Christian Bau

In der aktuellen Dezember-Ausgabe stellt DER
FEINSCHMECKER den „Koch des Jahres“ in einem Portrait vor: Christian Bau vom Restaurant „Schloss Berg“ im saarländischen Nennig
präsentiert vier optisch aufwändig inszenierte Rezepte, die seine
überragende Kochtechnik demonstrieren.

Der erst 34-Jährige Christian Bau überlässt kein Detail dem
Zufall, trotz moderner und beherzter Aromen-Experimente ist die
klassische Hochküche sein festes Fundament. Von überflüssigen
Deko-Elementen hat sich der ehrgeizige Mann längst verabschiedet,
seine Gerichte sind auf das Wesentliche konzentriert.

Mit der Auszeichnung „Koch des Jahres“ wird der Vater zweier
Töchter für seine kontinuierliche Leistung auf hohem Niveau
gewürdigt, die sich gerade in jüngster Zeit noch einmal gesteigert
hat. Er gehört zu den Top Ten deutscher Köche – und zählt zu den
jüngsten von ihnen. Zu Baus wichtigsten Stationen gehören Gutbert
Fallerts „Talmühle“ in Sasbachwalden und Harald Wohlfahrts
„Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn, wo er mit 23 Jahren Souschef
wurde. Seit 1977 ist Bau Chefkoch im eleganten Restaurant „Schloss
Berg“. Zusammen mit seiner Frau Yildiz, die den Service leitet, und
seiner engagierten Brigade arbeitet (und lebt) er in einer Art
Familienbetrieb, dem „Victor’s Residenz-Hotel“ angeschlossen ist.

www.schlossberg-nennig.de

Knorr Küchenbrigade unterstützt Kindernothilfe

„Journalisten müssen auch in Zukunft für geschundene und missbrauchte Kinder eintreten und durch ihre Berichterstattung wachrütteln.“ Das sagte Fritz Pleitgen, Intendant des Westdeutschen Rundfunks, in seiner Laudatio auf die Preisträger des diesjährigen Medienpreises „Kinderrechte in der Einen Welt“.
Der von der Kindernothilfe-Stiftung seit 1999 jährlich vergebene Journalistenpreis wurde am 4. November 2005 in Berlin überreicht.
Die Veranstaltung mit 250 prominenten Vertretern aus Verbänden, Medien und Politik moderierte die ARD-Wetterfee Claudia Kleinert. Zum gelungenen Abend und für den guten Zweck hat auch diesmal wieder die Knorr Küchenbrigade von Unilever Foodsolutions mit Unterstützung des Culinary Team „Let’s Go Magic Germany“ unter der Leitung von Karlheinz Haase mit einer zwölfköpfigen Mannschaft beigetragen. Das Küchen-Einsatzkommando zauberte zahlreiche Gaumenfreuden. Ganz nach dem Geschmack der Medienpreis-Schirmherrin Christina Rau, die mit Dr. Norbert Blüm, Ex-Bundesarbeitsminister und Mitglied im Stiftungsrat der Kindernothilfe, Armin Laschet, Generationenminister in Nordrhein-Westfalen und Dr. Jürgen Thiesbonekamp, Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe, die vier Preise für folgende Sparten übergaben:

– Barbara Lühti in der Sparte TV: Die Fernsehreporterin wurde für ihren im Schweizer Fernsehen ausgestrahlten Bericht „Kinder-Händler“ ausgezeichnet. Lüthi zeigt anschaulich, wie Kinder und Jugendliche aus Albanien während der Olympischen Spiele in Griechenland zur Kinderarbeit gezwungen wurden.

– Bernd-Uwe Gutknecht in der Kategorie Hörfunk: In „Böses Blut“, gesendet vom Bayerischen Rundfunk, schildert Gutknecht, wie insbesondere Frauen in kenianischen Dörfern die offiziell verbotene Tradition der Frauenbeschneidung aufrechterhalten. Die Reportage zeigt Auswege und Alternativen, um Mädchen und jungen Frauen diese Prozedur zu ersparen.

– Philipp Oehmke in der Sparte Print: Im Artikel „Erziehungsberechtigter“, der im Magazin der Süddeutschen Zeitung erschien, schildert der Journalist, wie ein Jugendlicher aus einer Alkoholikerfamilie mit Erfolg gegen seine Eltern aufbegehrt.

– Frederik Jötten in der in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Kategorie Bild: Das „Portrait einer jungen Kindersoldatin“, veröffentlicht in der Frankfurter Rundschau, hat die Jury überzeugt. Das Foto zeigt eine Kindersoldatin aus dem Norden Ugandas, der man deutlich die bitteren Erfahrungen in der Armee von Rebellenführer Joseph Kony ansieht.

Der Medienpreis „Kinderrechte in der Einen Welt“ wird mit jeweils 2.500 Euro dotiert. Die Kindernothilfe-Stiftung zeichnet damit jährlich Beiträge aus, die in besonderer Weise auf Kinderrechtsverletzungen aufmerksam machen. Die Duisburger Hilfsorganisation fördert rund 200.000 Mädchen und Jungen in 27 Ländern und setzt sich unter anderem für die Einhaltung von Kinderrechten ein.

Dazu leistet auch Unilever Foodsolutions seinen Beitrag. Beim Sommerfest des Bundespräsidenten am 14. Juli 2000 im Schloss Bellevue überreichte der damalige Verkaufsleiter Hartmut Grischy der ehemaligen First Lady, Christina Rau, symbolisch die Botschaft, dass das Unternehmen bei der Verleihung des Medienpreises „Kinderrechte in der Einen Welt“ das Catering ausrichten wird. Dass dieses soziale Engagement auch professionell umgesetzt wird, ist insbesondere der Verdienst der Knorr Küchenbrigade mit Unterstützung des Culinary Team „Let’s Go Magic Germany“ unter der Leitung von Karlheinz Haase. Der Spitzenkoch pflegt seit Jahren freundschaftliche Kontakte zu den Kollegen im Schloss Bellevue und in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen.

Parkhotel Schlangenbad und Schloss Vollrads

Parkhotel Schlangenbad und Schloss Vollrads machen gemeinsame Sache

Der Eine hat keine Reben – der Andere keine Betten. Was lag da näher, als sich zusammen zu schließen und gemeinsame Sache zu machen. Das Ergebnis: Ein Wochenendprogramm für Weinfreunde und alle, die es werden wollen. Das liebevoll zusammengestellte Arrangement verbindet die Vorzüge eines komfortablen Hotels mit einem sehr persönlich gestalteten Besuch auf dem ältesten Weingut der Welt.

Losgelöst von Alltag und Auto startet die erlebnisreiche Reise durch die Welt der großen Weine am Freitag, den 18. November mit einer kleinen feinen Weinsoirée. Reisebegleiter ist Markus del Monego, Sommelier Weltmeister der ersten Stunde. Immer der Nase nach geht es an diesem ersten Abend im Parkhotel Schlangenbad. Überraschende (Geschmacks) Erlebnisse sind Programm beim Dîner sensorique.

Der Samstag führt die Gäste in den Rheingau, wo sie auf Schloss Vollrads Rebenduft schnuppern und Vip-Status genießen werden. Terroir zum Anfassen erleben sie im Weinberg. Das Mittagessen wird im Schloss eingenommen. Die Weine werden von Gutsdirektor Dr. Rowald Hepp persönlich vorgestellt. Immer an seiner Seite – Markus del Monego. Der Nachmittag ist zur freien Verfügung und lädt zu Spaziergängen im Kurpark oder in den ausgedehnten Wäldern rund um das Hotel ein. Wer auch den Nachmittag mit Wein verbringen möchte, lässt sich im Hotel Spa in die Geheimnisse der Vinotherapie einweihen oder genießt nach einem Mittagsschläfchen ein Stück Riesling Torte an der Hotelbar.

Der Abend steht ganz im Zeichen eines Gala Dîners – begleitet von großen Weinen aus dem Rheingau und dem Bordelais. Die glanzvolle Abendveranstaltung „Rheingau meets Bordeaux“ verspricht das Highlight des Arrangements zu werden. Aus dem kenntnisreichen Wein-Duo Hepp und del Monego wird, wenn die Lichter angehen, ein Trio. Markus del Monego ist es gelungen, für den Abend auch einen Vertreter der Familie Castéja, der weltberühmten Wein-Dynastie aus dem Bordelais, zu gewinnen. An der Küchenfront treffen sich Matthias Böhler, Küchenchef im Gutsrestaurant Schloss Vollrads, und Mario M. Wegmann, erster Mann am Herd im Parkhotel Schlangenbad.

Hotel Direktor André Thede und Gutsdirektor Dr. Rowald Hepp sind seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden. Jetzt besiegeln sie ihre Freundschaft mit einer Veranstaltungsreihe für Weinfans. Markus del Monego sorgt mit Sachverstand, Einfühlungsvermögen und einer guten Portion Humor dafür, dass alle Gäste profitieren und sich rundum gut aufgehoben fühlen werden. Anders als bei sonstigen Weinrunden wird hier Wert auf eine entspannte Atmosphäre gelegt. Und deshalb sind Fragen (auch dumme) sind mehr als willkommen!

Der Preis für das Gesamt-Arrangement (18. bis 20. November 2005) beträgt pro Person inkl. Übernachtung € 395,- . Anwendungen im Hotel Spa werden extra berechnet.

Die folgenden Parts sind auch einzeln buchbar:

Dîner sensorique für € 80,-
Besuch auf Schloss Vollrads für € 60,-
Gala „Rheingau meets Bordeaux“ für € 140,-.

Reservierungen: Tel. 06729 420 oder per e-mail unter info@parkhotel.net

Deutscher Rotweinpreis

Zum zweiten Mal nach 2004 findet die Siegerehrung des Wettbewerbes um den Deutschen Rotweinpreis, ausgerichtet vom europäischen Weinmagazin Vinum, in Ettlingen statt. Am Samstag, den 29. Oktober, wird die Schlossgartenhalle Schauplatz einer großen öffentlichen Gala sein. Vor der musikalisch umrahmten und von Petra Klein (SWR) moderierten Abend-Veranstaltung (Beginn 19 Uhr) präsentieren sich 19 Top-Winzer, die alle beim Wettbewerb ganz vorne lagen, im Ettlinger Schloss mit ihren erfolgreichen Weinen und sonstigen Gewächsen aus ihren aktuellen Kollektionen (13.30 bis 17.30 Uhr).

Bei dem seit 1987 durchgeführten Wettbewerb werden die Preise in unterschiedlichen Kategorien vergeben, so dass Weinfreunde eine beachtliche Vielfalt verkosten können und manche Überraschung über den hohen Qualitätsstandard deutscher Rotweine erleben werden. Der Vinum-Rotweinpreis bietet immer wieder Newcomern die Chance, ins Rampenlicht zu kommen. Zugleich können Arrivierte ihre Leistungsstärke bestätigen.

In diesem Jahr werden die Erzeuger aus Baden und Württemberg in besonderer Siegeslaune sein. Die Badener deshalb, weil sie letztes Jahr in der Spitze leer ausgingen, die Württemberger, weil es ihnen erneut gelang, ganz vorn dabei zu sein. Der Sieg von Thomas Seeger aus dem badischen Leimen in der „Königsklasse“ Spätburgunder wurde komplettiert durch einen dritten Rang in dieser Gruppe für die Brüder Bercher aus Burkheim am Kaiserstuhl sowie durch weitere Siege für Fritz Wassmer aus Bad Krozingen-Schlatt im Markgräflerland in der Kategorie „internationale klassische Sorten“ mit einem Syrah sowie Konrad Schlör aus Reicholzheim im Taubertal, der bei den „unterschätzten klassischen Sorten“ mit einem Schwarzriesling besonders überzeugte.

In der stark besetzten Lemberger-Gruppe waren die Württemberger auf den Plätzen an der Sonne allein: Es siegte, wie schon im Vorjahr, die Weinmanufaktur Untertürkheim vor der Weingärtnergenossenschaft aus Brackenheim. Hinzu kam noch ein weiterer schwäbischer Sieg für das Weingut Heid aus Fellbach bei Cuvées; hier schaffte das Weingut Wöhrwag aus Untertürkheim ebenso einen zweiten Rang wie Hans Haidle (Weingut Karl Haidle) aus Kernen-Stetten. Ansehnlich war auch das Ergebnis für die Pfälzer: Sieg für das Weingut Höhn aus Maikammer bei den Neuzüchtungen (mit Cabernet Dorsa), ebenso Philipp Kuhn aus Laumersheim bei den „klassischen deutschen Sorten“ mit einem Frühburgunder, zweiter Rang für Theo Minges aus Flemlingen sowie ein weiterer Platz bei Spätburgunder für Friedrich Becker aus Schweigen. Weitere Top-Platzierungen schafften noch Erzeuger aus Rheinhessen, von der Ahr, aus dem Rheingau und aus Franken.
Diese gute Mischung durch verschiedene Anbaugebiete zeigt nach Einschätzung von Vinum-Redakteur Rudolf Knoll, der 1987 diesen Wettbewerb initiierte, dass die Fähigkeit, überdurchschnittliche Rotweine zu erzeugen, die internationalen Stellenwert haben, nicht nur auf einzelne Anbaugebiete beschränkt ist. „Der deutsche Rotwein in seiner breiten Spitze kann heute locker neben den Abfüllungen anderer wichtiger Weinnationen bestehen.“

Der Vinum-Rotweinpreis, dessen Vergabe viel Ehrgeiz weckte, hat daran nach Einschätzung der Branche einen nicht unwesentlichen Anteil. Der inzwischen 19. Wettbewerb fällt in ein für das Weinmagazin bemerkenswertes Jahr: Vinum kann das 25-jährige Jubiläum feiern, ist inzwischen mit teilweise unterschiedlichen Ausgaben in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Italien, Spanien und Frankreich (die letzten drei in den jeweiligen Landessprachen) vertreten und wird mit der kürzlich erfolgten Übernahme der Zeitschrift „Alles über Wein“ seine Marktstellung in Deutschland deutlich steigern. Als neue Gesamtauflage nach der Zusammenlegung mit dem bisherigen Konkurrenz-Magazin ab Ausgabe 12-2005 werden 120 000 Exemplare angegeben. „Die merklich erhöhte Auflage macht unsere erfolgreichen Rotweinwinzer noch bekannter“, urteilt Knoll.

Dass man mit der Rotweingala erneut nach Ettlingen gegangen ist, wird mit den guten Erfahrungen des letzten Jahres erklärt. Die Stadt trug und trägt zu hervorragenden Rahmenbedingungen bei; Oberbürgermeisterin Gabriela Büssemaker engagiere sich, wie Vinum hervor hebt, sogar persönlich. Mit dem „Erbprinz“ und seinem Hausherren Bernhard Zepf habe man außerdem einen erstklassigen Partner für den kulinarischen Teil des Abends, zu dem noch das Team des Ettlinger Restaurants Watthalden beiträgt.

Eintritt für die abendliche Gala: 130 Euro inklusive Wein und Nachmittagspräsentation nur gegen Vorbestellung bei Vinum, Tel. 025 01-801 308, Fax 025 01-801 296, rotweingala@vinum.de oder direkt beim Erbprinz, Tel. 072 43-322 0, Fax: 072 43-322 322. Karten für den Nachmittag gibt es am Einlass im Schloss (15 Euro).

www.vinum.de

Zeitreise

Gutshaus Belitz bietet Gästen Abenteuer 1900 und Abenteuer 1927 live

Im Fernsehen kann man dieser Tage eine Zeitreise in die Vergangenheit im Gutshaus Belitz in Mecklenburg-Vorpommern erleben. Die ARD zeigt zur Zeit viermal in der Woche (dienstags bis freitags jeweils ab 18.50 Uhr) insgesamt 16 dreißigminütige Folgen der Serie „Abenteuer 1927 – Sommerfrische“. Vorgestellt wird nicht nur die Lebensweise für die Zeit vor rund 80 Jahren in einem mecklenburgischem Herrenhaus, sondern auch die Verhältnisse zwischen „oben“ und „unten“ in diesem Zusammenwirken. Nach der Serie „Leben um 1900“, die 2004 hier gedreht wurde, ist Belitz mit Gutshaus und Park erneut ein interessanter Schauplatz. Im vor 100 Jahren erbaute Haus können das herrschaftliche Schlaf- und Badezimmer, der Schulraum und weitere original ausgestattete Wohnräume der ehemaligen Gutsherren besichtig werden. Im Kellergeschoss sind die Wohn- und Arbeitsräume des Gesindes zu sehen. Die ehemalige „Leutestube“ ist heute Cafe, im Kontor verkauft man mecklenburgische Spezialitäten. Führungen sind nach Absprache unter 039976 / 50 314 möglich.

„Zeitreisen“ auf herrschaftlichen Anwesen sind in Mecklenburg-Vorpommern aber nicht nur in Belitz möglich. Schlösser, Parks und Herrenhäuser reihen sich hier so dicht aneinander wie in keiner anderen Region Europas. Mehr als 1000 Schlösser und Herrenhäuser sowie über 600 Parkanlagen sind von solch großer kulturhistorischer Bedeutung, dass sie unter Denkmalschutz stehen. Etliche der schönsten Schlösser und Gutshäuser gehen beispielsweise auf den weltbekannten Karl Friedrich Schinkel und ein halbes Dutzend seiner besten Schüler zurück. Die Parklandschaft Mecklenburg-Vorpommerns mit rund 1100 Anlagen prägte hingegen niemand so nachhaltig wie Peter Joseph Lenné, der in keinem Buch über die großen Gärten der Welt fehlt.

Aus vielen der ehemals verfallenen Herrensitze sind in den letzten Jahren wunderschöne Hotels mit komfortablen Appartements und Ferienwohnungen geworden. Viele bieten ihren Gästen erstklassige Restaurants und großzügig gestaltete Wellness-Bereiche. Die große Zahl von touristisch genutzten Schlössern und Herrenhäusern im Land garantiert ein vielfältiges Angebot: Von rustikal bis exklusiv ist für jeden Geschmack und Geldbeutel ein Schloss dabei.

Eine Broschüre des Landestourismusverbandes präsentiert alle kulturgeschichtlich und touristisch relevanten Informationen zu den herrschaftlichen Anwesen in Mecklenburg-Vorpommern. Rund 180 Burg-, Schloss-, Garten- und Parkanlagen werden in der Broschüre vorgestellt, darunter rund 60 Schlosshotels.

www.auf-nach-mv.de

Oliver Scheiblauer

Oliver Scheiblauer, der Beste unter den jungen wilden Köchen Österreichs, kocht das Gala-Menü der „Genuss am See“.

„Dem See auf den Grund gehen“ ist das Motto des diesjährigen Feinschmecker-Abends der „Genuss am See“. Oliver Scheiblauer, Sieger des Wettbewerbs „Junge Wilde 2005“, wird das Menü zubereiten, die Haubenköche Toni Mörwald und Heino Huber übernehmen die Patronanz.

Nixen, Wassermänner und andere Seebewohner werden sich am kommenden Montag im Seestudio des Bregenzer Festspielhauses tummeln. Geschäftsführer Gerhard Stübe: „Dekoration und Rahmenprogramm unseres Galaabends sind ganz auf das See-Motto abgestimmt. Der Abend soll ein Fest werden – auch für das Auge.“

Für die sechsgängige Menüfolge, die ganz im Zeichen der Kostbarkeiten aus dem See steht, zeichnet Oliver Scheiblauer verantwortlich. Der 32-jährige Wiener gewann vor wenigen Wochen den Wettbewerb „Junge Wilde 2005“. Seinem Titel entsprechend, birgt das Menü auch Ungewöhnliches und Provokantes. Oliver Scheiblauer kocht unter der Patronanz von Heino Huber und Toni Mörwald, Präsident der BÖG (Beste Österreichische Gastlichkeit). Die Weinbegleitung zum Festmenü wurde von keinem geringeren als Karlo Wolf vom Weingut Schloss Halbturn zusammengestellt. Wolf gilt als der Senkrechtstarter der europäischen Gastronomiebranche. Er begann als Haubenkoch in Bonn, gründete den Edel-Lieferanten Rungis-Express, zog sich mit 40 an den Attersee zurück, um zu einem Verfechter regionaler Produkte zu werden. Sein vorerst letzter Streich: Er weckte In kürzester Zeit Schloss Halbturn aus dem Dornröschenschlaf und erntete bereits für seine ersten Jahrgänge beste Bewertungen.

Gesellschaftlicher Höhepunkt des Abends ist die Verleihung des zweiten „Genuss Award“ an einen verdienstvollen Koch der Bodensee-Region. Der Preis wird vom Schweizer Spitzenkoch André Jaeger, Hotel „Die Fischerzunft“/ Schaffhausen, übergeben. Erster Preisträger war 2004 der Liechtensteiner Koch-Doyen Felix Real.
Galaabend – Montag, 17.10., 19.30 Uhr. Anmeldung: Festspielhaus Bregenz, Verena Bilgeri 0043 5574/413-300. „Genuss am See 2005” – 15. bis 18. Oktober Festspiehaus Bregenz.

www.genuss-am-see.com

ZEIT Kochwettberwerb

Folgende Leserinnen und Leser werden für Wolfram Siebeck und seine Jury bei den Regionalentscheidungen des ZEIT-Kochwettbewerbs kochen:
Am 16. Oktober im Kempinski Hotel Vier Jahreszeiten in München: Johannes Althammer und Manfred J. Meding, Thomas Gießen und Walter Pflaum, Nicole Liwon und Gerhard Ortwein-Swoboda, Harald Masur

Am 18. Oktober im Hotel Palais Coburg in Wien: Anna Abermann und Zissa Grabner, Axel Bammer, Christina Richon, Karin Schrettl

Am 24. Oktober im Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach: Michael Hauch, Maria Pina Mula, Herbert Nabbefeld und Volker Wirth, Stephanie Oeleker

Am 31. Oktober im Hotel Ritz-Carlton in Berlin: Ingeborg Aug, Corinna Mackowski und Yassine El-Allaz, Jan H. Schefe, Justyna und Michael Tur

Am 2. November im Colombi Hotel in Freiburg: Lily Bogaards-Roosegaarde Bischop, Friedhelm Daamen, Daniela Ginten und Volker Reuck, Barbara Hoffmann-Hotz und Michael Lacher

Lesen Sie den gesamten Artikel in der ZEIT: www.zeit.de/2005/37/Siebeck_2fKolumne_Kochwettbew__1

Die besten Weingüter

Die Zeitschrift WEIN GOURMET bietet seinen Lesern einen neuen Service: Der aktuellen Ausgabe von Deutschlands führendem Weinmagazin aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG (7,50 Euro, ab 7. September 2005 am Kiosk) liegt wieder der renommierte Guide „Die besten Weingüter in Deutschland“ bei ­ weiterhin kostenlos, aber erstmals im handlichen Taschenbuchformat. In völlig neuer hochwertiger Ausstattung präsentiert WEIN GOURMET auf 260 Seiten die 750 höchstbewerteten Weingüter und Winzergenossenschaften aus den 13 deutschen Anbaugebieten, aktuell überarbeitet und neu klassifiziert, mit mehr als 220 Fotos und der bewährten Merian-Kartographie für alle Weinregionen. Die Besten der Besten werden mit kompletter Adresse, Öffnungszeiten, Weintipps und einem Kurzportrait vorgestellt.
Die besten Weingüter in den einzelnen Anbaugebieten:

Ahr:
Weingut Meyer-Näkel, Dernau
Weingut Deutzerhof, Mayschoß
Weingut Jean Stodden, Rech

Baden:
Weingut Duijn, Bühl
Weingut Dr. Heger, Ihringen
Weingut Karl. H. Johner, Vogtsburg-Bischoffingen
Weingut Cornelia und Reinhold Schneider, Endingen
Weingut Bercher, Vogtsburg-Burkheim
Weingut Bernhard Huber, Malterdingen
Weingut Andreas Laible, Durbach
Weingut Salwey, Vogtsburg-Oberrotweil

Franken:
Weingut Rudolf Fürst, Bürgstadt
Weingut Horst Sauer, Volkach-Escherndorf
Weingut Johann Ruck, Iphofen

Hessische Bergstraße:
Domaine Bergstraße, Bensheim

Mittelrhein:
Weingut Toni Jost ­ Hahnenhof, Bacharahc Mosel-Saar-Ruwer:
Weingut Fritz Haag, Brauneberg
Weingut Karthäuserhof, Trier-Eitelsbach
Weingut Dr. Loosen, Bernkastel-Kues
Weingut Egon Müller ­ Scharzhof, Wiltinge
n Weingut Joh. Jos. Prüm, Bernkastel-Kues

Nahe:
Weingut Hermann Dönnhoff, Oberhausen
Weingut Emrich-Schönleber, Monzingen
Schlossgut Diel, Rümmelsheim
Weingut Schäfer-Fröhlich, Bockenau
Weingut Tesch, Langenlonsheim

Pfalz:
Weingut Knipser, Laumersheim
Weingut Koehler-Ruprecht, Kallstadt
Weingut Rebholz, Siebeldingen
Weingut Geheimer Rat von Bassermann-Jordan, Deidesheim
Weingut Dr. Bürklin-Wolf, Wachenheim
Weingut Christmann, Neustadt-Gimmeldingen

Rheingau:
Weingut Georg Breuer, Rüdesheim
Weingut Franz Künstler, Hochheim
Weingut Robert Weil, Kiedrich
Weingut August Kesseler, Rüdesheim

Rheinhessen:
Weingut Keller, Flörsheim-Dalsheim
Weingut Gunderloch, Nackenheim
Weingut Wittmann, Westhofen

Saale-Unstrut:
Weingut Kloster Pforta, Bad Kösen
Weingut Lützkendorf, Bad Kösen

Sachsen:
Weingut Klaus Zimmerling, Dresden
Weingut Schloss Proschwitz, Meißen
Weingut Schloss Wackerbarth, Radebeul

Württemberg:
Weingut Graf Adelmann, Steinheim
Weingut Graf Neipperg, Schwaigern
Weingut Aldinger, Fellbach
Weingut Ernst Dautel, Bönnigheim
Weingut Jürgen Ellwanger, Winterbach
Weingut Schnaitmann, Fellbach
Weingut Wöhrwag, Stuttgart-Untertürkheim

www.der-feinschmecker.de

„Althoffs Festival der Meisterköche“

Lassen Sie dieses Wochenende im Grandhotel Schloss Bensberg zu einem kulinarischen Feuerwerk werden.
Sonntag, den 4. September 2005 „Althoffs Festival der Meisterköche“

Erleben Sie tausend und eine Geschmackskomposition aus verschiedenen Ländern, dargeboten von den Meisterköchen Dieter Müller, Joachim Wissler und vielen weiteren Sterneköchen der Althoff Hotels & Residences und ihren Partnern am Sonntag von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr .

Erleben Sie diese unvergleichliche Kochkunst nebst erlesenen Weinen und Champagnern eingebettet in ein beschwingtes Rahmenprogramm mit Live Musik und vielen Unterhaltungsakten.

Preis pro Person: € 185,00 inklusive aller angebotenen Speisen und Getränke

Folgende Köche sind dabei:

Joachim Wissler Restaurant Vendôme Grandhotel Schloss bensberg Bergisch Gladbach 3 Michelin Sterne 19 Punkte Gault Millau 4,5 Feinschmecker F

Dieter Müller & Nils Henkel Restaurant Dieter Müller Schlosshotel Lerbach Bergisch Gladbach 3 Michelin Sterne 19 Punkte Gault Millau 5 Feinschmecker F

Jean-Claude Bourgueil Restaurant « Im Schiffchen » Düsseldorf 3 Michelin Sterne 17 Punkte Gault Millau 3,5 Feinschmecker F

Hans Stefan Steinheuer Steinheuers Restaurant Zur Alten Post Bad Neuenahr-Ahrweiler 2 Michelin Sterne 19 Punkte Gault Millau 5 Feinschmecker F

Maria Santandera Restaurant La Tenda Rossa Cerbaia/ Florenz 2 Michelin Sterne

Jörg Müller Restaurant Jörg Müller Westerland/Sylt 1 Michelin Stern 18 Punkte Gault Millau 4 Feinschmecker F

Sven Elverfeld Restaurant „Aqua“ The Ritz-Carlton, Wolfsburg Wolfsburg 1 Michelin Stern 18 Punkte Gault Millau 4 Feinschmecker F

Volker Drkosch „Das Kochatelier“ Niddatal

Matthias Buchholz Restaurant First Floor Palace Hotel Berlin 1 Michelin Stern 18 Punkte Gault Millau 2,5 Feinschmecker F

Martin Fauster Restaurant Königshof Hotel Königshof München 1 Michelin Stern 18 Punkte Gault Millau 3,5 Feinschmecker F

Thierry Thiercelin Restaurant Belrose Hotel Villa Belrose Gassin/Saint-Tropez 1 Michelin Stern 16 Punkte Gault Millau

Bernhard Diers Restaurant Zirbelstube Hotel am Schlossgarten Stuttgart 1 Michelin Stern 18 Punkte Gault Millau 3,5 Feinschmecker F

Hans Sobotka Restaurant Endtenfang Hotel Fürstenhof Celle 1 Michelin Stern 17 Punkte Gault Millau 3 Feinschmecker F

Olivier Streiff Restaurant Le Vistaero Vista Palace Hotel Roquebrune/Monte-Carlo 13 Punkte Gault Millau

Alexander Stadler Trattoria Oliveto Hotel Königshof Bonn 14 Punkte Gault Millau 1,5 Feinschmecker F

Sebastian Köhn Brasserie Coq au Vin Schlosshotel Lerbach Bergisch Gladbach 13 Punkte Gault Millau

Marcus Graun Schlossgastronomie Grandhotel Schloss Bensberg Bergisch Gladbach

Weitere Infos und Arrangements finden Sie unter http://www.schlossbensberg.com/_popups/festival_koeche/main.htm

Damit das Paradies gerettet wird

Eigentlich hätte es ein unbeschwerter Sommerurlaub in Oberbayern werden sollen. Doch dann kam alles ganz anders. In der Nacht von Samstag, den 6. August, auf Sonntag, den 7. August, stand das Urlaubsdomizil der Familie Clostermann aus Wesel am Niederrhein in Flammen. Schloss Elmau, wo die Clostermanns nun schon seit vielen Jahren Erholung in den Bergen suchen, wurde von einem Brand verwüstet. Menschen kamen nicht zu Schaden, aber das große Dach, die Holz-Böden, das wertvolle Mobiliar und vieles, was Schloss Elmau so unverwechselbar gemacht hatte, ist zerstört.
Die Clostermanns, die wie die anderen Gäste des Traditionshauses im Schlaf von den Flammen überrascht wurden, konnten sich in einer „an den Untergang der Titanic erinnernden Aktion“ in Sicherheit bringen. Ihre Kleider blieben zunächst im Zimmer zurück sowie weitere persönliche Gegenstände. Dazu gehörten auch einige Flaschen einer köstlichen Erfindung, die man mit Freunden verkosten wollte – genannt Apfel Secco.

Und dieses „Geschenk des Himmels“, das aus Demeter-zertifizierten Äpfeln gemacht wird, wird die Obstbauer-Familie Clostermann jetzt nutzen, um ihren (kleinen) Beitrag zum Wiederaufbau von Schloss Elmau zu leisten. Bis sich der Termin des Großbrandes in 2006 jährt, werden Rolf Clostermann und seine Frau Thea EUR 0,50,- von jeder Flasche Secco für ihr geliebtes Elmau spenden. Sie wollen damit ein Zeichen setzen und sich auch ganz persönlich bei den Schlossherren, der Familie Müller, für ihre Fürsorge in dieser außergewöhnlichen Situation bedanken.

„Wir sind froh und dankbar, dass alle Menschen gerettet werden konnten. Schloss Elmau ist und bleibt für uns ein ganz besonderer Ort, den wir mit dieser Aktion unterstützen werden“, so Rolf Clostermann. „Der Apfel hat schon im Paradies eine besondere Rolle gespielt, vielleicht kann er in seiner flüssigen Form helfen, ein Paradies auf Erden noch einmal Wirklichkeit werden zu lassen“, so der Appell, den Thea und Rolf Clostermann an ihre Kunden aus ganz Deutschland und auch an die Partner in der Hotellerie und Gastronomie richten.

Viele Arbeitsschritte und noch mehr Sorgfalt sind nötig, um am Ende des achtwöchigen Gärungsprozesses einen Apfel-Secco von höchster Reinheit zu erhalten. Zu beziehen sind die Seccos über den Biofachhandel für EUR 7,95 oder ab Hof. Preis und Lieferbedingungen auf Anfrage unter Tel. 02859 325.