Spezialitätenwoche "Schweriner Köstlichkeiten"

„Himmel und Erde“ à la Schwerin –  Spezialitätenwoche im November: 22 Hotels und Restaurants verwöhnen Gäste mit „Schweriner Köstlichkeiten“

 Zwischen Freilichtsaison und Adventsschmaus können sich die Gäste ab 2011 auf ein zusätzliches kulinarisches Highlight in der über 850 Jahre alten Landeshauptstadt Schwerin mit seinem grandiosen Schloss freuen. Bunte Werbeschilder in den Fenstern der Hotels und Gaststätten machen schon von weitem auf die leckere Themenwoche „Schweriner Köstlichkeiten“ aufmerksam, die in anderen Orten Mecklenburg-Vorpommerns bereits zu einer begehrten Tradition geworden ist.

Auf dem Schweriner Programm steht dabei auf allen Speisekarten das Traditionsgericht „Himmel und Erde“. Meist mit Grütz- oder Blutwurst bekömmlich angereichert, gehören Kartoffeln und Obst immer dazu. Während der Aktionswoche servieren alle 22 beteiligten Gastronomiebetriebe „Himmel und Erde“ gratis als Vorspeise – dabei ganz individuell in eigenen, kreativen Variationen. Familien und Feinschmecker, Erwachsene und Kinder kommen bei den „Schweriner Köstlichkeiten“ gleichermaßen auf den Geschmack: sie haben die Wahl aus Rezepten, die im Mecklenburgischen lange Zuhause sind, aber teilweise vom Speiseplan verschwunden waren. Darf es etwa „Schweineschinken in Kirschsauce“ oder „gefüllter Mecklenburger Wickelbraten vom Wildschwein“ sein? Auch „Pannfisch in Senfsauce“ und „halbe Ente mit Backobstfüllung“ dürfte die Gaumen vieler Besucher kitzeln.

Die Themenwoche „Schweriner Köstlichkeiten“ kommt erstmals vom 8. bis 13. November auf den appetitlich gedeckten Tisch – in der gemütlichen Altstadt ebenso wie in der gesamten City und im Umland Schwerins. Alle 22 Restaurants präsentieren sich dabei auf einem gemeinsamen Faltblatt, das bei der TOURIST-INFORMATION Schwerin oder unter http://www.schwerin.info/ erhältlich ist.

Wer noch mehr von der Landeshauptstadt kosten will, kann ganze Arrangements buchen. Die „Schätze Schwerins“ bieten als Ergänzung zu den kulinarischen Köstlichkeiten ab 139 Euro pro Person zwei Übernachtungen im Doppelzimmer, den Besuch von Schloss, Staatlichem Museum und Dom. Und in „Schwerin KOMPAKT“ gehört ab 83 Euro pro Person das Schlemmer-Menü stets dazu – ebenso wie eine Übernachtung im Doppelzimmer und das Erlebnis der historischen Highlights zwischen Himmel und Erde à la Schwerin.

Diese Gastronomiebetriebe bieten „Schweriner Köstlichkeiten“:
– Das Martin’s
– Eck-Café “Ulrike”
– Fritz-Hotel
– Europa-Hotel
– Restaurant LUKAS
– InterCityHotel Schwerin
– Hotel Niederländischer Hof
– Hotel Arte Schwerin
– Ferienpark Retgendorf
– Restaurant „Am Löwenplatz“
– ZEPPELIN Restauran
– Hotel Speicher am Ziegelsee
– NH Hotel Schwerin
– Crowne Plaza Hotel
– Restaurant Friedrich’s
– Hotel und Restaurant „Zur guten Quelle“
– Restaurant „Zum Stadtkrug“
– Gasthof am Zoo
– Weinhaus Wöhler
– Best Western Seehotel Frankenhorst
– Kartoffelhaus N°1
– Restaurant & Weinhandel KRÖMER

GourmetGarten Schwerin

Erster GourmetGarten lockt vom 22. bis 24. Juli in Schwerin mit einer kulinarischen Entdeckungsreise

Im Rahmen des Schweriner Gartensommers verwandelt sich der Schlossgarten vom 22. bis 24. Juli erstmals in einen „GourmetGarten“. An allen drei Tagen können Besucher rund um den Schlossgartenpavillon eine kulinarische Entdeckungsreise von ländlich fein bis international erleben.

Mit der Organisation und Durchführung der Veranstaltung ist die Agentur Hansekontor Wismar betraut worden. „Wir wollen den Besuchern in angenehmer Atmosphäre kulinarische Köstlichkeiten anbieten, zum Verweilen einladen und bei Musik und Unterhaltung für Entspannung sorgen“, so Norbert Bosse, Geschäftsführer des Hansekontors Wismar.

Für die entsprechenden Gaumenfreuden sorgt eine Vielzahl einheimischer Gastronomen. Das Angebot reicht vom Mecklenburger Landbier der Mecklenburgischen Brauerei Lübz über erlesene Weine aus dem Weinhaus Krömer bis hin zu italienischen Spezialitäten aus dem Ars Vivendi. Die Schokoladenmanufaktur „Dolci Note“ verführt mit Eis und Schokolade, während die Schweriner Schloss-Restaurants köstliche Gerichte mit Meeresfrüchten zaubern. Es gibt Elsässer Flammkuchen zu verkosten und die Mitglieder der „Kühlungsborner Gourmettage“ stellen ihr Hoppermenü vor. Die Gourmetfabrik Schwerin präsentiert neue Trends in der Küche. Passend zum guten Essen bietet die mecklenburgische Porzellanmanufaktur aus Schwerin stilvolles Geschirr an.

Das kulinarische Angebot wird von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet. An allen drei Tagen stellen sich verschiedene Köche vor und bieten Tipps und Anregungen für den nächsten Restaurantbesuch oder für den Hobbykoch zu Hause. So wird der Küchenchef vom „Dolci Note“ am Sonnabend zu einer Live-Kochshow einladen und die Chefin des Ars Vivendi, Manuela Blohm, bereitet am Sonnabend und Sonntag am Grill feine mediterrane Köstlichkeiten zu.

Der GourmetGarten ist für Gäste am Freitag von 16 bis 22 Uhr, Sonnabend von 12 bis 22 Uhr und Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei.

Moderiert wird der GourmetGarten von Norbert Bosse. Der langjährige NDR-Moderator und Hobbykoch ist Ideengeber für zahlreiche kulinarische Veranstaltungen im Land, wie die Müritz-Fischtage in Waren, die Landeswildtage in Ludwigslust oder die Hanse-Weinfeste in Wismar und Warnemünde. Ebenso wirkt er seit Jahren bei den Wismarer Heringstagen mit und moderiert die GastRo Messe in Rostock.

Der GourmetGarten ist als jährlich wiederkehrende Veranstaltung im Rahmen des Schweriner Gartensommers konzipiert und soll in Art und Umfang wachsen.

Zu einem Verdauungsspaziergang nach all den Köstlichkeiten lädt am Sonnabend und Sonntag die Schloss- und Burggartenführung ein. Diese beginnt an beiden Tagen jeweils um 14.30 Uhr am Hauptportal des Schlosses. Der Preis für die Führung beträgt 3 EUR pro Person.

Web: www.schwerin.info

Nicht nur Wale, auch Würstchen: Ausstellungen in MV

Meck-Pomm bietet sehenswerte Ausstellungen und Kunst in Lebensgröße
Auch im Jahr 2008 steht Mecklenburg-Vorpommern für Sonne, Strand und – Kunst. In Sachen Ausstellungen jedenfalls wird eine Menge geboten. So wird das Staatliche Museum in Schwerin ab 12. April mit Jean-Baptiste Oudrys bildlicher Menagerie für Aufsehen sorgen. In Versailles einst für den König gemalt, ist dabei das Nashorn Clara mit einem Format von drei mal fünf Metern auch nach heutigen Maßstäben ein echter Riese auf Öl. Das Rhinozeros, nach seiner Restaurierung bislang nur für kurze Zeit in Houston und Los Angeles gezeigt, wird in der Schweriner Ausstellung seinen europäischen Ehrenplatz einnehmen. Auch andere der 2000 Schlösser und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern bieten stattliche Kulisse für tierische Expositionen. In Schweriner Schloss gleich neben dem Staatlichen Museum werden unter dem Titel „Biester, Monster und Ungeheuer“ Fabelwesen, Kuriositäten und exotische Tiere von Nicolaus Marschalk, Albertus Magnus und Konrad Gesner gezeigt. Die Staatlichen Schlösser in Güstrow und Ludwigslust locken ab diesem Frühjahr mit „Einhorn, Elefant & Co.“ bzw. mit Werken des Tiermalers Elias Ridinger unter dem Titel „Schaulust und Naturstudium“.

Auch das Deutsche Meeresmuseum Stralsund macht keine Ausnahme und befasst sich in einer Sonderausstellung bis zum 12. Mai mit Tieren: „Große fette Wale“ heißt diese, womit man die Geschichte des Walfangs Revue passieren lässt. In diesem Zusammenhang unbedingt zu erwähnen ist das visionäre Ozeaneum auf der nördlichen Hafeninsel der Stralsunder Altstadt. Die in der letzten Bauphase befindliche Erweiterung zum Meeresmuseum mit einer Nutzfläche von 8700 Quadratmetern ist ab Sommer allein schon eine Reise wert. Bis zur Eröffnung Mitte Juli werden mit Unterstützung von Greenpeace unter anderem sechs Walmodelle in Originalgröße für die weltweit einmalige Ausstellung „1:1 – Riesen der Meere“ geschaffen.

Mehr als nur kleine Fische hat auch die Rostocker Kunsthalle zu bieten: Noch bis 18. Mai verweist eine Ausstellung darauf, dass es in der Gemeinschaft von Deutschland und Norwegen „Nicht nur Lachs und Würstchen“ gibt. Vielmehr geht es um einen interessanten Überblick zu 100 Jahren deutsch-norwegischer Begegnungen. Bis zum 25. Mai heißt es in der Kunsthalle zudem noch: „Last Sitting. Marilyn Monroe.“ Die Exposition macht in einer Auswahl von 50 Fotografien mit dem Werk des Fotografen Bert Stern bekannt, der die Monroe bei einem dreitägigen Shooting 1962 in Beverly Hills ganze 2600 Mal ablichtete und in Schönheit konservierte.

Ebenso schön kann im Jagschloss Granitz auf der Insel Rügen die Geschichte des ehemaligen Herrensitzes nachvollzogen werden. Kürzlich wurde dort der erste Teil einer Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, in deren Mittelpunkt natürlich Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus steht, der das Schloss zwischen 1836 und 1852 errichten ließ. Der Adlige hinterließ auf der ganzen Insel bis heute deutlich sichtbare Spuren: Unter anderem war er an Zucker- und Kreidefabriken beteiligt, ließ in Seedorf Schiffbau betreiben und gründete das erste Seebad auf Rügen sowie das Pädagogium Putbus. Um Architektur und um Bauten geht es überdies auch bei der Ausstellung „Schlösser und Herrenhäuser in Pommern“, die im Kloster Zum Heiligen Kreuz in Rostock bis Mitte Mai zu sehen ist.

Das Staatliche Museum Schwerin ist mit seinen Kunstsammlungen, Schlössern und Gärten indes auch für das Jahr 2009 bereits gut gerüstet, wenn sich die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns mit der Bundesgartenschau herausputzt: Dann werden neben dem Fest der Schweriner Museen am 24. Mai und der Schweriner Kunstnacht am 30. Oktober 2009 zahlreiche Ausstellungen im Zeichen der Buga stehen, beispielsweise Barockbildwerke von Balthasar Permoser, dem Holfbildhauer August des Starken. Die Schlösser in Güstrow und Ludwigslust sind u. a. mit „Erdbeermuseum“ bzw. „Die Blumen des Bösen“ in das große Thema Bundesgartenschau eingebunden.

Auch der Blick bis ins Jahr 2010 lohnt bereits: Dann soll in Greifswald zu Ehren des großen Sohnes der Stadt ein Caspar-David-Friedrich-Museum eröffnen, in dem Werk und Wirkung des 1774 in der Hansestadt geborenen romantischen Malers präsentiert werden sollen.