Was steckt wirklich im Ei?

Magazin Reader’s Digest informiert über Hühnereier – wie gesund sind sie, was verrät der aufgedruckte Code? Hühner legen aber nicht nur Eier, sie leisten auch Gesellschaft …

Hart gekocht und bunt gefärbt: Vor allem an Ostern mag kaum jemand auf Eier verzichten. Was aber steckt drin? Sind Eier gesunde Lebensmittel, oder sollte man sie eher meiden? Und wie erkennt man beim Kauf und vor dem Verzehr, ob das Ei frisch ist? In seiner März-Ausgabe beantwortet das Magazin Reader’s Digest diese Fragen ausführlich.

Hühnereier
Hühnereier im Kühlschrank

Jeder Bürger verzehrt im Durchschnitt mehr als 200 Hühnereier pro Jahr – nicht nur gekocht oder gebraten, sondern auch als Zutat in Gebäck, Nudeln und anderen Gerichten. Eier enthalten die für Sehkraft, Stoffwechsel und Blutbildung wichtigen Vitamine A und B. Außerdem ist ihr Eiweiß besonders wertvoll, weil der Körper es nahezu vollständig verwerten kann. Experten wie die Ökotrophologin Isabelle Keller von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung raten deshalb zum Verzehr von „zwei bis drei Eiern wöchentlich“ – zusätzlich zu den bereits in Gebäck & Co. enthaltenen. Viel mehr sollten es nicht sein, da der Dotter reichlich gesättigte Fette und Cholesterin enthält. Zu große Mengen gelten als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

61 Prozent der Verbraucher greifen beim Einkauf zu Eiern aus Bodenhaltung – das bedeutet, dass sich neun Hühner im Stall etwa einen Quadratmeter Platz teilen. Im Unterschied dazu spricht man von Freilandhaltung, wenn sich die einzelne Henne tagsüber auf mindestens weiteren vier Quadratmetern im Freien aufhalten kann. Die Mindesthaltbarkeit beträgt ab dem Legedatum 28 Tage. Der auf dem Ei aufgestempelte Erzeugercode zeigt die Art der Haltung und sorgt dafür, dass man jedes Ei dem Betrieb zuordnen kann, wo es gelegt wurde.

Im Umgang mit Eiern sind Frische, gute Kühlung und Sauberkeit entscheidend, um sich vor Erkrankungen durch beispielsweise Salmonellen zu schützen. Wer kein Risiko eingehen will, isst Eier nur durchgegart, denn Salmonellen sterben bei einer Temperatur über 70 Grad ab. Wer wissen will, wie frisch ein Ei ist, legt es in ein Glas Wasser: Je älter es ist, desto mehr richtet es sich auf, da die Luftkammer mit zunehmendem Alter größer wird.

Ob zuerst die Henne da war oder das Ei, bleibt unklar. Sicher ist, dass auch die Tiere selbst dem Menschen guttun. Das Magazin Reader’s Digest berichtet in seiner neuen Ausgabe von dem Projekt „Hen Power“, bei dem sich Senioren in einigen britischen Altenheimen um Hühner kümmern. Einsamkeit ist für die Bewohner damit zum Fremdwort geworden. Das Projekt hat bereits eine solche Popularität erreicht, dass die Senioren immer öfter mit ihren Hühnern in TV-Shows, an Universitäten oder Schulen zu Gast sind.

Essen im Alter: Ich schmecke, also bin ich

Es ist leider eine Tatsache, dass Sinnesleistungen mit zunehmendem Alter abnehmen. Was früher Geschmacksexplosionen im Mund verursachte, schmeckt nun recht fad und der Duft von Frischgebackenem wird nur noch wahrgenommen, wenn man gerade am Ofen steht und den Kuchen, die Quiche oder was auch immer herausnimmt. Kein Wunder also, dass auch der Appetit parallel dazu abnimmt, weil die Freude auf Essen eben geringer ist. Ein Problem, das viele Pflegeeinrichtungen haben. Aber auch private Betreuer können ein Lied davon singen: Lustloses im Essen stochern. Wenn Nase, Zunge und Auge nicht mehr so mitessen, wie gewohnt, wird weniger Nahrung aufgenommen. Allerdings bedingt das auch Folgekrankheiten; sowohl körperlich als auch seelisch. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Man kann die Situation verbessern.

Wie, das zeigen zahlreiche Studien zum Thema „Sensorik im Alter“. Eine holländische Untersuchung befasste sich zum Beispiel mit Optik und Akzeptanz. Ein Kartoffelpüree optisch verschönert mit Sellerieblättchen kommt bei Senioren besser an. Auch salzreduzierte Fleischbällchen (ein „Zuviel“ an Salz ist ein Problem, wenn der Geschmackssinn nachlässt) werden gern gegessen, wenn man das den Senioren mitteilt.

Auch die Struktur des Essens ist gut untersucht: „In einer Befragung stellte man klar fest, dass Personen mit Appetitlosigkeit feste Textur und Abwechslung bevorzugen“, so Dr. Eva Derndörfer, Ernährungswissenschafterin auf einer Fachtagung des Verbandes der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ) im Oktober 2015. „Für Senioren ist die Abwechslung beim Essen bei Appetitmangel viel wesentlicher als bei gutem Appetit“.

Und auch das Auge isst noch mit, auch wenn es vielleicht nicht mehr so gut funktioniert. Umso wichtiger sind Kontraste. So hat eine britische Studie in einem Krankenhaus ergeben, dass die Verzehrmenge von Speisen auf blauen Tellern von 110 g auf 150 g stieg. Das sind nicht nur satte 36 Prozent mehr pro Patient, sondern für das Krankenhaus auch das stichhaltige Argument, sein gesamtes Geschirr auszuwechseln.

Eine enorme Bedeutung kommt der Essplatzgestaltung in Betreuungseinrichtungen zu. Wer selbst einmal weißen Fisch mit Kartoffelbrei auf einem weißen Teller auf weißer Tischdecke gegessen hat, ist in der Lage sich vorzustellen, wie öde das ausschaut. Dr. Inge Maier-Ruppert hat konkrete Tipps für diskrete Hilfestellungen: „Gut handhabbares Geschirr und Besteck und Farbkontraste auf Tisch und Teller sind enorm wichtig“, so die Beraterin für soziale Einrichtungen, Lappersdorf, auf der VEÖ-Tagung.

Was aber immer im Mittelpunkt stehen sollte, sind die individuellen Aspekte. Essbiografien können sich erheblich unterscheiden. So ist eine Kommunikation mit Bewohnern einer Einrichtung genauso unerlässlich wie Strukturen, die es ermöglichen, im eigenen Rhythmus zu essen. Hier ist eine innerbetriebliche Zusammenarbeit von Pflege, Küche und Service gefragt. Auch das sollte ein Kriterium bei der Suche nach einer passenden Betreuungseinrichtung sein. Viele Einrichtungen sind da schon recht fortschrittlich.
Harald Seitz, www.aid.de

Weitere Informationen:
aid-Heft „Essen & Trinken im Alter – Ratgeber für Pflegekräfte“
Bestell-Nr. 3667, Preis: 7,50 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=3667

Alkohol ganz schlecht beim Abnehmen

Kalorienfalle Alkohol – Wer abnehmen will vergisst oft den erheblichen Nährwert des Alkohols

So manche Energiebombe versteckt sich dort, wo man sie gar nicht vermutet. „Das Glas Wein zum Essen oder das Bierchen am Abend vor dem Fernseher werden in Ernährungsprotokollen oft vergessen“, sagt die Ernährungsexpertin vom Kompetenznetz Adipositas Dr. Christina Holzapfel im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Sie hat schon viele Abnehmgruppen wissenschaftlich begleitet. „Alkohol hat pro Gramm fast so viele Kalorien wie Fett“, erklärt sie. So schlägt ein Achtel Wein mit 100, die Halbe Bier mit gut 200 Kalorien zu Buche.
Und Alkohol hat noch eine weitere negative Wirkung für Abnehmwillige: Es regt den Appetit an!

Seniorenteller sind out

„Die Generation der über 60jährigen wird unter
anderem auf Grund des demografischen Wandels immer wichtiger für die
Gastronomie. Bereits heute bestreitet sie über 20% der
Gesamtausgaben“, erklärt Peter Grander, BA Consultant und
Gastroexperte der con.os tourismus.consulting gmbh. Die
Durchschnittausgaben der älteren Generation liegen im gastronomischen
Bereich bei bis zu 50% über der Konsumfreude der anderen
Altersgruppen. Die pure Lust am Restaurantbesuch ist die größte
Motivation der älteren Generation. Weder Zeitmangel noch Kochunlust,
sondern die Freude an Zeit mit Freunden und Familie stehen im
Mittelpunkt. Dabei wollen Senioren nicht anders, also als eigene
Zielgruppe oder gar als Außenseiter, angesprochen werden. „Senioren
haben zwar ihre eigenen Bedürfnisse, möchten jedoch nicht separat
wahrgenommen werden. Ausstattung, Geschmack oder Preis sollten im
Sinne des Universal Designs zielgruppenübergreifend und gleichzeitig
für die alle ansprechend sein“, erläutert Grander.

Fünf Expertentipps zur erfolgreichen Ansprache von Senioren
1. Werte und Transparenz
Regionale und saisonale Produkte stehen auch bei den Senioren ganz
oben auf dem Speiseplan. Die Herkunft der Produkte und die Nähe zum
Produzenten sind auch bei dieser Zielgruppe entscheidend für die
Auswahl. Degustationsmöglichkeiten, Kochkurse und Gütesiegel spielen
die gleiche Rolle wie bei anderen Zielgruppen. So steht
beispielsweise „PUR Südtirol“ in Meran für authentische
landwirtschaftliche Produkte, ein ehrliches kleines, aber wertiges
gastronomisches Angebot und die Möglichkeit, sich von kompetenten
Mitarbeitern über die angebotenen Produkte Transparenz zu
verschaffen. Ein Konzept, das auch bei der älteren Generation
punktet.

2. Tradition trifft Innovation
Grundsätzlich gilt in Bezug auf Senioren: Vorsicht bei
Neuentwicklungen! Veränderungen des Konzepts oder im Sortiment
sollten „soft“ eingeführt und überlegt vollzogen werden. Ältere
Zielgruppen können schnell vergrault werden, sie sind „vieles
gewohnt“. Dennoch sind sie meist durchaus offen für Neues. Angedachte
Innovationen sollten deshalb im Kleinen getestet werden, bevor man
sie den älteren (Stamm-)Kunden dauerhaft vorsetzt.

3. Universal Design
Regionalität, Innovation, Nachhaltigkeit, Funktionalität und
Convinience – das alles in Einklang mit Genuss und Gesundheit zu
bringen, zeigt wie komplex die aktuellen gastronomischen
Herausforderungen sind. Es besteht die Notwendigkeit auf die
Bedürfnisse und Ansprüche einer älter werdenden Gesellschaft
einzugehen. Der richtige Weg scheint dabei weniger in einer
Abgrenzung bestimmter Gruppen wie jener der älteren Menschen zu
liegen, sondern vielmehr im bedachten „Design for all“. Dabei werden
die Funktionalität und das Design der Ausstattung und Einrichtung in
den Vordergrund gestellt. Universal Design richtet sich an
Zielgruppen übergreifend an alle Altersklassen. Ein erfolgreiches
Gastronomiekonzept designt für alle von 0 bis 99. Hier stellt das
Fast-Casual-Konzept Vapiano ein Beispiel mit hohem qualitativem
Niveau dar.

4. Ansprache und Kommunikation
Das Selbstverständnis der 60-Jährigen ist längst nicht mehr
vereinbar mit dem landläufigen Image der Senioren. Man fühlt sich
deutlich jünger, will nicht in die Schublade „Alt“ einsortiert und
ausgegrenzt werden. Auf der Speisekarte haben deshalb
„Seniorenteller“ oder „Für Omas und Opas“ nichts verloren. Generelle
Kommunikation und Bildsprache müssen an die Zielgruppe angepasst
werden. Ein angemessener Mix in der Bildsprache von Kindern über
Familien bis zu Senioren ist essentiell und spricht gerade die
älteren Menschen an.

5. Qualität und Kundentreue
Der Gast über 60 hat vermutlich mehrere hundert Restaurantbesuche
hinter sich und mit den Erfahrungen steigen auch die Ansprüche an
Qualität. Wer den Gast über 60 erreicht, überzeugt auch andere
Zielgruppen, man vertraut auf Erfahrung. Gäste ab 60 sind deutlich
loyaler als Jüngere, sind weniger preissensibel und wenn es ihnen
gefällt, kommen sie gerne wieder. Sie sind nicht mehr ständig auf der
Suche nach neuem. „Das Konsumverhalten der Gäste über 60 ist
besonders interessant für Gastronomen: Die fehlende
Krisenanfälligkeit gepaart mit hoher Ausgeh- und Konsumlust stehen
für ein attraktives Kundensegment. Es wird Zeit, sich mit dieser
Klientel ernsthaft auseinanderzusetzen“, ist Grander überzeugt, denn
„aus ehemals sparsamen Kriegsgenerationen sind nun anspruchsvolle
Genießer geworden, die sich auch gerne mal einen Hugo gönnen.“

Bereits seit einigen Jahren bietet die con.os tourismus.consulting gmbh gastronomisches Betriebscoaching an. Neben einer Statusevaluierung, mit welcher der Handlungsbedarf konkretisiert wird, und der Ableitung von Handlungsfeldern und Maßnahmen, werden im Team gemeinsame Optimierungs- und Umsetzungsstrategien entwickelt. Eine laufende Evaluierung der Umsetzungslücken gehört ebenso zum fixen Portfolio des con.os Gastrocoaching.

www.conos.co.at

Warnen Sie die Großeltern!

Vor allem Senioren werden immer wieder das Ziel von Telefonbetrügern, die mit immer neuen Betrugsmethoden versuchen an das Geld von Telefonbesitzern zu kommen. Bei einer neuen Masche, die sich seit einigen Monaten in Deutschland immer weiter verbreitet, werden den Geschädigten Strafverfahren angedroht. Die zu unrecht geforderten Gelder wurden von den Opfern der Betrüger immer in die Türkei überwiesen, was darauf hindeutet, dass die Anrufer von der Türkei aus agieren.

Bei der dreisten Betrugsmethode gibt sich der Anrufer als Anwalt aus, der dem Telefonbesitzer mitteilt, dass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren vorliegt. Der Angerufene solle sich aber keine Sorgen machen, denn gegen die Zahlung einer bestimmten Summe, die oftmals im vierstelligen Bereich liegt, könne ein Strafverfahren ( blog.tellows.de/2012/09/neue-betrugswelle-abzocker-drohen… ) vermieden werden. Besonders ältere Menschen fallen immer wieder auf solche Maschen rein. Aus Angst vor einer Strafverfolgung zahlen viele Verbraucher lieber die geforderte Summe, aber auch nach der Überweisung geben die Betrüger oft keine Ruhe. Eine Vielzahl von Geschädigten berichtet, dass nach der Zahlung weitere Forderungen über das Telefon folgten. Begründet werden diese damit, dass angeblich weitere gerichtlichen Forderungen bestehen, die strafrechtliche Folgen haben können. Auch diese können mit einer weiteren einmaligen Zahlung aus der Welt geschafft werden.

Wurde das Geld überwiesen, ist es meistens unwiederbringlich verloren, denn die Zahlungen aus der Türkei zurückzuholen ist auch auf dem Rechtsweg kaum möglich. Verbraucher können sich schützen, indem sie Anrufern die aus irgendeinem Grund Geld von ihnen fordern, misstrauisch gegenüberstehen. Vor allem wenn sich der Anrufer als Mitarbeiter einer offiziellen Stelle, einer Behörde oder als Anwalt ausgibt und eine Überweisung fordert, stehen Betrüger hinter dem Anruf. Echte Anwälte oder Behörden würden ihre Forderungen schriftlich geltend machen, und auch über ein tatsächliches Ermittlungsverfahren würde nicht am Telefon informiert werden. Eine tatsächliche Ermittlung würde darüber hinaus sicher auch nicht gegen eine Zahlung eingestellt werden. Telefonbesitzer, die telefonisch zu Zahlungen aufgefordert werden, sollten auf diese Vorschläge nicht eingehen und darauf hinweisen, dass die Forderungen per Post zugesendet werden sollen.

Heute esse ich rot

Die aktuelle Aktion des Kundensegments Gesundheit & Senioren hat vor allem eins im Sinn: Sie möchte ein kulinarisches Signal setzen.

„Heute esse ich rot“ – unter diesem Motto startet Sodexo die dritte diesjährige Aktion im Kundensegment Gesundheit & Senioren. Und schnell wird deutlich: Mit dieser Aktion kommt Farbe in die Speisekarte, die sich den Seniorinnen und Senioren dieses Mal besonders anregend und knackig präsentiert.

Damit die Gäste nicht nur gastronomisch, sondern auch spielerisch auf den Geschmack kommen, präsentiert Sodexo ein umfassendes Paket zur Unterhaltung und Aktivierung, das jede Menge Pep in den pflegerischen Alltag bringt.

Rot ist die Farbe der Liebe, Rot signalisiert Aufmerksamkeit und Rot steht für Begehrlichkeit – kein Wunder, dass die Farbe Rot auch für die kulinarischen Genussmomente eine außergewöhnlich anziehende Rolle spielt. Vielleicht präsentiert die Aktion „Heute esse ich rot“ ja genau deshalb ein gastronomisches Angebot, das den Geschmack der Zielgruppe besonders gut trifft? Ob Rote-Bete-Suppe, Blumenkohl-Tomaten-Gratin oder Red Snapperfilet – die Speisekompositionen von Sodexo bringen Farbe in die Senioreneinrichtungen. Alles signalisiert: „Heute esse ich rot“ verspricht ein leichtes und zeitgemäßes Genusserlebnis. Mit vielen attraktiven Gerichten und Spezialitäten, bei denen das Auge mitessen und Appetit auf außergewöhnliche Genusserlebnisse machen kann.

Doch auch in anderer Hinsicht setzt diese Aktion ein Zeichen. Begleitend zur gastronomischen Aktion unterstützt Sodexo die Senioreneinrichtungen mit einem bunten Paket zur Unterhaltung und Aktivierung, in dem sich ebenfalls alles um die Farbe Rot und ihre aktivierende Wirkung dreht. Ob die Vorlesegeschichte zu den ersten Lieben, ein spannendes Bingo-Spiel oder ein Malwettbewerb, bei dem es einen bunten Blumenstrauß zu gewinnen gibt – Sodexo setzt auch aktionsbegleitende Akzente und bringt frischen Pep in den Seniorenalltag. Angekündigt wird die Aktion über einen attraktiven Mix aus Informationsplakat, Ankündigung und seniorengerechten Flyer. „Heute esse ich rot“ ist eine Aktion, die zeigt, wie gut eine gastronomische Besonderheit und ein übergreifender Pflegeansatz auch farblich harmonieren können.

Was ein Gastrokritiker von "Ente im Dialog mit Kraut an Knödel" hält

Feinschmecker kann man auch sein, ohne in eine Loriot-verdächtige Fachsprache zu verfallen. „Ente im Dialog mit Kraut an Knödel“ etwa nennt der Hamburger Gastrokritiker Udo Pini im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ schlicht: „Reine Angeberei.“ Das „Beilagengetue“ sei eine falsch verstandene Folge der Nouvelle Cuisine. „Damals hatten diese Wörter durchaus ihren Sinn, so klein wie die Portionen waren“, so Pini sarkastisch. Und so mag er es lieber: „Ente mit Spitzkohl, Kumquats und Pfefferorangensoße. Das ist die neue Ehrlichkeit. So will man das haben.“

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 6/2012 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Molekularküche hält Einzug in Vivantes-Pflegeinrichtungen

PRESSEMITTEILUNG

Schonend und spektakulär: Smoothfood hält Einzug
in Vivantes-Pflegeeinrichtungen

Gesunde Ernährung stellt für Senioren eine zentrale Herausforderung dar: Im Alter lässt der Appetit häufig nach, auch sind Schluckbeschwerden weit
verbreitet. Zur Erhöhung der Lebensqualität hat jetzt die Vivantes – Forum für Senioren GmbH ein bundesweit außergewöhnliches Projekt für die Versorgung älterer
Menschen gestartet. Unter dem Titel „Smoothfood“ stellte der Berliner Betreiber von
Pflegeheimen heute das innovative Konzept zur vollwertigen Ernährung seiner Bewohner vor. Engagiert hierfür wurde Herbert Thill. Der Starheimkoch und Buchautor
demonstrierte bei einem Show-Kochen im Hauptstadtpflege Haus Wilmersdorf zu-sammen mit der Geschäftsleitung die seniorenfreundlichen Rezepte.

Anleihen nahm er sich dafür bei modernem Fingerfood und Aufsehen erregender
Molekularküche. Nach Thills Anleitung setzt Vivantes ab sofort in den Hauptstadt-pflegehäusern Wilmersdorf, Jungfernheide und John F. Kennedy auf eine zeitgemäße
und spektakuläre Seniorenspeisung. „Eine ausgewogene Ernährung ist gerade für
ältere Menschen sehr wichtig. Mit unserem neuen Angebot bieten wir gesunde und
wohlschmeckende Gerichte weit weg vom grauen Einheitsbrei anderer Seniorenheime“, sagt Dieter Wopen, Geschäftsführer der Vivantes – Forum für Senioren GmbH.

Ziel des neuen Konzepts sei die Erhöhung der Lebensqualität im Alter sowie die optimale Versorgung mit Nährstoffen. Smoothf ood ist besonders auf die Erfordernisse
von Patienten mit Schluckbeschwerden abgestimmt. Die von Spitzenheimkoch

Herbert Thill mitentwickelte Methode verfolgt das Ziel, hohe ernährungsphysiologische und kulinarische Qualität mit den Erfordernissen älterer Menschen zu verbinden. Dabei spielt das Aussehen eine entscheidende Rolle. Durch den Erhalt der natürlichen Form oder die spektakuläre Aufmachung der Speisen mit Hilfe von intensiven Farben wird den Senioren stets eine appetitanregende Speise angeboten.

Bei der Umsetzung des Konzepts wird auch auf die Molekularküche zurückgegriffen.
Diese Form der Zubereitung setzt auf die Veränderung von natürlichen Produkten
mit Hilfe von biochemischen Prozessen wie Hitze oder Kälte. Thill erklärt die Faszination dieser Avantgardeküche: „Mit naturw issenschaftlich inspirierten Gerichten wie
Schäumen oder Gelees überraschen wir unsere Gäste, ohne auf eine vollwertige Nahrung zu verzichten. Das macht wieder Lust aufs Essen.“

Die Bandbreite der Küche reicht dabei von Fleisch, Fisch oder Gemüse bis hin zu Suppen oder Desserts. Für die Herstellung der Speisen hat man bei Vivantes sogar speziel-les Equipment angeschafft. Im so genannten Pacojet könne n die Zutaten sowohl roh
oder gegart, frisch oder tiefgefroren jeweils durch ein integriertes Hochgeschwindig-keitsmesser so schonend verarbeitet werden, wie es die speziell geschulten Köche für
eine feine Mousse oder eine delikate Sauce haben wollen.

In den Häusern der Vivantes Hauptstadtpflege benötigen derzeit 10 bis 15 Prozent der
Bewohner eine passierte Kost. Um alle Bewohner mit wohlschmeckenden Gerichten
und allen Nährstoffen zu versorgen, werden täglich sechs Mahlzeiten in eigenen Fri-scheküchen zubereitet. Diese beliefern mehr als die Hälfte aller Häuser mit unverfälscht zubereiteten Gerichten. Die Smoothfood-Rezepte stellen derweil für Ge-schäftsführer Wopen eine konsequente Weiterentwicklun g des anspruchvollen Angebots dar: „Wenn unser neues Konzept von den Bewohnern angenommen wird,
werden wir es sicherlich auch auf alle unsere Häuser ausweiten.“

Weitere Informationen unter: www.vivantes.de/forum-fuer-senioren/

Für jede Speise die geeignete Hightech-Hülle

Verpackte Lebensmittel begleiten uns im Alltag von früh bis spät. Und hinter vielen Folien, Bechern und Kartons steckt inzwischen mehr Forschungsaufwand als in dem Lebensmittel selbst, das sie umhüllen. Moderne Verpackungen sind faszinierende Multitalente, gefertigt aus Hightech-Materialien.

Anbieter von Fleischwaren, Obst oder Fertiggerichten setzen zum Beispiel aktive Verpackungen ein, die die Haltbarkeit der Produkte verlängern: Sie enthalten Substanzen, die gezielt auf das Lebensmittel übergehen oder ihm bestimmte Stoffe entziehen. PET-Flaschen binden auf diese Weise Sauerstoff, der Säfte schnell verderben lässt. Mehr noch: Unternehmen und Forschungsinstitute entwickeln intelligente Verpackungen, die über ihren Inhalt Bescheid wissen und Auskunft geben. So zeichnen neuartige Sensoren und Indikatoren bei Transport und Lagerung die Temperatur eines Produkts auf. Ist die Kühlkette unterbrochen, färbt sich zur Warnung ein Teststreifen.

Noch im Jahr 2011 sollen erste Lebensmittelverpackungen versteckte Codes aus leitfähiger Tinte erhalten, die mit den Touchscreens der meisten Smartphones ausgelesen werden können. Bei Auflegen des Touchscreens ändert sich das elektrische Feld des Bildschirms, daraus berechnet eine Software den Code. Dieser verweist auf Webseiten im Internet, auf denen sich zum Beispiel die Inhaltstoffe des entsprechenden Lebensmittels finden.

Dosensuppen erhitzen sich bald sogar auf Knopfdruck selbst – dank einer eingebauten Induktionsschleife im Boden, die drahtlos Strom aus einer Ladematte zieht. Das passt zum Trend der Single-Haushalte, für die es längst Fertiggerichte gibt, die gleich in der Verpackung in der Mikrowelle aufgewärmt werden. Für die gleiche Zielgruppe gibt es vermehrt Kleinpackungen oder wiederverschließbare Großpackungen im Handel. Senioren profitieren von besonders leicht zu öffnenden Verpackungen.

Viele Verbraucher wünschen sich auch umweltfreundlichere Verpackungen. Die Hersteller reduzieren darum nicht nur durch neue Designs den Materialverbrauch, sondern entwickeln auch Folien und Behälter aus nachwachsenden Rohstoffen. Bio-Kunststoffen wird ein rasantes Wachstum vorhergesagt. Auch die Ökobilanz von Getränkeflaschen steht immer wieder zur Diskussion. Ein Trend ist derzeit eindeutig, nämlich der zur Einwegflasche. Einweg versus Mehrweg, Glas oder PET – welche Variante am „grünsten“ ist, bleibt ein Streitpunkt. Immer wichtiger wird das Recycling von Verpackungen – längst eine Milliardenindustrie in Deutschland. Hochtechnische Verwertungsanlagen sortieren Müll inzwischen automatisch und bereiten Metalle, Kunststoffe oder Papier zu neuen Rohstoffen auf.
Carmen Menn, www.aid.de

Auf zur „Reise in die Ewigkeit“

Der Vorverkauf zur Ägypten-Ausstellung „Ägypten-Ausstellung Tutanchamun – Reise in die Ewigkeit“ vom 16. Juni bis 31. Dezember 2011 im Wiesbadener Marktkeller ist eröffnet. Unter www.aegyptenausstellung.de sind ab sofort Eintrittskarten zu der Ausstellung erhältlich, die mit über 200 originalgetreuen Repliken und imposanten Architekturelementen eindrucksvoll die Welt von Tut Anch Amun, Nofretete, ihren Göttern und ihrem Gefolge widerspiegelt. Für einen angenehmen Ausflug ohne Stau und Parkplatzsuche in die faszinierende Welt der altägyptischen Hochkultur ist im Eintrittspreis (Preise von EUR 9,50 für Kinder bis 14 Jahre und Senioren ab 65 Jahre – EUR 34,00 für ein Familienticket , das für 2 Erwachsene und 2 Kinder gilt, je nach Wochentag oder Wochenende) bereits ein RMV-Ticket mit inbegriffen.

Mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) kommen Besucher aus einem Verbundgebiet, das zwei Drittel der Fläche Hessens umfasst, zur „Reise in die Ewigkeit“ nach Wiesbaden. Der RMV, ein Zusammenschluss des Landes Hessen, 15 Landkreisen und 11 Städten, bietet in einem Verkehrsraum von 14.000 Quadratkilometern ein integriertes Angebot für fünf Millionen Einwohner und engagiert sich für den nachhaltigen Ausbau der Region „Frankfurt RheinMain“ als attraktivem Wirtschafts- und Lebensraum.

Informationen zu Öffnungszeiten und Ermäßigungen der Ausstellung
Öffnungszeiten von 10:00 – 18:00
Der Normalpreis beträgt 12,50 € (14,50 € am Wochenende)
Kinder bis 5 Jahre erhalten freien Eintritt (pro Erwachsenen max. 2 Kinder)
Der ermäßigte Preis von 9,50 € (11,50 € am Wochenende) gilt für Kinder bis 14 Jahre/Schüler/Studenten/Schwerbehinderte ab 70% und Senioren ab 65 Jahren.
Rollstuhlfahrer und Schwerbehinderte mit B im Ausweis zahlen den Normalpreis von 12,50€ (14,50 € am Wochenende), die Begleitung hat freien Eintritt.
Gruppen ab 10 Personen erhalten eine Gruppenermäßigung. Anmeldung ist erwünscht. Journalisten erhalten gegen Vorlage eines gültigen Presseausweises freien Eintritt.

www.aegyptenausstellung.de