Lippe kulinarisch

Fürstlich tafeln auf dem Schlossplatz
Bei der Aktion der Lippischen Landes-Zeitung „Lippe kulinarisch“ werden vom Sternekoch Ernst Heiner Hüser drei Leserrezepte nachgekocht – Gewinner sind Wolfgang Lücke, Andreas Kersting und Thomas Emmerich – Event am 14. bis 16. August auf dem Detmolder Schlossplatz

LZ-AKTION: Bei „Lippe kulinarisch“ werden drei Leserrezepte nachgekocht

Die Lippische Landeszeitung interviewte Sternekoch Ernst Heiner Hüser über den Wettbewerb:
www.lz-online.de/lokales/detmold_augustdorf/3062585_Fuerstlich_tafeln_auf_dem_Schlossplatz.html

Alle weiteren Infos zum kulinarischen Event in Detmold:
http://www.lippe-kulinarisch.eu/

Das Restaurant des Sternekochs Ernst Heiner Hüser belegt Platz 790 der HAIKU Liste, der besten Restaurants Deutschlands:
www.haiku-liste.de/beste-restaurants/928/historisches-gasthaus-buschkamp.html

Neue und alte Glanzlichter in Deutschlands Osten

Neue und alte Glanzlichter in Deutschlands Osten

Kultur-Happening zwischen neuem und altem Deutschland – die temporäre Kunsthalle in Berlin

Sie ist vergänglich, selbst ein Kunstwerk und steht auf historisch bedeutendem Pflaster – die temporäre Kunsthalle auf dem Berliner Schlossplatz ist in vieler Hinsicht außergewöhnlich: 500 Jahre lang stand hier das zunächst als Renaissance-Burg gegründete und dann mehrfach umgebaute Stadtschloss als Wahrzeichen Berlins, bis die DDR das im 2. Weltkrieg stark zerstörte Gebäude als Symbol des „alten Deutschland“ abreißen ließ. Später sollte der „Palast der Republik“ als offenes Kulturhaus an seiner Stelle der Welt die rosige Seite des Sozialismus zeigen. Nach seinem Abriss beschloss der Deutsche Bundestag 2007 den Wiederaufbau des alten Stadtschlosses, das zusammen mit der gegenüberliegenden Museumsinsel als Freistätte von Kunst, Wissenschaft und Kommunikation die neue alte Mitte Berlins beleben soll. Zur Überbrückung ist die sehr moderne temporäre Kunsthalle entstanden: Die Außenfassade wird durch wechselnde Künstlerprojekte gestaltet. Innen sind noch bis zum 18. März die Installationen von Simon Starling zu sehen. Im Zentrum seiner Ausstellung „Under Lime“ stehen Pflanzen und Pflanzendarstellungen, Motoren und Energiehaushalte, physische und kulturelle Transfers.

Kochwettbewerb

Hobbyköche haben die Möglichkeit ihr Können auf dem Oldenburger Schlossplatz der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Samstag, 31. Mai 2008
Hobbykoch-Wettbewerb

Alle Teilnehmer erhalten je einen Warenkorb mit gleichen Zutaten, aus denen es gilt, ein dreigängiges Menü zu kochen. Dieses Menü soll aus Vor-, Haupt- und Nachspeise bestehen.

Der Sieger des Hobbykoch-Wettbewerbs wird durch die fachkundige Jury ermittelt und nimmt am Kochwettbewerb am 06.09.2008 teil und kämpft gegen die Top-Köche aus Oldenburg und den Partnerstädten um den Titel „1. Internationaler Oldenburger Koch“.
Bewerbung

Interessierte Hobbyköche müssen sich schriftlich um die Teilnahme bewerben. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt (bei mehr Bewerbern entscheidet das Los!). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Bewerbungen sind einzureichen bis zum 30.04.2008.

Weitere Infos:
http://www.ol-kocht.de/kochwettbewerb.php

"White Cube", Berlin

„White Cube“ – temporäre Kunsthalle auf dem Schlossplatz eröffnet im April 2008

…“Wolke“ und „Würfel“ waren als Kunstprojekte für die Zwischennutzung des Berliner Schlossplatzes im Gespräch, Ende Oktober hat der Berliner Senat entschieden: Wo derzeit noch Kräne den Palast der Republik abtragen, um Platz für den ab 2010 geplanten Neubau mit der alten Fassade des Hohenzollern-Schlosses zu schaffen, wird ab April 2008 im „White Cube“ des Wiener Architekten Adolf Krischanitz Kunst präsentiert.

Der quaderförmige, eingeschossige Pavillon bietet zeitgenössischen Künstlern für zwei Jahre einen einzigartigen Showroom im Herzen der deutschen Hauptstadt. Etwa 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche stehen den beiden Kuratorinnen Coco Kühn und Constanze Klein dort zur Verfügung. Geplant sind Einzelausstellungen von Berliner Künstlern sowie Gemeinschaftsschauen in Kooperation mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

www.white-cube-berlin.org

Kunstmuseum Celle

Celle ist um ein architektonisches „Prachtstück“ reicher: Das
erste 24-Stunden-Kunstmuseum der Welt glänzt jetzt mit einem
gläsernen Foyerkubus. Der neue Anbau lockt tagsüber in elegantem Weiß
zur Kunst und nachts als farbig leuchtender Kristall. Er setzt damit
ein unübersehbares Signal für das einzigartige Konzept des Museums:
Kunst rund um die Uhr für die Bürger und Besucher der Stadt, aber
ohne zusätzliche Personalkosten.

Private Initiative, eherenamtliches
Engagement und die Kraft der Idee machen es möglich – ein
buchstäblich leuchtender Beweis dafür, dass trotz knappen
Kulturbudgets Innovationen in der Museumslandschaft möglich sind.

Im
Zuge der architektonischen Neugestaltung hat das Kunstmuseum Celle
auch im Inneren gewonnen: Das Haus wirkt insgesamt größer, ruhiger,
luftiger. Es verfügt jetzt über mehr als 1000 Quadratmeter
Ausstellungsfläche auf drei Etagen. Am Tag, zu den regulären
Öffnungszeiten, zeigt das Museum ganz klassisch Malerei, Grafik,
Skulpturen, Licht- und Objektkunst aus der Sammlung Robert Simon.
Dazu kommen regelmäßig Sonderausstellungen mit moderner und
zeitgenössischer Kunst.

Wenn sich abends die Türen schließen, lohnt
sich trotzdem ein Besuch. Im und am Gebäude übernimmt internationale
Lichtkunst die Regie. Die nachtaktiven Werke entdecken die Besucher
von außen: beim Blick auf und durch die gläserne Fassade des Museums.

Am Sonnabend, 10. Juni, werden die neuen Räume des Kunstmuseum Celle
durch den Wirtschaftsminister des Landes Niedersachsen Walter Hirche
eröffnet.
Am folgenden Sonntag, 11. Juni, öffnet das Haus seine Türen
wieder für das Publikum. Am Tag und bei Nacht – eine spannende
Adresse für zeitgenössische Kunst in Norddeutschland.

Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon,
Schlossplatz 7,
29221 Celle
am Tag | im Museum: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr
bei Nacht | von außen: Täglich 17 – 10 Uhr
www.kunst.celle.de

Labyrinthgarten Berlin-Schlossplatz

Der Abriss des Palasts der Republik läuft, doch was passiert mit dieser
gigantischen innerstädtischen Brache bis zum Bau des Humboldt-Forums?
Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Jens Henningsen und dem
Architekten Xaver Egger hat die Initiatorin und Kulturmanagerin Tina
Zickler einen Entwurf vorgelegt, den inzwischen auch Berlin Partner, die
Berlin Tourismus Marketing GmbH, Eugen Blume, Adrienne Goehler, Kirsten
Harms, Stephan Märki, Jörn Merkert, Hartwig Piepenbrock und Martin Rennert
unterstützen.
Mit einem 3 Hektar großen Labyrinth in Form eines opulenten Gartens,
dessen einfache Wegstrecke 1,5 km beträgt, entstünde hier das weltweit
größte begehbare Labyrinth. Inmitten einer der lebendigsten Grosstädte
Europas würde für Touristen und die Berliner Bevölkerung eine sinnliche
Oase der Ruhe geschaffen.

Der Labyrinthgarten ist in Zonen unterteilt, die den fünf Sinnen
zugeordnet sind, und zeigt neben verschiedensten Blumen, Sträuchern und
Bäumen auch von Alexander von Humboldt importierte Zier- und Nutzpflanzen.
Auf ihrem Spaziergang durchs Labyrinth bummeln die Besucher durch die
Sinneszonen, die mit ihren mannigfaltigen Farben, Formen und Düften eine
Attraktion für die ganze Familie sind. Auf ihrem Weg zur Mitte können die
Besucher auf dem großzügigen quadratischen Holzdeck verweilen und gelangen
am Ende zum eigentlichen Zentrum des Gartens, einem runden Wasserbecken,
das einem Spiegel gleicht.

Der Garten der Sinne wird durch die Humboldt-Box ergänzt. Der
Gebäuderiegel beherbergt neben Café und Shop vor allem eine große
Ausstellungsfläche, welche die Vergangenheit, die Gegenwart und die
Zukunft des Schlossplatzes erläutert. Neben der historischen Entwicklung
des Platzes werden sowohl die kulturelle Tradition des Labyrinths als auch
das zukünftige Humboldt-Forum vorgestellt. Hier werden bereits Exponate
aus den außereuropäischen Sammlungen der Staatlichen Museen und den
Beständen der Humboldt-Universität präsentiert. Die Dachterrasse der
Humboldt-Box bietet den Besuchern einen Panoramablick über den gesamten
Labyrinthgarten hinweg und ebenso zur Seite des Lustgartens, Alten
Museums und Doms.

Mit der Realisation des Labyrinthgartens kann die Stadt ein weltweit
einzigartiges und kulturell wertvolles Projekt auf diesem so prägenden
Platz verwirklichen. Dieses „Temporäre Wahrzeichen“ ist nicht nur im
touristischen Sinne attraktiv, sondern alle Berlinerinnen und Berliner
können von dieser grünen Zwischennutzung profitieren. Nach der teils
äußerst kontroversen Debatte um die Neugestaltung des Schlossplatzes
gelänge mit dem Labyrinthgarten eine versöhnliche und anspruchsvolle
Zwischennutzung des Geländes, die sowohl der Museumsinsel als auch den
historischen Wunden der Stadt gerecht wird.

www.labyrinthgarten-berlin.de