Genussvolles Reich der Mitte

So groß China ist, so vielfältig gibt sich die chinesische Küche. In rund 72 Hotels der asiatischen
Hotelgruppe Shangri-La Hotels and Resorts können Gourmets in den unterschiedlichen
Restaurants erleben wie vielseitig, bunt und köstlich die fernöstliche Küche ist.

Buddha springt über die
Mauer
Fujian-Küche im Shangri-La Hotel, Fuzhou

In der Fujian-Küche sind Zutaten aus dem Meer genauso typisch
wie die Zubereitung der Speisen als Suppen. Die wohl bekannteste
ist „Buddha springt über die Mauer“. Bis zu 30 Zutaten darunter
Seegurken, Jakobsmuscheln, Meeresschnecken, Eier und
Schweinefleisch sorgen dafür, dass diese Suppe so intensiv riecht,
dass selbst Buddha nicht mehr zu halten wäre. Im Restaurant
Summer Palace im Shangri-La Hotel, Fuzhou verwöhnen die
Chefköche auch mit einer vegetarischen Kreation der traditionellen
Suppe.
Das Shangri-La Hotel, Fuzhou wurde 2005 in der gleichnamigen
Hafenstadt an der chinesischen Südostküste eröffnet.
Weitere
Informationen: www.shangri-la.com/fuzhou

Betrunkenes Huhn
Huaiyang-Küche im Pudong Shangri-La Hotel, Shanghai

Lassen Sie sich nicht irritieren, das Huhn hat zu Lebzeiten nicht zu
tief ins Glas geschaut. Für diese Shanghaier Spezialität aus der
Huaiyang-Küche wird ein Huhn gedämpft und über Nacht in
Reiswein eingelegt. Ein Experte dieser Küche ist Chefkoch Sam im
Restaurant Gui Hua Lou im Pudong Shangri-La Hotel, Shanghai. Er
verfügt über 23 Jahre huaiyangnesische Kocherfahrung und ist tief
vertraut mit der Farb- und Formästhetik dieser Küche. Seine Gäste
verwöhnt er mit typischen Schmorgerichten, die traditionell leicht
süßlich sind.
Pudong Shangri-La Hotel, Shanghai liegt am Huangpu River mit
einem atemberaubenden Blick über Shanghais Hafen. Weitere
Informationen: www.shangri-la.com/shanghai/pudongshangrila

Kleine Herzwärmer
Kantonesische Küche im Kowloon Shangri-La, Hongkong

Was den Spaniern ihre Tapas sind, ist den Hongkong-Chinesen
ihr Dim Sum. Auch im Shang Palace Restaurant im Kowloon
Shangri-La Hotel kommt niemand an den kleinen gedämpften
Teigtaschen vorbei. Die kleinen Herzwärmer, so die deutsche
Übersetzung von Dim Sum, sind aber nicht die einzige
Spezialität der kantonesischen Küche mit denen Chefkoch Mok
Kit Keung bereits Könige wie Mohammed VI von Marrokko oder
den russischen Präsident begeistert hat. Der mit zwei Michelin
Sternen ausgezeichneten Chefkoch versteht es die Elemente der
kantonesischen Küche – geringe Schärfe, Dämpfen statt Braten
und das Beibehalten des aromatischen Eigengeschmacks der
Produkte – mit einer kunstvollen Note zu versehen.
Das Kowloon Shangri-La, Hongkong besticht durch seine direkte
Lage am Victoria Hafen. Weitere Informationen:
www.shangri-la.com/hongkong/kowloonshangrila

Seeohren ganz nah
Kantonesische Küche im Shangri-La Hotel, Paris

Ein sternengekrönter Tempel der kantonesischen Haute Cuisine
liegt ganz nah: im Shangri-La Hotel, Paris. Als einziges
Restaurant der Seine Metropole verzaubert das Shang Palace
Restaurant westliche Gaumen mit Kreationen aus Lachs, Qualle
und Seeohren. Für die authentische Umsetzung sorgen Chefkoch
Frank Xu aus Shenzhen und sein chinesisches Team.
Das Shangri-La Hotel, Paris ist das erste Haus der asiatischen
Luxushotelgruppe in Europa. Im Dezember 2010 eröffnete das
Fünf-Sterne-Hotel im eleganten 16. Bezirk. Weitere
Informationen: www.shangrila.de/paris

Seeohren – eine Delikatesse des Vollmonds

Hierzulande findet man sie nicht, die Delikatesse, die sich nach dem Mond richtet. Seeohren gelten auf den Kanalinseln und insbesondere auf Guernsey als Leckerbissen. Dort heißen sie Ormers und sind den Abalonen ähnlich, wie man sie in an den Küsten der Mittelmeerländer findet. Aufgrund der Überfischung unterliegt das Fangen der Ormers strengen Vorschriften, was vielleicht auch dazu beigetragen hat, dass dieses Krustentier in die Kategorie der Delikatessen aufgestiegen ist.

Das sogenannte Ormering hat auf Guernsey eine lange Tradition. Gleich zu Beginn des neuen Jahres schwärmen die Ormer-Fischer aus, um die begehrten Tiere, die sich an Felsen festsaugen, bei Ebbe zu fangen. Das Fischereiamt hat für das Jahr 2008 eine Tabelle herausgegeben, auf der die Tage genau verzeichnet sind, an denen Ormers gefangen und verkauft werden dürfen. In diesem Jahr ist das nur zwischen dem 1. Januar und dem 30. April an Voll- und Neumondtagen sowie an den zwei darauffolgenden Tagen erlaubt.

Damit nicht genug, dürfen auch nur Tiere einer bestimmten Größe gefangen werden. Dazu wurden spezielle Schablonen entwickelt, mit deren Hilfe der Fischer feststellen kann, ob das Tier gegessen werden kann oder am Leben bleiben darf. Ist die Außenschale des Tieres an der Längsachse kleiner als 8 cm, hat das Meer die Ormer wieder.

Um die Bestände zu schützen, ist es verboten die Seeohren professionell zu fangen. Hohe Strafen, von bis zu 7.500 Euro, werden auch gegen diejenigen verhängt, die nach ihnen tauchen oder zumindest unter Wasser gehen, um die Ormer von den Felsen abzutrennen. Besucher, die sich im Ormer-Fischen ausprobieren möchten, sollten sich von Einheimischen in die Kunst einweisen lassen.

Ob Ormers eine leckere Spezialität sind oder nur deshalb gut schmecken, weil sie etwas ganz Besonderes sind, muss jeder selbst entscheiden, sollte er einmal Gelegenheit dazu haben. Ein Blick ins Kochbuch verrät, dass ein traditioneller Ormer-Auflauf eine Backzeit von mindestens zwei Stunden verlangt. Das Gericht wird heiß serviert. Mit leckeren Zutaten gemischt, einem süffigen Weißwein, einer Prise frischer Meeresluft und dem Ausblick auf die Felsen und Buchten, steigen die Chancen eines Seeohrs, bei Genießern in guter Erinnerung zu bleiben.

Weitere Informationen zu Guernsey und seiner saisonalen Spezialität unter
www.visitguernsey.com