Losinj – Delfine in der Adria

Eine dolle Vegetation und ein überaus mildes Klima machen die malerische Insel Losinj in der kroatischen Region Kvarner nicht nur zum Feriengeheimtipp sondern ebenso zum Paradies für Delfine, die sich hier in freier Wildbahn tummeln.

Im besten Einklang leben Sonja, Belugo, Saturn und ihre rund 120 Artgenossen mit den Einheimischen und staunenden Touristen, die hier ein außergewöhnliches Naturspektakel erleben dürfen. Die Tümmler gleiten elegant durch das saubere, warme Gewässer rund um die Insel Losinj, die 2006 als Delfinreservat ausgewiesen wurde.

Das hier angesiedelte „Blue World Institute“ erforscht nicht nur deren Lebensbedingungen, sondern bietet auch die Möglichkeit der Adoption eines Delfins oder man nimmt am „Volunteer-Programm“ als freiwilliger Helfer teil. Zu Ehren der beliebten Säugetiere wurde der erste Samstag im August (1.8.2010) zum „Tag der Delfine“ erkoren.

Das blitzsaubere Meer lädt Feriengäste aber auch zur Entdeckung der Unterwasserwelt, zum Bootsausflug oder einfach zum gemütlichen Schwimmen. Wanderer und Radfahrer kommen inmitten dieser subtropischen Vegetation mit Palmen, Agaven, Oleander, Zitrusbäumen, Pinien, Salbei und Lavendel voll auf ihre Kosten. Zu guter Letzt genießt Losinj als gesundes Urlaubsziel besten Ruf. Kein Wunder, zählte die Adriainsel doch bereits im späten 19. Jahrhundert zu den heilklimatischen Kurorten der österreichisch-ungarischen Monarchie.

INFORMATION:
Insel Lošinj:
www.tz-malilosinj.hr

Weinbergschneckenfarm Pfalzschnecke

Pfalzschnecke startet in die Sommersaison 2010

Zwischen Wildkräutern, Löwenzahn und Salat herrscht seit dem 1. Mai 2010 wieder emsiges Leben auf der Schneckenfarm „Pfalzschnecke“ in Grünstadt-Asselheim an der Deutschen Weinstraße. Rund 60.000 Weinbergschnecken tummeln sich auf dem rund 3.000 qm großen Areal am Rande des Winzerortes Grünstadt Asselheim. Initiator dieses in Rheinland-Pfalz einmaligen Projektes ist die Familie Charlier vom Pfalzhotel Asselheim.

Mit der Eröffnung der Weinbergschneckenfarm „Pfalzschnecke“ im Sommer 2007 konnte das Pfalzhotel Asselheim weit über die Region hinaus eine Welle der Begeisterung für die Weichtiere auslösen. Viele tausend Besucher ließen sich seither bei Führungen in Leben und Haltung der Kriecher einführen. Am Samstag, den 1. Mai war es in diesem Jahr nun endlich soweit und die Weinschneckenfarm „Pfalzschnecke“ öffnete ihre Pforten für die Sommersaison.

Die Saison der „Pfalzschnecke“ endet am 17. Oktober 2010. Bis dahin werden jeden ersten Sonntag im Monat Besichtigungen mit Führung um 14.30 Uhr angeboten. Für Gruppen es individuelle Termine, darunter auch Nachtführungen mit Stirntaschenlampe. Treffpunkt ist jeweils im Pfalzhotel Asselheim.

Das Pfalzhotel Asselheim ist ein familiengeführter Hotelbetrieb der 4-Sterne-Kategorie. Die Auszeichnungen in den Wettbewerben „Gastgeber des Jahres in Rheinland-Pfalz“ und „Ausgewählte Tagungshotels zum Wohlfühlen“ sowie die Zertifizierung als Qualitätsbetrieb der Stufe II der „ServiceQualität Deutschland“ sind Ausdruck für den hohen Anspruch an Ausstattung und Service. Das 70-Zimmer-Hotel mit großem Tagungszentrum verfügt über das Gourmetrestaurant „Zum Scharfen Eck“, die Weinstube „Zur Weinbergschnecke“ sowie Biergarten, Bar und den mediterranen Hof der Sinne. Mit seiner saisonal orientierten Küche und reichen Auswahl an regionalen Spezialitäten ist das Pfalzhotel Asselheim Mitglied bei Slow Food.

www.pfalzschnecke.de. www.pfalzhotel.de

Wal-Saison in Queensland

Auf Augenhöhe mit Buckel- und Zwergwalen

Wal-Saison in Queensland – Auf neuen Ausflügen können Besucher die Tiere hautnah durch Plexiglas-Scheiben erleben

Wal-Saison in den australischen Winter- und Frühlingsmonaten. Zwischen Ende Juli und Anfang November tummeln sich vor der Küste Queenslands die größten Meeressäuger der Welt. Tausende Buckelwale ziehen von der Antarktis in die wärmeren Gewässer vor der australischen Ostküste, wo die Weibchen ihre Jungen zur Welt bringen.

Die besten Wal-Beobachtungstouren beginnen in Hervey Bay und von Fraser Island aus. Von dort starten nun auch Tour-Boote, die es den Besuchern ermöglichen, die riesigen Tiere von drei Ebenen aus zu bewundern – vom Oberdeck, von einer Plattform auf Wasserhöhe und durch Plexiglas-Scheiben im Kiel des Bootes, durch welche man die Tiere aus nächster Nähe beobachten kann. Außerdem werden die Gesänge der Wale über ein Wassermikrofon ins Boot übertragen sowie Bilder einer Unterwasserkamera, die auf Bildschirmen im Boot ausgestrahlt werden. Halbtages-Ausflüge kosten rund 60 Euro, ganztägige Trips umgerechnet knapp 88 Euro. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.whalewatching.com.au und www.freedomwhalewatch.com.au .

Hervey Bay wird auch „Whale Watching Capital of Australia” genannt. Vom 1. bis 8. August feiert das Städtchen den Beginn der Wal-Saison mit einem bunten Rahmenprogramm, einer Bootsparade und einem Feuerwerk am Abend. Weitere Details zum Hervey Bay Whale Festival gibt es unter www.herveybaywhalefestival.com.au .

Neben den Buckelwalen können Besucher auch tausende „Minke Whales“ (Zwergwale) erleben. Die beste Chance, die sanften Ozeangiganten zu Gesicht zu bekommen, ist im August. In dieser Zeit werden am Great Barrier Reef spezielle Entdeckungstouren nicht nur auf, sondern auch unter Wasser angeboten. Touristen können Schnorchel- und Tauchausflüge buchen und dabei hautnah die rund sieben bis neun Meter langen, fünf bis sieben Tonnen schweren „Zwerge“ beobachten. Die Meeressäuger schwimmen nahe an die Boote heran und bleiben stundenlang in deren Nähe. Die „Minke Whales“ sind sehr verspielt und führen oft akrobatische Kunststücke vor. Mehr Einzelheiten über die Touren des Anbieteres Mike Ball Dive Expeditions ab/bis Cairns unter www.mikeball.com/minke_whales.htm .

Allgemeine Infos zu Queensland unter www.queensland-australia.eu/de .

Reiselust und Gaumenfreuden

Zehn Millionen Besucher tummeln sich jährlich in der Lagunenstadt, die selbst nur rund 100.000 Einwohner hat. Die wahrscheinlich schönste Anreise ist mit dem Schiff. Wenn man an Bord eines der riesigen Kreuzfahrtschiffe am Markusplatz vorbei durch den Giudecca-Kanal längs der historischen Kirchen, Wohnhäuser und Palazzi den Hafen anfährt, ist das eine atemberaubende Ansicht. Im März kann das Wetter in Venedig schon sehr schön sein. Anfang August beginnt die heißeste Zeit und etliche Venezianer flüchten selbst, schließen ihre Geschäfte, um Ferien zu machen. Wer es nicht liebt, sich in Gummistiefeln und teilweise nur über Laufstege durch die Stadt fortbewegen zu können, sollte in den Wintermonaten auf einen Besuch verzichten.

So, 31.05. um 10:20 Uhr rbb

Sojadrinks – Gesunde Geschmackssache

Sojadrinks: Gesunde Geschmackssache

„Konsument“: Angaben zum Kalziumgehalt häufig nicht korrekt.
Sojadrinks haben ihr Nischendasein in Reformhäusern und Bioläden mittlerweile
hinter sich gelassen und tummeln sich nun auch in den Regalen von Billa, Spar & Co.
Grund genug für „Konsument“, zwölf Sojadrinks der Sorte „Natur“ – gesüßt und
ungesüßt – hinsichtlich Nährwert und Geschmack zu testen. Fazit: Was gesund ist, ist
nicht immer auch ein Fall für die Geschmacksknospen. Geschmacklich konnte nur ein
Teil der gesüßten Varianten einigermaßen überzeugen. Bei diesen wird allerdings der
Kalziumgehalt oft nicht korrekt ausgewiesen. Insgesamt schneiden neun der zwölf
Produkte „gut“ ab.

Sojadrinks liefern Eiweiß und sind daher für jeden, der keine Milch verträgt, eine gute
Alternative. Wäre da nicht eines: der für so manch europäischen Gaumen
gewöhnungsbedürftige Geschmack. Die Industrie hat darauf reagiert und bietet auch
gesüßte Sojadrinks, etwa mit Zucker, Rohrzucker oder Apfelsaftkonzentrat, an. Kam bei der
Verkostung keiner der ungesüßten Drinks über „durchschnittlich“ hinaus, konnte zumindest
ein Großteil der gesüßten Drinks Punkte holen. Übrigens: Obwohl als „Natur“ ausgelobt,
werden fast allen gesüßten Sojagetränken im Test Aromen zugesetzt.
Die Nährwertanalyse fiel überwiegend gut bis sehr gut aus, so ist etwa der Salzgehalt bei
allen getesteten Produkten sehr gering. Der Anteil an Zucker liegt bei den gesüßten
Varianten erwartungsgemäß etwas höher, bewegt sich aber immer noch im akzeptablen
Bereich. Alle gesüßten Drinks und der ungesüßte Bio-Sojadrink von „Natur aktiv“ sind zudem
mit Kalzium angereichert. „Das ist für jene, die keine Milch vertragen, durchaus sinnvoll.
Allerdings hapert es bei den Herstellerangaben zum Kalziumgehalt. Nur bei zwei von sieben
Produkten wird er korrekt angegeben“, kritisiert „Konsument“-Ernährungswissenschafterin
Nina Zellhofer. Alle anderen Produkte liefern deutlich weniger Kalzium und wurden daher im
Testurteil abgewertet.

Dennoch lohnt sich für Zellhofer der Griff zu Sojagetränken, wenn diese auch mit 1,19 bis
2,25 Euro pro Liter deutlich teurer als Milch sind: „Soja ist wie jedes andere pflanzliche
Lebensmittel cholesterinfrei und es enthält darüber hinaus mehr Isoflavone als andere
Gemüsesorten.“ Im asiatischen Raum wird diesen unter anderem die Milderung von
Wechselbeschwerden zugeschrieben.

Die Details zum Test verrät ab 23. Oktober der November-„Konsument“. Auf
www.konsument.at sind die Ergebnisse ab sofort erhältlich.

Slow Food Messe in Stuttgart

– TV-Kochpaar Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer auf der 2. Slow Food Messe in Stuttgart
– Kochbücher-Verlag Tre Torri stellt Neuheiten vor

Die zweite Slow-Food-Messe „Markt des guten Geschmacks“ öffnet in gut einer Woche in Halle 3 der Neuen Messe Stuttgart die Tore. Auf einem Hektar Fläche werden sich nach den derzeitigen Anmeldungen und Prognosen rund 300 Aussteller präsentieren. Dazu gibt es wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm. Die Messe vom 3. bis 6. April 2008 dauert mit vier Tagen einen Tag länger als im Vorjahr. Und sie wird erneut mit Ausstellern und deren Produkte aufwarten, die es nicht überall zu kaufen gibt.

Die haben es vielleicht gut! Dieser Gedanke setzt sich fest, sobald man ein Buch über kulinarische Landschaften von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer in den Händen hält, eine ihrer Kochsendungen sieht oder erfährt, dass die beiden Autoren auf einem geerbten Apfelgut leben. Ihre Produkte sind äußerst appetitlich- von der Lektüre bis zum Apfel-Balsamessig des erfolgreichen Duos. Überhaupt: So ein idyllisches Erbe zwischen Schwäbischer Alb und Schwarzwald macht sicher jede Menge Arbeit. Aber es trägt Früchte! Und was für welche: alte Apfelsorten, Zwetschgen, Mirabellen, Kirschen, Reineclauden, Quitten und Zibärtle, eine mirabellenartige Wildpflaumenart. Das Paar verarbeitet das frische Obst und andere Köstlichkeiten aus dem Garten zu Säften, Wein, Konfitüren, Gelees oder Essig. Auf ihrem Stand bei der Slow Food Messe kann man wie im Vorjahr zum Beispiel Saft „Pomme-Pure“ in den Varianten Cox Orange oder Elstar probieren. Oder den fruchtigen Apfel-Perlwein Pomme-Secco, halbsüßen Pomme-Cidre oder den absolut trockenen, nach klassischer Methode hergestellten, handgerüttelten Apfelschaumwein Pomme-Brut. Und ihr Apfel-Balsamessig „Pomme-Balsam“ harmoniert hervorragend zu Fisch, Fleisch und Gemüse. Nicht zu vergessen die Gelees, Apfel- und Quitten-Mostarda, Konfitüren mit Apfel und Ingwer oder Chili und Vanille und, und . . .

Gesunde Ernährung im Vordergrund

Der Verlag Tre Torri, der von Ralf Frenzel begründet wurde, ist seit vier Jahren der Hecht im Karpfenteich der Kochbuch-Macher. Hier tummeln sich die besten Köche und Autoren, und die besten Grafiker und Fotografen sind am Werk. Bücher von Jürgen Dollase, Alfred Biolek, Eckart Witzigmann sowie „Gut, sauber und fair“, die „Bibel“ des Slow-Food-Begründers Carlo Petrini in deutscher Übersetzung. Highlight sind die aufwändigen Bücher von Ingo Holland oder Hans Stefan Steinheuer. Auf der Slow Food Messe lernen die Besucher einen ganz anderen Tre-Torri-Autoren kenne: den Bären Bosse. Er ist Experte für eines der wichtigsten Themen dieser Messe: der gesunden Ernährung von Kindern. Früher war das Pelztier ein Pummel, aber er hat es geschafft seine überflüssigen Kilos und seine Trägheit loszuwerden. Das war ein Riesenabenteuer, zusammen mit seinem Kumpel, dem spindeldürren Mäuserich Palle, dem königlichen Hofkoch Maître Brie de Gibmehr und seinem Küchenjungen Latte. Die Geschichten mit dem Bären stammen aus den Federn der Geschwister Angelika und Andrea Koch. Das Buch ist eine spannende Lektüre für Acht- bis Dreizehnjährige und eignet sich hervorragend zum Vorlesen. Dazu gesellt sich ein Bosse & Palle Kochbuch mit fünfzig Rezepten und Anregungen zum gemeinsamen Kochen und Genießen in der Familie

Die Slow Food 2008 beginnt am Donnerstag, 3. April, und endet am Sonntag, 6. April 2008. Die Öffnungszeiten: Donnerstag (10 bis 22 Uhr), Freitag und Samstag von 10 bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Eintrittspreise: Die Tageskarte kostet 12 € (inkl. VVS), Kinder bis 6 Jahre (in Begleitung Erwachsener) bezahlen keinen Eintritt, wenn sie älter sind, bezahlen sie 5 €. Die Familienkarte (zwei Erwachsene mit Kindern unter 16 Jahren) gibt es für 25 € (inkl. VVS). Ermäßigte Tickets (für Schüler, Studenten, Erwerbslose und Umschüler vom Arbeitsamt, Wehr- und Zivildienstleistende, Rentner und Schwerbeschädigte) kosten 8 €. Bei Gruppen bezahlt jeder ebenfalls 8 €. Die Dauerkarte ist für 30 € zu haben, Schulklassen in Begleitung eines Lehrers kommen am Donnerstag und Freitag gratis auf die Messe. Während der Happy Hour ab 16 Uhr (außer Donnerstag) kostet der Eintritt 6 €. Die Karten berechtigen zum Besuch der Parallelveranstaltungen „Garten“ und „Antiquitäten.Design.Raum“.

ÖKO-TEST Mandarinen

Zuviele Pestizide – Rewe listet Erzeuger aus

Wer gerne mal eine Mandarine isst, kauft das Obst besser nicht in normalen Supermärkten oder bei Discountern. Das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat jetzt bei einer Untersuchung von Mandarinen aus verschiedenen Geschäften festgestellt, dass insbesondere die Ware von Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Lidl, Plus und Rewe mit Pestiziden und Schalenbehandlungsmitteln belastet ist. Die aufgezählten Läden bekamen daher nur das schlechteste Testurteil „ungenügend“.

Die vollständige Untersuchung von je drei Proben aus zehn großen Handelsketten sowie zwei Bio-Supermärkten ist in der aktuellen Dezember-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins veröffentlicht. Das Heft erscheint am 26. November 2007 und kostet 3,50 Euro.

Negative Spitzenreiter bei diesem Test: Aldi Süd und Rewe. Eine Probe von Rewe war sogar so stark belastet, dass sie hätte vom Markt genommen werden müssen. Sie war nicht verkehrsfähig. Im Mittelfeld tummeln sich Norma, Real und Tengelmann, wobei auch deren Mandarinen belastet sind, wenngleich nicht in ganz so hohen Mengen. Als klare Gewinner bei diesem ÖKO-TEST profilierten sich die beiden Bio-Supermarktketten Alnatura und Basic, deren Filialen mittlerweile bundesweit zu finden sind. An den dort angebotenen Mandarinen aus Spanien, Italien und Südafrika gab es nichts zu bemängeln.

Mehr Ueber-60-Jaehrige als Unter-20-Jaehrige im Netz

Auch in diesem Jahr haben ARD und ZDF wieder ihre Studie zur
Internetnutzung in Deutschland veroeffentlicht. Gleich zwei Rekorde
konnten im Rahmen der ARD/ZDF-Online-Studie 2007 ausgemacht werden:
Zum einen wurde 2007 erstmals die Grenze von 40 Millionen
Internetnutzern ueberschritten, zum anderen tummeln sich nun erstmals
mehr Ueber-60-Jaehrige als Unter-20-Jaehrige Deutsche im Netz.

http://www.golem.de/0705/52216.html

Sauberkeit in der Küche

Wenn das Meister Propper wüsste: In Deutschlands Küchen tummeln
sich die Bakterien. Und das, obwohl die meisten Deutschen regelmäßig
mit Inbrunst ihre Wohnung wienern. Die Apotheken Umschau wollte
wissen, wie sauber die Küchen hierzulande wirklich sind – und kam zu
einem wenig appetitlichen Ergebnis.

Chefredakteur Hans Haltmeier:
„Wir haben dazu eine eigene Umfrage gemacht, und da kam raus, dass
die meisten Deutschen zwar ein Mal in der Woche das WC reinigen, den
Kühlschrank aber nur ein bis zwei Mal im Monat. Das ist schon
erstaunlich, weil zehn Millionen Bakterien tummeln sich da auf jedem
Quadratzentimeter in den Tiefen des Kühlschranks. Vor allem da, wo
sich das Kondenswasser sammelt, an der Rückwand.“

Die kleinen Erreger können zum ernsthaften Problem werden.
Besonders gefährlich sind Salmonellen:
„Wenn man sich damit infiziert, kann es zu heftigen Bauchschmerzen
kommen, zu Durchfall, Brechanfällen, man kann auch Tage lange
Schwächegefühle haben, in Einzelfällen kann es auch tödlich enden.
Genau so häufig sind Darmerkrankungen aufgrund von anderen Bakterien.
Das sind nach einer offiziellen Statistik immerhin mehr als 50.000
Fälle pro Jahr, aber manche Experten gehen davon aus, dass es in
Wahrheit mehr als eine Million sind.“

In der Küche muss es sauberer werden. Aber wie?
„Am besten ist es, die Lebensmittel im Kühlschrank in geschlossenen
Behältern zu halten, und diese Behälter und auch den Kühlschrank dann
regelmäßig zu reinigen. Wichtig ist auch, die Arbeitsfläche
regelmäßig mit sehr heißem Wasser abzuwischen, und beim Zubereiten
der Speisen darauf zu achten, dass man für Fleisch, Salat und Gemüse
getrennte Schneidebretter nimmt, die man danach in die Spülmaschine
stellt, oder heiß abwäscht.“

Ein weiterer von vielen Tipps aus der aktuellen Apotheken Umschau:
In Spül- und Wischlappen fühlen sich die Bakterien besonders wohl.
Deswegen diese Lappen am besten täglich wechseln und bei 60 Grad
waschen.