Mozzarella: Der Testsieger kommt vom Discounter

Von 16 Kuhmilchmozzarellas schnitten bis auf zwei alle mit dem test-Qualitätsurteil „Gut“ ab, fünf waren sogar in der sensorischen Prüfung „sehr gut“. Ein Bio-Produkt war hingegen kurz davor, ungenießbar zu werden und schnitt nur „ausreichend“ ab. Von 4 Büffelmozzarellas waren zwei „gut“, die anderen beiden nur „ausreichend“, hier fanden die Tester einen hohen Gehalt an Darmbakterien.

Die fünf besten Kuhmilchmozzarellas kommen vom Discounter und kosten zwischen 55 und 89 Cent für eine 125-Gramm Packung. Gar nicht gut schmeckte den Testern hingegen der Bio-Mozzarella einer Regionalmarke; hier waren die mikrobiologische Qualität und damit das Gesamturteil nur „ausreichend“. Das gilt auch für zwei von vier Büffelmozzarellas, bei denen ein hoher Gehalt an Enterobakterien den Genuss trübte. Diese Keime gehören zur Darmflora von Mensch und Tier und können während der Produktion in den Käse gelangen, wenn es an Hygiene mangelt.

Dennoch hat sich die Qualität von Mozzarellas offensichtlich deutlich verbessert. Vor rund elf Jahren hatte die Stiftung Warentest die italienische Spezialität schon einmal getestet. Damals war der Gehalt auffälliger Keime noch in jedem zweiten Produkt erhöht.

Der ausführliche Test Mozzarella erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/mozzarella abrufbar.

ÖKO-TEST Margarine

Im großen ÖKO-TEST Margarine haben sich die meisten Hersteller gründlich die Butter vom Brot nehmen lassen: Sie konnten nicht nachweisen, dass das verwendete Palmöl tatsächlich aus nachhaltigem Anbau stammt, die Fettsäurezusammensetzung war ungünstig. Auch die Bio-Produkte gaben wegen der enthalten Fettschadstoffe keine gute Figur ab.

Der Reihe nach: Für die Margarineproduktion wird Palmöl verwendet. Um den hohen Bedarf zu decken, werden in den Anbauländern häufig Urwälder gerodet. Dabei gehen nicht nur wichtige und schützenswerte Arten verloren, sondern es entweicht auch klimaschädliches Kohlendioxid. Zudem werden die Ölpalmen häufig als Monokulturen oder auf Torfböden angepflanzt – was ebenfalls schädlich für die Umwelt ist.

Doch es geht auch umweltfreundlich und fair – und viele Hersteller werben mittlerweile damit, weil sie wissen, dass das bei den deutschen Verbrauchern zunehmend gut ankommt. Deshalb hat ÖKO-TEST jetzt zum ersten Mal bei den großen Margarineproduzenten angefragt, ob sie nachweisen können, dass die von ihnen verwendeten Palmölprodukte tatsächlich umweltschonend hergestellt und dabei auch etwa soziale Mindeststandards eingehalten wurden.

Leider taten sich die meisten konventionellen Hersteller aber schwer mit glaubhaften Belegen, was im ÖKO-TEST zur Abwertung führte. Bei diesem Testkriterium schnitten die Bio-Produzenten zwar besser ab – allerdings fielen die Öko-Produkte durch erhöhte Mengen an Fettschadstoffen auf, zudem gefiel den professionellen Testern die Fettzusammensetzung oft nicht. Die konventionell hergestellten Margarinen wiederum enthalten fast alle zugesetzte Vitamine und Aromen – was weitere Minuspunkte einbrachte.

Das ÖKO-TEST-Magazin September 2013 gibt es seit dem 30. August 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

HRS ist das beste Hotelportal

Der große Clever reisen!-Test über die besten Hotel-Portale: Günstige Hotelzimmer finden – so einfach und sicher war es noch nie – Ausgabe 4/12

Clever reisen! hat die Portale bezüglich der Kriterien Nutzerfreundlichkeit, Hotelklassifizierung und Verbraucherfreundlichkeit geprüft. Dabei schauten die Tester, ob sich die Ergebnisse einer Hotelsuche nach verschiedenen Kriterien sortieren lassen, ob die Anzahl der Hotelsterne berechtigt waren und vor allem, ob der Gesamtpreis wirklich alle Steuern und Gebühren enthält.

Der Testsieger HRS hat bei allen Kriterien überzeugt. So konnten sich die Ergebnisse nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach der Entfernung sortieren lassen. Die Anzahl der vergebenen Hotelsterne waren bei den getesteten Hotels berechtigt und der Gesamtpreis enthält alle Steuern und Gebühren, zum Beispiel eine Bettensteuer oder eine Resortgebühr. Generell positiv schnitten die Portale booking , Opodo , Expedia und Hotels.com ( www.gourmet-report.de/goto/hotels-com )ab, die alle mit dem Clever reisen!-Prädikat ausgezeichnet wurden. Nicht so gut schnitten die Portale Hotel.de, Agoda.de und Hotelreservierung.de ab.

Vorsicht vor falschen Sternen, Zusatzgebühren und Servicepaketen
Reisende müssen bei der Suche nach günstigen Hotelzimmern genau hinschauen, etwa bei der Hotelklassifizierung. In einem Fall wurde ein Hotel in Bangkok von einem Portal als 5-Sterne-Haus ausgewiesen. Bei anderen Portalen hatte dasselbe Hotel jedoch nur 3 bzw. 2,5 Sterne. Luxus zum günstigen Preis ist hier wohl nicht zu erwarten. Ebenfalls wichtig ist das Kleingedruckte. Hier finden sich bei einigen Portalen Steuern und Zusatzgebühren, die dann aber nicht im Gesamtpreis enthalten sind, zum Beispiel die bei US-Hotels häufig erhobene „resort fee“. Dies kann zu unangenehmen Kosten-Überraschungen an der Hotelrezeption führen. Vorsicht ist außerdem bei Servicepaketen angebracht, zum Beispiel Reiseversicherungen oder, wie bei einem Hotel-Portal, ein zusätzlich buchbarer Schutz gegen eventuelle Stornokosten. Dieser ist aus Sicht der Tester, je nach Stornobedingungen eines Hotels, teilweise nicht sinnvoll. Er wurde trotzdem sehr hartnäckig angeboten. Den kompletten Test und weitere nützliche Tipps für die Hotelsuche im Internet finden Sie in der aktuellen Ausgabe Clever reisen! 4/12.

*Für den Test wurden bei allen Portalen die Preise für jeweils einen Hotelaufenthalt in Amsterdam, San Diego und Bangkok abgefragt. Zwecks Vergleichbarkeit wurde möglichst dasselbe Hotel in einer Stadt ausgewählt. Neben dem Preis berücksichtigt der Test noch weitere Kriterien wie die Hotelklassifizierung und die Benutzer- und Verbraucherfreundlichkeit der einzelnen Portale.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 4/12 ab dem 4.10. am Kiosk für 5,10 Euro!
Extra: Asien – Die beste Auswahl einzigartiger Urlaubsideen, inklusive 25 Hotels mit Flair sowie Reisen durch Myanmar, Zentralthailand sowie nach Hongkong.

Clever reisen! 4/12 hat außerdem u.a. getestet:
Langzeiturlaub: Hotel, Sonne & Meer ab 9 Euro
Preisvergleich Flugportale: Fragwürdige Werbetricks
Reiseveranstalter: Neuer Trend bei Rundreisen – Der Arzt reist mit
Spartipps für Senioren: Im besten Alter günstiger fliegen
Abu Dhabi: Glitzernde Wüsten-Metropole
Ägypten: Sahl Hasheesh – Hurghadas schöne Schwester
Karibik: Barbados – Insel voller Überraschungen
Holland: Utrecht – Ein schönes Wochenende
Deutschland: 10 Top-Weihnachtsmärkte
Business Class: Zum Schnäppchenpreis fliegen
Test Asien-Airlines: Wer sind die Besten?

Universalkameras: „Gut“ auch ohne Spiegelreflex

Wer „gute“ Fotos machen will, muss sich nicht gleich eine teure Spiegelreflexkamera kaufen, so das Fazit der Stiftung Warentest. Im Test waren sieben Universalkameras in der Preiskategorie von rund 400 bis 750 Euro. Fünf schnitten „gut“ ab. Der ausführliche Test Universalkameras erscheint in der Juni Ausgabe der Zeitschrift test.

Manche handliche und leichte Universalkameras werden sogar den Ansprüchen ambitionierter Fotografen gerecht. So haben sie zum Teil sehr lange Brennweiten. Damit spart man sich die verschiedenen Wechselobjektive. Und trotzdem lassen sich viele Einstellungen bei Bedarf per Hand justieren, etwa die Blende oder die Belichtungszeit. Einziger Nachteil der Universalkameras: Die Qualität der Bilder lässt bei schlechten Lichtverhältnissen stark nach.

Die besten Universalkameras im Test sind die Canon PowerShot G12 für 505 Euro und die Nikon Coolpix P7000 für 490 Euro. Wer weniger Geld ausgeben will, ist auch mit der Canon PowerShot SX30 IS für 405 Euro gut beraten.

Der ausführliche Test ist in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de veröffentlicht

Die Kochprofis – Einsatz am Herd

Seit der Eröffnung liefen die Geschäfte im ‚Graf Toerring Hof‘ in Waldkraiburg schleppend. Kaum ein Gast verirrte sich ins Restaurant. Inzwischen hatte sich ein Schuldenberg von fast 35.000 Euro angehäuft, eigentlich müsste das Lokal längst schließen. Doch Wirt Thomas hielt verzweifelt an seinem Traum fest. Servicekraft Erika hat die Kochprofis gerufen – in der Hoffnung, dass der ansonsten beratungsresistente Thomas wenigstens auf ausgewiesene Spitzenköche hört. Ist es den Kochprofis gelungen, in Thomas die Leidenschaft fürs Kochen auf Dauer wieder zu erwecken?

Im ‚Lindenhof‘ in Hohenmölsen südlich von Leipzig standen sich die beiden Bedienungen Anett und Dorothea die Beine in den Bauch. Ihre Chefin, die 60-jährige Martina, ist zwar mit Leib und Seele Wirtin, hatte aber bislang keinen unternehmerischen Erfolg.
Ein klarer Fall für Mike Süsser, Frank Oehler und Andreas Schweiger! Das Testessen war zwar eine echte Überraschung für die Kochprofis: Robertos Kochkünste schnitten gar nicht schlecht ab! Trotzdem merkten die Retter des guten Geschmacks sofort: So wird hier nicht jeden Tag gekocht. Wie geht es dem ‚Lindenhof‘ heute?

Bereits seit über sechs Jahren führt Familie Kluge das Gasthaus ‚Zur Alraune‘ in Clausthal-Zellerfeld, Niedersachsen. Viel los war in dem Restaurant nicht – bis auf die lauten Wortgefechte, die sich Wirt Andreas und Koch Tobias täglich lieferten. Haben die Kochprofis Frank Oehler, Mike Süsser und Andreas Schweiger Ordnung in den chaotischen Alltag in der ‚Alraune‘ und das Restaurant zurück auf die Erfolgsspur gebracht?

RTL2, Dienstag, 04.01., 22:15 – 23:15 Uhr

Die beliebtesten Fluglinien

Die Deutschen fliegen am liebsten „Made in Germany“: Das ergab eine aktuelle Umfrage des Touristikunternehmens Comvel zu den beliebtesten Fluglinien.

Knapp ein Drittel der 3.000 Befragten (29,2%) wählte Lufthansa auf den ersten Platz, gefolgt von Condor (18,5%), Air Berlin (16%) und TUI fly (7,7%). Als einziger nicht-deutscher Flieger schaffte es Emirates mit vier Prozent der Stimmen unter die Top 5. Direkt dahinter schnitten die beiden Türkei-Carrier Sky und Sun Express auffallend gut ab. Günstig, aber weniger beliebt sind dagegen die meisten Billigflieger, wie Ryanair. Sie landen auf hinteren Plätzen.

Bauern und Prostituierte genießen höchste Glaubwürdigkeit

Chinesische Studie: Beamte und Regierungsmitglieder schneiden schlecht
ab

Mehr als 3.000 Chinesen wurden für das
Magazin Xiaokang nach der Glaubwürdigkeit von Menschen in verschiedenen
Berufsgruppen befragt. Am glaubwürdigsten waren demnach Bauern,
Prostituierte, Geistliche, Soldaten und Studenten. Am schlechtesten
schnitten Immobilien- und Grundstückserschließungsmakler, Sekretäre,
Agenten, Entertainer und Direktoren ab. Ihnen trauen die meisten der
Befragten nicht. Da Prostitution in China illegal ist, sei das Ergebnis
mehr als erschreckend wie China Daily http://www.chinadaily.com.cn
berichtet.

Schlecht schnitten zudem auch Wissenschaftler und Lehrer ab. Ihre
Glaubwürdigkeit lag aber etwas höher als jene von Parteifunktionären und
Politikern. Was wirklich besorgniserregend sei, ist die Tatsache, dass
es einen dramatischen Vertrauensverlust bei Regierungsmitgliedern gebe,
kommentiert China Daily. Mehr als 91 Prozent der Befragten gaben an,
Aussagen von Regierungsmitgliedern mit Vorsicht zu genießen. 2007 waren
es nur 79 Prozent. Der tiefe Fall der Glaubwürdigkeit der Politiker sei
auf die „Vorkommnisse“ der vergangenen Monate zurückzuführen. Dazu
zählen etwa Massenproteste in verschiedenen Provinzen, die zu mangelndem
Vertrauen gegenüber staatlichen Autoritäten geführt haben. Das gelte vor
allem für lokale Regierungen.

Die Faktoren, die zum Bruch geführt haben sind vielfältig und reichen
von Protektionismus, wankelmütigen Strategien bis hin zu fehlender
Transparenz und dummen Entscheidungen, schreibt das Magazin Xiaokang.
All diese Dinge haben mit der Bürokratie und dem mangelnden Respekt vor
öffentlichen Interessen zu tun. Das klinge zwar seltsam, da lokale
Regierungen geografisch näher am Geschehen sind als die Zentralregierung
und eigentlich im Dienste der Bürger stehen sollten. Offensichtlich gehe
es allerdings nur darum, dass die lokalen Kader Berichte an die
Vorgesetzten liefern und versuchen es ihnen recht zu machen, kritisiert
das Magazin. Es wäre an der Zeit etwas dagegen zu unternehmen und den
Ruf der Regierung zu verbessern, damit es wieder eine Vertrauensbasis
gibt. In einem ersten Schritt müsse man der Entfremdung der lokalen
öffentlichen Stellen entgegenwirken und wieder mehr in Richtung zur
Wahrung allgemeiner Interessen gehen. Wolfgang Weitlaner

Schlechte Noten für Deutschlands DSL-Anbieter

Keine Überraschung: Unzuverlässig, inkompetent, unfreundlich: Schlechte Noten für Deutschlands DSL-Anbieter

Kundenumfrage von COMPUTERBILD zeigt: Weniger als die Hälfte der Nutzer würde Anbieter weiter empfehlen – Erstmals überregionaler Provider auf Platz 1 – Ergebnisse unter www.computerbild.de/dslumfrage

Mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Deutschen ist unzufrieden mit ihrem DSL-Anbieter. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Kundenzufriedenheitsstudie. Ein Jahr lang befragte COMPUTERBILD Deutschlands User auf seinem Service-Angebot www.wie-ist-meine-IP.de . Über 9.800 Teilnehmer schilderten dort ihre Erlebnisse mit DSL-Providern. Bewertet wurden 20 Unternehmen – vier schnitten „gut“, sieben „befriedigend“, sieben „ausreichend“, zwei „mangelhaft“ ab. Erfasst wurden Wertungen deutscher Nutzer in den Kategorien Geschwindigkeit, Verfügbarkeit, Kundenservice, Preis/Leistung und Empfehlung.

Vor allem der Kundenservice wird (nur 34 Prozent Zufriedenheit) wegen fehlenden Fachwissens, Unfreundlichkeit und Schlampigkeit bemängelt. Inzwischen haben einige Anbieter auf den Unmut ihrer Kunden reagiert und Service-Offensiven gestartet. Doch trotz vieler neuer Service-Angebote sorgen insbesondere kostenpflichtige Service-Rufnummern immer wieder für massive Beschwerden. Berichten zufolge kommen Kündigungen nicht an oder werden aus fadenscheinigen Gründen nicht akzeptiert. Auch Berichte zu mangelhaften Umzugsservices häufen sich: Ein Nutzer wartete zehn Tage, dass der Provider seinen Festnetz- und Internetanschluss am neuen Wohnort reaktivierte, obwohl ein früherer Termin fest zugesagt war.

Zum ersten Mal ist ein überregionaler Anbieter auf Platz 1 gelandet: Neuer Spitzenreiter ist Vodafone. Mit durchweg guten Wertungen verwies Vodafone regionale Dienstleister wie Unitymedia (Hessen und NRW) und M-Net (München) auf die Plätze. In der letzten Erhebung für das Gesamtjahr 2008 lagen die regionalen Provider noch vorn. Die schlechteste Bewertung erhielten Maxxonair und EWT.net. Die beiden regionalen Provider schnitten bei den Kunden mit „mangelhaft“ ab. Näheres zu der Umfrage und den Ergebnissen unter www.computerbild.de/dslumfrage .

„Service-Offensiven dürfen kein Lippenbekenntnis bleiben“, so Falko Ossmann, Chefredakteur von computerbild.de. „Verbraucher wollen nicht nur eine schnelle und zuverlässige Verbindung zu einem günstigen Preis, sie erwarten auch einen professionellen und freundlichen Kundendienst. Computerbild.de hilft mit seinem Tarifvergleich und der DSL-Kundenzufriedenheitsstudie, den richtigen Anbieter zu finden.“

Weitere Links zum Thema:

DSL-Geschwindigkeitstest: Messen, wie schnell die Verbindung wirklich ist. www.computerbild.de/dsltest

DSL-Ratgeber und -Downloads: Nützliche Tipps und kostenlose Software für schnelleres Surfen. www.computerbild.de/downloads

Gourmet Report meint: Wir sind nicht überrascht, es ist schon fast skandalös, wie die meisten DSL Anbieter ihre Kunden behandeln! Wir haben extra zwei, falls einer mal wieder ausfällt. Zahlen also doppelt, weil die Anbieter ihr Geschäft nicht ordentlich betreiben!

Männer schauen nur auf das Äußere

Frauen: Differenziertere Beurteilung von Attraktivität – Männer beurteilen sehr visuell – Gute Figur spielt große Rolle

Männer scheinen bei der
Beurteilung von Menschen wesentlich mehr Übereinstimmungen zu zeigen als
Frauen, kommt eine aktuelle Studie zum Schluss. Die Psychologen um
Dustin Wood von der Wake Forest University www.wfu.edu und
Claudia Brumbaugh vom Queens College www.qc.cuny.edu haben
entdeckt, dass sich Frauen deutlich uneiniger darüber sind, ob eine
andere Person attraktiv ist als Männer. Wenn Frauen über Attraktivität
urteilen, herrschen sehr häufig Meinungsverschiedenheiten und
Uneinigkeiten, so die Studie, für die mehr als 4.000 Personen befragt
wurden.

„Männer sind sich viel einiger darüber, wen sie als attraktiv beurteilen
und wen nicht“, so Wood. Die Studie zeige deutlich, dass es
quantifizierbar sei, welche Frauen von Männern als attraktiv beurteilt
werden und umgekehrt. Den Probanden im Alter von 18 bis 70 Jahren wurden
Fotos von Männern und Frauen zwischen 18 und 25 Jahren vorgelegt, die
sie auf einer Skala zwischen eins für nicht attraktiv und zehn für sehr
attraktiv zu beurteilen hatten.

Die Experten hatten versucht, eine Vielzahl von Merkmalen, etwa wie
verführerisch, wie vertrauenserweckend, wie sensitiv jemand am Bild
erschien, unterzubringen. Zudem wurde auf den Bildern bei Frauen die
Figur und bei Männern die Muskeln betont. Diese Referenzpunkte waren
deshalb von Bedeutung, weil sie den Forschern Einblick erlaubte welche
Aspekte die Betrachter in ihrer Wertung beeinflussten. Bei den Männern
schnitten jene Frauen am besten ab, die verführerisch und dünn waren.
Das heißt, dass ihre Beurteilung wesentlich auf physischen Aspekten
basierte. Hohe Wertungen erhielten auch Frauen, die zuversichtlich und
selbstsicher wirkten. Die Bewertungen der Frauen hingegen fielen
deutlich anders aus: Dünne und muskulöse Männer schnitten zwar besser
ab, dennoch gab es eine Reihe von Merkmalen, die äußerst kontroversiell
– mit Bewertungen von eins bis zehn – beurteilt wurden.

Sehr verwundert über das Testergebnis zeigt sich die Psychotherapeutin
Sabine Fischer www.fischer-psychotherapie.at nicht. „Männer agieren sehr visuell. Aussehen ist
sehr wichtig“, so Fischer. „Frauen hingegen beurteilen Emotionen und die
Wirkung auf die Sinne.“ Das bedeute auch, dass näheres Wissen mehr von
Bedeutung ist als ein gewisser Typus. „Ob ein als sympathisch und
attraktiv beurteilter Mann als Lebenspartner in Frage kommt, ist
allerdings eine ganz andere Geschichte“, so die Psychotherapeutin. Die
Beurteilung der Männer hänge sehr eng mit dem immer noch sehr
ausgeprägten Jagdsinn zusammen, meint Fischer.

„Soweit wir wissen, ist dies die erste Studie, die Unterschiede in der
Betrachtungsweise der Attraktivität herausarbeitet“, meinen die Autoren.

Die Studie helfe außerdem zu erklären, warum Frauen strengere Normen als
Männer erfahren. Frauen, die versuchen, Männern zu gefallen, werden dann
als attraktiv eingestuft, wenn sie gewisse körperliche Merkmale
aufweisen. Treffen diese jedoch nicht zu, schnitten sie in der Regel
schlecht ab. Obwohl Männer, die gewisse körperliche Eigenschaften
aufwiesen, besser beurteilt wurden, war die Gesamtklassifizierung weit
weniger von diesen Merkmalen abhängig als umgekehrt. Wolfgang Weitlaner

Test: Pflegedienste Beratung

Pflegedienste Beratung und Pflegequalität im Test

Bei einem Test von Beratung und Pflege 21 ambulanter Pflegedienste schnitten zwei mit „sehr gut“, sechs mit „gut“, drei mit „befriedigend“ und einer mit „ausreichend“ ab. Neun weitere konnten nicht bewertet werden, weil sie der Veröffentlichung ihrer Daten zur Pflegequalität nicht zugestimmt hatten.

In Deutschland gibt es mehr als 11.000 ambulante Pflegedienste. Exemplarisch hat die Stiftung Warentest 21 dieser Dienste in Mülheim an der Ruhr getestet. Dabei stellte sich heraus, dass vor Abschluss eines Pflegevertrages nur zwei Dienste „gut“ berieten, drei kamen über ein „ausreichend“ nicht hinaus; mitunter offenbarten die Dienste erstaunliche Defizite. Erstmals veröffentlicht die Stiftung Warentest auch die Daten zur Pflegequalität. Die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) haben bisher schon regelmäßig überprüft, wie gut die Dienste die Pflegebedürftigen versorgen, doch die Ergebnisse waren aus Datenschutzgründen weitgehend unter Verschluss. Ab Herbst müssen sie im Internet veröffentlicht werden, allerdings wird dann nur noch bewertet, was zwischen Patient und Pflegedienst vereinbart wurde. Die Pflegedienste, die einer Veröffentlichung ihrer Daten bereits jetzt zugestimmt haben, überzeugten vielfach mit „guten“ oder sogar „sehr guten“ Leistungen. 9 der 21 getesteten Pflegedienste verweigerten allerdings die Zustimmung zur Veröffentlichung und erhielten deshalb kein Qualitätsurteil.

Die Stiftung rät, sich umfassend beraten zu lassen – etwa bei einer Beratungsstelle, der Kommune oder einem Pflegestützpunkt. Vor Vertragsabschluss sollten pflegerische Angebote und Kosten mehrerer Pflegedienste verglichen werden. Außerdem sollte man sich bei der Pflegekasse nach den Ergebnissen der Pflegequalitätsprüfung erkundigen und dabei besonders die Ergebnisse bei den „pflegerischen Leistungen“ und „ärztlich verordneten Leistungen“ abfragen.

Der ausführliche Test und Tipps zu Pflegeverträgen finden sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de