Chef Sign von KitchenAid

Der Premium-Hersteller KitchenAid revolutionierte dieses Jahr den Küchenmarkt mit einem international einzigartigen Großgerät. Das modulare Multifunktionssystem Chef Sign ermöglicht mit zwei Induktionszonen und fünf Funktionen nicht nur das Kochen, Braten und Dünsten, sondern auch das Frittieren und Dämpfen von Lebensmitteln. Burkhard Mölleken, Sales & Marketing Manager von KitchenAid MDA, beschreibt die Weltneuheit im Küchenhandel.
 
Chef Sign ist bisher einmalig auf dem Markt. Wie muss man sich das neue Küchengerät genau vorstellen?
 
„Chef Sign ist ein modulares Kochsystem, das sich ideal für vielseitiges Kochen in der heimischen Küche eignet. Es besteht aus zwei Induktionsfeldern, die etwa 25 Zentimeter tief in die Arbeitsplatte eingelassen sind. In dieser Absenkung befinden sich zwei Edelstahlbehälter. Ohne das umfangreiche Zubehör funktionieren die Edelstahlgefäße wie gewöhnliche Töpfe und Pfannen zum Braten, Kochen oder Warmhalten von Speisen. Bereits hier punktet das gesamte System durch Energieeffizienz, Leistungsstärke und eine optimale Wärmeverteilung. Darüber hinaus kann Chef Sign durch unterschiedliche Einsätze, die in der Standardausstattung mit einbegriffen sind, um zusätzliche Funktionen erweitert werden.“
 
Was macht Chef Sign so einzigartig?
 
„Das Besondere am neuen Chef Sign ist, dass es neben dem Kochen und Braten weitere Garmethoden wie das Dämpfen, Dünsten oder Frittieren in nur einem Gerät ermöglicht. Dabei ist das Multifunktionssystem trotzdem überraschend platzsparend. Bei Nichtbenutzung lässt sich das Zubehör einfach und schnell in den Vertiefungen verstauen, und mit der zugehörigen Abdeckung aus Edelstahl verwandelt sich die gesamte Oberfläche im Handumdrehen in eine weitere Arbeitsfläche. Ein solches System ist bisher einzigartig auf dem Markt und bietet Hobbyköchen viel Spielraum in der Küche.“
 
Welche Einsätze gibt es genau?
 
„Insgesamt gibt es zu den zwei Edelstahlbehältern drei verschiedene Einsätze, um das System beliebig um Funktionen zu erweitern. Für goldbraune, knusprige Kartoffel-Wedges füllt man eines der Gefäße mit Öl und setzt den Frittierkorb mit den Kartoffelspalten ein. Ebenso lassen sich Gemüse oder Fisch in passenden Dampfbehältern mit Glasdeckeln zubereiten, und auch Pasta gelingt mit einem speziellen Korb, der in das kochende Wasser eingetaucht wird, optimal und ohne zusätzliches Abtropfsieb. Hat man einmal mehrere Gäste, ermöglicht eine große Edelstahl-Wanne die Zubereitung großvolumiger Gerichte. Das geht, weil die Wanne über beiden Induktionszonen eingehängt wird, die sich nicht nur einzeln, sondern auch zusammen regulieren lassen.“
 
Für wen ist das neue Chef Sign geeignet?
 
„Chef Sign kann in jede Arbeitsfläche nahtlos integriert werden. Viele Abläufe werden mit dem innovativen System vereinfacht, außerdem spart man sich zusätzliche Geräte wie eine Fritteuse oder einen Dampfgarer. Deswegen ist Chef Sign für jeden eine gute Wahl, der mehr Flexibilität, Vielfalt und Platz in der heimischen Küche anstrebt.“
 
Chef Sign von KitchenAid ist seit Herbst 2016 im ausgewählten Küchenhandel für 2.999 Euro UVP erhältlich. Weitere Informationen finden Sie unter www.kitchenaid.de

Coravin

In einem verborgenen Raum des Schlosses von Bečov nad Teplou wurden 1985 bis zu 150 Jahre alte Weine im Wert von über 1,1 Millionen Euro gefunden. Am 22. Mai verkosteten Andreas Wickhoff (Master of Wine) und Jakup Pribyl, einer der renommiertesten Sommeliers der Tschechischen Republik, diese nun mithilfe des Coravin Systems. So wurde sichergestellt, dass die Weine im Falle eines positiven Resultats auch nach der Verkostung ihren Wert beibehalten. Die Verkostung ergab – die Weine sind trinkbar!

Nicht einmal 1000 Einwohner zählt der Ort Bečov nad Teplou. Das Schloss könnte allerdings schon bald zu einer Pilgerstätte für Weinliebhaber werden. Denn 1985 wurde hier ein außergewöhnlicher Fund gemacht. In einem verborgenen Raum unter einem der Schlosstürme wurden insgesamt 133 Weine des letzten Jahrhunderts gefunden. Darunter je ein Château d’Yquem von 1892 und 1896 sowie ein Corton Charlemagne, ebenfalls aus dem Jahr 1892. Der älteste gefundene Wein ist ein Porto aus dem Jahr 1862. Eine erste Schätzung räumt der Weinsammlung einen Wert von über 1,1 Millionen Euro ein.

Der Fund der Weine gleicht einem Hollywood-Drehbuch: Die ursprünglichen Besitzer des Schlosses, die Familie Beaufort-Spontini, galten als Sympathisanten des Nationalsozialistischen Regimes und flohen deshalb gegen Ende des zweiten Weltkrieges aus der heutigen Tschechischen Republik. Als sie Jahre später den Versuch unternahmen, über den amerikanischen Unternehmer Danny Douglas ihre Besitztümer zurückzubekommen, war die Familie bereit, horrende Summen für die Rückführung ihrer Besitztümer zu bezahlen. So weckten sie die Neugier der damals noch existierenden kommunistischen Geheimpolizei. Durch eine unglückliche Formulierung seitens Douglas, der sagte er benötige kein Werkzeug für das Abholen des Besitzes, entschied die Polizei das Schloss genauer zu untersuchen – und fand dabei schließlich den geheimen Raum mit dem verborgenen Schatz.

Verkostung durch Coravin bringt positives Ergebnis
Über 30 Jahre ist das nun her. Seitdem sind die Weine im Schloss ausgestellt. Ob sie allerdings tatsächlich noch genießbar und damit auch wertvoll sind, konnte nie getestet werden, da man sonst die Flaschen öffnen und sie damit der Oxidation hätte preisgeben müssen. Bis jetzt. Am 22. Mai verkosteten Andreas Wickhoff (Master of Wine) und Jakup Pribyl, einer der renommiertesten Sommeliers der Tschechischen Republik, die Weine mithilfe des Coravin Systems. Das Ergebnis ist mehr als zufriedenstellend. Alle verkosteten Weine sind noch immer in äußerst guter Verfassung. „Wir sind begeistert und sehr positiv überrascht von der guten Verfassung der Weine, es gab keine Anzeichen von Oxidation“, so Andreas Wickhoff nach der Verkostung.

Auch Coravin-Erfinder Greg Lambrecht konnte seine Begeisterung über den Zustand der Weine nicht verbergen, die mit Hilfe seiner Erfindung nun endlich verkostet werden konnten. „Das sind Weine einer anderen Zeit, gemacht von Menschen, die heute nicht mehr unter uns sind. Es ist wirklich etwas Besonders, Weine zu verkosten, die so lange unter Kork reifen durften und uns einen Eindruck einer vergangenen Ära geben.“

Bei der Nutzung von Coravin wird eine dünne Hohlnadel durch den Korken in die Flasche eingeführt. Anschließend leitet das System Argon-Gas, einen natürlichen Bestandteil der Atemluft, durch die Nadel hindurch in die Flasche und erzeugt so einen Überdruck. Um den Druck wieder auszugleichen, fließt nun der Wein durch die Hohlnadel zurück in das Coravin-System und von dort aus weiter in ein Glas. Nach der Entnahme wird das Gerät einfach abgenommen. Das verwendete Argon-Gas reagiert nicht mit dem Wein und der Naturkorken verschließt sich auf Grund seiner natürlichen Beschaffenheit direkt nach der Abnahme des Geräts wieder vollständig von selbst. Der Wein reift auf natürliche Weise weiter.

Weltneuheit: das 5-in-1-Induktionskochfeld

Mit einem international einzigartigen Großgerät revolutioniert KitchenAid dieses Jahr den Küchenmarkt. Das neue 5-in-1-Kochfeld mit zwei Induktionszonen und fünf Funktionen ermöglicht neben dem Kochen, Braten und Dünsten auch das Frittieren und Dämpfen von Lebensmitteln. Möglich macht das ein abgesenktes Induktionsfeld, über das zwei individuell regulierbare Edelstahlkochgefäße gehängt werden. Das Gerät kann je nach Bedarf mit umfangreichem Standardzubehör um neue Funktionen erweitert werden, erhältlich ist das neue System von KitchenAid ab Herbst 2016.

Spaghetti al dente, frisch gedämpftes Gemüse, auf der Haut gebratener Fisch oder einfach ein paar Pommes Frites gelingen ab sofort optimal mit nur einem Gerät. „Ein solches System ist bisher einzigartig auf dem Markt“, beschreibt Burkhard Mölleken, Sales- und Marketingmanager für KitchenAid-Großgeräte, das 5-in-1-Kochfeld. „Der Clou ist, dass die zwei Induktionsfelder 25 Zentimeter tief in die Küchenarbeitsplatte eingelassen sind. Sie funktionieren in Kombination mit zwei Edelstahlkochgefäßen, die in das Gerät eingehängt werden und über den Kochzonen schweben.“ Die Behältnisse werden wie normale Kochtöpfe erhitzt und können mit Zubehör um neue Optionen ergänzt werden.

Gleichzeitig Dämpfen und Braten, Kochen und Dünsten oder Frittieren; das innovative Gerät vereint all diese Garmethoden und lässt Hobbyköchen viel Spielraum in der Küche Zuhause. Packt einen die Lust auf knusprige Frühlingsrollen, füllt man eines der Gefäße mit Öl und setzt den passenden Frittierkorb mit den noch rohen Röllchen ein. Ebenso bietet das System durch einen einsetzbaren Dampfbehälter mit dazugehörigem Glasdeckel bestmögliche Voraussetzungen für das Dampfgaren oder Dünsten von Gemüse. Und auch Pasta gelingt mit einem speziellen Korb, der in das kochende Wasser eingelassen wird, ideal und ohne zusätzliches Abtropfsieb.

Lässt man die drei verschiedenen Einsätze weg, funktionieren die Edelstahlgefäße wie gewöhnliche Kochtöpfe zum Braten, Kochen oder Warmhalten von Speisen. Hier punktet das Gerät durch seine energieeffizienten, leistungsstarken Induktionszonen sowie eine optimale Wärmeverteilung. Um gerade bei mehreren Gästen flexibel zu sein, kann das Grundzubehör außerdem um eine große Edelstahl-Wanne ergänzt werden. Sie wird über den zwei Induktionsfeldern, die nicht nur einzeln, sondern auch zusammen reguliert werden können, eingehängt und ermöglicht die Zubereitung größerer Mengen. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Garzone bringt das Kochfeld von KitchenAid somit ein neues Maß an Vielfalt und maximale Flexibilität in die heimische Küche.

Das Küchengroßgerät überzeugt nicht nur funktionell, es erweist sich auch als echtes Platzsparwunder: „Sobald das Kochsystem nicht gebraucht wird, verschwindet es ganz einfach unter den dazugehörigen Abdeckungen aus Edelstahl, und auch das Zubehör kann in den Vertiefungen verstaut werden. Jeder freut sich doch über mehr Arbeitsfläche in der Küche“, resümiert Burkhart Mölleken.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kitchenaid.de

Gutes Fleisch

Back to the roots: Vom Stall bis an die Ladentheke aus einer Hand: „Geht es dem Tier gut, geht es uns gut!“

Transparent in Aufzucht, Schlachtung und Herstellung, und trotzdem bezahlbar – klingt nach unvereinbarem Widerspruch. Tier- und Umweltschützer hätten es gern, aber Verbraucher wollen billig einkaufen und Unternehmen wirtschaftlich bleiben. Die Schwarzwälder Metzgerei Reichenbach in Glottertal hat dennoch einen Weg gefunden, all diese Punkte zu vereinen – und zwar durch die Bündelung der Wertschöpfungskette in einer Hand und Ergänzung des „traditionellen Handwerks“ mit moderner Technik.

Der Betrieb unterhält ca. 900 Rinder und 1.000 Schweine – alle artgerecht gehalten und mit hofeigenen Futtermitteln versorgt.

Die Art der Produktion ist ökologisch sinnvoll, die Produkte 100% sicher und oftmals sogar günstiger als vergleichbar hochwertige Waren aus dem Discount und Lebensmitteleinzelhandel. Die konsequente Ausschaltung des Zwischenhandels ist dabei ein entscheidender Kostenfaktor, der durch das System Reichenbach eliminiert wird. Des weiteren spart Reichenbach durch die eigene Aufzucht und Vermarktung erhebliche Transport- und Verpackungskosten ein.

„Gläserne Metzgerei“: Ulrich Reichenbach, Inhaber der Metzgerei Reichenbach in zweiter Generation, bringt regelmäßig Schulklassen und interessierten Verbrauchern das Reichenbach-Konzept näher und beantwortet auf Rundgängen durch die Höfe sowie den modernen Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb alle Fragen. Eine derartige Betriebsstruktur ist in dieser Größe bundesweit einzigartig.

Interview:
Gourmet Report (GR): „,Alles aus einer Hand’ lautet Ihr Motto. Sie wenden sich bewusst von der Spezialisierung auf einzelne Arbeitsprozesse ab indem Sie alle Produktionsschritte in der eigenen Hand behalten. Dadurch haben Sie die Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette. Ist das nicht ineffizient und unlukrativ?“
Ulrich Reichenbach (UR): „Keineswegs. Durch unser geschlossenes System, das sich komplett in einem 50km Radius um Glottertal abspielt, sparen wir etwa 2/3 der üblichen Transport- und Verpackungskosten. Darüber hinaus verzichten wir komplett auf den Zwischenhandel, was manchmal sieben Stationen von der Zucht, über die Mast und Schlachtung bis hin zum Verkauf ausmachen kann. Das kommt sowohl dem Tierwohl zugute und bringt einen wirtschaftlichen Vorteil für Erzeuger und Endverbraucher. Die artgerechte Haltung, die kurzen Transportwege und die Schlachtung im eigenen Betrieb schlagen sich auch in der Fleischqualität nieder. Unsere Weidehaltung sowie die Mutterkuhhaltung für unsere Kälber ermöglichen den Tieren außerdem ein artgerechtes Leben.“

GR: Fütterung aus heimischen Anbau und Fleisch aus artgerechter Aufzucht bedeutet in der Regel deutlich höhere Verbraucherpreise. Bei Ihnen nicht, warum?
 UR: „Wir verkaufen unsere Produkte in unseren eigenen Verkaufsstellen und sparen dadurch mindestens 50% an Verpackungsmaterial ein. Als Beispiel: Beim SB-Pack im Discount wiegt das Verpackungsmaterial manchmal fast so viel wie das Produkt selbst.
 Auch das Futter bauen wir selbst an. Als wir vor 25 Jahren klein angefangen haben, wurden wir von vielen ausgelacht und nicht ernst genommen. Im Lauf der Jahre haben wir uns unser ganzes Know-how selbst erarbeitet und das System permanent verbessert. Heute schlachten wir jede Woche 80 Schweine und 20 Rinder aus eigener Aufzucht. Wir sind der lebende Beweis, dass ökologisch und ökonomisch kein Widerspruch ist. Das Einsparungspotential kommt dabei auch unseren Kunden zugute.

GR: Man hört und liest viel über Antibiotika und Wachstumsförderer in der Tierhaltung. Wie sieht das in Ihrem Betrieb aus?
UR: „Unsere Kälber wachsen bei Ihren Mutterkühen auf  der Weide und im offenen Stall auf. Dadurch sind sie sehr resistent gegen die üblichen Erreger und werden selten krank. Unsere Ferkel kommen aus einem einzigen Aufzuchtsbetrieb zu uns in die Stallungen. Dadurch ist auch dieses „System“ in sich geschlossen und es können kaum Keime von extern eingeschleppt werden. Eine prophylaktische Gabe von Antibiotika  ist somit unnötig. Auf Wachstumsförderer verzichten wir komplett. Wir lassen den Tieren mehr Zeit das Schlachtgewicht zu erreichen. Das Fleisch ist dadurch qualitativ hochwertiger und schmeckt besser.“

Metzgerei Reichenbach
Ulrich Reichenbach (Geschäftsinhaber)
In den Engematten 9,
79286 Glottertal
Tel.: 07684 2-40
Fax: 07684 2-91
E-Mail: info@metzgerei-reichenbach.de
Internet: www.metzgerei-reichenbach.de

Sichuan-Küche

Die Sichuan-Küche ist eine der acht kulinarischen Traditionen Chinas. Das Sichuan Provincial Tourism Development Committee und das Sichuan Provincial Department of Commerce werden offiziell die „Sichuan Cuisine Restaurant Certification and Global Marketing Campaign of Sichuan Gourmet Tour“ (Sichuan-Restaurant-Zertifizierung und globale Marketingkampagne der Sichuan-Gourmet-Tour) starten. Die Veranstaltung wird fünf bis zehn Jahre lang jedes Jahr stattfinden, um weltweit die besten Sichuan-Restaurants zu entdecken und die Sichuan-Küche zu fördern.

Bei der Eröffnungsfeier wird das Sichuan Cuisine Restaurant Certification System (Zertifizierungssystem für Restaurants, die Sichuan-Küche anbieten) eingeführt werden. Jedes Jahr werden die besten Sichuan-Restaurants aus der ganzen Welt ausgewählt und nach Goldpanda-, Silberpanda- und Bronzepanda-Kriterien in einer Rangliste aufgeführt werden. Die Bewertung erfolgt durch anonyme Tester weltweit. Sie werden jedes Restaurant testen und beurteilen. Nach der Beurteilung wird jedes Restaurant strengen Kontrollen und Anforderungen zur Gewährleistung beständiger Qualität unterzogen, und die Restaurants, die die Anforderungen nicht erfüllen, werden herabgestuft oder aus der Rangliste entfernt.

Die Richter, die das Sichuan Cuisine Restaurant Certification System überwachen, sind allesamt einflussreiche Experten in Sichuan-Küche. Unter ihnen befinden sich der Regisseur von The Taste of China, Chen Xiaoqing, die distinguierten Restaurantkritiker Shen Hongfei und Shi Guanghua sowie Chinas Chefredakteur des internationalen Essens- und Reisemagazins Timeout, Chen Qingren. Ihr professioneller Rat wird eine möglichst maßgebende und professionelle Bewertung gewährleisten.

Nach Abschluss der Bewertung werden u. a. in den Städten bzw. Stadtteilen Schanghai, Seoul, Moskau, San Francisco, Melbourne, Tokio, Taiwan, Hongkong und Neu-Delhi Werbeveranstaltungen abgehalten werden, wie „The Battle of the Best of Sichuan Restaurants“ (Die Schlacht der besten Sichuan-Restaurants), „Who Represents Spicy“ (Scharf, schärfer, am schärfsten), „Recruitment of Mystery Judges“ (Rekrutierung mysteriöser Richter) und die Roadshow „On Tour with Sichuan Cuisine“ (Auf Tour mit Sichuan-Küche).

Die Verleihung des weltweiten Preises für das renommierteste Sichuan-Restaurant („The Global Awards Ceremony for the Most Renowned Sichuan Restaurant“) ist für Oktober geplant.

Bei Interesse registrieren Sie sich bitte auf der offiziellen Veranstaltungs-Homepage Sichuan Travel News unter www.tsichuan.com. Diese ist auf Englisch und auf Chinesisch verfügbar. Auf der Website können Sie Ihr Sichuan-Restaurant für die Teilnahme an der „Renowned Sichuan Restaurant Evaluation“ registrieren oder sich als „mysteriöser Tester“ bewerben.

Skytrax ohne Etihad

Erste Airline bricht aus dem Skytrax System aus – Ist das der Anfang vom Ende der Skytrax Bewertungen? Etihad Airways, die Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat Skytrax in einem formellen Schreiben mitgeteilt, sich von Skytrax zurückzuziehen. Das beinhaltet auch die Skytrax World Airline Awards und das Skytrax Audit.

Diese Entscheidung beruht auf einer internen Überprüfung von Etihad Airways, die die Bewertungskriterien und Messungen des Skytrax Airline-Ratingsystem beinhaltet, teilte Etihad mit.

Die Absage an Skytrax ist eine kleine Sensation in der Branche. Etihad geht konsequent vor. Viele Fluggäste wunderten sich, wenn sie mit einer 5 STAR Airline flogen, wo die 5 Sterne herkamen. Skytrax selber trug auch nicht zur Transparenz bei.
Wobei anzumerken ist, dass Airlines, die 5 Sterne by Skytrax haben, keien Totalausfälle sind. Aber ob eine andere Airline nicht auch 5 Sterne verdient hätte oder aber weniger bekommen sollte, fragt sich der Vielreisende öfter! CR

Kabuki Kaiten Sushi Bar Mr. Hai, Berlin

Mr. Hai gehörte zu den ersten, die Sushi in Berlin angeboten haben. Der Vietnamese machte sich früh am Olivaer Platz selbständig. Bald war sein Laden gerammelt voll mit Russen, die die gute Qualität schätzen und sich auch nicht an den hohen Preisen gestört haben.

Jetzt scheint alles anders zu sein. Wir besuchten an einem Sonntag Mittag diese Kaiten Sushi Bar in Charlottenburg. Gar kein Russe war da. Nach dem wir eintraten passierte minutenlang gar nichts. Dann erbarmte sich die eine der beiden Kellnerinnen, uns einen Platz zu empfehlen („Suchen Sie sich was hinter der Bar“). Sonntag mittags ist Happy Hour, aber es war wenig los. Jetzt kosten die kleinen Teller 3,10 Euro und die größeren Platten 7,50 Euro.

Die Speisen sahen bei unserem Besuch optisch ziemlich alt aus. Speziell die Sachen für 7,50, die offenbar schon sehr lange auf dem Band spazierenfuhren und es auch weiter taten, als wir gingen. Das einzige Nigiri Sushi, das es gab, Lachs, war im Fisch komplett zerrissen, stumpfe Messer dürften Schuld sein. Das typische Schleifgeräusch, was man oft in Sushi Bars hört, wenn das Messer über den Stein fährt, gab es hier nicht. Wir hatten ein gemischtes Sashimi, das aber kein Sashimi war, sondern je zwei dicke Scheiben Fisch.
Japanische Eleganz war nicht zu spüren, dafür aber sich in vietnamesich laut unterhaltende Sushi „Meister“. Es muss eine lustige Unterhaltung gewesen sein, dem lauten Lachen nach.
Auch der Service hat Möglichkeiten der Verbesserung. Wir sassen also hinter der Bar, da kam ein junger Mann zu uns, um an uns vorbei zugehen und drei Plätze weiter sauber zu machen. Wir sassen weiterhin ohen Soja, Wasabi und Gari da. Auf Anfrage war der junge Mann bereit, uns diese Sachen zu bringen.
Es kam dann auch eine der beiden „Miss Sushi“ und brachte uns eine Karte und erklärte das System. Danach waren diese Mädels, denen man anmerkte, sie wären lieber Models oder Shoppen als zu kellnern, nie wieder. Als wir zahlen wollte, stöberte ich die beiden Telefonmäuse im Fenster auf. Eine hat uns dann auch schnell und bereitwillig die Rechnung gemacht. Es ist selten, dass ich gar kein Trinkgeld gebe. Hier war es mal der Fall.

Aber zurück zum Essen. Obwohl die Rollen alle nicht wirklich gut aussahen, schmeckten sie uns. Bis auf eine aussen Frittierte waren alle von gutem Geschmack. Wir wählten jedoch auch nur, was einigermassen gut aussah. Die großen Teller sahen durch die Bank schlecht aus. Da gab es so eine Art Cerviche, alles jedoch in einer Sauce ertrunken. Das haben wir lieber nicht probiert. Auch das ganze gekochte Gemüse sah nicht mehr frisch aus.
Und es war gut, dass wir nicht das Gemüse aßen. Der Sushi Meister nahm vier eingeschweisste Salat-Gurken und legte die auf sein Schneidebrett, wo gerade noch der Fisch lag. Er entfernte die Folie und fing an, die Gurke zu zerteilen. Ich fragte ihn, ob man denn nicht erst die Gurke waschen müsste. Da lachte er und meinte, das machen sie nie!

Fazit: Offenbar ist der Laden nicht mehr so erfolgreich wie Anfang des Jahrtausends. Preis-Leistung passen nicht mehr, der Service ist eher eine Zumutung als ein Service.

www.mrhai.de/

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Free Float Car Share

Kennen Sie das? Sie kommen in Berlin am TXL an und nehmen sich ein Taxi zum Hotel Palace. Das kostet normalerweise vom Flughafen 16 -17 Euro. Ich habe die letzten fünf Male alles zwischen 20 und 37 Euro gehabt, nur nicht 16 oder 17 Euro. Berliner Taxifahrer sind nicht mehr wie früher, sondern probieren mit Umwegen oder erfundenen Zuschlägen mehr zu verdienen. Das nervt gewaltig!

Jetzt ist aber ein Inhaber eines deutsches Führerscheins nicht mehr auf Taxis angewiesen, sondern kann sein „eigenes“ Auto haben. Zumindest dann, wenn er es haben möchte. Überall in Berlin stehen Free Float Drive Now Autos. Nach dem man sich bei www.drive-now.com für 29 Euro angemeldet hat, muss man sich in einer Filiale seinen RFID Aufkleber abholen. Und sofort kann es losgehen.
Mit einer APP sucht man ein verfügbares Auto in der Nähe. Der eigene Standort und die Autos werden auf einem Stadtplan angezeigt. Jetzt clickt man auf ein Auto in der Nähe und bucht es. Nun hat man 15 Minuten zeit zum Auto zu laufen. Mit dem RFID Sticker, der auf den Führerschein geklebt ist, öffnet man das Auto und kann losfahren. Das Auto kostet 31 cents die Minute. Wenn man sein Ziel erreicht hat, parkt man das Auto und der nächste kann es sich mieten.

Das funktioniert prima und ist sagenhaft preiswert. Und man muss nicht mehr die betrügerischen Berliner Taxifahrer ertragen. Ach so, das Auto hat auch einen Navi. Einzig funktioniert die App nicht immer perfect und zeit nicht die eigene Position an, so das man sich auf der Karte suchen muss. Das sollte verbessert werden!

Ansonsten, ganz tolle Sache!
Drive now gibt es neben Berlin auch in Hamburg, München , Köln und Düsseldorf. In anderen Städten gibt es andere Services.

Noch ein Tipp: Wenn Sie mitmachen wollen und einen Freund kennen, bitte Sie diesem Ihnen eine Einladungsemail via sem System zu senden. Dann zahlen Sie nur 10 Euro für die Anmeldung und bekommen 15 Minuten gratis. Der Freund bekommt auch noch mal 30 Minuten gratis.

Zehn heiße Tipps für Grillmeister

Feuer an, Fleisch drauf? Von wegen! Erst wird die Kohle nicht heiß und dann ist das Steak schon wieder zäh. Damit die Grillparty zum Genuss wird, helfen schon
einfache Tricks. Mit diesen zehn Tipps gelingt der Grillabend garantiert.

1. Damit es schnell geht: Schluss mit Spiritus und
Stichflamme! Mit dem QuickStart-System von barbecook
wird das Anfeuern kinderleicht. Einfach drei Blätter
Zeitungspapier in das Anzündrohr des Grills stecken und
nach 15 Minuten ist die Holzkohle grillbereit.

2. Heiße Angelegenheit: Das Steak ist außen verbrannt und
innen noch roh? Mit dem barbecook-Digitalthermometer
mit Timerfunktion kann das nicht passieren. Das Steak
zunächst bei 200 Grad scharf anbraten und dann bei 140 Grad durchgaren.
Faustregel für die Garzeit: Das Fleisch pro Zentimeter Dicke ein bis zwei Minuten von jeder Seite anbraten.
Würstchen sind in fünf Minuten fertig.

3. Gut geschützt: Beim Grillen gut aussehen und dabei
noch vor Flecken und Hitze geschützt sein? Mit der
barbecook-Schürze inklusive Zubehör-Set steht der
Grillprofi bestens da, denn in der Brusttasche sind
Wender, Zange und Gabel sofort griffbereit.

4. Extraportion Aroma: Geben Sie Ihrem Grillgut den
Geschmackskick! Einfach das spezielle Schälchen unter
dem Rost mit Bier, Wein, Bouillon oder erlesenen
Kräutern befüllen und schon bekommt das Fleisch eine
besondere Note. Die Brahma-Gasgrills von barbecook
integrieren das Aromaz-System serienmäßig.

5. Grillparty XS: Wer keinen Garten oder wenig Platz hat, muss
deshalb nicht auf die Grillparty verzichten. Auf Balkon und
Terrasse ist der Tischgrill Amica der perfekte Begleiter: Hier
grillen alle gemeinsam und jeder bereitet seine Portion ganz
nach Geschmack zu. Auch Kinder können sich unter Aufsicht
als Grillmeister versuchen. Praktisch: Die Bambus-Chips verglühen
nahezu rauchfrei und der Rost ist spülmaschinenfest.

6. Der Deckel macht´s: Außen kross und innen saftig gelingt
Fleisch auf einem abdeckbaren Grill. Bei dem barbecook-
Modell PUUUR sorgt die Lamellenstruktur eines Edelstahl-
Reflektors für die perfekte Belüftung. Zugleich wird die Hitze
der Holzkohle zurück in die isolierte Wanne geleitet. Ergebnis:
Das Fleisch wird von unten gegrillt und von oben gegart.

7. Süße Verführung: Seien Sie mutig – auch Süßspeisen sind gegrillt eine Delikatesse. Ideal
eignen sich Ananas und Bananen als leichte Desserts. Einfach die Früchte in Alufolie in die
beschichtete Grillpfanne oder den Gemüsewok von barbecook legen und je nach Geschmack
ein bis zwei Minuten von jeder Seite erhitzen. Mit der Popcorn-Pfanne zaubern Sie einen
Knabbersnack, bei dem schon die Zubereitung zum Erlebnis wird.

8. Grillen mit Bier: Pils und Steak gehören einfach zusammen. Löschen Sie das Grillgut jedoch
auf keinen Fall mit Bier ab – das wirbelt Aschepartikel auf und bedeckt das Essen mit einer
Staubschicht. Profis bestreichen ihr Fleisch per Silikonpinsel mit Bier oder bereiten ihr Beer-
Can-Chicken mit dem barbecook-Geflügelhalter zu.

9. Farbe trifft Funktion: Hygiene ist beim Grillen Trumpf. Für die barbecook-Schneidebretter aus
Bambus gibt es deshalb jetzt farbige Kunststoffauflagen: Rot für Fleisch, Grün für Gemüse, Blau
für Fisch…

10. Sicherheit zählt: Mit dem QuickStop-System von barbecook lässt sich die Grillkohle sicher und
schnell entsorgen. Ein wenig Wasser im Fuß des Grills löscht die herunterfallende Asche und die
glühende Kohle. Extratipp: Mit der barbecook-Grillbürste aus Edelstahl wird das Anzündrohr
einfach ausgebürstet, und fertig ist der Grill für die nächste Gartenparty.

Rach, der Restauranttester

Ein kleiner Ort zwischen Düsseldorf und Köln: In Korschenbroich trifft Sternekoch Christian Rach auf ein völlig verwirrendes Geschäfts-System: ein Laden, ein Name, aber zwei verschiedene Chefs, die völlig unabhängig voneinander und jeder auf eigene Rechnung arbeiten. Frank Höngen am Mittag und Iris Th. am Abend.

Während Frank Höngen immerhin gelernter Koch ist, kann Iris Th. keinerlei gastronomische Erfahrung vorweisen. Aber da sie eine Zeit lang im heimischen Keller kleine Caterings für Veranstaltungen zubereitet hat, hält sich Iris Th. für den Job bestens gewappnet.

Ist dieses Shop-in-Shop-System der einzige Grund, warum es nicht läuft? Oder bleiben die Gäste aus einem anderen Grund weg? Keine leichte Aufgabe für Christian Rach.

RTL, Mo, 06.02., 21:15 Uhr

Christian Rach