Tohru Nakamura

Über dem Restaurant Geisels Werneckhof im Münchner Stadtteil Schwabing leuchten künftig zwei Sterne. In der neuen Deutschland-Ausgabe des Guide Michelin stiegen Küchenchef Tohru Nakamura und sein Team in die zweithöchste Kategorie auf. Der Werneckhof gehört damit zu insgesamt fünf Restaurants in der bayrischen Landeshauptstadt, die laut Definition des renommierten Gastronomieführers aufgrund ihrer hervorragenden Küche „einen Umweg verdienen“.

Von Anfang an herausragend:
Dies alles kommt nicht von ungefähr, denn seitdem Tohru Nakamura im April 2013 das kulinarische Zepter in dem traditionsreichen Restaurant übernahm, verhalf er diesem innerhalb kürzester Zeit zu internationaler Anerkennung. Auf Anhieb wurde der Werneckhof mit einem Michelin-Stern und 18 Punkten im Gault&Millau ausgezeichnet. 2015 folgte der Titel „Koch des Jahres“, verliehen vom Magazin „Der Feinschmecker“.

Ein beeindruckender Werdegang:
Der in München geborene Küchenchef – Sohn einer deutschen Mutter und eines japanischen Vaters – präsentiert eine gehobene, weltoffene Küche. Diese ist inspiriert von den beiden Kulturen, mit denen er aufwuchs, ebenso wie von aktuellen Einflüssen aus anderen Teilen der Welt. Der 33-jährige blickt in seiner beruflichen Laufbahn bereits auf eindrucksvolle Stationen und Lehrmeister zurück. Nach seiner Kochausbildung bei Sternekoch Martin Fauster im Hotel Königshof, der wie der Werneckhof zu den Geisel Privathotels gehört, sammelte Tohru Nakamura wertvolle Erfahrungen in renommierten Gourmetrestaurants im In- und Ausland – darunter so namhafte Adressen wie das Restaurant Vendôme von Joachim Wissler und das Oud Sluis von Sergio Herman.
Einblicke in die klassische japanische Küche gewann er zudem mit Hilfe von mehrwöchigen Praktika in verschiedenen Restaurants in Tokyo.

„Unglaublich! Obwohl die Leistung des gesamten Jahres hier honoriert wird, ist doch dieser 1. Dezember ein ganz wichtiges Datum für uns gewesen. Wir danken allen, die den Werneckhof unterstützen. Unseren Mitarbeiter, die nicht den Durchschnitt anstreben, unseren Gästen, welche unsere Gastronomie toll finden und nicht zuletzt der Familie Geisel, mit der wir gemeinsam jetzt erst einmal feiern werden“, freut sich Tohru Nakamura über die Auszeichnung.

Michael Geisel, Inhaber von Geisels Werneckhof, ergänzt: „Schon während seiner Ausbildung im Hotel Königshof hat Tohru Nakamura erahnen lassen, dass er es weit bringen kann. Seit fast fünf Jahren arbeiten er und sein Team höchst diszipliniert daran, sich immer weiter zu verbessern und wir sind alle sehr stolz auf diese herausragende Leistung.“

Geisels Werneckhof befindet sich in der Werneckstraße 11 in 80802 München- Schwabing und ist dienstags bis samstags ab 19.00 Uhr geöffnet (letzte Bestellung um 21.30 Uhr). Zum Mittagessen empfängt das Restaurant seine Gäste samstags zum Spät-Lunch zwischen 13.00 und 16.30 Uhr (letzte Bestellung um 14.30 Uhr). Sonntag und Montag ist Ruhetag. Reservierungen werden unter der Telefonnummer +49 (0)89 – 388 795 68 und per Mail an info@geisels-werneckhof.de entgegen genommen.

Weitere Informationen, wie die aktuelle Speisekarte, sind unter www.geisels-werneckhof.de zu finden.

Michelin 2017 – Gerüchteküche

UPDATE: Alles richtig gewesen!
Es ist nun bestätigt!

Es soll nur drei neue Zwei Sterner geben, keinen neuen DreiSterner! Wir haben die ersten Namen …

Natürlich sind das NUR Gerüchte! Erst um 19.30 Uhr wird offiziell in Berlin verkündet!

Die drei neuen Zwei-Sterner sind:

Marco Müller vom Rutz in Berlin
Tristan Brandt vom Opus V in Mannheim
und
Tohru Nakamura von Geisels Werneckhof

Auf unserer Facebook Seite bringen wir laufen aktualisiert die neusten Gerüchte und Nachrichten!
https://www.facebook.com/gourmetreport/

Hier finden Sie die vermutlichen neuen EinSterneRestaurants:
http://www.gourmet-report.de/artikel/347837/Michelin-2017-Geruechtekueche/

Die WINE-AWARDS 2016

Der französischen Lebensart, dem guten Essen und den ebenso guten Weinen, fühlt sich Christian Berkel seit seiner Jugend verbunden. Gleich mehrere Gründe für die Zeitschrift „DER FEINSCHMECKER“ aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG, den vielbeschäftigten deutschen Schauspieler mit dem WINE-AWARD „Weingourmet des Jahres“ auszuzeichnen. Christian Berkel wird den Preis zusammen mit seiner Frau Andrea Sawatzki bei der Verleihung der WINE-AWARDS 2016 am 12. März auf „Schloss Bensberg“ in Bergisch Gladbach persönlich entgegennehmen.

Nach dem Champagner-Empfang werden die WINE-AWARDS an diesem Abend in acht Kategorien vergeben: Neben dem „Weingourmet des Jahres“ werden die beste deutsche Wein-Kollektion, der „Newcomer des Jahres“ und ein Kollege von internationalem Ruf als „Winzer des Jahres“ ausgezeichnet. Seit einigen Jahren vergibt „DER FEINSCHMECKER “ den „Award for Friends“ an eine Gruppe von Winzern, die sich für die Qualität des Weins und die Steigerung des Renommees ihrer Weinregion gemeinsam einsetzen. Mit dem WINE-AWARD für sein Lebenswerk wird ein weit über die Grenzen seines Landes hinaus berühmter Winzer gewürdigt. Zur „Legende“ erklärt die Jury jeweils einen herausragenden Wein mit internationalem Kultstatus. Und den „Award of Honour“ bekommt in diesem Jahr ein bekannter Sommelier, der sich bereits seit Jahrzehnten um die Weinkultur verdient gemacht hat.

Natürlich stehen renommierte Winzer aus aller Welt und ihre Weine bei der Verleihung der WINE-AWARDS 2016 im Mittelpunkt. Aber in den Sälen und Salons des Grandhotels „Schloss Bensberg“ wird am 12. März mehr denn je über Essen und Genuss gesprochen: Sieben deutsche Spitzenköche präsentieren bei der Wein-Gala an Gourmetstationen ihre Kreationen. Moderatorin Barbara Schöneberger wird sie nach der WINE-AWARDS-Verleihung auf der Bühne vorstellen: Cornelia Poletto (Hamburg), Patrick Bittner (Frankfurt), Claus-Peter Lumpp (Baiersbronn) Tohru Nakamura (München) und Christoph Rüffer (Hamburg) sowie die Top-Stars der Althoff Hotel Collection, Joachim Wissler und Christian Jürgens.

Die Wein-Gala auf „Schloss Bensberg“ mit Verkostung der Sieger-Weine, walking dinner, Feuerwerk und Festball kostet für Interessierte pro Person 265 Euro. Anmeldung über „Grandhotel Schloss Bensberg“, Anika Kröplin, Tel. 02204-429 68, kroeplin@schlossbensberg.com

Tohru Nakamura

Koch des Jahres 2015:
DER FEINSCHMECKER kürt Tohru Nakamura aus Geisels Werneckhof

Eine erfreuliche Nachricht zur Rückkehr aus der Sommerpause: Tohru Nakamura, Küchenchef im Münchner Sternerestaurant Geisels Werneckhof, wird vom Magazin DER FEINSCHMECKER mit dem Titel „Koch des Jahres 2015“ ausgezeichnet.

Die Werneckstraße im Stadtteil Schwabing ist eher ruhig und beschaulich – und steht dennoch seit Frühjahr 2013 ganz im Mittelpunkt der Gourmetwelt: Tohru Nakamura, Sohn einer deutschen Mutter und eines japanischen Vaters, hat dem traditionsreichen Restaurant in kürzester Zeit mit seinem individuellen Stil aus beiden Kulturen zu internationaler Anerkennung verholfen. So wurde der Werneckhof auf Anhieb mit einem Michelin Stern und 17 Gault Millau Punkten prämiert. DER FEINSCHMECKER hob seine Einstiegswertung von 3 F im Jahr 2013 im Folgejahr dann sogar auf 4 F an.

Dies alles kommt nicht von ungefähr, denn der 1983 in München geborene Küchenchef blickt in seiner beruflichen Laufbahn bereits auf eindrucksvolle Stationen zurück. Nach seiner Kochausbildung bei Sternekoch Martin Fauster im Hotel Königshof, der wie der Werneckhof zu den Geisel Privathotels gehört, sammelte Tohru Nakamura wertvolle Erfahrungen in renommierten Gourmetrestaurants im In- und Ausland – darunter so namhafte Adressen wie das Restaurant Vendôme von Joachim Wissler und das Oud Sluis von Sergio Herman. Einblicke in die klassische japanische Küche gewann er zudem mit Hilfe von mehrwöchigen Praktika in verschiedenen Restaurants in Tokyo.

DER FEINSCHMECKER ist das in Deutschland führende, monatlich erscheinende Magazin rund um die Themen Reisen und Genuss. Jedes Jahr im September liegt dem Heft der Guide „Die 800 besten Restaurants in Deutschland“ bei mit den Top-Adressen aus rund 1.000 getesteten Lokalen zwischen Sylt und dem Bodensee.

Ausschlaggebend für die Auszeichnung von Tohru Nakamura in der Kategorie „Koch des Jahres“ war laut den Gourmet-Experten rund um Chefredakteurin Madeleine Jakits die „eigenständige, interessante Küche auf beständig hohem Niveau“. Die ausführliche Begründung zur Entscheidung ist im Oktober-Heft von DER FEINSCHMECKER, der großen Jubiläumsausgabe anlässlich des 40. Geburtstags des Magazins, nachzulesen. Zudem wird in der Dezember-Ausgabe ein umfangreiches Portrait über den 32-jährigen Küchenchef inklusive Rezepten enthalten sein.

„Seit wir Geisels Werneckhof mit neuem Küchenkonzept wiedereröffnet haben, sind gerade einmal zweieinhalb Jahre vergangen, in denen wir als Team so viel erreicht haben. Diese Auszeichnung zum ‚Koch des Jahres‘ ist für mich persönlich natürlich etwas ganz besonderes. Das macht mich stolz und ich möchte auch meinem Team um Julia Pleintinger, Gerald Desmousseaux, Dominik Schmid und Fabian Kugler danken, die einen bedeutenden Anteil an diesem Erfolg haben“, kommentiert Tohru Nakamura die Auszeichnung.

http://www.geisel-privathotels.de/

Küchenparty bei Wolfgang Becker, Trier

Die besten Parties finden in der Küche statt – bei Wolfgang Becker zum sechsten Mal

Gemeinsames Kochen ist Trend. Bei Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker aus Trier hat das Schneiden, Braten und Anrichten mit befreundeten Gastköchen schon Tradition und geht in diesem Jahr in die sechste Runde. Zu seiner jährlichen Küchenparty mit Musik, die am 3. Mai 2015 stattfindet, hat Wolfgang Becker hochkarätige Küchenchefs aus ganz Deutschland eingeladen. Ihre Gerichte werden von den Weinen verschiedener deutscher Spitzenwinzer begleitet, und wie jedes Jahr hält Becker auch diesmal eine Überraschung für den Abend bereit.

Wolfgang Becker aus Trier, Inhaber und Küchenchef des Becker’s Hotel und Restaurants, ist wohl der einzige Zwei-Sterne-Koch der Welt, der gleichzeitig auch ausgebildeter und passionierter Winzer ist. Diese Symbiose zeigt sich besonders bei seiner Küchenparty, für die Becker jedes Jahr Spitzenköche aus ganz Deutschland und Topwinzer in sein Haus holt. Den Gastgeber und seine Kollegen können die Gäste der Becker‘s Küchenparty am 3. Mai an verschiedenen Kochstationen live erleben. Die Gastköche kommen aus allen Teilen Deutschlands, mit dabei sind unter anderen Sternekoch und Deutsch-Japaner Tohru Nakamura aus dem Geisels Werneckhof in München, Sous-Vide-Experte und Kochbuchautor Heiko Antoniewicz aus Bergkamen und Zwei-Sterne-Koch Hans Stefan Steinheuer aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Den weitesten Weg hat in diesem Jahr Michael Kempf aus dem Berliner Facil, der mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist und seine Hauptstadtküche für einen Abend gegen Trierer Boden tauscht. „Jeder der Gastköche hat einen ganz unterschiedlichen, charakteristischen Küchenstil. Für unsere Gäste wird es spannend, sich durch die verschiedenen Gerichte zu probieren“, so Wolfgang Becker.

Der Zwei-Sterne-Koch hat vor seiner Kochlaufbahn eine Lehre im Weinberg absolviert und hat vier bekannte deutsche Winzer und Kollegen zu seiner Küchenparty eingeladen. Von der Mosel sind die beiden Häuser Clemens Busch aus Pünderich und Sanders & Sanders aus Klausen dabei, aus Westhofen in Rheinhessen das Weingut Wittmann sowie das Weingut Herrenberg aus Schoden an der Saar. Ergänzt wird das Angebot von Wolfgang Beckers eigenen Weinen, die von Sommelière und Ehefrau Christine präsentiert werden. Was die Gäste sonst noch erwartet, bleibt eine Überraschung. Im vergangenen Jahr spielte zum Beispiel ein bekannter Pianist im Foyer des Hotels und empfing die Besucher mit feinstem Bar-Jazz. „Wir wollen, dass unsere Gäste nicht nur in kulinarischer Hinsicht einen perfekten Abend erleben, sondern einfach Spaß haben, und wir freuen uns schon auf die gemeinsame Party mit Band nach dem Essen“, erklärt der Gastgeber.

Karten für die Küchenparty sind über das Hotel unter +49 (0)651-938080 erhältlich. Die Veranstaltung findet am Sonntag, dem 3. Mai 2015, statt und beginnt um 18 Uhr. Der Preis beträgt 195 Euro pro Person und beinhaltet alle Speisen und Getränke.

Martin Fauster & Friends

Prominente Köche hautnah: Am 27. Juli 2014 öffnet der Münchner Sternekoch Martin Fauster wieder die Tür zu seinen „heiligen Hallen“ im Gourmet Restaurant Königshof – bei der bereits achten Auflage der Veranstaltung „Martin Fauster & Friends“. Einmal im Jahr, kurz vor der wohlverdienten Sommerpause, ruft der gebürtige Österreicher einige seiner Freunde aus den besten Küchen Europas zusammen. Gekocht wird für den guten Zweck, denn die Spenden aus dem Erlös der Veranstaltung kommen sozialen Organisationen aus der Region zugute. Durch den Sonntag führt der namhafte Sportmoderator Markus Othmer.

Insgesamt fünfzehn bekannte Spitzenköche begrüßen die Gäste ab 13 Uhr an ihren Kochstationen, die sich großzügig über Küche und Restaurant verteilen. In ungezwungener Atmosphäre werden raffinierte Kreationen gekostet, es darf mit der Koch-Prominenz geplaudert und zwischendurch einfach der einzigartige Ausblick auf den Karlsplatz genossen werden. Für die perfekte Begleitung der 30 Gerichte sorgen edelste Tropfen – von Henriot Champagner über die feinen Erzeugnisse des fränkischen Weinguts von Horst Sauer bis hin zu den Weinen aus dem eigenen Anbau der Familie Geisel in Tauberfranken.

Was die diesjährigen Gastköche angeht, verrät Martin Fauster – seit 2004 Küchenchef im Königshof und seitdem mit 18 Punkten im Gault Millau und mit einem Michelin Stern ausgezeichnet – an dieser Stelle nur soviel: Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann wird wieder als Schirmherr der Veranstaltung mit dabei sein, ebenso wie sein früherer Lehrmeister, der Zwei-Sterne-Koch Hans Haas aus dem Münchner Restaurant Tantris. Auch Tohru Nakamura, einstiger Schüler von Martin Fauster und als Küchenchef des Traditionslokals Geisels Werneckhof inzwischen selbst mit einem Michelin Stern bedacht, und „Käsepapst“ Bernard Antony aus Vieux Ferrette im Elsass haben ihre Teilnahme bereits bestätigt.

Wie gewohnt, sind auch in diesem Jahr die Erlöse zusammen mit einer persönlichen Spende der Familie Geisel für soziale Einrichtungen gedacht. Über die finanzielle Unterstützung freuen sich die Philipp Lahm-Stiftung www.philipp-lahm-stiftung.de zu Gunsten vernachlässigter Jugendlicher, der Verein Lichtblick Seniorenhilfe e. V. www.lichtblick-sen.de , der bedürftigen Rentnern unter die Arme greift, sowie die Bayerische Sportstiftung www.bayerische-sportstiftung.de für die Förderung regionaler Nachwuchstalente und das Clemens Maria Kinderheim in Putzbrunn www.clemens- maria-kinderheim.de . 2013 kam auf diese Weise für die drei Organisationen die stolze Summe von 31.500 Euro zusammen.

Die Veranstaltung „Martin Fauster & Friends“ beginnt am Sonntag, 27. Juli 2014 um 13 Uhr (Einlass ab 12.30 Uhr) im Restaurant des Hotel Königshof, Karlsplatz 25, München. Der Preis pro Person beträgt 225 Euro und beinhaltet neben den Speisen auch Champagner, Weine, Mineralwasser und Kaffee. Reservierungen werden, nach Verfügbarkeit, unter der Telefonnummer +49 (0)89 – 55 13 78 141 oder per Mail an bankett@geisel-privathotels.de entgegen genommen.

www.geisel-privathotels.de

Martin Fauster & Friends

Schlemmen für den guten Zweck: Am 28. Juli 2013 lädt der Münchner Sternekoch Martin Fauster zum siebten Mal einige seiner Freunde aus den besten Küchen Europas zur jährlichen Benefiz-Küchenparty in das Gourmet Restaurant Königshof ein.
Die Spenden aus dem Erlös der Veranstaltung kommen zwei lokalen Organisationen zugute: der Philipp Lahm-Stiftung für Sport und Bildung sowie der Lichtblick Seniorenhilfe e. V.

Fünfzehn international renommierte Köche freuen sich darauf, die Gäste mit ihren herausragenden Fähigkeiten zu verzaubern. Zu der illustren Runde um Martin Fauster – seit 2004 Küchenchef im Königshof und seitdem mit 18 Punkten im Gault Millau und mit einem Michelin Stern
ausgezeichnet – zählen überaus spannende Namen: Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann, Hans Haas (Tantris, München), Norbert Niederkofler (St. Hubertus, St. Kassian), Ali Güngörmüs (Le Canard Nouveau, Hamburg), Bobby Bräuer (Esszimmer, BMW Welt, München),
Thomas Kahl (Es Fum, Mallorca), Thomas Kellermann (Kastell, Wernberg), Christian Scharrer (Buddenbrooks, Travemünde), Reimund Brunner (Hotel Gardena Grödnerhof, Südtirol), Alois Neuschmied (Lois, Rottach-Egern), Bernard Antony („Käsepapst“ aus Vieux Ferrette, Elsass),
Dieter Koschina (Vila Joya, Albufeira), Gabi Taubenheim (Königshof, München) und Tohru Nakamura (Geisels Werneckhof, München).

Während die Hauptakteure das Restaurant mit einzigartigem Blick auf den Karlsplatz in eine offene Küche verwandeln und ihrer kulinarischen Kreativität freien Lauf lassen, flanieren die Gäste von einer Station zur nächsten, genießen die raffinierten Köstlichkeiten und hoffen, den Köchen
das ein oder andere Geheimnis zu entlocken. Begleitet werden die delikaten Speisen von edlen Tropfen – von Henriot Champagner über die feinen Erzeugnisse des fränkischen Weinguts von Horst Sauer bis hin zu den Weinen aus dem eigenen Anbau der Familie Geisel in Tauberfranken.

Wie schon in den vergangenen Jahren, sind auch bei der siebten Auflage von „Martin Fauster & Friends“ ein Großteil der Erlöse sowie eine persönliche Spende der Familie Geisel für den guten Zweck gedacht. Über die finanzielle Unterstützung freuen sich die Philipp Lahm-Stiftung www.philipp-lahm-stiftung.de zu Gunsten vernachlässigter Jugendlicher sowie der Verein Lichtblick Seniorenhilfe e. V. www.lichtblick-sen.de, der bedürftigen Rentnern unter die Arme greift.

Die Veranstaltung „Martin Fauster & Friends“ beginnt am Sonntag, 28. Juli 2013 um 13 Uhr im Restaurant des Hotel Königshof, Karlsplatz 25, München. Der Preis pro Person beträgt 225 Euro und beinhaltet neben den Speisen auch Champagner, Weine, Mineralwasser und Kaffee.
Reservierungen werden, nach Verfügbarkeit, bis zum 15. Juli 2013 unter der Telefonnummer +49 (0)89 – 55 137 – 8140 oder per Mail an bankett@geisel-privathotels.de angenommen.

www.geisel-privathotels.de

Der internationale ECKART WITZIGMANN PREIS 2011

Die Gewinner 2011: Nadia und Antonio Santini, Daniel Boulud, Claus Peter Lumpp, Tohru Nakamura, Johann Willsberger, Heinz Winkler, Manfred Friedel, Fritz Eichbauer und Hans Haas

Mit der Verleihung des Internationalen Eckart Witzigmann-Preises würdigt Eckart Witzigmann  herausragende Leistungen der Kochkunst und das besondere Engagement in dem facettenreichen Themenkreis der Lebenskultur. Preisträger in diesem Jahr sind: Nadia und Antonio Santini aus Italien, Daniel Boulud aus den USA, Claus Peter Lumpp aus Baiersbronn, Tohru Nakamura aus den Niederlanden, Johann Willsberger aus der Schweiz, Heinz Winkler aus Aschau sowie Manfred Friedel, Fritz Eichbauer und Hans Haas aus München. Der Internationale Eckart Witzigmann-Preis wird in Partnerschaft mit der Gastronomischen Akademie Deutschlands (GAD) vergeben.

Die Preisträger in 2011 setzen die Reihe der herausragenden Preisträger der letzten acht Jahre fort, wie Ferran Adria, Marc Haeberlin, Thomas Keller, Frédy Girardet, Harald Wohlfahrt , Dieter Müller, Anne-Sophie Pic, Hiroyuki Hiramatsu, Alice Waters, Juan Mari und Elena Arzak, Vincent Klink, sowie HRH Prinz Charles of Wales, Carlo Petrini, Günter Grass, Dieter Kosslick und die Künstler Daniel Spoerri, Tomi Ungerer und Dieter Krieg.

Alle Preisträger des Internationalen Eckart Witzigmann-Preises haben, so machte es Eckart Witzigmann deutlich, eines gemeinsam: Ihr Schaffen geht weit über das hinaus, was als handwerklich bezeichnet werden kann, andererseits beherrschen sie ihr jeweiliges Handwerk perfekt, haben aber auf Basis dieses Handwerks jeweils einzigartige Aspekte setzen können und damit einen bedeutenden Beitrag zur Lebenskultur in den unterschiedlichsten Ausprägungen geschaffen. „Jeder der Preisträger sorgt auf seinem Gebiet dafür, dass aus einem allgemeinen Grundbedürfnis zur Ernährung eine Form der Kultur, der Kommunikation und der Gastfreundschaft wird“, sagte Eckart Witzigmann. Das Werk der Preisträger würdigen die Laudatoren Dr. Peter Peter mit Carlo Petrini, Marc Haeberlin, Ephorus Tobias Küenzlen, Anselm Bilgri, Hans Stefan Steinheuer und Heiner Finkbeiner.

Eckart Witzigmann hat darauf hingewiesen, dass alle, die ausgezeichnet werden, eine wichtige Botschaft mittragen: „Die Freude am Genuss ist eine entscheidende Grundlage für die Freude am Leben. Dass gerade Kinder und Jugendliche von ihren Eltern diese Lebenskunst lernen und erfahren, wie wichtig eine gute und gesunde Ernährung ist, das ist uns allen ein großer Herzenswunsch.“

Eckart Witzigmann: „So bin ich glücklich darüber, dass viele meiner Kolleginnen und Kollegen am Herd die Städte und Gemeinden in ihrem Bemühen nach besten Kräften unterstützen, dass jedes Kind jeden Tag mit einem guten, einem gesunden und auch bezahlbaren Mittagessen versorgt wird.“ Eckart Witzigmann verwies dabei auf das Buch „Gartenland in Kinderhand“, dass er in diesen Tagen herausgegeben hat und das Lust machen will, Gartenland in Kinderhand zu geben, „damit unsere Kinder wieder das Wunder der Natur erfahren dürfen.“ Dieses Kinder-Garten-Koch-Buch gibt Tipps zur Anlage und Pflege von Nutzgärten in Kindergärten. Gemeinsam mit Eckart Witzigmann wünschen sich Spitzenköche, dass Eltern mit ihren Kindern wieder die Ess-Kultur pflegen. Sie zeigen in ihren Rezepten, wie mit Produkten aus dem eigenen Garten eine gute, gesunde und gemeinsam genossene Ernährung in den Familien, Kindergärten und Schulen gelingen kann.

Im Rahmen eines Festaktes wird der Internationale Eckart Witzigmann-Preis 2011 am Montag, dem 21.November 2011 im Gobelinsaal des Lenbachhauses in München an die Preisträger übergeben. Anschließend bittet Eckart Witzigmann zu Tisch. Das festliche Abendessen im Restaurant des Hotels Königshof zu Ehren der Preisträger bereiten, koordiniert durch Küchenchef Martin Fauster, zu: Harald Wohlfahrt und Jörg Sackmann aus Baiersbronn, Alfred Klink, Freiburg (Colombi) und Günter Seeger aus New York.

Eckart Witzigmann, der Namensgeber des Internationalen Eckart Witzigmann-Preises, hat im Juli dieses Jahres seinen 70.Geburtstag gefeiert. Er war Schüler von Paul Bocuse und Paul Haeberlin und begann 1974 mit seinem Engagement im Tantris, die Revolution der Küche in Deutschland einzuleiten. 1978 eröffnete Eckart Witzigmann sein eigenes Restaurant, die legendenumwobene „Aubergine“ in München, die zur Keimzelle des deutschen Küchenwunders wurde und im gleichen Jahr mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Es folgten bis heute unzählige Ehrungen und Preise. Seit 2007 ist Eckart Witzigmann Dr.h.c. und Professor h.c. der Gastronomie-Universität Örebro in Schweden

Die Preisträger:

Nadia und Antonio Santini haben mit ihrer Familie das „Dal Pescatore“ in der Lombardei zu einer Institution in Europa gemacht. Das Gourmet-Landhaus gilt als bodenständiger Hort der Tradition auf höchstmöglichem Niveau. Nadias großzügige Küche und Antonios Grandezza als Gastgeber sind legendär.

Daniel Boulud, in Lyon geboren, zelebriert seit über 30 Jahren am Brennpunkt New York eine Grande Cuisine mit saisonalen Akzenten. Als einer der besten Köche der Welt ist er hoch geachtet und höchst ausgezeichnet. In all den Jahren hat seine Kochkunst nie an Neugier und Kreativität eingebüßt.

Claus Peter Lumpp entwickelte als Küchenchef im Hotel Bareiss in Baiersbronn eine große Küche, die lokale Identität und internationale Klasse in vorbildlicher Weise vereint. Indem er aus tiefer überzeugung regionale Produkte und saisonale Angebote schätzt und einsetzt, gründet er seinen großen Erfolg mit auf ökologisch nachhaltiges Wirken am Herd. Claus Peter Lumpp wurde so zu einem bedeutenden Botschafter für Lebenskultur.

Tohru Nakamura hat nach dem Abitur in München seine Kochlehre begonnen und sie als bester Jungkoch Deutschlands abgeschlossen. Heute arbeitet der 27-Jährige bei Sergio Herman im 3 Sterne-Restaurant „Oud Sluis“ in den Niederlanden. Eckart Wtzigmann zeichnet ihn mit dem Nachwuchs-Preis aus.

Johann Willsberger hat mit seinem Magazin „Gourmet“ eine ganze kulinarische Epoche geprägt und zugleich dokumentiert. Mit seiner unverwechselbaren ästhetik hat er höchste Maßstäbe gesetzt und so der Ess-Kultur den ihr gebührenden Rang in der Kunst zugesprochen.

Manfred Friedel, ein Mann von Welt, bei dem die Welt im Hotel Königshof in München zu Gast war. Manfred Friedel hat sein Leben in den Dienst der Gastlichkeit gestellt. Wenige wie er pflegten Große Gastgeberkultur!

Fritz Eichbauer erbaute vor genau 40 Jahren das „Tantris“. Ihm hat München und die Welt diese Wirkungsstätte großer Koch-Kunst zu verdanken.

Heinz Winkler hat nicht nur selbst eine internationale Ausbildung genossen, er war auch unermüdlich an renommierten Kochschulen in Spanien, Italien, in den USA, in Japan oder in Thailand tätig. Heinz Winkler hat zum weltweiten hervorragenden Ruf der Großen Kochkunst in Deutschland maßgeblich beigetragen.

Hans Haas ist als Nachfolger von Eckart Witzigmann und Heinz Winkler seit 20 Jahren Chef de cuisine im „Tantris“, das eine Talentschmiede für Spitzenköche ist. Künstler ist Hans Haas nicht nur in der Küche, sondern auch als Maler und Bildhauer. So verbindet er sichtbar: Koch – Kunst – Kultur.

Tohru Nakamura

Nachwuchskoch des Münchner Gourmet-Restaurants Königshof erhält LINIE Förderpreis

Tohru Nakamura, Demi Chef de Partie im Münchner Gourmet-Restaurant Königshof, wurde im Oktober mit dem ersten Preis des LINIE-Förderpreises ausgezeichnet. Bereits vor einem Jahr war Nakamura zum besten Nachwuchskoch Deutschlands gekürt worden. Der 24-jährige Münchner mit japanischem Familienhintergrund hatte im Frühjahr diesen Jahres seine Ausbildung bei den Münchner Geisel Privathotels abgeschlossen. Im Wettbewerb um den renommierten und hoch dotierten Nachwuchspreis setzte sich Tohru Nakamura mit der Kreation „Gebratener Rochenflügel mit Gewürzen, Steinpilzen und Rucola−Dattelsalat“ gegen über 100 Wettbewerbern aus ganz Europa durch.

Das Ausnahmetalent gewann mit dem LINIE Förderpreis eine Weiterbildung an der Pariser Kochschule des berühmten Drei-Sternekochs Alain Ducasse im Wert von 10.000 Euro. Zum sechsten Mal vergaben das renommierte Gourmet-Magazin „Der Feinschmecker“ und der Premium-Digestif LINIE Aquavit den „LINIE Förderpreis für das beste Seafood-Rezept“. Ziel der Veranstalter ist es, den talentierten Kochnachwuchs auf dem Weg an die Spitze zu unterstützen.

Tohru Nakamura siegt vor Karl Nikolas Spitzner

LINIE Förderpreis

DER FEINSCHMECKER und LINIE kürten zum sechsten Mal Deutschlands bestes Fischrezept

Zum sechsten Mal vergaben das renommierte Gourmet-Magazin DER FEINSCHMECKER und LINIE Aquavit am 24. September 2007 den LINIE Förderpreis für das beste Seafood-Rezept an Deutschlands Jungköche. Die Köche mit den sechs überzeugendsten Einsendungen luden DER FEINSCHMECKER und LINIE zum Finale ins Hotel „Steigenberger Frankfurter Hof“ ein, um ihre Rezeptkreationen live vor den Augen einer Jury innerhalb von 90 Minuten zuzubereiten. Der Wettbewerb richtet sich seit 2002 an junge Köchinnen und Köche, die ihre Lehre erfolgreich beendet haben oder sich bereits auf der Meisterschule befinden.

Die Aufgabe besteht darin, ein neues Rezept für ein einfach nachzukochendes aber durch seine ungewöhnliche Zubereitung raffiniertes Hauptgericht auf der Basis von Fisch und/oder Krustentieren zu entwickeln. Der Preis beinhaltet einen Kurs an der Kochschule von Alain Ducasse in Paris und eine Hospitation bei einem ausgewählten Drei-Sterne-Koch. Zugleich bringt der Förderpreis große mediale Präsenz für den Sieger und unterstützt ihn auf seinem Berufsweg. Der Zweitplatzierte gewinnt ein Küchenstipendium bei einem deutschen Spitzenkoch. Speziell für 2007, dem 200. Geburtstag des Seafood-Begleiters LINIE, wartete auf die Finalisten eine Überraschungsaufgabe, die mit einem Sonderpreis des norwegischen Porzellanherstellers Figgjo honoriert wurde. Die Jungköche mussten dazu innerhalb von 30 Minuten einen Lachs filetieren und daraus ein Lachstatar aus einer Auswahl von Zutaten kreieren. Dabei zählten sowohl die Filetier-Technik als auch der Geschmack des Tatars.

Deutschlands Nachwuchsköche fachlich und persönlich fördern
LINIE ist der passende Begleiter von feinen Speisen aller Art. So erklärt sich, dass die weit gereiste Spirituose die Kochkunst und damit Jungköche fördert. DER FEINSCHMECKER unterstützt aus Überzeugung seit 2002 diese Idee. Der sanfte Geschmack von Kümmel und Anis in LINIE harmoniert zudem besonders gut mit Meeresfrüchten. Deshalb suchen LINIE und DER FEINSCHMECKER jährlich das beste Fischrezept.

Unter allen Einsendungen qualifizierten sich für das Finale des LINIE Förderpreises 2007: Tohru Nakamura vom Hotel Königshof aus München, Jean-Philipp Schneider vom Restaurant Dieter Müller in Bergisch Gladbach, Michael Schulz vom Restaurant Vău in Berlin, Christian Senff vom Landhaus Alte Mühle in Wipperfürth, Karl Nikolas Spitzner vom Restaurant Jörg Müller auf Sylt Westerland und Raimund Stuckatz aus Wiesbaden.

Der Sieger des LINIE Förderpreises 2007 ist Tohru Nakamura, den zweiten Platz belegte Karl Nikolas Spitzner. Über 100 Bewerbungen, und damit 30 Prozent mehr als im Vorjahr, waren aus ganz Deutschland zum LINIE Förderpreis 2007 eingegangen. Sogar aus der Schweiz, aus Österreich oder von Mallorca erreichten die Jury Einsendungen von deutschen Köchen.

Wolfsbarsch, Lachs, Riesengarnele & Co. Genauso zahlreich und individuell wie die Bewerbungen waren auch die Rezeptideen. Insgesamt verwendeten die Jungköche für ihre Fisch-Kreationen mehr als 35 unterschiedliche Fisch/Seafood-Arten, 30 verschiedene Beilagen und rund 90 außergewöhnliche Gewürze und Zutaten. Die drei meist verwendeten Seafood-Arten sind Wolfsbarsch, Lachs und Riesengarnelen. Die meist gewählte Beilage ist Kartoffelpüree, gefolgt von Reis beziehungsweise Risotto. Die Spanne der Gewürze und Zutaten reicht von Fenchel, Sellerie und Lorbeer, die am meisten verwendet wurden, bis hin zu Erdnussflips, Kastanienblütenextrakt, Kaffeebohnen und schwarzem Vulkansalz. Ob karibische Küche, traditionelle deutsche Küche oder Molekularküche, die Einsendungen zeigten ein breites Spektrum an Kochstilen auf. Doch nach wie vor bevorzugten die meisten Jungköche die moderne Küche mit klassisch-mediterranen Einflüssen für ihre Seafood-Kreationen.

Eine Jury aus erfahrenen Köchen mit Fisch-Kompetenz bewertete die Leistung der Jungköche. Den Vorsitz der Jury übernahm Patrick Bittner aus dem Restaurant FranÇais im Hotel „Steigenberger Frankfurter Hof“ (Austragungsort) als Hausherr. Seit 2000 ist Patrick Bittner Küchenchef des exklusiven Restaurants in Frankfurt. Rüdiger Kowalke, Inhaber des namhaften Fischereihafen-Restaurants, das bereits seit 1951 direkt auf dem Fischmarkt, im Herzen der Hansestadt Hamburg residiert, begleitet von Anfang an den LINIE Förderpreis. Hans Horberth aus dem Restaurant „Villa Merton“ in Frankfurt erkochte sich mit seinem Team schon zahlreiche Auszeichnungen, wie beispielsweise einen der begehrten Michelin-Sterne und 16 Gault Millau Punkte. Das 1974 in Frankfurt eröffnete Restaurant „Erno’s Bistro“ wurde vom Küchenchef Valéry Mathis in der Jury vertreten. Auch „Erno’s Bistro“ mit seiner französisch-mediterranen Küche und den unverwechselbaren rotkarierten Tischdecken erhielt 1998 einen Michelin-Stern. Zarges Restaurant eröffnete im Juli 2007 in Frankfurts so genannter „Fressgass“ und ist mit seinem Sternekoch Alfred Friedrich ebenfalls Teil der Jury. Jury-Mitglied Paul Lohninger arbeitet gemeinsam mit seinem Sohn, dem Küchenchef Mario Lohninger, im innovativen Restaurant „Silk“ im angesagten „Club Cocoon“ in Frankfurt, das im selben Jahr der Eröffnung bereits mit einem Michelin-Stern und vom Gault Millau mit drei Hauben und 17 Punkten ausgezeichnet wurde. Auch Dieter Braatz, der stellvertretende Chefredakteur des Gourmet-Magazins DER FEINSCHMECKER, ist Mitglied der Jury.

Die Förderpreis-Finalisten:

Wer als Kind schon gern den Kochlöffel schwingt, kann eigentlich nur Koch werden. Dabei wollte Tohru Nakamura (23), deutsch-japanischer Herkunft, eigentlich zunächst eine Diplomatenlaufbahn einschlagen, weil er so gute Noten heim brachte. Er absolvierte bereits während der Schulzeit mehrere Küchen-Praktika im In- und Ausland. Während seines Grundwehrdienstes fiel dann endgültig die Entscheidung für das Kochen. Die Ausbildung absolvierte er im „Hotel Königshof“ in München, wo er auch heute noch als Demi Chef de Partie tätig ist. Die Faszination Kochen machen für ihn gute Produkte, Kreativität und Teamwork aus: „Täglich geben die unterschiedlichsten Menschen in einem Restaurant ihr Bestes, um das oberste Ziel gemeinsam zu erreichen. Und das ist der ‚glückliche Gast’. Diese Art im Team zu arbeiten, nach einem langen Tag auf das Geleistete zurückzublicken, ist einer der Gründe, warum ich mich für die Gastronomie und speziell für das Kochen entschieden habe.“ Beim LINIE Förderpreis ist er mit dem Gericht „Gebratener Rochenflügel mit Gewürzen, Steinpilzen und Rucola-Dattelsalat“ angetreten. Wichtiges Kriterium für seine Rezeptidee war der Bezug zur Saison, besonders zum Monat September, und die LINIE-typischen Aromen aufzugreifen.

„Gutes Essen bedeutet für mich Lebensfreude und Lebensqualität“, erklärt Jean-Philipp Schneider (26). Der Jungkoch weiß, wie man genießt und machte aus seiner Passion seinen Beruf. Seine Ausbildung erhielt Jean-Philipp Schneider nach dem Abitur im Restaurant „Zum Alten Rentamt“ in Klingenberg, dem er auch nach Abschluss der Lehre noch ein halbes Jahr als Commis de Cuisine treu blieb. Seine weitere Laufbahn führte vom „Landhaus Feckl“ in Ehningen, über das Restaurant „Lampart’s“ in der Schweiz bis zu seinem heutigen Arbeitsplatz im „Restaurant Dieter Müller“ in Bergisch-Gladbach. In seinem Rezept für den LINIE Förderpreis 2007 „Mit Ducca gebratene Tranche vom Wolfsbarsch, Kartoffelpüree, sautierter Pak Choi, Shii Take-Glace und Aquavit-Kefirschaum“ durfte vor allem eine Zutat nicht fehlen. Shii Take-Glace begleitet ihn seit seiner Lehre und sowohl Zubereitungsart als auch Geschmack faszinieren Jean-Philipp Schneider bis heute. Für seine Zukunft hat der Jungkoch schon genaue Pläne und hofft in einigen Jahren zusammen mit seiner Freundin den elterlichen Gastronomie- und Hotelbetrieb zu übernehmen.

Als „sein Kind“ bezeichnet Michael Schulz (24) das Seafood-Rezept, das er 2007 beim LINIE Förderpreis einreichte, und das ihn bis ins Finale brachte. „Gebratenes Rotbarbenfilet an drei Konsistenzen von der Olive mit Sellerie und Calamaretti“ heißt „das Kind“ und wartete förmlich darauf vorgeführt zu werden. Obwohl Michael Schulz zunächst KFZ-Mechaniker werden wollte, entschied er sich schließlich doch für die Gastronomie und begann 1999 seine Lehre im Berliner Restaurant „Reinhard’s“. Zur Zeit arbeitet der Jungkoch beim Fernsehkoch Kolja Kleeberg im Restaurant Vău in Berlin. Privat bevorzugt Michael Schulz die gut-bürgerliche Küche und schätzt vor allem die Schwarzwald-Region wegen der schönen Gasthöfe und der „ehrlichen Küche“. Eines seiner Ziele ist es, ein Buch zu schreiben, in dem er seine Leidenschaft zum Kochen beschreibt und den kulinarischen Wandel anhand von unterschiedlichen Anrichteweisen, Produkttrends und Gerichten erläutern möchte.

Christian Senff (25) beschreibt sich selbst als entschlossen, belastbar, vielseitig, teamfähig und kreativ. Der Jungkoch wusste schon früh, dass er Koch werden wollte und arbeitete bereits in den Schulferien unter anderem im Hotel-Service und in der Küche. Während seine Klasse auf Abschlussfahrt ging, machte Senff ein Praktikum im Restaurant „Schwarzer Hahn“ im Deidesheimer Hof und bekam anschließend die Möglichkeit, dort eine Ausbildung zu machen. Seit März 2007 ist er im „Landhaus Alte Mühle“ in Wipperfürth tätig. Seine Rezeptidee für den LINIE Förderpreis kam ihm ganz spontan, als er abends mit seinem Chef und Freund auf dem Sofa Makrelen aß. Die Grundidee war, eine ungewöhnliche Fischzubereitungsart zu finden, die aber leicht nachzukochen ist. Also warum den Lachs nicht einfach affinieren, wie es eigentlich bei der Käsezubereitung gemacht
wird, um den Käse zum optimalen Reifezustand zu führen? Das Ergebnis ist „Mit LINIE Aquavit affinierter Ikarimi-Lachs auf Kartoffelstampf und Staudensellerie mit Gremolata und Wildkräutern“. Warum es das Seafood-Rezept von Christian Senff ins Finale geschafft hat, nimmt der Jungkoch in seiner Bewerbung selbstbewusst vorweg: „Ich denke, dass dieses Gericht die Raffinesse und Leichtigkeit besitzt, nach der Sie suchen. Gleichzeitig spiegelt es auch meine Leidenschaft für das Kochen wider.“

Sein Hobby ist das Thema Wein, sein Lieblingswein ist Riesling, sein Motto: „Wer schläft, fängt keine Fische“, sein Beruf: Poissonier. Das ist Karl Nikolas Spitzner (25) von Westerland/Sylt. Bevor er seine Kochausbildung anfing, befolgte das Kochtalent den Rat seines Vaters, eine kaufmännische Lehre zu absolvieren. 2002 war sie nach zwei Jahren beendet und noch im selben Jahr begann er die Ausbildung zu seinem Traumberuf Koch im „Hotel Krautkrämer“ in Münster. Seit dem 15. Februar ist Karl Nikolas Spitzner im Restaurant Jörg Müller auf Sylt tätig und nutzt den Vorteil auf der Insel zu arbeiten und immer frischen Fisch vor Ort verarbeiten zu können auch für den LINIE Förderpreis. Seine Rezeptidee „Kotelett vom Nordsee Steinbutt mit Langoustinos auf Petersilien-Anis-Schaum mit Babyfenchel und Kartoffelbrandade“ ist geprägt durch die nordische Umgebung. Sowohl die Zutaten als auch das Gericht sollten eine Verbindung zu Sylt aufweisen. Daher verzichtete der Jungkoch auf den ursprünglich geplanten Loup de Mer und entschied sich für den nordischen Steinbutt. Sein Hobby, das Thema Wein, kommt ihm bei der Getränkeauswahl zu Gute. Durch viel Erfahrung und Besuche von Wein-Messen weiß er laut eigenen Angaben korksicher den richtigen Wein zum richtigen Gericht zu empfehlen.

Der jüngste unter den sechs Finalisten des LINIE Förderpreises 2007 ist mit 21 Jahren Raimund Stuckatz aus Wiesbaden. Der Berufswunsch Koch stand für ihn schon im Kindesalter fest, da seine Eltern einen gastronomischen Betrieb haben. Zielstrebig verfolgte er daher sein Ziel und bewarb sich mit 16 erfolgreich um einen Ausbildungsplatz zum Koch in „Rüters Parkhotel“ in Willingen. Seit August 2005 arbeitet er im renommierten „Restaurant Ente“ im Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden. Seine Faszination für den Beruf erklärt er mit seinem Hobby Fußball: „Das Kochen fasziniert mich, da es, ähnlich dem Fußball, ein absolutes Teamspiel ist. Wenn alle an einem Strang ziehen, kann man sehr viel erreichen“. Die Grundlage zu seinem eingereichten Rezept-Vorschlag „Kross gebratener Wolfsbarsch an Safrangurken und Räucheraalpüree“ war LINIE Aquavit selbst. Die starken und kräftigen Zutaten wie Anis und Kümmel versuchte Raimund Stuckatz auch im Gericht mit Zutaten, wie Senfkörner, Räucheraromen und Räucheraal zu kombinieren.