TK-Ernährungsstudie 2017

Gesund geht vor lecker! Fast die Hälfte der Deutschen legt Wert auf gesunde Ernährung. Eine Tendenz, die in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat und sich in der aktuellen Ernährungsstudie der Techniker Krankenkasse zeigt. Doch was ist den Menschen beim Essen wichtig? Wer lebt gesünder? Und was ist drin in Lebensmitteln? Alle Informationen und Ergebnisse der Studie, Infografiken und Interviews.

Während bei über der Hälfte der Frauen (54 Prozent) der Gesundheitsaspekt im Vordergrund steht, essen 51 Prozent der Männer nach dem Motto „Hauptsache lecker“.

Klar wird: Essen und Ernährung spielen eine Hauptrolle im Leben der Deutschen. Kein Wunder, denn Nahrungsmittel sind der Kraftstoff, der uns durch den Alltag bringt und die Voraussetzungen dafür schafft, möglichst lange gesund und aktiv zu leben.

Bewegung, Stress und Ernährung haben einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Viele Zivilisationskrankheiten ließen sich mit einer gesünderen Lebensweise verhindern oder in ihrem Verlauf positiv beeinflussen. Ernährung spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Runde Republik Deutsch­land
Laut Ernährungsumfrage finden sich knapp 40 Prozent der Deutschen als etwas zu schwer. Acht Prozent halten sich für stark übergewichtig. Signifikante Unterschiede bei Frauen und Männern gibt es nicht. Klar erkennbar ist der Zusammenhang zwischen Gewicht und wahrgenommener Gesundheit. Bei den Befragten mit schlechterer Gesundheit ist der Anteil der Übergewichtigen deutlich höher als bei den Teilnehmern, die sich eine gute Gesundheit attestieren.

Zeit und Ruhe fehlen
Die TK-Ernährungsstudie zeigt auch, dass sich die Menschen gesünder ernähren wollen. Häufigstes K.O.-Kriterium: fehlende Zeit und Ruhe, um sich besser ernähren zu können. Drei von vier Personen gaben das als Grund für unausgewogene Ernährung an. Jeder Siebte benennt fehlendes Wissen als Ursache ungesunder Ernährung. 36 Prozent finden die Essensauswahl am Arbeitsplatz schwierig. Folge daraus: Jeder Vierte isst während der Arbeitszeiten nicht viel, dafür aber abends reichlich.

Til Schweiger macht auch Wein

Das Weinportal
CaptainCork.com hat den ersten Jahrgang gekostet.

Der Schauspieler und Filmproduzent Til Schweiger kommt nicht zur
Ruhe. Nun hat er mit dem mallorquinischen Weingut Son Prim eine
Weinkollektion namens „Emma“ auf den Markt gebracht.

Emma heißt auch die jüngste Tochter von Dana und Til Schweiger, die
bereits in mehreren Filmen ihres Vaters mitgespielt hat.

Mit seiner Rotweinkollektion „Emma“ ergänzt Schweiger das Sortiment
seines Onlineshops „Barefoot Living“, wo es Möbel, Geschirr,
Pflegeprodukte, Freizeitmode und nun auch Wein zu kaufen gibt. Alle
Produkte lehnen sich deutlich an das heitere Lebensgefühl der Til
Schweiger-Blockbuster wie „Keinohrhasen“ an. Das Internetkaufhaus ist
ein Projekt in Zusammenarbeit mit der spanischen Interior-Designerin
Carde Reimeres, die zuvor Schweigers Haus auf Mallorca eingerichtet
hat.

Die „Emma“-Weine werden von der „Bodega Son Prim“ des ehemaligen
Möbelrestaurateurs Jaime Llabrés senior nahe dem Dorf Sencelles
mitten auf der Insel produziert. Im „Vino Tinto Emma“ schwimmen die
Rebsorten Merlot, Cabernet Sauvignon, Syrah und die einheimische
Traube Manto Negro.

Aus dem Verkostungsbericht von CaptainCork.com:
„Im Mund sammelt sich gleich zu Beginn dezente Süßlichkeit. Dann
kommen dazu: Rosmarin, dunkle Beerenfrüchte (vor allem Heidelbeere),
dunkle Schokolade, Mokka, Vanille, ein Hauch von Wacholder und ein
bisschen grüne Paprika, die sich als willkommener Widersacher gegen
die oben erwähnte Süßlichkeit stellt und Spannung reinbringt. Dann,
kurz nach dem Runterschlucken, macht sich im Abgang noch eine schöne
Frische mit dezenter Säure, Pfeffer und schwarzer Olivenpaste breit.
Puh, was für eine Kerl von Wein! Mit einer sehr weichen Seite.“

Der gesamte Artikel kann hier abgerufen werden: http://www.captaincor
k.com/til-schweiger-wein-bodega-son-prim-vino-tinto-emma-mallorca-spa
nien

Wolfgang Becker

Überraschende Mietvertragskündigung für Wolfgang Becker’s Vorzeigeprojekt

Als Wolfgang Becker 2013 das Becker’s XO am Kornmarkt in Trier eröffnete, freuten sich Projektentwickler und Gäste auf das außergewöhnliche Vorhaben des renommierten Sternekochs. Mit Mut und einem innovativen Konzept belebte Becker das historische Postgebäude neu und erntete viel Lob für die Bereicherung der Gastronomielandschaft und die Attraktivitätssteigerung der Trierer Innenstadt. Aufgrund verschiedener äußerer Einflüsse steht der zirka 700 Quadratmeter große Gastrobetrieb jetzt vor dem Aus.

Die Kündigung seitens des Vermieters traf Wolfgang Becker vollkommen unerwartet. Es hatte in der Vergangenheit Verhandlungen über eine Mietminderung aufgrund der hohen Umsatzeinbußen gegeben, die das XO wegen der über ein Jahr andauernden Baustelle im Posthof zu verzeichnen hatte. Es ging um dauerhaften Lärm, extreme Verschmutzungen und unzureichende Übergangslösungen. Zwei strittige Monatsmieten, die Becker Anfang des Jahres einbehalten hatte, dienten dem Vermieter nun als Kündigungsgrund. „Ich war entsetzt, als ich diese konstruierte Begründung gelesen habe“, erklärt Becker. Für ihn ist der Standort des XOs existenziell, denn seit 2012 wurden etwa 1,25 Millionen Euro in den hochwertigen Ausbau und die Einrichtung investiert.

Mit Gründung der Becker‘s Genuss Aktiengesellschaft 2012 entwickelte der Sternekoch ein Teilhaber-Konzept mit rund 120 Aktionären, darunter viele Stammgäste. Mit über der Hälfte der Anteile ist Wolfgang Becker Hauptaktionär und Vorstand und darüber hinaus Hauptinvestor mit persönlicher Haftung. Trotz schwieriger Phasen und bislang ausbleibender Rentabilität war und ist die AG nicht zahlungsunfähig: Rechnungen wurden immer beglichen, Löhne immer gezahlt. „Die Kündigung des Mietvertrages ist besonders deshalb so bitter, weil alle Investitionen und der aufwendige Innenausbau nun wertlos sind“, erklärt Becker. Wirtschaftlich hat die Kündigung erhebliche Folgen für das Unternehmen, denn der Inhaber ist nun gezwungen, einen Insolvenzantrag zu stellen.

Von Beginn an musste Becker im Posthof mit ungeplanten Hindernissen umgehen. Zuerst blieb durch die Innenhoflage und mangelhafte Beschilderung die Laufkundschaft weitgehend aus, dann stellte die mehr als einjährige Baustellensituation den Sternekoch vor weitere Herausforderungen. Ein ständiges Baustellen-Image, Lärm und Staub belasteten die Mitarbeiter und führten zu erheblichen Umsatzeinbußen. Dennoch entwickelte Becker das innovative Konzept kontinuierlich weiter. Veranstaltungsangebote wie Open Air Kino, Konzerte oder Salsa-Abende brachten Kultur und Leben in den alten Posthof. Nicht zuletzt der Ausbau des XO-Delis zur Oxerei, den Becker im Juli diesen Jahres gemeinsam mit Fleischexperte Wolfgang Otto erfolgreich durchführte, zeigt deutlich, wie überraschend die jetzigen Entwicklungen kamen.

Zuerst von Seiten des Vermieters als Chance angepriesen, trug die Eröffnung des Ibis-Styles-Hotels 2015 nicht wie versprochen zu neuem Erfolg bei. „Wir waren die ersten Mieter im Posthof und unsere Nutzungsanforderungen waren von Anfang an klar, allerdings wurde unser Standpunkt bei der Entscheidung für den Neumieter grob vernachlässigt. Ging es dem Projektentwickler vor kurzem noch um die Belebung des Posthofs, hat heute die Ruhe der Hotelgäste oberste Priorität“, kritisiert Becker. Die Projektentwickler des Posthofes hatten sich für zwei gegensätzliche Konzepte entschieden, die nicht nebeneinander bestehen konnten. Der Anspruch eines Hotelgastes nach Ruhe und der eines XO-Gastes nach Musik und Entertainment passten nicht zusammen.

Mit der plötzlichen Kündigung wird der Beckers Genuss AG nach zwei Jahren intensiver Aufbauarbeit die Basis entzogen. „Mir wird damit jede Möglichkeit genommen, weiter für den Erfolg dieses tollen Projektes zu kämpfen,“ bedauert Becker, der immer wieder eigenes Kapital investiert hatte. Eine finale Entscheidung über die Zukunft des XO wird erst in den nächsten Wochen getroffen. Becker‘s Weingut, Becker‘s Hotel & Restaurant und Becker’s Weinhaus in Trier Olewig waren zu keiner Zeit vom Insolvenzverfahren betroffen. Hier bleibt Wolfgang Becker weiterhin kreativer Kopf, Inhaber und Küchenchef.

Gesund fasten

Wer sich etwas Gutes tun will, der fastet. Nicht nur, weil man dadurch Fett abbauen und den Stoffwechsel in Schwung bringen kann – auch giftige Stoffe, die sich abgelagert haben, können ausgeschieden werden. Der Darm regeneriert sich, und die Stimmung steigt. Fastende können sich richtig euphorisch fühlen. Wie das Fasten funktioniert, zeigt die folgende Übersicht.

Forscher bestätigen den Nutzen
Wissenschaftliche Erkenntnisse untermauern heute, was schon lange überliefert ist: Durch Fasten kann sich der Körper ganzheitlich regenerieren. Gleichzeitig kann man den ungesunden Seiten des modernen Lebensstils entgegenwirken und einen Impuls erhalten, mehr für die eigene Gesundheit zu tun. Der Körper erholt sich wieder von den Folgen einer ungesunden Ernährung mit Fast Food und zu viel Fett, Zucker und Zusatzstoffen. Es ist, als werde beim Computer der Reset-Knopf gedrückt – man bekommt eine Chance, sich durch den bewussten Verzicht auf das Essen von Überflüssigem und Belastendem zu befreien.

Verschiedene Kuren
Nicht jeder fastet gleich: Täglich nur Tee, Wasser oder Säfte trinken und Brühe schlürfen, das ist vor allem für üppigere, dabei aber gesunde Menschen geeignet. Und so gibt es je nach Konstitution die passende Kur, die oftmals auch von einem Therapeuten begleitet wird. Dies ist etwa bei der F.X. Mayr-Kur der Fall, bei der unter anderem festere Brötchen mit Milch gekaut werden. Hat man einen empfindlichen Magen, kann eine Trinkkur durch Haferschleim oder Ähnliches ergänzt werden. Es ist ebenfalls möglich, mit Molke zu fasten. Wer krank ist, sollte den Hausarzt um Rat fragen und mit ihm gemeinsam überlegen, ob und wenn ja wie am besten gefastet wird.

Darauf sollte man achten
Wer richtig vorbereitet ist und sich an bestimmte Regeln hält, kann wieder mehr Energie durch das Fasten gewinnen:
1. Peu à peu loslegen und erst einmal nur leicht Bekömmliches wie Reis und Gemüse essen.
2. Viel Flüssigkeit – bis zu drei Liter pro Tag – kurbelt die Ausscheidung über Niere und Darm an. Geeignet sind zum Beispiel Kräutertees, Wasser oder Gemüsebrühe.
3. Zigaretten, Kaffee und das Glas Wein zwischendurch sollten tabu sein.
4. Der Darm kann mit Hilfe eines natürlichen Passagesalzes wie F.X. Passage SL aus der Apotheke entlastet werden. Es wird in Wasser aufgelöst und fördert die Entleerung und Reinigung, die ein Gefühl von Leichtigkeit zur Folge haben.
5. Mehr als sonst zu schlafen und sich Ruhe zu gönnen, fördert die positiven Effekte der Fastenkur.
6. Auch beim Sport lieber entspannt joggen statt sich hektisch im Fitnessstudio zu überfordern.
7. Ein Saunabesuch, warme Duschbäder und ausgiebige Spaziergänge in der Natur machen den Körper wieder frisch und fit.
8. Feste Nahrung gut kauen – so lautet das Motto nach den Tagen des Verzichts.
9. Das Ende der Fastenkur sollte der Beginn einer neuen Art der Ernährung sein – jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, auf gesunde Mischkost umzustellen.
10. Wie lange man das Fasten verträgt, das ist unterschiedlich und sollte mit dem Arzt besprochen werden. Wer gesund ist, kann rund eine Woche lang lediglich trinken.

Weniger essen statt völlig zu verzichten
Auch eine reduzierte Ernährung kann einen Effekt bringen, wenn Fasten nicht möglich oder erlaubt ist. Auf dem Speiseplan können Joghurt, Reis, gedünstetes Gemüse oder Haferschleim stehen. Wichtig ist es jedoch, den Darm zu reinigen, Belastendes zu meiden, sich zu bewegen und sich gut auf das Fasten vorzubereiten, indem man die Regeln beachtet.

www.heilfasten-tipps.de

Burgund: die Abbaye de la Bussière

Eine verwitterte und mit Moos bewachsene Mauer umgibt das Anwesen. Beim Näherkommen öffnet sich das schmiedeeiserne Tor und macht den Weg frei in ein verwunschenes Paradies: Abbaye de la Bussière heißt das Hideaway, gut 35 Kilometer südwestlich von Dijon entfernt. Die Abbaye ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster, das sich in ein Luxushotel verwandelt hat und mittlerweile in die Riege der edlen, auf dem ganzen Globus verteilten Herbergen von „Relais et Chateaux“ aufgenommen wurde. Gelegen ist die Abtei aus dem zwölften Jahrhundert im Herzen des Burgund, in dem für seine Weine berühmten Département Côte-d’Or.

Doch nicht nur die berühmten Grand Crus von den Weinbergen rund um Beaune machen den Charme und die Einzigartigkeit dieser Region aus. Der Besucher kann hier ein historisches Erbe mit Monumenten von Weltruf entdecken, die über die ganze Region verstreut sind: pittoreske Dörfer, Klöster, Burgen, Schlösser, archäologische Stätten und abwechslungsreiche Landschaften. Ebenso ist Burgund ein Land für Genießer: Von Nord nach Süd reiht sich ein berühmtes Weinanbaugebiet ans nächste: Chablis, Pouilly-Fuissée, Gevrey-Chambertin, um nur eine Auswahl zu nennen. Ebenso ist die Bourgogne die Heimat des Kir, benannt nach dem Abgeordneten der Nationalversammlung und Bürgermeister von Dijon, der vor gut 100 Jahren zwei lokale Produkte miteinander mischte, nämlich die Crème de Cassis mit dem weißen Burgunder Aligoté.
Berühmt ist das Burgund auch für seine Senf-Kreationen aus Dijon und Beaune, das Charolais-Rind, die Oeufs en Mourette (pochierte Eier auf Toast in einer köstlichen, angedickten Rotweinsoße und Speck) und die Bressehühner. Ob in einem kleinen Landgasthof, bei einem Kochkurs oder in einem der zahlreichen sterndekorierten Restaurants können die Gäste die burgundischen Gaumenfreuden genießen.

Ein kleiner Kosmos, der die Pracht, den historischen Reichtum und den Genuss dieses Landstrichs auf einem wunderschönen Flecken Erden vereint, ist die Abbaye de la Bussière. Das Kloster liegt inmitten eines riesigen und artenreichen Parks. „Als ich die Abbaye das erste Mal sah, habe ich mich gleich in sie verliebt“, erzählt Clive Cummings. Per Zufall kamen er und seine Frau Tanith hier vorbei und erfuhren, dass das Anwesen mitsamt dem üppigen Garten zum Verkauf stand. Als Kloster wurde es schon damals nicht mehr genutzt. Der damalige Besitzer hatte bereits versucht, es in ein Hotel umzuwandeln, aber damit keinen durchschlagenden Erfolg. Clive Cummings aber hat seine Visionen, was er aus dem aus neun Gebäuden bestehenden Ensemble zaubern könnte. Immerhin war der 44-Jährige familiär „vorbelastet“. Seinem Vater Martin gehörte bis 2007 „Amberley Castle“ – ebenfalls ein Luxushotel aus dem erlauchten Kreis von „Relais et Chateaux“. Insofern bewegte sich Clive Cummings auf vertrautem Terrain, als er sich entschloss, 2005 die Abbaye de la Bussière zu kaufen und mit der ganzen Familie – inklusive vier Kinder im Alter von 19, 17, 13 und zehn Jahren – ins Burgund überzusiedeln. Mit Leidenschaft und Ehrgeiz geben sich Clive und Tanith seither ihrer Aufgabe hin, die Schönheit dieses Ortes zu wahren und in eine neue Zeit hinüber zu führen. Sie konservieren und entwickeln zugleich. Das ist nicht immer so leicht. Vor allem als Engländer, der zu Beginn seines Projekts nur rudimentär französisch sprach. Aber er bemüht sich redlich, lernt fleißig seine Vokabeln und die Grammatik und ruft durchaus stolz aus: „Ich bin immer noch hier.“

Schon nach sechs Monaten, in denen die Abbaye komplett geschlossen war, starteten die Cummings zunächst mit zehn Gästezimmern. Heute sind es insgesamt 18 Zimmer und Suiten, die sich auch in den mittelalterlichen ehemaligen Wirtschaftsgebäuden auf dem Areal befinden. Jedes einzelne Zimmer ist ein ganz individuell gestaltetes Refugium. Das Interieur ist stimmig ausgewählt: antike Möbel, aber auch solche mit modernen Akzenten, seidige Stoffe, ausladende Sofas und Fauteuils ergänzen sich. Vorbildlich haben die Cummings die Anlage restauriert. Nach außen ist die Architektur des Klosters eher zurückhaltend, doch im Innern ist es dafür umso spektakulärer. Fresken und opulente Steinmetzarbeiten finden sich im Haupthaus als auch in den Nebengebäuden. Diniert wird in einem kirchenähnlichen Saal. Passend zur Atmosphäre ist auch das anspruchsvolle Niveau des mit einem Michelin-Stern dekorierten Restaurants, dessen Küchenchef Emmanuel Hébrard ist. Auf der Speisekarte finden sich auch lokale Gerichte modern interpretiert. Viele Zutaten liefert der einstige Klostergarten: Beeren, Gemüse, Salate ernten hier die Köche.

Von der Terrasse des Cafés genießt der Besucher den Blick in den romantischen Park. Er ist ein Quell der Ruhe und Besinnung. Auf dem kleinen See können Gäste mit einem Boot rudern. Am Ufern stehen vereinzelt Liegen, die zum Ausruhen einladen. Von einem kleinen Bach, dessen Bett sich durch die Wiese zieht, vernimmt man ein munteres Gurgeln. Woanders hört man das Plätschern eines Wasserfalls in ein mit Moos überzogenes Bassin. Entlang der Wege laden Bänke zum Verweilen ein. Die Vögel zwitschern. Schmetterlinge flattern von einer Blüte zur nächsten. Ausladende Bäume und prächtig gedeihende Rosenstöcke vervollkommnen den Anblick. „Unsere Gäste sollen hier zu Ruhe kommen, entspannen und entschleunigen“, sagt der Hausherr. Die Einmaligkeit des Ortes hat bereits Andrew Harper überzeugt, der ihn zu einem „Hideaway of the Year 2008“ adelte.

Indes hat Clive Cummings sein Projekt noch nicht vollendet. In den noch ungenutzten Stall möchte er ein „Spa“ integrieren. Auch Kochkurse und Weinevents stehen auf seiner Agenda. So wunderschön sich die Abbaye de la Bussière entwickelt hat, manchmal hat der Engländer dennoch Heimweh und sehnt sich „nach einem kühlen Bier in meinem Pub“. Sonja Thelen

www.abbaye-dela-bussiere.com

Nur jeder 2. an Ernährung interessiert

Viele Deutsche sind bei den Mahlzeiten nicht bei der Sache. Jeder Dritte lässt sich beim Essen vom Fernseher berieseln, surft im Internet oder schreibt Nachrichten auf dem Smartphone.
Dieser Trend ist vor allem bei jüngeren Menschen zu beobachten, hat eine repräsentative Umfrage der Techniker Krankenkasse gezeigt. Für die Ernährungsstudie „Iss was, Deutschland?“ hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.000 Erwachsene zu ihrem Ernährungsverhalten interviewt.
Offenbar nimmt das Essen im Alltag immer weniger Raum ein. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass die Mahlzeiten gemeinsam, mit Ruhe und Genuss am Tisch eingenommen werden. Bei den unter 25-Jährigen sind sogar rund 40 Prozent beim Essen mit anderen Dingen beschäftigt.

Nur für jeden zweiten Deutschen hat eine gesunde Ernährung einen hohen Stellenwert. So gibt es auch nur in der Hälfte der Haushalte täglich eine selbst zubereitete Mahlzeit. Bei rund einem Drittel wird drei- bis fünfmal in der Woche gekocht, beim Rest bleibt die Küche überwiegend kalt. Dafür stehen immer häufiger Fertiggerichte auf dem Speiseplan: Vier von zehn Befragten greifen mindestens ein- bis zweimal in der Woche zu Tütensuppe oder Tiefkühlpizza. Erfreulich ist dagegen, dass zwei Drittel der Bürger täglich mehrmals Obst und Gemüse essen.

Die Hälfte der Befragten hat nach eigenen Angaben keine Zeit und Ruhe für eine gesunde Ernährung. Vor allem Familien sind zu sehr im Stress und zwar deutlich mehr als Singles. Bei vielen Menschen besiegt aber einfach der innere Schweinehund die guten Vorsätze: 43 Prozent fehlt das Durchhaltevermögen und 40 Prozent der Wille, um sich langfristig ausgewogen zu ernähren.

Für Frauen hat eine gesunde Ernährung eine deutlich höhere Bedeutung als für Männer. Rund 55 Prozent finden das Thema Essen wichtig, während es bei Männern gerade 44 Prozent sind. Frauen ernähren sich auch deutlich ausgewogener. Sind sie jedoch in schlechter Stimmung, schlagen 40 Prozent beim Essen ordentlich zu. Im Gegensatz dazu gehört nur jeder fünfte Mann zu den Frustessern. Für Männer muss das Essen in erster Linie lecker schmecken, während es für das weibliche Geschlecht möglichst kalorienarm und gesund sein soll. Auch mit dem Alter gibt es Unterschiede im Ernährungsverhalten: Je älter die Menschen werden, desto mehr achten sie auf eine ausgewogene Kost. Mehr als 40 Prozent der über 66-Jährigen geben an, dass sie sich stets gesund ernähren.
Heike Kreutz, www.aid.de

Euro-Toques-Sterne-Auszeichnung für Karl Josef Hagengruber, Bayreuth

Direktor Hagengruber sorgt für heimelige Nische im Tagungshotel

Fünf Wochen steht Bayreuth mit den Wagner-Festspielen wieder im Blickpunkt. Parsifal wird aufgeführt, und das bedeutet, dass auch im „Transmarhotel“ von Direktor, Karl Josef Hagengruber, die Zimmerauslastung an die 90 Prozent beträgt – übrigens wie fast das ganze Jahr über. Eine „Gralsburg“ ist das Transmarhotel zwar nicht, aber die Euro-Toques-Sterne-Auszeichnung erhielt das große Gästehaus dennoch, für den ehrlichen Service und die hervorragende Küche im „Fichtelstüberl“.

Betriebsame (Un-)Ruhe herrscht im Transmar-Tagungshotel eigentlich immer. Das liegt aber nicht am Personal, sondern viel mehr an den zahlreichen Gästen und Tagungs- wie Kongressteilnehmern, aus dem In und Ausland. Karl-Josef Hagengruber bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Schon gar nicht sein Team. Egal wie hoch der Lärmpegel auch sein mag, wie groß der Stress der An- und Abreisenden – Hagengrubers Mitarbeiter haben die Ruhe weg und bleiben immer freundlich – nie aufgesetzt, sondern authentisch. Die Zahlen in etwa: „Genau 86 Prozent ist die Auslastung übers Jahr, und davon 95 Prozent Business-Gäste“, wie Hagengruber en passant zusammenfasst. Man bekommt den Eindruck, hier werden die Gäste „geerdet“. Für einen Moment werden sie von Hagengruber und dessen Team aus dem „Hamsterrad“ geholt. Denn, so Hagengruber, der selbst schon viel herumkam, die Welt ist in den vergangenen „20 Jahren“ wirklich schnelllebiger geworden.
Der 53-jährige Hoteldirektor und gelernte Koch ist seit 39 Jahren in der Hotellerie zugange. Davon etliche Jahre, knapp 16, hat Hagengruber im Ausland verbracht. Scherzhaft meint er, auch jetzt leite er ein Hotel im „Ausland“. Als Bayer in Oberfranken. Ohne seine „Liebe zum Beruf“ hätte er wohl kaum so viele Jahre überstanden, erklärt der Direktor – und man nimmt es ihm ab. Obwohl Hagengruber schon viel erlebt habe, zudem den Innovationspreis der Universität Passau vor Jahren verliehen bekam (eine neue Bewerbung für das Konzept von „Präventionstage“, in Zusammenarbeit mit den Gesundheitskassen liegt an; Anm. der Red.), zeigt er sich wirklich gerührt von der Euro-Toques-Auszeichnung mit dem Fünfzackigen Stern: „Keine Frage – die Auszeichnung macht mich stolz.“ Schon immer habe er versucht, die Euro-Toques-Philosophie von Initiator und Geschäftsführer Ernst-Ulrich W. Schassberger umzusetzen: „Wir kaufen unsere Produkte nur von regionalen Erzeugern. Unsere Lieferanten kommen aus dem Umkreis. Es entstehen auch Synergien, leben und leben lassen. Frische und die Saisonalität der Speisen“, spielen eine große Rolle, wie Hagengruber festhält. Das hat sich auch bei den Gästen herumgesprochen, die das „Fichtelstüberl“ bei Euro-Toques mehrmals nominierten – und das über mehrere Jahre hinweg. Hagengruber gibt die Blumen aber auch gleich an seinen Küchenmeister, Michael Altmann, weiter. Ohne dessen Mitwirken, seinen Kreationen und Ideen, wäre die Auszeichnung „wohl auch nicht zustande gekommen“. Altmann führe seine Küchenbrigade hervorragend. Manchmal lässt es sich Direktor Hagengruber, der schon in Moskau, Jekaterinburg (Ural) und Tirol sowie in der Slowakei tätig war, nicht nehmen, mit Altmann selbst am Herd zu stehen, um Gerichte zu zaubern. Da gehen dann beide „darin auf“.

Das Fichtelstüberl ist „urig, bayerisch und heimelig“, beschreibt der Direktor das hauseigene Restaurant im „Transmar-Tagungshotel“. Ein „selbst gezimmerter“ Kachelofen sorgt für eine typisch bayerische Atmosphäre, und auch sonst, bei Sommertemperaturen finden die Gäste den Weg in den schattigen Biergarten, mit eigener „Grillstation“ und einer „mobilen Bar“. Erst neulich probierte Verkehrsminister Dr. Ramsauer im Beisein von Hagengruber einen Wein, um „ein bisschen runterzukommen“ am Abend. Hier kann man einfach „relaxen“. Egal ob „A- oder B-Promi“, so Hagengruber. Vorm Hotel existiert eine Café-Terrasse, die ebenso gut frequentiert werde. Für den 53-Jährigen soll es noch lange so „erfolgreich“ weiter gehen. Zumindest aber, „so lange es der Herrgott von oben auch zulässt“, wie der Hoteldirektor demütig preisgibt. Die kommenden fünf Wochen werden bei den Festspielen in Bayreuth nicht ruhiger, im Gegenteil. Dann werden meist die „drei bis vierhundert“ Parkplätze am Hotel belegt sein, und innen gehen die Gäste ein und aus. Doch im „Fichtelstüberl“, da schwärmen dann alle in heimeliger Atmosphäre von der guten traditionellen wie modernen Küche – und natürlich von „Parsifal“.

Das Katalanische Gourmet Festival in Berlin

Nach dem Guide Michelin ist Berlin nicht nur die polititsche Hauptstadt, sondern auch die kulinarische. Nicht weniger als 13 Michelin-Sterne leuchten über Berlins Restaurant-Szene. Dass es sich dabei nicht nur um Sternschnuppen handelt, zeigt die Entwicklung der Gastroszene in der Hauptstadt. Was lag also näher, als das Katalanische Gourmet Festival in Berlin zu feiern. Fünf herausragende Restaurants haben Menüs speziell zu katalanischen Spitzenweinen kreiert. Sie haben die Möglichkeit, die Menüs einen ganzen Monat lang individuell und in Ruhe zu genießen.

Katalanisches Gourmet Festival in der Weinbar Rutz

Marco Müller und Billy Wagner haben für das Katalanische Gourmet Festival ein auf die Weine von Terroir Al Limit perfekt abgestimmtes Menü kreiert. Kommen Sie nach Berlin und verkosten Sie das komplette Weinmenü im Mai in der Weinbar Rutz:

Amuse Bouche

Vorspeise 1
Alta Alella Privat „Nu“ Cava Brut Nature &
Prunier Caviar „Tradition“, Bacalao, Blumenkohl, Creme Fraiche

Vorspeise 2
Terroir al Limit Pedra de Guix 2009 &
Krosser Kabeljau, Kapuzinerkresse, Beelitzer Spargel, Austern, Beurre Blanc

Vorspeise 3
Terroir al Limit Torroja Vi de Vila 2009 &
Geschmorter Ostseeaal & Romaniasalat, Kirsche und Kalbsschwanznage

Zwischengericht
Terroir al Limit Dits de Terra 2009 &
Beuthes Wollschweinkinn & Bretonische Garnele, Paprika, Havelland-Mairübe

Hauptgang
Terroir al Limit Arbossar 2009 &
Paules Gotlammrücken & Tomaten-Olivengraupen, Rucola, Pimentoglace

Dessert
2011 Terroir al Limit „Caragols“ Olivenöl, wie wir es gerne trinken &
Sauerampfereis & Buddhas Hand, Erdbeere, Olivenöl

Bis zum 26. Mai 2012 – je nach Verfügbarkeit – können Sie das Menü im Restaurant
zum Preis von 249,00 € genießen.

Ihre Reservierung unter 030.24 62 87 60
oder info@rutz-weinbar.de

Residieren wie ein Prinz

So wohnt der Adel: Zwischen Nizza und Monaco über dem mittelalterlichen Dörfchen Èze befindet sich das Château Eza. Zirka 400 Meter über dem Atlantik schmiegt sich das Boutiquehotel, das einst Sommersitz des schwedischen Königshauses war, an die steile Felsküste. Mit seinen elf Zimmern und Suiten ist das Schlösschen der Treffpunkt der Reichen und Schönen an der Côte d‘Azur, die sich hier nicht nur während der Filmfestspiele in Cannes die Klinke in die Hand geben. Wer hier eincheckt, kommt wegen des Ausblickes auf die Atlantikküste, des Services und des Michelin-Stern gekrönten Restaurants Château Eza.

Sehen und gesehen werden heißt es zudem im nahe gelegenen Badeörtchen Èze Bord de Mer, vom dem aus der Gedenkweg „Sentier-Friedrich Nietzsche“ hinauf nach Èze Village führt. Gäste, die das bunte Treiben der Côte d‘Azur lieber von Ferne betrachten, bleiben auf der Terrasse des Schlösschens und genießen die Ruhe. Der deutsche Chefkoch Axel Wagner kredenzt seit März 2007 eine erlesene Mischung aus mediterraner und französischer Küche, für die er viele Anhänger findet. Château Eza ist Mitglied von Small Luxury Hotels.

Das Romantik-Package umfasst zwei Übernachtungen mit Frühstück, Champagner und Erdbeeren am Anreisetag, pro Person eine halbstündige Entspannungsmassage auf dem Zimmer, ein Candle-Light-Dinner (Getränke exklusive) und ein romantisches Bad für Zwei. Kostenpunkt: ab 616,50 Euro. Weitere Informationen unter www.chateaueza.com

Butter von glücklichen Kühen

Weidemilch leistet einen Beitrag zu artgerechter Haltung

Die europäische Milchkuh vollbringt meistens Höchstleistungen: Sie liefert bis zu 50 Liter Milch am Tag, ein Drittel mehr als noch vor 40 Jahren. Manchen Verbraucher mag das freuen, denn durch das große Angebot geht der Preis runter und er spart Geld. Die Kühe jedoch zahlen dafür einen hohen Preis: Intensivhaltung und Kraftfutter haben nicht mehr viel mit den natürlichen Lebens-bedingungen der Tiere zu tun. Anders ist dies bei der Herstellung von Weidemilch: Hier können Kühe den Großteil des Jahres über grüne Weiden streifen, Gras und Kräuter fressen sowie ihren natürlichen Trieben folgen. Auf diese Weise sorgen Produkte aus reiner Weidemilch, wie Milch, Butter und Käse, für mehr artgerechte Haltung in Europas Landwirtschaft. Zwar sind solche Produkte, wie etwa Kerrygold Butter, teurer als andere, doch dies ist auch ein kleiner Beitrag für glücklichere Kühe.

Meist stehen sie friedfertig auf der Stelle und grasen – Kühe scheinen wenig Ansprüche an ihr Umfeld zu stellen, doch das täuscht! Bis zu 12 Kilometer legt eine freilaufende Kuh am Tag auf der Weide zurück. Angetrieben wird sie dabei von ihrem natürlichen Drang nach Bewegung. Es sind äußerst soziale Wesen mit dem Bedürfnis nach Kontakt, Ruhe, Platz und Komfort. Auf der Weide finden Kühe diese natürlichen Bedingungen vor. „Durch Bewegung und Umweltreize bauen die Tiere Stress ab und bleiben gesund. Außerdem haben sie genug Zeit und Ruhe, um wiederzukäuen“, weiß Stefan Johnigk, Geschäftsführer des Vereines gegen tierquälerische Massentierhaltung PROVIEH. „Auf der Weide zu grasen, ist für ihre Verdauung, Gesundheit und die Qualität der Milch sehr wichtig“, so Stefan Johnigk weiter.

Doch diese Art der Haltung ist in Europa selten geworden. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gilt die Haltung von Kühen in Deutschland sogar als mangelhaft. In engen Räumen und auf harten Böden werden ihre angeborenen Instinkte ignoriert, was oft zu Aggressionen und Krankheit führen kann. Speziell gezüchtete Hochleistungstiere haben einen enormen Energie- und Eiweißbedarf, der mit ihrem natürlichen Futter wie Gras oder Kräutern kaum noch gedeckt werden kann. „Wie Leistungssportler stehen sie ständig an den Grenzen ihrer Belastbarkeit, wodurch Stoffwechsel, Euter und Verdauungssystem äußerst anfällig werden“, erklärt Stefan Johnigk. Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Milchkuh kann bei natürlicher Haltung zwischen 12-15 Jahren liegen. Hochleistungstiere werden heute meist nicht älter als 5 Jahre. So gibt es einen Zusammenhang zwischen hoher Milchleistung und damit einhergehender Krankheitsanfälligkeit.

Eine Marke, die bei der Herstellung der eigenen Produkte vollständig auf Weidemilch setzt, ist die irische Buttermarke Kerrygold. Milchkühe in Irland können aufgrund des milden Klimas von März bis Oktober ausschließlich auf Weiden gehalten werden. So auch die Kühe, die für Kerrygold die Weidemilch geben. Sie grasen dabei bis zu 312 Tage. Das Gras, das sie dabei fressen, enthält wichtige Nährstoffe und kann von ihrem Organismus ideal verarbeitet werden. Im Gegensatz zu Hochleistungstieren, die heute bis zu 8.000 Liter im Jahr produzieren, geben die Kühe in Irland knapp 5.000 Liter Milch. „Das hat gute Gründe“, erklärt Patricia Kief, Marketing Managerin bei der IDB Deutschland GmbH. „Die Tiere leben gesünder, artgerechter und sicher auch glücklicher als Kühe in Stallhaltung.