Das Restaurant Frank Rosin wird 25

Ein Vierteljahrhundert Spitzenküche aus dem Ruhrgebiet

Gefeiert wird das Jubiläum mit der „Rosin Wine & Food Journey 25“. Vor 25 Jahren, am 1. März 1991, hat Frank Rosin sein Gourmet- Restaurant in Dorsten eröffnet. Gefeiert wird das Jubiläum während des ganzen Jahres mit neuen Spitzenweinen, Weinabenden mit prominenten Winzern aus dem In- und Ausland und Gastauftritten von Starköchen mit Weltruf – darunter Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann.
Frank Rosin und seine Sommelière Susanne Spies haben in engster Zusammenarbeit mit renommierten Weingütern fünf neue Spitzenweine, exklusiv für die Weinkarte des Restaurants Rosin, entwickelt. Den Auftakt macht im April der 2015 Weißburgunder vom Weingut Franz Keller in Oberbergen am Kaiserstuhl. Dieser Wein ist auf Vulkanboden gewachsen und heißt deshalb „Rosins Vulkan“. Im Mai kommt aus Südafrika der „Fire in the Sky“ vom Weingut Springfontein in Stanford/Walker Bay, ein 2010 Cape Blend aus den Rebsorten Shiraz, Pinotage und Petit Verdot. Die Winzer werden die Weine persönlich vorstellen.

Ein ganz besonderes Highlight wird der Auftritt von Koch-Ikone Eckart Witzigmann im Restaurant Rosin werden. Zu ihm gesellt sich Roland Trettl, langjähriger Chefkoch des weltbekannten Restaurants „Ikarus“ im Hangar 7 des Airport Salzburg und als neuer Juror bei „The Taste“ in SAT.1 jetzt auch ein Fernsehkollege von Frank Rosin. Weitere Top-Stars der europäischen Köcheszene werden folgen.

Von bescheidenen Anfängen zur 2 Sterne-Adresse
„Das sah hier aus wie eine Garage mit Gardinen“, sagt Frank Rosin mit einem Schmunzeln über die frühen Tage. Heute leuchten über dem Restaurant Rosin zwei Michelin-Sterne. In seinem Guide „Die besten Restaurants in Deutschland 2015/2016“ vergibt DER FEINSCHMECKER 4 von 5 F. Auch alle anderen bedeutenden Gourmetführer Deutschlands zeichnen das Haus jedes Jahr mit sehr hohen Bewertungen aus. Möglich wurde dieser kontinuierliche Erfolg, so betont Frank Rosin, nur durch das Teamwork einer hoch motivierten Crew in Küche und Service. Mit dem kongenialen Trio aus Küchenchef Oliver Engelke, Restaurantleiter Jochen Bauer und Sommelière Susanne Spies, die über mehr als 800 Weine gebietet, an der Spitze.

Mit seinen Coaching-Sendungen „Rosins Restaurants“, „Rosin weltweit“ und „Rosins Kantinen – Ein Sternekoch undercover“ auf Kabel eins sowie als Juror bei „The Taste“ in SAT.1 ist Frank Rosin einer der bekanntesten Fernseh-Köche Deutschlands.

Auch als Kochbuchautor ist der umtriebige Star-Koch erfolgreich. Begonnen hat es 2004 mit „Schmackofatz! einfach gut kochen“ mit Rezepten und kulinarischen Reportagen aus dem Ruhrgebiet. Im Winter letzten Jahres veröffentlichte Frank Rosin mit „Modern German Cookbook“ als erster deutscher Sterne- und TV-Koch ein Kochbuch in den USA. Sein jüngstes Werk ist „Rosins Restaurants: So wird’s perfekt“ mit den besten Rezepten aus dem Kabel eins-Format, dessen mitlerweile neunte Staffel am 8.März startet.

Saumagen Riesling only Frank Rosin

Mit dem „2014 Saumagen Riesling Edition Rosin Fass No. 9“ vom Weingut am Nil hat der höchst erfolgreiche Rotwein „Fass 34“ von Winzer Markus Schneider eine weiße, edle Schwester bekommen.

Entstanden ist der Wein in enger Zusammenarbeit von Susanne Spies mit dem Pfälzer Weingut am Nil in Kallstadt, streng limitiert auf 600 Flaschen. Die Weinlage „Kallstadter Saumagen“ ist weltbekannt und gilt als eine der besten Lagen Deutschlands. Mit ein wenig Phantasie zeigt sie die Form eines Saumagens und erinnert damit an die deftige Spezialität der Region. Der „Riesling Fass No. 9“ ist exklusiv für TV-Koch Frank Rosin und sein 2 Sterne-Restaurant in Dorsten angebaut worden. In Abstimmung mit seiner Chef-Sommelière Susanne Spies wurde der Weinberg stark im Ertrag reduziert, um höchste Qualität gewährleisten zu können. „Unser Riesling zeichnet sich durch feine Mineralik, Würze und viel gelbe Frucht aus.“, erläutert die Weinexpertin. „Kräuterige und zart nussige Aromen prägen das Geschmacksbild. Am Gaumen wirkt der Wein dicht und nachhaltig, sehr finessenreich mit elegantem Zitrusaroma. Die harmonische Säure ist perfekt eingebunden.“

Naturbelassene Qualität, ideal zu herzhaften Fischgerichten
„Die Trauben wurden bei einer Reife von 95° Oechsle von Hand gelesen.“, berichtet Johannes Häge, Dipl.-Ing. für Weinbau und Oenologie beim Weingut am Nil. „Ohne hohen Druck wurden sie schonend gepresst, der Most ohne weitere Behandlung direkt in das Fass No. 9 gegeben und spontan vergoren.“ Nach neunmonatiger Lagerung von der Hefe getrennt, wurde der Wein ohne Filtration abgefüllt und während der nächsten zwei Monate in gekühlter Flaschenreife vollendet.
Zum Riesling der Edition Rosin hat Susanne Spies eine perfekte Speisenempfehlung parat: Estragonforelle aus dem Weißweindampf mit Vanillemöhren – eine Kreation von Frank Rosin und seinem Chefkoch Oliver Engelke aus ihrem jüngsten Kochbuch „Rosins Rezepte“.

Auf der umfangreichen Weinkarte des Restaurants Rosin steht der „Riesling Fass No.9“ mit Euro 46,00. Online kann er zum Preis von Euro 16,00 bestellt werden.

Das Restaurant Rosin in Dorsten (Ruhrgebiet) wird vom Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet. In seinem Guide „Die besten Restaurants 2015/2016“ vergibt DER FEINSCHMECKER 4 von 5 F. Susanne Spies ist für eine Weinkarte mit über 800 Positionen verantwortlich. Sie zählt zu den Besten ihrer Zunft in Europa, der Gault Millau kürte sie bereits 2004 zum „Sommelier des Jahres“. Mit den erfolgreichen Coaching-Formaten „Rosins Restaurants“, „Rosin weltweit“ und „ Rosins Kantinen – Ein Sternekoch undercover“ auf Kabel eins sowie als Juror bei „The Taste“ in SAT.1 ist Frank Rosin einer der bekanntesten Fernseh-Köche Deutschlands. www.frankrosin.de

Nach der historischen Einzellage „Nil“ benannt, produziert das Weingut in Kallstadt (Pfalz) neben Rieslingen auch hochwertigen Grauburgunder, Weißburgunder, Sauvignon Blanc und Spätburgunder. Der Kallstadter Saumagen Riesling trocken des Jahrgangs 2013 ist von Robert Parker (The Wine Advocate) mit 93 Punkten bewertet worden. www.weingutamnil.de

Jörg Lawerenz

„Tafelkultur im Schloss“ lautet das Motto für den 1. Gourmetsalon im Schlosshotel Kronberg am 21. März 2015 ab 18.30 Uhr. Unter der Regie des Spitzenkochs Jörg Lawerenz findet im gesamten Schloss, das an diesem Abend exklusiv für die Veranstaltung seine Tore öffnet, in allen historischen Salons und zum ersten Mal in der Geschichte auch im Herzen des Hauses, der Schlossküche, eine Küchenparty deluxe statt.
An unterschiedlichen Koch-Stationen werden die kulinarischen Köstlichkeiten vor den Augen der Gäste zubereitet. Küchenchef Jörg Lawerenz wird an diesem Abend unterstützt von seinen ebenfalls sterne-dekorierten Kollegen Philipp Vogel (Executive Chef im Palais Hansen Kempinski Hotel Wien) in Begleitung vom Weingut Friedrich Becker, André Tienelt (Küchenchef im Hotel Ritter Durbach) in Begleitung vom Weingut Dr. Heger, Thomas Macyszyn (Küchenchef im Columbia Hotel Rüsselsheim) in Begleitung vom Weingut Klumpp und Patrick Spies (Küchenchef im Romantik Hotel zum Stern in Bad Hersfeld) in Begleitung des Weinguts Jurtschitsch. Ein weiteres Highlight wird die Überraschungs-Sterneköchin sein – so viel sei verraten, sie lässt sich von den fünf Elementen inspirieren.

Prickelnde Momente sind zum Aperitif mit einem feinen Champagner garantiert. Die Vielzahl an Gourmet-Schmankerl wird von einer exzellenten Weinauswahl aus ganz unterschiedlichen Regionen und Ländern begleitet, unter anderem natürlich von dem hauseigenen Weingut Prinz von Hessen. Die Gäste erhalten die exklusive Möglichkeit, den Sterneköchen live über die Schulter zu schauen und ein kulinarisches Event der Extraklasse zu genießen. Verschiedene musikalische Live-Acts sorgen dafür, dass bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden darf. Das Team des Schlosshotels Kronberg, allen voran Hoteldirektor Franz Zimmermann, freut sich auf einen gelungenen Abend mit vielen, glücklichen Gästen.

Tickets sind mit oder ohne Übernachtung im historischen Schlosshotel zu erwerben. Der Eintrittspreis „Gourmetsalon“ beläuft sich auf 179,00 Euro pro Person, inklusive Weine, Mineralwasser und Kaffee und einem Mitternachtsimbiss. Darüber hinaus können zwei unterschiedliche Arrangements „Gourmetsalon“ für zwei Personen gebucht werden. Diese liegen bei 525,00 Euro pro Nacht, inklusive zwei Tickets für den Gourmetsalon, einer Übernachtung im Doppelzimmer und einem Champagner-Frühstück für zwei Personen. Bei Unterbringung in der Suite beträgt der Preis für das Arrangement 1.125,00 Euro pro Nacht, inklusive der oben genannten Leistungen. Die Arrangement-Preise gelten für zwei Personen und nur bei Doppelbelegung. Alleinreisende zahlen 358,00 Euro pro Person, inklusive Ticket für den Gourmetsalon, der Übernachtung im Doppelzimmer zur Einzelnutzung und dem Champagner-Frühstück.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.schlosshotel-kronberg.de

Björn Kapelke, Mathias Apelt, Patrick Spies, Fabian Höckenreiner, Tobias Eisele

Nichts schmeckt besser als ernte- und fangfrisch verarbeitete Produkte aus der Region

Egal ob Kürbis, Grünkohl oder Rote Beete, Reh, Hase oder Wildschwein, Äpfel, Birnen oder Quitten – der Herbst hält einiges für Kochtopf und Bratenröhre bereit, das regionale Frischeakzente selbst im Spätjahr setzt. Und in den Händen kreativer Köche von heute längst nichts mehr mit der Hausmannkost von einst zu tun hat. So zaubern die Küchenchefs der Romantik Hotels lukullische Highlights, die den Aufenthalt zur Genussreise werden lassen. Und der Gast? Nimmt neben dem erholsamen Geschmackserlebnis auch noch die ein oder andere Rezept- und Produktidee mit nach Hause, kann Kochkurse buchen, Gourmetfestivals besuchen. Fünf lukullische Ideen zwischen Ostsee und Allgäu:

Stralsund: Show-Cooking von Könnern

Im Romantik Hotel Scheelehof in Stralsund steht Küchenchef Björn Kapelke für Kreationen von hanseatisch bis exquisit. Ausgezeichnet als eines der besten Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern zeigen er und seine Küchenmannschaft im Gourmet-Restaurant „scheel’s“ dabei Show-Cooking von Könnern – einfacher geht Kochtopf-gucken nicht. Seine Herbstmenüs kombinieren alles, was die Ernte in Wald und Feld zu bieten hat und sich mit Köstlichem aus dem Meer kombinieren lässt:

„Kürbis ist ein perfektes, da vielseitiges Herbstgemüse. Als Suppe oder Essenz ist es ein köstliches Entree, als Mouse oder angebratene Spalten eine delikate Beilage – und die gerösteten Kerne geben Suppen und Salaten den letzten Pfiff. Tipp: Gebacken und meergesalzen sind sie der etwas andere Snack.“

Kiel: Produkt und Saison als Küchenstars

Im Romantik Hotel Kieler Kaufmann steht Chefkoch Mathias Apelt am Herd, der sich an seinen letzten beiden Wirkungsstätten bereits je einen Michelin-Stern erkochte. Sein Stil? Regional, modern und leicht, wobei Produkt und jahreszeitliche Inszenierung im Vordergrund stehen. Übrigens auch, wenn Ende Januar 2015 das Schleswig-Holstein Gourmet Festival wieder im Haus gastiert.

„Jetzt hat Wildgeflügel Saison, Fasan etwa, Perlhuhn oder Wachtel. Und natürlich Gans– ob als Leberpastete zum Menü-Auftakt oder beim Hauptgang verbunden mit der ewigen Frage „Brust oder Keule?“. Wie Pute und Ente eignet sie sich prima für die, auch zu Hause leicht realisierbare, Niedriggarmethode, die das Bratenfleisch zart und saftig werden lässt. Auch unsere Stubenküken werden so zubereitet.“

Bad Hersfeld: Klassisches zeitgemäß interpretiert

Wo immer möglich setzt Chef de Cuisine Patrick Spies, gebürtiger Osthesse, im Bad Hersfelder Romantik Hotel Zum Stern regionale Produkte ein. Klassisches zeitgemäß interpretiert kommt bei ihm im „L‘étable“, dem mit einem Michelin-Stern geehrten Restaurant, auf den Tisch. Und bei Kochkursen lässt er sich über die Schulter schauen.

„Jetzt kann man in den Wäldern einiges sammeln und pflücken, das Herbstgerichten den letzten Pfiff gibt. In Soßen oder als Beilage, fein gehackt als Panade oder als Topic für Salate sind Pilze, aber auch Nüsse Geschmacksveredler. Und: Es ist Trüffelzeit! Bereits wenige fein gehobelte Späne der „schwarzen Diamanten“ adeln jedes Gericht.“

Ammersee: Ruhig schmecken, wo man is(s)t

Direkt am Pilgerweg zum Heiligen Berg von Andechs gelegen, erkennt man im Romantik Hotel Chalet am Kiental auch an der Speisekarte, was das Haus einst war – ein Bauernhof. Regionale Besonderheiten und heimische Produkte, die man nicht überall bekommt, stehen bei Küchenchef Fabian Höckenreiner im Vordergrund.

„Rote Bete ist ein unterschätztes Bauerngartengemüse, dabei ist sie ein wertvoller Energie- und Kraftspender. Von den ganz jungen Knollen, die auch roh, etwa als vegetarisches Carpaccio, verwendet werden können, kann man auch die zarten Blätter nutzen und wie Spinat dünsten. Die Winterknollen eignen sich prima zum Schmoren oder Kochen, als Beilage zu Fisch wie Fleisch. Aber aufpassen: Rote Beete nur mit Handschuhen verarbeiten, sonst gibt’s verfärbte Hände!“

Oberstdorf: Bodenständig mit einer Prise Internationalität

Im südlichsten Restaurant Deutschlands mit einem Michelin-Stern isst, wer im Romantik Hotel Landhaus Freiberg bei Chefkoch Tobias Eisele einen Tisch reserviert. Hier wird facettenreich und zeitgemäß gekocht, mit einem Hauch Bodenständigkeit und einer Prise Internationalität.

„Im Herbst lieben wir kräftige Aromen und es ist endlich wieder die Zeit der kräftigen Rotweine. Und Wildbretzeit, besonders vom Hirsch und Reh ist es sehr aromatisch und edel. Bei uns kommen vorwiegend Rücken und Keulen zum Einsatz und natürlich ausschließlich von wild lebenden Tieren. Außerdem bietet die Natur im Herbst eine Fülle an Aromen reichen Gemüse- und Obstsorten, das lässt sich wunderbar kombinieren. Mein Rat: Kaufen Sie Wild nur beim Jäger oder Metzger Ihres Vertrauens. Unser Wild etwa beziehen wir aus der Oberstdorfer Prinzregentenjagd.“

www.romantikhotels.com.

Patrick Spies und Norman Wegner

Sternekoch Patrick Spiess und Norman Wegner kochen für Sie!

Patrick Spies wurde 1979 in Eiterfeld in Osthessen geboren. Seine Ausbildung zum Koch absolvierte Spies im Romantik Hotel Goldener Karpfen in Fulda. Nach seiner Lehre 1996 bis 1999 im „Goldenen Karpfen“ in Fulda ging Patrick Spies 2000 zu Reto Mathis food affairs nach St. Moritz. 2001 bis 2004 kochte er bei Jörg Müller auf Sylt und danach auf Gut Lärchenhof in Pulheim. 2005 wechselte er neben Thomas Balensiefer als Souschef zur Villa Hammerschmiede in Pfinztal. Seit 2008 war er dort Küchenchef und wurde 2009 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Anfang 2011 wechselte Spies ins Restaurant L’étable in Bad Hersfeld und erkochte sich Ende 2011 dort erneut einen Stern. Seine Küchenrichtung beschreibt der Zweitplatzierte bei der Wahl des Aufsteiger des Jahres 2011 im „Feinschmecker“ als „klassisch französisch mit modernen Akzenten“.

Am Samstag, den 14.12.2013 können sich die Gäste des Hotel Krone Assmannshausen auf kulinarische Höhepunkte freuen. „Ich will den Gästen die Schwellenangst nehmen, über meinen Küchenstil auf sie eingehen und nicht zu kompliziert kochen.“, sagte Spies einmal im Gourmet Report Interview.

Folgendes Menü werden die beiden Küchenchefs Norman Wegner und Patrick Spies den Gästen am 14.12.2013:
Gelbschwanzmakrele – roh mariniert, als Tatar und gegrillt Avocado / Yuzu / schwarzer Knoblauch & Salty fingers
Bouillabaise / Sauce Rouille / Röstbrot
Iberico Pluma / Cous-Cous / Paprika / Kirschgazpacho
Ochsenschwanzkompott / Landei / Trüffel und Kartoffel
Rehrücken / gebackene Schulter / Wurzelgemüse / Cranberry
Ashanti Kuvertüre und Kalamansi Ingwer / gelbe Pflaume & grüner Tee

Der Preis für das Menü inklusive korrespondierender Weine beträgt 120,00€ pro Person.

Die Personenzahl ist auf 50 Personen begrenzt.
Weitere Infos unter www.hotel-krone.com

Hoteladresse:
Hotel Krone Assmannshausen, Rheinuferstraße 10, 65385 Rüdesheim-Assmannshausen, Telefon 06722-40 30, info@hotel-krone.com

Die Hotelgruppe Dr. Lohbeck Privathotels GmbH & Co. KG betreibt derzeit neun Hotels der 4- und 5-Sterne-Kategorie mit insgesamt 626 Zimmern und 1130 Betten in touristisch attraktiven Regionen Deutschlands. Gründer und Gesellschafter der Unternehmensgruppe sind der Schriftsteller und Philosoph Dr. Rolf Lohbeck und seine Ehefrau Heidrun Lohbeck. Mit dem Kauf des ersten Hotels 1978 begann der Aufbau einer exklusiven Gruppe von Burgen- und Schlosshotels, die mittlerweile durch traditionsreiche Wellness- und Tagungshotels erweitert wurde. Der Unternehmenssitz ist im nordrhein-westfälischen Schwelm bei Wuppertal. Mitgliedshotels sind: das Cliff Hotel Rügen, das Landhaus Zu den Rothen Forellen in Ilsenburg / Harz, das Hotel Krone Assmannshausen in Rüdesheim / Rheingau, das Hotel Haus Friedrichsbad in Schwelm, das Hotel Am Mühlenteich in Schwelm, das Hotel Burg Trendelburg / Dt. Märchenstraße, das Hotel Burg Staufenberg / Lahntal, das Hotel Schloss Edesheim / Südliche Weinstraße und das Seehotel Leoni, Berg / Starnberger See.

Hermann Laudensack trifft … Patrick Spies

Kissingen zeigt Haut und Haute Cuisine –
Sterneköche und Dessous bei den Bad Kissinger Genuss-Welten 2013

Fast vierzig Events rund um das Thema Speisen und Genuss umfasst das diesjährige Programm der Veranstaltungsreihe „Bad Kissinger Genuss-Welten 2013“ noch bis Dezember. Von Wein-Wanderung über Whiskey-Tasting bis zu historischen Rückblicken in die Kulinarik-Geschichte ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das historische Kurgarten Cafe wird gar Schauplatz einer Dessous-Modenschau – so viel Haut gab es in den ehrwürdigen Gemäuern bisher selten zu sehen.

Ausgewählte Beispiele der „Bad Kissinger Genuss-Welten 2013“

Rhöner Rezepte: einfach, deftig, herzhaft
Auf einen historisch-kulinarischen Streifzug durch die Rhön geht es im Volkskundemuseum Schloss Aschach bei Bad Kissingen. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung „Wohnen und Wirtschaften in der Rhön von 1850 bis 1950“ im barocken Fruchtspeicher warten typische Gerichte aus der Region. Im Preis von 39 Euro enthalten sind Büfett, Getränke, Museumsbesuch und Führung. (Freitag, 12. April 2013, 19 Uhr auf Schloss Aschach)

Hermann Laudensack trifft … Patrick Spies
Hermann Laudensacks Parkhotel gehört mit seinem Sternerestaurant zu den ersten Adressen in Bad Kissingen. Am 3. Mai 2013 kredenzt der Hotelier zusammen mit dem Spitzenkoch Patrick Spies vom Sternerestaurant L’Étable in Bad Hersfeld ein erstklassiges Menü, Laudensacks Sommelier Thomas Hüttl kommentiert die fünf Weine. Im Preis von 130 Euro enthalten sind das 5-Gänge-Menü, Aperitif, Weine, Mineralwasser und Kaffee. (Freitag, 3. Mai 2013, 19 Uhr in Laudensacks Parkhotel)

Genussreise durch das Saaletal
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wird die „Genussreise durch das Saaletal“ fortgesetzt: An einem Abend erleben Gäste dabei nach dem Motto „Fünf Stationen – fünf Gänge“ verschiedene Restaurants entlang der Fränkischen Saale. Start ist in der Residence von Dapper in Bad Kissingen, weitere Stationen sind das Weingut Baldauf, das Hotel Ullrich, das Restaurant Bayerischer Hof und das Le Jeton. Im Preis von 99 Euro enthalten sind das Menü, die Getränke und der Bustransfer. (Samstag, 4. Mai 2013, 18 bis 23 Uhr)

Cocktails und Dessous
Ein besonderer Genuss fürs Auge erwartet Besucher des Kurgarten Cafes im historischen Regentenbau am 10. Mai 2013: Bei einem Cocktail und Tapas präsentiert das traditionsreiche Bad Kissinger Modehaus Ludewig die neuesten Dessous, Jazzklänge sorgen dabei für eine entspannte Bar-Atmosphäre. Modenschau, Cocktail und Tapas gibt es für 38 Euro. (Freitag, 10. Mai 2013, 19 Uhr im Kurgarten Cafe)

Weinwanderung Unplugged
Festes Schuhwerk, hemdsärmelig und Jeans – so lautet der Dresscode für die Weinwanderung vom Festplatz Ramsthal bei Bad Kissingen zum Weingut Baldauf. Weine, Secco und Handfestes in Form eines 3-Gänge-Menüs sowie Mineralwasser sind zum Preis von 65 Euro inklusive. (Samstag, 7. September 2013, 15 Uhr ab Festplatz Ramstahl)

Europa zu Gast in Bad Kissingen
Wahrlich königlich fühlen sich die Gäste am 21. September im Weißen Saal des Bad Kissinger Regentenbaus: Ein 6-Gänge-Menü zusammengestellt nach historischen Unterlagen versetzt Genießer in das 19. Jahrhundert, als der europäische Hochadel Bad Kissingen zum Weltbad krönte. Kaiserlich-königliche Kochbücher aus Bayern, Russland, Preußen, Italien, England und Österreich lieferten die Inspiration, der ehemalige königliche Hoflieferant Feinkost Faber sorgt für die Umsetzung. Zum perfekten „Dreiklang“ wird der Abend dann durch die Musik aus den Zeitepochen und einer charmanten Mischung aus Rezitation und Moderation. Menü und Begrüßungssekt gibt es für 89 Euro. (Samstag, 21. September 2013, 19:30 Uhr im Regentenbau Bad Kissingen)

Männer machen Geschichte und Gerichte
Was haben Fürst Otto von Bismarck und der Earl of Sandwich gemeinsam? Beide standen mit ihrem Namen Pate für ein Gericht: Der Bismarckhering und das Sandwich sind heute fest im Sprachalltag verankert. Über die verschiedensten nach historischen Persönlichkeiten – darunter auch Frauen – benannten Gerichte auf den Speisekarten referiert der Historiker Dr. Andreas von Seggern bei einem stilechten 4-Gänge-Menü. Im Preis von 49 Euro enthalten sind Aperitif, Menü und Moderation. (Freitag, 27. September 2013, 19:30 Uhr im Kurgarten Cafe)

Whisky-Tasting
Kersten Wetenkamp ist Redakteur des renommierten Gourmet-Magazins „Der Feinschmecker“ und Whisky-Kenner. Am 10. November beantwortet der Spezialist alle Fragen rund um das „Wasser des Lebens“ – so die wörtliche Übersetzung des Schottisch-Gälischen „uisge beatha“. Im Preis von 89 Euro enthalten sind das 4-Gänge-Menü, Mineralwasser und fünf Whiskys. (Sonntag, 10. November 2013, 19 Uhr in Dapper’s Restaurant & Lounge im Hotel Residence von Dapper)

Details zu den „Bad Kissinger Genuss-Welten 2013“ und Informationen zur Anmeldung gibt es unter www.genuss-welten.de und unter Hotline 0971-8074545, weitere Informationen zu Bad Kissingen unter www.badkissingen.de

Christoph Rainer und Patrick Spies

Die Gourmetköche Christoph Rainer und Patrick Spies präsentieren eine gemeinsame Kreation im Romantik-Hotel Zum Stern in Bad Hersfeld.

Mit dem Beginn des Sommers wächst in uns allen die Lust auf Genuss. Der perfekte Zeitpunkt, für einen Feinschmecker-Abend in unserem Gourmetrestaurant L’étable. Die Sterneköche Christoph Rainer und Patrick Spies kreieren am Samstag, 31. März um 19:00 Uhr ein Menü in 7 Gängen mit korrespondierenden Weinen. Ein Gaumenfest für alle Feinschmecker!

Christoph Rainer ist Küchenchef im Restaurant Villa Rothschild des Kempinski Hotels Villa Rothschild in Königstein bei Frankfurt. Mit 2 Michelin Sternen und 18 Punkten im Gault Millau wird das Restaurant als Gourmet-Adresse im Taunus angesehen. Seine Kochkunst ist eine Kombination aus leichter Gourmetküche mit kreativen Geschmackskombinationen und Sinn für das Wesentliche.

Patrick Spies ist seit 2011 Küchenchef des Gourmetrestaurant L’étable im Romantik-Hotel Zum Stern in Bad Hersfeld und hat 1 Michelin Stern und 17 Punkte im Gault Millau erkocht. Als gebürtiger Osthesse kennt er die Mentalität der Gäste der Region und legt großen Wert auf eine klassische, dennoch zeitgemäß interpretierte Küche. Er möchte seine Gäste mit seiner Kochkunst erreichen und verwendet dabei bevorzugt regionale Produkte.

Genießer und Feinschmecker sind jeder Zeit herzlich Willkommen zu den Veranstaltungen im Romantik-Hotel Zum Stern. Den kulinarischen Kalender mit allen weiteren Terminen finden Sie im Internet auf der Seite des Romantik-Hotel Zum Stern.

Gault Millau 2010 Baden Wuerttemberg

Seeteufel mit Gulaschsaft

Aufsteiger im neuen Gault Millau 2010: Armin Karrer in Fellbach, Markus Philippi in Meersburg und Patrick Spies in Pfinztal / Melanie Wagner aus Oberbergen ist „Sommelier des Jahres“/ Henry-Oskar Fried aus Tonbach kreierte das „Menü des Jahres“/ Otto Fehrenbacher aus Lahr führt die „Kochschule des Jahres“

Drei Baden-Württemberger steigern sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2010 der französischen Gourmet-Bibel Gault Millau in die Klasse der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung”. Armin Karrer begeistert im Restaurant „Zum Hirschen” in Fellbach „durch lackiertes Kalb mit Dattelsenf, Rettich, Brunnenkresse, Kartoffelcarré und tiefem Jus“.

Markus Philippi beeindruckt im „Casala” in Meersburg „mit der eher seltenen Fähigkeit, das Zeitgemäße vom bloß Modischen zu unterscheiden und durch Blüten- und Kräutersalate, die oft nur dekorativ sind, hier aber gleichermaßen Farbe, Frische und Würze verleihen“. Patrick Spies zelebriert in der „Villa Hammerschmiede” in Pfinztal „stilsicher und originell eine leichte Haute cuisine, die mutig Aromenakkorde einsetzt, wie würzigen Gulaschsaft zum festen Seeteufel auf Zitronenrisotto“. Dafür erhalten sie im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten.

Auch der im Vorjahr wegen „mancher Durchhänger“ abgewertete Rolf Straubinger vom „Staufeneck” in Salach erreicht wieder 17 Punkte, weil er „engagiert bis besessen einen opulenten Mix des Mediterranen und der Moderne (öfters mal mit regionalem Akzent) kocht, der heuer wieder die reine Harmonielehre bot“.

Auf 16 Punkte verbessern sich Norbert Dobler vom „Dobler’s“ in Mannheim, Sascha Fehrenbach vom „Landgasthof am Königsweg“ in Kirchheim/Teck, Bernd Huber vom „Castello“ in Donzdorf, Ernst-Karl Schassberger vom „Ernst Karl“ in Kaisersbach/Ebnisee und Sascha Weiß von der „Krone“ in Bad Krozingen.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Baden-Württemberg hält seit nunmehr 20 Jahren der „in sich selbst ruhende, zu ungeheurer Konzentration und Disziplin fähige“ Harald Wohlfahrt von der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn-Tonbach. Er „weiß die klassisch französisch basierte Küche immer wieder um neue Reize zu bereichern und in neue Tiefen auszuloten“ und ist mit „seiner Küche deshalb stets auf der Höhe der Zeit, weil sie im Grunde von großer Zeitlosigkeit ist, ähnlich einem Bühnenstück von Shakespeare, das in der Essenz so stark und wahrhaftig ist, dass es sich jeden Zeitlauf und jede Mode mühelos einzuverleiben versteht und immer aktuell bleibt“. Für Gerichte wie flüssiges Wachteleigelb in gestocktem Eiweiß mit Impérialkaviar auf Zwiebellauchcrème geben ihm die Kritiker wieder 19,5 Punkte.

Der Kochkönig im Ländle (und in Deutschland) hat 6 Kronprinzen, die ihre 18 Punkte aus dem Vorjahr souverän verteidigen:

• Josef Bauer vom „Landgasthof Adler“ in Rosenberg „gelingt es immer wieder, gerade schlichte Produkte durch eine Würzung, durch eine Zutat oder auch nur durch einfachste artgerechte Behandlung so zu optimieren, dass man schwören würde, man habe dergleichen noch nie gegessen“.
• Albert Bouley vom „Waldhorn“ in Ravensburg „beherrscht die Aromen der Welt vom Bodensee-Saibling mit Kartoffel-Senfschaum über die Düfte der Provence bis zu Pfirsich-Sushi“.
• Bernhard Diers von der „Zirbelstube“ in Stuttgart „bleibt mit seiner Küche jung und beschwingt und ist beim Fisch nach wie vor hierzulande einer der allerbesten Köche“.
• Claus-Peter Lumpp vom „Bareiss” in Baiersbronn-Mitteltal „begleitet hervorragendes gebratenes Kalbsbries auf luftigem Kartoffelstampf von dezentem Raucharoma mit limonenfrischer Kapernsauce“.
• Wolfgang Raub von „Raub’s Restaurant“ in Kuppenheim „bereitet in seinem schier grenzenlosen Essvergnügen auch eine dicke mit fast rohen Langustinen gefüllte Seezungen-Rolle auf Salat von Papaya, Mango und rosa Grapefruit im asiatisch gewürzten Krustentierfond; eskortiert von einer gebratenen Langustine“.
• Jörg Sackmann vom „Gourmetrestaurant Schlossberg“ in Baiersbronn-Schwarzenberg „spielt weiterhin virtuos mit Aromen und exotischen Zutaten, spritzt Perlhuhn Aprikosenconfit unter die krosse Haut und serviert es im Oliven/Gemüse-Sud mit Lauchgalette auf Couscous“.

Damit stehen von den 110 besten deutschen Köchen (die mit 17 bis 19,5 Punkte bewertet sind) 20 in Baden-Württemberg am Herd – das bedeutet Platz 1 in der kulinarischen Bundesliga vor NRW mit 18, Bayern mit 17 und Berlin mit 11 Köchen.

Das „Menü des Jahres“ ist den „Aromen Afrikas“ gewidmet, weil der „einzige kulinarisch noch unerschlossene Kontinent mit der Fußball-WM 2010 in Südafrika in aller Munde sein wird“.

Der „selbst dem simpelsten Gericht das gewisse Etwas verleihende“ Henry-Oskar Fried von der „Köhlerstube“ in Baiersbronn-Tonbach präsentiert in 8 Gängen beispielsweise Guinea-Perlhuhn, marokkanische Datteln, scharfen Bananensalat aus Gambia sowie Milchziege mit Harissa, Kaktusfeigen und Maiskuchen mit Raz el hanout.

Dass in Baden-Württemberg nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Melanie Wagner aus dem „Schwarzen Adler“ in Oberbergen bei Vogtsburg als „Sommelier des Jahres“. Als „gelernte Winzerin vom Kaiserstuhl mit Wein bestens vertraut, empfiehlt sie aus einem der fulminantesten Keller der Republik kenntnisreich und unaufdringlich gern deutschen Riesling und reife Bordeaux zu den Gerichten“.

Als „Kochschule des Jahres“ kürt der Guide das „vorbildlich eingerichtete, sehr modern designte Kochstudio“ des „Adlers“ in Lahr, in dem Otto Fehrenbacher „seinen reichen Erfahrungsschatz preisgibt – von der badisch-elsässischen Tradition bis zum Fingerfood mit Pfiff“.

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 173 Restaurants in Baden-Württemberg. 156 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen

Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen unter den neu eröffneten oder erstmals bewerteten Restaurants der „Hirsch“ in Fellbach, „Zum goldenen Engel“ in Glottertal, das „Gui“ in Stuttgart (14 Punkte) sowie „Reinecker’s Dorfstube“ in Bretzfeld bei Heilbronn (13 Punkte). Die höchste Bewertung aller Newcomer erreicht das „Amesa“ in Mannheim mit 16 Punkten, weil die 27-jährige Caroline Baum (zuvor 5 Jahre lang Sous-Chefin beim Molekularküchen-Pionier Juan Amador hier in dessen Zweitrestaurant) „Klassiker der deutschen, französischen, italienischen und spanischen Küche spannend und ästhetisch anspruchsvoll auf moderne Art interpretiert“.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau im Ländle 34 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 8 neu auf, 22 wurden höher, 24 niedriger bewertet; 8 Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze.

Als zusätzliche Schmankerl bewertet der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (822 Seiten, 29,95 €) die Restaurants des TUI-Kreuzfahrers „Mein Schiff“ und zählt auf, was deutsche Köche derzeit in ihrem modischen Wahn vom Apfelpüree über Kartoffelsalat bis zu Walnüssen alles räuchern. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Baden-Württemberg

19,5 Punkte:
1. Schwarzwaldstube in Baiersbronn-Tonbach,
18 Punkte:
2. Bareiss in Baiersbronn-Mitteltal,
Gourmetrestaurant Schlossberg in Baiersbronn-Schwarzenberg,
Raub’s Restaurant in Kuppenheim bei Baden-Baden,
Waldhorn in Ravensburg,
Landgasthof Adler in Rosenberg bei Crailsheim,
Gourmet-Restaurant Zirbelstube in Stuttgart,
17 Punkte:
8. Park-Restaurant in Baden-Baden,
Landhaus Feckl in Ehningen bei Stuttgart,
Zum Hirschen in Fellbach*,
Colombi in Freiburg,
Berghotel Baader in Heiligenberg bei Meersburg,
Da Gianni in Mannheim,
Casala in Meersburg*,
Zirbelstube in Bad Mergentheim,
Villa Hammerschmiede in Pfinztal*,
Staufeneck in Salach*,
Eisenbahn in Schwäbisch Hall,
Flohr’s Restaurant in Singen.

Alles über den Gault Millau 2010: www.gourmet-report.de/artikel/33146/Gault-Millau-2010-Deutschland/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Berlin: http://www.gourmet-report.de/artikel/332066/Gault-Millau-2010-Berlin.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/331804/Gault-Millau-2010-Brandenburg/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/331802/Gault-Millau-2010-Thueringen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/331833/Gault-Millau-2010-Bayern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Nordrhein-Westfalen: www.gourmet-report.de/artikel/331855/Gault-Millau-2010-Nordrhein-Westfalen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/331891/Gault-Millau-2010-Hamburg.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331892/Gault-Millau-2010-Sachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/331921/Gault-Millau-2010-Bremen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/331922/Gault-Millau-2010-Sachsen-Anhalt/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Schleswig Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/331934/Gault-Millau-2010-Schleswig-Holstein.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/331954/Gault-Millau-2010-Saarland.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Mecklenburg Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/331969/Gault-Millau-2010-Mecklenburg-Vorpommern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331995/Gault-Millau-2010-Niedersachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/332001/Gault-Millau-2010-Hessen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Rheinland Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/332036/Gault-Millau-2010-Rheinland-Pfalz.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/332066/Gault-Millau-2010-Berlin.html

Bestell-Link: ISBN: 978-3-88-472955-7

Aufsteiger des Jahres: Patrick Spies

Aufsteiger des Jahres

Patrick Spies, Restaurant Villa Hammerschmiede in Pfinztal-Söllingen

Schon letztes Jahr fiel Patrick Spies als gerade frischgebackener Küchenchef der Villa Hammerschmiede durch Kreativität und Esprit sehr positiv auf. Während der letzten zwölf Monate haben er und sein Team sich sogar noch weiter gesteigert. Mit unkonventionellen Ideen, aber immer dem rechten Augenmaß für ein stimmiges Verhältnis von Tradition und Innovation, setzt der 30-Jährige erfrischende Akzente. Zudem bewegt sich bei seinen Kreationen erfreulicherweise auch qualitativ alles auf konstant hohem Niveau. Diese kommen stets durchdacht, aber niemals angestrengt-konstruiert daher; sie wirken wie von leichter Hand gekocht und lassen viel kulinarischen Instinkt erkennen, auf den sich der gebürtige Hesse selbstbewusst verlassen kann. Für eine der derzeit spannendsten Küchen im Südwesten wird Patrick Spies zum diesjährigen “Aufsteiger des Jahres” in Baden-Württemberg ausgezeichnet.

www.villa-hammerschmiede.de

Wolfgang Raub ist Koch des Jahres

gusto „Baden-Württemberg“ 2010

Hundertprozentig von der Gastronomie unabhängig und auch nicht vom Tourismus-Marketingapparat subventioniert: In diesen Tagen erscheint der kulinarische Reiseführer gusto mit seiner 2010er-Ausgabe für Deutschlands unumstrittene Feinschmeckerhochburg Baden-Württemberg und läutet die von Gourmets und Gastronomen gleichermaßen mit Spannung erwartete Saison der Restaurantführer-Neuerscheinungen ein.

Wer auf sachlich-fundierte Restaurantkritiken Wert legt, die nicht mit scheinbar redaktionellen, in Wahrheit aber von den jeweiligen Gastronomen teuer bezahlten Fotos garniert sind, und zudem auf aktuellen, regelmäßigen Recherchen eines fachkompetenten Testerteams basieren, ist mit gusto wie gewohnt bestens bedient. Übrigens ist gusto neben dem Michelin-Führer der einzige überregionale Restaurant-Guide in Deutschland, bei dem die Gastronomie zugunsten der Unabhängigkeit nicht werben darf.

Für den neuen, über 322 Seiten starken Guide im handlichen Taschenbuchformat wurden wieder weder Kosten noch Mühen gescheut, ein detailliertes, möglichst objektives Bild der kulinarischen Landschaft zu zeichnen. Kritisch durchleuchtet gusto die zahlreichen gehobenen Restaurants in Baden-Württemberg, empfiehlt aber auch jede Menge Gasthäuser mit einfacherer, guter Küche und spürt überdies neue, noch unbekannte Talente auf.

Obwohl gusto erst seit einigen Jahren regelmäßig in Süddeutschland erscheint, hat sich der kulinarische Reiseführer durch Sachkompetenz und klare Worte bereits einen guten Namen gemacht und gilt in Fachkreisen als anerkannt.

Modifiziertes Bewertungssystem

Auch für Baden-Württemberg wird nun erstmals ein leicht modifiziertes, vereinfachtes Bewertungssystem angewandt. Zwar ist man bei gusto auch weiterhin der Meinung, dass ein Bewertungssystem mit sehr vielen Möglichkeiten zur Differenzierung für einen Restaurantführer durchaus Sinn macht, die bislang insgesamt zwölf unterschiedlichen Stufen in halben Schritten haben sich in der Praxis jedoch als zu viel des Guten erwiesen. Um künftig für die besten Küchen im Lande dennoch genug Spielraum zur Differenzierung zu haben und vor Allem um den Auszeichnungen für überdurchschnittliche Küchenleistung noch mehr Gewicht zu geben, hat man sich dazu entschlossen, die Ansprüche höher anzusetzen.

Dies hat natürlich automatisch zur Folge, dass bei einem Großteil der aufgeführten Häuser, die aktuelle Bewertung, trotz konstanter Küchenleistung, etwa eine Stufe niedriger ausfällt. Außerdem sind nunmehr viele der bislang mit der Mindestauszeichnung von 5 Pfannen bedachten Restaurants und Landgasthöfe ohne Auszeichnung vertreten. Eine Herabstufung um eine Pfanne ist demnach in diesem Jahr ausnahmsweise nicht pauschal als Abwertung zu sehen – eine gleich bleibende oder gar höhere Bewertung als im Vorjahr darf in jedem Fall als Aufstieg verstanden werden.

Für das Erreichen der ersten Auszeichnungssufe (5 Pfannen) wird fortan neben der Qualität der verwendeten Produkte und der geschmacklichen Harmonie der Speisen noch mehr Wert auf handwerkliches Können und ein gewisses Mindestmaß an Feinabstimmung gelegt. In einem mit Pfannen ausgezeichneten Restaurant darf man ab sofort also jeweils einen noch höheren Grad an Kochkunst erwarten; um so mehr verdienen aber auch die nicht ausgezeichneten Häuser die Beachtung der Leserinnen und Leser.

Zudem sind jene Restaurants, die von den gusto-Testern als Aspirant für eine höhere Bewertung im nächsten Jahr eingeschätzt werden, mit einem nach oben gerichteten Pfeil gekennzeichnet.

Koch des Jahres

Wolfgang Raub, Raubs Restaurant in Kuppenheim

Seit vielen Jahren gehört die Küche von Wolfgang Raub zu den besten in Süddeutschland, und er hält das Niveau ganz ohne großen Hotelbetrieb oder sonstige Sponsoren im Hintergrund. Seine Küche basiert auf höchster Produktqualität, denn er ist nicht nur ein begnadeter Koch mit eigener Handschrift, sondern auch ein kompromissloser Qualitätsfanatiker. Nur die allerbesten Viktualien, die man hierzualnde bekommen kann, finden Verwendung in seiner Küche. Doch ganz egal, ob handgeangelte Fische, Schalen- und Krustentiere aus dem Atlantik, Tauben und Lämmer bester französischer Provenienz oder die Produkte wirklich engagierter regionaler Erzeuger – Raubs Kreationen wirken nie wie eine bloße Luxus-Leistungsschau. Der stets still und bescheiden auftretende Meister ist weder Trüffelwerfer noch avantgardistischer Bastelkünstler, sondern vermag so zu kochen, dass die Delikatesse der Spezialitäten vermeintlich unspektakulär, dafür aber geschmacklich um so nachhaltiger im Mittelpunkt steht.

Aufsteiger des Jahres

Patrick Spies, Restaurant Villa Hammerschmiede in Pfinztal-Söllingen

Schon letztes Jahr fiel uns Patrick Spies als gerade frischgebackener Küchenchef der Villa Hammerschmiede durch Kreativität und Esprit sehr positiv auf. Während der letzten zwölf Monate haben er und sein Team sich sogar noch weiter gesteigert. Mit unkonventionellen Ideen, aber immer dem rechten Augenmaß für ein stimmiges Verhältnis von Tradition und Innovation, setzt der 30-Jährige erfrischende Akzente. Zudem bewegt sich bei seinen Kreationen erfreulicherweise auch qualitativ alles auf konstant hohem Niveau. Diese kommen stets durchdacht, aber niemals angestrengt-konstruiert daher; sie wirken wie von leichter Hand gekocht und lassen viel kulinarischen Instinkt erkennen, auf den sich der gebürtige Hesse selbstbewusst verlassen kann. Für eine der derzeit spannendsten Küchen im Südwesten zeichnen wir Patrick Spies zu unserem diesjährigen “Aufsteiger des Jahres” in Baden-Württemberg aus.

Newcomer des Jahres

Christoph Fischer, Restaurant Adler in Gottenheim bei Freiburg

Im Herbst letzten Jahres machte sich Christoph Fischer gemeinsam mit seiner Frau Claudia in Gottenheim bei Freiburg selbstständig und kocht seither im ländlich-eleganten Adler auf wirklich beachtlichem Niveau. Der 38-Jährige Kenzinger kommt aus der Kaderschmiede von Alfred Klink (Colombi, Freiburg), hat aber zwischenzeitlich lange in Berlin gelebt und gearbeitet. Seit kurzem macht der Heimkehrer am Rande des Kaiserstuhls von sich reden und ist unser höchster Neueinsteiger der vergangenen Testsaison. Überraschend hohe Produktqualität, viel handwerklicher Feinsinn und geschmackliche Harmonie prägen seine Küche, für die er sich ganz undogmatisch verschiedenster Einflüsse bedient. Sehr einfallsreich, aber nicht überkreativ varriiert er zwischen moderner französischer Klassik, leichten mediterranen Gerichten oder verfeinerter badischer Rustikalität und hat dabei immer das rechte Maß für stimmige Proportionen und die geschmackliche Balance.

Höchstbewertung für Claus-Peter Lumpp im Restaurant Bareiss

Neben Harald Wohlfahrt, der auch in diesem Jahr wieder mit der Höchstbewertung von 10 Pfannen bedacht wurde, kann sich nun erstmals auch sein Baiersbronner Kollege Claus-Peter Lumpp über die höchste Auszeichnung des gusto-Führers freuen.“Schon im letzten Jahr haben wir eine deutliche Weiterentwicklung der Küche von Claus-Peter Lumpp feststellen können – ein Eindruck, der sich bei unseren beiden Besuchen in der vergangenen Testsaison noch verstärkte“, heißt es, und: „Alles, was wir hier jüngst probierten, erschien uns tatsächlich wie ein gefiltertes Potpourri all der ganz besonders positiven Eindrücke aus den letzten Jahren. Zudem war tatsächlich viel mehr Spannendes im Repertoire auszumachen“.

Bernhard Diers, Jörg Sackmann und Andreas Krolik unter den Top 5

Mit 9 Pfannen, der zweithöchsten Bewertungsstufe, gehören Bernhard Diers von der Zirbelstube in Stuttgart, Jörg Sackmann vom Restaurant Schlossberg in Baiersbronn und Andreas Krolik vom Park-Restaurant in Baden-Baden zu den besten fünf Köchen in Baden-Württemberg. Diers überzeugte mit fast makelloser klassischer Küche, Sackmann wieder einmal mit seinem unerschöpflichem Einfallsreichtum und Krolik mit technisch perfekten Kreationen, die er stets zeitgemäß und kreativ darbietet und diese selbst dann, wenn er auf bewährte Aromenkombinationen oder Rezepturen setzt, erfrischend neu und mit ungeahntem Feinschliff präsentiert.

Die Besten der Besten nach neuer Bewertungsgewichtung:

10 Pfannen:

Schwarzwaldstube, Baiersbronn
Bareiss, Baiersbronn

9 Pfannen:

Park-Restaurant, Baden-Baden
Schlossberg, Baiersbronn
Zirbelstube, Stuttgart

8 Pfannen:

Zirbelstube, Bad Mergentheim
Zum Hirschen, Fellbach
Colombi, Freiburg
Wald- & Schlosshotel, Friedrichsruhe
Raubs Restaurant, Kuppenheim
Villa Hammerschmiede, Pfinztal
Landgasthof Adler, Rosenberg
Flohrs Restaurant, Singen
Hirschen, Sulzburg

Der kulinarische Reiseführer gusto „Baden-Württemberg“ 2010 ist ab 15.08.2009 im Handel erhältlich, hat 322 Seiten und kostet 9,80 Euro, ISBN: 978-3-938662-12-0