Tannheimer Tal, Österreich

Regionale Gaumenfreuden im Haubenrestaurant und auf der Hütte
Almrauschhonig, Bergkäse und Speck – kulinarische Genüsse aus dem Tannheimer Tal

Feinschmecker können sich im Tannheimer Tal auf zahlreiche herzhafte Spezialitäten, typische Hofläden, rund 30 urige Hütten und Almen sowie vier renommierte Gourmetrestaurants mit Hauben von GaultMillau freuen. Egal wo die Gäste speisen möchten, im gesamten Tiroler Hochtal steht eine ursprüngliche Küche mit hochwertigen Zutaten im Mittelpunkt. Diese kommen überwiegend von Bäckern, Käsern, Fischern und Imkern aus der Region, die ihre Produkte auf traditionelle Art und Weise herstellen – und das schmeckt man auch.

Wer auf der Suche nach guter und natürlicher Kost ist, der wird im Tannheimer Tal fündig. Hier werden die Produkte noch nach jahrelanger Tradition zubereitet und Wert auf regionale Zutaten gelegt. Das ist bereits weit über die Grenzen des Hochtals bekannt und lockt zahlreiche Touristen an. So hat auch die Nachfrage nach Raritäten wie dem Almrausch- oder Löwenzahnhonig in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Was den Honig so einzigartig macht weiß Markus Peintner aus Tannheim, einer von rund 25 Imkern im Tannheimer Tal: „Es ist nicht leicht mit dem Honig hier bei uns, aber dafür ist das Produkt etwas ganz Besonderes. Wegen der Höhenlage hat die Biene zwar nur drei Monate Zeit für die Ernte, aber weil wir hier keine industrielle Landwirtschaft, keinen Ackerbau und keine Pestizide haben, wird der Honig besonders hochwertig.“

Tradition, die man schmecken kann
Bei der Produktion ihrer Lebensmittel, wie Käse oder Speck, setzen die lokalen Betriebe auf klassisches Handwerk und Tradition. So auch in der Käserei Biedermann in Grän. Hier treffen Brauchtum und Moderne aufeinander, wenn Käsespezialitäten nach alten Rezepten und mit Hilfe modernster Technik zubereitet werden. Besonders beliebt sind der würzige Bergkäse sowie der milde Aggensteiner, der nach dem Hausberg von Grän benannt ist. Eine weitere Spezialität ist der frische Joghurt. Verkauft werden die regionalen Gaumenfreuden in verschiedenen Hofläden. So können die Gäste die Schmankerl nicht nur im Tal genießen, sondern sie auch mit nach Hause nehmen. Einer dieser Läden ist der Käthrer in Zöblen. Dort gibt es hausgemachten Speck, der nach alter bäuerlicher Tradition mit Wacholder, Knoblauch sowie Salz zubereitet und in der Selchkammer nach dem Mondrhythmus mit Buchenholz geräuchert wird. Zudem sind Würste aus eigener Produktion, Honig und Almkäse erhältlich.

Beim Bauernladen Tannheim im Felixe Minas Haus finden Feinschmecker Speck, Käse, Wurst, Marmeladen und Honig sowie Kräutertee, Liköre und Schnäpse. Geöffnet hat der Laden jeweils dienstags, freitags und samstags von 15 bis 18 Uhr. Deftiges Essen macht bekanntlich durstig: Ein weiterer Insidertipp ist das s‘Höf Bräuhaus in Tannheim, wo Helles, Dunkles und Weizenbier traditionell gebraut und Bierbrände sowie -essig hergestellt werden.

Die besten Adressen im Tannheimer Tal
Exklusivität und Tradition – das vereint die Gastronomie im Tannheimer Tal. Dabei setzen die Köche nicht nur auf ausgefallene Kreationen, sondern ganz bewusst auch auf hochwertige, regionale Produkte. Eines dieser Restaurants ist der Alpengasthof zur Post in Schattwald. Hier werden überwiegend Fleisch, Fisch, Eier und Milch aus dem Tal verarbeitet. Der Gasthof setzt auf bodenständige Gerichte mit der typischen Geschmacksnote der Region in kreativen Variationen. Das Ergebnis überzeugt Gourmets und Liebhaber der traditionellen Küche gleichermaßen. Die hohe Qualität der Gastronomie bestätigen auch die vier Haubenrestaurants im Hochtal: das Gasthaus Morent in Zöblen, die Pure Gourmet Stube im Hotel Engel in Grän mit einer Haube sowie das Rot-Flüh Stüberl im Hotel Liebes Rot-Flüh in Haldensee und die Tannheimer Stube im Hotel Hohenfels in Tannheim mit jeweils zwei Hauben.

Unterwegs genießen
Auch in den rund 30 Hütten und Almen belohnen leckere Gerichte nach einer ausgiebigen Wanderung oder einer Radtour. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Fischerhütte am Greither Weiher in der Nähe von Tannheim. Im Sommer können sich die Gäste jeden Tag auf fangfrische, selbst geräucherte Forellen freuen. „Wir haben hier sehr gute Bedingungen für die Fischerei mit Fließgewässern wie den Vils-Ach-Bach und vor allem mit dem Haldensee sowie dem Vilsalpsee“, verrät Andreas Koch, Obmann des Fischereivereins. Neben der Fischerhütte gibt es noch etliche weitere auf Fisch spezialisierte Einkehrmöglichkeiten wie die Tauschers Alm am Ufer des Haldensees. Dort kommen ebenfalls frische Forellen und Saiblinge auf den Tisch. Besonderes Highlight: Hobbyfischer können ihre Mahlzeit direkt aus dem Bloderteich angeln. Eine Ebene höher geht es kulinarisch etwas traditioneller zu. Oben am Berg warten urige Hütten und Almen mit gut bäuerlicher Küche. Von der Frittaten- über die Speckknödelsuppe bis hin zu Käspressknödeln —
hier können die Urlauber regionale Gerichte in traditioneller Atmosphäre genießen.

Hauben-Restaurants im Tannheimer Tal

– Gasthaus Morent in Zöblen
Pure Gourmet Stube in Grän Rot-Flüh Stüberl in Haldensee Tannheimer Stube in Tannheim –
Einkauf der Zutaten direkt beim Erzeuger oder Bauern, Verzicht auf Fertigprodukte, 100 qm Bauerngarten liefern eine Vielzahl an heimischen Gewächsen und Kräutern (1 Haube im GaultMillau)
Tiroler Tradition trifft bei Küchenchef Manuel Schillinger im Hotel Engel auf Moderne (1 Haube im GaultMillau)
Gourmetrestaurant von Küchenchef Holger Esser im Hotel Liebes Rot-Flüh (2 Hauben im GaultMillau)
Klassisch, österreichische Menüs und kreative Interpretationen der internationalen Küche von Küchenchef Markus Pichler im Hotel Hohenfels (2 Hauben im GaultMillau)

www.tannheimertal.com

Palmöl ja oder nein

Das Zutatenverzeichnis informiert

Aus mit dem Versteckspiel: Wer wissen will, ob Palmöl in seinem Lieblingskeks, dem Brotaufstrich oder der Salat-Mayonnaise steckt, schaut einfach ins Zutatenverzeichnis. Denn seit Dezember 2014 muss die botanische Herkunft raffinierter Pflanzenöle immer gekennzeichnet werden, so eine neue Vorschrift, die sich in der europäischen Lebensmittelinformationsverordnung findet. Vorher durfte dafür auch die Sammelbezeichnung „pflanzliche Öle“ verwendet werden.

Palmöl ist aufgrund seiner guten Hitze- und Oxidationsstabilität und seiner kostengünstigen Herstellung ein beliebter Rohstoff in der Lebensmittenbranche und anderen Industriezweigen. Nach Angaben von „Brot für die Welt“ hat sich die globale Produktion von Palmöl in den vergangenen 30 Jahren verzehnfacht. Die steigende Nachfrage beeinflusst die Umwelt, das Klima und auch die regionale Bevölkerung, da für seine Gewinnung Regenwälder gerodet und Kleinbauern vertrieben werden. Erst 20 Prozent des weltweit erzeugten Palmöls sind als nachhaltig zertifiziert, so der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO), das heißt der größte Teil stammt aus nicht nachhaltigen Quellen. Und auch das RSPO-Zertifizierungssystem hat noch große Schwächen kritisieren Umweltverbände und die Organisation „Brot für die Welt“.

Mit der neuen Kennzeichnung können kritische Kundinnen und Kunden Produkte mit Palmöl erkennen und entsprechende Kaufentscheidungen treffen. Sie bezieht sich allerdings nur auf Lebensmittel. Bei Kosmetika, Kerzen oder auch Kraftstoffen ist keine Kennzeichnung vorgeschrieben.
Dr. Christina Rempe, Gesa Maschkowski, www.aid.de

Oliver & Jürgen Schulz

Vom „Power-Korn“ Grünkern bis zum „Boeuf de Hohenlohe“: Die Rückbesinnung auf gesunde regionale und vielfach in Vergessenheit geratene Lebensmittel und Spezialitäten macht in Baden-Württembergs Gesundheitsstadt Bad Mergentheim ganz besondere kulinarische Urlaubsentdeckungen möglich – dank zahlreicher Aktivitäten sogar mit gutem Gewissen für die Gesundheit.

Bad Mergentheim – Öko- und Bio-Lebensmittel – am besten vom Bauernhof um die Ecke – liegen im Trend wie nie zuvor. Kaum eine andere Region in Deutschland hat eine so spannende kulinarische Geschichte zu erzählen wie das baden-württembergische Taubertal – vom „Taubertäler Landschwein“ über die „Tauberforelle“ bis hin zum „Power-Korn“ Grünkern und von spritzig-frischen Weiß- und Rotweinen bis hin zu Bierspezialitäten aus klarem Quellwasser. Heute ist die Gegend um Baden-Württembergs Gesundheitsstadt Bad Mergentheim inmitten des „Lieblichen Taubertals“ auf dem Weg zu Baden-Württembergs Genussregion. Besonders die Rückbesinnung auf regionale und vielfach in Vergessenheit geratene Spezialitäten begeistert immer mehr Gäste.

Küchenchef Jürgen Schulz und sein Sohn Oliver gehören in Bad Mergentheim zu den Motoren der Grünkern-Renaissance.

Begonnen habe der Weg hin zu mehr natürlichem Genuss mit der Wiederentdeckung des Grünkerns vor einigen Jahren, sagt Bad Mergentheims Kurdirektorin Katrin Löbbecke. Einst aus der Not heraus entstanden erlebt Grünkern als uralter Verwandter des Weizens bei Deutschlands Gourmets und Gesundheits-Experten gleichermaßen eine große Renaissance. Dabei werden die Ähren des Dinkels geerntet, wenn sie noch nicht ganz reif sind. Das macht diese Getreidevariation besonders weich und saftig. Weil die Körner bei niedrigen Temperaturen sehr schonend getrocknet und geröstet werden, behalten sie ihren hohen Gehalt an Vitaminen und Nährstoffen.

Das Taubertal im Norden Baden-Württembergs gilt historisch als bedeutendstes Grünkern-Anbaugebiet. Seit diesem Jahr gehört der „Fränkische Grünkern“ auch zur exklusiven Liste der geschützten Herkunftsbezeichnungen in der Europäischen Union. In (Tauber)Franken war es, wo Bauern wegen schweren Unwettern ihren Dinkel einst unreif ernten mussten – und so durch einen Zufall den Grünkern „entdeckten“. Schon die berühmte Kloster-Medizinerin Hildegard von Bingen wusste: „Dinkel ist das beste Getreide, fettig und kraftvoll und leichter verträglich als alle anderen Körner. Es verschafft dem, der es isst, ein rechtes Fleisch und bereitet ihm gutes Blut. Die Seele des Menschen macht er froh und voll Heiterkeit.“

„Kaum ein Getreide ist vielfältiger als Grünkern“, sagt der Bad Mergentheimer Küchenchef Jürgen Schulz, der als einer der ersten dem fast vergessenen Korn zu neuem Ruhm verhalf – unter anderem mit dem speziellen und inzwischen zunehmend nachgefragten Urlaubsangebot „Sieben Tage Kneipp, Schrot und Korn“. Von der aromatischen Grünkernsuppe mit Klößchen bis hin zum knackig-frischen Grünkern-Salat, verarbeitet zu Grünkernküchlein oder als flüssiger Begleiter in Form einer Grünkern-Soße zum frisch gefangenen Saibling oder sogar als Dessert als Grünkern-Kirschkuchen steht er in den Restaurants Bad Mergentheims und den Landgasthöfen des Lieblichen Taubertals auf den Speisekarten und erfreut sich wieder zunehmender Beliebtheit.

Als besondere Delikatesse gilt auch das Fleisch der „Boeuf de Hohenlohe“, wie die Rinder genannt werden, die auf den besonders fruchtbaren Weiden Hohenlohes heranwachsen. Ihre Geschichte reicht zurück bis ins 17. Jahrhundert. Damals ließ der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. Rinder aus dem Württembergischen bis nach Paris treiben. „Heute wird das Fleisch in die ganze Welt verschickt“, weiß Jürgen Schulz, der neben dem Rind auch das Wild aus der Region schätzt. Seine Spezialität: Rehmaultaschen. Besonders beliebt bei Gästen sind auch frische Wildschwein-Bratwürste.

Im klaren Bachwasser der Region ist die Tauberforelle zu Hause, die Kenner als besonders zart und edel beschreiben. Nicht nur um die Osterzeit besonders geschätzt werden die Taubertäler Lämmer. Mehr als 3.000 Mutterschafe gibt es im Taubertal. Die Schäfereien haben sich mit besonders ökologisch verträglicher, naturnaher Haltung einen Namen gemacht.

Als besonders schmackhaft gilt auch das „Taubertäler Landschwein“, das ebenfalls seit vielen hundert Jahren in der Region zu Hause ist und dort liebevoll „Mohrenköpfle“ genannt wird. Über 100 Jahre war das Taubertal wöchentlich Schauplatz für den größten Ferkelmarkt Deutschlands.

Auf rund 1.100 Hektar – einer Fläche rund fünf Mal so groß wie das Fürstentum Monaco – wachsen auf den sonnigen Hängen des Taubertals weiße und rote Trauben von höchster Qualität heran. Berühmt ist die Region für die historische Sorte „Tauberschwarz“, der als unkomplizierter, frischer und fruchtiger Rotwein für jede Gelegenheit gilt. „Die Sorte ging schon verloren und konnte durch Zufall rekultiviert werden“, erläutert Küchenchef Schulz, der die Gäste auch durch die Weinberge führt.

Zu einigem Ruhm haben es in den vergangenen Jahren besonders die Müller-Thurgau- und Silvaner-Weine, aber auch Grau- und Weißburgunder aus dem Taubertal gebracht. Sie sind für ihre feine Säure bekannt. Viele Weingüter und Weinstuben auch in Bad Mergentheims Ortsteil Markelsheim bieten Verkostungen und Führungen. Zahlreiche Weinlehrpfade führen Genuss-Urlauber auf die Spuren des Weinanbaus in der Region. Bad Mergentheim besitzt auch eine eigene familiengeführte Brauerei, die ausschließlich auf Brauwasser aus der Region setzt.

Nach einer ausgedehnten Rad- oder Wandertour genießen dann die Gäste des Traditionsheilbads ganz ohne Reue und schlechtes Gewissen die traditionsreiche süße Spezialität des Kurorts: die „Mergentheimer Schäferschipple“. Die Mandel-Biskuit-Spezialität erinnert an die Entdeckung der Bad Mergentheimer Heilquellen 1826 durch den Schäfer Gehrig. Der Form nach sind sie wie die Schippe des Schäfers gebildet.

Gesund und aktiv bleiben und dennoch dabei genießen – der Weg, auf den Bad Mergentheim setzt, kommt vielen Deutschen entgegen: Die meisten Deutschen wollen es sich im Urlaub gut gehen lassen und sich auch einmal etwas gönnen, hat jüngst eine Forsa-Umfrage ergeben. 63 Prozent der Bundesbürger wollen nach dieser Erhebung essen und Sport treiben wie sonst auch. Immerhin jeder zehnte fährt mit dem festen Vorsatz in den Urlaub, sich gesünder zu ernähren.

www.bad-mergentheim.de

Matthias Gleiß

5 Jahre Restaurant Volt: Feine Berliner Küche in großer Kulisse

Am 7. Oktober 2015 feiert das Restaurant Volt seinen 5. Geburtstag. Die einzigartige Berliner Industriearchitektur, ein stilvoll beleuchtetes Restaurantinterieur und eine spannende, regional inspirierte Gourmetküche haben das Restaurant Volt zu einem der aufregendsten Genussorte der Hauptstadt gemacht. Grund genug für Küchenchef und Mitinhaber Matthias Gleiß, es mit seinem großartigen Team und tollen Gästen das ganze Jahr über krachen zu lassen – mit einem Revival der Volt-Klassiker, einem großen Sommerfest und einem imposanten Chef’s Table mitten im Umspannwerk Kreuzberg.

Seit 5 Jahren zelebriert Gleiß mit großem Erfolg seine zeitgenössische Interpretation der feinen Berliner Küche. Er begeistert mit leichten und raffiniert kombinierten Gerichten, in denen deftige regionale Klassiker in modernem Gewand daher kommen – wie etwa die Rixdorfer Blutwurst in den inzwischen legendären Ravioli, Grünkohl mit Trüffel oder Linsensuppe und Wachtelbrust. Derart mutige Kombinationen mit humorvollen Anspielungen auf traditionelle regionale Gerichte sind sein Markenzeichen und auch fleischlos eine echte Offenbarung, was sich beim geschmacksstarken vegetarischen Menü mit wiederentdecktem regionalen Gemüse wie Sellerie, Topinambur oder Zuckerrübe aufs Schönste nachschmecken lässt.

Als einer der Mitbegründer der innovativen Berliner Küche wurde Gleiß, der bereits mit den Sterneköchen Kurt Jäger und Heinz Winkler zusammen arbeitete, 2011 als Aufsteiger des Jahres von der Jury der Berliner Meisterköche ausgezeichnet. Hinzu kommen 16 Punkte im Gault Millau und zahlreiche Empfehlungen in nationalen und internationalen Restaurantführern. Matthias Gleiß nimmt regelmäßig an renommierten Kochevents teil und entwickelt sein gastronomisches Angebot kontinuierlich weiter – seien es Barbecues auf der lauschigen Terrasse, Caterings für den Bundespräsidenten oder Events zur Fashion-Week: Ideen, Tatendrang und gute Laune werden dem Ausnahmekoch auch in den nächsten fünf Jahren nicht ausgehen.

5 Jahre Volt – die Events:
Ab Juli 2015: wechselnde Volt-Jubiläumsmenüs mit den Klassikern der letzten 5 Jahre
30.08.2015: Sommerfest auf der Terrasse
07.10.2015: Private Dining am Chef’s Table

www.restaurant-volt.de

Scottsdale Ale Trail, Arizona

Scottsdales Brauereien freuen sich auf deutschen Bierfans

Scottsdale‘s Ale Trail gehört zu einem Besuch der besonderen Stadt inmitten der Sonorawüste Arizonas einfach dazu. Gerade die deutschen Bierliebhaber, die auch gerne einmal regionale Spezialitäten anderer Länder probieren möchten, kommen hier voll auf Ihre Kosten. Beginnen kann man zum Beispiel hervorragend im Sip Coffee & Beer House. Das Restaurant mit Bar bietet eine ungewöhnliche Kombination von lokaler Kaffeeröstungen wie dem Cartel Coffee Lab, einem Kaffeeröster in Tempe und Scottsdale und regionalen Bierspezialitäten, wie der Dragoon Brewing in Tucson oder der Papago Brewing in Scottsdale.

Nur zwei Minuten entfernt wartet schon das Union Barrelhouse auf seine Gäste. Die erste Nanobrauerei Scottsdales bietet gleich fünf hausgemachte Biere. Im Anschluss erwartet Gäste dann das Two Brothers, eine familiengeführte Brauerei aus Naperville / Illinios. Die Brauerei bietet ganzjährig acht Biere an, zudem ganze acht Saisonbiere. Dabei haben sich die beiden Brüder durch mehrere Aufenthalte in Europa, wie Belgien, Frankreich oder auch Deutschland inspirieren lassen, was man in ihren Bieren zweifelsohne wiedererkennt.

Danach geht es am Besten in die Bad Water Brewing, einem Schankraum mit 30 Sitzplätzen. Keine Angst, der Name ist nicht Programm. Wem das noch nicht reicht, dem sei versichert, dass sich die Anzahl an Brauereien in der Innenstadt Scottsdales weiterhin ständig erhöht. So kommen noch die Goldwater Brewing sowie die Scottsdale Beer Company und die Fate Brewing hinzu.

Alle Infos und Adressen zum Scottsdale Ale Trail www.experiencescottsdale.com/neuigkeiten-aus-scottsdale-arizona-fruhjahr-2015/

Restaurantführer Gault&Millau für NRW erschienen

Erstmals ist eine regionale Ausgabe des kulinarischen Reiseführers Gault&Millau für das Land Nordrhein-Westfalen erschienen. Neben Empfehlungen für Restaurants, Hotels, Gasthäuser und regionale Produkte enthält das Handbuch auch Tipps für Reisen nach NRW sowie Interviews mit den nordrhein-westfälischen Genussbotschaftern.

In Kooperation mit Tourismus NRW hat der Christian Verlag die regionale Sonderausgabe des renommierten Reiseführers Gault&Millau herausgebracht. Das Handbuch bündelt auf über 300 Seiten Informationen zu den touristischen Regionen Nordrhein-Westfalens und ihren kulinarischen Spezialitäten. Außerdem informiert es über Restaurants und Hotels in NRW, die von Kritikern des Gault&Millau bewertet wurden. Weitere Themen sind umfangreiche Portraits der nordrhein-westfälischen Regionen, Empfehlungen von in NRW ansässigen Brauereien, Erzeugern und Produzenten sowie die Vorstellung der nordrhein-westfälischen Genussbotschafter. Diese stehen als Testimonials für jeweils eine der 13 touristischen Regionen und ihre Spezialitäten.

Der Gault&Millau für Nordrhein-Westfalen ist ab sofort im Handel erhältlich. Weitere regionale Ausgaben des kulinarischen Reiseführers sind bisher für die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erschienen.

Einen Überblick über die landestypische Kulinarik und Informationen zu den NRW-Genussbotschaftern bietet auch das Genussportal des Tourismus NRW unter www.nrw-genuss.de.

In sozialen Medien können aktuelle Berichte von Reisebloggern über das Genussland NRW über den Hashtag DeinNRW verfolgt werden. Im Mai hatte Tourismus NRW fünf Blogger auf kulinarische Reisen durch die Regionen Bergisches Land und Bergische Drei, Eifel und Aachen, Niederrhein, Münsterland sowie Teutoburger Wald geschickt.

eat&STYLE 2015

Noch vor zehn Jahren ungeliebte Pflicht – heute eines der populärsten Hobbys der Deutschen: Kochen ist angesagt. Die eat&STYLE hat diese Entwicklungen früh erkannt: Bereits zum zehnten Mal begeistert Deutschlands größtes Food-Festival in diesem Jahr Gourmet- und Genuss-Freunde. Zum Auftakt der Tour am 28. August präsentiert die eat&STYLE unter Mitwirkung namhafter Aussteller und Spitzenköche aktuelle und künftige Kulinarik-Trends erstmals auch am Standort in Frankfurt am Main.

Deutschland kocht – leidenschaftlich und regelmäßig. Dabei legen die Hobbyköche besonderen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Laut des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft stehen bei der Wahl der Produkte für 60 Prozent der Deutschen vor allem die Herkunft und eine hohe Qualität der Lebensmittel im Vordergrund. „Die Menschen interessieren sich besonders für hochwertige und nachhaltig produzierte Lebensmittel“, erklärt Dr. Thomas Köhl, Geschäftsführer des Veranstalters FLEET Events aus Hamburg. „Wir laden unsere Besucher ein, in spezielle Themenwelten einzutauchen und die Vielfalt an Produkten selbst zu entdecken und auszuprobieren. In spannenden Workshops können sie zudem von Spitzenköchen und Experten lernen.“

Lernen von den Profis
Insbesondere Männer haben das Kochen mittlerweile für sich entdeckt. Besonders gerne bereiten die Herren der Schöpfung Fleisch zu und legen dabei großen Wert auf hochwertiges Küchenequipment. In der Men’s World Academy greifen Spitzenkoch Lucki Maurer und sein Team Trendthemen rund um die Küchenkultur auf und leisten Pionierarbeit. Im Rahmen der eat&STYLE widmet er sich in seinen Workshops zum Beispiel dem Thema „Nose to Tail Eating“. Er zeigt, wie man möglichst alle Teile eines Tieres fachgerecht verwertet und anrichtet. „Bei der Zubereitung von Fleisch kann man vieles falsch machen. In meinen Kursen vermittele ich den Teilnehmern mein Expertenwissen, damit ihnen das nächste Steak auch garantiert gelingt“, erklärt der Genussprofi. Die Deutschen kochen nicht nur gerne, sie lieben es auch zu backen: Die eat&STYLE präsentiert zum zweiten Mal die Miele Backstube. Die Konditorweltmeisterin Andrea Schirmaier-Huber bietet Backfans in spannenden Workshops viele Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren.

eat&STYLE zum ersten Mal in Frankfurt am Main
Neben Hamburg, München, Köln und Stuttgart reiht sich nun Frankfurt am Main in die Reihe der Gastgeberstädte ein. Die Rhein-Main-Metropole ist besonders wegen ihrer hohen Restaurantdichte beliebt. In einer Online-Umfrage aus dem Jahr 2014 gehört Frankfurt zu den Top-5 der deutschen Gourmetstädte. Grund genug für die eat&STYLE der kulinarischen Hochburg Hessens einen Besuch abzustatten. Vom 28. bis zum 30. August 2015 können sich die Besucher in der Messe Frankfurt von zahlreichen Ausstellern inspirieren lassen. Ausgewählte Unternehmen bieten auf dem Marktplatz der Genüsse regionale Produkte an und laden die Besucher zum Probieren und Entdecken ein. Mehrmals täglich finden interaktive Kochshows auf den verschiedenen Bühnen des Food-Festivals statt. Dort geben überregionale und regionale Experten ihr Fachwissen an die Zuschauer weiter. „Unter den Profis, Genießern, Hobby-Köchen, Experten und Ausstellern findet ein permanenter Austausch statt – denn darum geht es bei der eat&STYLE und macht den einzigartigen Charakter aus“, so Dr. Thomas Köhl.

Die Termine
28. August – 30. August: Messe Frankfurt, Frankfurt

9. – 11. Oktober: Schuppen 52, Hamburg

30. Oktober – 1. November: Zenith – Die Kulturhalle, München

13. – 15. November: Koelnmesse, Köln

20. – 22. November: Messe Stuttgart (im Rahmen des Stuttgarter MesseHerbst), Stuttgart

www.eat-and-style.de

Tisch&Tafel Messe, Felbach

Am 16. Und 17. Mai 2015 präsentiert die Messe Tisch&Tafel erstmals regionale Genuss-Juwelen und Wohnkultur in der Alten Kelter in Fellbach. Ein ganzes Wochenende lang kommen Freunde des guten Geschmacks und Liebhaber der schönen Dinge des Lebens voll auf ihre Kosten. Ein ganz besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen „Verantwortungsbewusstes Genießen“, „Regionalität“ und „Qualität“.

Die Organisatoren der Messe Tisch&Tafel haben den Endspurt der Vorbereitungen eingeläutet und freuen sich über die sehr gute Resonanz seitens der Aussteller und auch der Gastroszene: „Wir haben ein sehr abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm zusammengestellt . Es ist uns gelungen wirklich erstklassige Aussteller für die Tisch&Tafel zu gewinnen und wir haben echte regionale Genuss-Juwelen entdeckt“, verspricht Projektleiterin Julia Schmauder.

Auf die Besucher warten tolle Messehighlights und ein attraktives Rahmenprogramm:

Kochvorführungen mit hochkarätigen Köchen aus Stuttgart und der Region zeigen nicht nur tolle Rezepte die im Anschluss probiert werden dürfen, sondern werden den Besuchern bestimmt auch einige geheime Tipps und Kniffe verraten. Gute Tipps und viel Inspiration für das nächste Grillfest geben auch die Grillshows mit exquisiten Gourmetfleischsorten. Wer selbst kreativ werden möchte, kann beim Workshop „Keramik selbst gestalten“ besondere und einzigartige Stücke herstellen.

Zahlreiche Austeller zeigen die unglaubliche Vielfalt an kulinarischen, dekorativen und praktischen Produkten, die in der Region hergestellt werden. So präsentiert beispielsweise die Designerin Adriane Krumm ihre schönen und originellen Alltagsbegleiter, darunter auch das neue multifunktionale Set aus Schneidebrett, Tuch und Küchengürtel. In der Stuttgarter Mandel-Manufaktur Papillon entstehen ganz besondere Spezialitäten aus feinsten Zutaten. Der schwäbischen Begeisterung für Saucen aller Art kommt die Andreas B Manufaktur nach: im Sortiment gibt es hausgemachte BBQ und Chilisaucen, Chutneys und feine Gewürzmischungen. Welche edlen Tröpfchen aus den Früchten der heimischen Streuobstwiesen entstehen können, beweist die Manufaktur Jörg Geiger mit seinen feinen Obstschaumweinen, Weinen und Weincocktails.

Natürlich kann man viele der Spezialitäten auch gleich vor Ort kosten – drei große Sitzbereiche laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Die Tisch&Tafel hebt sich von den anderen Messen mit ähnlichen Themen durch ihren heimeligen Marktplatzcharakter ab. So wird die wunderschöne Alte Kelter in Fellbach zu einem Marktplatz der schönen Dinge und verführerischen Köstlichkeiten aus der Region. Die Liebe zur Heimat und die Wertschätzung regionaler Produkte liegen voll im Trend. Man genießt bewusster, interessiert sich für die Herkunft der Produkte und die Geschichten dahinter. Entsprechend räumt die Messe Tisch&Tafel genau diesen Aspekten den nötigen Raum ein.

16. +17. Mai 2015, Alte Kelter Fellbach, Öffnungszeiten Sa 10 – 20 Uhr, So 11 – 18 Uhr

www.messe-tischundtafel.de

Gasthaus "Am letzten Brunnen", Bruchsal

Mit neuer Besitzerin beschreitet das 1723 gegründete Traditionslokal „Am letzten Brunnen“ in Bruchsal neue regionale Wege

Seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1723 wurde im Gasthaus „Am letzten Brunnen“ für Gäste gekocht und wurden Gäste bewirtet. In der über 290-jährigen Gasthausgeschichte mal deftig-derb, mal gutbürgerlich, mal italienisch. Trends kamen und gingen, die wunderschöne spätbarocke Gaststube mit Steinwänden, alten Holzbalken und dem gusseisernen Kaminofen, an dem sich in früheren Zeiten Reisende aufwärmten, könnte ein Lied davon singen. Zur alten Schönheit verhalf dem historischen Lokal seine neue Besitzerin Anneliese Hietel, die seit gut einem Jahr modern interpretierte badische Küche anbietet. Die Rezepte werden gemeinsam mit der Starköchin Harriet Deris kreiert, die dem Lokal auch als Beraterin zur Seite steht.

Ob nun gebratene Blutwurst mit Kartoffelstampf, geschmolzenen Zwiebeln und Apfelmus, eine Art „Brusler Himmel un Äd“ oder der Aprikosen-Riesling-Braten vom Kraichgauer Landschwein oder die Badische Zwiebelsupp ­– regionaler können Gerichte nicht sein. Wobei sie nicht langweilig bieder daherkommen, sondern immer mit einem Augenzwinkern modern und kreativ interpretiert sind. „Wir wollten eine Heimatküche anbieten und dabei konsequent auf regionale Zutaten achten“, beschreibt die Kraichgauerin Anneliese Hietel ihr Gastronomiekonzept. „Unser Fleisch bekommen wir von regionalen Metzgereien. Beim Gemüse achten wir darauf, mit der Jahreszeit zu gehen, die in Bruchsal ja stark vom Spargel geprägt ist. Zudem kochen wir 100-prozentig laktosefrei, da zunehmend mehr Gäste Milchzucker nicht vertragen.“ Doch nicht nur das. Das Traditionslokal mit 60 Sitzplätzen innen und einem wunderschönen Brunnenhofgarten im Sommer, das sich dem „Slow Food“ verschrieben hat, bietet seinen Gästen zudem eine Vielzahl an vegetarischen und veganen Gerichten, die in der Umgebung einzigartig ist.

Mit der gebürtigen Bruchsalerin Harriet Deris, die es nach weltweiten Gastspielen in der Restaurantleitung und der Event- und Fernsehgastronomie jetzt wieder in die Region verschlagen hat, besitzt der „Brunnen“ eine überaus kreative Köchin, Beraterin und Freundin, deren Gerichte zwar unkompliziert, dennoch vielschichtig und umwerfend sind. Die überschaubare Speisekarte, die regelmäßig wechselt, zeugt davon.

Im Brunnen hört die Regionalität aber nicht beim Essen auf. Die Weinkarte liest sich wie das „Who is Who“ der aufstrebenden Winzer aus der Region: Weingut Bosch aus Kronau, Weingut Danner aus Durbach oder das Weingut Heitlinger aus Tiefenbach sind nur ein paar der bekannten Namen. Auch Pfälzer Gewächse vom Weingut Bergdolt-Reif & Nett aus Duttweiler werden ausgeschenkt. Aber auch Wasser und Säfte kommen aus der Region: Wasser aus Wiesental, die Säfte von heimischen Streuobstwiesen. Ein helles Bier aus dem Original Holzfass rundet das Angebot ab. Besser kann man Regionalität den Gästen nicht schmackhaft machen.

Das Gasthaus „Am letzten Brunnen“ hat an sieben Tagen in der Woche offen. Über Mittag wird ein Mittagstisch angeboten, der momentan zum Renner avanciert: bis zum 29. Mai wird nämlich von jedem Essen aus der Mittagskarte oder jedem Glas Wein vom Weingut Heitlinger ein Euro an die Caritas Bruchsal gespendet. So hat Genuss auch Sinn!

www.brunnen-bruchsal.de/

Egon Aichinger

Egon Aichinger ist neuer Küchenchef im Rilano Resort Kitzbüheler Alpen
Nach sieben Insel-Jahren kehrt der Gourmetkoch nach Österreich zurück

Seit November 2014 hat die Küche des malerisch gelegenen Alpen-Resort, das Rilano Resort Kitzbüheler Alpen einen neuen Küchenchef: Egon Aichinger. Der Österreicher hat sich seit seiner kulinarischen Grundausbildung in Gmunden durch eine beeindruckende Zahl namhafter Küchen rund um den Globus gekocht. Zuletzt setzte er sein außergewöhnliches Gespür für feine Aromen und stimmige Menüs auf den Malediven ein, wo er als Küchendirektor des Viceroy Maldives nicht nur für vier hochkarätige Restaurants verantwortlich war, sondern auch für das Training und Wohlergehen seines internationalen Küchenteams. Mit viel Erfahrung und den Aromen der Welt im Gepäck, kehrt er im Rilano Resort Steinplatte zu seiner lang vermissten österreichischen Küche zurück.

Den kulinarischen Fokus legt Egon Aichinger, passend zum Standort des mondän-gemütlichen Alpen-Resorts, auf regionale Produkte und lokale Spezialitäten mit internationaler Handschrift. So dürfen sich seine Gäste auf die traditionellen fruchtig-süßen Marillen Palatschinken ebenso freuen, wie auf das Kotelett vom Tiroler Berglamm. Der weitgereiste Österreicher steht seit 15. November 2014 nicht nur selbst am Herd des Rilano Restaurants im österreichischen Waidring; er kreiert auch die Menüs für Frühstück, Nachmittagsjause und Dinner, managt den Einkauf und trägt die Verantwortung für sein sympathisches achtköpfiges Küchenteam.

Weitere Informationen zum Rilano Resort Steinplatte und dem kulinarischen Verwöhn-Programm von Küchenchef Egon Aichinger gibt es unter www.rilano-kitzbuehel.de.