THE TABLE – Kevin Fehling

Höchste Auszeichnung im renommierten Guide Michelin für Kevin Fehling – Perrier-Jouët Lounge zeigt neue « Einblicke » in die Drei-Sterne Küche

Drei Sterne für Hamburg !
Der wichtigste Restaurantführer, der Guide Michelin, zeichnet Kevin Fehling nur drei Monate nach der Eröffnung seines neuen Restaurants „The Table – Kevin Fehling“, erneut mit den höchst begehrten und äußerst selten verliehenen
Drei-Michelin Sternen aus.

Ein absolutes Novum für die Hamburger Gastronomieszene, da diese Auszeichung, seit dem Erscheinen des Guides in den letzten 50 Jahren, keinem Hamburger Restaurant verliehen wurde.
Kevin Fehling bestätigt somit seine im Restaurant La Belle Epoque gezeigte Leistung und nimmt erneut seinen verdienten Platz unter den zehn besten Köchen Deutschlands ein.

Fehling möchte jedoch mehr sein als nur ein guter Gastronom, er will Neues schaffen und die Grenzen des Bekannten durchbrechen und erweitern.
Dafür ändert er vieles so radikal, dass oft von einem Aufbruch in eine neue Welt der Spitzengastronomie gesprochen wird. « Die Sterne liegen auf dem Teller », sagt Fehling und verzichtet im Restaurant auf vieles was bisher in vergleichbaren
Gourmet-Restaurants als unabdingbar galt. Die Wände zeigen den nackten Beton, als wäre man fast noch im Rohbau. Man verzichtet bewusst auf schwere Tischdecken und Silberbesteck, sogar auf jeglichen luxeriösen Prunk an den Wänden.
Es gibt nur einen Tisch, der die Küche gekonnt umkurvt und der bis zu 20 Gäste des Abends hautnah an der Kunst Fehlings und seiner Küchenmannschaft teilhaben lässt. Ein einmaliges Szenario, wenn seine hochkomplexen Gerichte mit einer
unglaublichen Präzision angerichtet werden. Die absolute Nähe zu den Köchen und dem Service, der durch den langjährigen Weggefährten, Sommelier & Restaurantleiter David Eitel, gefühlvoll und mit viel Charme geboten wird, ist in Deutschland
bisher einzigartig. « Ich möchte mit meinem Konzept neue internationale Maßstäbe setzen und in Hamburg eine weltoffene Kreativküche präsentieren », erklärt Kevin Fehling und möchte mit seinem Restaurant in der
Hafencity neben seinen treuen Stammgästen, auch eine neue Generation von Gourmets begeistern und gewinnen.

Wie viele Spitzenköche in der Welt arbeitet auch Fehling mit den handgeschmiedeten HAIKU Kuroushi Kochmessern von CHROMA Cnife .

Mit der Wahl des Champagnerhauses Perrier-Jouët als Partner, kommen die Gäste nicht nur in den Genuss von edlem Champagner zum Start der Menüfolge, sondern haben auch die Möglichkeit das tolle Ambiente von
The Table in der Perrier-Jouët Lounge zu erleben. Mit einem exklusiven und extra designten Perrier-Jouët « Table », befindet sich die Lounge auf der Empore über der Küche und bietet dem Gast somit einen weiteren,
bisher unbekannten Blick auf die Sterneküche.

Stephan Schmidt, Marketing Manager der Prestige Selection von Pernod Ricard Deutschland, fasst seine Begeisterung in Worte: « Wir gratulieren Kevin Fehling und seinem Team ganz herzlich zu drei Michelin-Sternen.
Es ist nicht nur eine fantastische Auszeichnung für Hamburg, sondern wertet die gesamte Gastronomieszene in Deutschland auf und wird auch international für Anerkennung und Aufmerksamkeit sorgen. Wir freuen uns sehr,
dass wir mit Perrier-Jouët aus unserer Prestige Selection, ein starker Partner dieses ganz besonderen Restaurants sein dürfen und den Gästen zu den kulinarischen Kreationen die passende Champagner Begleitung bieten können. »

www.thetable-hamburg.de/

Destina München

Bewusste Ernährung mit Genuss

An dem historischem Maximiliansplatz in München hat ein völlig neues Konzept Einzug gehalten: Mit dem Destina ist ein Restaurant entstanden, bei dem die Ernährung im Mittelpunkt steht und das für verschiedene Ernährungsanforderungen die passenden Speisen bietet.

Das Konzept des Destina ist einzigartig in München. Denn trotz gesunder Ernährung soll der Gast hier in erster Linie genießen können. Das Destina setzt auf eine bewusste und eher puristische Küche, die auf Proteine baut und auf Kohlehydrate und Zucker weitestgehend verzichtet und dennoch ohne Doktrin auskommt. Die Produkte entsprechen dabei selbstverständlich den höchsten qualitativen Ansprüchen und stammen von sorgfältig ausgesuchten Lieferanten. Neben einer gänzlich neuen Speisekarte, hat sich auch der Service im Destina grundlegend verändert und setzt auf ein erfahrenes Service-Team, dass sich um das Wohl der Gäste kümmert. Auf der Karte des Destina finden sich Speisen, die das Wohlbefinden der Gäste fördern, indem sie den Blutzuckerspiegel gleichbleibend halten, um Heißhunger vorzubeugen. Dabei soll sich der Koch und sein Team den Kopf über die richtige Ernährung zerbrechen. Die Gerichte wie z.B. Auberginencreme, Babymangold mit Pinienkernen, Seeteufel mit Safran oder Eiweißwaffeln versprechen den ganzen Tag gleichbleibende Energie und ein gutes Gewissen. Destina soll gut schmecken, sodass der Gast jederzeit das Gefühlt hat, er kann hier Gesundheit genießen. Schließlich ist Ernährung sehr individuell und soll zu persönlichen Momenten des Glücks beitragen. Der Gast, der glutenfrei, laktosefrei oder basisch isst, der Gast der Metabolic, Logi, Low Carb, Trennkost oder andere Ernährungsweisen berücksichtigt, Allergiker oder Vegetarier – jeder findet im Destina Speisen für sein Ernährungskonzept.

Der Name des Restaurants leitet sich von dem italienischen „destino“ ab und bedeutet Schicksal oder Haltestelle. Der Begriff ist in sofern treffend, als dass Geschäftsführerin Jasmin Wieninger mit ihrem neuen Projekt nun endlich ganz bei sich angekommen ist. Den früheren Stress und die Hektik, welche der Job als Managerin in der Gastronomie mit sich gebracht hat, hat sie aus persönlicher Überzeugung gegen einen völlig neuen Lebenswandel eingetauscht. Das möchte sie an ihre Gäste weiter geben und bietet im Destina eine kleine Auszeit für die Entschleunigung im Alltag.

www.destina-muenchen.de

Kleiner Helfer für den bewussteren Einkauf erhältlich

Ab wann ist der Nährstoffgehalt eines Lebensmittels als hoch einzustufen? Welche Zutaten und Zusatzstoffe sind eher bedenklich? Und was bedeuten eigentlich die verschiedenen Siegel auf den Produkten? Diese und andere Fragen beantwortet der neue Lebensmittelkompass für den Geldbeutel, mit dem wichtige Informationen zum Einschätzen eines Produktes bei jedem Einkauf schnell zur Hand sind.

Das Supermarktangebot gleicht heute mehr denn je einem Dschungel, in dem es immer schwerer fällt, die für sich geeigneten Lebensmittel aufzuspüren. Welches Produkt beinhaltet unnötig viel Zucker, welche Zusatzstoffe sind für mich bedenklich und was verbirgt sich hinter den aufgedruckten Siegeln? Der aufklappbare Lebensmittelkompass der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention e.V. bietet auf sechs Seiten einen nützlichen Überblick zu den wichtigsten Bewertungskriterien für den Lebensmitteleinkauf.

Wer auf bestimmte Nährstoffe achtet oder achten muss, findet auf zwei Seiten Angaben, ab welchem Wert der Nährstoffgehalt als niedrig, mittel oder hoch einzustufen ist. Der Lebensmittelkompass verzichtet dabei bewusst auf eine Bewertung mit den Ampelfarben, damit jeder Konsument selbst entscheiden kann, welches Kriterium ihm bei welchem Nährstoff wichtig ist. So ist es jetzt spielend leicht, natriumarme oder ballaststoffreiche Produkte zu finden oder aber versteckte Zuckerfallen zu entlarven. Zwei Seiten geben zudem Auskunft darüber, welche Lebensmittelzusatzstoffe beziehungsweise E-Nummern kritisch sein können und auf welche Zutaten ein qualitativ hochwertiges Produkt gut und gerne verzichtet. Eine weitere Seite informiert über die am häufigsten aufgedruckten Produktsiegel. Zu guter Letzt enthält das „Masterrezept für Ihren Einkauf“ fünf einfache und praktische Ratschläge, mit denen jeder Supermarktbesuch zum bewussten Einkauf wird.

Durch das praktische Format in Personalausweisgröße passt der Lebensmittelkompass in jedes Portemonnaie und ist während des Einkaufs immer griffbereit. Erhältlich ist die Klappkarte ab sofort in unserem Medienshop unter www.fet-ev.eu . Schnellentschlossene erhalten den Lebensmittelkompass anlässlich der Neuerscheinung bei Bestellungen bis zum 21. September 2012 zum Aktionspreis.

Stiftung Warentest: Bolognese-Soßen

Bei einem Test von 22 tafelfertigen Bolognese-Soßen mit und ohne Fleisch schnitten Markenprodukte aus dem Glas am besten ab. Ein Produkt war sogar „sehr gut“. Von vier vegetarischen Bolognese-Soßen erhielt nur eine die Note „Gut“, fünf ebenfalls getestete Soßen-Fix im Beutel zur Zubereitung von Bolognese können die Tester hingegen nicht empfehlen. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der September-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Soßen von Markenherstellern sind zwar teurer, dafür aber im Geschmack überzeugender als die günstigen Soßen der Handelsketten. Testsieger wurde die Bolognese-Soße der italienischen Firma Barilla. Als einzige schneidet sie mit „Sehr gut“ ab. Sie schmeckt kräftig nach Tomate, geschmortem Fleisch und mediterranen Kräutern und ist besonders fruchtig und aromatisch. Barilla verzichtet sowohl auf Zusatzstoffe als auch auf Aromen und beweist, dass ein Fertigprodukt allein auf Basis natürlicher Zutaten überzeugen kann.

Ein echter Flop ist die Soße des bayerischen Nudelherstellers Bernbacher. Sie ist mit dem Geschmacksverstärker Glutamat aufgepeppt und kommt als dunkle, extrem salzige Bratensoße daher, die kaum an Tomate erinnert. Das Urteil der Tester: “Mangelhaft“.

Auch die 5 Instantsoßen, darunter Knorr und Maggi, eignen sich weniger zur Zubereitung von Bolognese. Alle schmecken sehr salzig, keine richtig nach Tomate. Für Vegetarier hält der Test eine tafelfertige Soße parat, die mit „Gut“ abschneidet.

Der ausführliche Test Bolognese-Soßen ist in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/thema/pasta veröffentlicht.

Jérôme Eckmeier

Vom 24. bis 26. Februar findet in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden die zweite VeggieWorld – die Messe für nachhaltiges Genießen – statt. Zu dieser Messe für Vegetarier, Veganer und Rohköstler werden wieder über 20.000 Besucher erwartet.

Neben einem breiten Ausstellungsangebot und einem umfangreichen Vortragsprogramm bietet die Messe am Sonntag, 26 Februar auch eine große Kochshow mit Jérôme Eckmeier, einem sympathischen Kochkünstler aus Ostfriesland. Der 38-jährige vierfache Vater, Koch und Lebensmitteltechniker zaubert in einer großen Kochshow vor hunderten von Fans und Gästen die hohe Kunst der „neuen deutschen Küche“.
Seine Speisenfolge: Rohe Gurken-Spaghetti mit einem fruchtigem Tomaten-Salsa und Nusstopping – Spaghetti an Rucolapesto und sautierten Kirschtomaten und als Dessert Avocadomousse au chocolate mit karamellisierten Bananen. Die fleischfreien Gerichte werden aus frischen, pestizidfreien, regionalen Produkten auf der Bühne zubereitet. Er verzichtet auch auf künstliche Geschmackstoffe und Aromastoffe.

Eckmeier: „Kochen ist sehr viel mehr als pure Nahrungszubereitung. Es verkörpert für mich Leidenschaft, bewusstes Leben, gehobene Lebenskultur und gemeinsames Erleben. Das ist es, was ich den Kursteilnehmern vermitteln möchte. Deshalb steht im Mittelpunkt meiner Kochkurse die Gemeinsamkeit, mit anderen Menschen etwas zu erleben und Spaß zu haben, verbunden mit einem hohen Nutzen. Die Teilnehmer lernen nicht nur raffiniert, kreativ und fleischfrei zu kochen, sondern auch, wie man mit hochwertigen Lebensmitteln, Kräutern und Gewürzen richtig umgeht.“ Nach den positiven Erfahrungen im letzten Jahr, als der Starkoch Attila Hildmann seine Kochkünste auf der Messe präsentierte, sind die Veranstalter der Messe sicher, dass auch in diesem Jahr Jérôme Eckmeier wieder ein volles Haus haben wird.

Weitere Informationen: www.veggieworld.de

Radioeins-Kochpraktikant bei Sternekoch Marco Müller

Radioeins-Moderator Johannes Paetzold wird „Der Kochpraktikant“. Vom 12. bis 16. Dezember geht er fünf Tage lang durch die harte Schule von Sternekoch Marco Müller („Weinbar Rutz“). Unter dem Kommando des Küchenchefs lernt der Kochpraktikant Blanchieren, Pochieren, Flambieren und Zwiebelschneiden im Akkord. Dabei versucht er zu beherzigen, was ihm der Sternekoch schon beim Vorstellungsgespräch mit auf den Weg gegeben hat: „Wenn du das Essen aus der Küche zum Gast schickst, geht auf dem Teller jedes Mal ein Stück deiner Seele mit nach draußen.“

Das ehrgeizige Zielt des Praktikums: Johannes Paetzold wird ein perfektes dreigängiges Weihnachtsmenu kochen, das Radioeins-Hörer gewinnen können.

Marco Müller ist der frisch gekrönte „Berliner Meisterkoch“. Bei ihm speiste sogar der Papst bei seinem Berlin-Besuch. Aber Marco Müller gibt keine Audienzen und verzichtet auch auf Fernsehauftritte. In sein Michelin-Stern-gekröntes Reich an der Berliner Chausseestraße darf nur der Radioeins-Kochpraktikant.

Radioeins-Reporter Rolf Kunz berichtet täglich über die Fortschritte des Kochpraktikanten: von Montag, 12. Dezember, bis Donnerstag, 15. Dezember, jeweils um 12.40 Uhr auf Radioeins. Zum Finale zieht Marco Müller am Freitag,
16. Dezember, ab 11.10 Uhr gemeinsam mit Johannes Paetzold Bilanz.

Sigrid Faltin

„betrifft: Fleischlos glücklich? … und Fisch gibt’s auch
nicht“ – Ein Selbstversuch von Sigrid Faltin, am 21.9. um 20.15 Uhr
im SWR Fernsehen

Der gute Vorsatz fürs neue Jahr: Vegetarierin auf Zeit.
Sigrid Faltin verzichtet nach der Silvestergans für
mindestens sechs Monate auf Fisch und Fleisch, kein Tier
soll wegen ihrer Essgewohnheiten sterben. Ihren
Selbstversuch dokumentiert sie in einem Ernährungs-Tagebuch –
zu sehen am 21. September um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen.

Es gibt genügend gute Gründe vegetarisch zu leben: Die
Fleischproduktion verursacht mehr globale Klimagase als der
Autoverkehr, für die Rindfleischproduktion wird der Amazonas
gerodet, von Fleisch werden viel weniger Menschen satt als
von Getreide. Auch die gesundheitlichen Faktoren sprechen
dafür, den Fleischkonsum zu reduzieren, wenn nicht sogar
ganz einzustellen. Wie wird es Sigrid ergehen, wenn sie von
einem Tag auf den anderen zum Vegetarier wird? Fällt ihr der
Verzicht auf Wurst und Fleisch schwer? Eine Ökoberaterin
rechnet nach, wie viel CO2 durch den Verzicht eingespart
wird, ein vegetarischer Ernährungsberater gibt Tipps bei der
Ernährungsumstellung und ein veganer Koch versucht, Sigrid
seine Soja-Ersatz-Roulade schmackhaft zu machen. Ein
spannender und interessanter Selbstversuch mit einer kleinen
Krise zwischendurch und vielen neuen Erkenntnissen.

Die Dokumentation „betrifft: Fleischlos glücklich? … und
Fisch gibt’s auch nicht“ läuft am Mittwoch, den 21.
September um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen.

Die SWR-Dokumentationsreihe „betrifft“ ist immer mittwochs
um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen zu sehen. Die 45-minütigen
Filme befassen sich intensiv mit gesellschaftlich relevanten
Themen, die zugleich ein breites Publikum ansprechen.

Mehr Informationen im Internet: www.swr.de/betrifft

FOOD & LIFE 2011 in München

Fünf Tage lang feiert München ein Fest des guten Geschmacks. Vom 30.11. bis 4.12.2011 lädt die FOOD & LIFE, der Treffpunkt für Genießer, zu einem kulinarischen Erlebnis ein. Mit ihren einzigartigen Schmankerln begrüßen über 150 Produzenten und Winzer Gaumenfreunde und Hobbyköche in der Halle B1 der Neuen Messe München. Ob ausgezeichnetes Olivenöl von der Peloponnes, frische Backwaren aus Oberösterreich, Honig-Mohn-Senf aus der Eifel, Heumilch-Produkte vom Tegernseer Land oder erlesene Weine aus Franken – eines haben diese Spezialitäten gemeinsam: Sie wurden handwerklich und mit den besten Zutaten aus der Region hergestellt. Messebesucher können sich von der Qualität dieser Köstlichkeiten überzeugen, denn auf der FOOD & LIFE stehen die Erzeuger den Gästen Rede und Antwort. Sie geben ausführliche Auskunft über ihre Produkte und alles, was drin steckt. „Immer wieder sorgen Lebensmittelskandale für Schlagzeilen in den Medien. Nun will der Verbraucher genau erfahren, was auf seinen Teller kommt“, sagt Klaus Plaschka, stellvertretender Geschäftsführer der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. „Zusammen mit ihren Partnern Slow Food München und dem Bayerischen Brauerbund zeigt die FOOD & LIFE, was gute Lebensmittel ausmacht.“

Unter dem Motto „Gut – sauber – fair“ tritt Slow Food auf der Genussmesse in München auf. Auf dem „Markt für gute Lebensmittel“, der 2011 noch größer sein wird als im vergangenen Jahr, stellen sich Produzenten aus der Slow Food-Bewegung vor. Die hier ausgestellten Produkte müssen bestimmte Zulassungskriterien erfüllen. Sie bestehen aus erstklassigen Rohstoffen und werden schonend verarbeitet ganz ohne industrielle Zutaten. Einzigartig im Geschmack ist zum Beispiel der Ammerländer Schinken von Arnd Meyer aus Niedersachsen. Seit neun Generationen verwendet der Familienbetrieb das edelste Fleisch aus der Region, verzichtet auf jegliche Gewürze und lässt den Schinken bis zu 30 Monate lang reifen.

Der passende Tropfen lässt sich ebenfalls auf der FOOD & LIFE finden. Denn rund 40 Winzer aus Deutschland, Italien, Österreich und Frankreich laden zu einer Kostprobe ein. Darunter auch fränkische Weinproduzenten wie Egon Schäffer aus Volkach-Escherndorf: Schäffer achtet ganz besonders auf den schonenden Anbau der Reben, verzichtet auf chemische Mittel und erntet sämtliche Reben von Hand. All diese Mühen, die der Winzer in seine Weine steckt, wurden von Gault & Millau und Feinschmecker bereits mehrmals ausgezeichnet.

Ein weiteres Messehighlight ist die Aktionsbühne. Hier treten Spitzenköche auf und verraten, wie regionale Küchenschätze ohne großen Aufwand zubereitet werden. Die Rezepte sind leicht nachzumachen und werden dem Publikum ausgehändigt. So steht einem geschmackvollen Essen Zuhause nichts mehr im Wege.

Die FOOD & LIFE ist Mittwoch bis Samstag von 10 bis 20 Uhr, Sonntag bis 18 Uhr geöffnet. Messebesucher können ihre Tickets ab September 2011 übers Internet erwerben und dabei drei Euro sparen. Weitere Informationen unter www.food-life.de

Restaurant der Woche

Schäck’s Adler in Elzach-Oberprechtal

Unweit von Freiburg, im beschaulichen Örtchen Oberprechtal (gehört zu Elzach), betreiben Sandra und Christoph Schäck das gepflegte und ländlich geprägte Restaurant „Schäck’s Adler“, das es als Neueinsteiger im Varta-Führer direkt in die Riege der Besten geschafft hat. Damit darf sich wieder einmal ein Restaurant im Südwesten des Landes über den begehrten „Varta-Tipp Küche“ freuen.

Der familiengeführte Landgasthof ist zweifelsfrei das sogenannte erste Haus am Platze. Das Lokal ist heimelig, aber nicht rustikal, die Einrichtung zeugt von Individualität und persönlichem Stil. Dafür sorgt in erster Linie die engagierte Gastgeberin Sandra Schäck. Bei ihr sitzt jeder Handgriff, mit Freude und Engagement kümmert Sie sich um das Wohl des Hauses und der Gäste. Fast überflüssig zu erwähnen, dass der Service unter ihrer Leitung stets reibungslos funktioniert.

Christoph Schäck und seine Küchencrew stehen dem in nichts nach. Wenn man an einem der mustergültig eingedeckten Tische Platz genommen hat und die Speisekarte ins Visier nimmt, wird schnell klar: Man setzt auf eine schnörkellos zubereitete bodenständige Küche, bei der vorrangig regionale Viktualien aus dem Umland zum Einsatz kommen. Diese grundehrliche Art der Küche lässt keinerlei Schwankungen bei der Produktqualität zu.

Von feinen Kalbsnierle im Pommerysenfsößle über Duett von Reh und Hirsch aus heimischer Jagd oder Rinderfilet in guter Qualität, bis hin zu frischer Gans mit glasiertem Apfelrotkraut und Marillenknödel oder frischen Forellen aus der Elz wird hier mit Sorgfalt gekocht und souverän abgeschmeckt. Dabei verzichtet der Chef wohltuend auf ausladende Dekorationen, komplizierte Konstruktionen und sonstige manierierte Spielereien.

Auch der Keller des Hauses hat einige gute Tropfen zu bieten. Die Weinkarte schmücken in erster Linie die hervorragenden Winzer vom Weinparadies Kaiserstuhl. Ein zu begrüßender Nebeneffekt, dass man diese Weine auch glasweise und zu bezahlbaren Preisen erhält.

Es wundert uns überhaupt nicht, dass „Schäck’s Adler“ in Oberprechtal, trotz breitgefächerter Auswahl an sehr guten Restaurants im Schwarzwald, besonders bei den einheimischen Besseressern so beliebt ist. Denn was die Schäck’s in ihren schmucken, ländlichen Gaststuben auftischen, kann sich ohne Weiteres sehen lassen. Aus diesem Grund empfehlen wir, vor einem geplanten Besuch auf jeden Fall einen Tisch zu reservieren.

Selbstverständlich kann man im „Adler“ auch übernachten – für Gäste, die nach einem entspannten, kulinarischen Abend nicht mehr fahren möchten, stehen neun geschmackvoll eingerichtete Zimmer zur Verfügung. Verschiedene „Adler-Pauschalen“ bieten die Möglichkeit, die Schwarzwälder Gastlichkeit von ihrer schönsten Seite zu erleben.

www.schaecks-adler.de

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Das Makóer Zwiebelfestival

Das Wurzelgewächs, das es in sich hat

Es gibt in der ungarischen Küche beinahe kein Gericht, das auf Zwiebeln verzichtet – sei es Letscho, Szegediner Gulasch oder ein Hasenpaprikasch. Wo ein Topf vor sich hin schmort, ist meist auch die Gewürzknolle mal grob, mal fein gehackt drin. Doch die Zwiebel wird nicht nur aufgrund ihres Geschmacks genutzt, sondern wird auch in vielen Heilmitteln verwendet. Die mit Abstand wichtigste und bekannteste Zwiebelart Ungarns ist dabei die Makóer Zwiebel. Kein Wunder also, dass man ihr dort – im Südosten Ungarns – sogar ein ganzes Festival widmet. 2010 ist es vom 10. bis 12. September wieder soweit.

Man kommt auf dem Weg nach Makó, das wenige Kilometer von Szeged entfernt unweit der ungarisch-rumänischen Grenze liegt, aber auch kaum umhin, festzustellen, dass sich dort tatsächlich alles um die Zwiebel dreht. Nicht nur die Anbauflächen und vielen Verkaufsstände an der Fernstraße 43 zeugen davon, am Ortseingang wurde am Kreisverkehr sogar eine Zwiebelskulptur aufgestellt.

Früher wurden der Zwiebel sogar magische Kräfte zugesprochen: Gab man Jungen in Zucker gekochte Zwiebelhäute, so hieß es, würden sie sich verlieben. Und wenn Schwangere regelmäßig Zwiebeln aßen, sollte dies der Geburt eines männlichen Nachkommens zuträglich sein. Fakt aber ist, dass die Makóer Zwiebeln einen besonders hohen Zuckergehalt haben und inzwischen als begehrte Spezialität gehandelt werden. Das liegt wohl auch an ihrer etwas ungewöhnlichen zwei-jährigen Anbauart, bedingt durch die eigentlich zu niedrige Bodenfeuchtigkeit in der Region. Zunächst setzen die Bauern die Zwiebelsamen im Frühjahr ein und warten, bis relativ kleine Zwiebeln im Herbst gewachsen sind. Nun werden diese, noch nicht brauchbaren Zwiebeln mit einer speziellen Wärmebehandlung getrocknet und im zweiten Frühjahr wieder in die Erde eingesetzt. Im zweiten Herbst dann kann die köstliche Makóer Zwiebel in normaler Größe geerntet werden. Ihr Pluspunkt: Sie ist bis zu 200 Tage lagerfähig ohne Aroma-Verlust. Den Geschmackstest kann man alljährlich Anfang September beim Zwiebelfestival machen.

Dies wird in und rund um das Makóer Zwiebelhaus gefeiert, das sein Architekt Imre Makovecz wie folgt beschreibt: „Der untere Teil des Gebäudes scheint direkt aus der Erde zu wachsen, er wirkt etwas schwerfällig, doch der obere Teil bewegt sich schon. Die Tragelemente ragen auf wie Stengel, und in den Türmen kann man ebenfalls merken, dass da ein kleiner, innerer Turm und dann ein größerer im Wachsen sind.“

Die Stadt Makó hat leider unter www.mako.hu nur einen kleinen Webauftritt, der aber immerhin auch auf Englisch vorliegt.