Bauli Panettone

Alle Jahre wieder: Der traditionsreiche Panettone kehrt zurück in die Supermarktregale

Weihnachtszeit ist Panettone-Zeit, ganz besonders in Italien. Aber auch in Deutschland ist das traditionelle winterliche Gebäck immer beliebter. Der kegelförmige Kuchen aus leichtem Weizensauerteig mit kandierten Früchten und Rosinen ist vergleichbar mit unserem Christstollen. Führender Hersteller ist Bauli und in der Vorweihnachtszeit ist der legendäre Panettone wieder in den Supermärkten zu finden.

Ob an Weihnachten als Festtagsspezialität oder an Silvester als Glücksbringer, der traditionsreiche Panettone spielt in Italien an Feiertagen aber auch davor eine große Rolle. Neben vielen individuellen, generationsübergreifenden Familienrezepten gibt es auch zahlreiche namhafte Hersteller für Panettone. Besonders erfolgreich ist das in der dritten Generation geführte Familienunternehmen Bauli. Es wurde 1922 von Ruggero Bauli gegründet, der sein Gebäck zunächst per Hand in seiner Bäckerei nahe Verona gefertigt hat. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde schnell klar, dass er seine Produktion größer ausbauen musste. Der Panettone von Bauli wurde in kürzester Zeit in ganz Italien berühmt. Heute gehört Bauli auch in Deutschland in der Vorweihnachtszeit und zu Weihnachten auf den Tisch.

Der große Erfolg ist sicher dem über viele Generationen gehüteten Geheimrezept zu verdanken. Die Herstellung des Fruchtkuchens ist nämlich sehr individuell und unglaublich aufwendig. Es kann bis zu 40 Stunden in Anspruch nehmen, einen klassischen Panettone herzustellen. Das Ergebnis überzeugt, denn im Vergleich zum Christstollen ist der Panettone besonders luftig und weich und entfaltet seinen besonderen Geschmack durch die einzigartige Mischung aus getrockneten und kandierten Früchten.

Die Geschichte des süßen Kuchens ist bis heute umstritten. Wo viele an die Legende mit dem Küchenjungen Toni glauben, der aus der Not heraus seinem Fürsten ein süßes Brot aus Teigresten und Trockenfrüchten servierte, das alle Pane de Toni nannten und das über die Jahre zu Panettone wurde, sind sich andere sicher, dass Panettone schon viel früher von lombardischen Familien für Weihnachten gebacken wurde. Wie Panettone auch nun immer entstanden ist, er wird von der Lombardei bis Sizilien in der Winterzeit noch heute als Dessert und auch über italienische Grenzen hinaus als süßer Kuchen gegessen. Vor Weihnachten ist der Panettone von Bauli fast überall im deutschen Einzelhandel erhältlich und liegt preislich bei zehn Euro.

Früchtebrote

Früchtebrote haben eine lange Tradition

In der Vorweihnachtszeit sind würzig-süße Früchtebrote eine gesunde Alternative zu Plätzchen und Co. Denn sie versorgen den Körper mit wertvollen Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen, aber auch reichlich Energie – pro 100 g rund 300 kcal.

Das dunkelbraune Kletzenbrot oder Hutzelbrot ist eines der ältesten Weihnachtsgebäcke und vor allem im bayerischen und schwäbischen Raum verbreitet. „Hutzeln“ und „Kletzen“ sind Dörrbirnen, die früher in der Nachhitze des Backofens getrocknet und auf diese Weise für den Winter haltbar gemacht wurden. Die Bauern bereiteten das Früchtebrot ohne Honig oder Zucker und nur mit Birnen zu. Heute werden auch andere Trockenfrüchte wie getrocknete Apfelringe, Feigen, Datteln, Rosinen, Aprikosen und Pflaumen verwendet. Exotisch wird es mit Kokoschips, Cranberrys, getrockneter Papaya und Mango. Auch Haselnüsse, Wal- und Paranüsse, Mandeln und Cashewkerne dürfen nicht fehlen. Weihnachtsgewürze wie Zimt, Ingwer, Anis und geriebene Zitronenschale geben der Spezialität das besondere Aroma. In manchen Rezepten gehört auch noch ein Schuss Rum, Sherry oder Orangensaft in den Teig.

Die älteste Form der Herstellung ist, die Früchte in den Brotteig einzubacken. Dafür wird das Dörrobst über Nacht in wenig Wasser eingeweicht und am nächsten Tag zerkleinert. Dann vermengt man die Früchte mit der Einweichflüssigkeit, dem Hefeteig und den Gewürzen. Die Zugabe von Zucker ist nicht notwendig, da die Früchte ausreichend für Süße sorgen. Die Masse lässt sich zu kleinen länglichen Laiben formen beziehungsweise in eine Kastenform füllen. Nachdem der Teig mindestens eine Stunde geruht hat, kann man ihn im Ofen dunkelbraun backen. Am besten schmeckt der Adventsklassiker, wenn man ihn einige Tage durchziehen lässt. Luftdicht verpackt und an einem dunklen Ort gelagert, sind die nahrhaften Brote mehrere Wochen haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Bratapfel

In der Vorweihnachtszeit ist der Bratapfel eine gesunde und leckere Alternative zu Lebkuchen, Christstollen und Plätzchen. Die heißen Früchte können im Ofen, aber auch einfach und schnell in der Mikrowelle zubereitet werden.

Für die winterliche Köstlichkeit eignen sich am besten feste, säuerliche Apfelsorten wie der rote Boskoop, Cox Orange oder Gravensteiner. Ursprünglich wurde der gewaschene Apfel ganz im Ofen gebacken bis die Schale aufplatzt und anschließend mit etwas Zucker und Zimt bestreut. Heute wird in der Regel das Kerngehäuse mit einem spitzen Messer oder einem Apfelausstecher entfernt.

In den Hohlraum kann man ganz nach Geschmack unterschiedliche Zutaten geben: zum Beispiel geröstete Mandelblättchen, Haselnüsse, Rosinen, Korinthen, Müsli und etwas Honig. Auch Marzipan und Nougat, Pflaumenmus, ein Schuss Rum und weihnachtliche Gewürze wie Zimt und Nelken können den Bratapfel verfeinern. Mit Butterflöckchen wird der Apfel nicht zu trocken. Für einen „Käsekuchen-Bratapfel“ gibt man Quark, Eigelb, Vanillezucker und getrocknete Cranberrys in das Innere. Schinkenwürfel mit Zwiebeln oder Camembert mit Speckstreifen – herzhafte Füllungen sind eine interessante Alternative und bestechen durch die Kombination aus Süß und Pikant.

Das gefüllte Obst wird in einer feuerfesten Form im Ofen bei 160 Grad etwa 30 bis 40 Minuten gebacken. Wenn die Schale aufplatzt, ist der Apfel fertig. Falls es schnell gehen muss, klappt es auch in der Mikrowelle: Je nach Größe werden ein bis zwei Äpfel in einer Schüssel für drei bis fünf Minuten bei 600 Watt erwärmt und anschließend zwei Minuten stehen gelassen. Die heißen Früchte lassen sich wunderbar mit Vanille- oder Weinschaumsoße, einer kleinen Portion Vanilleeis oder gerösteten Esskastanien kombinieren.
Heike Kreutz, www.aid.de

Walnüsse

In der Vorweihnachtszeit sind Walnüsse besonders gefragt. Die Königin der Nüsse schmeckt pur und kandiert als Knabberei, in Plätzchen und Lebkuchen, im Früchtebrot und zu Bratapfel mit einer Orangen-Vanille-Soße. Sie ist der passende Begleiter zu vielen weihnachtlichen Zutaten wie Zimt, Vanille, Honig, Schokolade und Marzipan. Aber auch pikante Speisen lassen sich mit Walnüssen veredeln. Die kleinen Kraftpakete verfeinern herzhafte Salate, Chutneys, Pasta und Risotto sowie Soßen zu Wild, Lamm und Geflügel. Mit würzigem Käse kombiniert ist die Walnuss ein guter Abschluss für ein Menü. Das typische Aroma lässt sich intensivieren, indem man die klein gehackten Nüsse bei mittlerer Hitze ohne Zugabe von Fett in der Pfanne anröstet, bis sie gleichmäßig mittelbraun gefärbt sind. Zu heiß dürfen die Kerne allerdings nicht sein, da sie ansonsten bitter werden.

Die Walnuss hat einen hohen Nährwert und ein sehr gesundes Fettsäureprofil. Sie enthält reichlich Alpha-Linolensäure, eine essenzielle Omega-3-Fettsäure, die sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirkt. Zudem ist die Nuss reich an Vitamin B und E, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Fluor sowie wertvollen sekundären Pflanzenstoffen.

Ursprünglich ist die echte Walnuss ( Juglans regia ) in Südosteuropa und in Mittelasien beheimatet. Hauptanbaugebiete sind USA (Kalifornien) und China, in Europa Frankreich, Griechenland und Italien. Ware aus Deutschland stammt überwiegend aus dem Streu- sowie Hausgartenbau und wird in Hofläden und auf dem Wochenmarkt vertrieben.

Die Walnuss ist ein eindrucksvoller Baum mit einem Kronendurchmesser von 8 bis 12 Metern und einer Höhe von 15 Metern. Nicht nur die Früchte, sondern auch das edle Holz ist sehr gefragt. Erst nach fünf bis sieben Jahren trägt der Baum das erste Mal reichlich Nüsse. Die Ernte findet zwischen August und November statt. Wenn die grünen Fruchthüllen aufplatzen, ist der Nusskern reif. Nach der Ernte werden die Nüsse getrocknet, damit sie lagerfähig sind.

Achten Sie beim Einkauf auf hochwertige Ware. Die Schale muss unverletzt sein und die Nüsse dürfen nicht schimmlig sein. Kühl, dunkel und trocken aufbewahrt sind frische Walnüsse rund ein Jahr haltbar. Ganze und halbe Kerne sollte man am besten in einer Frischhaltedose luftdicht verschlossen im Kühlschrank lagern oder einfrieren.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weihnachtsmärkte der Metropolregion Hamburg

Nicht nur in der Hamburger City ist es zur Weihnachtszeit auf den insgesamt 15 Weihnachtsmärkten besonders romantisch, auch das Hamburger Umland mag es dann gern festlich und abwechslungsreich. Von den historischen Altstädten Lübecks, Lüneburgs und Stades über die maritim angehauchten Märkte in Cuxhaven, Glückstadt und Heide bis zu einigen Geheimtipps wie dem barocken Ludwigslust und dem Hundertwassser-Bahnhof in Uelzen – die Metropolregion Hamburg bietet eine stimmungsvolle Vorweihnachtszeit, von der Lüneburger Heide über die Elbe bis nach Holstein. Die Hamburg Tourismus GmbH (HHT) bietet dazu zentral gelegene Übernachtungsmöglichkeiten in Hamburg an, von denen aus man bequem in die Region starten kann.

Weihnachten maritim: Weihnachtsmärkte in Nordseenähe
Im ehemaligen Hamburger Außenposten an der Elbmündung, dem Cuxhavener Stadtteil Ritzebüttel, wird vom 29. November bis zum 30. Dezember der „Weihnachtszauber am Schloss“ gefeiert: Vor der Kulisse des Schlosses Ritzebüttel locken in den Adventswochen ein klassischer Weihnachtsmarkt und der „Park der Sterne“, in dem sich die Besucher von einer außergewöhnlichen Lichtinszenierung verzaubern lassen können (www.tourismus.cuxhaven.de). Auf der anderen Elbseite gründete der dänische König Christian IV. schon um 1600 den Hafen und das Städtchen Glückstadt als Konkurrenz zum damals übermächtigen Hamburger Hafen. Daher geht es in der holländisch anmutenden Kleinstadt in der Vorweihnachtszeit eher maritim zu: Unter dem Motto „Glückstädter Sternenzauber“ können die Besucher vom 29. November bis Weihnachten Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Basare, Theater, Kinderangebote, festliche Menüs und vieles mehr genießen (www.glueckstadt-tourismus.de). Das in Richtung Nordsee gelegene Heide bietet die „Dithmarscher Weihnachtswelt“ vom 25. November bis 23. Dezember neben vielen Buden mit Geschenkartikeln, Leckereien und Getränken auch eine große Eisbahn (www.heide.de).

Weihnachten im historischen Ambiente: hanseatische Klassiker in Lübeck, Lüneburg und Stade
Dort die Adventszeit genießen, wo schon die Buddenbrooks über das Pflaster wandelten: Vom 25. November bis Ende Dezember verwandelt sich die zum UNESCO Weltkulturerbe zählende, mittelalterliche Altstadt von Lübeck in eine stimmungsvoll beleuchtete Weihnachtskulisse mit acht verschiedenen Weihnachts- und Kunsthandwerkermärkten (www.luebecker-weihnachtsmarkt.de). Ebenfalls pünktlich zur Adventszeit legt auch die alte Salz- und Hansestadt Lüneburg ihr Festgewand an: Die Giebel der historischen Häuser erstrahlen im Lichterglanz und verbreiten eine festlich-vorweihnachtliche Stimmung. Auch das historische Rathaus und die Stadtkirchen werden zur Weihnachtszeit illuminiert, und auf der Spitze des Lüneburger Wasserturms prangt als Krone ein riesiger Adventskranz mit einem Durchmesser von dreizehn Metern. Ein stimmungsvoller Geheimtipp ist der Historische Christmarkt rund um die Michaeliskirche am 7. und 8. Dezember: ein stiller Markt, der alljährlich die Besucher in die Zeit der Renaissance entrückt und ihnen noch echte weihnachtliche Vorfreude vermittelt, fern von üblicher Lichterflut und Klangkommerz (www.lueneburg.de). Der Stader Weihnachtsmarkt an der Unterelbe gilt als einer der ältesten Märkte Norddeutschlands und besticht durch seine spektakuläre Kulisse: Pferdemarkt, Fischmarkt und die historische Altstadt erstrahlen im Licht und versetzen die Besucher in vergangene Zeiten zurück. Während der Vorweihnachtszeit ab dem 25. November und bis zum 29. Dezember lädt Stade seine Gäste zum gemütlichen Einkaufsbummel und schwedisch inspirierten – die Hansestadt gehörte einige Jahre zum schwedischen Königreich – Aktionen in die verwinkelten Altstadtgassen ein (www.stade-tourismus.de).

Weihnachtliche Geheimtipps: barockes Ludwigslust und Hundertwasser in Uelzen
Darf es zu Weihnachten etwas ganz Besonderes sein? Dann auf nach Ludwigslust in Westmecklenburg: Der barocke Adventsmarkt auf dem Alexandrinenplatz verzaubert seine Besucher vom 28. November bis zum 1. Dezember mit Märchenwald, Weihnachtssingen und dem traditionellen Nussknacker-, Bauern- und Kunsthandwerkermarkt. Barock kostümierte Schausteller verleihen diesem Adventsmarkt ein ganz besonderes Flair (www.stadtludwigslust.de). Ähnlich künstlerisch geht es zu Weihnachten auch in der Heidestadt Uelzen zu: Die Stadt verwandelt sich mit ihrem „Hundertwasser-Bahnhof“ im Advent in eine glitzernde Weihnachtswelt. Im Mittelpunkt steht das Alte Rathaus, dessen Fassade einen übergroßen Adventskalender darstellt. Allabendlich wird hier das „Fensteröffnen“ mit Weihnachtsgeschichten und Gesang zelebriert (www.uelzenerweihnachtszauber.de).

Weihnachtliche Angebote der Hamburg Tourismus GmbH
Wer gleich mehrere Weihnachtsmärkte in der Metropolregion Hamburg entdecken möchte, übernachtet am besten zentral in Hamburg. Die Spezialisten der HHT bieten für jedermann das passende Bett in City- und Bahnhofsnähe. Buchung und Information telefonisch unter +49 (0) 40 300 51 720 oder online unter www.hamburg-tourismus.de. Und wer gleich den Jahreswechsel im Norden verbringen möchte, bucht die Silvesterpauschale der HHT. Das Angebot ab 299 Euro p. P. beinhaltet zwei Übernachtungen inklusive Frühstück und bietet als Höhepunkt einen Silvesterabend auf dem Fahrgastschiff MS COMMODORE mitten im durch Feuerwerk erleuchteten Hamburger Hafen. Für das leibliche Wohl sorgt ein Silvesterbuffet mit kalten und warmen Speisen. Zusätzlich kann mit der Hamburg CARD drei Tage lang die Hansestadt und ihr Umland erkundet werden.

Weitere Informationen zur Metropolregion Hamburg finden sich im Internet unter www.metropolregion.hamburg.de

Weihnachtssmärkte in Budapest

Doch nicht nur der traditionelle Weihnachtsmarkt zieht alljährlich viele Besucher an – In der Vorweihnachtszeit werden in ganz Budapest größere und kleinere Adventsmärkte veranstaltet – Wir kennen (fast) alle

Der traditionelle Weihnachtsmarkt wird in diesem Jahr bereits zum 14. Mal auf dem Vörösmarty Platz, der als schönster Platz der Innenstadt gilt, veranstaltet. Vom 16. November bis zum 24. Dezember 2012 werden etwa 600.000 Besucher erwartet. Als Hauptattraktion gilt der riesige Adventskalender, zu dem die Fassade der traditionsreichen Konditorei Gerbeaud verwandelt wird.

Zum Stöbern und Verweilen laden zahlreiche Holz-Pavillons ein. Mehr als
100 Kunsthandwerker bieten hier ihre Produkte aus regionalen Materialien an. Schmuck, Volkskunst und Kunstgewerbe werden vorab von der Jury des „Bundes der Volkskunstvereine“ strengstens unter die Lupe genommen. Auch kulinarisch hat der Markt einiges zu bieten. Neben frisch gebackener Hefespindel namens Kürtőskalács, lassen Lángos, Strudel, traditionelle Gerichte aus dem Backofen sowie Bratenspezialitäten und würziger Glühwein allen Feinschmeckern das Wasser im Munde zusammen laufen. Der Weihnachtsmarktbecher gilt als beliebtes Sammlerobjekt und wird jedes Jahr neu gestaltet.

In der Nähe vom Oktogon, am Liszt Ferenc tér, bieten Künstler und Händler aus dem In- und Ausland an etwa 35 verschiedenen Ständen ihre Kreationen an. Diese inspirieren die Besucher zu zahlreichen Geschenkideen. Die vielen Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein.

Auch im jüdischen Viertel, in der Gozsdu Passage, erfreuen sich Interessierte vom 25. November bis 24. Dezember an den Produkten lokaler Künstler und Designer. Auf einer parallel stattfindenden Ausstellung werden verschieden Weihnachtsbäume aus aller Welt präsentiert.

http://www.budapestinfo.hu/index.php?id=budapester-weihnachtsmarkt

Ingwer in der Vorweihnachtszeit

Vielseitige Knolle

In der Weihnachtsbäckerei darf Ingwer nicht fehlen. Die fruchtig-scharfe Knolle verfeinert Plätzchen, Lebkuchen oder Spekulatius und sorgt mit ihrem Duft für vorweihnachtliche Stimmung. Auch in Sirup eingelegte Ingwerstücke, sogenannte Ingwerpflaumen, sind eine beliebte Leckerei. Ein Adventsklassiker ist saftiges Früchtebrot mit Feigen, Datteln, Rosinen, gehackten Mandeln und frischem Ingwer. Das würzige Aroma der Knolle harmoniert aber auch zu pikanten Speisen wie einer Möhren-Birnen-Suppe oder einem weihnachtlichen Sauerbraten mit Rosinen.

Ingwer ist eine schilfartige Pflanze, die überwiegend in Indien und China angebaut wird. Als Speicherorgan werden unter der Erde Knollen (Rhizome) gebildet. Sie sehen zwar aus wie Wurzeln, sind aber verdickte Sprossachsen – also die Verbindungen zwischen Wurzel und Blättern – und dienen der Pflanze zur Speicherung von Nährstoffen.
Ingwer regt den Appetit an und fördert die Verdauung. In der kalten Jahreszeit wärmt die exotische Knolle von innen und soll Erkältungen vorbeugen. Für heißen Ingwertee wird ein daumengroßes Stück Knolle geschält, in dünne Scheiben geschnitten und mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen. Nach 10 bis 15 Minuten kann man das Getränk mit etwas Honig und Zitronensaft abschmecken und genießen. Achten Sie beim Einkauf auf qualitativ hochwertige Knollen, die an einer festen, glatten und glänzenden Haut zu erkennen sind. Zum Backen ist gemahlener Ingwer am besten geeignet.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weihnachtsplätzchen – very irish!

Rund um die Welt weihnachtet es bald wieder. Tradition und Brauchtum zur Weihnachtszeit sind von Land zu Land verschieden. Die Fülle traditioneller weihnachtlicher Rezepte ist schier unerschöpflich. Andere Bräuche, wie der Adventskalender, haben sich hingegen nahezu überall etabliert. Kerrygold hat zur Vorweihnachtzeit ebenfalls eine Vielzahl toller Geschenke für seine Fans: Hinter jedem Türchen des Kerrygold Online-Adventskalenders verbergen sich vom 01. bis zum 24. Dezember auf der Website tolle Preise für Groß und Klein. Weitere Informationen und eine tägliche Adventsüberraschung findet man unter www.kerrygold.de. Um die Vorweihnachtszeit gleich doppelt zu versüßen, präsentiert Alexandra Lang, die Pâtissière des Jahres 2010, fünf vorweihnacht-liche Leckereien von der grünen Insel.

Sehnsuchtsvoll wird der 1. Dezember erwartet, denn dann beginnt der Countdown der Vorweihnachtszeit. Es wird dekoriert, gesungen, gefeiert und vor allem geschlemmt, denn nie wird mehr gebacken als vor Weihnachten. Viele genießen Jahr für Jahr ihre Lieblingsrezepte, doch Weihnachtsrezepte auf der ganzen Welt bieten auch reichlich Abwechslung! Zu keinem anderen Fest existieren mehr traditionelle Rezepte. Alexandra Lang hat exklusiv für Kerrygold fünf irisch-deutsche Rezepte entwickelt, die den Adventskaffee noch beliebter machen. So wird die Vorweihnachtszeit dieses Jahr einmal „very irish“.

Rezept 1 – Dubliner Lebkuchen

Der Lebkuchen gehört mit seinen Gewürzen und dem verführerischen Aroma untrennbar zur Weihnachtszeit. Im Dubliner Lebkuchen werden Mehl, Zucker und gute Kerrygold Butter zusammen mit süßem Honig, knackigen Mandeln und feinem Lebkuchengewürz zu einem aromatischen Teig verarbeitet. Mit kleinen Kleeblättern verziert, geformt aus verbliebenem Teig, werden die runden Honigkuchen zur irischen Delikatesse.

Rezept 2 – Irische Christmas Cookies

Kekse und Plätzchen werden zur Weihnachtszeit einfach überall gebacken. Für die irischen Christmas Cookies werden geschmolzene Schokolade, Nüsse, Zimt und Eigelb mit Kerrygold Butter zu einer köstlichen Creme verrührt, der lockerer Eischnee untergehoben wird. Das luftige Gebäck wird in Quadrate geschnitten und mit einer süßen Puderzuckerglasur bestrichen.

Rezept 3 – Malloney`s Rosinenkekse

Eine ganz besonders delikate Versuchung bieten die Rosinen in Malloney`s Keksen. Sie werden 20 Minuten in Brandy eingelegt und dann in einen würzigen Teig aus Kerrygold Butter, Eiern, Zucker, Mehl und aromatischem Muskat gegeben. Die kleinen Teigbällchen werden einfach ausgebacken und können dann ihren unwiderstehlichen Duft im ganzen Haus verbreiten.

Weitere Rezeptideen, wie die feinen Nusstaler mit Kerrygold Butter, braunem Zucker, knackigen Nüssen und duftendem Zimt, oder auch die Knusperecken aus wertvollem Grieß, gemahlenen Haselnüssen und Orangenmarmelade, bieten weiteren Adventsgenuss der irischen Art.

Online-Gutschein-Shop der Althoff Hotel & Gourmet Collection

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit haben anspruchsvolle Genießer mit Stil die Möglichkeit, im Online-Gutschein-Shop der Althoff Hotel & Gourmet Collection Geschenkgutscheine zu erwerben: Das Grandhotel Schloss Bensberg und Schlosshotel Lerbach in Bergisch Gladbach, das Seehotel Überfahrt in Rottach-Egern, das Hotel Fürstenhof in Celle sowie das Hotel am Schlossgarten in Stuttgart bieten attraktive Gutschein-Angebote auf ihren jeweiligen Webseiten.

Wer sich noch nicht für ein konkretes Geschenk entschieden hat oder dem Beschenkten selbst die Wahl lassen möchte, hat die Möglichkeit einen Wertgutschein in Höhe von 25 bis 500 Euro zu erwerben. Optimal geeignet als Mitarbeitergeschenk oder Firmenpräsent ist der Wertgutschein in Höhe von 35 Euro, der speziell für Unternehmen aufgelegt wurde. Darüber hinaus wählen Interessierte aus einem breiten Gutschein-Angebot, das in fünf Kategorien – Arrangements, Beauty & Spa, Kulinarik, Gourmetrestaurant und Besondere Anlässe – unterteilt ist. Ob Hochzeit, Geburtstag, Weihnachten oder Valentinstag – hier finden sich individuelle Geschenke für jeden Anlass. Die exklusiven Momente in Form eines persönlichen Gutscheins können entweder ganz klassisch als Brief per Post oder via E-Mail verschickt werden. Statt Geschenkpapier wählen Gäste eines aus drei verschiedenen Bildern, das automatisch im Gutscheinformular erscheint. Gutscheine können sowohl per Kreditkarte als auch Lastschrift bezahlt werden.

Zu den Geburtstagsgutscheinen des Grandhotels Schloss Bensberg zählt unter anderem ein Freundinnen-Tag im Wert von 255 Euro. Freundinnen können sich einen Tag im ausgezeichneten Spa-Bereich mit Pool, Saunen und Dampfbädern verwöhnen lassen. Der Gutschein umfasst eine Körperanwendung nach Wahl (Körpermassage oder -peeling mit Packung, Shiatsu oder Lomi Lomi), eine NIANCE-Gesichtsbehandlung mit Produkten auf reiner Gletscherwasser Basis sowie eine Pediküre Royal. Speziell für Feinschmecker empfiehlt sich beispielsweise ein Gutschein für einen Gourmetabend im Elegant Nature Resort Seehotel Überfahrt am Tegernsee zum Preis von 428 Euro. Gäste genießen mit diesem Gutschein ein Fünf-Gänge-Menü inklusive Weinreise serviert von Zwei-Sterne-Koch Christian Jürgens im Gourmetrestaurant Überfahrt.

Weitere Informationen unter www.althoffhotels.com

Früchtebrote haben eine lange Tradition

Früchtebrote haben eine lange Tradition

Im Advent leckere und gesunde Alternative zu Plätzchen und Schokolade.

In der Vorweihnachtszeit sind würzig-süße Früchtebrote eine gesunde Alternative zu Plätzchen und Schokolade. Das dunkelbraune Kletzenbrot oder Hutzelbrot ist eines der ältesten Weihnachtsgebäcke und vor allem im bayerischen und schwäbischen Raum verbreitet. „Hutzeln“ und „Kletzen“ sind Dörrbirnen, die früher in der Nachhitze des Backofens getrocknet und auf diese Weise für den Winter haltbar gemacht wurden. Die Bauern bereiteten das Früchtebrot ohne Honig oder Zucker und nur mit Birnen zu. Heute werden auch andere Trockenfrüchte wie Feigen, Datteln, Rosinen, Aprikosen, Pflaumen und Nüsse verwendet. Weihnachtsgewürze wie Nelken, Zimt und Anis, aber auch Zitronat oder Orangeat geben der Spezialität das besondere Aroma.

Die älteste Form der Herstellung ist die, die Früchte in den Brotteig einzubacken. Dafür wird das Dörrobst über Nacht in etwas Wasser eingeweicht und am nächsten Tag zerkleinert. Dann vermengt man die Früchte mit der Einweichflüssigkeit, dem Hefeteig und den Gewürzen. Die Masse lässt sich zu kleinen Laiben formen oder in eine Kastenform füllen. Nachdem der Teig mindestens eine Stunde geruht hat, kann man ihn mit weißen Mandeln verzieren und im Ofen dunkelbraun backen.

Luftdicht verpackt und an einem dunklen Ort gelagert, sind die nahrhaften, saftigen Brote mehrere Wochen haltbar.