Eric Werner

Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel im Wasserturm gewinnt für sein Restaurant „Himmel un Äd“ einen der jüngsten Zwei-Sterne-Köche Deutschlands. Eric Werner hatte sich mit gerade einmal 26 Jahren schon zwei Michelin-Sterne als Küchenchef der Essener „Résidence“ erkocht. Als das Traditionshaus schließt, stehen ihm alle Türen offen. Umso glücklicher schätzt sich das Hotel im Wasserturm, den bodenständigen Star als Küchenchef für sich gewonnen zu haben.

„Ich find’s gut, wenn der Gast sieht, was er isst, und nicht darüber nachdenken muss, was das jetzt wohl sein soll“, erklärt Eric Werner. Für ihn ist es die größte Herausforderung, ein sehr reduziertes Gericht perfekt anzurichten. „Häufig lenkt zu vieles auf dem Teller vom Hauptdarsteller ab, statt ihn zu unterstützen. Das Mutige ist, auf solches „Chichi“ zu verzichten.“
Diese Grundhaltung ist ganz im Sinne des Restaurantkonzepts. Der Name „Himmel un Äd“ soll nicht nur den regionalen Bezug der Küche zum Ausdruck bringen, sondern auch die Verbindung zwischen einer himmlischen Genussküche und einem guten Schuss Bodenständigkeit vermitteln.

Die Zusage des lebenslustigen Kölnliebhabers Werner, kam für das Hotel im Wasserturm beinahe zeitgleich mit der Aufnahme in der Kooperation „Romantik Hotels & Restaurants International“. Unter diesem Label finden sich Häuser mit einer ganz besonderen Atmosphäre und einem außergewöhnlichen Genuss-Schwerpunkt.

„Genau genommen haben wir jetzt drei Sterne unter einem Dach“, erklärt Wasserturm- Geschäftsführer Stefan Sandweg augenzwinkernd. Denn der bisherige Küchenchef Mathias Maucher ist bereits mit einem Michelin-Stern für seine kreative Küche dekoriert. Maucher wird sich ganz auf die kulinarische Neukonzeption des Restaurants „d/\blju ‚W’“ im Erdgeschoss und die Bankettküche des Hotels konzentrieren, bevor er sich mit einem eigenen Restaurant in Köln in die Selbstständigkeit begibt.

Natürlich muss Eric Werner seine Auszeichnungen als Küchenchef in Essen zurücklassen. Doch in der 11. Etage des Hotels im Wasserturm wird er ab dem 19.01.2017 sicher neue Sterne vom Kölner Himmel holen.

Lebenslauf Eric Werner
Geboren 1985 in Halle an der Saale
Nach der Ausbildung Koch im Restaurant „Sao Gabriel“ in Portugal
2008 – 2009 Koch bei Berthold Bühler in der „Résidence“ in Essen
2009 – 2010: Sous Chef bei Heiko Antoniewicz
2010 – 2011: Sous Chef bei Clara von Krüger im „Spatzenhof“ in Wermelskirchen
(ein Michelin-Stern)
2012 – 2014: gemeinsam mit Erik Arnecke Küchenchef in der „Résidence“ in Essen (zwei Michelin-Sterne)
2015 – 2016: alleiniger Küchenchef in der „Résidence“ in Essen (zwei Michelin-Sterne)

Auszeichnungen
2011: Ein Michelin-Stern für den „Spatzenhof“ in Wermelskirchen
2015: Zwei Michelin-Sterne für die „Résidence“ in Essen

Lebenslauf Mathias Maucher
Geboren am 1983 in Radolfzell a. Bodensee
Ausbildung als Koch in der „Schwarzwaldstube“,
Hotel „Traube Tonbach“, Baiersbronn
2012 – 2014: Küchenchef im Restaurant „W“, Hotel im Wasserturm
2014 – 2016: Küchenchef im „Himmel un Äd“, Hotel im Wasserturm
Auszeichnung
2014: ein Michelin-Stern für das „Himmel un Äd“ in Köln

„Himmel un Äd“ – das Restaurant“ im Hotel im Wasserturm
Im einst größten Wasserturm Europas befindet sich heute ein außergewöhnliches Fünf-Sterne-Superior-Hotel, das historisches Gemäuer mit exklusiver Modernität vereint.
Errichtet wurde der Turm vor 140 Jahren. Nach der teilweisen Zerstörung im 2. Weltkrieg ist er in den 1990er Jahren wieder aufgebaut worden und steht heute unter Denkmalschutz.
Im 11. Stock dieses Kölner Wahrzeichens, liegt das Restaurant „Himmel un Äd“. Hier erwarten den Gast eine regionale Sterneküche sowie ein atemberaubender Blick über ganz Köln – sowohl vom Restaurant aus als auch auf der 360°-Panorama-Dachterrasse.

Wiener Genuss-Festival

Zum 9. Mal versammeln das Kulinarische Erbe Österreich und die Stadt Wien mehr als 180 kulinarische Aussteller zum Genuss-Festival im Wiener Stadtpark. Für die meisten Besucher ist der Termin – traditionell zum Muttertagswochenende – schon fix in ihrem Kalender verankert, wenn es wieder heißen wird „Das Beste aus den Regionen in der Bundeshauptstadt“.

Dann präsentieren Österreichs erstklassigste Handwerksbetriebe und Top-Manufakturen 3 Tagen lang ihr feines Angebot an ehrlich-regionalen Produkten. Neben klassischen Spezialitäten wie Pinzgauer Bergkäse, Kärntner Reindling, geräucherten Süßwasserfischen, Innviertler Surspeck oder Mangalitzaspeck gibt es auch wieder kreative Kreationen wie etwa getrüffeltes Kürbisschmalz, Safranessig, Erdbeersturm, Rosenzucker, Weidegans-Rillettes, Wiener Salonnougat oder Erdäpfelbratwürste. Neben kulinarischem Genuss geht es aber auch um Authentizität, Originalität und die Geschichten rund um die Regionalprodukte, die von den Ausstellern gerne erzählt werden.

Im 200 m² großen Ursprungs-Zelt können Besucher zudem in die einzigartige Erlebniswelt kulinarischer Köstlichkeiten eintauchen und ebenfalls die Möglichkeit nutzen, direkt mit den Bauern in Kontakt zu treten. Es warten aber nicht nur eine originelle Bio-Milchbar und Obstverkostungen auf die Gäste. Im Mittelpunkt des Zeltes stehen auch Bäcker, die zeigen, wie Sauerteig nach traditionellem Wissen hergestellt wird und welche Arbeitsschritte der Teig durchläuft, bis er zu köstlichem Bio-Brot wird. In einer Live-Kochvorführung zaubert ein Kochprofi zudem Leckerbissen rund um das Bio-Ei und aus zahlreichen anderen regionalen Produkten. Werner Lampert eröffnet dort auch am Freitag, 6. Mai um 11.00 Uhr mit einem Gespräch am „Grünen Tisch“ die Genuss- und Wissensvermittlung und spricht über die große Bedeutung und Kraft von Regionalität.

Heuer erstmals mit dabei: Die Region Südtirol, die sich mit Speck & Fleischwaren vom Strohschwein, Südtiroler Käsespezialitäten, Schüttelbrot, Edelkonfitüren, Kräutertees, Schlutzkrapfen und Südtirols besten Weinen von seiner delikatesten Seite zeigen wird.
Für ein passendes Kinderprogramm ist heuer ebenso gesorgt: In der Kinder-Erlebniszone erwartet die Kleinen eine Bastel- und Müslimix-Station. Daneben können große wie kleine Gäste am Glücksrad drehen. Als Gewinn winkt unter anderem 3x ein Wochenende „Urlaub am Bauernhof“ für die ganze Familie.

Noch mehr Informationen finden Sie unter www.genuss-festival.at

Werner Licht

Kochkunst trifft Braukunst – Bayerische Bierspezialitäten als Zutaten und passendes Getränk

Die Qualität eines Produktes beginnt bei der sorgfältigen Auswahl und Prüfung der Zutaten und hängt maßgeblich von der Art und Weise der Zubereitung und von der hochwertigen gekonnten Präsentation ab. In einem Workshop „Kochen mit bayerischen Bierspezialitäten“ haben Sternekoch Werner Licht, Haralds Kochschule, München, und Brauingenieur Walter König, Bayerischer Brauerbund e.V., München, die Philosophien der Braukunst und der Kochkunst vereinigt.

Zur Erweckung der Lebensgeister vor üppigen Mahlzeiten eignen sich schlanke, leichte, hopfenbetonte Biere, die durch einen hohen Kohlensäuregehalt appetitanregend wirken. Ein leichtes oder helles Weißbier oder ein hopfenbetontes, trockenes Pils serviert im 0,2 l-Glas bieten sich hier an. Raffinierter wirkt der Aperitif, wenn das Weißbier mit einem Schuss Holundersirup versüßt oder bei der Pilsauswahl ein Grünhopfen-Pils bzw. ein Pils mit ausgeprägter Aromanote ausgewählt wird.

Vorspeise:
Suppen mit zweierlei Einlagen haben in Bayern Tradition. Zur Bouillon mit zweierlei Geflügelnocken als Vorspeise gilt es jedoch ein Bier auszuwählen, das die feine Geflügelbrühe und den zarten Geschmack der Geflügelnocken sowie der Gemüseeinlage nicht überdeckt, sondern ergänzt und fördert. Ein helles Exportbier oder ein Bayerisch Pale Ale, welches eine interessante, fruchtaromatische Ergänzung zur Geflügelkomponente liefert, harmonieren hier perfekt.

Zwischengericht:
„Wer mit Bier kocht, muss ein paar Grundregeln beherrschen“, erklärt Sternekoch Werner Licht: „Das Bier wird in der Küche weniger als Zutat, sondern als Gewürz verwendet – also die Mengenangaben in den Rezepten beachten.“ Auch ist darauf zu achten, dass unterschiedliche Biersorten mehr oder weniger Hopfenbitterstoffe enthalten. Beim Reduzieren von Saucen oder Dressings konzentrieren sich die Inhaltsstoffe und intensivieren ihren Geschmack, was bei Bitterstoffen bis zur Ungenießbarkeit eines Gerichtes führen kann. Der Trick besteht darin, Bier als Abrundung erst am Ende zu Saucen und Dressings hinzuzugeben und danach nicht mehr zu reduzieren.

Während der Zubereitung des in Weißbier marinierten Saiblingsfilets mit Senfkörnerbiersauce demonstriert Werner Licht diese Grundregeln. Die Saiblingsfilets nehmen den würzigen Geschmack der Marinade auf und werden durch die im Weißbier enthaltene Kohlensäure zart. Die Senfkörnerbiersauce wird lediglich am Ende mit hellem Weißbier zur Verbesserung der Konsistenz und des Geschmacks der Sauce abgeschmeckt und nicht mehr reduziert. Als passendes Begleitgetränk empfiehlt Walter König ein bernsteinfarbenes, etwas kräftigeres und fruchtaromatisches Weißbier, das sich gekonnt mit der würzigen Sauce und den angebratenen Fischfilets vereinigt.

Hauptgericht:
Für Schmorgerichte aus hellem oder dunklem Fleisch eignen sich sowohl als Kochzutat als auch als Begleitgetränk kräftigere, malzbetonte und stärkere Bierspezialitäten. Die karamellbetonten, nussigen Aromakomponenten dieser Biersorten unterstreichen die Röstnoten, die durch das scharfe Anbraten der Fleischstücke entstehen und harmonieren gut mit kräftigeren Gewürzen wie Thymian und Rosmarin. Trotz der Zubereitungsart ist bei Kalbfleisch darauf zu achten, dass die gewählte Bierspezialität nicht zu kräftig im Geschmack ist und das zarte Fleisch seinen Eigengeschmack noch ausreichend zur Geltung bringen kann. Mit Beginn der Herbstfeste sind Märzenbiere in Bayern allerorten erhältlich. Ob Oktoberfestbier oder Festmärzen, die in der kalten Jahreszeit als Winter-, Weihnachts- und Festbierspezialitäten im Markt erhältlich sind, eignen sich allesamt perfekt für dieses Gericht.

Dessert:
Ein absoluter Klassiker beim Kochen mit Bierspezialitäten ist das Biertiramisu, welches Werner Licht mit einem Apfelragout, das er mit dunklem Doppelbock ablöscht, paart. Zu Süßspeisen harmonieren kräftige, malzbetonte Starkbiere, die die Süße der Speise aufnehmen und eine ergänzende Harmonie zwischen Speise und Getränk erzeugen. Werner Licht verwendet für die Creme im Biertiramisu einen fruchtaromatischen Weizenbock mit leichten Karamell- und Beerennoten, für die dunkle Tränkflüssigkeit der Biskuitstangen einen untergärigen Doppelbock. Bei der Wahl des Tischgetränks hat man hier die Qual der Wahl, weil sowohl ein heller Weißbierbock als auch der dunkle Doppelbock passende Begleiter dieses Desserts sein können.

Die Rezepte der Speisen sowie Fotos der zubereiteten Gerichte mit den passenden Begleitgetränken finden Sie auf der Internetseite des Bayerischen Brauerbundes unter www.bayrisch-bier.de

Jürgen Lengauer

Jürgen Lengauer ist neuer Küchenchef im Rainers Hotel Vienna

Das Rainers Hotel Vienna hat sich in den letzten 2 Jahren mit seinem fine dining Restaurant Rainers Wintergarten kulinarisch als eine der Feinschmecker-Adressen in Wien etabliert. Dies belegt auch die jüngste Bewertung von Falstaff mit 80 Punkten und einer Gabel.
Seit Anfang April hat nun Jürgen Lengauer das Ruder der Rainers Gastronomiebereichs übernommen und löst Mike Köberl ab, welcher gerade in der Aufbauphase des Wintergartens viel für das Rainers Hotel geleistet hat. „Wir bedanken uns bei Mike Köberl für die gute Zusammenarbeit und seine hervorragenden Leistungen in den letzten Jahren.“, so Direktor Werner Magedler.

Mit Lengauer setzt das Haus auf frischen Wind. Der 31jährige sprüht vor innovativen Ideen und freut sich darauf, in der gerade erst bautechnisch erweiterten Küche des Rainers Hotel sein Talent und Engagement in neuen geschmacklichen Kreationen gekonnt umzusetzen.
„Wir freuen uns, mit ihm einen jungen, topmotivierten Koch an die Spitze der Rainers Küchenbrigade zu setzen und unseren Gästen mit dieser Besetzung auch in Zukunft kulinarische Highlights bieten zu können.“, begrüßt Direktor Werner Magedler den jungen Küchenchef.

Spritziger Elan gepaart mit Erfahrung
Seine ersten Kochversuche startete er im 2 Hauben Restaurant Villa Schratt in Bad Ischl. Schon sein damaliger Mentor Günter Gaderbauer erkannte sofort: „Der Junge hat Talent mit dem Messer – der kann so schön schneiden“. Der Lengauer blieb seiner Begabung treu und verfolgt seitdem zielstrebig seine Kochkarriere.

Mittlerweile ist Jürgen Lengauer längst kein Unbekannter mehr in der heimischen Gourmetszene.
Die letzten 2 Jahre verschrieb er sich als Executive Chef bei Food Affairs ganz der Erlebnisküche und hatte zB die Kulinarik der Seefestspiele Mörbisch, sowie das legendäre Muscheldinner im NHM gemeinsam mit Hubert Wallner und Sigi Kröpfl über. Als Austria Center Küchenchef zeichnete sich Lengauer verantwortlich für das Dinner der Lotterien-Gala „Nacht des Sports“. In dieser Aufgabe veröffentlichte er sein Kochbuch „Sportelite trifft Kochelite“ zugunsten der Sporthilfe.

In seinem Lebenslauf finden sich des Weiteren namhafte Stationen wie das DO&CO im Haas Haus, das Mario Plachutta sowie das Plachutta Wollzeile, wo er sein Talent bereits als Sous Chef unter Beweis stellte. Im Restaurant Ellas erkochte er gemeinsam mit Christoph Nägele eine Haube. Internationale Erfahrung sammelte Lengauer während seiner Zeit bei der Formel 1, wo er mit dem Team von DO&CO die Rennstars an den berühmtesten Rennstrecken der Welt, von der Wüste von Bahrein bis Monaco, verköstigte, sowie im 5* Grand Formosa Hotel in Taipei, Taiwan und im Grand Hotel & Spa in Interlaken, Schweiz.

Engagiertes Ziel Lengauers ist es, 2016 die Auszeichnung mit einer Haube für das Rainers zu erkochen.
Oscarverdächtig ist seine Küchenleistung im Rainers Hotel bereits.

www.rainer-hotels.eu.

Sommerfest Open (Fl)air

Sommerfest Open (Fl)air im Romantik Hotel Altes Amtshaus

Am Sonntag, 20. Juli 2014, ab 18 Uhr wird das Romantik Hotel Altes Amtshaus wieder zum Treffpunkt für Gourmets, die unter freiem Himmel das alljährliche, stimmungsvolle Sommerfest feiern. Gastgeber Olaf Pruckner und Sternekoch Sebastian Wiese haben auch in diesem Jahr kompetente Verstärkung eingeladen, um die Gäste zu verwöhnen. Zugesagt haben die beiden Sterneköche Bernd Werner von „Werners Restaurant“ auf Schloss Eberstein und Steffen Mezger von der „Residenz Heinz Winkler“ in Aschau sowie Enrico Hirschfeld vom Restaurant „La Société“ in Köln. „Wir freuen uns sehr auf den gemeinsamen Abend mit den Kollegen“, so Sebastian Wiese. „Und unsere Gäste dürfen sich auf exquisite Köstlichkeiten freuen“, ergänzt Olaf Pruckner.

Die Küche des Restaurants „Amtskellers“ ist während des Schau- kochens geöffnet und so können die Gäste den Küchenchefs über die Schultern und in die Töpfe schauen und den einen oder anderen Tipp erfragen. An den einzelnen Kochstationen werden sommerleichte Gerichte zubereitet, die anschließend im Freien an den geschmückten Tischen verspeist werden. Das Weingut Graf Neipperg sowie Bruno Kreis von der Weinhandlung Kreis und Krämer aus Stuttgart schenken dazu ihre besten Weine aus.

Die sanfte Live-Musik von Mo’betterJAZZ aus Öhringen und Live- Zeichner Michael Blümel “untermalen” diesen genussvollen Sommer- abend. Bei schlechtem Wetter findet das kulinarische Fest im Hotel statt. Der Eintritt zum Sommerfest inklusive aller Köstlichkeiten und Getränke kostet 149 Euro pro Person. Weitere Infos und Reservierung unter 07937 / 970-0 oder info@altesamtshaus.de

Schottland entdecken und schmecken

Die Suche nach dem Lieblings-Whisky kann zur Sucht werden und scheidet die Geister. Zugegeben, ein torfbetonter Islay ist nicht jedermanns Geschmack, aber immer eine besondere Erfahrung. Und die macht man am besten vor Ort in Schottland. Das gilt auch für die ganz speziellen Whiskys von Highland Park auf Orkney. (Traum) Ziele für Whisky-Freunde und solche, die es werden wollen, hat Lingua & Cultura Tours eingebettet in zwei (Traum) Reisen ins tiefe Herz von Schottland. Beide Reisen finden im Mai 2014 statt und werden von Whisky Kenner und Urgestein Werner Obalski begleitet.

Vom 17. bis 23. Mai geht es von Edinburgh durch die Lowlands und südlichen Highlands nach Islay. Auf Arran, der vielleicht schönsten und abwechslungsreichsten Insel Schottlands, heißt es dann Abschied nehmen vom Land der Clans und des Whisky. Doch zuvor lassen Verkostungen bei Auchentoshan in den Lowlands, bei Laphroaig, Bowmore, Kilchoman auf Islay, Brennereien, die z. T. noch selber malzen, und natürlich bei der Arran Distillery, die Herzen der Whisky-Freunde höher schlagen. Und mit Glengoyne wird ein akzentuierter Abschluss gesetzt.

Wem das noch nicht genügt, der schließt sich vom 24. bis 31. Mai der Tour von den Orkneys über Inverness nach Dufftown und Edinburgh an. Mit Edradour wird im Rahmen dieser Reise eine der schönsten Whisky Brennereien besucht, die sich noch in Familienhand befindet. Doch auch die Betriebe der Jumbos Glenmorangie und Glenfiddich stehen auf dem Programm und sorgen mit ihren charakteristischen Tropfen für Hochgefühle.

Als sachkundiger Reisebegleiter führt Urgestein Werner Obalski die Whisky-Begeisterten durch das Land seiner Träume. Der Fachjournalist für Spirituosen, dessen besondere Vorliebe dem schottischen Whisky gilt, hat auf zahlreichen Reisen viele Freundschaften geschlossen. Seine Kontakte ermöglichen den Mitreisenden Einblicke in Brennereien, die nicht selbstverständlich sind. Dafür, dass auch die spannende Kultur und die einmalige Natur Schottlands nicht zu kurz kommen, sorgt das erfahrene Team von Lingua & Cultura Tours.

Wer dem Whisky auf den Grund gehen und in seine wahre Seele blicken möchte, muss mindestens einmal in seinem Leben durch Schottland gereist sein. Licht und Wind beherrschen die Ur-Natur dieses Landes, die Lowlands, mächtige Gipfel, verwunschene Lochs, prächtige Schlösser, verträumte Fischerdörfer und eine turbulente Geschichte gilt es zu entdecken. Die Menschen sind offen und freundlich. Und das „Uisge Beatha“, das Lebenswasser, spielt hier eine ganz besondere Rolle. Hergestellt aus schottischer Gerste, gemalzt, destilliert und dann gekonnt gelagert – und am allerliebsten als Single Malt. Denn so kann das “reine Malz” seine Charakteristik bewahren.

Leistungen und Reisepreis: Fünf bzw. sechs ÜF/HP ab EUR 1298,- pro Person im Doppelzimmer. Eingeschlossen sind auch Transport vor Ort, Eintrittsgelder, Verkostungen und Reiseleitung.
Weitere Informationen: Lingau & Cultura Tours, Tel. 06131 68 93 45 oder per e-mail unter info@linguacultura.de

www.linguacultura.de

Restaurant Terrine

Ein kleines Juwel der Münchner Gastronomiekultur, ein Stück Pariser Flair in der Amalienpassage im Herzen des Uni-Viertels, sagt au revoir

Die Terrine war Kult – und so manch ein Fan dieses Kleinods wird sicherlich traurig sein. 1978 wurde die Terrine von Fritz Eichbauer eröffnet und in den 35 Jahren ihres Bestehens wurde dort so manch ein Stern erkocht, wie zum Beispiel von Werner Licht oder auch unter der Leitung von Jakob Stüttgen.

Am 27.07.2013 wird die Terrine ihre Pforten schließen. Es gibt also noch vier Wochen lang die Gelegenheit, sich die berühmten Terrine Menueerlebnisse für alle Sinne, die unter der Leitung von Sebastian Heil entstehen, kredenzen zu lassen.

Nach acht Jahren als kreativer Kopf und kulinarisches Herz des Restaurants verabschiedet sich Sebastian Heil als Küchenchef der Terrine, um sich neuen gastronomischen Projekten widmen zu können. Die Zeit in der Terrine beschreibt Sebastian Heil als „ungemein spannende und bereichernde Erfahrung“.

Dieser Weggang ist der Anlass das Kapitel Terrine zu schließen, um einem neuen Konzept Raum zu bieten.

Das bisherige Serviceteam der Terrine wird in Zukunft die Gäste im Tantris begrüßen.

Restaurant Huckebein Essen und Wein
Mit einem neuen, jungen und innovativen Pächter wird das Restaurant ab Anfang Oktober wieder für Gäste öffnen – mit neuem Namen und Konzept.
Restaurant Huckebein soll dann die lange und anspruchsvolle Tradition des gastronomischen Standortes fortsetzen, dabei aber ein neues Gesicht, eine ganz persönliche Note entwickeln.
Das Konzept folgt dem Motto „Leger genießen“. Es sollen Genießer jeden Alters angesprochen werden, die gute Küche und schöne Weine in einer stilvollen, aber entspannt-lässigen Atmosphäre zu schätzen wissen. Auf einer Tageskarte wird Jan Rubbenstroth als Küchenchef saisonale, weitgehend regionale Produkte auf hohem Niveau frisch zubereiten.

Im Restaurant wird sich Weinliebhaber und Sommelier Markus Schaegger persönlich um die Gäste kümmern.

Kakteenessen in Geisenheim

Ein für den Rheingau ungewöhnliches 5-Gänge-Menü findet am Samstag, den 13. April 2013 ab 19:30 Uhr in die Mensa des Campus Geisenheim, Von-Lade-Straße 1 statt. Die Kulturveranstaltung wird zu Ehren von Professor Werner Hoffmann, dem Kakteenforscher aus Geisenheim ausgerichtet von Öforma PR-Agentur für Nachhaltigkeit zusammen mit Sébastien Loison, Catering- und Gourmet-Spezialist im Rheingau und der Hochschule Geisenheim. Initiiert wurde die Veranstaltung von der Gruppe „Der Rheingau unsere Region“ des Business Netzwerks Xing.
Der Abend wird eröffnet mit einem Aperitif bei mexikanischer Musik von Ana Lorena Villatoro ab 18:00 Uhr.

Bis vor wenigen Jahren hat Werner Hoffmann, der am 2. April 2013 nach langer Krankheit im Alter von 88 Jahren verstarb und den die F.A.Z. Kakteenpabst betitelte, mit Hingabe und großer Leidenschaft in seinem Garten in Marienthal in Gewächshäusern Kakteen gezüchtet. Seit er als junger Mann zufällig seine Liebe zu Kakteen entdeckte, führten ihn seine Forschungsreisen, teilweise mit der ganzen Familie, an die entlegensten Winkel der Erde. Als Dozent und Forscher wirkte er in den Jahren 1972 – 1992 an der Hochschule Geisenheim. Hoffmann ist auch Gründer der Paul-Hoffmann-Stiftung für internationalen Gartenbau, die sich zur Aufgabe gemacht hat, in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Geisenheim in den ariden und semiariden Gebieten der Tropen und Subtropen die Ernährungssicherung der Bevölkerung zu unterstützen.

Aus den Ursprungsländern der Kakteen wusste er, dass dort aus den Nopalitos, den jungen Trieben der Opuntien, köstliche Gerichte zubereitet werden. Die Kakteen als Besonderheit in Feinschmeckerrestaurants zu etablieren, hätte ihm gefallen, aber diesen Durchbruch gab es hierzulande für die Kakteen nicht.

An den Vorbereitungen zur Veranstaltung war er noch bis zuletzt beteiligt und voll Freude auf das Ereignis. Seine Familie wünscht, dass es ganz in seinem Sinne durchgeführt wird.

Zwischen den Menügängen wird der Kakteenzüchter Matthias Uhlig aus Kernen bei Stuttgart, der mit ihm eng befreundete war, Ungeahntes über Kakteen, Menschen und das Land der stacheligen Pflanzenwunder berichten.

Tickets können zum Preis von 69 Euro online erworben werden: www.amiando.com/CZSVYTA

Wer sich im Vorprogramm mit Ana Lorena Villatoro bei mexikanischen Klängen und Aperitif auf den Abend einstimmen möchte, bekommt das Ticket dafür an der Abendkasse ab 17:30 zum Preis von 10 Euro.

Robert Speth

GaultMillau Bern

Robert Speth mit 32 GM Punkten (18+14) – Peter Wyss im «Palace» (16), Stève Willié im «Grand Chalet» (16), Giuseppe Colella im «Park» (15) und Urs Gschwend im «Bellevue» (15) – Werner Rothen (17) und Markus Arnold (17) – Nik Gygax (18),Werner Schürch (17) und Kurt Mösching (17)

In Gstaad muss die Feinschmecker-Dichte enorm sein. Immer mehr Spitzenköche drängen ins «rote Buch». «Platzhirsch» ist Robert Speth in der «Chesery». „Wir bewundern seine klare Handschrift, seine Präzision, seinen sicheren Umgang mit «grosses pièces» (Riesenfische an der Gräte, Lammschultern usw.) und auch seinen Fleiss: Der 18-Punkte-Chef führt in Saanenmöser auch noch das beste Golf-Restaurant im Land (14 Punkte),“ schreibt der GaultMillau in seiner Ausgabe 2013.

Marcus G. Lindner, bis vor wenigen Wochen Zürichs Koch mit den meisten Punkten (18), will in «The Alpina» mindestens Gstaads bester Hotelkoch werden. Die vielen anderen erstklassigen Hotel-Küchenchefs nehmen die Herausforderung an: Peter Wyss im «Palace» (16), Stève Willié im «Grand Chalet» (16), Giuseppe Colella im «Park» (15) und Urs Gschwend im «Bellevue» (15).

Ohne Bewertung ist der «Lenkerhof» gelistet. Der herausragende 17-Punkte-Küchenchef Jan Leimbach hat das trendige Wellness-Hotel verlassen. Das ist keine gute Nachricht. Sein Nachfolger Andreas Haseloh tritt ein schweres Erbe an.

Und ausserhalb des Saanenlands? Natürlich ist der GaultMillau auch von Berns besten Köchen sehr begeistert. Von Altmeistern wie Werner Rothen («Schöngrün», 17 Punkte) genauso wie von Supertalent Markus Arnold im «Meridiano» (17).

Vor den Toren der Stadt? Nik Gygax lässt sich im «Löwen» Thörigen trotz wirtschaftlichen Schwierigkeiten nicht aus der Ruhe bringen, begeistert die Tester mal mit Hummer an unglaublicher Pinot-Noir-Sauce, mal mit einem grossartigen Cordon bleu (18 Punkte). Werner Schürch («Emmenhof», Burgdorf) und Kurt Mösching («Sonne», Scheunenberg/Wengi b. Büren) verteidigen ihre 17er. In der 16-Punkte-Liga steht der begabte Sascha Berther («Moospinte», Münchenbuchsee) unter besonderer Beobachtung. Erstmals auf 15 Punkten: Der «Bären» in Sigriswil.

Aufsteiger (10)
Bären, Sigriswil 15
3 Fische, Lüscherz 14
Belle Epoque, Golfhotel les Hauts de Gstaad, Saanenmöser 14
Hirsernbad, Ursenbach 14
Waldheim, Bern 13
Kreuz, Gals 13
Handeck, Guttannen 13
l’Étoile, Perrefitte 13
De la Clef, Les Reussilles 13
Hornberg, Saanenmöser 13

Neu im Guide (8)
Schönbühl, Hilterfingen 14
Pfisters goldener Krug, Suberg 14
dasRestaurant, Seepark, Thun 14
Essort, Bern 13
Rialto, Gstaad 13
16 Art Bar Restaurant, Saanen 13
L’Ecluse, Biel 12
The Alpina, Gstaad

Lesen Sie alles über den Gault Millau Schweiz 2013
Hier der Hauptartikel über die gesamte Schweiz:
www.gourmet-report.de/artikel/343316/GaultMillau-2013/

Lokal, nach Gebieten aufgeteilt – ausführlicher:
Zürich: www.gourmet-report.de/artikel/343317/Heiko-Nieder/
Basel: www.gourmet-report.de/artikel/343318/Peter-Knogl-Tanja-Grandits/
Luzern: www.gourmet-report.de/artikel/343319/Fabian-Inderbitzin/
Zentralschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343320/GaultMillau-2013-Zentralschweiz/
Bern: www.gourmet-report.de/artikel/343321/Robert-Speth/
Mittelland: www.gourmet-report.de/artikel/343322/Andy-Zaugg/
Ostschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343323/Christoph-Ko776hli/
Graubünden: www.gourmet-report.de/artikel/343324/Andreas-Caminada-und-Martin-Dalsass/
Tessin: www.gourmet-report.de/artikel/343325/Andrea-Cingari/
Wallis: www.gourmet-report.de/artikel/343326/Didier-de-Courten/
Westschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343327/Philippe-Rochat-geht-Benoit-Violier-kommt/
Koch des Jahres: www.gourmet-report.de/artikel/343328/Koch-des-Jahres-2013/

GaultMillau Guide Schweiz 2013
Urs Heller
Der Reiseführer für Gourmets –
Mit Sonderteil «Die besten Schweizer Hotels»
842 Restaurants getestet, bewertet und kommentiert
572 Seiten + 4 Seiten Umschlag, 7 Stadtpläne, Übersichtskarte Schweiz Format 13,5 x 21 cm, CHF 52.–

Portofrei bestellen: ISBN 978-3-85859-361-0

Gourmet Report gratuliert allen genannten Küchenchefs!

Steffen Disch, Bernd Werner, Daniel Fehrenbacher

Steffen Disch, Inhaber & Küchenchef im Gasthaus zum Raben in Horben, lädt zusammen mit 11 Köchen der JRE und 12 Winzern nach Baden-Baden ein – Benefizgala der Jeunes Restaurateurs d‘Europe – Sonntag, den 7. Oktober 2012 ab 17 Uhr

Auch dieses Jahr werden im Bénazet Saal des Kurhauses Baden-Baden zwölf von Deutschlands jungen Spitzenköchen Gaumenkitzel der Extraklasse zubereiten und originelle Regionalgerichte zeitgemäß interpretieren. Die Gäste können den jungen Köchen dabei über die Schulter schauen und die Kreationen als Flying Buffet genießen. Zu jedem Gang reichen zwölf Winzer ihre erlesenen Weine passend zum jeweiligen Menüpunkt.

Neben den kulinarischen Freuden wollen die Verantwortlichen des Abends auch helfen und Gutes tun: Im Rahmen einer großen Tombola werden Spenden zugunsten des Fördervereins „Kinderherzen retten“ gesammelt. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, Kindern mit angeborenen Herzerkrankungen aus medizinisch weniger entwickelten Ländern ein gesundes Leben zu ermöglichen. Vor fast genau einem Jahr konnten so bereits 5.000 Euro überreicht werden. Und weil Erfolg verwöhnt, visieren Deutschlands junge Spitzenköche dieses Jahr eine doppelt so hohe Spende an.

Besonders engagiert bei dieser Benefizgala der Jeunes Restaurateurs d‘Europe sind Bernd Werner, Daniel Fehrenbacher und Steffen Disch machen die Organisation. Das Hotel Dollenberg unterstützt die Räumlichkeiten.

Veranstaltung: 12 Köche und 12 Winzer
laden ein

Datum: Sonntag, den 7. Oktober 2012

Ort: Kurhaus Baden Baden –
Bénazet Saal,
Kaiserallee 1, 76530
Baden-Baden –
Parkmöglichkeit
in der Tiefgarage

Zeit/Ablauf: 17.00 Apéritif mit Fingerfood
17.30 Flying Buffet

Preis: 120 €/ Person inkl. aller Getränke

Kartenverkauf info@raben-horben.de
Tel: 0761-556520