Fast-Food-Riesen und ihre wachsende Konkurrenz

Neben noch unangefochtenen Branchenriesen wie McDonald’s oder Burger King bestechen andere und neue Konzepte durch ein scharfes Profil und eine schnelle Expansion. Die zunehmende Profilierung von stark spezialisierten Anbietern, der verstärkte Fokus auf ein gesundes und nachhaltiges Angebot sowie eine Vielzahl kleinerer Player am Markt, die noch nicht über eine nationale Bekanntheit verfügen, stehen dem bisherigen Verständnis der klassischen Fast-Food-Ketten gegenüber. Um einen fundierten Überblick über die Branche zu liefern, haben die Analysten der TREUGAST Solutions Group ein Ranking entwickelt, das die führenden und kommenden Mitspieler auf dem Markt der systematisierten Gastronomie untersucht und bewertet.
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Deutscher Systemgastronomie-Preis

Auch im Jahr 2013 wird wieder der Deutsche Systemgastronomie-Preis verliehen! Bis zum 16. August 2013 nimmt die Jury, bestehend aus Branchenexperten, Vorschläge für die Branchenauszeichnung entgegen.

Als Preisträger für den Deutschen Systemgastronomie-Preis 2013 kommen Personen, Unternehmen, Initiativen und Einrichtungen in Deutschland in Frage, die sich in besonderer Weise um die Branche Systemgastronomie verdient gemacht haben. Preisträger in den vergangenen Jahren waren die Bundesagentur für Arbeit und zwei Lehrer der Berufsschule Elmshorn.

Der Verdienst kann sich auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das sozialpolitische Umfeld oder das Branchenimage beziehen. Das kann als Person der sprichwörtliche „Held des Alltags“ sein oder wie im Jahr 2012 die flankierende Unterstützung einer ganzen Behörde. Wer und was auch immer vorgeschlagen wird – die Systemgastronomie in Deutschland muss davon einen nachhaltigen und markenübergreifenden Nutzen ziehen. Haben Sie Fragen hierzu, dann wenden Sie sich gerne an info@bundesverband-systemgastronomie.de.

Ein Formular zur Nominierung von Preisträgern befindet sich auf www.bundesverband-systemgastronomie.de. Verliehen wird der Deutsche Systemgastronomie-Preis 2013 auf dem traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbandes der Systemgastronomie (BdS), der am 20. September 2013 in München stattfinden wird.

Der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) ist als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die umfassende Branchenvertretung der Systemgastronomie Deutschlands. Seine über 750 Mitglieder, zu denen insbesondere die Marken Allresto, Burger King, coa, KFC, Kruschina, Joey’s Pizza Service, Marché, Maxi Autohöfe, McDonald’s, Nordsee, Pizza Hut, Starbucks und Vapiano zählen, erwirtschafteten im Jahr 2012 in rund 2.600 Restaurants mit über 100.000 Beschäftigten und über 3.000 Auszubildenden einen Umsatz von über 5 Milliarden Euro. Alle BdS-Mitgliedsunternehmen sind tarifgebunden.

"Blockhouse" zur beliebtesten Restaurantkette gewählt

Jetzt haben die User von Deutschlands größter Ratgeber-Community gutefrage.net das schmackhafte Thema diskutiert und die beliebtesten Restaurants gekürt. Als Sieger geht hier das Steakhaus „Blockhouse“ hervor. Die Qualität des Fleisches, sowie das ansprechende Ambiente haben die User überzeugt. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist der besonders gute Service, der in den Steakhäusern bundesweit geboten wird.

Komplementiert wird das Führungstrio der beliebtesten Restaurantketten durch das Steakhaus Maredo auf dem zweiten Platz, dichtgefolgt von Vapiano, dem Spezialisten für italienische Küche auf dem dritten Platz. Die Community-Mitglieder honorieren dort vor allem die hohe Produktqualität, das Preisleistungsverhältnis, sowie das ansprechende Ambiente.

Bei den Schlusslichtern der aktuellen Online-Abstimmung wird neben der fehlenden Atmosphäre, die mangelnde Produktqualität als negativ bewertet. Viele User bemängeln, dass sie häufig zu fettige oder kalte Gerichte serviert bekommen hätten.

Das vollständige Ranking mit Bewertungen und Erfahrungsberichten rund um Deutschlands beliebteste Restaurantkette finden Sie unter: http://www.gutefrage.net/auszeichnung/die-beliebteste-restaurantkette

Anna Vera Stemes

Die Siegerin des 11. Nationalen Azubi Awards heißt Anna Vera Stemes und lernt den Beruf der Fachfrau für Systemgastronomie bei Maredo. Auf den zweiten Rang kam Friedrich Honay von der Bäckerei Junge. Dritte wurde mit Simone Labs ebenfalls eine Maredo-Auszubildende.

Die Vorherrschaft von Hallo Pizza, die den Wettbewerb in den vergangenen drei Jahren für sich entscheiden konnten, ist gebrochen.

Bei der elften Auflage, die parallel zur hogatec-Messe in Essen durchgeführt wurde, dominierten die Steak-Spezialisten aus Düsseldorf. Siegerin Anna Vera Stemes darf sich unter anderem über eine von McDonald’s gesponserte Reise nach Chicago freuen.

Auch den anderen Teilnehmern und Platzierten winken tolle Belohnungen für die zweitägigen Mühen – darunter eine schriftliche Prüfung sowie eine Konzeptions- und Präsentationsaufgabe. Auf den vierten Platz schaffte es dabei Hanna Russbild von McDonald’s. Fünfter wurde Marc-Julian Sterzik (Vapiano), sechster Philipp Meusel von Ikea. Die Ränge 7-10 belegten Philipp Herrmann (Call a Pizza), Daniel Orth (McDonald’s), Felia Glowalla (Nordsee) und Meike Freund (Café Extrablatt).

Anna Vera Stemes, Maredo
Friedrich Honay, Bäckerei Junge
Simone Labs, Maredo
Hanna Russbild, McDonald’s
Marc-Julian Sterzik, Vapiano
Philipp Meusel, Ikea
Philipp Herrmann, Call a Pizza
Daniel Orth, McDonald’s
Felia Glowalla, Nordsee
Meike Freund, Café Extrablatt

Die Preisverleihung fand, moderiert von Sandra Warden (Dehoga) und Dierk Kraushaar (Jury-Vorsitzender), im Rahmen des 22. Forums für Systemgastronomie in Essen statt. Dort hatten zuvor unter anderem Dehoga-Präsident Ernst Fischer und FDP-Generalsekretär Patrick Döring ihre Pläne für eine Politik im Sinne des deutschen gastronomischen Mittelstands vorgestellt. Anschließend präsentierten Erhan Baz (Mr.Chicken), Swen Neumann (Wienerwald) und Stephan von Bülow (Block Gruppe) den versammelten rund 600 Teilnehmern ihre Unternehmen. Komplettiert wurde das Programm von Jochen Pinsker, der die neuesten gastronomischen Marktdaten der npdgroup verkündete.

LECKER Sonderheft "Trattoria"

Dem kulinarischen „Dolce Vita“ können die Leser ab sofort mit dem neuen Bookazine „LECKER Trattoria“ frönen.
Das zweite Bookazine aus der Markenfamilie von LECKER, dem jungen und unkomplizierten Kochmagazin, zeigt italienische Rezepte, Produkte und Weine für das Italien-Flair zuhause. Zusammen mit dem Partner Vapiano, der erfolgreichen Restaurantmarke für echten italienischen Genuss, präsentiert das neue Bookazine original Rezepte direkt aus der Vapiano-Küche.

LECKER Trattoria (EVT: 25.05.2012) erscheint zu einem Copypreis von 5,90 EUR als zweite von vier neuen Ausgaben in diesem Jahr. Das Bookazine überzeugt in gewohnt hochwertiger Ausstattung, trifft genau den Nerv der jungen, kochbegeisterten Zielgruppe und passt auch im Look & Feel genau zum Lifestyle des Partners Vapiano. Für rund 3 Monate ist LECKER „Trattoria“ neben den klassischen Verkaufstellen auch in den Vapiano-Restaurants erhältlich.

„Die Bookazines haben sich zu einem festen Bestandteil der Marke LECKER entwickelt.
Auf Facebook ist ‚LECKER Trattoria’ schon seit Wochen ein großes Thema und wird mit Spannung erwartet“, so Chefredakteurin Jessika Brendel. „Das neue Bookazine bietet neben mehr als 60 Rezepten originelle Deko-Ideen für Tisch und Gäste, Reportagen und einen Espresso-Exkurs sowie die besten Tipps zu Weinen aus dem Supermarkt. Mit Vapiano haben wir den perfekten Partner für unser Heft mit dem Schwerpunkt italienische Küche.“

Vapiano eröffnet in Rostock

Franchisenehmer Benny Müller eröffnet in seiner Heimatstadt das erste Vapiano in Mecklenburg-Vorpommern.

Das innovative und weltweit erfolgreiche Konzept von Vapiano bereichert ab März am Neuen Markt mit mediterranem Flair die Rostocker Gastronomie. Benny Müller kehrt nach Jahren in der europäischen Gastronomie-Szene in seine Heimatstadt zurück und eröffnet als Franchisenehmer das erste Vapiano in Mecklenburg-Vorpommern. Er ist Vapianist aus Überzeugung und ist sich sicher, dass das Frischekonzept, die Verwendung hochwertiger Produkte und das moderne Life-Style-Ambiente der erfolgreichen Kette auch die Rostocker Gäste begeistern werden.

„Wir bereiten die Speisen vor den Augen unserer Gäste zu. Frische Kräuter auf den Tischen, ein über 100 Jahre alter Olivenbaum, lichtdurchflutete Räume und farbige Highlights sorgen für ein stilvolles Ambiente. Bei uns fühlt man sich wie bei einem entspannten Essen unter Freunden – ohne Stress, ohne Dresscode und ohne Reservierung.“, so Benny Müller über das „Fresh Casual Dining“-Konzept der Restaurantkette Vapiano. Eben ganz nach dem italienischen Sprichwort: »Chi va piano va sano e va lontano« – Wer alles im Leben locker und gelassen angeht, lebt gesünder und länger.

„Wir freuen uns sehr, dass die Erfolgsgeschichte Vapiano nach Jahren der intensiven Vorbereitung ab sofort neben anderen deutschen Städten wie Berlin, Hamburg, Dresden und Leipzig jetzt auch in der Hansestadt Rostock geschrieben wird. Die Rostocker Wirtschaftsförderung hat Benny Müller aktiv bei der Standortsuche und den Kontakten mit der Verwaltung unterstützt.“, freut sich Christian Weiß, Geschäftsführer von Rostock Business, auf das Vapiano am Neuen Markt.

Unternehmer Müller wird die 120 Innenplätze und ganzjährig nutzbaren 50 Außenplätze des neuen Restaurants als Franchisenehmer betreiben. Und die Ansprüche des Franchisegebers Vapiano sind hoch, nur unter besonderen Voraussetzungen wie einer Einwohnerzahl ab 100.000, Innenstadt- und Ecklage und einer Restaurantmindestgröße kann in einer Stadt ein Vapiano eröffnet werden. Benny Müller, der im Rostocker Restaurant etwa 50 neue Arbeitsplätze schafft und Investitionen im Millionenbereich tätigt, hofft auf die Fortführung der Kooperation mit der Stadt, um noch mehr Außenfläche nutzen zu können.

Jetzt hat auch Mainz sein Vapiano

Italienische Lebensart und Mainzer Lebensfreude halten jetzt Einzug in der Mainzer Malakoff Passage. Nach umfangreichen Umbauarbeiten öffnet hier am 6. Mai in Bestlage direkt am Rhein das neue Vapiano Mainz Rheinterrassen seine Pforten. Frische, vor den Augen der Gäste zubereitete Köstlichkeiten, entspannte Atmosphäre, klares Design, hochwertige Ausstattung und ein erfreuliches Preis-Leistungsverhältnis – das ist in wenigen Worten das Erfolgskonzept von Vapiano. Wie viele Vapianos weltweit wird auch das Mainzer Restaurant als Franchise-Betrieb geführt. Michael Schlarmann, der bereits in Wiesbaden mit einem Vapiano aktiv ist, freut sich auf die Begegnung mit den Mainzer Genießern. Fünf Jahre lang hat er auf seine Traum-Location gewartet. Das Mainzer Vapiano lässt er sich 1,5 Millionen Euro kosten. Diesen Betrag investiert er als Mieter. Die Räume hat er von der UBS Real Estate angemietet. Circa 100 neue Arbeitsplätze vom Koch bis zur Kassiererin wurden geschaffen.

Schlichte Eleganz ist das Markenzeichen des Mailänder Architekten Matteo Thun. Die Gastrokette Vapiano konnte den gefragten Star für die Inneneinrichtung ihrer Gasträume gewinnen. Auch das Mainzer Vapiano trägt Thuns Handschrift. Das stilvolle Ambiente besticht mit seinem Mix aus Edelstahl, Schieferwänden, edlem Holz und Leder. Frische Kräuter, bei denen man ruhig zugreifen darf, schmücken die Tische und den Kräutergarten. Hier ist Kommunikation gewollt – auch mit dem Personal, den Vapianisti. Die Küchenfront mit Showküche, wo die Gäste ihre Lieblingsgerichte abrufen und mit den Vapianisti in Austausch treten können, ist 15 Meter lang.

Ein Blick in die gläserne Pasta-Manifattura zeigt die Fertigung der hausgemachten Teigwaren. Was auf die Teller kommt, ist marktfrisch. Rund 50 Gerichte und zweimonatlich wechselnde Specials aus der Vapiano-Ideenküche sorgen für Freude in Gaumen und Portemonnaie. Denn eine große Pizza aus dem Steinofen ist schon ab 5,75 Euro zu haben. Die Pasta aus dem Wok gibt’s in vier Preisgruppen von 5,75 bis 8,75 Euro. Gezahlt wird mit einer Chipkarte, die man am Empfang erhält. Darauf wird alles gespeichert, was man beim Restaurant-Besuch verzehrt. Auch die Getränke. Alles ganz easy. Das gilt auch für den Dresscode und die Reservierungen. Beides gibt es nicht bei Vapiano.

Michael Schlarmann hat in Mainz für sein Vapiano 800 qm Fläche angemietet. Innen stehen 200 Sitzplätze zur Verfügung. Wer gerne draußen sitzt, darf sich auf weitere 200 Sitzplätze – 100 davon in einem beheizbaren, ganzjährig nutzbaren Wintergarten – freuen. Die Lounge Bereiche laden mit Top-Weinen, hochwertigen Kaffee-Spezialitäten und coolen Drinks zum Chillen ein. Gute Nachrichten auch für Raucher. Im Wintergarten können sie genüsslich ihre Zigarette genießen. Mit 100 Sitzplätzen dürfte hier die größte Raucher Lounge von Mainz entstanden sein. Ein weiteres Highlight ergibt sich aus der Fassaden-Gestaltung. Da die gesamte Fassade bei gutem Wetter durch einen Falt-Mechanismus geöffnet werden kann, entsteht so eine große durchgängige Gastraumfläche mit 400 Sitzplätzen innen und außen. Für das

nötige Grün ist auch schon gesorgt. Die Olivenbäume sind bereits gepflanzt. Sie sind eines der Markenzeichen der Vapianos weltweit.

Die Vapiano SE mit Sitz in Bonn will hoch hinaus. Im Rating der größten deutschen Gastronomie Unternehmen ist sie gerade auf Platz 17 aufgerückt. Jedes Jahr sollen allein in Deutschland 10 neue Restaurants eröffnet werden. Das erste Vapiano wurde in Hamburg vom Stapel gelassen. Das Mainzer Vapiano ist das 43. „Kind“ in der großen Vapiano Familie. Weltweit gibt es mittlerweile über 90 Betriebe. Tendenz auch hier steigend. Auch Michael Schlarmann hat ambitionierte Ziele. Innerhalb der ersten 12 Monate will er einen Netto-Umsatz von zwei Millionen erzielen.

Vapiano Mainz Rheinterrassen
Malakoff-Passage
Rheinstraße 4 g
55116 Mainz
Tel. +49 (0) 6131 629 49 – 0
Tel. +49 (0) 6131 629 49 – 19
Öffnungszeiten: So-Do 11-24 Uhr, Fr-Sa 11-01
Infos unter www.vapiano.de und
www.mainz1@vapiano.de

Facebook: Die Top 20 Gastro-Marken

Starbucks, Vapiano und McDonald´s liegen in punkto Beliebtheit bei der Facebook-Gemeinde klar in Führung. Ebenfalls in den Top 10: kultige Einzelstandorte wie die Sansibar auf Sylt, Tim Mälzers Bullerei und das east, beide in Hamburg.

Das erstmals von der Wirtschaftsfachzeitschrift food-service (Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main) erstellt Ranking zeigt die beliebtesten deutschen Gastro-Marken – gemessen an der Zahl ihrer „Fans“ im sozialen Netzwerk Facebook – ohne Vergnügungsplätze wie Freizeitparks und Diskotheken. Gewertet wurden ausschließlich offizielle deutsche Unternehmensseiten mit „Gefällt mir“-Button, keine Freundes- oder Gruppenseiten.

Unangefochtener Leader ist Starbucks – auch international mit fast 20 Millionen Fans eine der erfolgreichsten Seiten jenseits aller Branchengrenzen. Es folgt die deutsche Kette Vapiano – man hat erst kürzlich die Seiten der jeweiligen Restaurants national und international zu einer allgemeinen Seite zusammen gefasst und die Fans gebündelt. Marktführer McDonald´s landete auf Rang drei und hat in den vergangenen Monaten mit das stärkste Wachstum verzeichnet – nach einem relativ späten Start.

Bemerkenswert sind die vorderen Plätze für Einzelstandorte wie die Sansibar auf Sylt oder auch das Münchner Hofbräuhaus: Ausweis für den Kultcharakter der Locations und die Affinität ihrer Zielgruppe zu modernen Medien.

Die vorderen Plätze für Starbucks und Vapiano zeigen: Nicht zwangsläufig haben die Konzepte mit den meisten Outlets bzw. Gästen auch die meisten Fans im sozialen Netzwerk. Vielmehr geht es darum, online Lust auf einen Abstecher ins Restaurant bzw. die Kaffeebar zu machen und Anreize zu schaffen. Zum Beispiel am Valentinstag, als Starbucks jedem Gast mit entsprechendem Facebook-Coupon zum Kaffee einen Muffin spendierte.

Für leidenschaftliche Fan-Kommentare sorgt auch die täglich auf Facebook veröffentlichte Mittagskarte der Bullerei von TV-Koch Tim Mälzer in Hamburg – mit fast 7.000 Fans einer der stärksten Einzelstandorte im Ranking. Einzel-Locations wie auch Ketten nutzen ihre Facebook-Seiten überdies zunehmend zur Suche nach Mitarbeitern mit einem Herz für die Marke.

Vapiano Berlin

In Kurzform: Das Essen schmeckt langweilig und eintönig, es ist ohne Geschmack, tolles Ambiente am KuDamm, sehr freundliches Personal, Filialleiter balzt mit Blondine und lässt sich vom Personal bedienen, Toiletten ungepflegt.

Am Joachimstaler Platz, in der Augsburger Strasse gegenüber dem Swisshotel, ist auf zwei Etagen das moderne Food Concept Vapiano.

Es glänzt mit einem durchgestyltem Gastraum, technischen Gadgets und super freundlichem Personal. Nur das Essen ist Schonkost.

Wir hatten Vitello Tonnato (7,50 Euro), Pasta Arrabiata (5 Euro) und Pizza Caprese (6 Euro).
Das Vitello Tonato war mit einer – von der Konsistenz an Majonäse erinnernden – geschmacksneutralen Sauce bedeckt und von einer Beliebigkeit, dass man das Gericht auch anders hätte nennen können.
Die Pasta Arrabiata war leicht zerkocht (obwohl die Nudeln automatisch gekocht werden) und überhaupt nicht scharf, sondern die pure Schonkost.
Die Pizza Caprese war eine Magherita mit 4 dünnen Tomatenscheiben, auf denen jeweils ein Klecks Mozzarella war. Aussen staubtrocken, innen matschig, geschmachlich langweilig und nichtssagend.

Das gesamte Vapiano Konzept ist Selbstbedienung, am Eingang erhält man eine Magnetkarte, die man an jeder Station abgibt, ähnlich wie bei einigen Mövenpick Marche. Am Ende zahlt man am Ausgang. Netter Gag ist der Pizzaruf. Da die Pizza 10 Minuten dauert, bekommt der Gast eine kleine Scheibe mit, die vibriert und leuchtet, wenn die Pizza fertig ist.

Die Selbstbedienung gilt nur für Gäste, der Filialleiter balzte während unseres Aufenthalts mit einer jungen Dame und lies sich von seinem Personal bedienen 😉

Besser wäre es gewesen, er wäre mal durch das von ihm geführte Restaurant auf Kontrollgang gegangen, in den chicen Toiletten gab es kein Papier mehr, dafür lag Unrat auf dem Boden.

Auf der eigenen Webseite zieht Vapiano folgendes Fazit über sich:
„Fazit: Von dem, was der Gast erwartet, bleibt nichts auf der Strecke – außer dem Hochpreis-Level der Mitbewerber.“

Das können wir nicht bestätigen. „Langweiliges Essen ohne Geschmack zu moderaten Preisen in einer freundlichen Umgebung mit netter Bedienung“ wäre unser Fazit.

Wir zahlten für eine Vorspeise, eine Pasta, eine Pizza und zwei alkoholfreien Getränken am Ende 22,70 Euro, bei Selbstbedienung. Das ist nicht Wucher, für Berlin aber auch nicht günstig.

Das Problem im Vapiano dürfte daran liegen, dass hier nur angelerntes Personal an jeder Station tätig ist. Einen Koch, der mal die Saucen abschmeckt oder die Zubereitung der Gerichte der Mitarbeiter kontrolliert, scheint es offensichtlich nicht zu geben.

Gute Idee, schlechte Ausführung! (ccc)

www.vapiano.de

Eine weitere Restaurantkritik über das Bonner Vapiano:
http://olbertz.de/blog/2006/09/03/vapiano-in-bonn/