Vegetarische Ernährung

Auswirkungen auf die Gesundheit

Die Vorteile einer vegetarischen Ernährung auf die Gesundheit sind groß. Denn wer eine abwechslungsreiche pflanzliche Ernährung mit Milchprodukten und Eiern kombiniert, kann von einer relativ geringen Energieaufnahme und einer hohen Nährstoffdichte profitieren. Im Vergleich zum „Durchschnitts-Alles-Esser“, essen die meisten Vegetarier mehr gesundheitsfördernde Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte und Nüsse. Vegetarier nehmen tendenziell weniger gesättigte Fettsäuren und Cholesterin auf, dafür aber mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Die Aufnahme einiger Vitamine und Mineralstoffe können bei Vegetariern allerdings unter der empfohlenen Menge liegen. Dazu gehören Vitamin D, Eisen, Jod und Zink; die aber werden auch von Mischköstlern nicht in ausreichender Menge aufgenommen. Auf die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren sollte allerdings zusätzlich geachtet werden. Durch eine bewusste Auswahl und Kombination pflanzlicher Lebensmittel tritt jedoch kein Mangel an diesen Nährstoffen auf.
Anders als oft vermutet, haben Vegetarier kein Problem, ausreichend Proteine aufzunehmen. Eine hohe biologische Wertigkeit wird durch eine abwechslungsreiche Aufnahme von Proteinen aus Milchprodukten, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten erreicht.

Außerdem scheint der Vegetarismus präventiv auf verschiedene Krankheiten zu wirken. Personen, die vegetarisch leben, sind seltener übergewichtig und haben ein geringeres Risiko an ernährungsbedingten Krankheiten. Dazu gehören Diabetes Mellitus, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einige Krebsarten.

Doch natürlich ist das nicht allein auf den Verzicht von Fleisch und Fisch zurückzuführen. Dass viele Studien Vegetariern ein längeres und gesünderes Leben nachweisen, hat auch mit anderen Faktoren zu tun: Sie rauchen weniger und treiben mehr Sport als die meisten Mischköstler. Sie ernähren sich oft sehr bewusst und legen hohe Ansprüche an die Qualität ihrer Lebensmittel. Die Bezeichnung „vegetarisch leben“ umschreibt daher einen Lebensstil, der insgesamt einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat. Nach dem Motto: „Wer nur verzichtet, statt die Vielfalt pflanzlicher Lebensmittel zu nutzen, tut seiner Gesundheit nichts Gutes“.
Nora Moltrecht, www.aid.de

Vegetarische Ernährung: Erscheinungen von Mangel vermeiden

Tierische Produkte werden von vielen Menschen abgelehnt: Einigen schmeckt Fleisch nicht, andere zeigen mit dem Verzicht auf Fleisch und Geflügel ihre Ablehnung gegen Massentierhaltung, wiederum andere berufen sich auf religiöse Hintergründe oder gesundheitliche Aspekte.

Das Verbraucherportal 1A Krankenversicherung hat zu diesem Thema unter http://www.1a-krankenversicherung.de/… verschiedene Informationen zusammengestellt und erklärt die unterschiedlichen Formen vom Vegetarismus. Man unterscheidet folgende Gruppen der Vegetarier:

– Veganer
– Lacto-Vegetarier
– Ova-Vegetarier
– Ovo-Lacto-Vegetarier
– Pescetarier
– Flexitarier

Veganer lehnen jegliche Nahrungsmittel tierischer Herkunft ab, während Lacto-Vegetarier auch Milch und Milchprodukte konsumieren. Ova-Vegetarier lehnen ebenfalls Fleisch, Geflügel und Fisch ab, erlauben aber den Verzehr von Eiern. Ovo-Lacto-Vegetarier dürfen neben Eiern auch Milch zu sich nehmen. Eine weitere Gruppe von Vegetariern, die den Verzehr von tierischen Produkten eingeschränkt erlaubt, sind Pescetarier: Fisch und Fischprodukte dürfen gegessen werden. Die Gruppe der Flexitarier wird häufig kritisiert, da diese Gruppe eigentlich rein vegetarisch lebt, gelegentlich jedoch Fleisch und Fisch zulässt.

Studien bestätigen, dass Vegetarier weniger Erkrankungen aufweisen: Typische Zivilisationskrankheiten wie Fettstoffwechselstörungen oder zu hoher Blutdruck treten seltener auf. Insbesondere der Cholesterinwert sei im Vergleich zu Nicht-Vegetariern durchschnittlich niedriger. In vielen Fällen sei eine vegetarische Ernährung auch bei Übergewicht hilfreich.

Oft wird eine vegetarische Ernährung jedoch mit Mangelerscheinungen in Zusammenhang gebracht, sofern der Körper nicht alle wichtigen Nährstoffe bekommt. Experten erklären, dass besonders Veganer oftmals Mangel an Eisen, Zink, Eiweiß und Jod aufweisen. Ein Ernährungsplan, der Eier und Milchprodukte enthält, sei daher gesünder als eine rein vegane Ernährungsweise.

Odysso – Wissen entdecken

Eins Plus, Freitag, 26.12. um 14:00 Uhr

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Thema: Der Zoff ums Fleisch

Leben Vegetarier gesünder als Fleischesser? Darüber wird seit Jahrzehnten heftig gestritten. Meist mit einer gehörigen Portion Ideologie. Da könnte es helfen, sich auf wissenschaftliche Fakten zu stützen. Doch die Aussagen sind widersprüchlich. Während eine große Vergleichsstudie keine nennenswerten Unterschiede feststellen konnte, weist eine andere Fleischessern ein höheres Risiko für Darmkrebs nach. Was stimmt also? Ein Indiz wären z. B. Unterschiede im Blut von Vegetariern und Fleischessern. Odysso geht dieser Spur nach, klärt, welche Vorteile Biofleisch hat, und testet, wie frisch das Fleisch wirklich ist, das man täglich kauft.

Leben Vegetarier gesünder als Fleischesser?

Eins Plus, Montag, 22.12. um 22:00 Uhr

Thema: Der Zoff ums Fleisch

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Leben Vegetarier gesünder als Fleischesser? Darüber wird seit Jahrzehnten heftig gestritten. Meist mit einer gehörigen Portion Ideologieen. Da könnte es helfen, sich auf wissenschaftliche Fakten zu stützen. Doch die Aussagen sind widersprüchlich. Während eine große Vergleichsstudie keine nennenswerten Unterschiede feststellen konnte, weist eine andere Fleischessern ein höheres Risiko für Darmkrebs nach. Was stimmt also? Ein Indiz wären z. B. Unterschiede im Blut von Vegetariern und Fleischessern. Odysso geht dieser Spur nach, klärt, welche Vorteile Biofleisch hat, und testet, wie frisch das Fleisch wirklich ist, das man täglich kauft

Rote Gourmet Fraktion

Rote Gourmet Fraktion – Kochshow – live aus dem Wohnstudio in Berlin Kreuzberg

„Sie gehören zu den wenigen Köchen, die keine Vorurteile gegenüber Vegetariern hegen, und schaffen es sogar, dass eigentlich fleischsüchtige Rock ’n‘ Roll-Trucker plötzlich eine Vorliebe für Gemüsekreationen entwickeln.“ Live-Kochshow mit der „Roten Gourmet Fraktion“ aus Hamburg.

„Seit fast elf Jahren touren Jörg Raufeisen (Konditor, 38) und Ole Plogstedt (Koch, 36) mit ihrer in Kisten und Cases verpackten Mobilküche und den prominenten Auftraggebern von Auftrittsort zu Auftrittsort und tischen den Stars auf. Längst haben sie, auch über die Musikszene hinaus, einen Kultstatus erreicht. Nicht nur das kreative Essen, dass die beiden Punks aus Hamburg unter oft unglaublichen Umständen auf die Teller bringen, hat ihnen dazu verholfen, sondern dazu ihr unverwechselbarer Style zwischen Humor, Provokation und Unterhaltungswert, den das nicht kopierbare Duo an den Tag legt.

Die Backstage-Bereiche, in denen sie Morgen für Morgen ihre Tourkantine aufbauen, dekorieren sie mit Horrordevotionalien, wie Rieseninsekten aus Latex, Totenköpfen und Attrappen von menschlichen Gliedmaßen; aus ihrer transportablen Stereoanlage dröhnt Punkrock während sie „Terror Turkey“, „Junkfisch“ oder „vegetarische Schlachteplatten“ kochen.

Sie gehören zu den wenigen Köchen, die keine Vorurteile gegenüber Vegetariern hegen und schaffen es sogar, dass eigentlich fleischsüchtige Rock ’n‘ Roll-Trucker plötzlich eine Vorliebe für Gemüsekreationen entwickeln.“ (Pressetext zum 2004 erschienenen Kochbuch „Rote Gourmet Fraktion – Kochen für Rockstars“)

„Für ein klar strukturiertes Essen mit wenigen, aber erstklassigen Geschmacksnuancen, die den Gaumen nicht überfordern, sondern ihm schmeicheln, bedarf es kurzer und prägnanter Melodien. Aus unserer Küche dröhnen deshalb immer schnelle Rhythmen von den Beatsteaks, Dead Kennedys oder den Vibrators. Nicht zuletzt, weil uns dann alles etwas schneller von der Hand geht. Wer dagegen U2 oder Genesis beim Kochen hört, darf sich nicht wundern, wenn er von einer lahmen Rotweinstimmung übermannt wird und für manche Arbeiten doppelt so lange braucht. HipHop oder Death Metal reichern das Essen automatisch mit Hass an. Bei Volksmusik gerät das Essen zu fettig, wie man an den Wildecker Herzbuben sieht, und bei Jazz völlig durcheinander.“ (Auszug aus dem Buch)

Freitag, 16. März 2007
18.00 – 20.00 Uhr | Fritz

Ole und Jörg arbeiten mit CHROMA HAIKU Messern

http://www.rote-gourmet-fraktion.de

Essen satt! – Volle Teller für wenig Geld

Christoph H. hat sich mit seinem Restaurant ‚Waldgeist‘ einen lang gehegten Traum erfüllt. Der 42-Jährige Gastronom ärgerte sich als Gast ständig über zu kleine Portionen, deshalb eröffnete er ein Lokal für Menschen mit einem Riesenappetit. Die Geschäftsidee schlug ein wie eine Bombe. Seit über einem Jahr reißen sich seine Gäste um die tellergroßen Schnitzel und Hamburger. Viele Restaurantbesucher kommen aus den angrenzenden Bundesländern, denn es hat sich längst herumgesprochen, dass es im ‚Waldgeist‘ nicht nur ums Schlemmen geht, sondern auch um die Frage: ‚Wer schafft es, seinen Teller leer zu essen?‘

Heiko R. ist Küchenchef in der Jugendherberge Warnemünde. Im Sommer ist das 200-Betten-Haus fast immer ausgebucht. Dann herrscht auch in der Küche Hochbetrieb, denn die meisten Gäste bekommen Vollpension. Dem 30jährigen Koch stehen pro Gast und Tag nur 3,30 Euro zur Verfügung. Eine große Herausforderung, denn die Fünf-Sterne-Jugendherberge bietet ein ‚All you can eat‘ – Buffet an und ständig gibt es Sonderwünsche von Vegetariern, Moslems oder Allergikern…

Mit einem Imbisswagen und einer guten Geschäftsidee startete Albert N. vor einem Jahr in die Selbstständigkeit. Er verkauft seinen Kunden zum Festpreis so viele Hot Dogs und Burger, wie sie essen können. Sein ‚Gourmetmobil‘ kann man neuerdings auch mieten. Vollbeladen mit Fast-Food und Getränken macht sich der frischgebackene Unternehmer dann auf den Weg. Seine liebsten Kunden sind dem ‚All-you-can-eat-Gastronom‘ Kinder, Schwangere und Vegetarier, denn die drücken den Konsumdurchschnitt.
‚Vielesser‘ und ‚Vieltrinker‘ können dem Geschäftsmann dagegen den Tag vermiesen. Heute ist Albert auf dem Weg zu einem Golfclub. Die feine Gesellschaft möchte mal so richtig amerikanisch essen…

RTL2, Dienstag, 13.06., 22:15 – 23:15 Uhr