Rach schliesst sein Sternerestaurant für immer

Rach: „Ich will mehr Freizeit“ – September 2011 läuft der Mietvertrag seines Restaurant TAFELHAUS aus und Christian Rach will diesen jetzt nicht mehr verlängern

Die BILD Zeitung traf den Hamburger TV Koch in seinem Restaurant und interviewte ihn dort.

Lesen Sie das gesamte Interview mit Christian Rach:
http://www.bild.de/BILD/regional/hamburg/leute/2010/10/31/tv-koch-rach-schliesst-sterne-restaurant/er-will-mehr-zeit-fuer-das-privatleben.html

Christian Rach macht Pause

Er ist der Quoten-König unter Hamburgs TV-Stars. Bis zu 6 Millionen schauen zu, wenn Sternekoch Christian Rach (52) für RTL Restaurants testet. Jetzt hat er sich selbst eine TV-Pause verordnet, erzählte der Hamburger Sternekoch der Bild Zeitung im Interview.

BILD traf Christian Rach zum Interview in seinem eigenen Restaurant „Tafelhaus“ in Neumühlen.

Lesen Sie das Interview in der BILD Zeitung:
www.bild.de/BILD/regional/hamburg/leute/2010/03/09/bild-interview-restaurant-tester-christian-rach/will-sich-nicht-verwursten-lassen.html

Rach eröffnet Steakhaus

Fleisch ist en vogue an der Elbe. Mitte September startet im Side Hotel die ‚meatery’, am Montag wird im ‚Rach & Ritchy’ von ‚Tafelhaus’-Chef Rach zusammen mit Ritchy Mayer der Grill angeworfen.

60 Plätze bietet das Lokal, das im Untertitel als ‚Das Grillhaus’ firmiert. Damit ist der Unterschied zu Rachs Stammbetrieb auf den Punkt gebracht: Statt aufwendig und kreativ komponierte Tafelfreuden gibt’s bodenständig Unkompliziertes vom Grill in Top-Qualität.

Der Clou: ein eigens aus den USA importiertes Gerät, das aufgrund der extremen Zubereitungstemperatur von 800 Grad den Steaks ein besonders intensives Geschmacksaroma verleihen soll. Auch soll die Kruste besonders kross werden. Verarbeitet wird nur hochklassiges Fleisch von amerikanischen Rindern bzw. vom Tegernsee, dazu Geflügel und Fisch.

Ganze drei Seiten umfasst die Speisekarte zum Start: Vorspeisen, 1 Burger, 7 Hauptgerichte im Baukastensystem (4xFleisch, Fisch, Maishühnchen, Roast of the Day; dazu im Preis inbegriffen zur Auswahl je 3 Kartoffelbeilagen, 3 Gemüsesorten, 3 Saucen; 19-29 €), Desserts.

Christian Rach stand nur bei Konzeptfindung und Namensgebung Pate; ab jetzt agiert Küchenchef Mayer mit seinem Team völlig eigenständig. Die Wirkungsstätte ist übrigens sowohl ihm als auch Rach wohlbekannt: In dem niedlichen Häuschen am Holstenkamp 71 begann vor 20 Jahren die ‚Tafelhaus’-Historie. Nachwuchstalent Gunnar Hinz machte aus dem ehemaligen Kiosk 2004 ‚Das kleine Rote’, erkochte sich hier bis zu seinem Roller-Unfall viele Lorbeeren.

Nun leuchtet die Fassade statt ochsenblutrot neongrün, blau und brombeerfarben – modern, frisch, fröhlich, verspielt, kurz: völlig verändert. Graue Schieferwände, dunkelbrauner Parkettboden, dazu die leuchtende Farbwelt der Außengestaltung – auch die Raumgestaltung im Inneren verspricht reichlich frischen Wind am traditionsreichen Ort. via www.cafe-future.net

www.rach-ritchy.de

Die WELT online berichtet über drei verschiedene Hamburger Gastronomen, die ein Steakhaus eröffnen. Alle drei haben sich im Wolfgang’s in New York City schlau gemacht:
www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article4193802/Aussen-kross-innen-saftig.html

Restaurantkritik: Christian Rach Tafelhaus, Hamburg

Nach den Abwertungen im FEINSCHMECKER und GAULT MILLAU macht sich die Hamburger MoPo selber ein Bild – Rach: „Das wichtigste Gesetz in der Gastronomie heißt: Mach deine Gäste satt“ – Die MoPo meint: Bereits daran scheiterte Rach – Rach: „Ich führe meinen Laden gut!“

Weiterhin schreibt die MoPo:
„Auch mit dem Wein hatte es der Service nicht so. Der Fischesser bekam zum ersten Gang seinen bestellten Riesling (7,50 Euro für 0,1 Liter) nicht. Die skurrile Begründung: „Ihr Begleiter hat seinen Wein ja noch nicht ausgetrunken.“ Im Pfälzer Rotwein (7,50 Euro) vermutete die Kellnerin die spanische Tempranillo-Traube und der rote Port (7,50) wurde eisgekühlt serviert.“

Der Kölner Stadtanzeiger (KSTA) fragte Christian Rach bezüglich der Kritik an seinem Restaurant Tafelhaus in Hamburg:
Tester entdeckten neben einer in Öl ertrinkenden Paella und einer Avocado-Creme, die nicht nach Avocado schmeckte, Brötchen der Art, die der TV-Tester Rach „furztrocken“ zu nennen pflegt.

RACH: Ich hab es selber nicht gelesen. Was soll ich jetzt sagen? Fehler passieren. Wenn der Tester nach 20 Jahren das erste trockene Brötchen bei uns findet, warum meldet er sich dann nicht? Vielleicht geht es da auch ein bisschen um Sensationsmache.

KSTA: Ihr Job bei RTL muss Ihnen also nicht helfen, Ihren eigenen Laden zu sanieren.

RACH: Nein, unser Restaurant ist seit 20 Jahren zu 95 Prozent ausgelastet. Gehen Sie davon aus, dass ich meinen Laden gut führe.

Ein weiteres Interview gab Christian Rach der TV Today:
Sie haben sich von der studentischen Kochkraft zum Sternekoch gemausert: Ohne Ausbildung?
Christian Rach: Richtig. Ich habe nie eine klassische Ausbildung zum Koch gemacht. Aber ich kann ihnen gern einen Ausschnitt aus meinen Ehrungen zeigen. Und den Beweis finden sie auch auf dem Teller. Nachdem ich sechs Jahre Mathematik und Philosophie studiert hatte, wollte ich einfach nicht mehr in die Berufsschule. Ich bin bis heute nicht einverstanden mit diesem System. Warum ist die Berufsschule an die normale Schule angegliedert und hat so lange Ferienzeiten? Ich würde gern mit anderen Unternehmen einen Ausbildungsverband gründen: Wir teilen die Küche in vier Posten auf: Vorspeise, Fisch, Fleisch, Dessert. Dort bilden wir die Leute zwei Jahre lang aus. Auf jedem Posten ein halbes Jahr lang. Den so Ausgebildeten schicke ich dann zu zwei anderen Kollegen. Und nach vier Jahren haben wir einen hervorragend ausgebildeten Koch.

Die gesamte Restaurantkritik am Hamburger Restaurant Tafelhaus, Küchenchef „RTL-Restauranttester“ Christian Rach, finden Sie hier:
www.mopo.de/2009/20090105/hamburg/panorama/so_gut_ist_der_sternekoch_wirklich.html

Das Kölner Interwiew mit dem RTL Restauranttester Christian Rach finden Sie hier:
http://www.ksta.de/html/artikel/1230850611996.shtml

Das sehr persönliche Interview in der TV today:
http://www.tvtoday.de/tv_aktuell/neu_im_tv/1039082.html

Das Restaurant Tafelhaus, Hamburg ist auf Platz 134 der HAIKU Liste, der 2000 besten deutschen Restaurants:
http://www.haiku-liste.de/beste-restaurants/124/tafelhaus.html

Henrik Weiser

So schnell wie er kam noch keiner zu einem Stern. Henrik Weiser, 33, stand gerade vier Tage am Herd der „Traube“ in Blansingen (Efringen-Kirchen), als der Tester kam. Dem Michelin – Vorkoster hat es geschmeckt – er zeichnete die Leistung des Küchenchefs und seiner fünfköpfigen Brigade mit einem Stern aus.

Henrik Weiser

ist in Höxter in Westfalen geboren. Seine gastronomischen Lehr- und Wanderjahre führten ihn unter anderem nach Hamburg ins „Le Canard“ und ins „Tafelhaus“. Zuletzt stand der 33-Jährige als zweiter Küchenchef im Schlosshotel Friedrichsruhe in Zweiflingen am Herd. Die „Traube“ wird seit 2008 von Ilka und Nikolai Weisser geführt.

Lesen Sie ein Interview mit Henrik Weiser in der Badischen Zeitung:
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/kebab-ist-was-feines–9516972.html

Bisher Platz 292 der HAIKU Liste:
http://www.haiku-liste.de/beste-restaurants/366/traube.html

Die besten Restaurants des GAULT MILLAU in Hamburg

1. Jacobs im Hotel Louis C. Jacob (18 Punkte),
2. Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten,
Piment in Eppendorf,
Seven Seas auf dem Süllberg (17 Punkte),
5. Landhaus Scherrer in Ottensen,
Le Canard nouveau in Ottensen,
Poletto in Eppendorf,
Tafelhaus in Ottensen** (16 Punkte),
9. Allegria in Winterhude,
Atlantic-Restaurant im Hotel Atlantic,
Das kleine Rote in Bahrenfeld,
Fischereihafen-Restaurant in Altona,
Henssler Henssler in Altona,
Memory in Sülldorf,
Osteria Due in Pöseldorf,
Prinz Frederik im Hotel Abtei in Harvestehude,
Rive in Altona
Sgroi* in St. Georg (alle 15 Punkte)
*Aufsteiger **Absteiger

Veränderungen in Hamburg gegenüber dem Vorjahr

Dass in Hamburg nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich
bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Hagen Hoppenstedt aus
dem „Haerlin“ im Hotel „Vier Jahreszeiten“ als „Sommelier des Jahres“.
Aus der Laudatio: „Er überträgt seine Weinbegeisterung ohne große Worte
auf den Gast und geht einfühlsam auf dessen Vorlieben ein. Mit Verve empfiehlt
er große Rotweine aus aller Welt und immer wieder Riesling. Seine
umfassende, bis 1900 zurückreichende Weinkarte hält für Liebhaber viele
Trouvaillen und für Normalverdiener genügend Schnäppchen bereit.“
Auf 15 Punkte, die einen „hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität“
bedeuten, steigert sich die Sizilianerin Anna Sgroi, gelernte Friseurin
und Autodidaktin am Herd, vom „Sgroi“ in St. Georg „mit einer Art Risotto
aus feingehäckselter und gut gewürzter Pasta mit Steinpilzen und Blaubeeren,
köstlicher Fischsuppe sowie unglaublich zartem und würzigem Zicklein
aus dem Ofen“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des GAULT MILLAU in Hamburg hält
weiterhin Thomas Martin vom „Jacobs“ an der Elbchaussee. Die Kritiker
gaben „dem meist mediterran, aber auch mal nordafrikanisch, spanisch
oder ultraklassisch inspirierten Genauigkeitsfanatiker“ wieder 18 Punkte
und schwärmen: „Das beste Restaurant der Stadt zeigt bei den meisten
Speisen eine Souveränität, die man aus den besten Häusern in Südfrankreich
kennt – vom provenzalischen Gemüse mit geröstetem Landbrot über
zarte Hechtklößchen mit exquisitem Hummer und Erbsen à la crème bis zum
Lamm mit orientalischen Gewürzen, Marokkos Chermoula-Marinade und
Dattelpüree.“

Der Kochkönig der Hansestadt hat 3 Kronprinzen, die ihre 17 Punkte aus
dem Vorjahr verteidigten:
• Karlheinz Hauser wechselt im Restaurant „Seven Seas“ auf dem Süllberg
„geschickt zwischen Potpourris wie Thunfisch-Sashimi mit Garnelen, Algen,
Radieschen, Sesam, Mango, Vanille, Avocado und Zitrone und bodenständigen
Gerichten wie einem Dreierlei vom Joselito Iberico Schwein“.
• Wahabi Nouri erfreut im „Piment“ in Eppendorf „durch einen mit Basilikum
und geschrotetem schwarzen Pfeffer exakt abgeschmeckten
Kartoffelsalat, dessen Cremigkeit und Würze von einem ingwergebeizten
Stück Lachs perfekt ergänzt wird, oder durch gebratenen Kartoffelraviolo
auf Morcheln mit einer unverschämt fruchtigen Tomate, die erst mariniert
und dann im Ofen geschmort wird“.
• Christoph Rüffer vom Restaurant „Haerlin“ im Hotel „Vier Jahreszeiten“
„schaut oft etwas verträumt drein, steckt aber voller Ideen: Mit einem milden
Kaffeejus, roter Paprika und einem Hauch Garam Masala findet das gut
abgehangene Lammfilet eine ebenso überraschende wie harmonische Ergänzung.“

Eins auf die Kochmütze bekamen Christian Rach vom „Tafelhaus“ in Ottensen
und Fritz Schilling von der Brasserie „Die Bank“ in der City. Bei „der
ideenreichen Künstlernatur“ Rach „störten Nachlässigkeiten: Brötchen der
Art, die der TV-Restauranttester Rach ‚furztrocken’ zu nennen pflegt; eine Avocadocrème, die kaum nach Avocado schmeckte; eine Paella mit viel Öl
und verkochtem Gemüse im Reis sowie viel Salz auf einer hart angebratenen
Crevette“.
Bei Schilling, „einem Spitzenkoch, der keine Lust mehr hat, spitze
zu kochen“, beklagen die Kritiker „Willkür in der Zusammenstellung der
Gerichte, Geringschätzung der Gemüse und das viele Fett“. Weil sie auch
noch „übergarte und ungewürzt Garnelen sowie im August Frühlingsartischocken“
erhielten, straften sie Schilling mit 12 Punkten ab.

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 32 Restaurants
in Hamburg. Bis auf Fritz Schilling zeichneten sie alle Küchenchefs mit
einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens
13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern
nahekommt.
Das schaffte auf Anhieb das neuaufgenommene Restaurant
„Abendroth“ in Othmarschen. Es erhielt für „exakt gegarte und sensibel
gewürzte Fischgerichte“ 14 Punkte.

Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag
erscheinende Reiseführer für Genießer (900 Seiten, 29,95 €, ISBN 978-3-88472-918-2 Bestellink) die Restaurants des ZDF-Traumschiffs, „MS Deutschland“.
Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 405 Hotels.

Zeit Tafelrunde

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Seit vier Jahren verwöhnen wir Sie mit den ZEIT-Tafelrunden in ausgesuchten Restaurants. Es erwartet Sie ein Abend in einem exklusiven Ambiente mit einem fünfgängigen Gourmet-Menü und dazu passenden Weinen.

Diesmal stehen die Abende unter dem Motto »Essbare Landschaften« mit heimischen Wildkräutern wie Vogelmiere, Melde oder Scharbockskraut.

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Tafelhaus, Hamburg: 15. Juni
Im Schiffchen, Düsseldorf: 7. Juni und 15. Juni
Die Ente, Wiesbaden: 31. Mai
Schuhbeck´s, München: 31. Mai
Margaux, Berlin: 6. Juni

Detailinformationen zu den Tafelrunden finden Sie hier:
http://hades.zeit.de/zeitreisen/reise.php?id=99