Bauli Panettone

Alle Jahre wieder: Der traditionsreiche Panettone kehrt zurück in die Supermarktregale

Weihnachtszeit ist Panettone-Zeit, ganz besonders in Italien. Aber auch in Deutschland ist das traditionelle winterliche Gebäck immer beliebter. Der kegelförmige Kuchen aus leichtem Weizensauerteig mit kandierten Früchten und Rosinen ist vergleichbar mit unserem Christstollen. Führender Hersteller ist Bauli und in der Vorweihnachtszeit ist der legendäre Panettone wieder in den Supermärkten zu finden.

Ob an Weihnachten als Festtagsspezialität oder an Silvester als Glücksbringer, der traditionsreiche Panettone spielt in Italien an Feiertagen aber auch davor eine große Rolle. Neben vielen individuellen, generationsübergreifenden Familienrezepten gibt es auch zahlreiche namhafte Hersteller für Panettone. Besonders erfolgreich ist das in der dritten Generation geführte Familienunternehmen Bauli. Es wurde 1922 von Ruggero Bauli gegründet, der sein Gebäck zunächst per Hand in seiner Bäckerei nahe Verona gefertigt hat. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde schnell klar, dass er seine Produktion größer ausbauen musste. Der Panettone von Bauli wurde in kürzester Zeit in ganz Italien berühmt. Heute gehört Bauli auch in Deutschland in der Vorweihnachtszeit und zu Weihnachten auf den Tisch.

Der große Erfolg ist sicher dem über viele Generationen gehüteten Geheimrezept zu verdanken. Die Herstellung des Fruchtkuchens ist nämlich sehr individuell und unglaublich aufwendig. Es kann bis zu 40 Stunden in Anspruch nehmen, einen klassischen Panettone herzustellen. Das Ergebnis überzeugt, denn im Vergleich zum Christstollen ist der Panettone besonders luftig und weich und entfaltet seinen besonderen Geschmack durch die einzigartige Mischung aus getrockneten und kandierten Früchten.

Die Geschichte des süßen Kuchens ist bis heute umstritten. Wo viele an die Legende mit dem Küchenjungen Toni glauben, der aus der Not heraus seinem Fürsten ein süßes Brot aus Teigresten und Trockenfrüchten servierte, das alle Pane de Toni nannten und das über die Jahre zu Panettone wurde, sind sich andere sicher, dass Panettone schon viel früher von lombardischen Familien für Weihnachten gebacken wurde. Wie Panettone auch nun immer entstanden ist, er wird von der Lombardei bis Sizilien in der Winterzeit noch heute als Dessert und auch über italienische Grenzen hinaus als süßer Kuchen gegessen. Vor Weihnachten ist der Panettone von Bauli fast überall im deutschen Einzelhandel erhältlich und liegt preislich bei zehn Euro.

Genuss-Feuerwerke von Tirol bis Tokio

Kulinarische Events im Alpenresort Schwarz sorgen für einzigartige Geschmacksmomente

Das Tiroler Alpenresort Schwarz würzt den Urlaub mit herausragenden Gourmet-Highlights. Mit seiner Kulinarik und seinen hochkarätigen Köchen begeistert das Fünf-Sterne-Resort täglich mit international inspirierter Kochkunst auf der Basis hochwertiger Produkte aus der Region. In Zukunft wird das Hotel auf dem sonnenverwöhnten Mieminger Plateau nun verstärkt demonstrieren, wie gut die Schwarz-Gourmetküche mit der Vollwert-Ernährung harmoniert. Außerdem können sich die Gäste auf verschiedenste kulinarische Events freuen – mit außergewöhnlichen Koch-Stars unterschiedlichster Stilrichtungen. Für feinste korrespondierende Weine ist selbstverständlich gesorgt.

Kult-Küche im Restaurant Greenvieh
„Tirol – Bayern – Tokio“ ist das Motto eines exklusiven Drei-Länder-Gourmet-Happenings am 23. September 2015: Greenvieh-Küchenchef Toni Woertz hat dazu zwei außergewöhnliche Kochexperten geladen: den bayerischen Bio-Wagyu-Züchter und Food-Stylisten Lucki Maurer, der edelstes japanisches Rindfleisch züchtet und zubereitet, sowie Teppanyaki-Meister Xiao Wang – gefeiert für spektakuläres Front-Cooking auf der heißen Grillplatte. Die Gäste erwartet ein sechsgängiges Menü inklusive Aperitif und Weinfolge, ein Ausnahme-Erlebnis für alle Sinne.

Beim „Wein- und Gourmetabend“ am 26. September 2015 mit Clemens Strobl & Robert Zweytick steht höchster Genuss an erster Stelle. Die renommierten Winzer produzieren edelste und authentische Weine von bester Qualität. Gekrönt wird das Erlebnis von einem passenden Sechs-Gang-Gourmetmenü – gezaubert von Küchenmeister Mario Walch.

Herzhaft-authentisch-italienisch wird es dann am 7. November 2015. Beim „Toskanischen Abend“ präsentiert Greenvieh-Chef Toni Woertz Produkte der berühmten Fattoria La Vialla aus der Toskana. Die Fattoria ist ein traditionsreicher Familienbetrieb, der Landwirtschaft seit vielen Jahren konsequent nach biologisch-dynamischen Richtlinien betreibt. Dolce Vita mit gutem Gewissen, das schmeckt man. Ein fünfgängiges Menü inklusive Aperitif und Weinfolge wird die Gäste begeistern.

Schwarz VollerWERTE
Alpenresort Küchenchef Mario Walch, der einen Großteil der Produkte bei Landwirten und Lieferanten direkt aus der Umgebung bezieht, integriert die Grundlagen der Vollwert-Ernährung in Zukunft vermehrt in seine Schwarz-Gourmetküche. So setzt er noch deutlicher auf regionale und saisonale Zutaten der Gerichte, um den Gästen ein Höchstmaß an Vitaminen, Antioxidantien, Mineralien und Spurenelementen zu bieten. Dazu gehört außerdem ein höherer Anteil an Frischkost genauso, wie der bedachte Einsatz von Fleisch, Fisch und Eiern in bester Qualität.

Unter der Devise „Genussvoll tauschen“ wird anstatt Vollkorngetreide Weißmehl für eine ausgewogene Ballaststoffzufuhr verwendet, native kaltgepresste Öle ersetzen Industriefette und Speisen werden mit Honig und frischem Obst statt raffiniertem Zucker gesüßt.

www.schwarz.at/

Nespresso Gourmet Weeks

Bis 29. März 2015 Genusskultur auf höchstem Niveau in Österreichs besten Hauben-Restaurants

Nespresso lädt wieder in Kooperation mit Gault Millau bis zum 29. März zu den Nespresso Gourmet Weeks. Während eines Zeitraums von vier Wochen haben alle Genießer der Hauben-Gastronomie die Möglichkeit erlesene Menüs in 63 Nespresso Partner-Restaurants österreichweit zu verkosten. Als krönender Abschluss jedes kulinarischen Erlebnisses wird den Gästen ein einzigartiger Kaffeemoment, mit einem Nespresso Grand Cru Kaffee nach eigener Wahl, geboten.

Die Nespresso Partner-Restaurants verwöhnen mit Mittags- und Abendmenüs im Rahmen eines besonders attraktiven Angebots. Die Preise richten sich dabei nach der Anzahl der Hauben, die Menüs variieren zwischen EUR 17,- und EUR 59,-. Die Genussreise wird durch einen Nespresso Grand Cru Kaffee, der im Menü inkludiert ist, perfekt abgerundet.

Seit 2009 begeistern die Nespresso Gourmet Weeks sowohl Nespresso Clubmitglieder als auch Jahr für Jahr neue Liebhaber des guten Essens. Erich Lukas (Restaurant Verdi), ausgezeichnet mit 2 Gault Millau Hauben und 16 Punkten, bringt es auf den Punkt: „Wir sind seit Anfang an Partner der Nespresso Gourmet Weeks. Diese Initiative hat seit Beginn großes Echo erzielt. Jedes Jahr besuchen uns während der Nespresso Gourmet Weeks neue Gäste, allen voran junge Genießer, die wir von der Qualität und Kreativität unserer Küche begeistern können.“

Entdecken Sie kulinarische Kreationen der Spitzenklasse
Für gastronomische Highlights sorgen unter anderem die diesjährigen Botschafter der Nespresso Gourmet Weeks: Andreas Döllerer (Döllerer ́s Genießerrestaurant, 3 Hauben) im Salzburger Golling, Josef und Maria Steffner (Mesnerhaus, 3 Hauben) in Mauterndorf, Toni Mörwald (Toni M., 3 Hauben) in Feuersbrunn und Erich Lukas (Restaurant Verdi, 2 Hauben) in Linz. Insgesamt verwöhnen österreichweit 63 Nespresso Partner-Restaurants ihre Gäste.

www.nespresso.com/gourmetweeks

Panettone

Weihnachtskuchen mit Tradition

Was für uns der Christstollen ist, ist für den Italiener der Panettone. Auch bei uns wird der kuppelförmige, italienische Früchtekuchen aus Hefeteig immer beliebter. Zur Weihnachtszeit findet man den traditionellen Klassiker aus Italien wieder überall im Handel.

Die Ursprünge des italienischen Gebäcks Panettone reichen bis ins Mittelalter zurück. Bis heute setzen zahlreiche Bäckereien und Unternehmen in Italien auf ihre überlieferten Rezepte für das besondere Weihnachtsbrot und streiten sich darüber, ob der Klassiker nun in Mailand oder Verona zum ersten Mal gebacken wurde. Das italienische Familienunternehmen Bauli mit Sitz in Verona produziert den traditionellen Weihnachtskuchen seit 90 Jahren und bereits in dritter Generation und setzt dabei auf natürliche Inhaltsstoffe und ein gut gehütetes Geheimrezept. Bis zu 40 Stunden wird die natürliche Hefe angesetzt. „Durch die lange Gärung wird der Früchtekuchen besonders luftig und entwickelt sein einzigartiges Aroma. Das Geheimnis unseres Panettones liegt in der richtigen Mischung von Hefe, Wasser und Mehl. Hinzu kommen traditionell Butter, frische Eier, Zucker, weiche Orangenschalen und Rosinen“, erklärt Bauli-Inhaber Michele Bauli seine Rezeptur.

Um den Panettone ranken sich viele Legenden. Die berühmteste ist, dass an einem Weihnachtsvorabend dem Küchenchef am Hofe von Ludovico Sforza im 15. Jahrhundert ein vorbereiteter Kuchen verbrannte. Daraufhin opferte der Küchenjunge Toni den Sauerteig, den er eigentlich für sein eigenes Weihnachtsfest aufgehoben hatte. Er fügte nach und nach Mehl, Eier, Zucker, Rosinen und kandierte Früchte hinzu, bis er einen weichen und sehr stark aufgegangenen Teig erhielt. Das Ergebnis hatte durchschlagenden Erfolg und wurde von Ludovico Sforza zu Ehren seines Erfinders Pane di Toni, also Brot von Toni, genannt. Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Name zu Panettone.

Heute gibt es ihn nicht nur in der klassischen Variante, sondern auch mit dunkler Schokolade und roten Früchten oder Orangenlikör.

Der Panettone von Bauli ist in der Vorweihnachtszeit im deutschen Einzelhandel und in Kaufhäusern erhältlich und kostet um die 10 Euro.

eat berlin

Die dritte Auflage der eat! berlin www.eat-berlin-festival.de startet am 24. Februar mit einem ganz besonderen kulinarischen Event in einem ganz besonderen Rahmen: Die Eröffnungsveranstaltung des Feinschmeckerfestivals findet im Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz PALAZZO statt. Aber damit nicht genug! In der Tradition der vergangenen beiden Ausgaben des Festivals, bei dessen Genussevents die besten Berliner Köche von bekannten Co.-Gastgebern begleitet wurden, erhalten Kolja Kleeberg und Hans-Peter Wodarz dabei ebenso tatkräftige wie prominente Unterstützung. Unter dem Motto „Drei Köche – ein Menü – grenzenloser Genuss“ sorgen sie am 24. Februar für die einmalige Gelegenheit, an einem Abend gleich bei drei großen Köchen speisen zu können: Für die eat! berlin kreieren neben Kolja Kleeberg seine PALAZZO-Kollegen aus Stuttgart und Wien – Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt und der österreichische Haubenkoch Toni Mörwald – einen bzw. zwei Gänge des vierteiligen Menüs. Und auch Hans-Peter Wodarz wird sich noch einmal die Kochschürze umbinden und zusätzlich ein köstliches Amuse gueule für die Gäste vorbereiten.

Harald Wohlfahrt und Toni Mörwald waren von der Idee eines „Vereinigten PALAZZO-Menüs“ in Berlin so begeistert, dass sie nicht nur ihre Rezepte liefern, sondern es sich nicht nehmen lassen, am 24. Februar im Berliner Spiegelpalast persönlich am Herd zu stehen und die Gäste zu verwöhnen. Kolja Kleeberg und Hans-Peter Wodarz sind sich einig: „Der 24. Februar wird kulinarisch ein absolutes Highlight. Wir freuen uns, das Feinschmeckerfestival in diesem Jahr noch stärker unterstützen zu können, unseren wunderbaren Spiegelpalast am 24. Februar zu einer eat! berlin-Location zu machen und unsere Gäste zu einem außergewöhnlichen kulinarischen Vergnügen einladen zu können.“

So sieht bzw. liest sich das Menü für den eat ! berlin-Eröffnungsabend im PALAZZO:
Amuse-Gueule – Hans-Peter Wodarz
Vorspeise – Toni Mörwald:
Mariniertes Saiblingsfilet im grünen Pfeffer mit Buchweizen-Blinis& Kaviar
an Limettencreme & Wildkräutersalat
Zwischengang – Toni Mörwald Velouté von Laaer Weinzwiebeln & Karotten mit Honig, Chili & Ingwer,
dazu gebackenes Wachtelei
Hauptgang – Harald Wohlfahrt Glasierte Perlhuhnbrust mit Macadamianüssen, Kaffirlimette, feiner Duftreiscreme und Wokgemüse an Ingwer-Limonenjus
Dessert – Kolja Kleeberg Croustillant und Parfait von Schokolade
auf Dattelcreme und Kirschsorbet

Apropos Vergnügen: Nicht nur gastronomisch warten die eat! berlin und PALAZZO an diesem Abend mit geballter Spitzenklasse auf, auch die PALAZZO-Show hat es in sich – schließlich ist ein Abend im Spiegelpalast immer die Summe aus „Schauen, staunen, schmecken“: Das Programm trägt den Titel „Der Ball des Grafen“ – in seinem Mittelpunkt stehen Graf Voronin, verkörpert von einem der besten Illusionisten der Gegenwart, Yevgeniy Voronin, und seine Entourage aus skurrilen Gestalten und großartigen Künstlern. Die fantasievolle Show spinnt sich um die uralte Geschichte von Liebe, Verlangen, Eifersucht und einem Mann zwischen zwei Frauen. Das Publikum wird dabei immer tiefer in den Bann und die geheimnisvolle Welt des Aristokraten gesogen und erlebt ein ebenso temporeiches wie poetisches Programm aus erstaunlicher Magie, erstklassiger Artistik, herzerfrischender Comedy, betörendem Gesang und stimmungsvoller Musik.
Tickets für den Genussevent der eat! berlin am 24. Februar im Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz PALAZZO sind ab 99 Euro (Show & Menü exkl. Getränke) exklusiv telefonisch unter
01806 – 388 883* oder online über die PALAZZO-Website www.palazzo.org erhältlich.

Restaurants in Niederösterreich

Charakter-Küche
Dass Natur Kultur prägt, gehört zu den ältesten und grundlegendsten Vorstellungen des Abendlandes. Einen lukullischen Beweis für diese These liefert die Esskultur Niederösterreichs. Schon immer haben die Menschen hier mit vorzüglichen Rohstoffen aus der Region gearbeitet und eine Tradition genussreicher Lebensmittel, um nicht zu sagen: Liebensmittel, geschaffen. Das wussten vor Jahrtausenden schon die Römer zu schätzen – und moderne Gourmets tun es noch immer. Um etwa Spezialitäten aus Mohn oder einen pfeffrigen Grünen Veltliner zu genießen, der im kühlen Waldviertel beziehungsweise an den sonnigen Hängen der Wachau bestens gedeiht, kommen Genusssuchende heute sogar aus noch weiter entfernten Regionen in Österreichs größtes Bundesland als die einstigen Herren.
Kein Wunder. Da Frische wesentlich zum Gelingen eines Gerichts beiträgt, hat die kulinarische Landschaft ihren regionalen Charakter bewahrt. Stolz auf ihre Herkunft, sprechen die Einheimischen nie von der österreichischen Küche, sondern immer von Wachauer, Marchfelder, Most- oder Weinviertler Spezialitäten. Und die genießt man eben auch am schönsten im stimmigen Rahmen: vor Ort. Sprich in einer Landschaft, die noch immer von der Landwirtschaft geprägt ist. Ein Beispiel dafür ist etwa Klosterneuburg, wo die Weinberge bis in die Stadt reichen. Ein anderes das Marchfeld, die Gemüsekammer Österreichs. Die steilen Wachauer Hänge waren und sind mit Reben bepflanzt. Und nicht nur im Mostviertel reiht sich Obstbaum an Obstbaum. Die Hochebenen im Waldviertel sind dagegen gutes Ackerland für Feldfrüchte. Und auf den Weiden grasen Schafe, Ziegen, Rinder.
Regional gekocht, international bekannt
Viele Restaurants in Österreichs größtem Bundesland bestechen inzwischen zudem durch eine Güte, die laut Michelin-Guide nicht nur einen Abstecher, sondern gleich eine Reise wert ist. Der Dank gebührt dem Ehrgeiz der Köchinnen und Köche, die durch kreative Modernisierungen, Verbindungen und Verfeinerungen den Wohlgeschmack noch erhöhen und für Abwechslung auf den Tellern sorgen. Denn – so schreibt Carlo Petrini in seinem Buch „Slow Food – Genießen mit Verstand“ – „selbst der himmlischsten Speise wird man überdrüssig, wenn man sie ständig genießen muss.“ Wem die (g)astronomische Aufgabe, die Palette der Genüsse zu erweitern und die traditionellen Speisen nach heutigem Wunsche leichter und feinaromatischer zu gestalten, besonders gut gelungen ist? Auf jeden Fall den folgenden niederösterreichischen (Sterne-)Küchenkünstlern.

Landhaus Bacher
Die Doyenne der österreichischen Küche und ihr Nachfolger Thomas Dorfer:
Zwei Sterne im Michelin Guide 2009, 18 Punkte im Gault Millau, Platz 91 auf der „San Pellegrino Liste 2012“ der „World’s best Restaurants“ … Die Liste der Auszeichnungen, die das Landhaus Bacher errungen hat, ist fast länger als die Speisekarte. Unter den Gourmets und Kritikern herrscht weitgehend Einigkeit: Nirgendwo sonst harmonieren „Kuchl“ und „Cuisine“ so perfekt. Und das seit fast 35 Jahren! Beindruckend ist das für einen Familienbetrieb im besten Sinne. Denn in Mautern, am Tor zur Genussregion Wachau, stehen Lisl Wagner-Bacher – die den Gasthof von ihren Eltern 1979 übernahm, schon drei Jahre später ihre erste Haube erhielt und 2003 vielgesehene TV-Köchin wurde ¬– und ihr Schwiegersohn Thomas Dorfer gemeinsam am Herd. Dorfer, seines Zeichens „Gault-Millau-Koch des Jahres 2009“, geht als Küchenchef den von Lisl Wagner-Bacher einst eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Er gestaltet die traditionellen Gerichte aber immer zeitgemäß mit frischen, innovativen Impulsen. So gibt es zum mit Walnussblättern geräucherten Alpsaibling etwa Chia-Samen, eingekochte gelbe Feigen und fermentierter Rübensaft. Und zum Hollerröster – einer Art Kompott aus Hollunderbeeren – reicht er Sauerkleeis, Metsirup und ungerührten Sauerrahm. Dazu empfehlen Patron Klaus Wagner-Bacher und Sommelier Andreas Rottensteiner gerne edle Tropfen aus dem mit großer, persönlicher Leidenschaft zusammengestellten Weinkeller. Besonders Weine aus der Wachau und dem Bordeaux sind mit schier unglaublicher Jahrgangstiefe vertreten.
Südtirolerplatz 2, 3512 Mautern, Tel.: 0043/2732/829, info@landhaus-bacher.at

Toni Mörwald im Restaurant „Toni M.“ in Feuersbrunn am Wagram.
Toni Mörwald ist ein – im Wortsinn ausgezeichneter – Hans Dampf an vielen Herden. So hat er in seiner Karriere nicht nur zahlreiche Hauben, Sterne und Punkte erkocht, einen Catering-Service für Events vom privaten Picknick bis zur Megaparty aufgebaut und Kochkurse installiert. Nein, er hat auch mehr als einen Gourmettempel eröffnet. Darunter befindet sich auch ein Restaurant in Schloss Grafenegg. Es ist Anlaufpunkt für Wein- und Gourmetfans, aber auch für Musikliebhaber, finden im weitläufigen Park doch großartige solistische wie orchestrale Darbietungen von internationalem Renommee statt. Entgegen dieser Umtriebigkeit im Business ist Toni Mörwald privat sehr heimatverbunden. Nie hat er den Boden seiner Heimat verlassen. Und das zeigt sich auch in seinen Restaurants: Statt auf Molekularküche setzt er auf österreichische Spitzenprodukte und regionale Spezialitäten. Man erkennt, wo man ist und isst. Besonders lohnend ist ein Besuch des Ortes, an dem alles begann: im elterlichen Betrieb und Stammhaus in Feuersbrunn am Wagram nämlich. Denn das Wirtshaus & Restaurant zur Traube ist ein uriges Landgasthaus, indem die alten Werte hochgehalten und Klassiker der (nieder-)österreichischen Küche angeboten werden. So, wie man sie kennt und liebt, aber in zeitgemäßer Zubereitung. Ein Beispiel dafür wäre etwa das Geschmorte Rind-Schulterscherzel BBQ mit Krautroulade und Rotem Paprika.

Gastwirtschaft Der Floh
„Der Floh“ – das klingt nach einem sehr kleinen Hüpfer. Dabei macht Josef Floh bereits seit beinahe 20 Jahren kulinarisch große Sprünge in seiner gemütlichen Gastwirtschaft Floh www.derfloh.at in Langenlebarn. Denn der 42-Jährige hat bei den ganz Großen der Branche gelernt, bei Heinz Winkler in Aschau etwa. Weshalb man im Tullnerfeld nordöstlich von Wien neben Traditionsreichem wie geschmortem Rind mit Apfelkren auch Innovativ-Kreatives auf der Karte findet. Zum Beispiel eine Creme von der White-Satin-Karotte und Purple-Haze-Ragout mit eingelegter U-Murke (= Gurke) und Floh-Samen. Und das blieb von Kritikern freilich nicht unbemerkt. So zeichnete ihn unter anderem der Gault Millau mit 16 Punkten aus und Mitglied der „Jeunes Restaurateur’s Europe“ ist Josef Floh auch. Ein Besonderheit sind aber Gerichte wie etwa der Grün- und Federkohl mit Birne-Goji-Ragout und roh Mariniertem vom ganz wilden Tier. Sie stehen unter des Flohs Motto „Radius 66“ – was bedeutet, dass alle verwendeten Zutaten und die dazu gereichten Weine von Produzenten stammen, die maximal 66 Kilometer entfernt liegen. Denn Regionalität und Nachhaltigkeit sind dem Koch ein großes Anliegen. Und das nicht nur auf dem Teller. So ist die soeben umgebaute Traditionswirtschaft mit dem charmanten Innenhofgarten hinter den Kulissen ein ökologischer Musterbetrieb. Heizung und Warmwasseraufbereitung funktionieren etwa mit einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe und Energie wird rückgewonnen.
Tullnerstraße 1, 3425 Langenlebarn, Tel.: 0043/2272/628 09, floh@derfloh.at

Relais & Chateaux Hanner
Wie eng Haus und Küche von Heinz Hanner mit der Region verbunden sind, sieht man schon von außen: Der Wienerwald – den man auch „die grüne Lunge Wiens“ nennt – hat das Gestaltungsprinzip beim Bau und bei der Ausstattung des Relais & Chateaux Hanner vor den Toren der österreichischen Hauptstadt vorgegeben. Vorwiegend wurden natürliche Materialien wie Holz oder Stein verwendet, und auch bei den Farben haben sich Architekten und Designer konsequent am Spektrum der umgebenden Naturlandschaft orientiert. Ein Konzept, das sich auf dem Teller vorsetzt (oder dort begann?): Hanner kocht mit hochwertigen Zutaten von optimaler Frische nach den unauflöslichen Regeln der guten Küche, die ausgerichtet sind auf die Nachhaltigkeit des Wohlgeschmacks, nicht auf den flüchtigen Akzent. Und er kocht nach seiner persönlichen Intuition. Was sich am Teller etwa in Form von sautierter Entenleber mit in Salz gegarten Roten Rüben niederschlägt, wird ideal begleitet durch eine erlesene Kollektion von 1450 Weinen im Keller des Hauses. Die starke Vertretung des Weinlands Thermenregion zeigt dabei, dass sich die besondere Freude an den Produkten der Region selbstverständlich auch auf die edlen Tropfen erstreckt. Drei Hauben gab es dafür unter anderem schon und zwei Sterne. Nicht unerheblich dazu beigetragen hat wohl auch Heinz Hanners Lebensgefährtin Brigitta Lashofer – nicht in der Küche, aber als Restaurantleiterin. Getreu dem Motto „Die Seele isst mit“ sorgt sie für das Wohlbefinden der Gäste. So gut, dass sie vom Gourmetmagazin Falstaff 2009 zur „Gastgeberin des Jahres“ gekürt wurde.
2534 Mayerling 1, Tel.: 0043/2258/23 78, mailto:hanner@hanner.cc
www.hanner.cc

Feinschmeckerfestival eat! berlin

Die dritte Auflage der eat! berlin startet am 24. Februar mit einem ganz besonderen kulinarischen Event in einem ganz besonderen Rahmen: Die Eröffnungsveranstaltung des Feinschmeckerfestivals findet im Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz PALAZZO statt. Aber damit nicht genug! In der Tradition der vergangenen beiden Ausgaben des Festivals, bei dessen Genussevents die besten Berliner Köche von bekannten Co.-Gastgebern begleitet wurden, erhalten Kolja Kleeberg und Hans-Peter Wodarz dabei ebenso tatkräftige wie prominente Unterstützung. Unter dem Motto „Drei Köche – ein Menü – grenzenloser Genuss“ sorgen sie am 24. Februar für die einmalige Gelegenheit, an einem Abend gleich bei drei großen Köchen speisen zu können: Für die eat! berlin kreieren neben Kolja Kleeberg seine PALAZZO-Kollegen aus Stuttgart und Wien – Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt und der österreichische Haubenkoch Toni Mörwald – einen bzw. zwei Gänge des vierteiligen Menüs. Und auch Hans-Peter Wodarz wird sich noch einmal die Kochschürze umbinden und zusätzlich ein köstliches Amuse gueule für die Gäste vorbereiten.

Harald Wohlfahrt und Toni Mörwald waren von der Idee eines „Vereinigten PALAZZO-Menüs“ in Berlin so begeistert, dass sie nicht nur ihre Rezepte liefern, sondern es sich nicht nehmen lassen, am 24. Februar im Berliner Spiegelpalast persönlich am Herd zu stehen und die Gäste zu verwöhnen.

Kolja Kleeberg und Hans-Peter Wodarz sind sich einig: „Der 24. Februar wird kulinarisch ein absolutes Highlight. Wir freuen uns, das Feinschmeckerfestival in diesem Jahr noch stärker unterstützen zu können, unseren wunderbaren Spiegelpalast am 24. Februar zu einer eat! berlin-Location zu machen und unsere Gäste zu einem außergewöhnlichen kulinarischen Vergnügen einladen zu können.“

Apropos Vergnügen: Nicht nur gastronomisch warten die eat! berlin und PALAZZO an diesem Abend mit geballter Spitzenklasse auf, auch die PALAZZO-Show hat es in sich – schließlich ist ein Abend im Spiegelpalast immer die Summe aus „Schauen, staunen, schmecken“: Das Programm trägt den Titel „Der Ball des Grafen“ – in seinem Mittelpunkt stehen Graf Voronin, verkörpert von einem der besten Illusionisten der Gegenwart, Yevgeniy Voronin, und seine Entourage aus skurrilen Gestalten und großartigen Künstlern. Die fantasievolle Show spinnt sich um die uralte Geschichte von Liebe, Verlangen, Eifersucht und einem Mann zwischen zwei Frauen. Das Publikum wird dabei immer tiefer in den Bann und die geheimnisvolle Welt des Aristokraten gesogen und erlebt ein ebenso temporeiches wie poetisches Programm aus erstaunlicher Magie, erstklassiger Artistik, herzerfrischender Comedy, betörendem Gesang und stimmungsvoller Musik.

Tickets für den Genussevent der eat! berlin am 24. Februar im Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz PALAZZO sind ab sofort ab 99 Euro (Show & Menü exkl. Getränke) exklusiv telefonisch unter
01806 – 388 883* oder online über die PALAZZO-Website www.palazzo.org erhältlich.

*(0,20 €/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf. Mo-Fr: 10 bis 18 Uhr)

www.eat-berlin-festival.de

Toni Mörwald

Majestic Imperator Train de Luxe – der legendäre Hofsalonzug des Kaisers kooperiert kulinarisch mit Meisterkoch Toni Mörwald

Um auch Individualgästen exklusive Touren in schönster Eisenbahnnostalgie zu ermöglichen, bietet der k.u.k. Hofsalonzug Majestic Imperator Train de Luxe wieder romantische Sonderfahrten. Für kulinarische Erlebnisse sorgen dabei die von Starkoch Toni Mörwald kreierten Gourmetgerichte und feinsten Imbisse.

Mit ihrem eigenen, 1891 gebauten k.u.k. Hofsalonzug bereisten einst Franz Joseph I. und seine Sisi ihre Kronländer – von Bad Ischl bis zum Seebad Abbazia (heute Opatija) an der Adriaküste. Rund hundert Jahre später führen der Immobilienentwickler und Eisenbahnliebhaber Stefan Gutmann und der ehemalige Wiener Lokführer und Eisenbahnspezialist Gottfried Rieck diesen kaiserlichen Traum weiter.

Insgesamt sechs Waggons wurden nach Originalplänen rekonstruiert und verbinden  höchsten Komfort und  luxuriöse Details mit dem Flair und Glanz einer versunkenen Epoche. Jeder Waggon ist anders gestaltet, alle zusammen bilden ein harmonisches Ganzes. Aber auch wenn die üppigen Brokatvorhänge und so manche original Relikte aus der Kaiserzeit Nostalgie aufkommen lassen, fährt der Zug dennoch mit modernster Technik und ist  für 140 bzw. 160 km/h zugelassen.

Zauberhafte Einzelfahrten mit feinster Küche von Toni Mörwald

Zu angenehmen Musikklängen lässt sich in stilvollen Fauteuils entspannen, livrierte Stewards servieren Getränke und feine Imbisse und Gerichte, für die mit Meisterkoch Toni Mörwald einer der renommiertesten Köche Österreichs als kulinarischer Partner gewonnen wurde.
Der Majestic Imperator kann waggonweise oder als gesamter Zug für Privat- und Firmenevents auf beliebigen Strecken gechartert werden, wobei die Waggons auf Wunsch sogar Tanzflächen oder Vortragsbestuhlung bieten. Da viele eisenbahnbegeisterte Gäste aber nicht in Gruppen reisen und dennoch das Flair des Kaiserzugs erleben möchten, gibt es auch 2013 wieder Fahrten zu besonderen Anlässen und Events. Für diese Fahrten kann man einzeln Tickets kaufen, damit ist Reisen im kleinen Freundeskreis, mit Familie oder auch mit seinem Partner möglich.
Diese speziellen Fahrten können mit kulinarischen Angeboten auf allerhöchstem Standard oder auch im eleganten Coupé ohne Speisen genossen werden.

Die nächste Einzelfahrten mit dem Majestic Imperator Train de Luxe:
22. Juni: Sonnwendfeier in der Wachau
Reisen wie zu Kaisers Zeiten – im  Dampfzug nach Spitz an der Donau!
Unter anderem erwartet Sie nicht nur ein kulinarisches Verwöhnprogramm mit ausgesuchtem
Menü, sondern das unvergessliche Erlebnis einer Sonnwendfeier am Donauufer einschließlich eines Feuerwerks, das den Wachauer Abendhimmel zum Strahlen bringt.
Empfang: 15:00 Uhr, Wien Heiligenstadt, Bahnsteig 5, Ankunft: 00:55 Uhr, Wien Heiligenstadt
Restaurant: € 247,00 Coupé: € 167,00, Im Preis inkludiert: Dampfsonderzug, 4-Gang Menü, Sonnwendfeier am Donauufer sowie Getränke im Zug bei der Hin- und Rückfahrt.

3. August:  UNESCO Weltkulturerbe – Semmeringbahn
Genießen Sie eine Fahrt auf einer der schönsten Bahnstrecken der Welt und besuchen Sie den Kulturbahnhof in Mürzzuschlag, wo Sie Details über die Geschichte der Semmering-Bahn hautnah erleben können.
Abfahrt: 14:00 Uhr, Wien, Franz Josefs Bahnhof, Ankunft: 22:00 Uhr, Wien, Franz Josefs Bahnhof
Restaurant: € 275,00 Coupé: € 185,00, Im Preis inkludiert: Luxuszug Wien – Semmering – Mürzzuschlag,  Besuch des Kulturbahnhofs mit Führung und Vortrag über die Semmering-Bahn,
sowie gemütliches Dinner während der Rückfahrt,

27. bis 31. Oktober: Bereits Tradition – herbstliche Sonderfahrt zum Adria-Relax-Resort Miramar ins kaiserliche Seebad von Opatija/Abazzia
Wie bereits in den letzten Jahren wird der Majestic Imperator außerdem von 27. bis 31.10. 2013 auf der legendären Südbahnstrecke von Wien  zum Adria Relax Resort Miramar an die Sonnenriviera von Opatija fahren, das einst als Seebad Abbazia einer der mondänsten Kurorte der österreichisch-ungarischen Monarchie war. Eine Reise voll luxuriöser Nostalgie wie in den Zeiten der österreichisch-ungarischen Monarchie.

Package „Kaiserlich-königliche Genusstage an der Adria“ (27.- 31. Oktober 2013)
Im Package sind neben der Zugsfahrt (mit Verpflegung an Bord) 4 Übernachtungen im luxuriösen Superior-DZ mit Balkon, Benutzung sämtlicher Wellnesseinrichtungen im Hotel, geführter Stadtrundgang durch Opatija, kulinarisches und musikalisches Wochenprogramm (u.a. Kvarner Abend mit den traditionellen Klapa-Sängern) sowie Gourmet-Halbpension des österreichischen Spitzenkochs Arthur Berger beinhaltet, pro Person ab € 1.120,-.

www.majestic-train.com

Toni Mörwald

Im Majestic Imperator Train de Luxe servieren livrierte Stewards Getränke und feine Imbisse und Gerichte, die von Starkoch Toni Mörwald kreiert wurden – Renaissance eines Eisenbahntraums: der legendäre Hofsalonzug des Kaisers nimmt wieder Fahrt auf

Gemeinsam mit Firmengründer Gottfried Rieck hat der Wiener Immobilienentwickler Stefan Gutmann einen der schönsten Eisenbahnzüge Europas nach wirtschaftlich turbulenten Jahren und umfassender Restaurierung nun wieder auf Schiene gebracht. Ab Frühling 2013 startet der k.u.k. Hofsalonzug Majestic Imperator Train de Luxe wieder zu exklusiven Touren in schönster Eisenbahnromantik.

Ein leidenschaftlicher Eisenbahnfan war Stefan Gutmann schon immer. Nun hat er seiner einzigartigen Sammlung von 300 Eisenbahnmodellen als ganz besonderes Juwel einen echten Zug hinzugefügt: den Majestic Imperator Train de Luxe. Er ist damit gewissermaßen vom Maßstab 1:89 (Modelleisenbahn) auf 1:1 Originalgröße und vom Immobilien-Geschäft ins Mobilen-Geschäft umgestiegen.

Damit haben sich zwei Eisenbahnliebhaber gefunden: Während Stefan Gutmann, der schon seit Jahren als reisender Gast ein Majestic-Fan ist, die betriebswirtschaftliche Führung inne hat, leitet Gottfried Rieck mit ebenso großer Leidenschaft die perfekte Umsetzung der Fahrten.

Ein luxuriöser Salonzug mit kaiserlicher Vergangenheit

Mit ihrem eigenen, 1891 gebauten k.u.k. Hofsalonzug bereisten einst Franz Joseph I. und seine Sisi ihre Kronländer – von Bad Ischl bis zum Seebad Abbazia (heute Opatija) an der Adriaküste. Rund hundert Jahre später ließ der Wiener Lokführer und Eisenbahnspezialist Gottfried Rieck diesen kaiserlichen Traum mit dem Bau des Zuges neu erstehen.

Insgesamt sechs Waggons wurden nach Originalplänen rekonstruiert und verbinden höchsten Komfort und luxuriöse Details mit dem Flair und Glanz einer versunkenen Epoche. Jeder Waggon ist anders gestaltet, alle zusammen bilden ein harmonisches Ganzes. Aber auch wenn die üppigen Brokatvorhänge und so manche original Relikte aus der Kaiserzeit Nostalgie aufkommen lassen, fährt der Zug dennoch mit modernster Technik und ist für 140 bzw. 160 km/h zugelassen.

Zu angenehmen Musikklängen lässt sich in stilvollen Fauteuils entspannen, livrierte Stewards servieren Getränke und feine Imbisse und Gerichte, die von Starkoch Toni Mörwald kreiert werden – nirgendwo sonst wird der Weg so sehr zum Ziel wie im „Majestic Imperator“.

Der Majestic Imperator kann waggonweise oder als gesamter Zug für Privat- und Firmenevents auf beliebigen Strecken gechartert werden, wobei die Waggons auf Wunsch sogar Tanzflächen oder Vortragsbestuhlung bieten.

Zauberhafte Einzelfahrten für jedermann
Darüber hinaus bietet der Majestic Imperator Train de Luxe einzeln zu buchende Programmfahrten: Zu Muttertag in das Lieblingsschloss von Kaiserin Sisi ins ungarische Gödöllö, nach Budapest, zum Barockschloss Hof, auf den Semmering, zum Loisium, zur Sonnwendfeier in die Wachau, zum Winter Advent und als ganz besonderes Erlebnis die beliebte Wien-Rundfahrt als Imperial Silvester Express für einen fürstlichen Neujahrsanfang.

Wie bereits in den letzten Jahren wird der Majestic Imperator außerdem von 27. bis 31.10. 2013 auf der legendären Südbahnstrecke von Wien zum Adria Relax Resort Miramar an die Sonnenriviera von Opatija fahren, das einst als Seebad Abbazia einer der mondänsten Kurorte der österreichisch-ungarischen Monarchie war. Eine Reise voll luxuriöser Nostalgie wie in den Zeiten der österreichisch-ungarischen Monarchie.

www.majestic-train.com

wachau GOURMETfestival

Mit Joachim Wissler, Tim Raue, Christian Singer, Gennaro Esposito Ivan Sola, Toni Mörwald, Claude Bosi, Mads Refslund und anderen

„Heimspiel“ für die Besten der Wachau mit Weinmesse und Gourmet-Safari. Die 6. Auflage des erfolgreichen wachau GOURMETfestivals wird wieder zum besonderen kulinarischen Highlight: Von 4. bis 18. April 2013 geht der hochkarätige Eventreigen in der Tourismusregion Wachau in Szene. Das ebenso einmalige wie umfassende Programm ist bereits weitgehend fix, Details sind aktuell auf der Homepage www.wachau-gourmetfestival.at abrufbar. Neu ist die Gourmet-Safari, bei der jeder Gang in einem anderen Toplokal serviert wird. Fixpunkt ist auch heuer wieder die Messe „wein.genuss.krems“ mit Verkostungsmöglichkeit bei über 50 Starwinzern!

Soviel vorweg: Einen derartigen Sterne- und Haubenreigen gab es bisher noch nie! Gut 17 Michelin-Sterne (Stand bei Redaktionsschluss) werden sich nach Ostern in der Wachau versammeln. Die Länder Deutschland und Italien dominieren die Liste der ausländischen Gastköche. Je ein „Sahnehäubchen“ kommt aus London und aus Spanien dazu. Auch die Nordic Kitchen feiert ein „da capo“ in der Wachau.

An der Spitze steht Deutschlands Nummer 1, Joachim Wissler: Seine 3 Sterne strahlen – unterlegt mit 19,5 Gault Millau-Punkten – über dem „Vendôme“ in Bergisch-Gladbach bei Köln und beim wachau GOURMETfestival im Schloss Dürnstein (8. April). Seine Kollegen, die höchstdekorierten Küchenchefs Deutschlands, haben ihn bereits mehrmals zum „top of the tops“ – zum Besten der Besten – gewählt.

Erstmals gastieren die Lokalmatadore aus Berlin und München in der Wachau: Tim Raue, Shootingstar in der Hauptstadt und neuerdings mit zwei Sternen und 18 Punkten ausgezeichnet, wird seine Interpretation der Asia-Küche, die mit den besten Weinen Österreichs hervorragend harmoniert, ebenfalls im Schloss Dürnstein vorstellen (15. April). Mit dabei sein wird Küchenchef Christian Singer, langjähriger Sous-Chef im „Landhaus Bacher“.

Italien bildet den zweiten Gast-Schwerpunkt beim diesjährigen Festival: Die „Baumgartner Brothers“ aus Schöneck in Südtiroler Pustertal werden das Hotel Schachner in Maria Taferl in Beschlag nehmen (9. April): Karl ist der Top Chef und verteidigt seit Jahren einen Michelin-Stern mit einer bodenständigen, aber höchst kreativen Küche. Bruder Siegfried leitet das heimatliche Restaurant und ist nebenbei Chef der Südtiroler Sommeliers. Bruder Hansi werkt als renommiertester Käseaffineur Südtirols.

DER Shootingstar der italienischen Küche kommt erstmals nach Österreich: Gennaro Esposito vom sagenumwobenen „La Torre del Saracino“ an der Amalfiküste eilen kulinarische Lobgesänge voraus. Der Exzentriker und Perfektionist wird im Kremser „Late“ von Charly Teuschl groß aufkochen (16. April). Sein Ristorante in der Nähe Neapels thront in einem 1.300 Jahre alten Wachturm. Seit 2008 zieren zwei Michelin-Sterne Espositos Vita. Gennaros Küchenstil ist sehr von Fischen und Meeresfrüchten geprägt. Pasta, Risotto, Kräuter, bis hin zu Trüffel: Produktbezogen und geschmacksecht ist Esposito „heilig“. Er selbst beschreibt es so: „Aus Fisch aus meiner Gegend koche ich Gänge, die Sinne und Geist meiner Gäste verzaubern!“

Vom weltbekannten „Can Fabes“ in Sant Celoni, nördlich der Gourmet-Hochburg Barcelona, kommt Top Chef Ivan Sola, der dort das Zepter des leider viel zu früh verstorbenen Santi Santamaria übernommen hat. Ivan war über elf Jahre Souschef des großen Santi und entwickelt seine tolle Küche laufend weiter. Zwei Michelin-Sterne sind der Lohn dafür. Zum Wachauer Festival kommt er mit Patronne Regina Santamaria. Die moderne, geradlinige Küchenstilistik der spanischen Top Chefs sorgt weltweit für Furore. Die Weinbegleitung wird spanisch-österreichisch sein. Termin: 10. April, „Late“ in Krems-Stein.

Premiere beim wachau GOURMETfestival feiert ein Franzose, der in London den großen Durchbruch schaffte: Toni Mörwald holt sich als Gast Claude Bosi vom legendären „Hibiscus“ in London-Mayfair. Der in der französischen Gourmet-Hochburg Lyon geborene Bosi durchlief eine klassisch-große Ausbildung in Frankreich, zuletzt in Paris unter anderen bei Alain Ducasse. 1997 zog es ihn nach England, wo er 2000 in Ludlow das erste „Hibiscus“ eröffnete. Dem ersten Stern folgte 2003 der zweite und 2007 der Umzug ins noble Mayfair in London. Das einflussreiche Magazin „Restaurant“ fragte 2010: „Is Bosi the best Chef in UK?“. Nach Festivals in Großbritannien, Frankreich, Japan und Australien freut sich Claude Bosi auf das wachau GOURMETfestival und das Kloster Und (18. April).

Wegbereiter der gehypten Nordic Kitchen war das wachau GOURMETfestival schon vor drei Jahren, heuer wird dieser rote Faden weiter gesponnen: Mads Refslund, einst Mitbegründer des laut San Pellegrino-Guide weltbesten Restaurants „Noma“ (Kopenhagen) und derzeit in New York auf Spurensuche, gibt sein drittes Gastspiel in der Wachau. Mads hat hier bereits eine echte Fangemeinde. Am 5.4. macht Mads Refslund mit seiner Nordic kitchen in der Minoritenkirche Krems Station. DJ on the turntables.

Von Hartmuth Rameder ging auch die Initiative zu einer besonderen Innovation aus: Erstmals wartet das wachau GOURMETfestival mit einer Gourmet-Safari auf. Am 9. April werden sich maximal 30 Gäste per Bus zur kulinarischen Safari durch die Wachau aufmachen. Begleitet und kommentiert von Patron Rameder lauten die Stationen: Weingut der Stadt Krems, Nigl in Senftenberg, „Late“ in Stein, Schloss Dürnstein, Gasthaus Prankl in Spitz, „Florianihof“ in Wösendorf und open end im „Wein & So“, Krems-Stein. Pro Station ein Gang und ein Topwein. Die Plätze sind rar!

Alle Termine und Details zum Programm sind immer aktuell auf www.wachau-gourmetfestival.at verfügbar. Der Programmfolder kann im Büro der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH Tel: 02713-30060-60 angefordert werden.