La Plancha

Grillen ist Volkssport, denn knapp sechs Millionen Deutsche grillen mehrmals im Monat und fast 14 Millionen mindestens einmal im Monat (Quelle: Statista 2015).

Doch mehr als zwei Drittel der Grill-Fans nutzen immer noch den Holzkohlegrill (Quelle: Statista 2014), der nach jedem Grillen in aufwendiger Weise von Rückständen gereinigt werden muss und auf dem nur bestimmtes Gargut zubereitet werden kann.
Die Lösung für grillverrückte Deutsche kommt aus Spanien: die „Plancha“.

Komplette Gerichte können jetzt beim Grillen angerichtet werden.
Und: Zeitintensives Reinigen gehört der Vergangenheit an.
Die „Plancha“ ist eine gas- oder elektrobetriebene großflächige Grillplatte, die vor allem in Spanien und Frankreich genutzt wird. Experten wie Delikatessenpapst Ralf Bos sind von der Vielfältigkeit der „Plancha“ beeindruckt: „Leckere Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse kann ich in kürzester Zeit einfach zusammen grillen, selbst Spiegeleier sind möglich. Nichts fällt mehr durch den Grillrost. Auch mit Flüssigkeiten kann gearbeitet werden, damit das Grillgut mit vielen verschiedenen Aromen unterstützt wird. Ob man einen Risottoreis mit Brühe gar zieht oder ein Steak mit Portwein verfeinert, alles ist möglich.“

Für Holger Behrens, Sternekoch vom Behrens am Kai aus Düsseldorf kommt noch etwas hinzu: „Der besondere Reiz liegt für mich und meiner Familie in den fast unerschöpflichen Möglichkeiten. Gegrillte Muscheln als Vorspeise, Steaks als Hauptgericht und zum Nachtisch flambierte Früchte ‒ mit einer „Plancha“ geht das“.

Weitere Vorteile: Mit der „Plancha“ ist es möglich bei hohen Temperaturen von bis zu 350 Grad zu grillen, sodass Grillgut schnell gar und kross wird.

Selbst ein Dessert, das aus mehreren Komponenten besteht, ist auf der „Plancha“ schnell und einfach zubereitet, und auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Tim Tegtmeier von PURE PASTRY auf dem Düsseldorfer Carlsplatz ist ganz begeistert: „ Armer Ritter mit gebranntem Obst und einem rauchigen Whisky Aroma wären mir für ein Grillgericht nie in den Sinn gekommen, aber mit der „Plancha“ gibt es da keine Probleme.“

Laut „Plancha“ Expertin Mona Leone, welche die vielfältigen Möglichkeiten des südeuropäischen „Grillchampions“ zusammen mit Ralf Bos, Chris Sandford, Holger Behrens sowie Tim Tegtmeier in Meerbusch bei einem Event von BOS FOOD gegenüber Journalisten demonstrierte, sorgt die Hitze für schmackhafte Resultate. „Wegen der hohen Temperaturen beim Grillen kann ich mich vielseitig, fettarm und gesund ernähren und der Kreativität bei den Gerichten sind kaum Grenzen gesetzt. Außerdem brauche ich für die Reinigung nur wenig Zeit. Damit gehören Grillkohle und Anblaspumpe der Vergangenheit an.“
Denn: eine aufwendige Reinigung, wie etwa bei einem normalen Holzkohlegrill, entfällt. Ein Glas Wasser reicht zur Reinigung. Durch die große Hitze löst sich alles Angebratene und
lässt sich mittels eines Schabers in den Fettauffangbehälter schieben.

Fazit: wieder Chillen beim Grillen, mit schneller Zubereitung, mehr Gerichten und unkomplizierter Reinigung.

www.bosfood.de/shop-detail/kategorie/non-food-hardware-grillzubehoer/subkategorie/grill-zubehoer-und-non-food-artikel/detail/produkte-von-simogas-plancha.html

Singapore Sling

Bereits seit mehreren Jahren erlebt Gin ein beachtliches Revival und gerade kleine, innovative Hersteller machen sich aktuell einen Namen. Anlässlich des 100. Geburtstags des weltberühmten Cocktails Singapore Sling haben sich die Londoner Sipsmith Destillerie, bekannt für ihre edlen handgefertigten Gins, und die eleganten Raffles Hotels & Resorts zusammengetan, um eine ganz besondere Spirituose zu kreieren: den maßgefertigten Raffles 1915 Gin.

Kreiert wurde der neue Gin von Sipsmith Brennmeister Jared Brown, eigens für die Raffles Hotels & Resorts. Die Rezeptur zaubert eine angenehme Balance aus den traditionell für den preisgekrönten Sipsmith Dry Gin verwendeten Kräutern und verschiedenen asiatischen Pflanzen, in Anlehnung an das Stammhaus der Marke in Singapur. Dazu gehören Jasminblüten, frische Pomelo-Schalen, Zitronengras, Blätter der Kaffir-Limette sowie Muskatnuss und Kardamom. Entstanden ist ein komplexer Gin mit milder Würze und einer exotischen Note.

Dieser einzigartige und komplexe Gin soll eine neue Generation von Barkeepern dazu inspirieren, kreative neue Gin Cocktails zu mixen – so wie einst der berühmte Barkeeper Ngiam Tong Boon, der im Jahr 1915 den originalen Singapore Sling in der Long Bar des legendären Raffles Singapore erfand.

Ausgeschenkt wird der Raffles 1915 Gin in den Bars und Lounges der aktuell zwölf Raffles Hotels auf der ganzen Welt. Für Cocktail-Liebhaber in London, der Heimat von Sipsmith, verkauft Selfridges ab Mitte Oktober 2015 exklusiv 300 limitierte Flaschen (70cl) für 44 Britische Pfund (rund 60 Euro) pro Stück.

Sam Galsworthy, Mitbegründer von Sipsmith und ein direkter Nachkomme von Sir Stamford Raffles, dem Gründer Singapurs und Namensvater des Hotels, sagt: „Wir sind sehr stolz auf die Zusammenarbeit mit Raffles Hotels & Resorts. Als Brenner ziehen wir unsere Inspiration aus den großartigen Geschehnissen der Vergangenheit und setzen uns zum Ziel, diese für Spirituosenliebhaber von heute erlebbar zu machen. Der Raffles 1915 Gin soll beim Verkosten an den Moment erinnern, als im Jahr 1915 das erste Mal ein Gast den Singapore Sling probiert hat. Zweifelsohne würde der Gin Ngiam Tong Boon und meinen Groß-Groß-Großonkel Sir Stamford Raffles mit viel stolz erfüllen.“

Peter French, President, Raffles Hotels & Resorts führt fort: „Wir haben nach einem Partner gesucht, der an einer vergleichbaren Philosophie und ähnlich hohen Standards festhält. Sipsmith ist authentisch, ein Meister dieses Handwerks. Und durch die familiäre Beziehung zwischen Sam Galsworthy und Sir Stamford Raffles wird diese Verbindung besonders glaubwürdig. Wir freuen uns, dass wir einen so besonderen Gin kreieren konnten, der die Vergangenheit feiert und gleichzeitig neue Generationen zum Entdecken und Schöpfen anregt.“

www.raffles.com

Hannes Schneider

Für das Team um Hannes Schneider, der das Fünf-Sterne-Hotel Arlberg führt, ist Tradition ein lebendiger Begriff – und gewissermaßen ein Vermächtnis. Vor 50 Jahren leisteten seine Eltern Pionierarbeit, als sie den Grundstein für das heute renommierte Luxushotel legten. Auch in der Küche des Hauses zollt die Crew auf ihre ganz eigene Weise der Vergangenheit Tribut und lässt sich dabei bereitwillig über die Schulter schauen. Gäste dürfen im Rahmen eines eigens zusammengestellten Packages das Geheimnis hinter perfekten klassischen Gerichten, wie Kässpätzle, Schlutzkrapfen oder Mohnnudeln lüften.

Die guten alten Zeiten werden oft zitiert, meist zurückersehnt und viele lassen sie gerne wieder aufleben. Dass Erinnerungen an einen Geschmack oder Geruch bekanntlich besonders intensiv sind, macht sich das Team des Hotel Arlberg in Lech zu Nutze und lädt Gäste ein, kulinarisch auf den köstlichen Spuren der Vergangenheit zu wandeln. Wer Buchteln mit Vanillesoße aus seiner Kindheit kennt oder Mohnnudeln liebt, der kommt in „Omas Küche“ auf seine Kosten. Das gleichnamige Package basiert auf einem Aufenthalt von vier Übernachtungen inklusive Halbpension und ermöglicht bei einem Kochkurs einen umfassenden Blick in das Rezeptbuch der Großmutter, in dem sich traditionell österreichische Gerichte finden. Ein Mini-Sommelierkurs bildet das genussvolle i-Tüpfelchen. Als Ode an die Gartenkunst von „Anno Dazumal“ steht überdies eine vierstündige Kräuterwanderung auf dem leichtfüßigen Programm, die dank eines aus heimischen Kräutern hergestellten kleinen Präsents sicher noch lange in Erinnerung bleibt. Eine Kräuterstempelmassage rundet das Angebot ab, das von 15. bis 19. Juli 2015 oder von 9. bis 13. September 2015 zum Preis von 1.500 Euro für zwei Personen im Deluxe-Doppelzimmer buchbar ist. Weitere Informationen unter http://www.arlberghotel.at/pauschalen/omas-kueche-neu-entdecken/.

Der Sinn für Tradition wird im Hotel Arlberg durch Innovation perfektioniert. In den zwölf jüngst umgebauten Unterkünften des Jagdhofs sind moderne Technik mit regionalen Materialien wie Schiefer, rohe Granitplatten und handgehobelte Eichenböden harmonisch miteinander kombiniert. Das Hotel Arlberg verfügt über 51 individuell eingerichtete Zimmer und Suiten. Der mit zwei Hauben dotierte Küchenchef Franz Riedler und sein Team sind über die Grenzen von Lech hinaus berühmt für ihre hervorragende Kochkunst, die Gault Millau regelmäßig mit zwei Hauben dotiert. Der großzügige Senses Spa macht das Angebot des Fünf-Sterne-Traditionshotels für ein rundum gelungenes Urlaubserlebnis komplett.

Harlem , Manhattan, New York City

Der Hotspot afroamerikanischer Kultur macht den Anfang der 2015 fortgeführten Neighborhood x Neighborhood Kampagne

Harlem ist das erste Viertel, das 2015 im Rahmen der Neighborhood x Neighborhood Initiative beleuchtet wird. Der sich ständig weiterentwickelnde pulsierende Stadtteil mit weltberühmten Restaurants und historischen wie kulturellen Institutionen ist ein Muss für Besucher New Yorks. Das Viertel gilt über die Grenzen hinaus als Mekka der afroamerikanischen Kultur – ein Grund mehr, nur wenige Wochen vor den Feierlichkeiten des Black History Month einen genaueren Blick auf seine Highlights zu werfen.

„Harlem strotzt vor authentischer Kultur und Geschichte und bietet zudem eine atemberaubende Küche“, so Marty Markowitz, NYC & Company’s Vice President of Borough Promotion and Engagement. „Wir möchten Besucher und New Yorker dazu ermutigen, Lebhaftigkeit und Aufregung Harlems nicht nur diesen Monat, sondern auch im Black History Monat Februar und im weiteren Jahresverlauf zu erleben. Egal, ob es das erste oder das zehnte Mal ist, dass ein Besucher in diesen Stadtteil kommt – es gibt jedes Mal etwas Neues zu entdecken.“

Leicht zugänglich mit den U-Bahn-Linien 1, 2, 3, A, B, C und D, ist Harlem ein Must-Visit in NYC. Im Rahmen der Neighborhood x Neighborhood Kampagne wird das Viertel diesen Monat in einer Dokumentation hervorgehoben, in der sechs Einheimische ihre Insider-Tipps präsentieren. Im Fokus stehen Shoppingmöglichkeiten, Restaurants, Attraktionen und geschichtliche Anlaufpunkte, die Harlem zu etwas Besonderem machen. Folgende Orte werden von Einwohnern des Viertels wärmstes empfohlen und auch auf www.nycgo.com/nxn vorgestellt:

Kulturelle Attraktionen: Das Apollo Theater ist insbesondere berühmt für seine Amateur Nights, die dort neben Konzerten und Community-Outreach-Programmen stattfinden; Harlem Stage, eine führende Kunstorganisation, ist Heimat zahlreicher Theater- und Tanzprogramme sowie einer hohen Bandbreite verschiedenster Musikrichtungen; das Schomburg Center for Research in Black Culture beherbergt eine Sammlung von mehr als 5 Millionen Gegenständen, welche die Erfahrungen von Menschen afrikanischer Herkunft widerspiegeln; The Studio Museum widmet sich Illustrationen, die sich mit afroamerikanischer Kultur befassen.

Restaurants: The Cecil ist New York Citys erste afro-asiatisch-amerikanische Brasserie; Lido ist ein heißgeliebtes Restaurant des Viertels, das sich auf die klassische Küche Norditaliens spezialisiert hat; Minton’s feiert seine Vergangenheit als Jazz-Club mit einer Low Country Küche und Live-Jazzmusik; Red Rooster ist eine Hommage an Harlems Vergangenheit und konzentriert sich auf amerikanisches Comfort Food; Sylvia’s Restaurant ist ein weltberühmtes Soul-Food-Restaurant, das 1962 gegründet wurde; und Vinateria ist ein kürzlich eröffnetes Harlem Restaurant, das sich auf die saisonale Küche spezialisiert hat und italienische und spanische Einflüsse aufweist.

Parks: Direkt an Harlem grenzt die nördliche Sektion des Central Parks, die das Harlem Meer und den West 110th Street Playground beheimatet; mit mehr als 12 Hektar Parklandschaft befindet sich der Morningside Park zwischen der West 110th und West 123rd Street, zwischen der Manhatten Avenue, der Morningside Avenue und dem Morningside Drive; der Riverside Park ist ein weiterer sehenswerter wasserseitiger Park, der sich direkt am Hudson River befindet.

Besucher, die länger als einen Tag in Harlem verbringen möchten, können vor Ort im Aloft Harlem übernachten. Das 2010 eröffnete Hotel bietet Gästen modernen Stil im historischen Harlem. Es verfügt über zahlreiche Vorzüge wie 120 loftartige Gästezimmer inklusive luxuriöser Betten, kostenlosem W-LAN und LCD-TVs. Gäste und Besucher können auch die W XYZ Bar des Hotels genießen – eine Lounge mit Billardtisch, Bar, Snack-Menü und Live-Musik.

Neighborhood x Neighborhood: Der besondere Reiseführer von NYC
Die Neighborhood x Neighborhood Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die gute Erreichbarkeit und die Attraktivität der einzelnen Viertel in den fünf Bezirken Brooklyn, Bronx, Manhattan, Queens und Staten Island hervorzuheben. Dabei sollen vor allem Gegenden vorgestellt werden, in denen sich in den letzten Jahren eine starke Entwicklung im Hotelgewerbe abzeichnete. Die präsentierten Viertel und angekündigten Highlights wurden in Zusammenarbeit mit Stadtratsbeamten, dem Department für kulturelle Angelegenheiten, mit NYC Small Business Services, dem Bereich für wirtschaftliche Entwicklung, führenden Persönlichkeiten der Communities und in Abstimmung mit den Mitgliedern der NYC & Company ausgewählt.

Weitere Informationen zu Harlem und anderen Stadtteilen von New York City finden Sie unter www.nycgo.com/nxn

Flüge der Zukunft

Skyscanner Bericht zum Reisen der Zukunft prognostiziert technische Revolution an Flughäfen innerhalb der nächsten zehn Jahre
 
Der Weg vom eigenen zu Hause bis zum eigentlichen Urlaubs- oder Businessort wird sich im kommenden Jahrzehnt nachhaltig vereinfachen und somit deutlich komfortabler für Reisende werden. Ist dieser erste Schritt in den Urlaub heute oftmals noch zeitaufwendig und stressig, so wird er schon bald nicht mehr wiederzuerkennen sein. Das prognostiziert Skyscanner, eine der führenden Reisesuchmaschinen der Welt, in ihrem aktuellen Studie zur Zukunft des Reisens.

Filip Filipov, Head of B2B bei Skyscanner, zum Zukunfts-Report: „Durch neue Technologien hat der Weg von zu Hause bis zur Zieldestination das Potenzial bis 2024 eine stressfreie und angenehme Erfahrung zu werden. Flughäfen und Flüge werden nicht länger der Preis sein, den wir zahlen, um zu reisen. Stattdessen werden sie den Beginn unseres Urlaubs markieren und Orte schaffen, an denen sich Passagiere ganz nach ihren Bedürfnissen wohl fühlen können – egal, ob sie privat oder geschäftlich unterwegs sind.“

Skyscanner sagt mit Hilfe von renommierten Experten voraus, dass sich Flughäfen bis 2024 zu intelligenten öffentlichen Räumen entwickeln werden, die Gästen schon vor Abflug ein Gefühl des Wohlbefindens vermitteln werden. Passagiere werden in der Lage sein, einen stressfreien und schnellen Check-in, gefolgt von einem entspannenden und maßgeschneiderten Flug zu genießen. Terminals und Kabinen werden dabei zu Cyber-Hubs, in denen Reisende Wohlfühloasen finden, die ihren Geschäfts-oder Urlaubs-Bedürfnissen angepasst wurden.

Der Flughafen der Zukunft: reibungslos bis zum Abflug
Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle und dichtes Gedränge gehören am Flughafen der Zukunft der Vergangenheit an. Ein völlig automatisierter Prozess wird Dank Molekularscannern und Gesichts-Erkennungssoftware die heutigen Check-in-Schalter und Warteschlangen in die Vergangenheit katapultieren und somit den kompletten Prozess vor dem Abflug beschleunigen. Passagiere werden im Café einchecken und ihr Gepäck aufgeben können, während sie Kaffee kaufen. Sie nutzen ihre Smartphones, um die Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle zu überwachen, während sie den besten Weg zum Gate angezeigt bekommen. Ein weiterer Schlüsselbegriff ist das „Internet der Dinge“, durch das immer mehr Produkte und Geräte mit dem Internet und miteinander verbunden sein werden, um miteinander „zu kommunizieren“. So werden beispielsweise voreingestellte digitale Gepäckanhänger und Koffer alle Flugdaten und Zielinformationen enthalten und es Passagieren erlauben, ihr Gepäck während ihrer Reise zu verfolgen. Diese zukunftsweisenden Systeme werden zusammen mit biometrischen Datenkarten, die Reisepässe ersetzen und das Flughafenerlebnis in nicht einmal zehn Jahren effizienter, angenehmer und schneller gestalten.

Die Entstehung von „Aerovilles“
Der Flughafen der Zukunft wird ein Ort zum Genießen und Wohlfühlen – ein sogenanntes „Aeroville“ – das Reisende nach der Sicherheitskontrolle in stimmungsvolle Räume voller Kunst, Kultur und Natur entführt. Neben 3D-Kinos und Swimmingpools auf dem Dach erleben Wartende Entspannung in Yoga-Zentren zum Beispiel in einem künstlich angelegten Wald. An einigen großen Flughäfen dieser Welt, wie zum Beispiel Changi in Shanghai oder Schiphol in Amsterdam, sind Teile davon bereits heute Realität.

Eine aktuelle Umfrage von Skyscanner ergab, dass 43 Prozent der Passagiere gern einen Open-Air-Park oder einen Strand an ihrem Wunsch-Airport sehen würden. Dieser Wunsch nach einer offenen Bauweise wird das Design der neuen Aerovilles bestimmen, die laut Skyscanner bis 2014 Standard sein werden. Der Bericht prognostiziert zudem, dass der Flughafen der Zukunft mit interaktiven Einkaufswänden ausgestattet sein wird, die eine völlig neue Einkaufs-Erfahrung möglich machen. Neue haptische Technologien ermöglichen es Passagieren Produkte zu riechen, zu fühlen und zu sehen, während sie auf der Dachterrasse entspannen. „Phygitale“ Technologien – also eine Mischung aus analogen und digitalen Techniken – erlauben es zudem, Waren mit einer einfachen Handbewegung oder einem Sprachbefehl zu bestellen.
 
Zehn Dinge, die den Flughafen der Zukunft ausmachen werden:
Gesichtserkennung, die den Reisepass ersetzt
Biometrische Körper-Scanner beschleunigen den Gang durch die Security
Digitale Shopping-Wände ersetzen Duty Free Shops
Persönliche Guide Systeme, die Passagiere durch den Airport navigieren
Digitale Gepäck-Etiketten
Holografische Mitarbeiter, die Fragen beantworten und den Weg weisen
Visuelle Erlebnisse in den Flughafenhallen (z.B. Reiseimpressionen aus aller Welt)
Kunst, Skulpturen und Kultur verschönern den Airport der Zukunft
Innovative Architektur
Grünflächen in der Abflughalle
 
Die Flüge der Zukunft
Holografische Flughafen-Mitarbeiter geleiten den Reisenden in den 2020er Jahren reibungslos an Bord, wo er in einem Sitz Platz nimmt, der sich seinem Körper anpasst. Standardmäßig wird der Passagier Zugang zum Internet sowie zu 3D-Multimedia-Systemen inklusive personalisierten Filmen, Musik und Daten haben. Flugzeugsitze werden zu einer Kombination aus mobilem Wohnzimmer und virtuellem Büro, die unterschiedlichste Komfortstufen auf Basis persönlicher Vorlieben versprechen. Hologramm-Systeme im Skype-Stil machen 3D-Konversationen mit Familie und Geschäftspartnern während des Fluges zur Normalität. Im Sitz eingebaute Schallschutzsysteme verhindern, dass Mitreisende durch Gespräche gestört werden. Mit haptischen Handschuhen ist sogar das Händeschütteln mit einem Geschäftspartner möglich, denn durch diese Technologie ist das Spüren der Berührung in dem Moment, in dem sie geschieht, keine Zukunftsmusik mehr.

Der Bericht wurde in Zusammenarbeit mit The Future Laboratory und einem 56-köpfigen, internationalen Team bestehend aus Experten der Reise- und IT-Branche sowie Futurologen erstellt. Dazu wurden bestehende Publikationen, Unternehmensberichte aus den Bereichen Technik, Reisen und Zukunftsforschung, Zitate und Dokumente aus Print- und Onlinequellen analysiert und ausgewertet.

 www.skyscanner.de/

Das neue elBulli liegt in Barcelona

In Barcelona lebt das El Bulli als Tapas-Bar weiter

Ferran Adriàs Gourmettempel ist Vergangenheit. Aber seine Molekularküche lebt in reduzierter Form weiter – in Barcelona, umgearbeitet in bezahlbare Tapas,“ berichtet Welt online.

„Sie können sich Adriàs Kreationen auch weiterhin schmecken lassen – in Form von mehr oder weniger originellen Tapas, die in der „Tickets“-Bar und dem benachbarten Restaurant „41°“ in der Avinguda Paral·lel von Barcelona auf den Tisch kommen. Und zwar zu Preisen, die auf den Geldbeutel der von der Wirtschaftskrise geplagten Spanier zugeschnitten sind,“ so WELT online weiter in dem sehr interessanten Artikel, der auch das Restaurant genau beschreibt. Lesenswert!

www.welt.de/reise/nah/article13549364/In-Barcelona-lebt-das-El-Bulli-als-Tapas-Bar-weiter.html

Das Besteck von Ferran Adria:
www.kochmesser.de/frankie.html

Sainte Marie – Die Seeräuberinsel vor Madagaskar

Tropenparadies mit bewegter Vergangenheit

Malerische Buchten, traumhafte Strände und eine üppige Vegetation – die kleine Insel Sainte Marie vor der Ostküste Madagaskars ist das Tropenparadies schlechthin. Dabei hat das 53 Kilometer lange und nur sechs Kilometer breite Eiland, das auf Madagassisch Nosy Boraha genannt wird, eine bewegte und interessante Vergangenheit. Bereits in früheren Jahrhunderten siedelten sich hier Piraten an, denen die acht Kilometer vor Madagaskar gelegene Insel ideale Versteckmöglichkeiten bot, auf der es an Obst, Gemüse und Fleisch nicht mangelte und zudem für die Kaperung reicher Handelsschiffe aus Asien und Arabien eine ideale strategische Lage aufwies. Saint Marie wurde dadurch zu einem der weltweit größten Seeräuberstützpunkte.

Unmittelbarer Zeuge dieser wilden Zeit, die 1818 mit der Eroberung der Insel durch die Franzosen ihr Ende fand, ist der Piratenfriedhof von Sainte Marie. Südlich der Inselhauptstadt Ambodifotatra geht es an einem Damm entlang vorbei an noch erhaltenen Wracks alter Piratenschiffe bis zu einem kleinen Mangrovenwald. Von dort aus führt ein Steg zu einem kleinen Hügel, hinter dem sich der Friedhof befindet. Die Grabsteine weisen teilweise sogar die Piratensymbole mit Totenschädel und gekreuzten Knochen auf und der einheimische Reiseführer kennt so manche spannende Geschichte zu den verstorbenen Seeräubern. Aber auch heute zeigt sich das Erbe der Piraten im Aussehen einiger Inselbewohner mit blauen Augen und hellen Haaren.

Dies alles wird umrahmt von der tropischen Kulisse der Insel, ihrer wunderschönen Natur, unberührten Stränden und einem reichen Angebot an exzellenten Hotels. Am besten lässt sich die flache Insel mit dem Fahrrad erkunden. Selbst Walbeobachtungen mit entsprechenden Touren sind möglich: In der Zeit von Juni bis September ziehen unmittelbar vor der Insel Buckelwale vorbei, die in den nahen Gewässern ihren Nachwuchs zur Welt bringen.

Bei Flut kann eine Überfahrt zum Piratenfriedhof mit dem Kanu organisiert werden. Eintritt und Kanufahrt kosten pro Person etwa einen Euro.

Weitere Informationen unter:
www.madagsacar-tourisme.com
www.tourisme-sainte-marie.com

Wein-Schein

Wein-Schein

Gerade im Februar, zu Beginn oder gegen Ende der fünften Jahreszeit beschleicht einen langsam aber sicher ein untrügliches Gefühl: man hat genug von Eis und Schnee. Es wird Zeit, dass sich der Februar dem Ende entgegen neigt und der März mit den ersten Frühlingstagen endlich den Abschied des Winters einläutet.

Denn so sehr wir an die dunkle Jahreszeit gewöhnt sind, um an den Abenden in warmen Wohnzimmern, Kneipen, Kinos oder Küchen unsere Zeit zu verbringen. So sehr wir die langen Abende nutzen können um uns Gedanken über die Zukunft und damit zwangsläufig auch einhergehend über die Vergangenheit zu machen – denn wie könnten wir über die Zukunft denken, wenn wir nicht unsere in der Vergangenheit gesammelten Erfahrung in diese Überlegungen einfließen lassen würden? – eins ist sicher: Mit jedem Tag, den der Winter die Welt gefrieren lässt, wächst in uns die Sehnsucht nach Frühling und Sonne.

Vielleicht ist Wein nicht zufällig ein wichtiges Kulturgut. Denn auch der Wein braucht die Sonne, die warmen Sommertage um seine Trauben wachsen zu lassen. Er benötigt kalte Nächte, um seinen Charakter entwickeln zu können. Und er benötigt vor allem eine wohldosierte Ruhephase fernab der Sonne. So betrachtet benötigt auch der Wein seine langen Winterabende im Weinkeller, um langsam zu reifen und um Profil zu gewinnen.

Mit dem Wein ist es wie mit den Menschen. Er benötigt die Sonne, um seine Aktivität, seine Vitalität zu entfalten. Dabei schließt er die gewonnene Energie in sich ein und kann diese am besten nach seiner Reifephase in voller Entwicklung demonstrieren. Doch genau dieser – der Sonne abgewendete – Punkt ist hierbei von oft übersehener entscheidender Bedeutung. Denn hier vollzieht sich erst das Wunder der Bewusstwerdung. Der Wein gelangt zu sich selbst. Es scheint, als würde der Wein uns seinen Spiegel vorhalten.

Ohne den Schlaf, die Ruhe- und Erholungsphasen hätten wir keine Zeit unsere Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten, zu sortieren und zu bewerten. Es ist wie mit der Sonne und dem Wein. Man soll sie genießen. In Ruhe, denn jeder Genuss verlangt Zeit.

Vom Saumagen zu Sushi

WDR, Sonntag, 03.01., 21:45 – 22:15 Uhr – Mahlzeit, Deutschland! Vom Saumagen zu Sushi

Unsere Lieblingsgerichte sind wie eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit. Wie aufregend fand unsere Mutter ihre ersten Spaghetti? Und wie groß ist bei aller Exotik die Sehnsucht nach Omas traditioneller Hausmannskost? Die Filme zeigen, warum viele Ältere noch heute Nahrungsmittel bunkern. Prominente wie Joachim Fuchsberger, Tim Mälzer und Judith Rakers schwelgen in ihren kulinarischen Erinnerungen. Die Sendungen zeigen auch die unterschiedlichen Wege, die die deutsche Kochgeschichte in Ost und West gegangen ist und wie sich auch der Speisezettel wiedervereinte.