Gault & Millau Österreich 2016

Am gestrigen Abend wurde die 37. Ausgabe des Guide Gault & Millau Österreich im Wiener Dorotheum präsentiert.

„Wir waren heuer besonders viel unterwegs, auch im Ausland. Nach zahlreichen Reisen – von London und Berlin über Paris und San Sebastian nach Menton und Antwerpen – kommen wir nach Hause mit stolz geschwellter Brust, denn unsere Köche an der Spitze können sich mit all dem Erlebten messen. Und wie,“ zeigen sich die Herausgeber Martina und Karl Hohenlohe beeindruckt von Österreichs Haubengastronomie.

Die wichtigsten Themen und Trends der diesjährigen Ausgabe:
* Wir dürfen heute unsere neue Homepage vorstellen: at.gaultmillau.com. Ebenso die App (für iPhone und Android) wurde völlig neu gestaltet, ist um € 4,99 im App Store erhältlich. Jeder Käufer eines Buches bekommt die App gratis dazu.
* Es gibt weiterhin drei Restaurants mit vier Hauben: das Steirereck im Stadtpark in Wien, Restaurant Obauer in Werfen und Simon Taxacher in Kirchberg in Tirol.
* Wir stellten eine aufregende Riege an Individualisten unter den Dreihauben-Köchen fest, die uns eine spannende Zukunft prophezeien: von Andreas Döllerer in Golling und Thomas Dorfer in Mautern über Harald Irka in Straden (er ist auf sensationelle 18 Punkte aufgestiegen), Tom Riederer in St. Andrä bis zu Alain Weissgerber in Schützen.
* Was sich vor drei Jahren als grünes Wunder auftat, hat sich mittlerweile zum konstanten Gourmet-Paradies entwickelt – die Steiermark. 114 Hauben in 81 Restaurants wurden vergeben. Es spitzt sich zu: Im Vergleich zum Vorjahr sind das zwar weniger Haubenrestaurants (81 statt 86), aber mehr Hauben. Die Spitze legt weiter zu.
* Evergreens & Superhits dieses Jahres: Die Erbse samt ihren Sprossen wurde von der Gault & Millau-Redaktion zur Hülsenfrucht des Jahres gekürt. Das Beef Tatar ist unsterblich und rangiert unter den Wiederholungstätern unbestritten auf Platz 1. Die Welt der Gewürze hat sich für unsere Köche aufgetan, der Radius wurde erweitert und die Küche um spannende exotische Aromen bereichert.
* Besonders erfreulich ist die offensichtliche Aufwertung der Patisserie. Aus diesem Grund küren wir heuer erstmals einen Patissier des Jahres: Thomas Scheibelhofer aus dem Restaurant Tian in Wien.
* Natural wine und Craft beer sind in Österreichs Gastronomie angekommen. Das beflügelt die Köche und eröffnet kenntnisreichen Sommeliers ein noch spannenderes Betätigungsfeld.

Ergebnisse Gault & Millau 2016
Die Besten

Karl und Rudolf Obauer, Restaurant Obauer/Werfen19 Punkte
Heinz Reitbauer, Restaurant Steirereck im Stadtpark/Wien 19 Punkte
Simon Taxacher, Restaurant Simon Taxacher/Kirchberg 19 Punkte

Thomas Dorfer, Restaurant Landhaus Bacher/Mautern 18 Punkte
Andreas Döllerer, Restaurant Döllerer/Golling 18 Punkte
Alexander Fankhauser, Restaurant Alexander/Fügenberg 18 Punkte
Konstantin Filippou, Restaurant Konstantin Filippou, Wien 18 Punkte
Harald Irka, Restaurant Saziani Stub’n/Straden 18 Punkte
Silvio Nickol, Gourmet Restaurant Silvio Nickol/Wien 18 Punkte
Martin Sieberer, Paznauner Stube/Ischgl 18 Punkte
Alain Weissgerber, Restaurant Taubenkobel/Schützen 18 Punkte
Christoph Zangerl, Restaurant Tannenhof/St. Anton 18 Punkte

Aufsteiger:
Das Loft, Wien 16 Punkte (bisher 12,5)
2 Punkte Aufsteiger:
Weyringer Wallersee, Henndorf am Wallersee 16 Punkte (bisher 14)
Genussreich by Joachim Windhager, Bad Blumau 15 Punkte (bisher 13)
Kupferdachl, Unterpremstätten 15 Punkte (bisher 13)
Mercado, Wien 15 Punkte (bisher 13)
Schloss Fuschl, Hof bei Salzburg 15 Punkte (bisher 13)
Zirbenstube, Aigen im Ennstal 15 Punkte (bisher 13)

Und hier die gesamte Liste aller Aufsteiger:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153376462938124

Joël Robuchon und Axel Manes

Den zweiten Abend in Paris verbringt der Berliner Foodblogger Bernhard Steinmann im L’ATELIER DE JOËL ROBUCHON – ST-GERMAIN in der 5 Rue Montalembert.
Zwei Michelinsterne versprechen eine spannende und interessante Küche.

Die von so vielen geliebte zwanglose Bistroatmosphäre ist einem geruhsamen und genussreichen Dinner eigentlich eher abträglich.
Dies scheint auch der Grund dafür zu sein, dass weniger erfahrene Gourmets und mehr kulinarische Newcomer und neugierige Touristen aus aller Welt in das Restaurant stürmen.
Die Speisen jedenfalls haben deutliche Aufmerksamkeit mehr als verdient.
Die Küchencrew um Axel Manes wird im Laufe des Abends jedoch zusehends in Hektik verfallen und das ohnehin durch schmale Gänge eilende Servicepersonal weiter antreiben.

Wir starten unser Menü mit LE CRABE ROYAL.
Ein fein-würziges Gericht.
Die monströse Königskrabbe erfreut sich perfekter Garung und ist eine wahre Delikatesse.

Die Hauptzutat ist Daikon. Der Riesenrettich wird in dünnen Streifen serviert und hat einen angenehm milden Geschmack.
Seine beste Zeit hat der Daikon-Rettich vom Spätsommer bis Herbst. Üblicherweise kommt er aus Asien (Japan, China) bei uns auch schon mal aus Italien.

LES MORILLES
Die fantastisch schmeckenden Morcheln ruhen auf einem Gemüse-Makkaroni.
Hinzu kommen etwas Käse und Sellerie.

Abgerundet wird das stimmige Gericht mit einer aufgeschlagenen Sauce aus gelbem Wein. Vin Jaune, der gelbe Wein, entspringt einer jahrhundertealten Weinbautradition aus dem Weinanbaugebiet Jura.
Dieses liegt in Ostfrankreich, zwischen Burgund und der Schweiz.
Vin Jaune wird ausschließlich aus der weißen Sorte Savagnin hergestellt und kann in etwa mit Sherry verglichen werden. Jedoch wird dieser Wein nicht aufgespritet.
Die Gärung dauert ungefähr 1 1/2 Jahre. Danach wird der Wein in Eichenfässern reifen, was mindestens weitere sechs Jahre dauert.

LE FOIE GRAS

Die Foie Gras, das nationale und gastronomische Kulturerbe Frankreichs, wurde gebraten serviert. Der Trick mit dem Kulturerbe, welcher der französischen Nationalversammlung zu verdanken ist,
bremst französische Tierschutzgesetze aus. Doch wollen wir die Diskussion darüber lieber an anderer Stelle führen.

Der eigentliche Höhepunkt dieses Gerichts ist jedoch ein grüner Apfel, bzw. eine Apfelroulade, eingelegt in Hibiskussaft. Leichte Säurenoten und dezente Süße bilden einen herrlichen Kontrast.

LE CHOCOLAT TENTATION

Schokolade in vier Variationen.
Die Araguani ist eine dunkle Kuvertüre mit einem 72%igen Kakaoanteil und kommt aus Venezuela. Sie vermittelt kaum Süße, schmeckt intensiv und etwas bitter. Bei 72% Kakaoanteil auch nicht verwunderlich.

FAZIT:
Der in Belgien geborene Manes kam früh mit der Gastronomie in Berührung. Seine Wanderjahre haben ihr vorläufiges Ende in Paris gefunden.
An diesem Abend fällt uns besonders sein Einsatz und sein Engagement auf, er scheint förmlich überall aufzutauchen, an jedem Herd, an jedem Topf.
In der Hektik des Abends entgleitet ihm leider der Blick für die Details. So können wir anstelle einer außergewöhnlichen Küche allenfalls eine gute Küche konstatieren.
Jedenfalls gut genug um demnächst an eine Wiederholung zu denken.

Denn vollständigen und bebilderten Bericht finden Sie wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

INTERNORGA

2015 übertrifft die INTERNORGA alles bisher Dagewesene! Die internationale Leitmesse vergrößert sich mit dem neuen Ausstellungsbereich für das Fleischerhandwerk in der Halle H des CCH – Congress Center Hamburg auf insgesamt rund 100.000 m2. Zur größten INTERNORGA aller Zeiten rechnet die Hamburg Messe und Congress GmbH mit insgesamt 1.300 Ausstellern, die vom 13. bis 18. März 2015 ihre neuesten Produktentwicklungen, Trends und Innovationen auf dem Hamburger Messegelände präsentieren. Ein echtes Highlight bei dem jährlichen Branchentreff ist das Rahmenprogramm. Die hochkarätigen Kongresse und innovativen Ausstellungs- und Sideevents versprechen eine INTERNORGA der Superlative.

„Eine hervorragende Entwicklung, die den Leitmessecharakter der INTERNORGA wieder einmal bestätigt. Unser Anspruch ist es, den Fachbesuchern den bestmöglichen Überblick über alle Bereiche des Außer-Haus-Geschäftes zu geben. Daran arbeiten wir hart und freuen uns darum umso mehr auf eine erfolgreiche INTERNORGA 2015“, sagt Claudia Johannsen, Projektleiterin der INTERNORGA.

Die INTERNORGA erfindet sich immer wieder neu. 2015 feiert die neue CRAFT BEER Arena mit eigener Präsentationsfläche ihre Premiere – mit einer großen Vielfalt an Bierstilen und einem exklusiven Rahmenprogramm. Und auch bestehende Formate werden beständig auf den Prüfstand gestellt und weiterentwickelt: Aufgrund der herausragenden Resonanz sind die Newcomers‘ Area, das Trendforum Pink Cube, die LiquID Bar und die SKYWALK Tafel wieder dabei und werden mit neuen Ausstellern und Themen aufgeladen.

„Natürlich verdanken wir es vor allem auch unseren Ausstellern, dass die internationale Leitmesse für den gesamten Außer-Haus-Markt hier in Hamburg stattfindet. Jedes Jahr nutzen sowohl die Marktführer als auch kleinere kreative Unternehmen die INTERNORGA, um den Fachbesuchern ihre Produktneuheiten und -innovationen vorzustellen. Auch für 2015 sind bereits spannende Neuvorstellungen und Weltpremieren angekündigt“, so Johannsen weiter.

Die Vorbereitungen für die 89. INTERNORGA laufen auf Hochtouren, das Messegelände ist seit langem ausgebucht. Und auch die neuen Formate treffen auf eine besonders positive Resonanz. Aussteller und Besucher können sich auf eine spannende Messe freuen.

Die INTERNORGA ist seit 1921 die europäische Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien. Jedes Jahr im März präsentieren die Aussteller aus dem In- und Ausland Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den gesamten Außer-Haus-Markt. Die Ausstellerpräsentationen werden durch ein großes Rahmenprogramm, international besetzte Kongresse, Award-Verleihungen und innovative Sideevent-Konzepte ergänzt. Die INTERNORGA findet traditionell auf dem Hamburger Messegelände im Herzen der Hansestadt statt. Der Einlass erfolgt ausschließlich nach Legitimation als Fachbesucher. Eintritt: 31,00 Euro (Zweitageskarte
39,50 Euro), Fachschüler: 16 Euro.

www.internorga.com.

St. Moritz Gourmet Festival

Vom 26. bis 30. Januar 2015 „British Edition“

Diese Woche sollten sich Gourmetfans bereits vormerken: Vom 26. bis zum 30. Januar 2015 werden bei der „British Edition“ des St. Moritz Gourmet Festivals neun Spitzenköche aus Grossbritannien für einzigartige Genusserlebnisse im Oberengadin sorgen.
In der kommenden Wintersaison feiert die Schweiz „150 Jahre Wintertourismus“. Da dieses Jubiläum den Briten zu verdanken ist, welche als Erste St. Moritz als Winterdestination entdeckten, wird das St. Moritz Gourmet Festival vom 26. bis zum 30. Januar 2015 eine „British Edition“.

„Die Festivalgäste erwarten spannende Genussbegegnungen mit neun jungen, hochkreativen Avantgarde-Sterneköchen aus der kulinarischen Topliga Grossbritanniens“, verrät bereits vorab Reto Mathis, Präsident der Eventorganisation.

Mit den Starchefs aus dem Vereinigten Königreich wird das Festivalprogramm Feinschmeckern eine Woche lang eine grosse Eventvielfalt im Oberengadin bieten. Das Grand Opening im Kempinski Grand Hotel des Bains wird für einen genussvollen Auftakt sorgen, gefolgt von den individuellen Gourmet Dîners und den Gourmet Safaris, der legendären Kitchen Party im Badrutt’s Palace Hotel sowie weiteren Special Events in den Partnerhotels und Eventlocations. Zum krönenden Abschluss dieser Festivalwoche wird das Great BMW Gourmet Finale mit allen Spitzenköchen im Kulm Hotel St. Moritz stattfinden.
Der Vorverkauf für die Eventtickets startet am 1. Dezember 2014.

www.stmoritz-gourmetfestival.ch

Peruanische Küche – Reise

Nach dem Auftakt in Lima führt die 18tägige Tour durch die südperuanischen Regionen Arequipa, Puno und Cusco. Durch die Kombination mit zahlreichen Aktivitäten rund um das Thema „Küche und Gastronomie“ birgt die Rundreise eine spannende Mischung aus Kulturerleben und Kochgenuss

Die Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Hauptstadt Lima, die Hoch-Anden- Region mit dem Colca-Canyon in Arequipa, der Titicacasee und die legendäre Inkastadt Machu Picchu werden stets mit Besuchen bei Einheimischen verknüpft. Vielfältige Aktivitäten wie gemeinsames Einkaufen auf lokalen Märkten, Kochen mit Einheimischen, Besuche von landestypischen Restaurants oder ein Kochkurs prägen das abwechslungsreiche Programm.

Die peruanische Küche ist eine der vielfältigsten der Welt. Sie begeistert mit vielen exotischen Gerichten und Zutaten, die nur im Land angebaut und verwendet werden. Das peruanische Nationalgericht Ceviche und das Nationalgetränk Pisco Sour sind schon außerhalb der Landesgrenzen bekannt. Der Blick hinter die Kulissen der peruanischen Kochkünste zeigt den Reisenden, was die Peruaner sonst noch Schmackhaftes aus diversen einheimischen Zutaten zaubern.

Die Reise „Mucho Gusto“ ist unter www.aventoura.de/Peru-Mucho-Gusto/ vom 1. bis zum 18. Dezember 2012 ab 3.950 Euro buchbar sowie zu drei weiteren Terminen in 2013.

Philipp Wolter

Wo ist der Hirsch? Eine Frage, die die Party im Berliner Stage Theater am vergangenen Montag dominierte. Alle wollten ihn probieren, den Neuseelandhirsch mit Kappesröllchen, Hagebutte und wildem Karottenkuchen von Sternekoch Philipp Wolter aus dem Landhaus Spatzenhof. An einer Live-Cooking-Station überzeugte der erst vor kurzem mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Koch die prominenten Gästen der First Steps Awards mit seiner kreativen Küche.

Montag ist Ruhetag – normalerweise. Auch wenn Philipp Wolter an diesem Montag nicht im Landhaus Spatzenhof in der Küche stand, so war von Ruhe keine Rede. Früh morgens machte sich der Sternekoch vom heimischen Wermelskirchen bei Köln auf den Weg nach Berlin, bestens vorbereitet, um dort am Abend für die aufstrebenden Nachwuchskünstler der Filmbranche bei den First Steps Awards zu kochen. Der Preis wurde in diesem Jahr zum zwölften Mal an Abschlussfilme von Studentinnen und Studenten deutschsprachiger Filmschulen vergeben. Unter den Gästen und Laudatoren waren zahlreiche bekannte Namen wie der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit, Corinna Harfouch, Matthias Schweighöfer, Iris Berben, Florian David Fitz oder Joko Winterscheidt.„Eine Küchenparty oder ein internationales Gourmetfestival – das kennt man als Koch. Bei einem Event wie den First Steps Awards vor prominentem Publikum zu stehen, das ist noch einmal etwas ganz anderes“, erklärt Wolter. „Es war eine spannende Erfahrung für mich und auf jeden Fall die Reise wert.“

Philipp Wolter ergänzte mit seiner Kochstation das Speisenangebot auf der anschließenden Party der Preisverleihung und überzeugte mit seinem Hirsch-Gericht die Gäste. „Uns wurde von verschiedenen Leuten gesagt, dass wir unbedingt den Neuseelandhirsch probieren müssen“, so ein Gast. Ein anderer ergänzt: „Ich stehe schon zum zweiten Mal an, es schmeckt einfach hervorragend.“ Die große Nachfrage führte zu langen Schlangen an Wolters Kochstation. „Es freut mich, dass mein Gericht so gut bei den Gästen angekommen ist“, erklärt Wolter. „So gut, dass uns am Ende sogar noch die Teller ausgegangen sind und wir den Neuseelandhirsch in Keramik-Pommesschalen vom Currywurst-Stand nebenan angerichtet haben.“

Joachim Gradwohl

Seit knapp zehn Jahren zählt das Restaurant
Fabios zur ersten Essbühne Wiens. Über den Sommer wird das Restaurant
an der Tuchlauben vom Architekturbüro BEHF komplett umgebaut. Fabio
Giacobello gestaltet mit Joachim Gradwohl auch Konzept und Küche neu.

Heller, gemütlicher, lässiger – so wird sich das neue Fabios im
September mit neu gestaltetem Bar- und Restaurantbereich merklich
verändert präsentieren. „Unsere Gäste sollen sich im neuen Fabios wie
‚a casa‘ fühlen“, das ist Patron Fabio Giacobello wichtig. So viel
sei schon mal verraten: Fabio will „mediterranes Gefühl, Wärme und
Behaglichkeit“ vermitteln.

Überraschen soll auch Gradwohls neue Küchenlinie im Fabios:
„Authentisch und klar, und dennoch raffiniert“. Mit hochwertigen und
regionalen Produkten wird Gradwohl außergewöhnliche Qualität und
spannende Geschmackserlebnisse bieten. Und: „Eine neue Einfachheit,
die perfekt zur Lässigkeit des neuen Fabios passt“, so Gradwohl.

Kaffee Campus in Hamburg

Auf dem Kaffee Campus der Deutschen Röstergilde auf der COTECA wird die Praxis gezeigt: Vom perfekten Rösten und der professionellen Verkostung bis zur erfolgreichen Existenzgründung

Kaffee-Experten und Branchenneulinge können im Rahmenprogramm der COTECA Tea, Coffee and Cocoa Global Industry Expo in Hamburg vom 20.-22. September praktischen Unterricht auf dem Kaffee Campus der Deutschen Röstergilde nehmen. Die Deutsche Röstergilde lädt die Besucher dazu ein, aktiv mit den hochwertigen Produkten und den Maschinen umzugehen und zeigt die Praxis von der Röstkunde bis zur Barista-Zertifizierung.

Die Teilnehmer kreieren aus Rohkaffeespezialitäten der Deutschen Röstergilde eine besondere Filterkaffeemischung, die sie anschließend rösten, verkosten und bewerten. An der Espresso- und Brewbar üben sie sich in der Kunst der perfekten Brühung von verschiedenen Espresso- und Kaffeespezialitäten. Es werden zudem professionelle Kaffeeverkostungen, die Cuppings, angeboten. Verschiedene Rohkaffeehändler präsentieren dabei ihre Spezialitäten. Laien werden in einem speziellen Workshop an das Cupping herangeführt. Die theoretischen Grundlagen werden auf dem Kaffee Campus in Fachvorträgen vermittelt. Experten informieren über die Trends beim Rösten und Zubereiten, die technische Entwicklung der Espressomaschine, über Kaffeeursprungsländer und weitere aktuelle Themen aus der Branche.

Auch die Berlin School of Coffee ist auf der COTECA vertreten und bietet auf dem Kaffee Campus spannende Workshops an. Dazu gehören Einweisungen in die ideale Einstellung der Maschinen, Kaffee- und Brühtheorien, Gießtechniken und eine Einführung in die Latte Art. Wer möchte, kann sein Baristawissen mit einem Zertifikat krönen und direkt vor Ort eine SCAE Barista Level I Prüfung ablegen. Neueinsteiger erhalten zudem Tipps für die Existenzgründung und profitieren von der Expertise der erfahrenen Referenten, die über Kostenkalkulationen, Equipment, Zertifizierungen, Brandschutzvorgaben und vieles mehr informieren.

Die Anmeldungen zu den Cuppings und Röstworkshops der Deutschen Röstergilde erfolgen vor Ort auf der COTECA. Die Seminare der Berlin School of Coffee können unter folgendem Link bereits gebucht werden: http://berlinschoolofcoffee.de/BSOC/coteca/

Kvarner – Kroatiens neue Genussregion mit Riviera

Die Scampi aus dem Kvarner sind längst ein Begriff in der Gourmetwelt. Nun punktet die kroatische Ferienregion zunehmend auch als Genussregion mit innovativen Restaurants, die aus einer Fülle regionaler Spitzenprodukte schöpfen – gekrönt von derzeit 8 Gault Millau-Hauben.

Die kroatische Ferienregion Kvarner mit den Rivieras von Opatija und Crikvenica, dem Nationalpark Gorski Kotar und den Inseln Rab, Krk, Cres und Losinj nutzen immer mehr innovative Köche die hervorragenden Produkte von Küste, Inseln und Bergwelt und kreieren daraus eine spannende, junge Frischeküche.

So führen kulinarische Entdeckungsreisen in die Champagner- und Kaviarbar des Bevanda direkt am Lido von Opatija ( www.bevanda.hr

), zu den fantasievollen Kreationen des Le Mandrac ( www.lemandrac.com

), in das sympathische Fischrestaurant Johnson mit feinster Adriafischküche ( www.johnson.hr

), zu den pfiffigen Saisongerichten des Restaurants Laurus ( www.villa-kapetanovic.hr
), der Slow-Food-Philosophie des Kukuriku im Bergdörfchen Kastav ( www.kukuriku.hr
) oder zum Hotel Draga die Lovrana, dessen Fischrestaurant ein traumhaftes 360-Grad-Panorama zwischen Berg Učka und Küste eröffnet ( www.dragadilovrana.hr

).

Die Region Kvarner vereint zwei Genusswelten: Küstenregion und Inseln sind die Heimat von Adriafisch, Muscheln, den berühmten Kvarner Scampi, Lamm, Olivenöl, mediterranem Gemüse, Kräutern und Wein. Die Bergregion Gorski Kotar bereichert die kulinarische Schatzkiste mit Wild, Räucherware, Schinken, Salami, Würste, Schnecken, Forellen, Frösche, Pilze, Waldfrüchte und Milchprodukte.

Im milden Klima der Kvarner Küste gedeiht eine besonders süße Kirschsorte, die mit den traditionellen „Kirschtagen“ gefeiert wird. Genießer sollten sich das ebenso wenig entgehen lassen wie die traditionellen Maronifeste im Herbst.

www.kvarner.hr

Frankreichs Südwesten: Weinregion für Entdecker

Weinliebhaber auf der Suche nach authentischen Weinen, ursprünglichen Landschaften und Urlaub abseits des Massentourismus sind im Südwesten Frankreichs, rund um die „rosa Stadt“ Toulouse genau richtig. Im Weinbaugebiet Sud-Ouest erwarten sie zahlreiche charmante Unterkünfte, originelle Freizeitaktivitäten und nicht zuletzt entdeckenswerte Weine. In der Spätsommersonne und zur Zeit der Lese und Weinfeste ist die Reise in den Südwesten ein besonderes Erlebnis.

Rund um die beliebte südfranzösische Metropole Toulouse laden zahlreiche Weinberge zum Genuss- und Erholungsurlaub ein. Besucher dürfen sich auf eine besondere Vielfalt freuen: Insgesamt 28 Weinherkünfte (16 geschützte Ursprungsbezeichnungen (= AOP) und 12 geschützte geographische Angaben (= IGP)) sowie die Herkünfte des Likörweins Floc de Gascogne (AOP) und des Weinbrands Armagnac (AOP) liegen zwischen Zentralmassiv und den Pyrenäen. Zu der Weinbauregion „Sud-Ouest“ zählen die bekannteren Herkünfte wie Cahors, Gaillac, Côtes de Gascogne und Madiran, aber auch viele kleine Anbaugebiete, die mit ihren Weinen aus meist einheimischen Rebsorten dem Reisenden spannende Weinerlebnisse bieten. Von kräftigen Rotweinen, über Rosés bis hin zu fruchtigen Weißweinen – ob trocken oder als Süßwein – weist der Südwesten Frankreich alles auf, was das Weinliebhaberherz erfreut. Dank ihrer autochthonen Rebsorten, wie für die Rotweine Tannat in Madiran oder Négrette in Fronton, oder für die Weißweine Colombard in Côtes de Gascogne sowie Gros Manseng in Pacherenc du Vic-Bilh, sind die Weine einzigartig und prägen die Identität der gesamten Region.

Wein aktiv erleben in Frankreichs Südwesten

Urlaubern bietet der Südwesten nicht nur spannende Weine sondern auch vielseitige Unternehmungsmöglichkeiten rund um den Wein. Zahlreiche Weinstraßen führen entlang der schönsten Weinberge, wie die zwei Wein-Rundwege im direkt oberhalb von Toulouse gelegenen Fronton, oder auch der Weinbergweg in Tursan. Gaillac, das direkt am Fluss Tarn gelegene Städtchen, zählt sogar drei Weinstraßen: Rive Gauche, Rive Droite und Plateau Cordais. Wer sein Sud-Ouest-Weinwissen vor Ort vertiefen möchte, hat dazu zahlreiche Gelegenheiten. Viele Weingüter bieten Seminare an, auch für Einsteiger: So zum Beispiel in Cahors das Château de Rouffiac oder das Château d’Aix. In Fronton organisiert die „Maison des vins“ Weinseminare für jedermann.

Die Winzer im Südwesten sind gastfreundliche Menschen, die ihr Weingut häufig in Form von Gästezimmern für Reisende öffnen. Einige bieten auch sehr originelle Aktivitäten an, wie die Tour auf dem Eselrücken durch die Weinberge in der Domaine Mourguy in Irouléguy. Im südwestlich gelegenen Madiran haben zwei Châteaus besondere Angebote für Reisende: Im Château de Viella gibt es einen Weinerlebnisparcours, den „Jardins d’Aure“ in dem man spielerisch im Weinberg alles über das Thema Wein und Umwelt erfährt. Hier finden auch ganzjährig zahlreiche kulturelle und gastronomische Veranstaltungen statt. Im renommierten Château Bouscassé können Besucher gemeinsam mit den Weingutsbeschäftigten mittags an einer großen Tafel regionale Spezialitäten in familiärer Atmosphäre genießen.

Besonders im Sommer und Spätsommer lohnt sich eine Reise in den Südwesten, finden doch gerade dann überall die typischen Weinfeste statt. Authentischer kann man Land, Leute und Weine nicht entdecken.

www.sopexa-deutschland.com
www.suedwest-frankreich-weine.de