15. fish international

15. fish international bietet viel Neues von Symposium bis „Räucherkiste“

Die Fischwirtschaft macht sich bereit: Von Sonntag bis Dienstag, 14. bis 16. Februar 2016, trifft sich die Branche zur bereits 15. fish international in der Messe Bremen. Auch diesmal setzen die Organisatoren wieder neue Akzente. So lenken sie in einem Symposium den Blick auf Chancen der Seafood-Branche, bitten zu Spezialverkostungen, haben den Bereich Aquakultur deutlich vergrößert und laden zum Besuch der parallelen Messe GASTRO IVENT und erstmals der Hausmesse der Fleischer-Einkauf AG (FAG) ein, einem der führenden Unternehmen für den Fleischereibedarfshandel im Norden.
Abgesehen davon: Das Team der fish international wird viele angestammte Anbieter wie den Großhändler Transgourmet Seafood aus Bremerhaven oder den niederländischen Produzenten Parlevliet & Van der Plas begrüßen. Zahlreiche Aussteller sind hingegen zum ersten Mal in Bremen oder erstmals nach einiger Zeit Pause: zum Beispiel der größte deutsche Verarbeiter, die Deutsche See in Bremerhaven, und der Weltmarktführer für Fischbearbeitungsmaschinen, Nordischer Maschinenbau Rud. Baader aus Lübeck.

„Die Ausstellerakquise macht riesig Spaß, denn die Messe wird sehr gut angenommen“, freut sich Projektleiterin Sabine Wedell von der Messe Bremen. Alle Aussteller versammeln sich diesmal in der größten Halle auf dem Gelände, der Halle 5. „Wir haben die Dienstleistungsflächen wie etwa Kühlräume von hier weg verlegt. So können wir sogar mehr Ausstellungsfläche als bisher bieten, sorgen aber für kürzere Wege.“

Die fish international ist das deutsche Forum der Besucher aus Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung schlechthin für Information, Diskussion und Austausch – auf der Messe wie auf der traditionellen Schleppnetzparty am Sonntagabend. Zu den Themen, die die Branche besonders umtreiben, gehört aktuell die Frage: Wie begeistern wir noch mehr Verbraucher für Fisch und Meeresfrüchte? Sabine Wedell: „In einem kompakten Symposium stellen Insider spannende Ansätze vor.“

Eine große Rolle spielt für Einkäufer und Gastronomen stets, auf der fish international quasi als Vorkoster der Verbraucher neue oder beliebte Frisch-, Feinkost- oder TK-Produkte kennenzulernen – das wissen die Messeorganisatoren aus Besucherbefragungen. Erstmals bittet das Team dafür in die „Räucherkiste“. In Workshops kosten die Besucher hier Räucherware, schmecken Unterschiede, erfahren Wissenswertes – und genießen einfach.

Wer Fisch spannend in Szene setzt, darf auf Interesse der Verbraucher hoffen. Manche Händler räuchern schon in ihren Geschäften – ein appetitanregendes Schauspiel, das die Frische der Produkte unterstreicht. Unter dem Motto „Faszination Feuer“ wird die Theken-Sonderschau diesen Trend aufgreifen. Neben Räucherofenmodellen sind erstmals auch Tandur-Öfen zum Einbauen für das Garen auf exotische Art zu sehen.

Verbraucher wollen wissen, woher ihre Nahrungsmittel stammen, und der Gesetzgeber hat die Wirtschaft zum Nachweis verpflichtet. Ein Messebereich stellt darum technische Lösungen und Dienstleistungen für Rückverfolgbarkeit vor – wichtig für die gesamte Branche. Besonders an den Handel wendet sich dann die Verleihung des Seafood Star. Der Branchen-Oscar des FischMagazins prämiert zum Beispiel interessante und ausgefallene Konzepte im Einzelhandel.

Parallel zur fish international erwartet die FAG ihre Kunden in Halle 7. Die GASTRO IVENT bietet in der Halle 6 Impulse und Lösungen für die Gastronomie. Hier sind modernste Kassensysteme, Kücheneinrichtungen, hochwertige Lebensmittel, Getränke und vieles mehr zu finden. Spitzenköchinnen – „Chefs on High Heels“ – veranstalten Tastings, große Themen sind auch Streetfood und Kaffee.
Für alle Messen gilt ein gemeinsames Ticket. Die Fisch- und die Gastro-Messe sind Sonntag und Montag von 10 bis 18 Uhr, Dienstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die FAG-Messe findet zu den genannten Öffnungszeiten am Sonntag und Montag statt.

www.fishinternational.de

Fischmesse in Bremen

Alle zwei Jahre streicht sich die Fischbranche den Februar rot im Kalender an: Dann findet in Bremen die traditionsreiche „fish international“ statt. Neben der bewährten Mischung aus Produktschau, Diskussion aktueller Themen und Möglichkeiten für Aufbau und Pflege von Kontakten setzt Deutschlands einzige Fisch-Fachmesse stets neue Akzente. So finden Besucher von Sonntag bis Dienstag, 9. bis 11. Februar 2013, einen deutlich vergrößerten Sektor Aquakultur. Der neue Wettbewerb um das „Beste Seafood-Produkt“ stößt bereits auf viel positive Resonanz in der Branche und die neue „Gastro Ivent“ mit Impulsen und Lösungen für die Gastronomie parallel zur Fischfachmesse sorgt für zusätzliche Attraktivität.

Die Gastro Ivent ergänzt die fish international durch ein ausgesuchtes Angebot aus dem gesamten Lebensmittel- und Getränkespektrum. Zudem will sie Gastronomen ansprechen, die Fisch allein nicht interessierte. Ein Konzept, das ankommt: „Wir haben schon viel Lob dafür bekommen“, sagt die Projektleiterin der Doppelmesse, Sabine Wedell, und freut sich unter anderem über interessante Neuaussteller.

So ist die dänische Fischwirtschaft deutlich stärker vertreten als in den vergangen Jahren. Neben Einzelpräsentationen wie der des Kaltwassergarnelenspezialisten Chrisfish A/S oder Seawell Hirtshals A/S gibt es diesmal einen dänischen Gemeinschaftsstand. Mit Uhrenholt A/S kommt der nach Unternehmensangaben weltweite Vorreiter in Sachen Shrimps mit Euro-Biosiegel. Mit Vilsund Blue a/s ist dem Unternehmen zufolge einer der beiden führenden Muschelproduzenten in Europa dabei, Kimpex A/S ist für pelagische Fische und Frischfisch bekannt.
Auf dem Produktsektor bietet die fish international zudem mit dem erstmals veranstalteten Wettbewerb „Bestes Seafood-Produkt“ Händlern und Gastronomen eine interessante Orientierungsmöglichkeit. Firmen können ihre Produkte in dem Wettbewerb präsentieren und erhalten so eine neue Option für Werbung. Neben dem Publikum küre eine Fachjury die Sieger, berichtet Sabine Wedell. „Und zu unserer Freude ist diese Jury schon jetzt hochkarätig besetzt – wir nehmen das als Indikator für die Wertschätzung des Preises in der Branche.“

Zugesagt haben unter anderem Fisch-Einkäufer großer Handelsketten wie Rewe, Edeka Minden-Hannover und familia Nordwest. Außerdem sind die Facheinkäufer von Sodexo, Servicebund, Dussmann Service und Compass Group dabei. Für Qualitätsmanagement und Produktentwicklung stehen Repräsentanten von bofrost, der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft oder des Technologie-Transferzentrums in Bremerhaven.

Ein neues Produkt kommt so kurzfristig auf den Markt, dass es für den Wettbewerb nicht in Frage kommen dürfte. Der Aquaculture Stewardship Council (ASC) möchte am Messemontag den ersten zertifizierten Zuchtlachs präsentieren. „Zurzeit sind zwei norwegische Betriebe im Zertifizierungsprozess“, berichtet Sun Brage vom ASC.
Die ASC-Präsentation nimmt sich wie ein Sahnehäubchen auf dem Aquakulturbereich der Messe aus, der 2014 stark ausgeweitet wird. „Damit reagieren wir auf Besucherwünsche“, sagt Sabine Wedell. Sehr stolz sei die Messe Bremen zum Beispiel, zwei international bekannte Koryphäen verpflichten zu können. Üblicherweise veranstalten Professor Dr. Michael Timmons und Dr. James Ebeling ihren fachlich anspruchsvollen und doch unterhaltsamen Workshop zu Fischzucht in Kreislaufanlagen (Recirculating Aquaculture Systems/RAS) während der Sommermonate an der Cornell University in Ithaca/New York. Erstmals präsentieren sie ihn nun in Europa: am Montag und Dienstag, 10. und 11. Februar, im angrenzenden Congress Centrum Bremen.

„Wir wenden uns an Menschen, die überlegen, in die Zucht in Kreislaufanlagen einzusteigen“, sagt Michael Timmons. „Auch richtet sich der Workshop etwa an Züchter, die schon auf dem Sektor tätig sind und ihre Anlage ausbauen oder umstellen wollen.“ Thema ist vor allem die technische Konzeption von Anlagen – vom kleinen bis zum Industriemaßstab, erklärt James Ebeling. Außerdem geht es um die Wirtschaftlichkeit.

Dass der außergewöhnliche Workshop stattfinden kann, ist der Unterstützung des führenden Komplettanbieters Aquacultur Fischtechnik aus Nienburg sowie des großen Fischfutterherstellers Biomar A/S zu danken. Die Nienburger sind zudem wieder mit einem großen Stand für Zubehör und Technologie im Aquakultur-Ausstellungsbereich vertreten. Hinzu kommen unter anderem mehrere neue Aussteller.

Die Messen sind Sonntag und Montag von 10 bis 18 Uhr, Dienstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Für die fish international und die Gastro Ivent gilt ein gemeinsames Ticket. Für den RAS-Workshop ist die Anmeldung unter www.fishinternational.de erforderlich.

fish international 2012 – Bremen

Von Aquakultur bis Schleppnetzparty: Die Fischbranche trifft sich in Bremen

Tresen-Trends und Zucht-Technik, Fachinformation und Expertengespräche, Produkte und Produktionsprozesse: Bei der fish international vom 12. bis 14. Februar 2012 dreht sich in der Messe Bremen alles um Fisch und Meeresfrüchte. Bei ihrer 13. Auflage bietet die einzige Fisch-Fachmesse in Deutschland Bewährtes, aber auch Neues für die Besucher aus Lebensmittel- und Fischhandel, Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie, Fischim und -export sowie Fischverarbeitung.

Zu den ganz aktuellen Themen zählt beispielsweise die Zertifizierung von Aquakulturen. Die Fischzucht boomt weltweit. Zugleich achten Verbraucher aber zusehends auf die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards bei der Erzeugung. „Bei der fish international wollen wir zum Beispiel über die Bedeutung von Öko-Siegeln und relevante Zertifizierungsgesellschaften wie den Aquaculture Stewardship Council (ASC) oder Global G.A.P. informieren“, berichtet Projektleiterin Sabine Wedell. „Aus Gesprächen mit Einkäufern des Handels wissen wir, dass sie sich sehr für regionale Produkte interessieren“, sagt Wedell. Darum will die Messe einen Schwerpunkt auf die Produkte aus einheimischer Fischzucht legen. Erstmals kann sich die Fachwelt neben Besatz, Fischfutter und anderem auch die geeignete Technik dafür ansehen.

Keine andere Fischmesse zeigt eine solche Vielfalt an Thekenkonzepten für den Handel – da wird auch die fish international 2012 keine Ausnahme machen. In der Messehalle 5 wird das Fachpublikum die neuesten Ideen und Entwicklungen für die Präsentation von Fisch und Meeresfrüchten entdecken können. Damit das richtig anschaulich wird, bestücken auf der Sonderschau Fischfachhandel verschiedene Fischproduzenten mit Ihren Spezialitäten die Theken.

Auch für die Gastronomie hat die fish international stets Reizvolles im Angebot. Ihre Premiere erlebt 2012 die „Seafood Masterclass“. Bei Bühnenshows auf der Port Culinaire Bühne zaubern Köche aus der Spitzengastronomie mit Fisch, geben den Masterclass-Teilnehmern Tipps und verraten ihnen ihre Kniffe.

Alle zwei Jahre findet die Messe statt. Sie lockte in 2010 etwa 9.300 Fachbesucher aus 45 Ländern zu den 300 Ausstellern aus 28 Nationen in die Messe Bremen Im Anschluß an die Seafood Star Verleihung auf der fish international am Sonntag steigt inmitten der Messehalle erstmals die „Schleppnetzparty“– ein Angebot mehr unter den vielfältigen Kontaktmöglichkeiten auf der Messe, die für viele allein schon ein Grund für einen Besuch oder eine Teilnahme sind. So sagt etwa Ralf Forner, Geschäftsführer von TransGourmet Seafood aus Bremerhaven: „Der Erfahrungsaustausch und das Get-together sind wichtige Argumente für uns, an der Messe teilzunehmen. In Bremen trifft sich die Fischwelt – darum sind wir gern dabei.“ Für ihn zählen aber auch die regionale Nähe und die Grundkonzeption der fish international: „Als deutscher Anbieter, der seine Kunden in der Bundesrepublik hat, glauben wir an das Konzept einer Messe für hiesige Händler und Verbraucher.“

Die fish international findet statt vom 12. bis 14. Februar in den Hallen 4 und 5, mehr Informationen gibt es unter www.fishinternational.com

12.-14. Februar 2012
fish international
Die Fischmesse in Deutschland
Messe Bremen
Tel: 0421 3505 260
E-Mail: info@fishinternational.de
Internet: www.fishinternational.de

Herkunft des Fisches immer wichtiger

Herkunft des Fisches immer wichtiger

fish international 2010 widmet sich in der Messe Bremen der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Auch bei der fish international 2010. Die Fachmesse stellt vom 21. bis 23. Februar 2010 Nachhaltigkeit bei der Beschaffung, bei Verarbeitung und Logistik sowie in Handel und Gastronomie in den Mittelpunkt. Die Messe gliedert sich in die vier Ausstellungsbereiche Trading Market, Processing, Point of Sale und Logistics, durch die sich der Schwerpunkt Nachhaltigkeit wie ein roter Faden zieht. „Inhaltlich gibt es einiges Neues, wir haben aber auch Bewährtes von 2008 wieder aufgenommen und weiterentwickelt“, erläutert Sabine Wedell, Projektleiterin bei der Messe Bremen. So wird eine Schulung für Thekenmitarbeiter zum Thema Nachhaltigkeit angeboten. Außerdem neu: Die „Food Quality and Safety Area“, wo sich alles um Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement dreht.

Fachbesucher aus Fischgroß- und Einzelhandel, Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie, Importeure, Exporteure, Broker und Fischverarbeiter kommen nach Bremen, um sich über neue Produkte, Trends und brandaktuelle Themen zu informieren und zu diskutieren. Aus 40 Ländern kamen zur vergangenen fish international die Aussteller. Noch internationaler ging es bei den Besuchern zu: 11.400 Fachbesucher aus 58 Nationen besuchten die Messe. Einen immer wichtigeren Stellenwert nimmt dabei Osteuropa ein: 2008 waren fünf Länder Osteuropas unter den Top 10 bei den Besucherzahlen: Polen, Rumänien, die Russische Föderation, Litauen und die Ukraine. „Der osteuropäische Markt gewinnt in der Branche zunehmend an Bedeutung“, berichtet Wedell. „Für die Messe 2010 haben sich bereits wieder zahlreiche Aussteller und Besucher aus Osteuropa angekündigt.“

Aus Deutschland wird beispielsweise die Rewe-Großverbraucher-Service GmbH mit einer noch größeren Ausstellungsfläche als 2008 vertreten sein. „Wir haben unsere Fläche deutlich vergrößert und werden bei der fish international auf rund 400 Quadratmetern unser komplettes Sortiment an Fisch und Seafood präsentieren“ kündigt Ralf Forner, Geschäftsführer Gastronomie und Einzelhandel Rewe-Großverbraucher-Service GmbH, an. „Als Newcomer in diesem Bereich wollen wir unsere Entwicklung zeigen. Daher stellen wir ein umfassendes Angebot vor – von Thekenprodukten über Lösungen für die Gemeinschaftsverpflegung wie Frischfischportionen bis hin zu SB-Produkten. Wir werden unsere Kunden aus der Gastronomie, der Gemeinschaftsverpflegung, dem Lebensmitteleinzelhandel und dem Fischfachhandel gezielt einladen und freuen uns darauf, diese in Bremen willkommen zu heißen.“

Großen Anklang fand im Jahr 2008 die Sonderschau Fischfachhandel. Grund genug hier anzuknüpfen: Auf der rund 600 Quadratmeter großen Fläche präsentieren die beteiligten Unternehmen ihre Produkte und beispielhafte Thekenkonzepte – eine gute Gelegenheit, nicht nur sein Angebot zur Schau zu stellen, sondern auch mit der Branche in Kontakt zu kommen. Für das Verkaufspersonal hat die fish international noch eine Neuerung in petto. 2010 gibt es auf der Messe erstmals eine Thekenschulung für LEH-Mitarbeiter. Das Seminar beantwortet Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit: Was bedeutet Nachhaltigkeit bei Seafood? Was ist MSC? Was ist BIO-Fisch? Dies und vieles mehr wird im Workshop geklärt. In der Branche stößt das Angebot auf positive Resonanz. „Nachhaltigkeit ist für uns ein zentrales Thema. Für viele Kunden spielt das mittlerweile bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Unsere Mitarbeiter müssen daher auf Kundenfragen angemessen reagieren können“, berichtet Volker Künne, Category Manager Frischfisch bei der real,- SB-Warenhaus GmbH. „Deshalb freue ich mich sehr, dass auf der nächsten Messe eine Schulung für Thekenkräfte zum Thema Nachhaltigkeit angeboten wird. Wir werden auf jeden Fall dafür sorgen, dass unsere Mitarbeiter von derartigen Weiterbildungsangeboten profitieren können.“

Außerdem neu auf der fish international: die „Food Quality and Safety Area“. „Dort findet man moderne und bereits bewährte Technologien, die das Qualitätsmanagement erleichtern. Besucher haben in der ‚Food Quality and Safety Area’ die Möglichkeit, sich kompakt über Qualitätssicherung und Lebensmittelsicherheit zu informieren und mit Fachleuten auszutauschen“, erklärt Dr. Boris Oberheitmann, Geschäftsführer der Sequid GmbH und der Q-Bioanalytic GmbH. Wissenschaftler, Labore, Zertifizierungsagenturen, Berater und Produzenten aus dem Bereich Lebensmittelsicherheit werden demonstrieren, wie Qualitätsmanagement und Produktsicherheit in Bezug auf Fisch als hochsensibles, lebendiges Lebensmittel wirtschaftlich umgesetzt werden können.

Ein weiterer Bereich widmet sich ausführlich dem Indoor-Fishfarming. Hier präsentieren die Aussteller Produktalternativen aus nachhaltiger Aquakultur. „Dieser Bereich ist auch sehr interessant für Fischein- und verkäufer“, erklärt Wedell. „Hier werden der aktuelle Stand der Technik präsentiert, Produkte gezeigt und Produzenten stellen sich vor.“ Im begleitenden Vortragsprogramm gehen Praktiker und Experten aktuellen Fragen rund um das Indoor-Fishfaming auf den Grund: Ist Indoor-Fishfarming als verbrauchsnahe Fischproduktion eine Perspektive für die Fischwirtschaft? Wie ist der Stand der Technik? Wie gut sind die Produkte – wie steht es um Nachhaltigkeit und Zertifizierungsmöglichkeiten? Welche Erfahrungen gibt es bereits im In- und Ausland? Für den wissenschaftlichen Teil haben sich die Veranstalter das Bremerhavener IMARE Institut für Marine Ressourcen GmbH ins Boot geholt.

2010 auch wieder vor Ort ist das Fisch-Informationszentrum mit seiner großen Schautheke. Dort stehen Wissenschaftler für Fachfragen und fachlichen Austausch zur Verfügung. „Die fish international in Bremen ist der Branchentreff, der weit über Deutschlands Grenzen hinaus die Fachleute anspricht und alle zwei Jahre in die Hansestadt holt“, sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen. „Hierher kommt man nicht nur, um neue Produkte und Entwicklungen kennen zu lernen und zu präsentieren, sondern auch für persönliche Treffen und fachlichen Austausch. Hier auf der Messe werden weit über Landesgrenzen hinaus Geschäfte gemacht, was zu zufriedenen Ausstellern und Besuchern führt – und das freut uns als Veranstalter natürlich ganz besonders.“

Die fish international findet von Sonntag, 21. Februar, bis Dienstag, 23. Februar 2010, in den Hallen 5, 6 und 7 der Messe Bremen statt. Weitere Informationen gibt es online unter www.fishinternational.com .

SlowFisch 2009

Die Kultur des guten Essens und Trinkens pflegen

Zweite SlowFisch vom 6. bis 8. November 2009 in der Messe Bremen

Volle Hallen, interessierte Besucher, begeisterte Aussteller – das war die SlowFisch im vergangenen Jahr. Viele Aussteller waren so angetan von der Premiere der Slow-Food-Messe im Norden, dass sie sich gleich für die Fortsetzung angemeldet haben. Und so heißt es von Freitag, 6. November, bis Sonntag, 8. November 2009, wieder „entdecken, genießen, bewahren“ in der Messe Bremen, wenn zum zweiten Mal die SlowFisch ihre Tore öffnet. Die Messe für bewusste Genießer bietet gemäß dem Slow-Food-Leitsatz „Genießen mit Verstand“ regionale, traditionelle Erzeugnisse an, die nachhaltig produziert und fair gehandelt werden.

„Wir hatten eine gelungene SlowFisch-Premiere. Die Besucher haben neue Produkte entdeckt und sich ausführlich informiert. Das hat auch den Ausstellern Spaß gemacht. Sie waren mit der Resonanz sehr zufrieden“, erinnert sich Sabine Wedell, Projektleiterin der SlowFisch bei der Messe Bremen. „Viele von ihnen haben gleich nach der Messe gesagt, dass sie sich schon auf die nächste SlowFisch freuen.“ Dort werden sie sich auf dem Marktplatz präsentieren und die Besucher können alltägliche, aber auch außergewöhnliche Produkte kennen lernen, verkosten und natürlich auch kaufen. Im Mittelpunkt der SlowFisch stehen Fisch und Meeresfrüchte. Dazu gibt es alle weiteren Produkte wie Beilagen, Gewürze, Wurst, Wein, Bier, aber auch Kaffee, Süßes und andere Delikatessen.

„Gut, sauber, fair – nach diesen Kriterien suchen wir die bei uns angebotenen Produkte aus“, so Wedell. „Das heißt, die SlowFisch-Aussteller präsentieren natürliche Produkte, die frei sind von chemischen Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärker und künstliche Aromen. Schließlich hat sich Slow Food, und damit auch die SlowFisch, der Pflege der Kultur des guten Essens und Trinkens verschrieben. Wer hier ausstellen möchte, muss die Slow-Food-Kriterien erfüllen und besondere, auf handwerkliche Art hergestellte Produkte mitbringen.“ So können SlowFisch-Besucher Austern und Muscheln probieren, die von Hand im Wattenmeer gesammelt werden, oder umweltschonend gefischten Wildlachs und Lachskaviar aus Alaska. Und weil Fisch ja bekanntlich schwimmen muss, gibt es begleitende Weine zum Beispiel von Stilecht, einem Zusammenschluss junger Winzer aus Rheinland-Pfalz.

Probieren können die Besucher aber nicht nur an den einzelnen Ständen auf dem Marktplatz, sondern auch bei den Geschmackserlebnissen, einer Slow-Food-Spezialität. Geschmackserlebnisse sind geführte Verkostungen, bei denen die Erzeuger selbst den Teilnehmern Hintergründe und Besonderheiten – von der Herstellung bis zu den geschmacklichen Eigenarten – der Produkte erklären, die sie sich gerade auf der Zunge zergehen lassen. So können Genießer und Liebhaber des guten Essens traditionelle Produkte aus ganz neuen Blickwinkeln erleben und ungewöhnliche Geschmacksvarianten und Kombinationen ausprobieren. Außerdem laden Sterneköche zum Zuschauen und Probieren ein – und werden sicher auch den einen oder anderen Profitipp zur Fischzubereitung verraten.

Das SlowFisch-Vortragsprogramm umfasst unter anderem die Themen Gesundheit, Umweltverträglichkeit, Bestandssicherung und Regionalität und berichtet von Produkten und ihren Geschichten. Fischer, Wissenschaftler und Vertreter von Umweltschutzorganisationen werden zusammenkommen und rund um den Fisch diskutieren, argumentieren und erklären. Hinzu kommt das Programm für die Kinder: Ein Vortrag, der die Lebenswelt der Fische erklärt, ein Lachs, der aus seinem Leben erzählt, und ein Ratespiel sorgen für Abwechslung. Und wer will, kann auch selbst zum Kochlöffel greifen und Fisch zubereiten.

Ihre kulinarischen Besonderheiten und Spezialitäten stellen einzelne Regionen vor. Vielleicht entdeckt dort – oder bei der gleichzeitig stattfindenden Messe ReiseLust – so mancher Messebesucher auch sein nächstes Urlaubsziel. Zu einem Wochenende rund um Reise und Genuss lädt die SlowFisch gemeinsam mit den Messen ReiseLust und Caravan ein. 2008 kamen insgesamt 25.953 Besucher zu allen drei Veranstaltungen. SlowFisch, ReiseLust und Caravan finden vom 6. bis 8. November 2009 in der Messe Bremen statt.

Ein Ticket gilt für alle Veranstaltungen. Weitere Informationen unter www.slowfisch-bremen.de

Neu in Bremen: Geschmackserlebnis Fisch – Messe „SlowFisch“

Messe „SlowFisch“ lockt Interessierte in die Freie Hansestadt

Vom 7. bis 9. November 2008 feiert in der Messe Bremen die SlowFisch Premiere. Die Veranstaltung findet in enger Kooperation mit Slow Food Deutschland e.V. und der Messe Stuttgart – Heimat der deutschen Slow Food Messe – statt. „Wir rechnen mit rund 10.000 Besuchern“, sagt Projektleiterin Sabine Wedell von der Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. „Denn immer mehr Menschen achten auf eine verantwortungsbewusste Ernährung und auf Qualität bei der Herstellung von Lebensmitteln. Und genau darum geht es ja auch bei Slow Food.“

Slow Food steht für Nachhaltigkeit, regionale Vielfalt, traditionelle Herstellung und natürliche Lebensmittel. Bewusstes Genießen und Erleben des Geschmacks mit all seinen Sinnen zeichnet Slow Food Veranstaltungen aus. Auch in Bremen heißt es: genießen mit Verstand. Und was bietet sich im Norden mehr an als Fisch? „Mit Fisch kennen wir uns bestens aus“, erklärt Wedell. „Als Veranstalter der Fachmesse ‚fish international’ haben wir hier hervorragende Kontakte. Die SlowFisch widmet sich aber nicht nur dem Geschmackserlebnis Fisch, sondern stellt auch andere Produkte aus dem Meer vor und Nahrungsmittel, die zu einem guten Fischmenü gehören – von Gewürzen über Beilagen bis hin zum passenden Getränk.“

Dies und noch viel mehr finden Besucher der SlowFisch auf dem Marktplatz. Hinzu kommt ein Forum mit zahlreichen Vorträgen und Diskussionen zum Thema Fisch, und für die kleinen Gäste gibt es ein Kinderprogramm. Nicht fehlen dürfen die so genannten Geschmackserlebnisse, bei denen die Besucher die Speisen unter Anleitung von Experten verkosten und so die Spezialitäten bewusster wahrnehmen.

Die präsentierten Produkte werden streng nach Slow-Food-Kriterien ausgewählt: Zum Beispiel dürfen Fische nicht aus gefährdeten Beständen stammen. Die Produkte müssen unter fairen Bedingungen umwelt- und artgerecht erzeugt oder gefangen werden. Sie sollten weitestgehend handwerklich aus regionalen Rohstoffen hergestellt sein. Handwerklich geht es auch bei der traditionellen Matjesherstellung zu. Das Ergebnis können Besucher der SlowFisch probieren. Zudem werden Austern aus verschiedenen Regionen dem Bremer Publikum vorgestellt. Und es ist ein Geschmackserlebnis mit dem Edelkrebs geplant, der auch als Europäischer Flusskrebs bekannt ist.

Entsprechend dem Motto „entdecken – genießen – bewahren“ werden Besucher aller Altersgruppen an die Produkte aus Meer- und Süßwasser herangeführt. „Wir wollen, dass unsere Besucher Spaß am Genuss von Fisch haben und die Vielfalt der Zubereitung kennen lernen“, so Wedell. Dabei setzt sie auch auf Unterstützung durch die Convivien, die regionalen Slow-Food-Gruppen: „Deutschlandweit gibt es in den Convivien so viele spannende Produkte. Die SlowFisch ist eine gute Plattform, um regionale Köstlichkeiten vorzustellen.“

Die SlowFisch öffnet am 7. bis 9. November 2008 in der Messe Bremen ihre Tore. Besucher der SlowFisch erhalten freien Zutritt zu den zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen „ReiseLust“ und „CARAVAN“. Weitere Informationen gibt es unter www.slowfisch-bremen.de