Food for Soul

Massimo Bottura unveils new Food for Soul organisation

On 3 April 2016, chef Bottura was one of the key speakers in the new chapter of MAD symposium. This was the first time that MAD had been held outside of Denmark. The Italian chef joined chef René Redzepi, young Zimbabwean, campaigner-farmer Chido Govera, the American chef-restaurateur David Chang, chef-author Kylie Kwong and other great, culinary thinkers.

Massimo Bottura, the chef-patron of Osteria Francescana in Modena, spoke about the social responsibility of chefs in a talk entitled, „Cooking is a Call to Act“. During his discourse, chef Bottura introduced his new Food for Soul, a non-profit, cultural project to fight food wastage through cooking. He quizzed the assembled crowd: „could hunger be relieved by creative management of daily food wastage?“

Food for Soul is the continuation of Bottura’s off site Expo project Refettorio Ambrosiano in Milan. Here he was able to transform an abandoned theatre into a contemporary soup kitchen, inviting 60 chefs from all over the world to cook with the waste from Expo. Bottura insists that this was not a charity project but a cultural endeavour. Outside the building a neon sign by artist Maurizio Nannucci bears testimony to Bottura’s conviction: NO MORE EXCUSES. Artists, architects and designers contributed to the project to create a unique space. During the 6 months of Expo, 100 volunteers washed dishes, mopped the floors and served over 10,000 healthy meals cooked from 15 tons of salvaged food. Long after Expo has left the city, the Refettorio Ambrosiano continues to serve meals 5 days every week to the homeless people of Milan.

The Food for Soul organisation is Bottura’s response to the many chefs who have asked to open a refettorio in their city. The team will raise funds to renovate and rejuvenate spaces in areas that have been neglected, as well as support already existing soup kitchens in improving their service.

In June, Food for Soul will be collaborating with an established soup kitchen in Bologna in order to welcome more guests, including refugee families. Then it hopes to leap over an ocean. The city of Rio has donated an empty lot to create a Refettorio Rio. If sufficient support is committed, this Food for Soul project could open during the Rio Olympics. Besides working as a soup kitchen, the space will be used to give free tutelage and training to its guests to empower young people from the favelas through gastronomy.

The recovery of food, places and communities is aimed to give back dignity to the table. Food for Soul wants to provide an enriching environment where nourishment is not only meant to be for the body, but also for the soul.

Chef Bottura believes:
We NEED MORE places that UNITE people at the table
We NEED MORE places that REVIVE neighbourhoods
We NEED MORE places that RESTORE the body and the soul

Donations to the non-profit Food for Soul will be directed to specific projects in Italy and abroad.

www.foodforsoul.it

Pierre Gagnaire doch nicht nach Berlin?

Die Berliner Gerüchteküche brodelte, nachdem ein Waldorf Astoria Manager offenbar etwas vorschnell verkündete, dass Pierre Gagnaire ein Restaurant im Berliner Outlet der Hilton Edelmarke eröffnen würde, siehe auch unseren Bericht unter www.gourmet-report.de/artikel/337672/Pierre-Gagnaire-nach-Berlin.html .

Jetzt erreichte der Gourmet Report den franz. 3 Sternekoch Pierre Gagnaire. Pierre Gagnaire auf Nachfrage von Christian Romanowski :“We are indeed discussing a project in Berlin but nothing has been finalized yet. But I do hope it will be successful.“

Das hoffen wir doch auch! Wie viele französische Spitzenköche arbeitet auch Pierre Gagnaire mit Kochmessern von CHROMA Cnife.

www.pierregagnaire.com
www.chroma-france.com

COOLinary New Orleans

Grün, gruselig und ein Gaumenschmaus –
Festivals und Veranstaltungen in New Orleans und Louisiana

Umweltschutz und Musikfestival in einem
Am 5. September steigt in New Orleans Project 30-90, ein grünes Musik-Festival. Der Name Project 30-90 basiert auf dem Breiten- bzw. Längengrad auf dem New Orleans liegt.

Project 30-90 zeigt, dass sich Umweltschutz und Musikfestivals nicht ausschließen müssen. Die Bühnentechnik bei Project 30-90 wird mit Solar- und Windkraft betrieben, alle benötigen Produkte sind aus recycle- oder kompostierbaren Materialen und auch die Transportmöglichkeiten für Besucher und Teilnehmer sind umweltfreundlich, so werden zum Beispiel die auftretenden Künstler per Fahrrad-Rikscha zur Bühne transportiert. Besonders ist auch wie Project 30-90 den ganzen Sommer lang beworben wird: die „Project 30-90 Sound and Sustainability Summer Series“ bietet alle paar Wochen kostenlose Konzerte überall in New Orleans – ob auf Parkplätzen, Parks oder Dächern, nichts ist unmöglich.
Spaß haben, fantastische Musik genießen und gleichzeitig auch noch etwas für die Umwelt tun – Project 30-90 ist DAS Festival der Zukunft!

Mehr Informationen zu den einzigartigen Projekt und den auftretenden Künstlern unter: www.project3090.com

Voodoo Music Experience an Halloween
Vom 30 Oktober bis 1. November 2009 ist es so weit: das Voodoo Music Experience Festival lädt ein – und das Line Up kann sich sehen lassen: Neben der Kult-Band Kiss hat Rapper Eminem sein Kommen zugesagt und gibt damit sein erstes Bühnenkonzert seit vier Jahren und das einzige auf seinem Tourneeplan für 2009.

Damit dürfte sicher sein, dass sich zu Halloween auf dem Festivalgelände zahlreiche Fans in Eminem-Outfit oder mit Kiss-typischem Make-Up tummlen werden.

Darüber hinaus bietet das Festivalprogramm, wie jedes Jahr, eine gelungene Mischung aus angesagten Bands verschiedenster Musikrichtungen, Newcomern und regionalen Gruppen auf drei Bühnen. Das Festival findet seit 1999 im New Orleans City Park statt. Insgesamt kann Voodoo Music Experience auf rund 450 Bands und 1 Million Besucher zurückblicken. Allein im letzten Jahr ließen sich 100.000 Musikbegeisterte mitreißen.

Genaue Informationen zu dem Musik-Höhepunkt im Herbst unter:
http://thevoodooexperience.com

COOLinary New Orleans
Im August und September dieses Jahr wird es in New Orleans – ohnehin schon eine kulinarische Hochburg – noch schmackhafter!
Im Rahmen von „COOLinary New Orleans“ bietet eine Reihe von Restaurants in der Stadt täglich ein spezielles Drei-Gänge-Menü zum Mittag- bzw. Abendessen zu einem sensationell günstigen Preis an.
Viele Restaurants haben außerdem zusätzliche Specials wie Drinks zu Happy-Hour-Preisen, Rezepte ihrer Spezialitäten, ermäßigte Preise für Veranstaltungen und spezielle Themendinner. Infos findet man auf den Internetseiten der jeweiligen Restaurants. Die Liste der teilnehmenden Restaurants wächst täglich.
Also – lassen Sie es sich schmecken!

Genaue Informationen unter: http://www.nomcvb.com/restaurants/index.cfm

Festivals in Louisiana
Besondere Veranstaltungen gibt es aber nicht nur in New Orleans. Über 400 verschiedene Festivals werden jedes Jahr in Louisiana gefeiert. Durch das milde Winterklima am Golf von Mexiko gelten besonders Oktober und November als ideale Reisemonate. Da sollte man zum Beispiel beim „Shrimp-Petro Fest“ in Morgan City vorbeischauen
Es ist das älteste Erntedankfestival des Staates und bietet Musik- und Showprogramm und natürlich Garnelen in jeder erdenklichen Zubereitungsweise.
Oder auch das „Red River Revel Festival„ in Shreveport alljährlich Anfang Oktober. Auf dem größten Outdoor-Kunst.Festival in Louisiana gibt es Performance-Künstler, Artisten und Tanzgruppen aus allen Teilen der Vereinigten Staaten, einen ständig wachsenden Künstler- Markt und viele kulinarische Versuchungen: alles „home-grown“ und „self-made“.

Alle Termine und kurze Beschreibungen der Festivals unter: www.louisianatravel.de/festivals

http://www.louisianatravel.de/index.php?option=com_content&view=article&id=8&Itemid=8

Aruba

Aruba Reef Care Project:
Karibikinsel ruft wieder zur gemeinsamen Riff- & Strandputz-Aktion auf

Am Wochenende des 4./5. Juli 2009 sind engagierte Touristen und Einheimische auf der Karibik-Insel Aruba wieder aufgerufen, sich an der jährlichen Pflege von Riffen und Stränden zu beteiligen. Im Rahmen des Aruba Reef Care Projects ziehen dann zum 16. Mal mehrere Spezialtrupps los, um über und unter Wasser gründlich aufzuräumen. Ein Arbeitseinsatz mit Mission: Der Schutz der artenreichen Unterwasserwelt und Arubas schöner Strände.

Castro Perez, Ecotourism Project Manager und Leiter des alljährlichen Reef Care Projects hofft wieder auf großen Zuspruch. Im vergangenen Jahr haben sich 850 Menschen beteiligt, denen Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung im Tourismus auf Aruba wichtig sind. Dazu gehören Tourismusverantwortliche, die Rahmenbedingung schaffen, Einheimische, die vom Tourismus leben ebenso wie Gäste, für die Arubas Strände und Unterwasserwelt die größten Anziehungspunkte sind. Neben dem Sinn an der Sache motivieren vor allem auch Spaß und Teamgeist zum Riffputz. So wird die großangelegte Reinigungsaktion zu einem besonderen Erlebnis.

Das zur Gruppe der ABC-Inseln in der Niederländischen Karibik zählende Aruba liegt etwa 40 Kilometer vor der Küste Venezuelas. Die Insel lockt mit ganzjährig angenehmen Temperaturen (durchschnittlich 28° C), weißen Stränden und kristallklarem Wasser. Auf Arubas Vorzüge machen internationale Auszeichnungen aufmerksam: 2005 wurde der Eagle Beach vom Zeitungsriesen USA Today zum schönsten Strand der Karibik gewählt. Das Scuba Diving Magazine zählt Aruba zu den TOP Wrack-Tauch-Gebieten der Welt. Ob Tauchen, Wandern, Sonnenbaden, Shopping oder Kasino-Besuch – jeder findet hier sein persönliches Programm. Weitere Informationen: Aruba Tourism Authority: R.J. Schimmelpennincklaan 1, 2517 JN The Hague, NL, Fon: +31 70 3028046, Fax: +31 70 3604877, info@aruba.de, www.aruba.de

Earth Lung Project mit weiterem Meilenstein

Earth Lung Project mit weiterem Meilenstein

Im Zuge des Earth Lung Projekts werden auf Sri Lanka zwischen dem 15. Oktober und dem 14. November wieder 100,000 Bäume gepflanzt.
Feierliche Zeremonien des Umweltministeriums werden begleitet werden von Aufklärungsprogrammen für Schüler, um das Umweltbewusstsein weiter zu steigern. Im Rahmen des Earth Lung Projects sollen in den kommenden Jahren insgesamt rund fünf Millionen Bäume gepflanzt werden, um das Land CO2-neutral zu machen.

Infos unter www.earthlung.travel

Reisanbau in Kassel

Sakarin Krue-On, „Terraced Rice Fields Art Project“

Der thailändische Künstler Sakarin Krue-On begibt sich mit dieser ortspezifischen Arbeit auf neue Pfade. Zum ersten Mal wird Reis in Deutschland im Außenraum angebaut. Auf dem hügeligen Gelände des Bergparks unterhalb des Schlosses Wilhelmshöhe werden Reisterrassen angelegt. Damit erweist die künstlerische Leitung dem „Themenpark“ der Aufklärung eine zeitgenössische Reverenz.

Sowohl die Terrassenanlage als auch der Reisanbau werden nach traditionellem Vorbild durch Krue-On und sein thailändisches Team, darunter ein erfahrener Reisbauer, Experten aus der Region Kassel sowie documenta-MitarbeiterInnen realisiert. Dabei wird man so weit als möglich auf den Einsatz von Maschinen verzichten, auf überlieferte Methoden setzen und die Arbeiten mit einfachen Geräten wie Spaten, Gabeln und Hacken per Hand ausführen. Wird der kommende Sommer ausreichend warm und trocken, könnte der Reis schon im Juni blühen, im Juli Rispen zeigen und im September Früchte tragen. Dominiert jedoch Regen die 100 Ausstellungstage, wird der Reis vielleicht nicht einmal blühen.

Hier zeigt sich das Prozessuale, das Experimentelle der Arbeit. Bereits in der Planung und Realisierung der Arbeit stoßen kulturell unterschiedliche Arbeitsmethoden aufeinander, die in einem Übersetzungs- und Verständigungsprozess verhandelt werden müssen. Kollektive Zusammenarbeit trifft auf moderne Arbeitsteilung, tradiertes Wissen auf wissenschaftliche Expertise, Ackerbau auf Parkpflege. Weniger die Resultate, das Wachstum oder die Ernte interessieren, sondern vielmehr der Weg, die Arbeit, der Anbau. Und vor allem das pittoreske Bild der Reisterrassen vor dem Schloss in der gepflegten Parklandschaft. Kultivierte Natur, neu gesehen.

Die ortsbezogene Installation, eindeutig auch ein Bezug auf die Kaskaden im Bergpark, inszeniert symbolisch das Aufeinandertreffen von verschiedenen Kulturen: Das Schloss Wilhelmshöhe – von Status, Gestalt und Symbolkraft ein architektonisches Monument eindeutig westeuropäischer Provenienz – und das Reisfeld – Zeugnis der Aneignung von Natur und ihrer Nutzung für den Lebensunterhalt sowie Symbol für Wachstum, Entwicklung und Zusammenarbeit. Sind sie gleichwertige Partner oder ist das eine Kulisse des anderen? Sakarin Krue-On will Fragen stellen und hofft, dass die Besucher Antworten finden werden.

Zum Künstler

Sakarin Krue-On, geboren 1965 in Mae Hong Son, ist Direktor des Thai Art Department der Silpakorn University Bangkok, wo er auch lehrt. In seinen raumbezogenen Installationen, Videoprojektionen und Objekten greift er traditionelle thailändische Kunstgattungen, Maltechniken, Farbsymboliken und mythologische Erzählungen auf und verbindet sie mit der zeitgenössischen Kunstproduktion. Das ironisch-kritische Potential in seinen Arbeiten gilt u. a. den modernen Bedingungen der sozialen Umwelt, den kapitalistischen Einflüssen und der materiellen Orientierung der einst buddhistisch geprägten Gesellschaft Thailands.

Die ersten Vorbereitungsarbeiten für das Reisfeld haben bereits am 07.05.2007 begonnen.

Nackt wie im Garten Eden

Am 23. Juni 2007 öffnet das Eden Project in Cornwall/Südengland – das größte Gewächshaus der Welt – seine Pforten erstmalig ausschließlich für 2.500 Fkk-Anhänger. Die Gäste haben beim „Garden of Eden Event“ die einzigartige Möglichkeit, verschiedene Klimazonen und Vegetationen genau so zu erleben, wie es die Natur vorgesehen hat – nackt. Die futuristischen Kuppeln und das 50 Hektar große Freigelände des Eden Project beherbergen über 120.000 Pflanzen und dienten sogar schon als Kulisse für einen James-Bond Film. An diesem Abend haben exklusiv nur nackte Gäste Zutritt in das Gewächshaus und können sich fühlen wie im Garten Eden.

Der größte Nudisten-Event im Vereinigten Königreich: Tickets für diese ungewöhnliche Veranstaltung gibt es exklusiv über VisitBritain, der Britischen Zentrale für Tourismus. Erwachsene zahlen 73,50 Euro, für Familien (2 Erwachsene, zwei Kinder) gibt es den Familienpreis von 187,50 Euro. Im Ticketpreis enthalten sind: Eintritt, Büfett, Live-Musik (nackt), Führungen durch die Anlage sowie ein kleines Geschenk als Andenken.

Tickets: Online über www.visitbritaindirect.com

Der russische Stein ist da!

Der weiße Quarzkristall repräsentiert mit dem Begriff „Erwachen“ Europa
und kommt aus dem Ural, er ist der dritte von fünf Steinen, die im Rahmen
des Global Stone Project im Berliner Tiergarten in Sichtweite des
Goethe-Denkmals gelegt werden. Die Monolithen korrespondieren mit jeweils
einem Zwillingsstein auf den fünf Kontinenten, die die Themen Erwachen
(Europa), Hoffnung (Afrika), Vergeben (Asien), Liebe (Amerika) und Frieden
(Australien) darstellen. Die Reflektionsflächen der Steine sind so
geschliffen, dass die Elemente des interkontinentalen Gesamtkunstwerks
einmal im Jahr, zur Sommersonnwende am 21. Juni, durch die Sonnenstrahlen
virtuell verbunden werden. Dieses unsichtbare Naturschauspiel symbolisiert
die Einheit der Erde und der Menschheit.

Der Bildhauer Wolfgang von Schwarzenfeld arbeitet seit zehn Jahren an
diesem Projekt; er will das Bewusstsein für den globalen Frieden mit
künstlerischen Mitteln schärfen. Sieben von zehn Steinen ­ alle zwischen
zehn und vierzig Tonnen schwer ­ hat er bereits in Amerika, Australien,
Afrika und Europa bearbeitet. Schwarzenfeld begann das Global Stone
Project
1997 in Venezuela. Der dortige Stein steht in Caracas, sein
Zwillingsstein, geschenkt vom Venezuelanischen Volk an das Deutsche Volk,
war der erste, der über den Atlantik nach Berlin verfrachtet wurde und
seit 1999 im Tiergarten liegt. Der dritte Stein aus dem Ural wurde
ausgewählt, weil er mit seiner Ursprungslage nicht nur Europa
repräsentiert, sondern
auch die Verbindung zu Asien herstellt.

Der Künstler finanziert das Projekt mit Hilfe von Sponsoren und aus
Eigenmitteln. Es ist frei von politischen oder kommerziellen Interessen
und wird vom Berliner Senat unterstützt.

Die Steinlegung findet am 25. April 2007 statt. Sie beginnt mit einem
Gespräch zwischen Bürgermeister Harald Wolf und Gouverneur Eduard Rossel
im Berliner Rathaus (Rotes Rathaus) um 15.30 Uhr. Danach werden gegen
16.30 Uhr im Beisein des Künstlers Wolfgang von Schwarzenfeld die Steine
mit schwerem Gerät auf den vorbereiteten Platz gelegt und ausgerichtet.
Nach den Grußworten des Künstlers wird Bürgermeister Harald Wolf,
anschließend der Botschafter der Russischen Föderation Vladimir Kotenev
und zum Schluss
der Gouverneur des Gebietes Serdlovsk/Russland Eduard Rossel, der die
Region vertritt, die den Stein gestiftet hat, zur Einweihung das Wort
ergreifen.

Der Platz befindet sich in der Nähe der Löwengruppe im Tiergarten. Sie
erreichen den Platz vom Brandenburger Tor aus, indem Sie entlang des
Ahornsteigs rund 300 m in den Park hineingehen. Vom Sony-Center aus
betreten Sie den Tiergarten und gehen rund 250 m in den Park.

Turtle-Watching auf der Karibik-Insel

Schildkröten voraus. Auf Barbados können Urlauber mit den beliebten Meerestieren um die Wette schwimmen und deren Welt mit Tauch- oder Schnorchelausrüstung erkunden.

Die Karibik-Insel bietet Lebensraum für die so genannten Karett- und Lederschildkröten. Die großen Tiere, die wegen Überfischung vom Aussterben bedroht waren, stehen mittlerweile unter Schutz und werden von der Insel aus überwacht.

Zum Schutze der Panzertiere wurde auf Barbados ein Hilfsprojekt gegründet, das seit 1987 um deren Sicherheit bemüht ist. Das Barbados Sea Turtle Project der University of the West Indies kontrolliert die Schildkröten in ihrem Lebensraum. Von Juni bis September legen die Weibchen Ihre Eier. Gerade während der 60-tägigen Inkubationszeit der Eier wird an den Brutplätzen besonders aufgepasst. Hierfür wurden extra Geräusch-Schutz-Maßnahmen und Beobachtungsprogramme eingeführt, um den Bestand der Schildkröten zu vergrößern und sie vor drohenden Gefahren zu schützen.

Die Schildkröten sind gesellig und neigen dazu, sich immer in der gleichen Region aufzuhalten. So lange sie ihren Lebensraum nicht verlassen, können Besucher sie beim Fressen in den Küstengebieten beobachten. Sehr gut lassen sich die Tiere auch bei einer Katamaran-Tour studieren
www.barbados.org/sailtour.htm

Informationen zu Barbados finden Sie unter
www.barbados-karibik.de .

Weitere Einzelheiten zum Barbados Sea Turtle Project unter http://barbadosseaturtles.uwichill.edu.bb

Hauptsache teuer – In Las Vegas überbieten sich die Hotels mit neuen Bauten

Las Vegas gilt als die am schnellsten wachsende
Metropole der USA. Allein zwischen 1990 und 2005 schwoll die
Bevölkerung von 850 000 auf 1,7 Millionen Menschen an. Und „Sin
City“, wie die Amerikaner ihr nationales Sündenbabel nicht ohne Stolz
nennen, wächst weiter – und zwar rasant. Ein gewaltiger Bauboom hat
die Stadt erfasst, die ihren Größenwahn mit immer schrilleren
Spektakeln, immer luxuriöseren Hotels zelebriert.

GEO Special hat die treibende Kraft hinter der neuen Gigantomanie,
den Kasino-König Steve Wynn, in seinem neu eröffneten Hotel besucht.
2,5 Milliarden Dollar Baukosten, 2700 Zimmer, 1960 Spielautomaten, 31
Luxusboutiquen, zwei Hochzeitskapellen. Das „Wynn“ ist, gemessen an
der Zimmerzahl, bei weitem nicht das größte Hotel der Stadt. Es ist
das, was am meisten gekostet hat. „Wenn du hier bestehen willst, hast
du Großes zu bieten“, erklärte Wynn im Gespräch mit GEO
Special. „Las Vegas hat seinen Maßstab, und der fordert Größe. Immer
mehr. Es ist so eine Art Evolution.“

Wynn hat mit seinem Neubau einen Wettstreit der Investoren
eingeläutet. Das spektakulärste Projekt der näheren Zukunft wird von
seinem Konkurrenten Kirk Kerkorian kommen. „Project City Center“ soll
gewissermaßen eine eigene Stadt in der Stadt werden. Kostenpunkt:
unglaubliche vier Milliarden Dollar. Wynn selbst wird ebenfalls
nachlegen und hat GEO Special verraten, womit er seine nächste
Milliarde machen will.

GEO Special „Kalifornien“ umfasst 156 Seiten, kostet 7,80 Euro und
ist seit dem 1. Februar 2006 im Zeitschriftenhandel erhältlich.