Kürbis

Tipps für den Anbau im eigenen Garten

Kürbisse gedeihen prächtig im Gartenbeet an einem sonnigen Standort. Auch am Rand vom Komposthaufen oder in einem großen Kübel auf Balkon oder Terrasse fühlt sich das Gemüse wohl.

Der Kürbis ( Cucurbita maxima ) ist im tropischen Mittel- und Südamerika beheimatet. Die wärmeliebende Pflanze mag es sonnig und windgeschützt und braucht einen feuchten und humosen Boden. Innerhalb kurzer Zeit bildet sie zahlreiche Blätter und Früchte. Im Feldanbau sind das pro Hektar und Jahr durchschnittlich rund 100 Tonnen Frischmasse. Um so viel Biomasse zu bilden, benötigt der Kürbis genügend Nährstoffe. Daher sollten Gärtner den Boden im zeitigen Frühjahr mit gut verrottetem Kompost versorgen. Im Pflanzkübel gedeiht der Kürbis am besten mit einer kräftigen Blumenerde, einem Langzeitdünger und vielen Hornspänen. Auf dem gleichen Beet sollten Kürbisse und verwandte Arten wie Gurke höchstens alle drei Jahre angebaut werden.

Wenn man große Kürbisse ernten möchte, sollte man besonders auf eine ausreichende Bewässerung während der Fruchtreife achten. Zudem ist es ratsam, die Seitentriebe gleich oberhalb des ersten Blütenansatzes (plus zwei Blätter) einzukürzen. Bei feuchter Witterung kann trockenes Stroh unter den Früchten Faulen vermeiden.

Bei Winterkürbissen gilt: Je länger die Früchte ausreifen, desto größer und gehaltvoller und damit auch geschmackvoller werden sie. Die Früchte sind reif, wenn der Stielansatz sowie die Schale hart und trocken sind. Dann sind sie auch sortentypisch ausgefärbt. Ernten Sie die Früchte vorsichtig, denn Druckstellen oder Wunden fördern eine frühzeitige Fäulnis – vor allem bei feuchter Witterung. Bis zu den ersten Nachtfrösten sollten alle Kürbisse eingebracht werden. Wer ein Stück Stiel am Kürbis lässt, verlängert die Haltbarkeit. Trocken und kühl gelagert, ist er bis zum Frühjahr haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Preisvergleich im Nahverkehr

So viel kosten Taxi, Uber und öffentliche Verkehrsmittel weltweit – Berlin und Frankfurt teurer als München, Hamburg und Düsseldorf
GoEuro untersucht Kosten des Nahverkehrs für 60 Städte weltweit

Taxi und Uber in Australien, Schweiz und Schweden am teuersten, die öffentlichen Verkehrsmittel dagegen in London –
Wien teilweise günstiger als Berlin

Richtig günstig ist Fortbewegung auf kleinen Strecken in Deutschland nicht. Ein Blick ins Nachbarland Schweiz aber zeigt: Es geht auch noch viel teurer. Dies sind nur einige Ergebnisse des aktuellen Preisvergleichs im Nahverkehr, den die Berliner Reisesuchmaschine GoEuro für 60 Städte weltweit durchgeführt hat. Verglichen wurden die Fahrtkosten für Taxi, Uber und den öffentlichen Nahverkehr. Car share wie Drive Now wurden nicht mit einbezogen.

Für Taxi und Uber sind 10 Kilometer die Vergleichsgröße. Die für den öffentlichen Nahverkehr veranschlagten Kosten entsprechen einer Einzelfahrt.

Die Fahrpreise in deutschen Großstädten – Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Düsseldorf – liegen relativ nah beieinander: So wird hier für eine Fahrt mit Uber zwischen 16 und 20 Euro fällig. Für eine Taxifahrt schwankt in den verglichenen Städten die Preisspanne zwischen 19,77 Euro und 21,84 Euro. Im öffentlichen Nahverkehr fahren Bus oder Bahn für 2,00 bis 2,60 Euro von A nach B.

Wie verschieden die Kosten für den Nahverkehr weltweit sind, zeigt der Blick nach Indien und Indonesien: In Neu-Delhi, dem Preisgewinner, kostet eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln umgerechnet nur 17 Cent. In Mumbai wird für eine Taxifahrt lediglich 1,83 Euro fällig und in Jakarta ist schon für 2,97 Euro eine Zehn-Kilometer-Fahrt mit Uber möglich.

Groß ist die Kluft zwischen den Schlusslichtern und den Spitzenreitern des Vergleichs: In Schwedens Hauptstadt Stockholm muss der Fahrgast für eine Beförderung mit Uber 38,30 Euro aus der Tasche ziehen, in Australien/Sydney mit 38,22 Euro nur geringfügig weniger. In Zürich ist er mit dem Taxi für 36,48 Euro dabei. Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln liegen die Preise in Zürich und Stockholm mit 3,75 und 3,91 Euro am oberen Rand. Den Spitzenwert liefert hier allerdings London mit 5,95 Euro. Dafür ist Taxifahren in der Stadt an der Themse mit 22,76 Euro relativ günstig. In Sydney, das bei den Uber-Kosten zu den Preiskönigen zählt, ist hingegen der öffentliche Nahverkehr vergleichsweise niedrig angesiedelt: Mit 2,23 Euro liegt Sydney ungefähr auf einer Höhe mit Wien. Hier kostet ein Einzelfahrschein 2,20 Euro.

Interessant: Wien, das ansonsten nicht gerade für günstige Preise bekannt ist, ist im Nahverkehr günstiger als Berlin: 13,71 Euro für eine Wiener Taxifahrt stehen 19,77 Euro in Berlin gegenüber. Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln sind es 2,20 Euro in der österreichischen Hauptstadt im Verhältnis zu 2,60 Euro in der deutschen Kapitale. Nur wenn es um Uber geht, wird Berlin von dem ansonsten so kostspieligen Alpenland nicht unterboten: Hier sind in Wien 22,25 Euro gefordert, in Berlin dagegen nur 18,50 Euro.

„Der umfangreiche Vergleich von Nahverkehrspreisen ermöglicht dem Verbraucher, preisbewusst zu entscheiden, wie er fahren möchte. Fortbewegung hat in den unterschiedlichen Länder sehr verschiedene Preise. Wenn Reisende im Urlaub viele Ausflüge unternehmen wollen, kann der Preisvergleich bei der Entscheidung für ein Land helfen“ erklärt Robin Wilfert, Creative Director bei GoEuro.

Das komplette Ergebnis gibt es hier: http://www.goeuro.de/der-nahverkehrspreisindex

Picknick in Kapstadt

Der sehr milde und liebliche südafrikanische Herbst bietet genug Gründe, Zeit draußen zu verbringen: Auf dem historischen Anwesen des Steenberg Hotels bei Kapstadt lässt sich bei einem Picknick der Blick auf die umliegenden Steenberg Mountains genießen, wo zu dieser Zeit die Weinernte stattfindet. Das Bistro Sixteen82 bietet hierzu fertig gepackte Körbe für Kinder und Erwachsene.

Die leckeren Picknickkörbe sind jeweils gepackt für zwei Personen. Sie enthalten gefüllte Portobello-Champignons, eine Thymian-Pastete und Camembert, Ziegenkäsetartes mit karamellisierten Zwiebeln, einen leichten Bohnensalat mit Fenchel und Limonenvinaigrette sowie hausgebackenes Ciabatta-Brot. Ein sommerlicher Couscous-Salat und der köstliche Schokoladen-Brownie runden das Mahl an der frischen Luft ab. Für Kinder gibt es extra Gaumenfreuden: Das „Kids-Picnic“ enthält Joghurt, getrocknete Mangos, einen Hotdog, Hähnchenstreifen und Käse-Ecken sowie einen kleinen süßen Nachtisch. Die Picknickpreise liegen bei 350 Rand (etwa 24 Euro) für zwei Personen, die Kinderkörbe kosten 85 Rand (etwa 6 Euro).

Passend zu den Leckereien kann man sich in Steenbergs hauseigenem Wine Tasting Center direkt neben dem Bistro Sixteen82 einen Wein empfehlen lassen, den man vorab natürlich verkosten kann. Wer mehr über die unterschiedlichen Tropfen des Steenberg Wine Estates, die bereits seit 1695 angebaut werden, erfahren möchte, hat die Wahl zwischen fünf unterschiedlichen Weinverkostungen – von „Classic“ bis hin zum „Sensory Tasting“. Damit man anschließend nicht mehr ins Auto steigen muss, bietet das Steenberg Hotel vom 16. März bis Ende September ein „4for3“-Übernachtungsangebot, bei dem der Gast drei Nächte bezahlt und vier bleiben kann. In allen Übernachtungspreisen ist auch jeweils das Classic-Weintasting inklusive.

www.steenberghotel.com

Tillmann Hahn

Auf der „BioErleben Mecklenburg-Vorpommern“ präsentiert sich die regionale Bio-Branche am 28. August von 10.00 bis 18.00 Uhr auf der Warnemünder Promenade. Vor grandioser Kulisse bietet das größte Bio-Festival im Nordosten Deutschlands, das vom Verein „landaktiv“ veranstaltet wird, gesunden und regionalen Genuss, Unterhaltung und Information. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus eröffnet die Veranstaltung.

Im Mittelpunkt des Festivals steht der große Landmarkt mit seinen über 60 Ausstellern, die zu einem großen Teil aus Mecklenburg-Vorpommern stammen. Hier können die Besucher die Region schmecken und mit Bio-Erzeugern, -Verarbeitern und -Gastronomen ins Gespräch kommen. Naturmode und -kosmetik runden das Angebot ab. Eine interaktive Ausstellung macht den Ökologischen Landbau anschaulich. Informationen zu alternativer Energie, Energiesparmöglichkeiten, neuer Mobilität und nachhaltiger Fischerei ergänzen die landwirtschaftlichen Themen. Der Biopark-Strandbauernhof und das Beach-Soccer-Turnier sind Höhepunkte für die jüngeren Besucher.

Partner-Region ist in diesem Jahr die schwedische Gemeinde Strömsund im Jämtland. An verschiedenen Ständen präsentiert die Region regionaltypische Spezialitäten wie Brot und Beerenaufstriche. Das Projekt „Living in the countryside“ informiert über das Leben im Jämtland.

Sternekoch Tillmann Hahn lässt die Besucher über den Rand seiner Kochtöpfe schauen und gibt Tipps für die eigene Küche. Hansa-Stadionsprecher Klaus-Jürgen Strupp wird die Besucher durch das mitreißende Bühnenprogramm mit Live-Musik, Talk, Ballett und Artistik begleiten. Bio-Produkte in der Gastronomie, die Förderung des ländlichen Raumes oder richtig Energie sparen sind Themen der informativen wie spannenden Talkrunden mit Bio-Unternehmern und Experten auf der Bühne. Ein Höhepunkt auf dem Laufsteg ist eine Naturmodenschau junger Designer.

Ein paar Schritte Richtung Meer können die kleinen Besucher auf dem Biopark-Strandbauernhof Ponys und Schafe pflegen, sich an der Melkstation ausprobieren, Kartoffeln ernten und kochen, Getreide mahlen und backen oder auf dem Bauspielplatz kreativ sein. Beim Beach-Soccer-Turnier mit dem Landesfußballverband kämpfen zehn junge Mannschaften um den BioErleben-Pokal. Im Mitmach-Zirkus werden kleine Gäste zu großen Artisten.

Einen umweltfreundlichen Start zur „BioErleben 2011“ bietet der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) an. Vom Rostocker Stadtzentrum geht es gemeinsam mit dem Rad nach Warnemünde. Weitere Informationen dazu gibt es beim ADFC Rostock, www.adfc-rostock.de , Tel.: 0152 26634358.

Die „BioErleben“ wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen des Bundesprogramms „Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft“ gefördert.

Weitere Informationen: www.landaktiv-mv.de/bioerleben , www.oekolandbau.de

Grundkurs Rouladen

Rinderrouladen mit Tiroler Speck

Zutaten für 4 Personen

4 Scheiben Tiroler Speck (3-4 mm dick geschnitten)
4 Schalotten
3 EL Olivenöl zum Anbraten
4 dünne Scheiben Rinderrouladenfleisch (aus der Hüfte, à ca. 200 g)
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1-2 EL Dijon-Senf
einige Zweige Thymian
1 Bund Suppengemüse
1 Zwiebel
2 Stiele Petersilie
1-2 Lorbeerblätter
2 EL Tomatenmark
400 ml Rotwein (oder je 200 ml Port-und Rotwein)
800 ml Rinderfond

Den Tiroler Speck würfeln oder in Streifen schneiden. Die Schalotten schälen und in schmale Spalten schneiden. In 1 EL heißem Öl 2-3 Minuten andünsten. Speck zufügen, kurz mit dünsten. Die Mischung herausnehmen, etwas abkühlen lassen.

Die Fleischscheiben trocken tupfen, jeweils zwischen zwei aufgeschnittene Gefrierbeutel legen und etwas dünner klopfen. Das Fleisch auf beiden Seiten salzen und pfeffern und nebeneinander auf die Arbeitsfläche legen. Das Fleisch jeweils dünn mit Senf bestreichen. Die Speck-Schalotten-Mischung und einige Thymianblättchen darauf verteilen, dabei ringsherum einen Rand freilassen. Die seitlichen Fleischränder etwas nach innen über der Füllung einschlagen, das Fleisch aufrollen und zum Beispiel mit Rouladennadeln verschließen.

Das restliche Öl in einem Schmortopf erhitzen. Die Rouladen darin bei starker Hitze ringsherum anbraten. Inzwischen das Suppengemüse putzen, waschen und grob würfeln. Die Zwiebel schälen und würfeln. Den restlichen Thymian, die Petersilie und das Lorbeerblatt mit Küchengarn zusammenbinden.

Das Suppengemüse und die Zwiebeln zu den Rouladen geben, unter Rühren kräftig anbraten. Das Tomatenmark dazugeben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Kräuterstrauß zufügen, den Wein dazu gießen, aufkochen und bei starker Hitze einkochen lassen. Fond angießen und aufkochen.

Die Rouladen bei kleiner Hitze etwa 1 1/2 Stunden garen. Das Fleisch herausnehmen und den Schmorfond etwas zerstampfen (auch möglich: den Fond durch ein Sieb in einen Topf gießen und falls die Konsistenz zu dünn ist, etwas Gemüse in den Fond geben und pürieren). Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Rouladen und Soße anrichten. Dazu passen gebratene Kartoffelwürfel mit Thymian.

Involtini mit Pancetta und Fenchel-Spitzkohl-Gemüse

Zutaten für 4 Personen

1 EL Fenchelsamen
2 Zimtblüten (oder 1 Msp. Zimt)
1/2 TL Kümmel
1/2 TL Korianderkörner
4 dünne Scheiben Pancetta (oder durchwachsener Speck)
3 EL Olivenöl
2 Fenchelknollen (ca. 500 g)
300 g Spitzkohl
4 dünne Schweineschnitzel (à ca. 150 g)
Meersalz
Pfeffer aus der Mühle
2 Zweige Majoran
1 TL Zucker
50 ml Noilly Prat (trockener Wermut)
100 ml Weißwein
200 ml Geflügelfond

Die Gewürze im Mörser fein zerstoßen. Den Pancetta in Streifen schneiden und in einer Pfanne in 1 EL Öl andünsten. Gut die Hälfte der Gewürzmischung zugeben, kurz mit anbraten. Die Mischung herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Den Fenchel putzen (das Grün bis zum Anrichten auf dem Teller aufbewahren), waschen und quer in dünne Scheiben schneiden. Den Spitzkohl putzen, waschen, abtropfen lassen. Blätter in Streifen oder Rauten schneiden, dabei die dicken Blattrippen entfernen.

Die Schweineschnitzel trockentupfen, jeweils zwischen zwei aufgeschnittene Gefrierbeutel legen und etwas dünner klopfen. Das Fleisch auf beiden Seiten salzen und pfeffern. Die Pancetta-Gewürz-Mischung darauf verteilen, dabei ringsherum einen Rand freilassen. Die Majoranblättchen abzupfen und ebenfalls auf den Schnitzeln verteilen. Schnitzel seitlich etwas über der Füllung einschlagen, aufrollen und zum Beispiel mit Rouladennadeln verschließen.

Restliches Öl in einem Schmortopf erhitzen und die Rouladen (Involtini) darin von allen Seiten anbraten. Den Fenchel zufügen. Mit der restlichen Gewürzmischung und dem Zucker bestreuen und einige Minuten andünsten. Den Spitzkohl unterheben, kurz mit andünsten. Das Gemüse mit Salz und Pfeffer würzen. Den Noilly Prat und den Wein dazu gießen und bei starker Hitze fast vollständig einkochen lassen. Den Fond angießen und aufkochen. Zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 15 Minuten garen. Das Gemüse abschmecken. Die Involtini diagonal halbieren, mit dem Gemüse anrichten und mit dem Fenchelgrün garnieren. Dazu passt Weißbrot oder knusprig gebratene Kartoffeln.

Cornelia Poletto und Dennis Wilms wünschen guten Appetit!

Heinz Reitbauer

Saubermacher & Heinz Reitbauer (Steirereck): „Weihnachts-Aktion im Marienstüberl“

Im Rahmen der großen Weihnachts-Aktion unterstützten
Saubermacher CEO KR Hans Roth und 4-Haubenkoch Heinz Reitbauer,
Steirereck Wien, Menschen die gesellschaftlich an den Rand gedrängt
wurden und verwöhnten sie im Grazer Marienstüberl mit einem
besonderen Frühstück.

Weltweit hungern rund eine Milliarde Menschen – jedem siebenten
bleibt das Recht auf ausreichende Nahrung verwehrt! Dem gegenüber
stehen Tonnen an Nahrungsmitteln, die in Österreich jährlich
weggeworfen werden. Der Saubermacher und 4-Haubenkoch Heinz
Reitbauer, Steirereck Wien, engagieren sich bereits mit dem Projekt
„Restlos genießen“ für eine besseren Umgang mit den kostbaren
Lebensmitteln. Rechtzeitig vor den Weihnachts-Feiertagen griffen sie
dieses wichtige Thema erneut auf und bekochten im Rahmen der „Licht
ins Dunkel Aktion“ Besucherinnen und Besucher des Grazer
Marienstüberl.

Eine großartige Weihnachtsaktion, die verbindet und zum Nachdenken
anregt!

KR Hans Roth: „Gerade zu Weihnachten ist es besonders wichtig,
diejenigen zu unterstützen, die in der Gesellschaft am Rand stehen.
Deshalb unterstützt Saubermacher auch heuer wieder drei soziale
Projekte: Die Gruft in Wien, Emmaus in Niederösterreich und das
Grazer Marienstüberl – Heimat und Zufluchtsort vieler sozial
benachteiligter Menschen, um Würde und den Sinn des Lebens wieder zu
finden.“

Zu Tisch in … der Auvergne

ARTE, Freitag, 16.10. um 16:25 Uhr

Zu Tisch in … der Auvergne

Die Familie Chazeau-Honoré lebt im Weiler Chailas am westlichen Rand der Auvergne. In der Familie werden seit Generationen Messer hergestellt. Ab und zu kommt bei ihnen der Metzger vorbei, um seine Messer schärfen zu lassen. Bei ihm kauft Marie-Christine den Schinken für ein regionales Gericht: „Rapouté thiernois“, gekochter Schinken mit Weißkohl und Kartoffeln.

Die Familie Chazeau-Honoré lebt im kleinen Dorf Chailas am westlichen Rand der Auvergne. Die nächste größere Stadt ist Thiers, wo seit über 500 Jahren Messer hergestellt werden. Auch die Chazeau-Honorés sind Messermacher in der dritten Generation. Vater Robert, 48, hat den Betrieb von seinem Vater übernommen. Obwohl er noch vergleichsweise jung ist, hat er die Werkstatt bereits an seinen ältesten Sohn Nicolas, 25, übergeben. Und nach seinem Examen an der Messermacher-Schule von Thiers wird auch der 18jährige Franck voll einsteigen. Die Familie hat sich auf den Wandel der Zeiten eingestellt: Die beiden Söhne haben stets Ideen für neue Messer-Modelle. Selbst Großmutter Aimée sitzt trotz ihrer 80 Jahre noch Tag für Tag in der Werkstatt. Mutter Marie-Christine, 44, ist für die Abwicklung der Aufträge zuständig, wenn sie nicht gerade für ihre drei Männer kocht. Es sind zumeist einfache Gerichte: Pommes de terre à l’Auvergnate, ein Kartoffeleintopf, Linsensalat mit Käse aus Saint-Nectaire oder ein Kuchen mit Kirschen aus dem eigenen Garten. Ab und zu kommt der Metzger vorbei, um seine Messer schärfen zu lassen. Bei ihm kauft Marie-Christine den Schinken für ein regionales Gericht: „Rapouté thiernois“, gekochter Schinken mit Weißkohl und Kartoffeln. Einmal am Tag rollt ein Bus mit Touristen vor, die durch den Betrieb geführt werden, und, so hofft die Messermacher-Familie, auch einige ihrer Produkte kaufen. Die Messermacher von Thiers haben sich zu einer Bruderschaft zusammengeschlossen, ihre Produkte vermarkten sie gemeinsam. Ihr größter Erfolg: die Erfindung des „Thiers“-Messers, ein Qualitätsklappmesser, dessen Teile garantiert aus dem Norden der Auvergne kommen.

Kulinarische Schatzsuche in Asien

RBB, Freitag, 09.10. um 15:15 Uhr

Kulinarische Schatzsuche in Asien

Der Foodhunter in Nordindien

Länder – Menschen – Abenteuer

Mark Brownstein, ein Amerikaner mit Sitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job. Er sucht unbekannte Speisen oder Zutaten, um sie Spitzenköchen in aller Welt anzubieten. Vor allem in Asien findet er alte, vergessene oder nur regional bekannte Köstlichkeiten. Das SWR-Fernsehen begleitet den professionellen Geschmacksjäger nach Indien, Thailand, Laos und Vietnam und folgt ihm in Megastädte wie Hongkong, Bangkok oder Shanghai. Mark Brownstein sucht in der Wüste Rajasthans den Ker-Busch, der am Rand der Sanddünen gedeiht. In Udaipur stößt er auf den „Elefantenapfel“, eine Frucht mit extrem harter Schale, die selbst in Indien längst vergessen ist. Und er spürt dem teuersten Gewürz der Welt nach: Kaschmir-Safran ist legendär, gelangt aber wegen des bewaffneten Konflikts seit 15 Jahren nicht mehr aus dem Kaschmir-Tal heraus.

Tillmann Hahn am Leuchtturm

Bio-Landwirte, Meister-Köche und Künstler am Leuchtturm

Am letzten Augustsonntag (30.08.2009 – 10 bis 18 Uhr) lädt die Bio-Branche des Landes zur BioErleben 2009 auf die Warnemünder Promenade. Vor grandioser
Kulisse bietet das Festival gesunden Genuss, inhaltsreiche Unterhaltung und kurzweilige Information. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus eröffnet die Veranstaltung. Der Biopark-Strandbauernhof und die Beach-Soccer-Turniere mit den Junioren des Hansa Rostock sind Höhepunkte für die jüngeren Besucher. Veranstalter ist der Verein landaktiv.

Direkt unter dem Warnemünder Leuchtturm lädt der größte Biomarkt Mecklenburg-Vorpommerns zum Schlendern und Schlemmen ein. Das Angebot lässt keine kulinarischen Wünsche offen: Bio-Lachs und Wein
für den Feinschmecker, Bentheimer Schwein am Spieß und Bio-Bratwurst, wenn es deftig sein soll, oder Bio-Pralinen und Dinkelwaffeln für den süßen Hunger. Extravagante Naturmode und –kosmetik ergänzen das Angebot an die Sinne.

Sternekoch Tillmann Hahn und Bio-Koch Ralf Schröder lassen die Besucher über den Rand ihrer Kochtöpfe schauen. Außerdem unterstützen sie das Kochduell zum besten Bio-Hobbykoch des Landes. Hansa-Stadionsprecher Klaus-Dieter Strupp wird auch in diesem Jahr die Besucher durch das mitreißende Bühnenprogramm mit Live-Musik, Ballett und Artistik begleiten.

Ein weiterer Höhepunkt auf dem Laufsteg ist eine Naturmodenschau junger Designer Ein paar Schritte Richtung Meer findet das Kinder-Programm der BioErleben 2009 statt. Im Biopark-Strandbauernhof können die kleinen Besucher selbst Landwirt, Gärtner oder Imker werden. Bei den Beach-
Soccern zeigen die Junioren des Hansa Rostock wie der Ball gespielt wird. Im Märchenzelt wird vorgelesen vom „Tischlein deck dich“ und anderem. Und das Rostocker Zoomobil lässt Kinder die Natur entdecken.

„Bio trotz Finanzkrise?“, „Ist regional erste Wahl?“ oder „Welcher Fisch darf auf den Teller“ sind Themen der informativen wie spannenden Talkrunden mit Bio-Unternehmern und Experten auf der Bühne. Ernährungsberater reden über Genuss und Schönheit. „Kulinarische Lesungen“ nähern sich dem Thema der Veranstaltung literarisch.

Einen umweltfreundlichen Start zur BioErleben 2009 bietet der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) für jedermann an: In einer Sternfahrt von diversen Standorten aus (10:00 Uhr Rostock-Südstadt/Kosmos bei
tv.rostock; 10:30 Uhr Doberaner Platz, 10:30 Uhr Rostock, Kunsthalle/Schwanenteich; 10:00 Uhr Bad Doberan, Am Kamp; 10:00 Uhr Graal-Müritz, Haus des Gastes) starten die Gruppen zum Zielort
Warnemünder Promenade. Weitere Informationen dazu gibt es beim ADFC Rostock, www.adfc-rostock.de (T 0381.2524610).

Die BioErleben wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau gefördert. Weitere Informationen zum Thema Ökolandbau finden Sie unter www.oekolandbau.de .

Detaillierte Informationen zum Programm und den Ausstellern der BioErleben finden Sie auch unter
www.bioerleben09.de .

Bekämpfung von Hunger

Bekämpfung von Hunger nur durch nachhaltige und effiziente
Landwirtschaft möglich – FNL sieht ihren Ansatz bestätigt

Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) fordert am Rand des G8-Gipfels eine standortangepasste, nachhaltige und effiziente Landwirtschaft in den Ländern der Dritten Welt als Strategie gegen den Welthunger. Investitionen in eine solche leistungsfähige Landwirtschaft sollen nach Auffassung der FAO die ärmsten Länder in die Lage versetzen, selbst die Ernährung der eigenen Bevölkerung zu gewährleisten.

Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL: „Langfristig kann die Welternährung nur durch eine leistungsfähige Landwirtschaft sichergestellt werden. Das gilt für die Industrienationen ebenso wie für Entwicklungs- und Schwellenländer. In Deutschland setzt sich die FNL seit vielen Jahren für Lösungen ein, die nachhaltig und effizient sind. Nur so können wir die Ressourcen für nachfolgende Generationen erhalten, gleichzeitig die weltweite Ernährungsproblematik entschärfen und auch den Klimawandel abmildern.“

Problemlösungen beginnen in Industrieländern wie Deutschland

Abseits von ordnungspolitischen Maßnahmen entstehen Lösungsansätze zur Eindämmung des weltweiten Hungers und des Klimaschutzes bereits vor der Haustür auf deutschen Äckern. Auch vor diesem Hintergrund sind Ernährungssicherheit und Klimaschutz elementare Themen der FNL. Sie setzt sich für eine starke heimische Landwirtschaft ein, die die natürlichen Ressourcen schont und immer effizienter nutzt. „Eine solche effiziente Produktion auf den bereits heute genutzten Ackerflächen – mit dem bedarfsgerechten Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln – ist einer Umwandlung von bislang ungenutzten Flächen auch aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes vorzuziehen“, so Schenk. Eine effiziente Produktion helfe im Übrigen auch dabei, die je erzeugter Produkteinheit entstehenden Emissionen zu reduzieren und trage so zum Klimaschutz bei.