Koch des Jahres

Am 29. September bringt der Kochwettbewerb „Koch des Jahres“ Gourmetflair nach Köln-Frechen. Im „E50 – The Gourmet Loft“ kämpfen acht Kandidaten um den Einzug ins Finale. Getreu dem Motto „Face to Face with Koch des Jahres“ offenbart sich dem Publikum ein spannendes Live-Cooking der Extraklasse. Akzente in revolutionären Trends und Techniken der Spitzengastronomie setzen die Showauftritte der „iChefs“ Christian Sturm-Willms (Yu Sushi Club im Kameha Grand, Bonn), Christian Singer (Restaurant Tim Raue**, Berlin), Sebastian Frank (Horváth*, Berlin) sowie des spanischen Ausnahmetalents Ignacio Rojo (La Galería, Burgos).

Jeder Handgriff muss sitzen, wenn die technischen Juroren Miguel Contreras, Dirk Rogge und Otto Wimmer die Servicezeit einläuten. Für die acht Anwärter auf das große Finale zur Anuga bedeutet dies vor allem eines: Das geschmackliche Spiel mit Aromen und Texturen in ästhetischer Perfektion auf die Teller zu bringen. Über die schriftliche Bewerbung haben sie ihre originellen 3-Gang-Menüs eingereicht und sich unter 65 Bewerbern für das Kölner Vorfinale qualifiziert. Nun ist die große Herausforderung die Umsetzung in der Praxis, und das hautnah und live vor den Augen des Fachpublikums.
Die Messlatte liegt hoch, winken doch neben dem begehrten Titel Preisgelder in Höhe von 26.000€ und die Anerkennung in der gesamten Fachwelt.

Für Koch des Jahres 2013, Christian Sturm-Willms, der in diesem Jahr in der Jury sitzt, war der Sieg der Beginn einer steilen Karriere: „Die mediale Aufmerksamkeit ist überwältigend“, erzählt der Küchenchef des Bonner Yu Sushi Club im Kameha Grand, „Interviews, Fototermine, viele neue Kontakte – und jede Woche kommen Gäste zu uns, die beim „Koch des Jahres“ essen möchten!“

Das Bewertungssystem des Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft von Kochlegende Dieter Müller ist transparent und anonym, und in der Jury sitzen ausnahmslos hochqualifizierte Spitzenköche. In Köln sind neben Sturm-Willms die Starköche Thomas Bühner***, Klaus Erfort***, Sebastian Frank*, Jörg Leroy**, Georg Maushagen und Sascha Stemberg* dabei. Wer diese sternebesetzte Fachjury mit seinem ausgeklügelten Menü überzeugt, erhält den goldenen Schlüssel zum Finale: Ein exklusives vergoldetes Messer, das die Gewinner zur Anuga nach Köln begleitet.

Zur Erkundung der neuen Tendenzen in der Gourmetbranche lädt inmitten des kulinarischen Get together auch das Showprogramm ein:
Der spanische Gastkoch Ignacio Rojo, bekannt durch Trendplattformen wie die Madrid Fusión oder die Alimentaria in Barcelona, präsentiert sein Projekt: Die Symbiose aus natürlichem Geschmack, antiker Medizin, „Druidenküche“ und gehobener Kochkunst.

Ein großes Highlight bildet der Auftritt der iChefs Christian Sturm-Willms, Christian Singer und Sebastian Frank. Im Zentrum stehen innovative Techniken und Ideen, mit denen alle drei im individuellen Stil die 3 Komponenten Ente, Wurzelgemüse und Rum verarbeiten.
Mit Spannung wird am Abend die feierliche Preisverleihung erwartet.

Drei Sonderpreise sind von den Partnern des Wettbewerbs ausgeschrieben – „The dish above and beyond“ by Ron Zacapa für das beste Foodpairing mit Rum, der „Better Desserts Initiative Award“ by Langnese und Service-Bund für den überraschendsten Dessertmoment sowie der „United Against Waste Award“ von Unilever Food Solutions für den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln. Als Höhepunkt des Tages werden die beiden Sieger des Kölner Vorfinales geehrt, die am 15. Oktober 2015 beim Finale auf der Anuga in Köln um den Titel antreten.

Mit der Ron Zacapa Night vollendet eine spritzige Küchenparty mit spanischem Flair im E50 – The Gourmet Loft den Wettbewerb.

www.kochdesjahres.de

Frank Aussem

Das Gourmet-Restaurant „Silcher Stuben“ im Romantik Hotel Schloss Rheinfels hat ab sofort wieder geöffnet. „Die kurze und schöpferische Pause hat unser Küchen- und Eurotoques-Chef Frank Aussem dazu genutzt, die beiden angebotenen Sieben-Gänge-Menüs ‚Klassik‘ und ‚a la region‘ fantasiereich und kreativ zu überarbeiten“, erklärt der Hoteleigentümer und Direktor Gerd Ripp. Liebhaber einer höchst anspruchsvollen, regionalen und saisonalen Küche mit frischen Produkten direkt aus dem Hunsrück dürfen sich jetzt unter anderem auf „Damwildleber auf einem Rote Linsen Beet“, ein „Souffliertes Seezungenfilet an Perlgraupen“ sowie „Rehrücken im Speckmantel mit Rahmrosenkohl und Birnenkartoffel“ freuen.

„Wir sind sehr gespannt, ob diese Neugestaltung der Speisenkarte an die bisherigen Erfolge bei unseren Feinschmeckern und Kritikern anknüpfen oder sie sogar noch übertreffen kann“, so Ripp weiter.

Gaumen und Herzen von Kritikern und Gourmets im Sturm erobert
Die „Silcher Stuben“ hatten nach ihrer Eröffnung im April 2011 die Herzen nicht nur von Gourmets, sondern auch die renommierter Kritiker im Sturm erobert: Auf Anhieb wählte die fachkundige Jury des Gastronomiepreises das Fine-Dining-Restaurant in der Kategorie „Beste Neueröffnung in Rheinland-Pfalz 2011“ direkt auf den ersten Platz und auch die feierliche Gala zur Preisverleihung fand im Romantik Hotel Schloss Rheinfels statt. Weiterhin vergaben der Schlemmer-Atlas und der Michelin drei „Bestecke“ sowie der Romantik Guide eine „Rote Kochmütze“. Auch der Varta Führer und der Gault & Millau zollen dem gastronomischen Kleinod höchsten Respekt und finden in ihren jüngsten Editionen ausschließlich lobende sowie empfehlende Worte.

Gourmet-Restaurant „Silcher Stuben“: Fine Dining an der Loreley
In den „Silcher Stuben“ – benannt nach dem Komponisten des Loreley-Liedes Friedrich Silcher – speisen bis zu 22 Gäste an sieben runden Tischen im gehobenen Landhausstil. Serviert wird eine höchst anspruchsvolle, regionale und saisonale Feinschmecker-Küche mit frischen Produkten direkt aus dem Hunsrück, für die das Vier-Sterne-Superior-Hotel als „à la région“-Betrieb zertifiziert wurde. Kulinarische Philosophie ist es, Bewährtes noch besser zu machen und nicht durch Exotik zu glänzen. Dazu setzt der Küchenchef Frank Aussem auf Attribute wie „Aromendichte“, „Authentizität“ und „Ehrlichkeit“ gepaart mit Innovation sowie ein Maximum an Qualität und Tafelkultur. Angeboten werden zwei Sieben-Gänge-Menüs, die individuell auf bis zu vier Gänge reduziert werden können. Jeweils korrespondierende Premium-Weine stehen im Keller des historischen Schlosshotels ebenfalls bereit.

Weitere Höhepunkte aus der neuen Speisenkarte:
Dampfnudel von der Jakobsmuschel mit Süßkartoffelstampf und Kochbananen – Petersilienwurzelcremesuppe mit geräucherter Baybachtaler Forelle – Iberico Schweinefilet mit tourniertem Gemüse – Gebackener Ziegenkäse Vacherin

Die „Silcher Stuben“ im Romantik Hotel Schloss Rheinfels haben von Dienstag bis Samstag ab 18.00 Uhr geöffnet. Tischreservierungen werden telefonisch unter 0 67 41-802 0 oder per E-Mail an info@schloss-rheinfels.de entgegengenommen.
www.schloss-rheinfels.de

Im Auge des Sturms

AXA bietet umfangreiche Absicherung gegen die Folgen von Naturgefahren

Die Klimaverhältnisse ändern sich. Die Folge: Extremwetterereignisse haben laut Deutschem Wetterdienst in den letzten Jahrzehnten messbar zugenommen und werden voraussichtlich in Anzahl und Intensität weiter ansteigen. Dabei können Stürme wie jüngst das Orkantief Ulli oder wie Xynthia im Frühjahr 2010 nicht nur für Privathaushalte verheerende Folgen haben, auch Unternehmen können sie schwer treffen und sogar deren Existenz bedrohen. AXA engagiert sich seit Jahren in der Erforschung von Extremwetterereignissen.

Wirtschaftliches Aus durch Unwetter und Sturm
Stürme sind die am häufigsten auftretende Naturkatastrophe in Deutschland. Sie können erhebliche Schäden an Geschäftsgebäuden, Produktionsstätten, Lagerräumen oder Transportsystemen verursachen. Auch das Risiko von Personenschäden besteht. Personen- wie Sachschäden können für Unternehmen schwerwiegende wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen: Wird zum Beispiel das Dach einer Werkshalle durch Sturm abgedeckt, sind nicht selten beschädigte Maschinen, zerstörte Produktionsanlagen, vernichtete Daten und Dokumente oder Feuchtigkeitsschäden an gelagerten Materialien und Produkten die Folge. Schnell entstehen hohe Kosten, die Unternehmen kaum allein schultern können. Sind Maschinen zerstört, muss der Unternehmer mitunter die Produktion unterbrechen. Wenn der Umsatz ausbleibt, ist das besonders für Mittelständler sofort eine Bedrohung: Auch wenn der Betrieb stillsteht, sind Löhne und Gehälter, Miete und Zinsen weiter zu zahlen, ohne dass frisches Geld in die Kasse kommt. Bei enger Liquidität müssen Unternehmer auf ihre Rücklagen zugreifen oder einen zusätzlichen Kredit aufnehmen. Zudem fallen Mehrkosten an, wenn der Geschäftsbetrieb provisorisch aufrechterhalten wird, um die Kunden zu halten.

Dem Sturm den Wind aus den Segeln nehmen
Ob abgedeckte Dächer, umgestürzte Masten oder eingedrückte Scheiben und Tore – ein risikoadäquater Versicherungsschutz bewahrt Unternehmer vor den finanziellen Folgen von Sturmschäden und wendet dadurch entstehende wirtschaftliche Schäden ab. Für Sachsubstanzschäden durch Sturm kommen zum Beispiel eine Gebäude- und/oder eine Inhaltsversicherung sowie Spezialversicherungen wie eine Maschinen- bzw. Elektronikversicherung auf. Darüber hinaus ist jeder Unternehmer mit einer Betriebsunterbrechungsversicherung gut beraten: Wird der Betrieb durch einen versicherten Sachsubstanzschaden unterbrochen, erstattet die Versicherung die Ertragsanteile, die dem Unternehmer durch den Schadenfall zur Deckung der laufenden Kosten sowie als Gewinnanteil fehlen und sorgt so dafür, dass er den Geschäftsbetrieb so bald wie möglich wieder aufnehmen kann. „Der richtige Versicherungsschutz ist im Schadenfall Gold wert“, weiß Guido Stier, Leiter Sachversicherung Industrie- und Firmenkunden bei AXA. „Gefragt sind allerdings individuelle und passgenaue Versicherungslösungen. Deshalb sollten sich Unternehmer im Vorfeld professionell zu den notwendigen und empfehlenswerten Policen für ihren Betrieb beraten lassen.“

Annika Strebel ist die 63. Deutsche Weinkönigin

Die neue Weinkönigin war einfach überwältigt. „Ich kann es gar nicht glauben“, sagte Annika Strebel. Die 23 Jahre alte Weinbaustudentin aus dem kleinen Ort Wintersheim in Rheinhessen ist die 63. Deutsche Weinkönigin. Damit kommt nach 1999 erstmals wieder eine Deutsche Weinkönigin aus dem größten deutschen Weinanbaugebiet.

Eine 80-köfpige Jury aus Politik, Medien und Weinwirtschaft wählte die junge Rheinhessin am Freitagabend in Neustadt an der Weinstraße zur höchsten Repräsentantin des Deutschen Weins. Ramona Sturm von der Mosel und Elisabeth Born aus dem Anbaugebiet Saale-Unstrut werden Annika Strebel als Deutsche Weinprinzessinnen unterstützen.

„Das ist ein großer Tag für den rheinland-pfälzischen Wein“, sagte Annika Strebel nach ihrer Wahl. Die 23-Jährige wusste schon als kleines Kind, dass sie Winzerin werden wollte. Zurzeit studiert sie Weinbau an der renommierten Fachhochschule Geisenheim. Als Genussmensch sammelt sie gerne Wildkräuter für die Küche oder baut ihre eigenen Kürbisse an. Dafür wird Annika im nächsten Jahr wenig Zeit haben: Auf rund 200 Terminen im In- und Ausland vertritt sie die deutsche Weinwirtschaft.

Unterstützt wird sie dabei von zwei Weinprinzessinnen. Die 22 Jahre alte Ramona Sturm kommt aus Moselkern und studiert Mathematik und Wirtschaft für das Lehramt. Die Tochter eines Nebenerwerbswinzers glänzte in der Vorausscheidung unter anderem mit der Erklärung, warum der Jahrgang 2011 so gut wird, und welche Begriffe auf den Weinetiketten besonders wichtig sind. Im Finale überzeugte sie dann in ihrer Bewerbungsrede mit ihrer Leidenschaft und ihrer Begeisterung, die sie für den deutschen Wein in die Welt hinaus tragen will.

Die 26 Jahre alte Elisabeth Born bezauberte die Jury mit ihrem natürlichen Charme. Die 26-Jährige ist bereits studierte Winzerin und arbeitet im Weingut ihrer Eltern in Höhnstedt mit. Ihr Großvater schenkte ihr den ersten eigenen Weinberg, auf dem sie, ganz innovativ, Sauvignon Blanc anbaut. Weinerfahrung sammelte sie außerdem in Neuseeland und in Südafrika – die Kombination aus Charme und Erfahrung macht Elisabeth zur perfekten Deutschen Weinprinzessin.
von links: Ramona Sturm (Mosel), Deutsche Weinkönigin Annika Strebel (Rheinhessen) und Elisabeth Born (Saale-Unstrut)
Drei neue Weinmajestäten: Prinzessin Ramona Sturm (Mosel), Deutsche Weinkönigin Annika Strebel (Rheinhessen) und Weinprinzessin Elisabeth Born (Saale-Unstrut).

Die Entscheidung fiel der Jury tatsächlich so schwer wie selten zuvor: Sechs junge Damen hatten sich im Saalbau von Neustadt an der Weinstraße den kritischen Augen der Jury und von einem Millionenpublikum an den Fernsehern gestellt.

Die sechs Finalistinnen waren eine Woche zuvor in einer Vorausscheidung in Neustadt gekürt worden. Zur Wahl der Deutschen Weinkönigin treten jedes Jahr die Gebietsweinköniginnen der dreizehn deutschen Weinanbaugebiete an. Die jungen Damen im Alter zwischen 21 und 26 Jahren mussten dabei ein umfangreiches Spezialwissen über Weinbau und Weinmarketing beweisen. Annika Strebel bewies da schon, dass sie auch schwierige Fachfragen wie Blanc de Noir verständlich und fachkundig erklären kann.

Am Freitagabend dann glänzte die sympathische Blonde mit dem langen Zopf vor allem mit ihrem Charme, ihrer Spontanität und ihrer Natürlichkeit. Beim Erkennen der Aromen einer 2007er Riesling Trockenbeerenauslese überzeugte sie mit ihrem Wissen: Honig, reifer Pfirsich und Ananas wählte die Rheinhessin, und lag damit goldrichtig. Beim Darstellen von Weinfachbegriffen auf offener Bühne sorgte Annika dann für wahre Begeisterungsstürme: Sie „spielte“ Kronkorken und vor allem den Sexuallockstoff der Traubenwickler so überzeugend, dass der Saal hingerissen war.

„Ich habe ein wenig Ähnlichkeit mit der Loreley“, sagte Annika Strebel schließlich in ihrer fiktiven Bewerbungsrede vor Delegierten vom Mittelrhein. Sie werde aber „keine Märchen erzählen und keine Schiffe versenken, sondern mit Charme und Leidenschaft den deutschen Wein voran bringen.“ Und als sie zum Schluss sagte: „Wählen Sie heute mich zu Ihrer Deutschen Weinkönigin“, konnte die Jury nur zustimmen.

Um 22.05 verkündete DWI-Geschäftsführerin Monika Reule dann einem spannungsgeladenen Saal das Ergebnis: Die 63. Deutsche Weinkönigin heißt Annika Strebel. Die neue Weinmajestät ist damit die achte Deutsche Weinkönigin aus Rheinhessen.

Weinherbst Niederösterreich

   Stimmungsvolle Kellergassenfeste, gesellige  
Sturm- und erste Jungweinverkostungen, Riedenwanderungen und
feierliche Weintaufen.
Weingenuss in Verbindung mit alten Traditionen, kulinarischen Freuden
und lieblicher Landschaft - das ist der Weinherbst Niederösterreich.
Zu sehen, zu hören und vor allem zu schmecken gibt es bis November
2011 beim 16. Weinherbst Niederösterreich allerhand: Mehr als 800
große und kleine vinophile Feste finden in über 150
Weinstraßen-Gemeinden quer durch Niederösterreich statt.

Samstag, 1.Oktober
Donau.Rieden.Fahrt. Mit der MS Mariandl von Dürnstein nach Spitz und
zurück. Weinverkostung, Winzerjause und Musik. Domäne Wachau
Tel.: +43 2711/371 10
Samstag, 24.September
Krems-Stein Steiner Höfefest. Einblicke hinter die Mauern
geschichtsträchtiger Häuser; Tel.: +43 676/955 54 36
Freitag, 4.November
Furth/Göttweig, Jungweinverkostung von Vinum Circa Montem. Stift
Göttweig Euro 9,-.
Tel.: +43 2736/72 62
Sonntag, 18.September und Samstag, 8.Oktober
Nußdorf/Traisen, Weinbegleiterführung mit dem Rad/"Herbst im
Weingarten und Keller" Euro 4,-
Tel.: +43 2782/833 21
Mittwoch, 26.Oktober
Herzogenburg: Präsentation der Jungweine im Augustinersaal im Stift
Herzogenburg, Bauernbuffet. Euro 5,-
Tel.: +43 660/2514155
Freitag, 18.November
Grafenegg: Kamptaler Weinnacht im Schloss Grafenegg Anmeldung unter
Tel.: +43 2734/20 00-0
Freitag, 11.November - Dienstag,15. November
Klosterneuburg: Leopoldifest. Rathausplatz
Tel.: +43 2243/32038
Freitag, 16.-18.September
Falkenstein: Wein-Kunst-Kultur. 40 geöffnete Keller unter
kulinarischem, kulturellem und künstlerischem Motto. Kellergasse,
Tel.: +43 2554/853 40
Samstag, 24.September
Zellerndorf: Wein- und Käseseminar. Euro 28,-. Weingut Prechtl
Tel.: +43 2945/22 97
Sonntag, 2.Oktober
Niedersulz/Sulz im Weinviertel: Dorfherbst im Museumsdorf.
Erntedankfest mit Musik, Schmankerln und frischem Sturm. Museumsdorf
Niedersulz Euro 8,-
Tel.: +43 2534/333
Samstag, 15.Oktober
Jetzelsdorf/Haugsdorf: Auf den Spuren von Inspektor Polt. Euro 7,-
inkl. Weinprobe. Weingut Bauer, Tel.: +43 2944/25 65
Sonntag, 13.November
Hohenruppersdorf: Leopoldiwandertag und Tag der offenen Kellertüren.
Streckenverpflegung. Tel.: +43 664/490 26 22
Samstag, 22./23.Oktober
Höflein: Höfleiner Winzerpfad. Höfleiner Winzer öffnen ihre Keller,
Tel.: +43 2162/625 53
Samstag, 19./20.November
Göttlesbrunn: Leopoldigang. Rund 20 Top-Betriebe öffnen ihre Keller,
Tel.: +43 2162/82 76
Samstag, 17. und Sonntag, 18.September
Gumpoldskirchen: Stürmische Begegnung auf der Most-Meile mit
Most-&Sturmstandln auf der 1. Wiener Hochquellenwasserleitung,
Tel.: +43 2252/63536
Freitag, 30.September, Sonntag, 2.Oktober
Thallern: KUNST-KOST im historischen Gewölbe des Prälatenstöckls.
Konzert mit Weinverkostung http://www.tourismuspresse.at/email/office/freigut-thallern.at
Tel.: +43 2236/534 77
Samstag, 5.November
Perchtoldsdorf: Weingartenwanderung. Geführte Wanderung mit
Weinverkostung, Tel.: +43 664/3854042
Alle Termine auf http://www.weinherbst.at/ oder in der aktuellen Broschüre.
Kostenlos unter +43 2742/9000 9000 oder unter http://www.tourismuspresse.at/email/weinstrassen/noe.co.at

 

Stefan Sander

Der Gewinner des LINIE Förderpreises ist Stefan Sander aus dem Restaurant 17fuffzig in Burg im Spreewald – Den zweiten Platz und Sonderpreis belegte Christian Sturm aus dem Landhaus Stricker, Sylt.

Das Gewinnerrezept des LINIE Förderpreises 2010 heißt „Gebratene Meeräsche und confierter Carabinero mit Artischocken-Bohnenragout, Tomaten-Leinölemulsion, Pancetta und Zitrus-Couscous“ und stammt von Stefan Sander aus dem Restaurant 17fuffzig (Hotel zur Bleiche) in Burg im Spreewald. Der 23-jährige „Chef de Partie“ setzte sich damit gegen rund 100 Bewerber durch. Zum neunten Mal vergaben das renommierte Gourmet-Magazin Der Feinschmecker und Linie Aquavit den Linie Förderpreis für das beste Fischrezept an Deutschlands talentierteste Jungköche. Sander gewinnt ein Praktikum bei einem Spitzenkoch in einer europäischen Metropole seiner Wahl. Ziel des Förderpreises ist es, den Kochnachwuchs auf dem Weg an die Spitze zu unterstützen. Weitere Informationen über Linie und den Förderpreis sowie die Rezepte zum Nachkochen gibt es ab Mitte Oktober im Internet unter www.linie.de .

„Stefan Sander war hoch konzentriert bei der Arbeit, sehr gut organisiert und sauber in der Arbeitsweise. Er ging schnell, aber mit gelassener Ruhe ans Werk. Sein Gericht überzeugte zunächst durch die Anrichteweise mit Meeräsche und Carabinero auf dem Artischocken-Bohnenragout und Zitrus-Couscous. Alle Zutaten zum Gericht waren hervorragend zubereitet – aber das waren die Gerichte der anderen Kandidaten auch. Den Ausschlag für die Jury gab letztlich der Geschmack: Alle Zutaten fügten sich harmonisch zueinander, wobei die Zitrusnote im Couscous und die Tomaten-Leinölemulsion mit Thymian und Rosmarin interessante geschmackliche Akzente setzten“, fasst Dieter Braatz, stellvertretender Chefredakteur von Der Feinschmecker und Jury-Vorsitzender die Entscheidung der Jury für den Gewinner Stefan Sander zusammen. Jungkoch Sander: „Bodenständig sollte mein Rezept für den Linie Förderpreis sein. Und ich wollte gern, dass Leinöl darin verwendet wird, da ich dies als Zutat sehr schätze.“

Den zweiten Platz des Linie Förderpreises 2010 belegte Christian Sturm vom Landhaus Stricker in Tinnum/Sylt mit seinem Rezept „In Olivenöl confierter Bar de Ligne mit Pastinakencreme, grünem Spargel und Dörraprikosen-Couscous“. Sturm gewinnt damit ein Küchenstipendium bei einem deutschen Spitzenkoch. Den Sonderpreis des Linie Förderpreises konnte ebenfalls Christian Sturm für sich entscheiden. Für technische Fertigkeiten bei der Arbeit mit dem Fisch entschied die Jury, dass Karsten Fricke aus der Bülow Residenz in Dresden mit seinem Rezept „Seezunge mit Paprikakern, Chorizosud und Kartoffel-Schokomousseline“ zusätzlich ausgezeichnet wird. Der Norwegian Seafood Export Council (NSEC), der Exportausschuss für Fisch aus Norwegen, und der norwegische Porzellanhersteller Figgjo sponserten den Sonderpreis. Die Jungköche mussten dazu innerhalb von 30 Minuten zwei Linie Deckeldrinks mit Heringsfilet kreieren – aus einer Auswahl von teils ungewöhnlichen Zutaten. NSEC lädt alle sechs Finalisten nach Norwegen zum kulinarischen Austausch mit renommierten Köchen ein.

Neben Stefan Sander, Christian Sturm und Karsten Fricke standen im Finale: Florian Bürger von der Waldgaststätte Hinnenwiese in Hagen mit „Zanderfilet auf Rübstiel mit Blutwursttäschchen und Apfel-Zwiebelkonfit“, Julia Prokoph vom Restaurant Wullenwever in Lübeck mit „Offener Krabbenravioli mit Goldbutt und Schnittlauchsabayon“ und Thorben Schröder aus dem Restaurant Vlet in Hamburg mit „Steinbutt und Räucheraal an Landbrotglacé, gebratener Birne, grünes Teepüree und Linie Aquavit-Buttermilchschaum“.

Deutschlands Nachwuchsköche fördern: Linie fördert mit dem renommierten Preis die Kochkunst und die Jungköche sowohl fachlich als auch persönlich. Der Feinschmecker unterstützt aus Überzeugung seit 2002 diese Idee.

Die Aufgabe für die Köche: Ein Hauptgericht entwickeln, das einfach und zugleich ungewöhnlich ist, raffiniert zubereitet und auf Fisch und/oder Krustentieren basiert. Der Feinschmecker und Linie Aquavit luden die Köche mit den sechs überzeugendsten Einsendungen zum Finale in die Kreativküche von „Deutsche See“ nach Bremerhaven ein. Dort bereiteten die Jungköche vor den Augen einer hochkarätigen Jury live ihre Rezeptkreationen innerhalb von 90 Minuten zu. Am Abend fand im Atlantic Hotel Sail City die Siegerehrung statt. Über 150 Gäste aus Presse, Gastronomie und Handel feierten im maritimen Rahmen die Finalisten während der Preisverleihung. Vertrieb für Linie in Deutschland ist die Eggers und Franke Gruppe mit Sitz in Bremen.

Fisch für Feinschmecker
Über 100 Bewerbungen waren aus ganz Deutschland zum Linie Förderpreis 2010 eingegangen. Genauso zahlreich und individuell wie die Bewerbungen waren auch die Rezeptideen. Insgesamt verwendeten die Jungköche für ihre Fisch-Kreationen mehr als 35 unterschiedliche Fisch- und Seafood-Arten, 60 verschiedene Beilagen und rund 130 außergewöhnliche Gewürze und Zutaten. Die drei meist verwendeten Fischarten sind in 2010 Wolfsbarsch, Saibling und Steinbutt. Auffallend oft im Gegensatz zu den Vorjahren wurde auch der Carabinero verwendet. Die meist gewählte Beilage ist die Kartoffel in vielerlei Variationen. Die Köche schlugen begleitend zum Fisch auch häufig Risotto oder Couscous vor. Verhältnismäßig viele Köche wählten als Begleitung zu ihrem Fischrezept unterschiedliche Arten von Bohnen. Ob modern-experimentelle, traditionelle deutsche oder mediterrane Küche – die Einsendungen zeigten ein breites Spektrum an Kochstilen. „Dieses Jahr sind uns bei der Durchsicht der Gerichte zahlreiche sehr kreative Gerichte mit Fisch und Fleisch aufgefallen. Es kamen nur wenig molekulare Gerichte zum Einsatz. Und: Es wird sehr beherzt und abwechslungsreich gewürzt“, resümiert Jury-Vorsitzender Dieter Braatz von Der Feinschmecker. „Insgesamt war den Einsendungen abzulesen, dass viel Kreativität und Mühe in die Entwicklung der Rezepte geflossen ist.“

Juroren mit Fisch-Kompetenz
Eine Jury aus erfahrenen Köchen mit großer Fisch-Kompetenz bewertete die Leistung der Jungköche. Den Vorsitz übernahm Dieter Braatz von Der Feinschmecker. Seit 2002 ist er Jury-Vorsitzender. Unterstützung aus Bremerhaven bekamen die Juroren von Lutz Natusch vom Natusch Fischereihafen-Restaurant. Aus der Region stammt auch Heiko Schulz vom  Park Hotel Bremen. Aus der weiteren Nachbarschaft unterstützte Markus Kebschull vom Hotel Sterneck in Cuxhaven die Entscheidungsträger. Jörg Müller vom gleichnamigen Restaurant auf Sylt ist ein langjähriger Bekannter des Linie Förderpreises und saß mehrfach in der Wettbewerbs-Jury wie auch Rüdiger Kowalke, der das berühmte Fischereihafen Restaurant in Hamburg führt. Jury-Mitglied und Letztjahresgewinner des Linie Förderpreises ist Hannes Arendholz. Er war gerade von einer Work and Travel-Erfahrung aus Australien zurückgekehrt.

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks

DMAX, Montag, 04.01. um 09:15 Uhr

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks

In New Orleans

Kann ein einziger Sturm die Seele einer Stadt auslöschen? In dieser Episode macht sich Küchenchef und Journalist Anthony Bourdain auf den Weg nach New Orleans, um selbst herauszufinden, was von der Lebensfreude der Stadt am Mississippi geblieben ist. Hat sich die Wiege des Jazz, die den Beinnamen „The Big Easy“ bekam, von den Verwüstungen durch Hurrikan Katrina erholt? Perfekte Orte, um dieser zentralen Frage nachzugehen, sind nach Tonys Ansicht die Bars und Restaurants der Stadt. Dort, wo ihm der Duft von kreolischen Spezialitäten um die Nase weht, findet der Globetrotter das wahre Herz der gebeutelten Metropole.

Odenwälder Schokolade auf japanisch

ARD Eins Extra, Freitag, 01.01. um 09:30 Uhr

Odenwälder Schokolade auf japanisch

Wie Bernd Siefert von Michelstadt nach Tokio aufbricht

In Michelstadt im Odenwald ist er ein Star – und jetzt will er es auch im fernen Japan werden: Konditormeister Bernd Siefert. Mit seiner süßen Schokoladenkunst hat er ja schon mal den Weltmeistertitel geholt, warum also nicht auch die japanischen Leckermäuler im Sturm erobern? Er fährt nach Tokio zur Schokoladenmesse und produziert für den japanischen Markt mit kulinarischen Partnern vor Ort. Doch wie kann er Odenwälder Konditorkunst für japanische Geschmacksnerven verfeinern? Wie passen grüner Tee, gesalzene Kirschblüten und Sahne zusammen? Bernd Siefert geht ungewöhnliche Wege, um in der globalisierten Welt mitspielen zu können – und gewinnt neue Anhänger. Manche allerdings essen seine kulinarischen Kreationen gar nicht, sondern stellen sie sich lieber dekorativ ins Regal – aber vielleicht wollen sie ja auch nur ihre Vorfreude noch etwas auskosten. Filmautor Sebastian Kisters ist mit dem umtriebigen Odenwälder in Tokio unterwegs und schaut ihm bei den Vorbereitungen in der Michelstädter Backstube über die Schulter.

Michael Braun und Anton Wenisch gewinnen Meerrettich-Kochwettbewerb

Meerrettichparfait begeistert Jury

„Es ist immer wieder faszinierend, welch tolle Gerichte diese begabten jungen Köche aus unserem Meerrettich zaubern“: Hanns-Thomas Schamel, Geschäftsführer der Schamel Meerrettich GmbH & Co. KG aus Baiersdorf, war auf dem Schamel Meerrettich-Kochwettbewerb „Kren-aktiv“ in Höchstadt a.d. Aisch nicht nur begeistert von den ideenreichen Kochkünsten der Nachwuchsköche, sondern ließ sich die feinen Menüs auch gerne schmecken.

Insgesamt waren acht Nachwuchskochteams angetreten, um im Kompetenzzentrum Gastronomie am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum mit einem kreativen 4-Gänge-Kren-Menü die begehrte Schamel-Goldmedaille zu gewinnen. Neben sieben bayerischen Kochduos stellte auch ein Team aus dem schweizerischen Aargau sein Können unter Beweis.

Am Ende bereiteten Michael Braun und Anton Wenisch aus Forsters Gasthof zur Post in Donaustauf (Club der Köche Ratisbona Regensburg) den Juroren um den Vorstand des Landesverbands der Köche Bayern, Hermann Münch, die größte Gaumenfreude. Ihr Siegermenü beinhaltete eine Räucherfischterrine mit Schamel Meerrettich, Rinderrouladen mit Meerrettichfüllung sowie ein Meerrettichparfait mit glasierten Pfirsichen. Den zweiten Platz belegten Alexander Müller und Moritz Roth von Lillys Messegastronomie Nürnberg (Verein Nürnberger Köche). Platz drei ging an Thomas Stach und Fabian Roth aus Aschaffenburg.

Wettbewerb für Köche und Servicekräfte
Bereits zum fünften Mal fand der, vom Landesverband der Köche Bayern und dem Sponsor Schamel Meerrettich ins Leben gerufene, Wettbewerb im fränkischen Höchstadt a.d. Aisch statt. Ein Engagement, das nicht von ungefähr kommt: Das von den Brüder Hanns-Thomas und Hartmut Schamel geführte Unternehmen ist nicht nur Deutschlands Marktführer für Meerrettichprodukte, sondern hat seinen Firmensitz auch im mittelfränkischen Baiersdorf, dem Zentrum des bayerischen Meerrettichanbaus.

Eberhard Irlinger, Landrat des Landkreises Erlangen-Höchstadt und Schirmherr des Schamel Meerrettich-Kochwettbewerbs, setzt ebenfalls auf die Veredelung des hochwertigen Lebensmittels Meerrettich und seine fachmännische Präsentation. So treten beim Schamel „Kren-aktiv“-Kochwettbewerb nicht nur angehende Köche, sondern auch Nachwuchsservicekräfte gegeneinander an. Ihr Ziel ist der nach ihm benannte „Landrat Eberhard Irlinger-Service-Pokal“.

Karriereschub durch Schamel Meerrettich-Kochwettbewerb
Der Schamel „Kren-aktiv“-Kochwettbewerb ist für die teilnehmenden Kochduos nicht nur eine echte Herausforderung, sondern öffnet auch Türen für die Karriere. Bestes Beispiel hierfür sind Johanna Sturm und Laura Künzler, das Siegerkochduo des vergangenen Jahres. Mit Meerrettichnockerln in Rote-Beete-Suppe, Kartoffel-Meerrettich-Torte und Meerrettich-Blutorangencreme sowie anderen Raffinessen überzeugten sie die Jury beim Wettbewerb 2008. Damals waren die beiden Jungkö-chinnen Auszubildende in Forsters Gasthof zur Post in Regensburg. „Die Schamel-Goldmedaille und die Siegerurkunde haben wirklich Eindruck in unseren Bewerbungsmappen gemacht“, wissen Johanna Sturm und Laura Künzler rückblickend zu berichten. Beide haben nach ihrer Ausbildung – auch sehr zum Stolz ihres ehemaligen Arbeitgebers Reinhold Forster – eine Anstellung in First-Class-Häusern mit Sterneküche bekommen. Johanna Sturm kocht im Jöhri’s Talvo im schweizerischen St. Moritz. Das Haus ist mit 18 Gault-Millau-Punkten und zwei Michelinsternen ausgezeichnet. Nicht weniger als drei Michelinsterne hat das Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn (Schwarzwald) – aktuelle Wirkungsstätte von Laura Künzler.

Beste Werbung für den Bayerischen Meerrettich
Für Hanns-Thomas Schamel ist dieser Erfolg einmal mehr Beleg für das mittlerweile hervorragende Renommee des „Kren-Aktiv“-Kochwettbewerbs: „Ich denke, wir können uns sehr wohl mit anderen bekannten Kochwettbewerben wie dem REWE-Pokal oder dem Achenbachwettbewerb messen. Jedes Jahr bewerben sich mehr Teams um die Teilnahme beim „Kren-Aktiv“-Kochwettbewerb. Auch aus Österreich und der Schweiz kommen junge Nachwuchsköche, um mit unserem hochwertigen Meerrettich exquisite Speisen zu kreieren.“

Dass der Wettbewerb darüber hinaus natürlich beste Werbung für den bayerischen Meerrettich an sich ist, freut den engagierten Unternehmer zusätzlich. Seit vielen Jahren setzt er sich für den Siegeszug der magischen Wurzel ein. 2008 wurde z.B. auf seine Initiative hin der einheimische Kren unter Gebietsschutz der Europäischen Union (EU) gestellt. Nur Meerrettich, der in der Region angebaut und nach traditio-nellen Rezepten in Bayern verarbeitet und abgefüllt wird, darf sich „Bayerischer Meerrettich“ nennen.

Odenwälder Schokolade auf japanisch

3SAT, Samstag, 08.08. um 14:00 Uhr

Odenwälder Schokolade auf japanisch

Wie Bernd Siefert von Michelstadt nach Tokio aufbricht

Hessen-Reporter

Konditormeister Bernd Siefert ist in Michelstadt im Odenwald ein Star. Mit seiner süßen Schokoladenkunst hat er schon den Weltmeistertitel geholt. Jetzt will er Japan im Sturm erobern. Doch wie kann er Odenwälder Konditorkunst für japanische Geschmacksnerven verfeinern? – Sebastian Kisters ist mit dem umtriebigen Odenwälder Konditor in Tokio unterwegs.

In Michelstadt im Odenwald ist er ein Star – und jetzt will er es auch im fernen Japan werden: Konditormeister Bernd Siefert. Mit seiner süßen Schokoladenkunst hat er schon den Weltmeistertitel geholt, warum also nicht auch die japanischen Leckermäuler im Sturm erobern? Er fährt nach Tokio zur Schokoladenmesse und produziert für den japanischen Markt mit kulinarischen Partnern vor Ort. Doch wie kann er Odenwälder Konditorkunst für japanische Geschmacksnerven verfeinern? Wie passen grüner Tee, gesalzene Kirschblüten und Sahne zusammen? Siefert geht ungewöhnliche Wege, um in der globalisierten Welt mitspielen zu können – und gewinnt neue Anhänger.