Vernünftig: Air Berlin schenkt ab sofort Transfair Kaffee aus!

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air
Berlin bietet ab sofort ihren Fluggästen nur noch den
TransFair-gesiegelten „Café Intención“ des Kaffeerösters J.J.
Darboven an. „Auf Qualität legen wir großen Wert. Das gilt auch für
den Kaffee, den wir an Bord ausschenken. Mit dem fair gehandelten
‚Café Intención‘ von Darboven können wir jetzt auch noch anderen
Menschen helfen. Das ist eine perfekte Kombination“, sagt Joachim
Hunold, Vorstandsvorsitzender Air Berlin. Jährlich werden rund sieben
Millionen Tassen Kaffee bei Air Berlin ausgeschenkt. Davon
profitieren insbesondere Kleinbauerngenossenschaften in Zentral- und
Südamerika, denn sie erhalten unter anderem aus der Kooperation über
30.000 Euro Direkteinnahmen.

„Durch Air Berlin kommen wir in den direkten Kontakt mit Millionen
von Menschen, die gleichzeitig den Fairtrade-Kaffee genießen und sich
im aktuellen Bordmagazin über die Hintergründe des Fairen Handels
informieren können“, betont Dieter Overath, Geschäftsführer der
Siegelinitiative TransFair e.V. Die Rösterei J.J. Darboven liefert
das Produkt „Café Intención“, das übersetzt aus dem Spanischen soviel
bedeutet wie „die gute Absicht“. Und so schließt sich der Kreis zu
dem Fairtrade-Kaffee. Bereits seit August 1993 hat J.J. Darboven
TransFair-gesiegelten Kaffee im Sortiment. „Auf diese Weise werden
die Kaffeebauern auch in Zukunft unterstützt und ihnen wird eine
lebenswerte Existenz gesichert. Das ist die große Verantwortung, die
wir als Kaffeeunternehmer haben“, sagen Albert und Arthur E.
Darboven. Arthur E. Darboven hat selber lange in El Salvador gelebt.

Zurück auf der Erde muss niemand auf den guten Geschmack und seine
„gute Absicht“ verzichten. Der „Café Intención“ ist auch im
Lebensmittelhandel erhältlich.

AirBerlin: www.gourmet-report.de/air-berlin
Darboven: www.darboven.com

Kastilien

Lebendige Traditionen und Kultur in Kastiliens Städten

Mit an die 40 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Stätten gehört Spanien zu den führenden Kulturdestinationen Europas. Allein drei der insgesamt 9 Weltkulturerbe-Städte liegen im Herzen Spaniens, auf den Hochebenen von Kastilien und León.

Wie Gold glänzt die Stadt im untergehenden Licht der Sonne. Der gelbe Sandstein der Häuser und Paläste mit ihren plateresken Fassaden, jenem ganz eigenen Kunststil, der in Salamanca seinen absoluten Höhepunkt erreicht, strahlt die Wärme des Tages wider. Jetzt, wenn der Tag sich seinem Ende zuneigt, scheint das Leben in Salamanca, einer der ältesten Universitätsstädte Spaniens im Herzen Kastiliens, zu erwachen. Die zahlreichen Studenten, Besucher und Bewohner zieht es in die Cafes und Bars rund um die wohl schönste Plaza Mayor in Spanien mit ihren Kolonnaden und Galerien.

Das Zentrum Salamancas erreicht der Besucher über die alte romanische Brücke, die den Rio Tormes überspannt, an dessen Ufer schon Lazarillo, der erste Schelm der Weltliteratur, seine Träume von einem besseren Leben träumte. Der Blick geht hinüber zu den Kuppeln der beiden Kathedralen, der romanischen Santa Maria de la Sede aus dem 12. Jahrhundert und der Neuen Kathedrale, erbaut in einer Stilmischung aus Gotik, Renaissance und Barock. Ganz in ihrer Nähe befindet sich die „Casa de las Conchas“, das prächtige Muschelhaus, ein Palacio, dessen Fassade völlig mit steinernen Jakobsmuscheln, dem Symbol der Pilger auf dem Jakobsweg, überzogen ist. Die Front der alten renommierten Universität Salamancas wird geschmückt von überwältigend schönen Motiven im plateresken Stil, mit Königs- und Adelswappen. 1988 wurde Salamanca zum UNESCO Kulturerbe der Menschheit erklärt. Die Atmosphäre der Stadt ist einmalig, atmet man hier doch in einem unvergleichlichen Zusammenspiel lebendige Tradition, Kultur und Wissenschaften, aber auch eine ungeheure Lebensfreude und sprichwörtliche Leichtigkeit des Seins. Es gibt wohl nicht viele Städte dieser Welt, die auf junge und ältere Menschen gleichermaßen so anziehend wirken wie Salamanca. Nicht von ungefähr gehört sie zu den beliebtesten Städtezielen Spaniens. Besonders bei Sprachurlaubern bietet die Universität Salamancas eines der größten Sprachlern-Programme des Landes für Ausländer sowie gemeinsame Kurse mit spanischen Studenten in den verschiedensten Themenbereichen, vom Spanischen Tanz über Kino und Musik und vieles mehr. Hier finden angehende Übersetzer, Angehörige technischer Berufe, Lehrer und Unternehmer speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Programme. Alljährlich gibt es Sommerkurse für Jedermann, aber auch Intensiv-Sprachkurse für den Herbst oder Winter. Daneben finden Sprachlernende eine große Anzahl von privaten Sprachlehrinstituten.

Bereits seit den Anfängen der Universität, als Alfons X. das Studium Generale einführte und Papst Alexander VI. den Abschlüssen universale Gültigkeit zuerkannte, widmete sich Salamanca der Kultur und Bildung. Die großen Intellektuellen und Gelehrten Spaniens, wie der Theologe Fray Luis de León oder der Philosoph Miguel de Unamuno unterrichteten hier. 1492 veröffentlichte Antonio Nebrija hier die erste Grammatik in kastilischer Sprache. Kurz darauf setzten sich die italienischen Meister und ihr Humanismusgedanke durch. Salamanca wurde bekannt als das „spanische Athen“, als die „Republik der Geisteswissenschaften“. Heute ist Salamanca eine bedeutende Etappe auf den beiden großen spanischen Kulturrouten, dem „Weg der Kastilischen Sprache“ und der alten Silberroute der Römer, der „Via de la Plata“.

Avila – Eine zu Stein gewordene Legende

Wer auf dem Weg der kastilischen Sprache weiterreist, entdeckt sie schon von weitem: Die mächtige Stadtmauer mit ihren zinnenbekrönten Türmen, die Avila umgibt und ihr bedeutendstes Wahrzeichen und der ganze Stolz ihrer Bewohner ist. Diese weltweit am besten erhaltene Stadtmauer beeindruckt allein schon aufgrund ihrer Ausmaße: Ihr rechteckiger Grundriss hat einen Umfang von 2,5 km. Sie ist 12 Meter hoch und drei Meter breit. Dahinter steigt die mächtige Gebirgskette der Sierra de Gredos empor. Avila, die Stadt der Heiligen Theresa, hat bis heute ihre feierliche kastilische Strenge zwischen Mauern und Steinen bewahrt. Kaum eine andere Stadt spiegelt so den kastilischen Geist jener Zeit, in dem militärisches und religiöses Denken und Tun eng verknüpft waren und die Geschicke einer ganzen Epoche bestimmten, wider. Noch immer umfängt einen jener Hauch des Mystischen eines Juan de la Cruz, des großen Mystikers der Stadt, tritt man durch eines ihrer Stadttore und schlendert über das Kopfsteinpflaster der engen Gassen der Altstadt. Und überall begegnet einem die Heilige Theresa von Avila. Dort sitzt sie in Stein gehauen in ihrem weißen Nonnen-gewand zwischen den Besuchern auf den Treppenstufen hinauf zur Kathedrale, in der Kirche San Juan, in dessen Taufbecken sie ihre Taufe erhielt oder im Garten des Konvents de Santa Teresa, der auf den Grundfesten ihres Elternhauses errichtet wurde. Beim Besuch der Klöster sollte man auf keinen Fall vergessen, das sehr weltliche Süßgebäck, das dort hergestellt wird, zu probieren, wie beispielsweise die „Yemas“ von Santa Teresa. 1985 wurden die Altstadt Avilas und die Kirchen außerhalb der Stadtmauern von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt.

Segovia: Römisches Wunderwerk und Märchenschloß

Im gleichen Jahr erhielt auch die dritte UNESCO-Stadt Kastiliens, Segovia, ihren Titel als Kulturerbe der Menschheit. Weltberühmt ist der riesige, 28 m hohe Aquädukt, dem Tor zur Altstadt Segovias. Von den Römern erbaut, um Wasser aus dem 18 km entfernten Rio Frio in die Stadt zu befördern, ist er bis heute Zeugnis für die römische Epoche der Stadt, in der Segovia als militärischen Stützpunkt ausgebaut wurde. Bis in unsere Tage sind vom Aquädukt der vollständige Lauf der Mauern sowie drei der ursprünglich fünf Tore erhalten. Das beeindruckende Bauwerk mit aus zwei übereinander liegenden Bögen, die auf 128 Säulen ruhen, lässt jeden Besucher staunen. Am Aquädukt vorbei gelangt man in die Altstadt, deren gotische Kathedrale besonders sehenswert ist und zum Alcázar, jener märchenhaften Burg, die einst Sitz des Königshauses war und die viele aufgrund ihrer malerischen Silhouette als schönste Burg Spaniens bezeichnen.

Bei aller Kultur und den großartigen Zeugnissen der Vergangenheit locken die Städte Kastiliens aber auch mit einer ausgesprochen guten und herzhaften Küche, für die vor allem die knusprig gebackenen Spanferkel und Milchlämmer charakteristisch sind. Dazu gehört wie überall in Spanien ein guter Tropfen Rotwein und viel spanische Gemütlichkeit in den zahlreichen Restaurants, Bars und Cafés.

Informationen in den spanischen Fremdenverkehrsämtern:
www.tourspain.es

Spanische Weine – Alles über Wein aus Spanien

Spanien Wein

Einführung über Wein aus Spanien

Spanien war früher vor allem durch seinen Sherry berühmt, die besseren Tischweine Spaniens haben sich auf den Auslandsmärkten nur langsam durchsetzen können. Lange Zeit hatten spanische Weine das Image einer robusten, oft recht süffigen Massenware, die in Fässern gehandelt wurden. Früher war es üblich, eine leere Flasche mit in den Weinladen zu nehmen und dort aus Fässern füllen zu lassen, auf denen die Alkoholstärke und die Beschreibung tinto (dunkler Rotwein), clarete (heller Rotwein) oder blanco (Weisswein) oder dergleichen angebracht waren.

Ende des 19. Jahrhunderts gab es erste Erzeugnisse, die in der Heimat abgefüllt wurden, zum Beispiel Rioja, manchmal in ganz ausgezeichneter Qualität.

Vieles hat im Laufe der letzten Jahrzehnte zu beträchtlichen Verbesserungen der Weinqualität beigetragen. Nach der Wiederherstellung der Monarchie im Jahre 1975 wurde jedoch der schlafende Weinriese wachgerüttelt. In den 80er und 90er begann man in moderne Kelteranlagen zu investieren und der EU-Beitritt Spaniens im Jahre 1986 gab diesen Bemühungen zusätzlichen Aufschwung.

Spanien

So ist heute Spanien eine der dynamischsten Weinnation der Welt. Es entstanden völlig neue, grossartige und verblüffend gute Weine, die ihren Charakter und Stil nicht verloren haben.

Weine

Die traditionelle Art der Weinbereitung „späte Lese und fehlende Temperaturkontrolle bei der Gärung“ gehört der Vergangenheit an. Grosse Genossenschaften bestimmen häufig das Bild des spanischen Weins.

Eine neue Generation von Weinerzeugern hat in den letzten Jahrzehnten ein neues Bild spanischer Weinproduktion herbeigeführt. Diese Pioniere haben den Weinbau in mehr kühleren (oft auch nur höhergelegenen) als in den heissen Zonen gewählt, und stark in eine modernere Kellertechnik investiert. Das Resultat sind frische, saubere Weissweine und gehaltvolle, saftige und zugleich konzentrierte Rotweine, die heute mehr und mehr den spanischen Weinstil prägen.

Gliederung der Qualitätsweine

DOCa Denominación de Origen Calificada

Diese höchste Kategorie wurde 1991 mit der Verleihung des DOCa-Status an Rioja eingeführt, das Priorat ist ebenfalls seit kurzem zum DOCa-Status hervorgedrungen. Die Regelungen sind strenger als diejenige der DO. Die Weine müssen im Herkunftsgebiet abgefüllt werden.

DO Denominación de Origen

Die zweite Kategorie entspricht etwa den französischen AOC und erfasst die bekanntesten klassischen Weine Spaniens. Sie werden durch den Consejo Regulador (Aufsichtsorganisation) entschieden, ob ein Wein den Kriterien der DO entspricht und anerkennt wird und damit das Rücketikett erhält.

Gliederung der Tafelweine

VdlT Vino de la Tierra

Weine aus einer besonderen begrenzten Region, die derzeit keinen DO-Status haben, dies sind aber Weine, die einen identifizierbaren regionalen Charakter aufweisen.

VC Vino Comarcal

Die nächstniedrige Qualitätsstufe. Es sind Bereiche (Zonen), die keine grossen Ansprüchen an die Qualität stellen.

VdM Vino de Mesa

Vino de Mesa sind Weine, die aus Trauben nicht eingestufter Rebflächen (Zonen), hergestellt werden oder Weine, die verschnitten werden aus verschiedenen klassifizierten Regionen, die heruntergestuft wurden. Auf dem Etikett wird der Jahrgang nicht angebracht.

Quelle:
www.spanien-weinregionen.com

Weihnachten in Valencia: Traditionen, Kultur und Einkaufsbummel

Valencia in der Weihnachtszeit. Es duftet nach gerösteten Kastanien, nach Turrón, der spanischen Weihnachtsleckerei, und Mandeln. Die Gärten schmücken sich mit blühenden Weihnachtssternen und die Bäume hängen voll reifer, saftiger Orangen. Und die Straßen der Stadt erstrahlen im Weihnachtslichterglanz und sind, wie überall auf der Welt, voller Menschen, die die weihnachtlichen Auslagen den Schaufenstern bewundern oder vollbepackt die Geschäfte und Läden verlassen, deren Eingangsbereiche um diese Zeit rote Teppiche schmücken. Auf den Plätzen werden die letzten Lose der „Lotería de Navidad“, der alljährlichen Weihnachtslotterie, verkauft und so mancher hofft, dass er dieses Mal unter den Gewinnern ist, wenn am Vormittag des 24. Dezember der „Gordo“, der „fette Gewinn“ gezogen wird.

An mehreren Plätzen der Stadt haben Weihnachtsmärkte eröffnet. Einer der bekanntesten und ältesten ist der Weihnachtsmarkt am Mercado Central, dem Hauptmarkt Valencias. Hier findet man fast rund um die Uhr alles, was das weihnachtliche Herz begehrt. Von den typischen Spezialitäten wie Turrón, Marzipan, Zuckermandeln, Kastanien oder Polvorones, dem spanischen Weihnachtsgebäck, über Geschenkartikel, Weihnachtsschmuck und Krippenfiguren bis hin zu Scherzartikeln für den in Spanien am 28. Dezember begangenen „Día de los Innocentes“, dem Tag der Unschuldigen, der ähnlich wie unser 1. April gefeiert wird. Im prächtigen Gebäude des ehemaligen „Mercado de Colón“ im Stil des Modernisme aus dem Jahr 1919, das seit drei Jahren als Stätte für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen dient, eröffnet zur Weihnachtszeit ein kleiner Kunsthandwerksmarkt. Wer Schmuck mag, den zieht es in die Avenida Barón de Cárcer. Dort findet man Stände mit Schmuck aus Jade und Amber sowie Kunsthandwerk aus Afrika. Oder man bummelt weiter zur nahen Plaza de la Merced, wo ebenfalls handgemachter Schmuck und Lederwaren angeboten werden. Ein Markt, der sich dagegen ganz auf Weihnachtliches eingestellt hat, liegt zwischen der Plaza de Espana und dem Nordbahnhof, Estación del Norte. Hier wird fündig, wer weihnachtliche Dekorationen oder einen Weihnachtsbaum sucht. In den Einkaufsstraßen Valencias finden sich, für alle, die die passende Kleidung für die Festtage benötigen, die spanischen und internationalen Designer von Hermés über Loewe bis zu dem Valencianer Modeschöpfer Álex Vidal und Boutiquen und Geschäfte für fast jeden Geldbeutel.

Die Traditionsgeschäfte Valencias haben an den ersten drei Sonntagen im Dezember geöffnet, so dass sich selbst ein Wochenende zum Shopping eignet. Am 5. Januar, dem Tag vor dem Dreikönigsfest sind die Läden sogar bis Mitternacht geöffnet, damit auch der bis zuletzt Zögernde noch die Geschenke für den eigentlichen Geschenke-Tag, den 6. Januar, besorgen kann.

Zwischen all dem Bummeln empfiehlt sich eine Stärkung in der Calle Jorge Juán, wo ebenfalls in einem Gebäude aus der Jahrhundertwende, ein elegantes Freizeit- und Einkaufszentrum entstanden ist, mit hübschen Cafés und den bekannten Restaurants „Bamboo“ und „Alto de Colón“ im obersten Stockwerk. Als süßen Nachtisch oder Mitbringsel findet man im „Nuatteé“ die wohl besten Bonbons der Stadt.

Spanien in der Weihnachtszeit. Das bedeutet auch in Valencia ein Besuch einer der vielen kunstvoll hergerichteten Krippen in privaten und öffentlichen Institutionen. Die Geschichte der Krippen geht wohl zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, der im Jahr 1223 erstmals ein Bild vom Jesuskind in eine Höhle stellte und daneben einen Ochsen und einen Esel postierte. Damals soll er davor die Messe der Heiligen Nacht zelebriert haben. Die Idee machte sich auf einen Siegeszug durch ganz Italien und im 18. Jh. importierte König Carlos III. die Krippe nach Spanien. Ab Mitte Dezember bis zum 7. Januar finden Besucher die größte Krippe Valencias auf dem Rathausplatz. Eine sehenswerte Krippenausstellung veranstaltet auch das Einkaufszentrum Nuevo Centro.

Wer mit Kindern reist, sollte einen Bummel über den traditionellen Jahrmarkt Feria de Navidad, der mittlerweile eine Tradition von mehr als 100 Jahren aufweist, nicht versäumen. Einst ein Viehmarkt, verwandelte er sich mehr und mehr in einen weihnachtlichen Jahrmarkt mit Spielzeug-Ständen, Weihnachtsdekoration, Süßigkeiten und Karussells. Die Plaza de Toros, die Stierkampfarena der Stadt, bezieht zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar dagegen der Zirkus Circo Mundial. Ein weiterer Zirkus, der Gran Fele, hat in diesen Wochen im trockenen Flußbett des Rio Turía zwischen den beiden Brücken, der Puente de Calatrava und der Puente de las Flores, Quartier bezogen.

Eine der größten Attraktionen Valencias, die kaum ein Besucher auslässt, ist zweifelsohne die „Stadt der Künste und der Wissenschaften“ – „La Ciudad de las Artes y las Ciencias“. Als kleines Extra für Kinder wird hier in der Weihnachtszeit ein Weihnachtsfestival veranstaltet mit Malwettbewerben und Ausstellungen, Animation und Tanz.

Aber nicht nur Kinder finden ein besonderes Unterhaltungsprogramm in diesen Tagen in der Mittelmeermetropole. Mittlerweile ist in der Stadt der Künste und Wissenschaften auch der fertiggestellte „Palast der Künste“, Palau de Les Arts, zu bewundern. Der Palau de la Música, bietet verschiedene weihnachtliche Konzerte und Veranstaltungen zum Jahresabschluss für Freunde der Klassischen Musik.

Am Heiligabend trifft man sich im Familien- und Freundeskreis zur traditionellen Cena de Nochebuena, dem festlichen Abendessen, an dem Weihnachtsmenüs mit Lamm oder Karpfen, ein in Valencia typischer Weihnachtseintopf, Meeresfrüchte und natürlich Süßes wie Polvorones (Gebäck), Marzipan oder Turrón serviert werden. Gläubige besuchen danach die Christmesse, in Spanien genannt „Misa del Gallo“, die Hahnenmesse, da der Hahn einer Legende nach der erste Verkünder der Geburt Jesus gewesen sein soll. Sie findet in allen Kirchen der Stadt und in der Kathedrale, festlich untermalt vom Kathedralenchor, um Mitternacht statt.

Auch eine Woche später, an Silvester ist das gemeinsame Abendessen in der Familie und im Freundeskreis Brauch. Um Mitternacht essen auch die Valencianer, wie alle Spanier ihre „Uvas de Suerte“, die 12 Weintrauben – eine bei jedem Glockenschlag, die Glück im neuen Jahr bringen sollen. Danach füllen sich die Bars und Lokale der Stadt bis zum Morgengrauen. Am 1. Januar wird dann das Neue Jahr – wie könnte es in Valencia anders sein – mit Böllerschüssen und Knallern unter ohrenbetäubendem Getöse begrüßt.

Nun nähert sich für die Kleinsten die Zeit der Geschenke, die die Reyes Magos, die Drei Könige am 6. Januar bringen. Am Vorabend kommen sie im Hafen von Valencia an. Nach einem bejubelten Umzug auf festlich geschmückten Wagen durch die Straßen der Stadt, sprechen die Drei Männer aus dem Morgenland vom Balkon des Rathauses aus zu den jubelnden Großen und Kleinen. Dann öffnet das Rathaus feierlich seine Pforten und wer will, kann vor die Heiligen Männer treten und sein Geschenk abholen.

Am 6. Januar schließt der Festtagsreigen mit dem gemeinsamen Essen des Roscón de los Reyes, einem Kranzkuchen mit getrockneten Früchten. In ihm eingebacken gibt es eine kleine Überraschung, die denjenigen, in dessen Stück sie sich befindet, für einen Tag zum König des Hauses macht. Wer dagegen eine Bohne in seinem Stück findet, der muss den Kuchen des kommenden Jahres besorgen.

Informationen zu Valencia im Internet unter www.turisvalencia.es und www.landvalencia.com sowie in den spanischen Fremdenverkehrsämtern.

Neu: Mit Air Berlin nach Santiago de Compostela

Air Berlin erweitert ihr Spanienangebot. Ab 1. November 2005 fliegen die Air-Berlin-Jets täglich über das Drehkreuz Palma de Mallorca die zwölfte Destination auf dem spanischen Festland, Santiago de Compostela, an. Air Berlin baut damit ihre Position als größter ausländischer Carrier in Spanien weiter aus.
Die Hauptstadt von Galicien wird täglich von Düsseldorf, Hannover, Hamburg, München, Nürnberg, Paderborn/Lippstadt, Stuttgart, Berlin-Tegel, Köln/Bonn, Zürich und Wien erreicht. Zusätzlich gibt es Verbindungen von Münster/Osnabrück, Frankfurt und Leipzig/Halle via Palma de Mallorca in die nordspanische Stadt.

Die Strecken sind ab sofort freigeschaltet. Das heißt, Frühbucher können sich jetzt die günstigen Tickets sichern. Air-Berlin-Flüge sind im Internet (airberlin.com), rund um die Uhr im Service-Center der Gesellschaft (Tel. 01805 737 800) sowie im Reisebüro buchbar