Fieser Spam

Handy

Diese Email bekamen wir heute. Sie wird an Millionen an Adressen geschickt, in der Hoffnung, einmal zu treffen. Dieser Betroffene wird vermutlich aus Angst zahlen. Man sollte übrigens prinzipiell die Kamera seines Laptops abkleben. Macht jeder Profi so.

WACH AUF, pr@gourmet-report.com!

Glaubst du wirklich, dass es eine Art Witz war oder dass du mich ignorieren
kannst?

Ich kann sehen, was du tust, Pädo.

Hör auf zu SHOPPEN und zu ficken, deine Zeit ist fast vorbei.
Ja, ich weiß, was du gestern gemacht hast. Ich beobachte dich.

Übrigens. schönes Auto du bist da .. ich frage mich, wie es mit großen
‚pädophilen‘ Aufklebern aussehen wird ..

Weil du denkst, du bist schlauer und kannst mich ignorieren, poste ich die 4
Videos, die ich mit dir aufgenommen habe und die gerade für Kinder
masturbieren. Ich werde die von mir erworbenen Videos zusammen mit einigen
Ihrer Daten in das Online-Forum hochladen. Ich bin sicher, sie werden es
lieben, Sie in Aktion zu sehen, und Sie werden bald entdecken, was wir mit
Pädophilen wie Ihnen machen.

Wenn Sie diese Bitcoin-Adresse bis nächsten Mittwoch nicht mit 5,000 Euro
finanzieren, werde ich Ihre Verwandten und jeden auf Ihren Kontaktlisten
kontaktieren und ihnen Ihre Pädophilie-Aufzeichnungen zeigen.

Der Bitcoin-Preis hat sich geändert, seitdem ich Sie das letzte Mal
kontaktiert habe. Hier sind die neuen Überweisungsdetails:

=====================================
Senden Sie:

0.56587526 BTC

an diese Bitcoin-Adresse:

35u9MojPFzSCk2ELWpTJh8SvRphbDsVuFr

=====================================

Es gibt viele Orte, an denen Sie Bitcoin wie Bitstamp, Coinbase, Kraken usw.
kaufen können. Registrieren Sie sich, validieren Sie Ihr Konto, kaufen Sie
0.56587526 BTC und senden Sie es an meine Adresse –
35u9MojPFzSCk2ELWpTJh8SvRphbDsVuFr – kopieren Sie es und fügen Sie es ein.

5,000 Euro = 0.56587526 BTC.

Wenn du dich retten willst – handle besser schnell, denn jetzt bist du
GEFICKT. Wir werden dich nicht alleine lassen und es gibt viele Leute in den
Gruppen, die dein Leben wirklich schlecht machen, du verdammter Pädo.

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email von heute

Diese Email bekamen wir heute. Sie wird an Millionen an Adressen geschickt, in der Hoffnung, einmal zu treffen. Dieser Betroffene wird vermutlich aus Angst zahlen. Nie so etwas zahlen!

Die neuen Tricks der Spammer und Phisher

Aktuelle Spamflut ist kaum zu stoppen

Derzeit gibt es eine neue Flut von Spam- und Phishing-Mails, die so schnell wohl nicht zu stoppen sein wird – Schuld daran sind neue Techniken, mit denen sich Betrüger besonders gut verstecken können, so das Computermagazin c’t in der aktuellen
Ausgabe 18/07.

Mit einem Klick auf verseuchte E-Mail-Anhänge oder Webseiten fängt
man sich auf einem ungeschützten PC schnell einen Trojaner ein. Ohne
dass der Anwender es merkt, wird der eigene Rechner Teil eines
Bot-Netzes, verschickt also ferngesteuert unerwünschte Werbe- oder
Phishing-Mails. Phishing-Mails haben es meist darauf abgesehen,
Zugangsdaten für Online-Banking zu erspähen, indem sie den Empfänger
auf gefälschte Bankseiten lotsen.

Die Versender von Spam verstehen es immer besser, sich zu
verstecken. Zwischen ihren zentralen Servern und den unfreiwilligen
Teilnehmern ihrer Bot-Netze ziehen sie neue Zwischenschichten ein.
Demzufolge findet zwischen einem Rechner, der ohne Wissen seines
Anwenders Werbe-Mails verschickt, und dem zentralen Server keine
direkte Kommunikation mehr statt. Alles läuft über die
Vermittlungsstellen, die beliebig austauschbar und über mehrere
Länder verteilt sind.

„Will man heute einen Phishing-Server oder ein Netz von Spammern
ausschalten, hat man es gleich mit mehreren Behörden in verschiedenen
Ländern zu tun“, berichtet c’t-Redakteur Jürgen Schmidt. „Das Ganze
hat also neben einer technischen Herausforderung auch eine bedeutende
juristische Ebene.“ Außerdem verhalten sich Internet-Dienstleister,
die an Kriminelle Server vermieten oder Web-Adressen vergeben, häufig
wenig kooperativ. Dabei ist gerade ihre Mithilfe besonders wichtig.

Bevor die Betrüger die neuen Techniken wie Rock Phish und Fast
Flux einsetzten, konnten Phishing-Seiten zuletzt bereits nach wenigen
Stunden oder höchstens Tagen abgeschaltet werden. Inzwischen dauert
es mitunter Wochen und Monate, bis Behörden oder verschiedene
Organisationen eine Phishing-Seite aus dem Netz entfernen.

Kuriose Spam-Mails und neue Wurm-Epidemie

Schädlinge im Internet

Auch aktuell treiben wieder verschiedenste neue Schädlinge
im Internet ihr Unwesen: So werden jetzt massenhaft kuriose
Spam-Mails verschickt, die zum Beispiel von einer grauenvollen
Mordserie in München oder dem vom Fund eines UFOs in der
Berliner U-Bahn berichten und als Absender die E-Mail-Adresse
„info@focus.de“ missbrauchen. Die Mails enthalten einen
Link zu einer präparierten Website. Diese läd einen Trojaner
nach, der alle online eingegebenen Zugangsdaten ausspionieren
kann.
Details zu den obskuren Spam-Mails finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s25745.html .

Zudem kursieren gefälschte E-Mails, die angeblich eine
Bestellung von Produkten des Sicherheitsunternehmens Avira
bestätigen, im Anhang aber einen in einer ZIP-Datei versteckten
Trojaner enthalten. Dieser umgeht die Windows-Firewall,
lädt ebenfalls aus dem Internet weitere Malware-Dateien
nach und installiert eine Backdoor auf dem Rechner.

Weitere
Informationen zur vermeintlichen Avira-Rechnung finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s25747.html

Telefon-Spam boomt trotz Verbot

Strafen schrecken Unternehmen nicht

Obwohl ungefragte Telefonwerbung bei Privatleuten verboten ist, ist diese Werbeform nach Informationen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen stark auf dem Vormarsch. Besonders häufig würden Unternehmen aus dem Bereich Telekommunikation damit auf Kundenfang gehen.

Telefon-Spam boomt trotz Verbot:
http://www.golem.de/0610/48652.html

Viele Anti-Spam-Programme sind mangelhaft

Kaum ein Internetnutzer ist vor ihnen sicher:
Jeden Tag überschwemmen Millionen Werbe-E-Mails („Spam“) die
elektronischen Postfächer. Hersteller von spezieller Filtersoftware
versprechen Hilfe. Doch viele Programme arbeiten sehr unzuverlässig:
Sie lassen in den Grundeinstellungen massenhaft Werbe-E-Mails in das
Postfach durch. Das berichtet die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer
aktuellen Ausgabe (15/2006, jetzt im Handel).

COMPUTERBILD überprüfte sieben Werbefilter-Programme. Zusätzlich
nahmen die Tester die Spam-Filter von zwölf teils kostenlosen, teils
kostenpflichtigen E-Mail-Diensten im Internet unter die Lupe. Jedes
Programm und jeder Internetfilter mußte aus 2450 Test-Nachrichten
unerwünschte Werbung und Betrüger-E-Mails („Phishing“) aussortieren.
Insgesamt wurden für den Test knapp 50 000 Nachrichten verschickt.

Besonders die Programme zeigten beim Filtern von unerwünschter
Werbepost große Mängel. Von sieben Werbefiltern versagten fünf
komplett: Note „mangelhaft“. Sie sortierten entweder zu wenige
Spam-Mails aus, oder beim Sortieren gingen zu viele erwünschte
Nachrichten etwa von Freunden und Kollegen verloren. Die beste
Software schaffte die Note „ausreichend“.

Deutlich besser schnitten die Werbefilter der E-Mail-Postfächer im
Internet von AOL, T-Online, Web.de & Co. ab. Sieben der zwölf Dienste
schafften eine „gute“ Note bei der Filterleistung. Vier
E-Mail-Dienste wurden wegen schlechter Filterleistung auf die Note
„mangelhaft“ abgewertet.

Wer sein E-Mail-Postfach möglichst werbefrei halten will, sollte
gleich auf ein E-Mail-Postfach mit gutem Spam-Filter setzen. Dann
kann man sich den Einsatz spezieller Filterprogramme auf dem eigenen
Computer sparen.

Wegwerf-E-Mail-Adressen mit Firefox-Erweiterung

Es gibt vielerlei Situationen, in denen man eine E-Mail-Adresse
angeben muss und dies ungern tut – beispielsweise aus Furcht vor Spam.
Leider geht es manchmal aber nicht anders, weil die Betreiber an die
Adresse eine Bestaetigungsmail schicken wollen. Wegwerf-Adressen, die
nur zur einmaligen Benutzung beim Registrieren in Foren, Download von
Testsoftware oder Aehnlichem gedacht sind, koennen hier helfen.

www.golem.de/0607/46277.html

Spam Jam Street Festival

Hawaii in Dosen

Spam Jam Street Festival: Die Einwohner von Hawai’i sind Weltmeister im Verzehr von Dosenfleisch

Andere Feste widmen sich Tomaten, Kürbissen oder Fisch – das Spam Jam Street Festival an Honolulus berühmtem Strand von Waikiki hat eine außergewöhnliche Spezialität zum Thema: am 29. April dreht sich rund um die Kalakaua Avenue alles um Dosenfleisch.

1937 das erste Mal auf den Markt gebracht, verzehren die Hawai’ianer heute mehr Fleisch dieser Art als die Bewohner irgendeines anderen Landes. Die Liebe zu dieser Spezialität geht auf den Zweiten Weltkrieg zurück. Damals war Dosenfleisch das bevorzugte Nahrungsmittel für Zivilisten und Soldaten, leicht zu transportieren und kostengünstig zugleich. Beinahe sieben Millionen Dosen werden mittlerweile in Hawai’i jedes Jahr konsumiert.

Das Spam Jam Street Festival bietet zwei Schaubühnen – dazwischen präsentieren rund zehn Stände den Besuchern die unterschiedlichsten Zubereitungsarten dieser eher ungewöhnlichen Delikatesse. Für die musikalische Unterhaltung sorgen gleich mehrere hawai’ische Größen. So tritt neben den Alternativ-Rockern Go Jimmy Go und Missing Dave die Reggae-Gruppe B.E.T auf.

Weitere Informationen zum Spam Jam Street Festival unter
www.spamjamhawaii.com .
Allgemeine Infos www.hawaii-tourism.de .

Verbraucherschützer: 1 Million Beschwerden über Spam

Mit einer neuen Aufklärungswebsite will der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) seinen Kampf gegen Spam fortsetzen. Neben der Aufklärung ist die Rechtsverfolgung von Spammern Ziel der Kampagne. In der im September 2005 eingerichteten Spam-Beschwerdestelle sind bereits über eine Million Beschwerden eingegangen.

Unter www.verbraucher-gegen-spam.de können sich Verbraucher ab heute umfassend über das Thema Spam informieren, erhalten Anleitungen im Umgang mit Spam, Musterschreiben und rechtliche Grundlagen. Die in Zusammenarbeit mit den Verbraucherzentralen der Länder entwickelte Internetseite soll zudem praktische Tipps zum Schutz vor lästigen E-Mails bieten, dazu gehört vor allem der richtige Umgang mit der eigenen E-Mail-Adresse.

Die neue Website ist Teil des am 1. Juli 2005 gestarteten und vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) geförderten Projekts „Spamkampagne – Verbraucheraufklärung und Aktion zur Bekämpfung von Spam“. Auch die rechtliche Verfolgung von Spammern ist Teil der Kampagne. Aber auch wenn bereits einige Verfahren gegen Spammer eingeleitet wurden, bleibt das Problem, dass der Großteil der Mails aus dem Ausland kommt und die Verantwortlichen schwer zu ermitteln sind.

Eine Stichprobenauswertung der Spam-Beschwerdestelle des vzbv führt zu folgenden Ergebnissen: 80 bis 90 Prozent der innerhalb Deutschlands empfangenen Spams werden aus dem Ausland versandt. Von den deutschsprachigen Spams sind etwa 50 Prozent so genannte Phishing-Mails, bei denen offiziell aussehende Mails oder Websiten den Nutzern Kundendaten und Passwörter entlocken sollen. Des Weiteren werden von allen eingegangenen Spam-Beschwerden bevorzugt Arzneimittel- (einschließlich solcher aus dem Erotikbereich) und Softwareprodukte beworben, gefolgt von Erotik-Werbung. Weitere Bereiche sind Glücks- und Gewinnspiele, Finanz- und Kreditangebote oder der Empfang nicht bestellter Newsletter. Bei den deutsprachigen Spams waren im März besonders Spam-Mails im Zusammenhang mit der Vogelgrippe vertreten.

Nach Ansicht des vzbv sind daher neben Maßnahmen zur Aufklärung und rechtlichen Verfolgung weitergehende gesetzliche Maßnahmen notwendig, um Spam in den Griff zu bekommen. Die Bundesregierung fordert vzbv-Vorstand Edda Müller auf, das durch die Neuwahlen ausgebremste Anti-Spam-Gesetz wieder aus der Schublade zu holen: Spamming mit kriminellem Hintergrund soll als Straftat eingestuft, das Versenden unerwünschter Werbemails als Ordnungswidrigkeit verbunden mit empfindlichen Geldbußen verfolgt, die Verschleierung der Absenderidentifikation oder des kommerziellen Charakters einer Nachricht verboten und die Bundesnetzagentur mit entsprechenden Kompetenzen und Sanktionsmöglichkeiten zur Bekämpfung von Spam ausgestattet werden, so die Forderungen der Verbraucherschützer.

Planen AOL und Yahoo E-Mail-Porto?

Zahlende Kunden sollen „CertifiedEmail“ in die Postfächer der Kunden liefern

Wer E-Mails an Nutzer von AOL und Yahoo verschicken will, wird dies auch weiterhin tun können. Wer dies aber in größeren Mengen tut, z.B. weil er Werbung versendet und sicherstellen will, dass diese nicht in den Spam-Filtern der Anbieter hängen bleibt, wird künftig zur Kasse gebeten.

www.golem.de/0602/43156.html

Viren, Würmer und Lauschangriff

IT-Experten warnen vor vielfältigen Risiken bei VoIP / Anstieg von „Spam over Internet Telephony“ befürchtet – Der Lauschangriff ist derzeit noch „ein Kinderspiel“ – COMPUTERWOCHE rät: Standard-Passwörter vermeiden, Firewall installieren und sensible Telefonate verschlüsseln
Nicht nur Unternehmen steigen auf Voice-over-IP (VoIP) um, sondern auch immer mehr Privatpersonen. Denn Internet-Telefonie ist günstig und der Anwender überall erreichbar, weil jeder Internet-Anschluss genutzt werden kann. In die Begeisterung für VoIP mischen sich aber zunehmend Stimmen, die vor vielfältigen Risiken warnen. Die IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE berichtet in ihrem aktuellen Heft (Ausgabe 31/2005), wo die Gefahren der neuen TK-Welt liegen und wie sich Anwender schützen können.

Den Grund für die Risiken bringt Christian Louis, Security Consultant, auf den Punkt: „VoIP ist letztlich nur eine Anwendung wie jede andere auch.“ So befürchten IT-Experten bei zunehmender Verbreitung von VoIP etwa einen massiven Anstieg des so genannten Spit (Spam over Internet Telephony), bei denen der User mit automatischen Werbeanrufen bombardiert wird. Gravierender als die wohl vor allem nervigen Spits ist aber die Gefahr von Lauschangriffen. Wer mithören möchte, hat es dabei noch nicht einmal schwer: Mit Hilfe eines installierten Agenten oder Trojaners dringen Lauscher in das System ein, mit im Internet frei verfügbaren Tools wie „Ethereal“ oder „Cain&Abel“ können sie die Datenpakete mitschneiden. „Ein Kinderspiel“, meint Sicherheitsberater Louis in der COMPUTERWOCHE. Eine weitere Gefahr sind Denial-of-Service-Attacken. Bei DoS-Attacken wird die IP-Anlage oder sogar das komplette Netz lahm gelegt, indem das System mit einer Unmenge von Anfragen oder speziellen Daten überlastet wird. Und schließlich ist auch VoIP vor Hacker-Angriffen nicht sicher, so die IT-Wochenzeitung. Ein Angreifer kann sich unter falscher Identität in das System einschleichen und dann auf Kosten des Nutzers die Dienste in Anspruch nehmen.

Um einen wirksamen Schutz gegen die Angriffe zu haben, rät die COMPUTERWOCHE, zuerst alle Standard-Passwörter für die VoIP-Anlage zu ändern sowie ein Antivirenprogramm und eine gute Firewall zu installieren. Als weiteren Schutz sollten Verschlüsselungsmaßnahmen sowie starke Zugangskontroll- und Authentifizierungslösungen für das VoIP-System eingerichtet werden. Wer solche Maßnahmen ergreift, kann unbesorgt via Internet telefonieren, so die COMPUTERWOCHE.