Fußballer kein Vorbild

DFB – Nationalspieler müssen für Produkte werben, die sie selber nicht empfehlen

Die Verbraucherorganisation foodwatch wirft dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine Doppelmoral bei seinen Werbeverträgen mit Coca-Cola, Ferrero und McDonald’s zur Fußball Europameisterschaft vor. Weder eigene Spieler noch der Koch der Nationalmannschaft empfehlen den Verzehr jener Produkte, für die das Team Kindermarketing betreiben muss.

Nationalspieler André Schürrle erklärte kürzlich auf einer Pressekonferenz im französischen Évian, es gebe „keine Chips und keine Cola“ für die Mannschaft, sondern „eher gesunde Sachen“. Schürrle ziert ein EM-Werbeplakat von Coca-Cola, dem Weltmarktführer für Zuckergetränke. Der Team-Koch Holger Stromberg machte gegenüber foodwatch deutlich, dass er überwiegend stilles Wasser und Tee serviere – und nur gelegentlich eine „selbst gemachte Limonade“.

„Dem DFB ist der Profit wichtiger als das Gemeinwohl. Die deutschen Nationalspieler müssen für zuckrige Cola werben, obwohl sie selbst von dem Verzehr abraten“, erklärte Oliver Huizinga, foodwatch-Experte für Lebensmittelmarketing.

Der DFB unterhält während der EM 2016 Werbeverträge mit Coca-Cola, Ferrero und McDonald’s. Seit mehreren Wochen druckt Coca-Cola die Gesichter der deutschen Nationalspieler auf ihre Cola-Dosen unter dem Motto: „Hol Dir das Team auf 24 Sammeldosen“. foodwatch kritisierte die Kampagne als verantwortungsloses Kindermarketing für ungesunde Lebensmittel. Der DFB mache sich zum „Diabetes Förder-Bund“. Der Sportverband torpediere die Bemühungen zahlreicher Eltern und Lehrer, Kinder für eine gesunde Ernährung zu begeistern.

Sowohl foodwatch als auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) haben den DFB in der vergangenen Woche aufgefordert, die Werbeverträge mit den Junkfood-Konzernen zu kündigen. Man wisse, dass ein Übermaß an süßen und fettigen Lebensmitteln und Getränken für die Zunahme von Übergewicht bei Kindern verantwortlich sei, erklärte der der Präsident des BVKJ, Thomas Fischbach. Das sei „keine Nachwuchsförderung, sondern Nachwuchsschädigung“. DDG-Präsident Professor Baptist Gallwitz forderte den DFB auf, sein Sponsoring-Konzept zu überdenken, um seiner Vorbildfunktion und gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden.

In einem Schreiben an foodwatch rechtfertigte der DFB die Partnerschaft mit Coca-Cola: Für die Zunahme des Übergewichts bei Kindern sei „nicht die Bevorzugung von süßen oder salzigen Lebensmitteln und Getränken“ verantwortlich, obwohl zahlreiche einschlägige Studien belegen, dass Zuckergetränke Übergewicht, Fettleibigkeit und Diabetes Typ II fördern. Experten sprechen von einer „Adipositas-Epidemie“ – gerade auch wegen des übermäßigen Zucker-Konsums von jungen Menschen. Kinder und Jugendliche zwischen drei und 17 Jahren trinken durchschnittlich mehr als zwei Gläser zuckerhaltige Getränke pro Tag. Unter den 14- bis 17-Jährigen sind es sogar drei bis vier Gläser. Diesen alarmierenden Fakten zum Trotz lässt der DFB seit rund einem Monat die Gesichter der 24 Nationalspieler auf Cola-Dosen drucken. In 24 Dosen stecken insgesamt 280 Zuckerwürfel (oder 840 Gramm Zucker).

www.dfb-aktion.foodwatch.de

ÖKO-TEST Versteckter Zucker

Süße Vertuschungen, Tricks und Fallen

Manche Produkte, die mit „ohne Zucker“ werben, bestehen dennoch fast zur Hälfte aus Zucker.

Zucker ist überall, auch in herzhaften Nahrungsmitteln, wo man ihn nicht erwartet: beispielsweise in Fertigpizza, in Rotkohl und in Krautsalat. Darauf macht das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST in der aktuellen Mai-Ausgabe aufmerksam. Eine Currywurst im Test enthielt etwa so viel davon, dass die von der WHO empfohlene Tagesgrenze schon erreicht ist. Um das zu verschleiern, haben Hersteller immer raffiniertere Tricks parat.

Zucker ist ein billiger Geschmacksträger und daher bei Herstellern als Zutat sehr beliebt. Da er aber in Verruf geraten ist, weil er dick macht und für Diabetes, vermutlich auch für Herzinfarkte und Gelenkbeschwerden verantwortlich ist, verstecken die Hersteller die Süße der Lebensmittel. ÖKO-TEST hat nun 34 Produkte ins Labor geschickt, um herauszufinden, wie viel Zucker in den Lebensmitteln steckt und mit welchen Tricks die Hersteller dies vertuschen. Das Ergebnis zeigt, wie die Industrie den Verbraucher komplett in die Irre führt.

Ein Beispiel: In einem Cappuccino-Pulver von Rewe, das mit „ohne Zuckerzusatz“ beworben wird, sind über 40 Prozent Zucker drin. Eine Packung Apfel-Rotkohl enthält umgerechnet 18 Würfelzucker und in einer kleinen Flasche Smoothie stecken zehn Stück davon. Schlimm ist aber, welche Tricks die Hersteller auf Lager haben, um die Zuckergehalte klein zu rechnen: Beliebt ist etwa, unrealistisch kleine Portionsgrößen anzugeben. Oder sie verwenden verschiedene süßende Inhaltsstoffe, damit Zucker nicht auf Platz 1 der Zutatenliste steht. Wer gesundheitsbewusst leben will, muss daher eine Menge Vokabeln lernen wie Isomalt, Polydextrose, Maltose oder Sorbit. Ein weiterer Trick ist, auf der Verpackung anzukündigen, dass das Lebensmittel „weniger Fett“ enthält. Die Geschmackseinbuße wird dann still und heimlich mit mehr Zucker wettgemacht.

ÖKO-TEST rät den Verbrauchern, möglichst viel selbst zuzubereiten. Wer dennoch Fertiglebensmittel kauft und sich nicht jede Zuckerbezeichnung merken kann, sollte folgende Faustregel beachten: „Was auf -ose endet, ist süß.“

Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2016 gibt es seit dem 28. April 2016 im Zeitschriftenhandel.

Ali Güngörmüs

Ali Güngörmüs in einem schönen TAZ Interview über Gourmet-Küche: Wenn du ein Gourmet-Restaurant führst und dich für gesunde Ernährung einsetzt, dann kannst nicht für Fertigsuppen oder Instantbrühe werben

TAZ: Türke, Hauptschulabschluss, Lehre im Wirtshaus: Das läuft eigentlich nicht auf eine Karriere als Sternekoch hinaus.

Ali Güngörmüs: Ja, ein Moslem, der auch noch Schweinsbraten verkauft!

Lesen Sie das interessante Interview mit Ali Güngörmüs vom Hamburger Le Canard in der TAZ: www.taz.de/Ali-Guengoermues-ueber-Gourmet-Kueche/!104451/

London Calling: Hotels und Fluggesellschaften locken mit günstigen Angeboten

Gute Nachrichten aus London: Die Preise für Übernachtungen in der Metropole fallen und Hotels und Airlines werben mit günstigen Angeboten für die Sommer- und Herbstmonate. Selbst zu den Olympischen und Paralympischen Spielen gibt es noch freie Hotelkapazitäten in allen Kategorien und Tickets für einige der Wettbewerbe.

London verfügt mit mehr als 100.000 Hotelzimmern und 30.000 weiteren Zimmern in Hostels, Bed & Breakfasts und Apartments über ein riesiges Angebot. Laut einer Studie des größten deutschen Online-Hotelportals sind in allen Hotelkategorien während der Olympischen und Paralympischen Spiele noch freie Zimmer zu haben, vom einfachen Hostel (ab 29 Euro) bis hin zum 5-Sterne Hotel (ab 239 Euro). Der durchschnittliche Zimmerpreis liegt in diesem Zeitraum bei 181 Euro. Und es gibt auch noch Tickets für die Spiele. Ab 20 GBP (25 Euro) können Wettbewerbe wie Boxen und Tischtennis verfolgt werden, sogar für einige Fußballspiele und Beach Volleyball gibt es noch Tickets ( www.tickets.london2012.com ). Darüber hinaus sind zahlreiche Wettbewerbe in London und Umgebung gratis und ohne Tickets zugängig wie der Triathlon im Hyde Park, der Marathon in der City von London und das Radzeitfahren in Hampton Court Palace.

Besonders attraktiv und günstig ist die britische Hauptstadt in der Zeit vom 12. bis 28. August sowie ab Mitte September, nach den Paralympischen Spielen. Internationale Hotelgesellschaften wie die Hilton Hotels bieten bis zu 40% Rabatt, die Radisson Edwardian Hotels 20 % auf ihre Zimmer. Auch Airline Tickets können zur Zeit günstig gebucht werden, z..B. mit Easyjet ab Berlin nach London-Gatwick und zurück für 70 Euro oder mit British Airways ab Hamburg nach London-Heathrow 86 Euro oneway.

Kaum eine andere Stadt verfügt über so vielfältige Sehenswürdigkeiten wie London: vom berühmten London Eye, über den Tower of London bis hin zu Madame Tussauds. Tickets zu ermäßigten Preisen können online über den VisitBritainshop bestellt werden. Für den Tower of London gibt es bei Ticket-Buchungen im Zeitraum vom 19. bis 31. Juli sogar 15 % Ermäßigung auf alle Eintrittskarten ( www.visitbritainshop.com ).

IKA/Olympiade der Köche 2012

Sechs Monate vor Veranstaltungsbeginn kann sich Erfurts Messechef Wieland Kniffka über sensationelle Zahlen freuen: 36 Nationalmannschaften, 28 Jugend-Nationalmannschaften, 8 Militär-Nationalmannschaften und 16 Mannschaften in der Gemeinschaftsverpflegung, mehr als 350 Medienvertreter, 1.600 wetteifernde Köche aus aller Welt in neun gläsernen Küchen, 1.800 Sitzplätze in den Restaurants in den Hallen und 1.700 frisch zubereitete und servierte Menüs pro Messetag: Die IKA/Olympiade der Köche gilt schon jetzt als Event der Superlative.

Vom 6. bis 9. Oktober 2012 findet dieser einzigartige Gourmet-Gipfel bereits zum vierten Mal im Messezentrum Erfurt statt. Köchinnen, Köche und Patissiers aus über 50 Nationen treffen sich zur größten Kochkunstshow der Welt in Erfurt. „Thüringen, Erfurt und wir als Messe haben uns erneut als perfekter Austragungsort und kompetente Organisationspartner erwiesen“, schätzt Kniffka ein.

Gastronomiemesse brummt
Die Kopplung mit der Olympiade der Köche verschafft auch der begleitenden Gastronomiefachmesse inoga einen kräftigen Schub. Mit über 250 Ausstellern und mehr als 23.000 Besuchern gehört sie zu den etablierten gastronomischen Branchenplattformen in Deutschland. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits 70 Prozent der geplanten Fläche vergeben. Viele Stammaussteller haben sich schon angemeldet, aber auch zahlreiche neue Sponsoren der IKA präsentieren sich mit einem Stand dem interessierten Fachpublikum und den Köchen aus aller Welt. Neben Ausstellern aus allen Teilen Deutschlands kommen auch Unternehmen aus Österreich, den Niederlanden, Tschechien, Frankreich und der Schweiz nach Erfurt.

Deutschlandweite Werbung
Mit einem beispiellosen Maßnahmekatalog werben das Erfurter Messeteam und seine Partner deutschlandweit um die Aufmerksamkeit von Fach- und Privatpublikum. Die Kooperationen mit Fachverbänden und führenden Branchenverlagen garantieren eine breite Besucheransprache. Zur Präsentation auf nationalen und internationalen Messen kommen regionale Kochaktionen mit heimischen Spitzengastronomen in Erfurt, Weimar und Jena. Thüringen und Mitteldeutschland werden außerdem mit einem Mix aus Anzeigen, Plakat- und Radiowerbung auf den kulinarischen Jahreshöhepunkt eingestimmt. Eine umfangreiche Kooperation mit dem MDR macht das deutsche Fernseh-Publikum auf den kulinarischen Herbsthöhepunkt neugierig.

Alle Infos unter www.inoga.de und www.olympiade-der-koeche.de
Tickets: www.ticketshop-thueringen.de unter dem Suchbegriff inoga

Bierwerbung mit Gesundheitsbezug unzulässig

Gericht: Aussagen auf der Webseite des Interessenverbandes sind als Werbung einzustufen
Das Landgericht Berlin hat dem Verein Deutscher Brauer-Bund e.V. untersagt, mit gesundheitsbezogenen Aussagen für Bier zu werben. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte dagegen geklagt, dass auf der Internetseite des Vereins Bierkonsum unter anderem mit einem verringerten Diabetes- und Krebsrisiko in Verbindung gebracht wurde. „Alkoholkonsum birgt Risiken, die Anbieter nicht verschleiern dürfen“, so Vorstand Gerd Billen.

URL: http://www.vzbv.de/go/presse/1519/index.html?ref_presseinfo=true

Witzigmann wird Kolumnist bei „Bunte“

Starkoch Eckart Witzigmann füllt ab sofort eine neue Gourmet-Kolumne bei „Bunte“, meldet heute der Branchendienst Werben und Verkaufen.

Das Burda-Peoplemagazin hat den Koch des Jahrhunderts als Autoren gewinnen können. Ab sofort verfasst der erste deutschsprachige Drei-Sterne-Koch Woche für Woche eine Kolumne zu den Themen Gastlichkeit und Genuss. Es geht um gutes Essen, guten Wein und die perfekten Zutaten für einen schönen Abend. www.wuv.de

Ein schönes Geburtstagsgeschenk zum 70ten für den „Chef“.

Hier seine 1. Kolumne in der BUNTE:
www.bunte.de/lifestyle/gesundheit/eckart-witzigmann-der-starkoch-verraet-uns-seine-lieblingsrezepte_aid_25859.html

Irreführende Werbung bei Lebensmitteln

Verbraucherzentrale Bundesverband mahnt zahlreiche Hersteller ab: Irreführende Werbung bei Lebensmitteln

Gegen Verbrauchertäuschung von Lebensmittelherstellern ist der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit zahlreichen Verfahren vorgegangen. Wenn es darum geht, den Absatz anzukurbeln, kennen die Marketingstrategen der Unternehmen offenbar keine Grenzen. „Zahnschonende“ Süßigkeiten, „Brombeer-Tee“ ohne Brombeeren, Bier als Wundermittel gegen unreine Haut und Krebs sind nur einige Beispiele.

„75 Prozent Kakao in der Schokolade“ versprach Dr. Oetker auf der dunkelbraunen Verpackung seines Schokoladenpuddings „Pur Choc“. Das war zwar nicht gelogen, aber irreführend. Der Pudding zeichnete sich keineswegs durch einen hohen Kakaoanteil aus. Denn ein 100-Gramm-Becher enthielt gerade mal 2,5 Gramm Schokolade. Nachdem der Verbraucherzentrale Bundesverband Klage beim Landgericht Bielefeld einreichte, zog der Konzern die Werbung zurück.

Milch oder Sahne?
Verbrauchertäuschung mit Prozenten betrieb auch die Molkerei Zott. Das als Zwischenmahlzeit für Kinder beworbene Produkt „Monte“ sei „zu 85 Prozent aus gesunder Milch gemacht“, hieß es auf der Internetseite. Das lesen ernährungsbewusste Eltern gern. Tatsächlich wird Monte nur zu 49 Prozent aus Vollmilch und zu 36 Prozent aus Sahne hergestellt. Sahne sei ja auch ein Milchprodukt, verteidigte sich das Unternehmen vor dem Landgericht Augsburg. Doch die Richter gaben der Unterlassungsklage des vzbv statt. Der Anteil an Sahne und der dadurch bedingte höhere Fettanteil des Produkts werde durch die Werbung eindeutig verschleiert. Gegen das Urteil hat die Molkerei Berufung eingelegt.

Betthupferl mit Nebenwirkungen
Gerade bei Lebensmitteln für Kinder kann eine irreführende Werbung Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Der Mederer Süßwarenvertrieb warb für seine Fruchtgummis „Trolli Gute Nacht“ mit dem Begriff „zahnschonend“. Auf der Verpackung war über einem strahlend weißen Zahn im Hintergrund ein Nachthimmel mit Mond und Sternen abgebildet. Dabei konnte für Eltern der Eindruck entstehen, ihre Kinder könnten diese Süßigkeiten abends noch nach dem Zähneputzen bedenkenlos essen. Doch von zahnschonend kann keine Rede sein. Die „Gute Nacht“-Fruchtgummis enthielten Apfelsäure und Milchsäure. Apfelsäure greift den Zahnschmelz an. Milchsäure gilt als Hauptverursacher von Karies.

Gerstensaft als Wundermittel
Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent dürfen in der Europäischen Union aus guten Gründen keine gesundheitsbezogenen Angaben tragen. Das hinderte verschiedene Brauereien in Deutschland nicht daran, auf ihren Webseiten Bier als Wundermedizin zu preisen: Bier schützte vor Herzinfarkt und Magengeschwüren, sorge für reine Haut, mache Sportler schlau und könne gegen Krebs helfen. Und natürlich lebten Biertrinker länger. Die Privatbrauerei Waldhaus und die Collbitzer Heidebrauerei haben inzwischen verbindlich erklärt, mit bestimmten gesundheitsbezogenen Wirkungen des Bierkonsums nicht mehr zu werben.

Versprechen ohne Substanz
Unternehmen werben selbst mit Inhaltstoffen, die das Produkt gar nicht enthält. Die Drogeriemarktkette Rossmann etwa bot einen „Bio Erdbeer-Brombeer-Tee“ an. Es waren aber weder Erdbeeren noch Brombeeren drin. Tatsächlich handelte es sich um einen Hibiskus-Hagebutten-Tee, der mit natürlichen Aromen angereichert war. Das Unternehmen will künftig die Zusammensetzung ändern.

Die Firma Kattus verkaufte „Wasabi-Erbsen“, die kein Gramm des Gewürzes enthielten, das auch als japanischer Meerrettich bekannt ist. Genauso dreist war die – erfolglose – Verteidigung des Unternehmens vor dem Landgericht München: Kaum jemand wisse, was Wasabi ist. Deshalb könne von einer Täuschung der Verbraucher keine Rede sein.

Urteile

* Theodor Kattus GmbH: LG München, 1 HK O 4243/09, rechtskräftig
* Zott GmbH & Co.KG: LG Augsburg, 1 HK O 1146/10 und OLG München 6 U 4168/10 (Berufung eingelegt)

Rapsöl-Medaille

Die DGF-Rapsöl-Medaille wird 2010/2011 zum fünften Mal von der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft (DGF) für sensorisch einwandfreie native Rapsspeiseöle vergeben und ist damit das älteste Qualitätssiegel dieser Art. Die DGF als gemeinnützige Organisation ist unabhängig und keinen Interessensgruppen verpflichtet.

An der Prüfung zur DGF-Rapsölmedaille 2010/2011 nehmen 29 Firmen aus vier Ländern mit jeweils 1 bis 3 Ölen teil, eine leichte Steigerung zum Vorjahr. Die bis 15. Oktober einzureichenden Proben werden in den darauf folgenden vier Wochen mehrfach verkostet.
Die Preisverleihung an die prämierten Öle findet am 22. Januar 2011 auf der Grünen Woche in Berlin statt.

In diesem Jahr kooperiert die DGF erstmalig mit dem BMELV, in dessen Halle bei der „Grünen Woche“ die Medaillen vergeben werden und mit dem internationalen Gourmet-Journal „Der Feinschmecker“ als Pressepartner. Die Zeitschrift wird die Preisvergabe redaktionell begleiten. Darüber hinaus können prämierte Öle über den Webshop der Zeitschrift vetrieben werden und mit dem Logo des „Feinschmeckers“ werben.

Damit entwickelt sich die DGF-Rapsölmedaille gezielt in Richtung qualitätsbewußte Ernährung und gehobene Küche weiter.

Bei der Qualitätsbewertung nativer Rapsspeiseöle sind die sensorischen Eigenschaften ausschlaggebend, da diese vom Verbraucher unmittelbar wahrgenommen werden können. Hochwertige Öle zeichnen sich dabei durch ein frisches, grünsaatiges Aroma mit einem leicht nussigen Nachgeschmack aus, das von den Verbrauchern in zunehmendem Maße geschätzt wird.

Um diesen Trend weiter zu fördern ist es wichtig, dem Verbraucher durch Kenntlichmachung von hochwertigen nativen Rapsspeiseölen mit der DGF-Rapsöl-Medaille die Möglichkeit zu geben, diese Produkte gezielt auswählen. Die Öle werden von einer geschulten Prüfergruppe verkostet, bewertet und bei Erfüllung der Qualitätskriterien mit der DGF-Rapsöl-Medaille ausgezeichnet. Die Auszeichnung der Sieger erfolgt im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung. Teilnehmer, deren Öle eine Auszeichnung erreichen, dürfen mit der Auszeichnung für ihr Produkt ein Jahr werben.

Die DGF-Rapsölmedaille hat damit in den letzten Jahren dazu beigetragen, das Vertrauen der Verbraucher in das Produkt nachhaltig zu stärken und die Transparenz auf dem Markt zu fördern.
http://www.dgfett.de/rapsoelmedaille/index.htm

Mcc MyCook

Das Multitalent arbeitet mit Induktion, kann kochen, hacken, schneiden, rühren, kneten und vieles mehr.

Eine für alles – mit diesem Slogan werben viele Hersteller von Küchenmaschinen, doch kein Gerät verdient diesen Leitspruch mehr als der MyCook. Diese Küchenmaschine zerkleinert nicht nur perfekt, sie kann auch alle möglichen Speisen präzise erhitzen. Dank der ausgeklügelten Induktionstechnik ist die Temperatur des MyCook exakt zwischen 10°C und 120°C regelbar und ermöglicht sogar die Herstellung von perfektem Risotto, ohne lästiges Umrühren und ohne Anbrennen. Auch raffinierte Cremes, welche normalerweise minutenlang umständlich im Wasserbad aufgeschlagen werden müssen, sind mit dem MyCook schnell und einfach zubereitet. Während die Maschine arbeitet, kann sich der Koch gleichzeitig anderen Dingen widmen.

Kein Puderzucker im Haus? Kein Problem, der MyCook verarbeitet ganz normalen Kristallzucker binnen Sekunden zu feinstem Staub. Bei gleicher Geschwindigkeit zerlegt die Maschine auch ganze Eisblöcke zu Crushed Ice. Das Gerät eignet sich weiterhin zur Herstellung von Emulsionen, kann z.B. eine absolut homogene Majonäse zaubern oder feine Bechamel-Soße zubereiten. Selbst ein Pizzateig lässt sich mit dem MyCook kneten. Die Anwendungsmöglichkeiten sind schier unerschöpflich.

Das Geheimnis des Geräts liegt in seinen neun Temperaturstufen, sowie den 10 Geschwindigkeitsstufen. Als Bonus verfügt das Gerät außerdem über zwei extra Geschwindigkeitsstufen für „Kneten“ und „Turbo“. Und trotz seiner hohen Leistung hat der MyCook durch die Induktion einen klaren Energiesparvorteil gegenüber anderen Geräten auf dem Markt, welche mit Heizspirale arbeiten.
Der MyCook ist in zwei Varianten erhältlich, als mcc MyCook 1600 mit 1600 Watt Leistung und als MyCook Professional mit ganzen 1800 Watt Leistung. Die beiden Versionen unterscheiden sich nicht nur durch die Watt-Zahl, auch wird unterschiedliches Zubehör mitgeliefert. Während der MyCook 1600 über einen Dampfgaraufsatz und Wiegefunktion verfügt, kann der Professional durch einen zweiten Mixtopf auftrumpfen. Dieser ermöglicht in der professionellen Küche das parallele Zubereiten von mehreren Speisen ohne ständiges Abwaschen.
Erhältlich ist das Gerät derzeit nur im Großhandel, z.B. bei der Firma mcc Metropolis www.mcc-metropolis.com

Das metropolis cooking center (mcc) ist zugleich Hersteller und Großhändler von Geräten und Produkten rund um die Avantgarde-Küche. mcc hat sich auf die moderne Gourmet- und Kreativküche spezialisiert. So entwickelt mcc hochwertige Geräte zur schonenden und schmackhaften Zubereitung von Fleisch, Fisch und Gemüse. Darüber hinaus bietet mcc ergänzende Hilfsmittel und Utensilien für spektakuläre Kreationen sowie Texturas und Additive für kreative Gerichte.