Chinesisches Teehaus eröffnet im Frankfurter Westend

Achtsamkeit trainieren, mal innehalten können, ganz auf das Hier und Jetzt konzentriert sein… Wer demnächst das neue Tee- und Kulturhaus Chá Dào – China Tea & Art betritt erfährt, wie er durch die chinesische Teekultur zur Ruhe zu finden kann. Möglich ist dies ab dem 12. November 2016, dem Eröffnungstag der neuen rund 300 Quadratmeter großen Einrichtung, zentral gelegen im Frankfurter Westend. Bevor der normale Teehausbetrieb startet, wird es jedoch erst noch ein paar extra Trommelwirbel geben, denn gleichzeitig zur Eröffnung wird hier die Gründungsfeier der deutschen Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur e.V. zelebriert.

Chinesische Teezeremonie zum Mitmachen
„Das Teehaus ist als ein lebendiger Rückzugsort und als Stätte der Begegnung konzipiert“, sagt Gerhard Thamm, Gründer und Mitinhaber von Chá Dào – China Tea & Art. „Teetrinken auf chinesische Art bedeutet in einem bestimmten Rahmen ausgelebte Geselligkeit – sei es in der Familie und mit Freunden oder unter Geschäftsleuten.“ Die Grundlagen der chinesischen Teezeremonie sind, so Thamm, recht leicht zu erlernen: „Wer das Teehaus besucht, wird erst einmal von unseren Mitarbeitern bewirtet. Ein paarmal Zuschauen reicht jedoch, um die Technik dann nachzuahmen und Freude bei der Zubereitung zu empfinden.“ Der Perfektion sind nach oben dann jedoch keine Grenzen mehr gesetzt. Teemeister in China durchlaufen intensive Ausbildungen und werden regelrecht verehrt.

Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur e.V.
Zur Eröffnungsfeier erwartet Thamm einige dieser Meister sowie weitere Persönlichkeiten aus China: Teebauern Keramiker, Kalligraphen, Künstler und andere Kulturschaffende, die sich aktiv am Programm beteiligen – ganz im Sinne der 2016 gegründeten Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur e.V.. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch die Vermittlung von Kulturinhalten und das Ermöglichen von Begegnungen von Menschen aus Deutschland und China die Basis zu schaffen für eine „uneingeschränkte Akzeptanz des Anderen und der Anderen“ – so die Satzung. Kurz: Es geht darum, Brücken zu bauen – und dass Teekultur eine besonders barrierefrei begehbare Brücke ist, hat Gerhard Thamm in seinem Werdegang selbst erfahren.

Vom Deutschen der auszog, um das Teebrauen zu lernen …und zu lehren
Jahrzehntelang bereiste der heute 66-jährige als Geschäftsführer verschiedener Luftfahrunternehmen das Reich der Mitte. „Meinen ersten Kontakt mit der chinesischen Teekultur hatte ich vor rund 30 Jahren bei Freunden, die mich zu einer Teezeremonie mit verschiedenen Oolongs einluden – bei uns hätte man wohl Verkostung gesagt.“ Ab diesem Zeitpunkt ließ ihn das Thema Tee nicht mehr los und er wuchs im Laufe der Jahre ganz natürlich in die Teekultur hinein. Er vertiefte seine Erfahrungen und Kenntnisse und sein Engagement, bis hin zu der Entscheidung, sich aktiv an der Erhaltung und Verbreitung der chinesischen Teezeremonie zu beteiligen. Die Motivation schöpft er aus seiner persönlichen Begeisterung für das Thema und der Überzeugung, dass er anhand dieser friedlichen, reichen Kunst einen konkreten Beitrag für ein besseres Miteinander der Völker und Individuen schaffen kann.

Seit vielen Jahren arbeitet Gerhard Thamm an seinem Projekt, „dem Westen“ einen Zugang zur Kunst des Tees zu legen. Mit der Teezeremonie sind weitere Kulturtechniken wie Malerei, Töpferei und Musik eng verwoben und auch sie finden eine Plattform innerhalb der Institution. Auch eine Teeschule soll dort entstehen. „Die Eröffnung von Chá Dào – China Tea & Art im Westend ist für mich ein großer Schritt in die Öffentlichkeit“, so Gerhard Thamm, der bis vor Kurzem noch seinen Sitz in einer ruhigen Straße in Neu-Isenburg hatte und von dort aus auch den Onlineshop https://shop.chadao.de/ betrieb. „Von hier aus können wir die Aufgabe der Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur vorantreiben, und das Teehaus ist eine Bereicherung für das Viertel und die Stadt Frankfurt insgesamt.“

Tee in Porzellanminiaturen statt Coffee to go
Man muss kein China-Fan oder Asienkenner sein, um im Tee- und Kulturhaus Chá Dào – China Tea & Art auf seine Kosten zu kommen. „Viele meiner Kunden und auch der Mitglieder der Gesellschaft beschäftigen sich privat oder beruflich mit dem Thema Gesundheit. Sie sind auf der Suche nach Methoden, um mehr Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren.“ Dass er mit seinen Themen voll in den aktuellen Mindfulness- und Gesundheitstrends liegt, ist Thamm bewusst, auch wenn er selbst dieses Vokabular nicht zu sehr strapazieren möchte. „Das ist es wohl, was man unter Zeitgeist versteht“, schmunzelt er – und dass seine Produkte aus nachhaltiger Landwirtschaft stammen und er bei „seinen“ Bauern auf Fair Trade setzt, versteht sich von selbst.

www.chadao.de

Compass sucht den Superkoch

„Compass sucht den Superkoch“ lautete das Motto des internen Kochwettbewerbs der Compass Group Deutschland am 25. Februar. Top-Köche aus allen Food-Service-Gesellschaften des Unternehmens ? Eurest, Food affairs, Medirest, LPS und Eurest Sports Food ? lieferten sich ein spannendes Kochduell in den Räumen der Stadtwerke Frankfurt am Main. „Wir haben diesen Kochwettbewerb initiiert, um besonders die Kulinarik und das handwerkliche Können unserer Köche zu würdigen“, erklärt Jürgen Thamm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Compass Group und Initiator der Veranstaltung.

Eine hochkarätig besetzte Jury mit Starkoch Frank Oehler bewertete die Gerichte hinsichtlich Geschmack, Konsistenz, Optik/Farbe (Präsentation) und Innovation. Der vielfach ausgezeichnete Sternekoch, der nicht erst durch sein Restaurant Speisemeisterei im Schloss Hohenheim in Stuttgart und seinen Einsatz im Fernsehen bei den Koch-Profis (RTL II) große Bekanntheit erlangte, brachte seine geballte Expertise in dieses Koch-Event ein und nahm die Arbeit der insgesamt acht Köche-Teams genauestens unter die Lupe. „Wir freuen uns, dass Frank Oehler uns auch zukünftig bei verschiedenen weiteren Aktionen begleiten wird“, sagt Michael Müller, Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation der Compass Group.

„Unsere Köche haben Menüs nach einem vorgegebenen geheimen Warenkorb kreiert“, beschreibt Christian Steuber, Leiter Menu Management Compass Group, und führt aus: „Die „Deutsche See“, Hauptsponsor des Kochevents, stellte uns erstklassige Produkte wie Steinbutt oder Seewasser-Riesengarnelen zur Verfügung.“ Wer gegen wen antrat, wurde per Losverfahren ermittelt. Innerhalb von 20 Minuten – im Finale 35 Minuten – mussten die Gerichte nicht nur zubereitet, sondern auch der Jury präsentiert werden. „Alle acht Teams bewiesen mit ihren kulinarischen Kreationen Einfallsreichtum und hohe Professionalität“, erläutert Jürgen Thamm.

Am Ende eines spannenden Turniers standen sich im Finale die Teams von LPS und Food affairs gegenüber. Schließlich überzeugte das Team Food affairs die Jury in allen vier Kategorien und begeisterte mit ihrer Vorspeise angebratenes Lachstatar mit Kohlrabispaghettini und Dill-Joghurt und ihrem Hauptgericht gebratenes Lammkarree auf Birnen, Bohnen und Speck mit Limonenpolenta.

AIDA Cruises auf Wachstumskurs

Das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises gibt bekannt, dass es
heute mit Mitsubishi Heavy Industries in Japan eine Vereinbarung über den Bau von zwei innovativen Clubschiffen einer neuen Generation geschlossen hat.

Die 125.000 BRZ großen Schiffe mit 3.250 Betten werden im März 2015
beziehungsweise im März 2016 geliefert. Der Gesamtpreis beträgt etwa
140.000 € pro Unterbett. Details zu den Neubauten werden zu einem späteren
Zeitpunkt bekannt gegeben.

„Die beiden Neubauten werden sowohl hinsichtlich ihrer Produktinhalte als
auch in Sachen Umweltfreundlichkeit neue Maßstäbe setzen. Mit unserer
Entscheidung werden wir der hohen Nachfrage nach Kreuzfahrten mit den AIDA
Clubschiffen gerecht“, sagt Michael Thamm, President von AIDA Cruises.

Durch Mitsubishi Heavy Industries sind bereits 2004 zwei sehr erfolgreiche
Kreuzfahrtschiffe für Carnival Corporation & plc, der Muttergesellschaft
von AIDA Cruises, geliefert worden.

AIDA Cruises ist mit zurzeit acht Clubschiffen Marktführer in Deutschland.
Zwei weitere Schiffe werden 2012 und 2013 die Flotte erweitern.

Kreuzfahrtboom in Deutschland

AIDA Cruises wird seine führende Position im deutschen Seereisenmarkt noch schneller ausbauen als zunächst angekündigt. Für 315 Millionen Euro hat das Unternehmen einen dritten Schiffsneubau für 2008 bei der Meyerwerft in Auftrag gegeben. Erst im Oktober vergangenen Jahres hatte AIDA Cruises zwei Neubauten für insgesamt 630 Millionen Euro in Papenburg bestellt. Damit investiert das Unternehmen in den kommenden vier Jahren fast eine Milliarde Euro in den Flottenausbau. Im Frühjahr 2007, 2008 und 2009 wird AIDA Cruises jeweils ein neues Schiff erhalten.
„Wir unterstreichen mit der Bestellung eines dritten AIDA Neubaus unsere positive, auf Wachstum ausgerichtete Unternehmenspolitik und setzen auf die Strategie, unseren Gästen Urlaub auf modernsten Schiffen zu bieten“, erklärt Michael Thamm, President AIDA Cruises. Mit der Entscheidung für den Flottenausbau wird AIDA Cruises einen weiteren wichtigen Großauftrag in Deutschland vergeben. Der Kreuzfahrtenmarkt hat sich mit einem Wachstum auf rund 583.000 deutsche Passagiere im Jahr 2004 weiter positiv entwickelt. Michael Thamm geht davon aus, dass 2010 im deutschsprachigen Raum eine Million Menschen eine Seereise unternehmen werden. „Der starken Nachfrage nach Reisen auf unseren Clubschiffen wird AIDA Cruises mit der erneuten Flottenerweiterung gerecht.“

Das neue Schiff wird wie seine Schwestern, die im Frühjahr 2007 und 2009 ausgeliefert werden, eine Größe von 68.500 BRZ, 249 Metern Länge und 32,2 Metern Breite haben und Raum für 2.030 Passagiere bieten. Derzeit betreibt und vermarktet das Unternehmen die vier Clubschiffe AIDAcara, AIDAvita, AIDAaura und AIDAblu, mit einer Kapazität von ca. 5.400 Betten. Die AIDA Schiffe sind im Mittelmeer, rund um die Kanaren und Mittelamerika, in Nord- und Ostsee sowie in der Karibik unterwegs.

AIDA Cruises ist mit 211.000 Passagieren im Jahr 2004 die Nummer Eins auf dem deutschen Markt für Seereisen.