rotweine überaus farbtief und dicht verwoben, wobei sich der reife Tanninrahmen und der angenehme Säurefonds durchwegs in das Gesamtgefüge einordnen. Auch die Haltbarkeit der 2012er Premiumroten steht nicht in Frage; ob in einigen Jahren die 2009er, die 2011er oder die 2012er die Nase in der Gunst der Weinliebhaber vorne haben werden, wird erst die Zukunft weisen.

www.oesterreichwein.at

City Beach Clubs – Strandfeeling pur

Summer in the City: Beach Clubs liegen total im Trend. Wenn der Sommer im vollen Gange ist, flüchten sich Großstädter in ihre kleinen Strand-Oasen. Das Reiseportal HolidayCheck.de

stellt die zehn angesagtesten City Beach Clubs in Deutschland vor.

Berlin: Oststrand
Einfach abhängen und entspannen – mitten im Hauptstadtdschungel Berlin. Bei frisch gebackener Holzofenpizza und Live-Musik lässt sich der Alltagsstress ganz einfach vergessen. Wer es aktiver mag, kann sich bei Frisbee, Federball oder der einzigartigen Völkerball-Weltmeisterschaft richtig austoben.

Nürnberg: Stadtstrand
Schneeweißer Sand, gemütliche Lounge Areas und eine Poolbar. Ein Besuch im Nürnberger Stadtstrand fühlt sich an wie ein richtiger Kurzurlaub. Für Kinder gibt es die liebevoll gestaltete Family Zone, in der sie ganz ungestört rumtoben können. Über 40 riesige Palmen spenden wohltuenden Schatten und sorgen für echte Karibikstimmung.

Frankfurt: King Kamehameha Beach Club
Man könnte den Club schon fast als Legende bezeichnen: Seit über 13 Jahren zählt er zu den Top Spots für Barbesucher und Nachtschwärmer. Im dazugehörigen Beach Club kann schon tagsüber bei angesagten Beats gechillt werden. Tolles Extra: Sonntags von 13-18 Uhr gibt es für Kids ab fünf Jahren kostenlose Betreuung mit Schatzsuche, Schnitzeljagd, Kinderschminken uvm.

Köln: km 689
1.100 Tonnen feinster Sand bedecken das Kölner Rheinufer und bieten die Grundlage des km 689 Beach Clubs. Sonnensegel, Pagoden, Duschen und der Verleih von Handtüchern runden das tolle Angebot ab. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es leckere Snacks, wie den hausgemachten Burger oder die klassische Currywurst mit Pommes.

München: Beach 38°
Das Konzept ist einmalig: Das ganze Jahr können Strandfans im Indoor Beach Club durch warmen Sand laufen, Sport treiben oder Relaxen. Im Sommer öffnet der Club seine Türen und verwandelt sich in einen angesagten Outdoor Beach Club. Bis spät in die Nacht wird bei leckeren Cocktails getanzt, gefeiert oder einfach nur gechillt.

Stuttgart: Sky Beach
Hoch über den Dächern von Stuttgart befindet sich ein Club der besonderen Art. Feinster Sand sorgt für das richtige Urlaubsfeeling. Sonnenhungrige tummeln sich auf Himmelbetten und genießen den atemberaubenden Blick über die Stadt. Tipp: Sonntags von 11 bis 15 Uhr gibt es ein leckeres Brunchbuffet mit frisch gegrillten Köstlichkeiten. Kostenpunkt: 20 €/ Person.

Leipzig: La Playa
Lateinamerika in Deutschland: Das La Playa versprüht den Charme einer karibischen Sonneninsel. Für den perfekten Sommernachtstraum sorgen gemütliche Strandhütten, eine rustikale Cocktailbar und ein Pool. Bei exotischen Salsa-Klängen und wilden Rhythmen wird auch der letzte Tanzmuffel zum Hüftenschwingen animiert.

Erfurt: Mandala Beach Club
Live Musik, Barbecue und leckere Cocktails locken nicht nur Workaholics an lauen Sommerabenden in den Mandala Beach Club. Palmen und mediterranes Flair sorgen bei schönem Wetter jeden Tag ab 16 Uhr für Urlaubsfeeling pur. Tipp: Direkt nebenan gibt es den hauseigenen Hofladen, in dem es frischen Fisch aus dem eigenen Teich zum Mitnehmen gibt.

Hannover: Schöne Aussichten 360°
Rundum schöne Aussichten garantiert Hannovers angesagtester Beach Club auf dem Dach eines Parkhauses. Ob beim gemütlichen Abendessen mit Freunden oder bei einer wilden Partynacht – die Hektik des Alltags ist schnell vergessen. Highlight ist der fantastische Blick am Abend über das bunte Glitzermeer der Stadt.

Hamburg: City Beach Club
Wenn das norddeutsche Wetter es mal zulässt, tummeln sich die Hamburger am liebsten am künstlichen Strand des City Beach Clubs. Direkt an den Landungsbrücken mit Blick auf den Hafen lässt es sich herrlich entspannen. Wer dringend eine Abkühlung braucht, lässt seine Füße einfach im stylischen Mini-Pool baumeln und beobachtet das Treiben der gigantischen Lastkähne.

Welcher Rosé-Typ sind Sie?

„Na, Kleiner? Zum richtigen Rotwein hat’s wohl nicht gereicht?“ Ein mäßiger Witz. Und auch noch schwer veraltet. Die Zeiten, als Roséweine als „nicht Fisch, nicht Fleisch“ galten, sind lange vorbei. Vor zehn Jahren hatte Rosé zwei Prozent Marktanteil. Inzwischen ist jede zehnte getrunkene Flasche hierzulande roséfarben. Tendenz: stark steigend. Die Franzosen waren nicht nur 1789 radikaler: Im Jahr 2011 hatte jede vierte Flasche im Nachbarland diesen animierenden Farbton irgendwo zwischen Blassrosa und Kirschrot. Was ist bloß zwischendurch passiert? Vor allem eins: Die Winzer haben die Qualität stark verbessert. Nicht selten war Rosé ein Abfallprodukt der Rotweinproduktion: Um die Roten zu konzentrieren, wurde Most abgezogen und dieser als Rosé verkauft. Man kann das machen. Aber spätgelesene, vollreife und alkoholstarke Rotweintrauben sind nicht das Optimum für die Frische, die Rosé haben soll. Jetzt suchen viele Winzer Rebsorten, Lagen und Erntezeitpunkt so
aus, dass erstklassiger Rosé entsteht.

Die Hoch-Zeit dieses Getränks ist der Sommer: Heißes Wetter, heißer Grill, kalter Rosé – und es hat Zoom gemacht! Für viele Grillgerichte sind Weißweine nicht stark genug und Rotweine zu schwer und zu warm. Rosé passt perfekt! Aber auch zu Salaten, Geflügel, hellem Fleisch, Fisch – quasi immer! Und wie bei den Menschen gibt es unterschiedliche Typen. Wir haben einige Prototypen für Sie ausgesucht:

Chiaretto ist ein lockerer Typ, den nichts schocken kann. Nicht mal Berlusconi oder der Fußballskandal. Komm, setz Dich her und trink ein Glas Rosé mit mir. Lass Dir ein Saltimbocca alla romana kommen, genieß den Sonnenuntergang – und sei nicht so deutsch!
Unser Movida kommt aus dem tiefen Süden Frankreichs, wo die Sonne richtig knallt. Trotzdem ist er nie verschwitzt, sondern immer elegant, ein klein wenig verspielt und vor allem charmant. Ein, zwei Schlucke genügen und er hat Dich – dieser Filou!
Orlat ist ein stolzer Katalane aus der Cabernet- Sauvignon-Traube, die aus Frankreich zugereist ist. Er strotzt vor Kraft und hat vor nichts Angst. Currywurst, gegrillter Schweinebauch oder Rib-Eye-Steak – her damit. Ist der Orlat zu stark, bist Du zu schwach!
Wo hat es geprickelt? In die Bauchnabel? Nein, die Dame hieß Marina, hatte braune Augen, schwarze Haare und einen spanischen Akzent. Sie sprach von Tempranillo, Garnacha und hatte – das muss man offen gestehen – eine sehr attraktive Erdbeere im Mund… und geprickelt hat es auch!
— Wendelin Niedlich

Was ist Rosé?
Rosé entsteht aus roten Rebsorten. Die Trauben werden angequetscht und die Mischung aus Schalen und Saft (Maische) bleibt ein bis drei Tage zusammen, bevor der Wein abgepresst wird. So können die Farbstoffe aus den Schalen nur eine Färbung zwischen Rosa und Hellrot bewirken. Bei längerer Maische-Standzeit würde Rotwein entstehen. Immer noch weit verbreitet ist der Irrtum, Rosé sei eine Mischung aus Rot und Weißwein. Es gibt nur eine Ausnahme: Rosé-Champagner darf durch Zusatz von Rotwein entstehen. Zwei in Deutschland bekannte Weine sind dagegen keine „Weinmischungen“, sondern erleben eine gemeinsame Maische: Der Badische „Rotgold“ und der Württemberger „Schillerwein“. Diese Weinart wird als „Rotling“ bezeichnet.

Keine Chance der miesen Laune

Auch im Sommer gibt es regnerische und kalte Tage. So ein
Wetter kann schon mal aufs Gemüt schlagen. Um dem
Schlecht-Wetter-Blues den Garaus zu machen und voller Energie durch
den Tag zu kommen, ist eine gesunde, ausgewogene und
abwechslungsreiche Ernährung unerlässlich. Diese sorgt für
vollgetankte Energie- und Vitaminspeicher und hält Hungerattacken im
Zaum.

Personal Trainerin Jennifer Wade rät ebenfalls, immer auf einen
ausgeglichenen Energiepegel zu achten. Naschen mit Köpfchen ist die
Lösung – zum Beispiel mit Mandeln. Diese sind ausgesprochen lecker
und ideal, um Heißhunger in Schach und das Energielevel hoch zu
halten. Zudem bringen die knackigen Mandeln auch an regnerischen
Tagen die Sonne Kaliforniens nach Hause. Eine Handvoll Mandeln lässt
sich problemlos in ein Döschen oder Tütchen portionieren und ist ein
nahrhafter Snack für unterwegs, der perfekt in jede Handtasche passt.
Plus: Mandeln krümeln und schmelzen nicht.

Außerdem sind Mandeln ein echtes Nährstoffkraftpaket: eine natürliche
Ballaststoff- und Eiweiß-Quelle und reich an 9 wichtigen Nährstoffen,
darunter Vitamin E und Kalzium. Sie schmecken nicht nur
naturbelassen, sondern lassen sich für mehr Abwechslung auch backen,
rösten oder mit Gewürzen verfeinern.

Das neue Feldschlösschen Restaurant eröffnet am 2. Juni 2012

Gerade rechtzeitig für die Sommersaison wird in Rheinfelden das neu gestaltete Restaurant auf dem Brauereiareal wiedereröffnet. Am Samstag, 2. Juni findet die Eröffnung statt. Die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen.

Seit April laufen die Umbauarbeiten im Restaurant auf dem Gelände der Brauerei Feldschlösschen, ehemals bekannt als «Schlossgarten». Der Innenraum des 1885 erbauten Hauses wurde vom renommierten Architekten Andrin Schweizer neu gestaltet. Zukünftig wird man hier in die Welt von Feldschlösschen eintauchen und echte Bierkultur erleben.

Eröffnungsfeier am Samstag, 2. Juni 2012

Am Samstag, 2. Juni ist die Region zu einer Eröffnungsfeier eingeladen: Um 14 Uhr findet der offizielle Eröffnungsakt statt, der von der Stadtmusik Rheinfelden begleitet wird. Auf dem Vorplatz des Restaurants wird von 14 bis 17 Uhr das Oldtimerfahrzeug «Durstwehr» stehen und das Schlossfräulein wird den Besucherinnen und Besuchern ein frisch gezapftes Bier oder ein alkoholfreies Getränk offerieren. Vom Bahnhof zum Schloss sind die Feldschlösschen-Kutschen unterwegs. Und selbstverständlich lädt das Restaurant zum Geniessen und Verweilen ein.

Lokal mit viel Bierkultur
Das umgebaute Feldschlösschen Restaurant ist das erste «Feldschlösschen-Flagship». Weitere Betriebe, die nach dem gleichen Prinzip konzipiert sind, sollen in anderen Städten folgen. «Das erste Feldschlösschen-Flagship steht für die neue Bierkultur, die immer mehr Menschen anspricht. Bier ist ein Lifestyle-Getränk für Frauen ebenso wie für Männer», betont Andrin Schweizer, Architekt des neu gestalteten Restaurants. Der Umbau dauerte von Ende März bis Ende Mai. Die Aufträge wurden an Handwerker aus der Region vergeben. Entstanden ist ein Restaurant, in dem sich jede und jeder willkommen fühlt. Hochtische, lange Sitzbänke, Stammtische, Parkettböden und viel Holz. Hier soll man den Menschen begegnen, mit ihnen gesellig sein. Auch mit dem Angebot aus der Küche wird das Restaurant neue Wege gehen: sei es mit speziellen Kompositionen, die besonders gut zum Bier passen oder mit Zutaten, die aus der Bierherstellung stammen. Zudem wird eine grosse Auswahl von 12 Offenbieren
und 17 Flaschenbieren geboten.

Das öffentliche Restaurant soll zum Treffpunkt für Ausflügler, Gruppen und Gourmets werden. Jassrunden, Vereine und Brauereibesucher sind ebenso willkommen wie die Liebhaber der gehobenen Gastronomie. Für die verschiedenen Bedürfnisse stehen verschiedene Räumlichkeiten zur Verfügung. Rund 150 Plätze gibt es im lauschigen Biergaten unter den Kastanienbäumen. Bei schönem Wetter reicht der Blick bis in den Schwarzwald und bei jedem Wetter ist das nahe Schloss beeindruckend.

Gastfreundschaft hat bei Feldschlösschen Tradition
Seit jeher hat Gastfreundschaft bei Feldschlösschen Tradition. Bereits im Gründungsjahr der Brauerei 1876 hatten die Herren Wüthrich und Roniger das Patent für eine Sommerwirtschaft im Feldschlösschen erhalten. Der weite Blick über das Rheintal und auf den Schwung der Schwarzwaldberge mochte bei schönem Wetter manchen Besucher anziehen. Am 26. November 1876 wurde die Pintenwirtschaft zum «Feldschlösschen» eröffnet. Das Lokal befand sich im Parterre des Wohnhauses der Feldschlösschen-Gründerfamilie Wüthrich. Da mit ihrer Zunahme die Familie den Raum für sich brauchte, er überdies für eine Wirtschaft ungenügend war, wurde der Bau des eigentlichen Brauerei-Restaurants beschlossen. Am 30. August 1885 wurde es eröffnet.

Feldschlösschen ist der Tradition der Gastfreundschaft treu geblieben: Jährlich begrüsst die Brauerei 25’000 Besucherinnen und Besucher im Schloss. Das neu eröffnete Restaurant wird für die Gäste ein zusätzliches attraktives Angebot bieten.

www.feldschloesschen.com

Seehotel Überfahrt eröffnet Wald- und Seenfeste

Das Seehotel Überfahrt eröffnet die Saison der Tegernseer Wald- und Seenfeste mit einem Anstich am 13. Mai um 11 Uhr auf der Lobbyterrasse. Jeden Sonntag bei schönem Wetter können es sich die Gäste dann bei Frühschoppen, Weißwürsten, Leberkäse und Brezeln auf der Seeterrasse gut gehen lassen.

Beim Waldfest der Gebirgsschützen Tegernsee am 1. Juli kann man an der Gebirgsschützenhütte in Enterrottach echte bayrische Tradition erleben. Inmitten fröhlicher Blasmusik, zünftigen Burschen und farbenfrohen Dirndl genießt man seine Brotzeit bei Weißwurst und Brezeln. „Schuhplattlern“ und „Goaßlschnalzern“ gehört hier genauso dazu wie ein frisch gezapftes Maß Tegernseer Bier. Ein Geheimtipp für Liebhaber der bayerischen Lebensfreude – ebenso traditionell wie die Münchner Wiesn aber viel uriger.

Das Seefest in Rottach-Egern eröffnet am 10. Juli die Seesaison. Entlang der Seepromenade bieten dort der heimische Spielmannszug und die Tegernseer Alphornbläser allerhand abwechslungsreiche Unterhaltung. Der Abend klingt mit dem traditionellen Brillantfeuerwerk aus.

Wer noch mehr original bayerische Spezialitäten und urig-gemütliche Atmosphäre möchte, kann am Abend noch in die Bayernstube des Seehotels einkehren. Dort gibt es deftige bayrische Klassiker und natürlich Tegernseer Helles vom Fass.
Weitere Informationen unter: www.seehotel-ueberfahrt.com

Das Weingut Häfner eröffnet die Sommersaison

Vom 17. Mai bis zum 5. August 2012 kann man hier, donnerstags bis samstags ab 16 Uhr sowie sonn- und feiertags ab 11 Uhr, den Sommer genießen! Bei jedem Wetter!

Die gewohnte Sommerbesenkarte bietet wieder alles was das Herz begehrt: Flammkuchen, Maultaschenvariationen, Vesper, Wurstsalate, genauso wie die Hauskreationen „Besaburger“ und „Wengertersalat“. Zur Erfrischung servieren Familie Häfner und Ihr Team selbstgemachte Säfte, Secco con Frutti, Holunderblütenwunder, „Vinpi“ – oder einfach ein Viertele guten Wein. An Sonn- und Feiertagen gibt es selbstgemachten, urschwäbischen Sonntagsbraten mit Spätzle und Kartoffelsalat. Zum Nachtisch oder für Zwischendurch kann man sich ein leckeres Bauernhofeis, einen selbstgebackenen Kuchen oder einen aromatischen Kaffee schmecken lassen. Alle Speisen werden frisch, aus lokalen Produkten zubereitet.

Bei schönem Wetter kann man sich draußen an der Sonne ergötzen, oder einen lauen Sommerabend genießen. Und sollte der Wettergott einmal nicht mitspielen, lädt die gemütliche Besenkammer zum Verweilen ein. Für die kleinen Gäste steht eine Kinderecke zum Spielen und Malen zur Verfügung.

Am 21. Juni findet im Besagärtle das Mittsommerfest statt. An diesem Tag wird bei Einbruch der Dunkelheit ein großes Sonnwendfeuer entfacht, zur Musik von „Masi und Jogse“ getanzt und mit feinem Wein und gutem Essen der längste Tag des Jahres gefeiert.

Das Besagärtle befindet sich an und im Betriebsgebäude des Weingut W. Häfner, Unterer Wasen 11, in Geradstetten. Es liegt direkt am Remstalradweg und ist in etwa 5 Gehminuten vom Bahnhof Geradstetten zu erreichen. Parkplätze sind ausreichend auf den Parkwiesen vorhanden.

Die komplette Speise- und Getränkekarte, eine Wegbeschreibung, sowie weitere Informationen zu aktuellen Aktionen finden sich auf der Homepage des Weingut W. Häfner unter http://www.weinguthaefner.de.

Gunnar Jöns

Gunnar Jöns (46) lässt sich die Kochlöffel von seiner Frau Kerstin nicht aus der Hand nehmen. Seit der Eröffnung im März 2010 kocht er im „Mein Inselhotel“ in Norddorf auf Amrum täglich frische und regionale Speisen für seine Gäste. Kerstin Jöns kümmert sich um alles andere. Weitere Informationen zum Hotel über www.mein-inselhotel.de

Eigentlich war sein Traum Tänzer oder Polizist zu werden, aber in seinen jungen Jahren trat Gunnar Jöns (46) in die Fußstapfen seines Vaters, der Koch und Schlachter war. „Mein Leben ist wie eine Bauernsage“, so der gebürtige Amrumer. „Es war klar, dass ich das damalige Hotel Graf Luckner meiner Eltern weiterführen werde – das gehörte sich einfach so“, Jöns weiter. So lernte er das Kochen von seinem Vater. Seine Ausbildung zum Koch schloss er im Hotel Scandia in Schleswig im Jahr 1985 ab. Er testete sein Können unter anderem im Mövenpick Restaurant am Paradeplatz in Zürich, im Hotel Sonnenbichl in Bad Wiessee und bei Bertelsmann Distribution in Gütersloh.

„Heute bin ich froh darüber, dass mir mein Vater diesen Weg geebnet hat, denn es macht einfach Spaß, an meinem eigenen Herd der Herr zu sein“, führt Jöns weiter aus. Im Jahr 1996 übernahm er mit seiner Ehefrau Kerstin Jöns das Hotel Graf Luckner von seinen Eltern. Mit der Zeit bauten sie sich etwas ganz eigenes auf und verwirklichten ihren Traum schließlich im Jahr 2010 mit dem Umbau zu „Mein Inselhotel“. „Von Anfang an war klar, dass Gunnar weiter der Chef am Herd bleibt“, erzählt Kerstin Jöns, die 1986 vom fränkischen Guttenberg auf die Insel zog und Amrum seitdem in ihr Herz geschlossen hat. Während ihr Mann die Kochlöffel schwingt, begrüßt sie die Gäste an der Rezeption, kümmert sich um Buchungen und die Buchhaltung.

Und Gunnar Jöns bereitet jeden Morgen ein köstliches Frühstücksbuffet und jeden Abend ein wechselndes 3-Gang-Menü für seine Hotelgäste zu. Dabei variieren die Hauptspeisen zwischen Fisch und Fleisch. Die Lebensmittel werden überwiegend von regionalen Anbietern eingekauft. „Bei uns gibt es keine argentinischen Rumpsteaks oder Erdbeeren im Winter“. Stattdessen werden beispielsweise leckerer Räucherfisch, Inseleier, knuspriges Landbrot, verschiedene Käsesorten aus Molkereien der Region und knackiges Obst der Saison serviert. „Und manchmal – wie schon des Öfteren geschehen – wenn unsere Gäste Freude daran haben, sind wir ganz spontan, grillen und schnacken bei lachender Sonne auf der Terrasse. Da zelebrieren wir gemeinsam so richtig das sagenhafte Amrum-Gefühl bei bestem Wetter“, erzählt Gunnar Jöns.

Oder die Gäste freuen sich auf das Menü, das beispielsweise mit Krabbensuppe, Seemannslabskaus mit Spiegelei und Rote Beete, den Watthexen – gebratene Heringsfilets auf Sauerkrautspätzle – oder herzhaftem Lammgehackten mit vielen Kräutern auf Nudeln und Schafskäse begeistert. Süßes wie Rote Grütze mit Milch, Friesenwaffeln mit Pflaumemus und Sahne oder gestürzter Grießpudding fehlen natürlich auch nicht auf der Karte.

Doch Gunnar Jöns ist ebenso traditionsbewusst: „Mein Lieblingsgericht ist ganz typisch Schweinebraten mit Rotkohl und Kartoffeln“. Seine drei Kinder, zwei Töchter und ein Sohn (11, 14 und 16 Jahre alt), dürfen sich frei entfalten. „Sie müssen nicht in meine Fußstapfen treten“. Doch die älteste Tochter versucht sich gerade an Geburtstagstorten. „Wer weiß, vielleicht entsteht hier einmal Amrums beste Konditorei“, zwinkert er mit einem Auge.

Seit April 2010 empfängt „Mein Inselhotel“ in Norddorf, dem ältesten Dorf der Nordseeinsel Amrum, seine Gäste. Das vom Ehepaar Kerstin und Gunnar Jöns modern und doch naturgebunden eingerichtete kleine Hotel mit seinen 15 liebevoll gestalteten Zimmern setzt auf Amrum völlig neue Akzente.

Mehr Infos und Buchungen unter: www.mein-inselhotel.de