Fondue für Silvester

Mit und ohne Fleisch

Viele Familien sitzen am Silvesterabend beim Fondue zusammen, um sich die Stunden bis zum Jahreswechsel zu verkürzen. Wer Kalorien sparen möchte, zieht dem heißen Fett eine gehaltvolle Brühe vor. Sie sollte nicht zu stark gesalzen sein, da sie mit der Zeit einkocht und immer kräftiger wird. Mageres Fleisch wie Filet vom Rind, Schwein oder Lamm sowie Puten- und Hähnchenbrust ist für Fondue besonders geeignet. Fisch zerfällt sehr leicht, sodass Feinschmecker Sorten mit festem Fleisch wie Lachs, Zander und Barsch vorziehen sollten. Auch größere Garnelen und küchenfertiger Tintenfisch lassen sich gut verwenden. Rechnen Sie pro Gast mit 200 Gramm Fisch, Fleisch oder Meeresfrüchten.

Vegetarier können den geselligen Silvesterklassiker ganz ohne Fleisch genießen: Es wird eine Gemüsebouillon zubereitet, die mit frischen Karotten, Blumenkohlröschen und Kohlrabi verfeinert wird. Gewürze wie Ingwer, Knoblauch, Chili und Sojasoße sorgen für eine asiatische Note. Mit einem Schuss Weißwein bekommt die Brühe ein feines Aroma. Statt Fleisch schwenkt man in Fonduekörbchen Möhren, Fenchel, Paprika, Mini-Zucchini, gemischte Pilze, Sellerie, Lauch und Tofu. Festere Sorten wie Blumenkohl und Brokkoli müssen vorher blanchiert werden.

Eine Alternative ist das vegetarische Fettfondue. Es ist allerdings kalorienreicher, da das Gemüse im Teigmantel ausgebacken wird. Dazu wird es in mundgerechte Stücke geschnitten, blanchiert und in Eiswasser abgeschreckt. Den Backteig bereitet man aus Eiern, Wasser, Mehl, Pfeffer und Currypulver zu. Nun kann jeder Gast das Gemüse seiner Wahl aufspießen, durch den Teig ziehen und im heißen Öl ausbacken.

Zum Fondue – ob klassisch oder vegetarisch – schmecken Beilagen wie Reis, vorgegarte Kartoffeln, ein grüner Salat, eingelegtes Gemüse. Dazu ein Baguette oder Ciabatta. Die Köstlichkeiten werden in leichte Soßen auf der Basis von Magerjoghurt und -quark oder saurer Sahne getaucht. Eine einfache Tomatensalsa gelingt mit Tomatenmark, fettarmem Joghurt, Koriander und Cayennepfeffer. Alternativen sind Dips mit Avocado oder Peperoni, ein Mango-Chutney, Knoblauch- und Senfsoßen. Kulinarisch steht einem gelungenen Jahresabschied damit nichts mehr entgegen!
Heike Kreutz, www.aid.de

Lufthansa Langstreckenflotte ist komplett renoviert

Lufthansa hat jetzt das größte Kabinenerneuerungsprogramm in der Geschichte des Unter­nehmens erfolgreich abgeschlossen. Ab sofort sind nur noch Flugzeuge mit neuer Kabinenausstattung im Liniendienst. Damit sind alle 106 Lufthansa-Langstrecken-Flugzeuge in der Business und Economy Class mit der neuesten Kabine und den neuesten Sitzen ausgestattet. In 76 Flugzeugen können Fluggäste sich in der neuen First-Class-Kabine verwöhnen lassen.

Seit 2011 hat Lufthansa im Schnitt rund eine Million Euro pro Tag in die Neuausstattung der Kabinen investiert. Insgesamt summieren sich die Investitionen auf über 1,5 Milliarden Euro. Rund 39.000 Sitze hat Lufthansa Technik dabei in einem einzigartigen Umrüstungs­programm auf den Langstreckenflug­zeugen entweder aus­ge­tauscht, modifiziert oder, bei neuen Flugzeugen, eingebaut: 600 Sitze in der First Class, 7.000 Sitze in der Business Class und über 27.600 Sitze in der Economy Class. Für die neue Premium Economy Class, die sich bereits jetzt zu einem Bestseller entwickelt hat, werden rund 3.600 Sitze in die Langstreckenflugzeuge der Lufthansa neu eingebaut. Ab Herbst können Fluggäste auf allen Langstreckenflügen in der Premium Economy reisen.

Zusätzlich zu den neuen Sitzen wurde auch das Inflight Entertainment auf ein neues Niveau gehoben: Die Einführung neuer Bildschirme sowie eine Vervielfachung des Angebots an Audio- und Video-Inhalten sorgen für Unterhaltung.

Mit dem gesamten Umbau verbunden ist auch die Einrichtung von FlyNet®, das seit kurzem auf allen Langstreckenflügen zur Verfügung steht. Der Breitband-Internetzugang bietet den Fluggästen über ein bordeigenes WLAN die Möglichkeit, unterwegs online zu gehen oder über das FlyNet®-Online-Portal aktuelle Nachrichten und wichtige Sport­ereignisse zu ver­folgen. Darüber hinaus sind bereits drei Viertel der Langstrecken­flugzeuge mit einem direkten Zugang zum Mobilfunknetz ausgestattet, was den Versand von SMS oder die Datensynchronisierung über die eigenen mobilen Geräte ermöglicht.

Die neue Business Class, die von Kunden hervorragend bewertet wird, wartet mit einem komfortablen Liege- und Sitzkomfort auf. Per Knopfdruck lässt sich der Sitz in ein bequemes Bett mit einer horizontalen Liegefläche von 1,98 Metern Länge verwandeln. Ein großzügiger Abstand zum Nachbarn sorgt für angenehme Privatsphäre. Zusätzlich wird seit August sukzessive auf allen A380-Flügen sowie den Golf- und Asienstrecken der neue Restaurant-Service eingeführt. Das kulinarische Erlebnis an Bord orientiert sich am Service eines hochklassigen Restaurants. Der Tisch wird von den Flugbegleitern individuell eingedeckt und die Speisen und Getränke werden direkt aus der Bordküche serviert.

Der neue, durchgängige Passagierkomfort auf hohem Niveau ist für Lufthansa ein weiterer, wichtiger Schritt, um die erste westliche Fünf-Sterne-Airline zu werden. Das Lufthansa-Angebot wird bereits heute von den Fluggästen mit sehr guten Noten bewertet, wie die Skytrax-Kundenbefragung 2015 bestätigt. In der weltweit größten Umfrage der Luftfahrtbranche erhielt Lufthansa Auszeichnungen in drei Kategorien: „Best Airline Transatlantic“, „World’s Best First Class Airline Lounge“ und „Best Airline in Western Europe“.

Lufthansa Technik hat im Rahmen des Umrüstungsprogrammes mehr als 300.000 behördliche Zulassungsdokumente erarbeitet und mehr als 2.400 40-Fuß-Container mit Material weltweit an acht unterschiedliche Produktionsstandorte transportiert. Über 1,4 Millionen Arbeitsstunden flossen allein in die physische Umrüstung der Flugzeuge.

www.gourmet-report.de/goto/lufthansa

Foodies

S.Pellegrino startet Feinschmecker-Community

Für leidenschaftliche Hobbyköche hat S.Pellegrino jetzt eine eigene Online-Plattform eingerichtet. Ab sofort können sich „Foodies“ auf www.sanpellegrino.de untereinander austauschen. Sie sitzen gemeinsam am förmlich „längsten Tisch der Welt“. Das Besondere: Ausgesuchte Spitzenköche wie Daniel Humm, Diego Muñoz oder Sven Elverfeld haben ebenfalls Platz genommen und geben Tipps.

Fotos, Rezepte und Tipps – Die neue Community von S.Pellegrino soll Genießern aus aller Welt als Inspirationen für echten Genuss dienen. Und am liebsten kocht und genießt man natürlich gemeinsam mit Freunden. Das ist auch der Gedanke hinter der virtuellen Tafel von S.Pellegrino. Hier treffen sich Gleichgesinnte, stellen ihre Lieblingsrezepte vor, tauschen sich aus und zeigen ihr Können.

Foodies und internationale Spitzenköche – an einem Tisch
Ein besonderes Highlight der Webseite: Am unendlichen virtuellen Tisch nehmen auch einige der besten Chefköche der Welt Platz, wie zum Beispiel Diego Muñoz, André Chiang oder Daniel Humm. Unter ihnen aber auch zwei Sterne-Köche aus dem deutschsprachigen Raum: Sven Elverfeld und Karl Obauer. Wie ihre Kollegen aus Europa, Asien und Amerika zeigen sie selbst einige anspruchsvolle Kreationen.

Mitmachen wird belohnt: Einblicke in den Restaurantalltag
„Bist Du ein echter Foodie?“ – hinter dieser Frage steht eine spielerische Einladung, eine Anregung zum Mitmachen. Denn je mehr sich die Hobbyköche am Austausch beteiligen, desto mehr Punkte bekommen sie. Und mit steigender Punktzahl erhalten sie exklusive Expertentipps und Geheimnisse aus dem Restaurantalltag der Chefs. Besonders fleißige Foodies können also den Spitzenköchen quasi direkt über die Schulter schauen und von ihnen lernen.

Anekdoten aus der Profiküche
Die Meisterköche aus vier Kontinenten sind sehr auskunftsfreudig: Sie bieten tiefe Einblicke in die je eigene Kochphilosophie und in perfekte Geschmackskombinationen. Amüsant sind die ganz normalen Küchenkatastrophen, vor denen natürlich auch die Profis nicht gefeit sind. Von niedergebrannten Kochherden bis hin zu umgeworfenen Eisskulpturen.

Ungeliebte Sitznachbarn während des Fluges

Bei deutschen Passagieren sind Quasselstrippen am wenigsten beliebt

Nicht immer können Passagiere während des Fluges neben ihrer Reisebegleitung sitzen. Welche Typen von unfreiwilligen Sitznachbarn dann am wenigsten beliebt sind, hat die Flugsuchmaschine Jetcost.de untersucht. Ganz oben bei den Briten: übergewichtige Sitznachbarn. Bei den Deutschen hingegen verbreitet der plaudernde Sitznachbar Schrecken: Personen, die auf dem Flug ununterbrochen reden, sind der Horror der Deutschen.

Das Team von Jetcost.de führte die Befragung im Rahmen einer laufenden Studie über Flugerfahrungen durch. Befragt wurden 2.548 Briten im Alter von mindestens 18 Jahren, die laut eigenen Angaben mindestens einmal innerhalb der letzten beiden Jahre geflogen sind.

Allen Befragten wurde zunächst folgende Ausgangsfrage gestellt: „Wenn Sie zusammen mit anderen eine Flugreise antreten, sitzen Sie dann meist nebeneinander oder auf getrennten Plätzen?“ Mehr als die Hälfte (57 %) gab an, meist getrennt zu sitzen. Auf die Bitte, „getrennt“ genauer zu erläutern, gaben die Befragten an, entweder „durch einen Gang getrennt” (47 %), „in unterschiedlichen Reihen“ (40 %) oder „am anderen Ende des Flugzeuges“ (13 %) zu sitzen.

Von denjenigen die das Glück hatten, zusammen zu sitzen, gaben drei Viertel (65 %) an, Extrakosten übernommen zu haben, um die Sitzplätze vorab zu reservieren.

Diejenigen die angaben, meist von ihrem Reisepartner getrennt zu sitzen, wurden gefragt, wie sie mit dieser Situation umgegangen sind. 41 % meinten, sie hätten das Personal wegen einer Lösung angesprochen. 31 % gaben an, dass sie Mitreisende nach einem Tausch der Sitzplätze gefragt hätten und die restlichen 28 % verhielten sich einfach ruhig während des Fluges, obwohl sie nicht glücklich mit der Situation waren. Nur 26 % waren erfolgreich mit ihrem Versuch, sich umzusetzen.

Anschließend wurden die Teilnehmer befragt, neben welchen Personen sie denn am wenigsten gern sitzen würden, wenn schon getrennt von ihrer Reisebegleitung. Sie erhielten eine Liste möglicher Antworten. Die fünf Meistgenannten waren:

1. Eine übergewichtige/fettleibige Person (32 %)
2. Ein schreiendes Kleinkind (29 %)
3. Eine ungepflegte Person (21 %)
4. Eine Person mit Flugangst (17 %)
5. Eine Person, die den gesamten Flug über redet (16 %)

Von den Teilnehmern die angaben, am wenigstens gern neben einer übergewichtigen Person zu sitzen, gab die Mehrheit (73 %) als Begründung an, die Sitzfläche für sich haben zu wollen, ohne dass sie jemand bedränge.

Um herauszufinden, ob dies ein typisch britisches Empfinden ist oder sich diese Ansicht auch im übrigen Europa verbreitet, wurden weitere 1.000 Reisende aus anderen europäischen Ländern befragt. Von den Spaniern empfanden 26 % und von den Franzosen 23 % ebenfalls die übergewichtige Person als unangenehmsten Sitznachbarn. In Italien war die meistgenannte Antwort mit 18 % das schreiende Kind. Die befragten Deutschen dagegen störten sich am meisten an den Quasselstrippen: „eine Person, die den ganzen Flug über redet“ wurde am häufigsten genannt (16 %).

Antoine Michelat, Mitbegründer von Jetcost.de, kommentierte:
„Es ist traurig zu hören, dass Menschen nur auf Grund des Gewichtes einer bestimmten Person nicht neben ihr sitzen möchten. Allerdings ist es verständlich, dass Menschen einen gewissen Komfort während des Flugs haben möchten, für den sie auch bezahlt haben. Wir dachten immer, schreiende Säuglinge seien für die Passagiere am Lästigsten, aber Menschen gehen immer besser mit dieser Situation um. Sie verstehen, dass es sich nunmal um Babies handelt und es nicht möglich ist sie während eines Fluges zu beruhigen, wenn die Ohren knacken oder die Klimaanlage zu stark für sie ist.
Manche Airlines überlegen, einen separaten Bereich für Personen über einer bestimmten Gewichtsgrenze in ihren Flugzeugen einzurichten. Während dies auf der einen Seite angenehm ist für diejenigen, die nicht die Hälfte ihres eigenen Sitzes teilen möchten, besteht zum anderen das Risiko, dass Übergewichtige, die beispielsweise ihr Gewicht nicht kontrollieren können, sich diskriminiert fühlen.“

Koch des Jahres

Am 29. September bringt der Kochwettbewerb „Koch des Jahres“ Gourmetflair nach Köln-Frechen. Im „E50 – The Gourmet Loft“ kämpfen acht Kandidaten um den Einzug ins Finale. Getreu dem Motto „Face to Face with Koch des Jahres“ offenbart sich dem Publikum ein spannendes Live-Cooking der Extraklasse. Akzente in revolutionären Trends und Techniken der Spitzengastronomie setzen die Showauftritte der „iChefs“ Christian Sturm-Willms (Yu Sushi Club im Kameha Grand, Bonn), Christian Singer (Restaurant Tim Raue**, Berlin), Sebastian Frank (Horváth*, Berlin) sowie des spanischen Ausnahmetalents Ignacio Rojo (La Galería, Burgos).

Jeder Handgriff muss sitzen, wenn die technischen Juroren Miguel Contreras, Dirk Rogge und Otto Wimmer die Servicezeit einläuten. Für die acht Anwärter auf das große Finale zur Anuga bedeutet dies vor allem eines: Das geschmackliche Spiel mit Aromen und Texturen in ästhetischer Perfektion auf die Teller zu bringen. Über die schriftliche Bewerbung haben sie ihre originellen 3-Gang-Menüs eingereicht und sich unter 65 Bewerbern für das Kölner Vorfinale qualifiziert. Nun ist die große Herausforderung die Umsetzung in der Praxis, und das hautnah und live vor den Augen des Fachpublikums.
Die Messlatte liegt hoch, winken doch neben dem begehrten Titel Preisgelder in Höhe von 26.000€ und die Anerkennung in der gesamten Fachwelt.

Für Koch des Jahres 2013, Christian Sturm-Willms, der in diesem Jahr in der Jury sitzt, war der Sieg der Beginn einer steilen Karriere: „Die mediale Aufmerksamkeit ist überwältigend“, erzählt der Küchenchef des Bonner Yu Sushi Club im Kameha Grand, „Interviews, Fototermine, viele neue Kontakte – und jede Woche kommen Gäste zu uns, die beim „Koch des Jahres“ essen möchten!“

Das Bewertungssystem des Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft von Kochlegende Dieter Müller ist transparent und anonym, und in der Jury sitzen ausnahmslos hochqualifizierte Spitzenköche. In Köln sind neben Sturm-Willms die Starköche Thomas Bühner***, Klaus Erfort***, Sebastian Frank*, Jörg Leroy**, Georg Maushagen und Sascha Stemberg* dabei. Wer diese sternebesetzte Fachjury mit seinem ausgeklügelten Menü überzeugt, erhält den goldenen Schlüssel zum Finale: Ein exklusives vergoldetes Messer, das die Gewinner zur Anuga nach Köln begleitet.

Zur Erkundung der neuen Tendenzen in der Gourmetbranche lädt inmitten des kulinarischen Get together auch das Showprogramm ein:
Der spanische Gastkoch Ignacio Rojo, bekannt durch Trendplattformen wie die Madrid Fusión oder die Alimentaria in Barcelona, präsentiert sein Projekt: Die Symbiose aus natürlichem Geschmack, antiker Medizin, „Druidenküche“ und gehobener Kochkunst.

Ein großes Highlight bildet der Auftritt der iChefs Christian Sturm-Willms, Christian Singer und Sebastian Frank. Im Zentrum stehen innovative Techniken und Ideen, mit denen alle drei im individuellen Stil die 3 Komponenten Ente, Wurzelgemüse und Rum verarbeiten.
Mit Spannung wird am Abend die feierliche Preisverleihung erwartet.

Drei Sonderpreise sind von den Partnern des Wettbewerbs ausgeschrieben – „The dish above and beyond“ by Ron Zacapa für das beste Foodpairing mit Rum, der „Better Desserts Initiative Award“ by Langnese und Service-Bund für den überraschendsten Dessertmoment sowie der „United Against Waste Award“ von Unilever Food Solutions für den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln. Als Höhepunkt des Tages werden die beiden Sieger des Kölner Vorfinales geehrt, die am 15. Oktober 2015 beim Finale auf der Anuga in Köln um den Titel antreten.

Mit der Ron Zacapa Night vollendet eine spritzige Küchenparty mit spanischem Flair im E50 – The Gourmet Loft den Wettbewerb.

www.kochdesjahres.de

Upright Seating – Fliegen im Stehen

Die chinesische Spring Airlines ist dabei „upright Seating“ anzubieten – 20 Passagiere mehr im A320

Was Ryanair mal als Gag mal vorschlug, verwirklicht jetzt die Spring Airlines, wie das Reisemagazin Reise & Preise berichtet. Der Flug auf so eine Art „Barhocker“ soll 30 % billiger sein.
Spring Airline ist die erste chinesische Billigarline. Sie fliegen von Shanghai innerchinesisch, so wie nach Japan, Thailand, Singapore und Hongkong.

www.china-sss.com/en

Stehplätze in Flugzeugen werden seit Jahren immer mal wieder diskutiert. Bei der irischen Ryanair reiften solche Pläne schon oder auch bei Air Asia aus Malaysia – allerdings erfolglos.

Nun greift die chinesische Spring Airlines das Thema wieder auf: Mittels »Upright Seating« – aufrechtes Sitzen – auf einer Art Barhocker passten in einen Airbus A 320 nicht nur 20 Passagiere mehr hinein.
Auch die Preise der Flugtickets fielen dann um 30 Prozent, schreibt die Tageszeitung »Shanghai Daily« über die Pläne des Billigfliegers. Nun liege es an den Behörden, ihr Okay zu geben. via www.reise-preise.de

Richard Huth, Würzburg

Deutsches Familienessen wie bei Mutter: Sonntags darf im Kaminzimmer des Restaurant „Richards“ in Würzburg die ganze Familie am Tisch sitzen

Serviert werden Suppe, Hauptgang und Nachtisch so, wie es daheim üblich war – in dampfenden Schüsseln und auf Platten, und jeder darf sich soviel nehmen, bis er satt ist.
Serviert werden wöchentlich wechselnde Menü`s, Lebeknödelsuppe, Kürbissuppe Kartoffelsuppe, meist Schmor- und Bratgerichte aber auch Schnitzel aus der großen Pfanne
sowie ein Pudding oder Vanilleeis mit heißen Himbeeren laden zum unkompliziertem genießen ein.
Wie daheim wird morgens gekocht und mittags serviert.

Und damit es den Kindern nicht langweilig wird, wenn sich die Eltern wieder einmal verplaudern, gibt es im Kaminzimmer auch einen großen Spieltisch.

Das wöchentliche Menü gibt es auf der Website des Restaurants Richards

www.richards-würzburg.de

Restaurantkritik Belcanto, Lissabon, 2 Sterne Michelin

Belcanto ist das 1 Sternerestaurant von Jose Avillez. Avillez hat sich in Lissabon ein kleines Gastro-Imperium aufgebaut. Von der Pizzaria – ja mit „a“ in der Mitte – über eine Cantinha und einem Cafe Lisboa bis zum renommierten Sterne Restaurant „Belcanto“.
Es brauchte drei emails im Oktober, um einen Tisch für drei zu reservieren. Drei, nicht zwei.

Als wir dann pünktlich um 13 Uhr da waren, wurde ich gefragt, warum wir zu Dritt sind, aber für zwei reserviert haben. Danach wurden wir in der Mitte des Restaurants vor einem Bücherschrank in einem Wartebereich platziert. Mäntel wurden uns nicht abgenommen. Das Restaurant ist ein großer Saal, bei denen die Tische relativ enggestelt sind. Wir warteten, dass uns mal ein Glas Sekt o.ä. angeboten wird. Wurde nicht. Dann kam die Empfangsdame wieder und führte uns an den Toiletten und der Küche vorbei in das Raucherzimmer und freute sich, uns dort einen Tisch zuweisen zu können. Nun wollten wir aber nicht mit einem kleinen Kind im Raucherbereich sitzen. Auch ohne kleines Kind wollen wir nicht im Raucherbereich sitzen.
Man platzierte uns dann an einen sehr kleinen 2er-Tisch, an dem wir nun zu Dritt sitzen mussten. Mein Sohn kickte mich permanent unterm Tisch, da er lebhaft ist und es einfach eng war. Nach dem dritten Amuse Gueule faltete ich den Maitre zusammen, dass das nicht okay ist. Andere sitzen zu Dritt an adäquaten Tischen, wir an einem Tischchen. Danach ging es dann plötzlich, dass wir an einem sehr schönem 4er Tisch, der die ganze Zeit frei war, Platz nehmen durften.
Der Anfang war so unerfreulich. Ich spielte mehrere Male mit dem Gedanken, zu gehen.
Eigentlich plante ich, das große Überraschungs-Menu „Lisboa“(135.-) zu wählen, aufgrund des Ärgers bestellte ich das klassische Menü (85 Euro). Alle Menüs gehen nur tischweise. 4 Gänge sollten einem 8jährigen auch reichen. Und meine Kreditkarte wird geschont! 🙂

Das erste Amuse Gueule war eine nicht mehr ganz aktuelle Trilogie der Olive. Olive im Tempuramantel, mit Öl gefüllte, grüne Olive a la Ferran und was anderes Öliges, was ich nur kurz kostete und dann Junior gab, dem es gut schmeckte. Ich erinnerte mich, was das ölige Menü von Adria bei mir bewirkte und Junior hat eine sehr robuste Verdauung.
Danach kam ein Chip mit Minigarnelen, das war ein leckerer Bissen. Darauf folgte ein Ferrero Rocher mit noch Goldpapier dran! Es war natürlich kein Rocher, sondern eine exzellente Foie Gras Praline. Ganz prima! Langsam besserte sich auch unsere Stimmung.
Das gute Essen und der neue Tisch taten das ihre neben einem sehr schönen lokalem Schaumwein.

Jetzt kam als erster Gang ein goldenes Ei. Es schmeckte gut. Es war perfekt. Allerdings würde ich mich veralbert fühlen, wenn ich das Ei a‘ la carte für 32 Euro bestellt hätte.
Als nächster Gang kam der „Dip“ aus dem Meer. Ein perfekt gegarter Wolfsbarsch mit Meeresfrüchten und Algen „in warmen Meerwasser serviert“, so die Bedienung.
Wolfsbarsch ist nicht mein Lieblingsfisch. Das Gericht war aber wirklich ein Ausflug ins Meer. Durch das leicht salzige Wasser, in dem der Fisch schwamm, weckte das Gericht Erinnerungen an Austern ohne glibbrig zu sein. Sehr guter Gang.
Als nächstes kam einen sensationeller Schweinebauch in Orangensauce. Dazu gab es einen warmen grünen Salat mit roter Beete und Sauce. Absolut perfekt und geschmacklich einfach toll. Effekthaschend und kulinarisch unwichtig war eine transparente Tüte mit ein paar Kartoffelchips, die das Schwein begleiten sollten. Man kann die Tüte mit den Chips zusammen essen. Ein netter Gag, der meinen Sohn begeisterte, so dass er auch noch meine restliche 3/4 Tüte bekam.
Anschliessend gab es als Pre-Dessert eine leicht steife Himbeere mit Wasabi, die im Mund wunderbar zusammenfiel. Ich vermutete, es wäre angefroren, meine Frau meint, es war so etwas wie karamellisiert. Gut war es auf jeden Fall.
Danach kam Tangerina, ein gelungenes Dessert aus Mandarinen.

Avillez bietet im Klassiker Menü die Lieblingsgerichte seiner Gäste an. Den „Dip in the sea“ seit 2007, das goldene Ei seit 2008, Tangerina Dessert seit 2010 und den relativ neuen Schweinebauch seit 2012. Alle vier Gänge waren gut verständlich, machten Spaß und waren perfekt in der Zubereitung. Das lief komplett fehlerfrei auf 2 Sterne. Die Klassiker sind auch empfehlenswert, um jemand an die Sterneküche ranzuführen.

Wir hatten ja nun nicht das 20gängige Lisboa Menü probiert, können also wenig über den Rest der Küche sagen. Was wir auf den anderen Tellern sahen, sah durchgehend gut aus. Avillez verweigert sich der modischen Kleinteiligkeit und bringt „richtiges“ Essen auf den Teller. Würde er auf einige Effekthaschereien verzichten, könnte es kulinarisch vermutlich noch interessanter werden.
Der Chef war nicht anwesend, man merkte dies aber nicht, sein Küchenchef ist gut. Bemerkenswert ist, dass das Belcanto auch erst seit dem Michelin 2013 einen Stern hält!

Merkwürdig für uns war, dass 6,50 Euro pro Person „Couvert“ berechnet werden. Das sollte im Menü eingerechnet sein!
Wenn das Belcanto etwas gastfreundlicher wäre, an der Tür „Eingang“ stünde statt nur einer leeren Klingel, der Mantel beim Reinkommen abgenommen wird, der unverschuldet Wartende ein Glas Sekt angeboten bekäme, wäre es ein tolles Restaurant. Die Küche ist einwandfrei. Hingehen, aber nicht so viel vom Service erwarten.

www.joseavillez.pt/#/en/belcanto

Sehen Sie unsere Fotos auf Facebook: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151936386788124.1073741879.168996673123&type=3
Wegen Problemen mit dem Apple MacBook Pro konnte ich nicht alle Bilder uploaden 🙁

Am Folgetag wollten wir die Cantinha von Avillez testen. Wir kamen um 18 Uhr ohne Reservierung. Ein ziemlich arroganter Koch teilte uns mit, man öffne erst um 19.30 Uhr und sowieso wäre man bis Ende des Jahres ausgebucht. Wir hatten eher den Eindruck, man ist nicht scharf auf Kindergäste. So sind wir ins Cafe Lisboa gegangen. Nebenan im Opernhaus wurde Verdi Arien (200. Geburtstag) geschmettert, wir waren quasi Live dabei. Im Cafe Lisboa waren wir die einzigen Gäste. Wir probierten als Vorspeise „Bacalhao Nuggets“, uns besser bekannt als Fish & Chips. Dann hatten wir einen Prego – ein portugiesiches Steaksandwich mit Knoblauch, Steak Lisboa und Bacalhao a la Bras. Das ist nicht nach Michel Bras, sonder einem Portugiesen, den man „Brasch“ ausspricht. Alle Gerichte – bis auf die Pommes, die angeblich hausgemacht gewesen sein sollen, aber wie Industrieware schmeckten und aussahen – waren von guter Qualität. Das Steak Lisboa etwas langweilig, das Prego prima und der Kabeljau nach Bras beherzt gewürzt. Insgesamt bezalten wir 63 Euro zu Dritt. Für Lissabon etwas teuer, aber für die Qualität okay. Die Bedienung war freundlich professionell. Wir würden jederzeit ins Cafe Lisboa wieder gehen, weil es unkompliziert und schnell ist.

Update: Im November 2014 erhielt das Belcanto – ganz zu Recht – seinen 2. Stern. Glückwunsch!

So schützen Sie sich vor Reisethrombose

Wer jetzt noch einmal Sonne im Urlaub tanken möchte, muss längere Flugzeiten zu fernen Urlaubszielen in Kauf nehmen. Kaum Beinfreiheit und Bewegung im Flugzeug kann aber gefährlich werden. Denn laut Reisemedizinische Informationsdienst des ADAC haben Flugreisende, die länger als fünf Stunden sitzend unterwegs sind, ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko.

Stundenlanges Sitzen ohne Bewegungspausen kann den Blutfluss in den Venen so beeinträchtigen, dass sich Blutpfropfen bilden, die auch größere Adern ganz verschließen können. Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen, Alkohol und Kaffee machen das Blut zusätzlich „dicker“. Damit das nicht passiert, sollten Urlauber auf langen Flügen Folgendes beachten:

· Die Beine nicht übereinander schlagen und die Knie nicht zu stark beugen
· Den Fußraum nicht unnötig durch Gepäck einschränken
· Pro Stunde einen Becher (0,2 Liter) Flüssigkeit trinken – möglichst keinen Kaffee. Auf Alkohol sollte man bereits am Vorabend verzichten
· Öfters aufstehen und ein wenig auf und ab gehen, von den Zehenspitzen auf die Fersen wippen. Im Sitzen jede Stunde Füße kreisen lassen, anziehen und strecken
· Möglichst keine Einnahme von Beruhigungsmitteln, die die Muskelspannung herabsetzen und Bewegungen einschränken.
· Bequeme Baumwollkleidung und eventuell Kompressionsstrümpfe tragen
· Flache, leichte Schuhe tragen
· Bei hohem Risiko nach Absprache mit dem Arzt gerinnungshemmendes Heparin spritzen oder spritzen lassen. Rückreise nicht vergessen.

In jedem Fall sollten Urlauber vor der Abreise mit ihrem Arzt über mögliche Risikofaktoren für eine Thromboseerkrankung sprechen. Wer sich informieren möchte, erhält Tipps zu reisemedizinischen Themen unter www.adac.de/tourmed

Welche Airline hat die besten Betten?

Immer mehr Fluggesellschaften statten ihre Business Class mit Sitzen aus, die sich zu Flachbetten verwandeln lassen. Wer die Flat Bed-Sitze und den meisten Komfort beim Liegen anbietet, zeigt der aktuelle Test von Clever reisen!

Im Jahr 2000 stellte British Airways den ersten Business Class-Sitz vor, der sich per Knopfdruck in ein komplett ebenes, horizontales Bett verwandelte. Mittlerweile haben sich die sogenannten „fully flat bed seats“ (Flachbettsitze) weltweit durchgesetzt. Führende Fluglinien wie Air Canada, Air New Zealand, Cathay Pacific Airways, Emirates, Qatar Airways oder Singapore Airlines bieten diese Sitze an. Aber auch Fluglinien aus der zweiten Reihe wie Air India, Alitalia, Garuda Indonesia, Iberia oder SriLankan Airlines haben ihre Business Class mit Flachbetten ausgerüstet.

Business Class-Sitze: Testsieger und viele gute Platzierungen
Überraschend bei diesem Test war das durchweg gute Abschneiden zahlreicher Fluggesellschaften. Immerhin erzielten neun Fluglinien die Note „Gut“ oder gar „Sehr gut“. Auffällig positiv war in diesem Test das Abschneiden von KLM. Sie erzielte neben Cathay Pacific Airways (Testsieger) und Singapore Airlines die Note „Sehr gut“ für ihren neuen Flachbettsitz. Eines darf aber nicht unerwähnt bleiben: Selbst wenn Fluglinien in diesem Test nur mit einem „Befriedigend“ oder „Ausreichend“ abschnitten, Flachbettsitze sind generell eine gute Komfortverbesserung für den Passagier.

Lufthansa: Das Warten lohnt – Note gut! Aber besser bis Ende 2014 warten, damit es keine bösen Überraschungen gibt!
Erst Ende 2014 werden die Langstreckenmaschinen der deutschen Fluglinie Lufthansa komplett mit den Flachbettsitzen ausgestattet sein. Doch das Warten auf den neuen Flachbettsitz von Lufthansa lohnt sich. Immerhin schneidet der Sitz mit der Note „Gut“ ab. Der Flachbettsitz von Air Berlin hingegen erreichte bei dem Clever reisen!-Test lediglich die Note „Ausreichend“. Während Delta Air Lines, KLM oder der Testsieger Cathay Pacific ihren Gästen einen Sitz anbieten, der sich zu einer Liegefläche von bis zu 207 Zentimetern, beziehungsweise 208 Zentimetern Länge ausfahren lässt, sind es bei Air Berlin mit 182 Zentimetern deutlich weniger.

Airlines mit Flat-Bed-Sitzen: Auch die Sitzbreite zählt
Richtig bequem schlafen lässt sich zudem nur, wenn die Fläche dafür einigermaßen breit ist. Das ist nur der Fall, wenn der Sitz, der zur Schlaffläche verwandelt wird, eine entsprechende Breite bietet. Cathay Pacific Airways oder Singapore Airlines bieten immerhin über 70 Zentimeter Sitzbreite an. Einige Fluggesellschaften bieten sogar Sitze, bei denen sich die Armlehnen versenken lassen und dadurch der Passagier noch mehr Freiraum zum bequemeren Schlafen erhält. Dies ist beispielsweise beim Testsieger Cathay Pacific Airways der Fall. Diesen Komfortservice bieten unter anderem auch die Sitze von Austrian Airlines, Iberia, KLM oder Lufthansa an.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 4/13 ab sofort am Kiosk für 5,50 Euro!