Wie lange ist angebrochene Sahne haltbar?

Lebensmittel landen oft zu Unrecht im Müll: Meist sie sind länger haltbar, als viele Verbraucherinnen und Verbraucher annehmen. Dies gilt auch für Sahne. Ist die Packung geöffnet, bleibt Sahne gekühlt noch mehrere Tage genießbar. Ob sie ohne Bedenken gegessen werden kann, lässt sich schnell herausfinden: Eine einfache Prüfung mit allen Sinnen schafft Klarheit. Ist kein Schimmel im Becher oder auf der Sahne zu sehen und wirkt das Milchprodukt optisch genießbar, folgen Geruchs- und Geschmackstest: Riecht und schmeckt die Sahne sauer oder bitter, muss sie entsorgt werden. Sind dagegen keine Veränderungen in Farbe, Konsistenz, Geruch oder Geschmack bemerkbar, kann die Sahne konsumiert werden.

Tipp: Die Wenigsten wissen: Frische Sahne lässt sich prima einfrieren. Entweder volle Becher frosten und im Kühlschrank auftauen lassen, oder Eiswürfelbehälter mit flüssiger Sahne befüllen und in das Eisfach legen. Später die gefrorenen Sahnewürfel während der Zubereitung in den Topf geben und damit Gericht verfeinern. Auch geschlagene Sahne eignet sich fürs Eisfach. Routinierte Bäckerinnen und Bäcker frieren fertige Sahnehäubchen ein, die jederzeit auf den Kuchen gelegt werden können. Hans Schmaus, Käse und Milchexperte der LVBM

Ho Chi Minh City, Vietnam, Reisebericht

Nach einem doch anstrengenden Flug mit Cathay, sind wir in Ho Chi Minh City (HCMC) angekommen.
Die Flugbegleiter der Cathay erstaunten mich. Mein Business Class Sitz lies sich nicht zum flachen Bett ausfahren. Irgendetwas hakte. Der Steward reparierte vor Ort. Eine halbe Stunde fummelte er an der Mechanik im Sitz rum und hat es sogar hinbekommen. Einzig, dass er mit Schuhen auf meinem Bett rumturnte und mit seinen dann schmutzigen Händen mein Kissen anfasste, war weniger schön.
Im Transitbereich wartete meine Tochter bereits auf uns. Sie kam eine halbe Stunde vorher mit der Aeroflot an.
Wir stellten uns dann bei der Passkontrolle an. Nach 20 Minuten warten, wurden wir wieder zurückgeschickt. Man muss zuerst sein Visa abholen. Die Visastelle war umlagert, nirgendwo war etwas erklärt. Anstellen ist Blödsinn. Man drängelt sich an den Wartenden vorbei und holt sich den Antrag. Allerdings muss man vorher bereits das Visa via Internet beantragt haben. Das hatten wir. Kostet ca. 20 Euro pro Kopf. Nun füllt man den neuen Antrag aus und gibt ihn mit 2 Passfotos – 4×6 cm – wieder ab. Dann wartet man ewig wie alle anderen an diesem Nadelöhr. Nach 40 Minuten wurden wir aufgerufen und zahlten 45 $ pro Kopf und mussten wieder zur Passkontrolle. Die waren nett und ich durfte – da niemand da war – zum Diplomatenschalter.

Da wir die Gegebenheiten nicht kannten, liessen wir uns von unserem Hotel, Saigon Domain, abholen. 25 $. Der Fahrer lief vor, wir mit dem Gepäck hinterher…. Wir sind von MiddleEast wohl zu verwöhnt. Im Hotel angekommen, schliefen wir erst einmal 4 Stunden, um dann Essen zu gehen.

Das Hotel selber ist eher ein Serviced Apartmenthaus. Wir hatten „Two Bedroom“ bestellt, bekamen aber sogar drei, so dass die Kinder jeder ein eigenes Zimmer hatten.
Das Apartment ist riesig, ca. 150 qm, gut ausgestattet, aber schlecht gepflegt und etwas oberflächlich sauber gemacht. Da es noch relativ neu war, ging es noch. In ein paar Jahren ist es sicher komplett runtergekommen.

Wir nahmen uns ein Taxi – man sollte nur Taxis der Firmen VinaSun, VinaTaxi und MaiLinh nehmen, da diese seriös sind. Wir zahlten 8 Euro bis zu einem kleinen Nacht-Markt. Hier gab es viele gefälschte Sachen, die uns wenig interessierten. Wir aßen recht nett in einem Zelt. Vietnamesiche Frühlingsrollen, „Kantonesichen“ Reis und Schweinebauch. Austern und Jacobsmuschel waren nicht berühmt. Der Rest war gut.

Das Frühstück im Hotel war okay. Es gab an Brot nur Toast. Aufschnitt gab es nicht, nur zwei Marmeladen. Eierspeisen nach Wahl und viel frisches, gutes Obst. Man sitzt sehr hübsch direkt am Fluß. Der Service ist liebevoll aber ahnungslos.

Wir nahmen das kostenlose Boot-Shuttle vom Hotel in die Innenstadt. Ganz prima! Dann tranken wir beim Vietnams #1 Coffeeshop, Nguyen, einen typischen Drip Coffee, der teuer war (4,00 Euro/Tasse) und uns nicht so überzeugte. In der Stadt gab es einiges zu entdecken. Kathedrale, General Post Office etc. Wir wollten uns eigentlich massieren lassen (ca. 15 Euro/Stunde), aber die Läden sahen oft eher wie ein Bordell aus. Da haben wir verzichtet.
Nichst Spektakuläres in HCMH, aber eine gute Atmosphäre. Abends aßen wir in einer Sushi-Bar. Sashimi war okay, der Reis beim Maki zu süss und zu essighaltig. Wirklich preiswert war es nicht.

Am nächsten Tag, der 3., sind wir wieder in die Stadt. Wir besuchten das Kriegsmuseum (ca. 70 cents Eintritt für Erwachsene, Kinder frei). Mein Neunjähriger war begeistert von den ausgestellten Panzern und Fluggeräten, im „Gefängnistrakt“ jedoch war er dann von den Fotos zu schockiert, so dass ich abbrechen musste. Die Bilder der Napalmopfer im Museumsgebäude ersparte ich ihm. Wir hatten danach ein sehr gutes Gespräch über Waffen und den Wahnsinn eines Krieges.
Danach ging es in A O Show in die Saigon Oper. Das Gebäude ist eher ein kleines Opernhaus. Es gab eine stimmungsvolle vietnamesiche Artistik Show. Keine wirkliche Sensationen, aber recht nett. Nehmen Sie Tickets auf der rechten Seite. Wie kauften unsere Tickets im Postamt, da gibt es 20 % Rabatt. Es war mit 20 Euro in der billigsten Kategorie für eine Stunde Show nicht ganz preiswert. Man sitzt relativ bequem.

Ich las den Bericht des geschätzten Günter Klotz, der ganz begeistert zwei Tage vor uns im fünfbesten vietnamesischen Restaurant, dem Hoi An, aß. http://guenterklotz.blogspot.com/2015/03/saigon-little-tokyo-hoi-an.html . Ich kann seine Erfahrung leider nicht teilen.

Nach der Oper liefen wir 10 Minuten zum Restaurant. Die Gegend ist abends gut frequentiert, was woll auch an den ansehnlichen Damen liegt, die vor den Massagesalons werben. Mein Neunjähriger wollte jetzt auch eine Massage, seine Mutter war dagegen.
Im Restaurant wurden wir freundlich empfangen, mussten kurz warten, weil sie nachguckten, ob im 1. Stock was frei ist, was nicht war, so dass wir im EG platziert wurden.
Wir bekamen riesige a la Carte Speisekarten und welche mit über 15 „Set Menüs“. Dazu eine Drinking List und separat eine Weinkarte. Da wir zu faul waren, die Karte durchzuarbeiten, haben wir uns für ein Menü mit besonders vielen „Signature Dishes“ entschieden. Die Tochter nahm das vegetarische Menü.
Der nette Kellner fragte uns, ob wir scharf essen können, worauf wir antworteten, moderate Schärfe sei prima und die Tochter – nach ayurvedischen Regeln – mag es nicht scharf. Dann kam der Oberkellner, drängte den Kellner weg und sagte, er habe verstanden. Ich sagte noch, wir möchten alles so essen, wie der Küchenchef es gedacht hat.
Dann fragte er uns, welches Hotel uns schickte. Und antwortete gleich selber: „Das Inter-Continental bestimmt!“

Am Anfang wurde das Menü umgestellt. Statt der frittierten Frühlingsrollen kamen die hervorragenden Frischen. Danach gab es die frittierten, die sehr mayonnaiselastig waren. Trotzdem noch lecker. Unser 7 Gang Menü entpuppte sich als Fünf-Gang Menü, 2x Frühlingsrollen, gute in Kokoswasser gedämpfte Scampi, Rindfleisch mit Zwiebel und Spinatbeilage, sowie gebratenen Reis. Zum Nachtisch gab es ein Kompott aus Lotuswurzeln, Lotussamen und Lychee. Das ganze mit Eiswürfeln.
Wir Erwachsenen teilten unsere Menüs mit Junior, was sinnvoll war, da die Portionen großzügig sind.
Das vegetarische Menü war kein Brüller. Eine Maissuppe vorab, dann zwei Sorten vegetarische Frühlingsrollen, Tofu mit Gemüse und gebratenem Reis.

Fazit: Alles schmeckte sehr nüchtern und ungewürzt. Wir waren wenig begeistert und hatten nicht den Geschmack Vietnams auf der Zunge. Für Vietnam war es für drei Personen mit 152 US$ recht teuer.

Unsere Fotos vom Restaurant: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152922437278124.1073741927.168996673123&type=3

Free Float Car Share

Kennen Sie das? Sie kommen in Berlin am TXL an und nehmen sich ein Taxi zum Hotel Palace. Das kostet normalerweise vom Flughafen 16 -17 Euro. Ich habe die letzten fünf Male alles zwischen 20 und 37 Euro gehabt, nur nicht 16 oder 17 Euro. Berliner Taxifahrer sind nicht mehr wie früher, sondern probieren mit Umwegen oder erfundenen Zuschlägen mehr zu verdienen. Das nervt gewaltig!

Jetzt ist aber ein Inhaber eines deutsches Führerscheins nicht mehr auf Taxis angewiesen, sondern kann sein „eigenes“ Auto haben. Zumindest dann, wenn er es haben möchte. Überall in Berlin stehen Free Float Drive Now Autos. Nach dem man sich bei www.drive-now.com für 29 Euro angemeldet hat, muss man sich in einer Filiale seinen RFID Aufkleber abholen. Und sofort kann es losgehen.
Mit einer APP sucht man ein verfügbares Auto in der Nähe. Der eigene Standort und die Autos werden auf einem Stadtplan angezeigt. Jetzt clickt man auf ein Auto in der Nähe und bucht es. Nun hat man 15 Minuten zeit zum Auto zu laufen. Mit dem RFID Sticker, der auf den Führerschein geklebt ist, öffnet man das Auto und kann losfahren. Das Auto kostet 31 cents die Minute. Wenn man sein Ziel erreicht hat, parkt man das Auto und der nächste kann es sich mieten.

Das funktioniert prima und ist sagenhaft preiswert. Und man muss nicht mehr die betrügerischen Berliner Taxifahrer ertragen. Ach so, das Auto hat auch einen Navi. Einzig funktioniert die App nicht immer perfect und zeit nicht die eigene Position an, so das man sich auf der Karte suchen muss. Das sollte verbessert werden!

Ansonsten, ganz tolle Sache!
Drive now gibt es neben Berlin auch in Hamburg, München , Köln und Düsseldorf. In anderen Städten gibt es andere Services.

Noch ein Tipp: Wenn Sie mitmachen wollen und einen Freund kennen, bitte Sie diesem Ihnen eine Einladungsemail via sem System zu senden. Dann zahlen Sie nur 10 Euro für die Anmeldung und bekommen 15 Minuten gratis. Der Freund bekommt auch noch mal 30 Minuten gratis.

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Morgen Kochen mit Martina und Moritz im WDR Fernsehen, Samstag, 02. November 2013, 17.20 – 17.50 Uhr in HD – Thema diesmal:
Salate, Pasta und Wraps – pfiffige Küche fürs Büro

Essen am Arbeitsplatz, das ist immer wieder ein Problem: Nicht überall gibt’s eine Kantine und wenn, ist nicht sicher, ob man da auch gerne isst. Und rasch im Stehen an der Imbissbude in der Nähe schnell was reinschieben, kann auf Dauer recht eintönig sein. Außerdem sollte das Mittagessen auch ein wenig abwechslungsreicher sein. Wir brauchen etwas, was nicht nur Kalorien liefert, sondern gut schmeckt, Genuss bringt und Spaß macht.

Deshalb haben die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz sich dieses mal Gerichte ausgedacht, die sich prima vorbereiten lassen und für Abwechslung im Büro- oder Arbeitsalltag sorgen. Sie haben Füllungen und Ideen für pfiffige Wraps entwickelt, sie zeigen, wie man auch ohne Herdplatte im Büro einen großartigen Pilaw zaubern kann, und wie man frische Pasta auf den Teller bekommt. Sie haben Ideen für köstliche Mitnehm-Salate. Und was Süßes gegen den Tiefpunkt am Nachmittag darf nicht fehlen.

Redaktion: Klaus Brock

www.martinaundmoritz.wdr.de

Dagmar von Cramm Aldidente Diät 2.0

Dagmars Aldidente Diät 2.0

Dieses Buch sollte jeder Übergewichtige haben! Das Beste: Sie werden nicht nur schlank, sondern auch satt – Einfach, schnell und preiswert!

Abnehmen kann einfach und richtig lecker sein. Schon vor 13 Jahren wurde die Aldidente Diät deshalb zum Bestseller. Jetzt ist es Zeit für einen Reload! Die Autorin und Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm macht mit 50 Rezepte von Spargelstippe über magische Frühlingssuppe bis zum Wurstsalat und knapp 90 Varianten das Abspecken zum Vergnügen. Dreimal am Tag gibt’s was zu futtern – deshalb sind die Rezepte in Frühstück, kalte und warme Mahlzeit eingeteilt. Daneben gibt es Tipps zu Getränken und Fertiggerichten, werden Fragen beantwortet und eine Kalorientabelle für schlanke Aldiprodukte angehängt. Alle Zutaten gibt’s natürlich beim Discounter. Still und heimlich hat Aldi nämlich die schlanke Linie entdeckt. Das alles macht die Aldidente Diät noch einfacher – ganz ohne Küchenwaage und Kalorienrechner. Selbst, wer nicht jeden Tag kochen kann, kommt prima über die Runden. Ohne den Diäterfolg zu gefährden.

100 Seiten bei amazon als Taschenbuch 8,00 EUR oder als Kindle Edition für 4,80 EUR

http://dagmarvoncramm.de/de/buecher/dagmars-aldidente-diaet-20/

Hotel Hampton Berlin

Das Hampton ist ein Drei Sterne Hotel von Hilton – das Haus in der Westberliner City wird sehr gut von Mirko Schulze geführt

Die Begrüßung der jungen bulgarischen Rezeptionistin war sicher die wärmste der letzten 100 Hotels. Sie fragte nach der Anreise, erklärte alles, wenn sie was nicht wusste, fragte sie die erfahrenere Kollegin. Man hatte den Eindruck, man war bei ihr Zuhause. Auch in den Folgetagen grüßte sie mit Namen. Das war schon mal 5 Sterne Niveau.

Kennen Sie das? Sie lesen eine Restaurantkritik von Bernd Matthies und wenn sie auch schon dort gewesen sind, erkennen Sie alles wieder. Sie lesen eine Kritik von Heinz Horrmann und Sie denken, da muss es noch ein anderes Hotel geben, mit dem gleichen Namen. Horrmann beschrieb das Hotel vor kurzen in Die Welt. Wieso der Berliner Horrmann in Berlin ein Hotelzimmer braucht, bleibt sein Geheimnis.
Das Zimmer ist akzeptabel sauber wenn man nicht zu genau hinguckt, jedoch wirklich nicht „klinisch“ wie Horrmann in der Welt schreibt.
Das Zimmer ist sehr groß, hat aber überhaupt keine Ablageflächen. Ich rufe die Rezeption und frage, ob ich was übersehen habe. Man sei ein Businesshotel und da wird alles gehangen. Ich war verblüfft. Offenbar hängen BusinessPeople ihre Socken und Unterhosen auf einen der wenigen Bügel. Das ist schade, das eine Kommode fehlt. Auch ein Kühlschrank wäre fein.
Es gibt einen Schreibtisch mit einem unbequemen Bürostuhl. Vom Schreibtisch kann man nicht den Flach-TV sehen, der ein sehr gutes Bild liefert.
Das Duschbad ist prima, aber auch hier fehlt Ablageflächen.

Insgesamt ist das Zimmer groß, sauber und ansprechend. Gewöhnungsbedürftig ist das Lichtsystem.

Horrmann reklamierte fehlendes Obst. Wir hatten jeden Tag, bis auf den Feiertag – da war es alle – einen hochwertigen frischen Obstsalat und Bananen und Äpfel. Es gab auch immer frische Tomaten und Gurken. Das Frühstück ist im Zimmerpreis enthalten. Es geht hektisch zu, es ist alles da, was man sich wünscht, jedoch eher im preiswerten Bereich, was wohl in einem Drei Sternehaus normal ist.

Einzig beim Bacon würde ich mir wünschen, dass der sorgfältiger gebacken wird und Toast als festsaugende Unterlage hätte. Bitte nicht missverstehen, es ist gratis und ich habe oft schon für 15 Euro schlechteres Frühstück gehabt.

Dafür ist das sehr schnelle Internet prima, nur dass man sich permanent wieder einloggen muss, ist nervig. Ob es da nicht bequemere Lösungen geben könnte?

Fazit: Wir zahlten knapp 110 Euro die Nacht für das Doppelzimmer incl. WLAN und Frühstück zu Hauptsaison. Das Zimmer hat zwar Null Sexappeal, gefiel uns aber durchaus gut. Da kann man jederzeit hin. Wenn es aber z.B das Palace für wenig Geld gibt, würde ich das Palace nehmen.

Hampton Berlin West: www.booking.com/hotel/de/hampton-by-hilton-berlin-city-west.de.html?aid=341745
Hotel Palace: www.booking.com/hotel/de/hotelpalace.de.html?aid=341745

Alter Fritz

Glück für Berliner und Berlinbesucher: Kritiker Bernd Matthies findet einen wahren Geheimtipp für kleines Geld: „Es schmeckt prima, der Fisch ist perfekt gegart, die Balance zwischen würzigen Elementen und der Sahne gut gelungen!“

Ich habe hier noch nie so gut gegessen und hoffe, dass das so bleibt – dann hätten wir hier ganz klar eines der besten kulinarischen Ausflugsziele Berlins. Dabei ist angesichts des Preisniveaus Skepsis durchaus angebracht, denn drei Gänge für 33 Euro einschließlich Wein können eigentlich nur ein Rechenfehler sein – oder eben Murks ergeben.

Doch es kommt kein Murks. Die Menüportionen sind ziemlich klein, aber sei’s drum. Seesaibling mit Pellkartoffeln, Brunnenkresse und Kaviar-Crème-fraîche, das ist im modernen Stil in einem tiefen Teller aufeinandergeschichtet, und der Kaviar ist natürlich nicht vom Stör, sondern vom Saibling. Es schmeckt prima, der Fisch ist perfekt gegart, die Balance zwischen würzigen Elementen und der Sahne gut gelungen. Hauptgang im Menü: Lamm, geschmort und gebraten, mit ligurischem Gemüse und „Bohnencassouletcreme“, wieder so was. Sieht gut aus, schmeckt gut, ist handwerklich einwandfrei mit weich geschmorter Schulter und rosa gebratener Hüfte (vermute ich), ein paar Klecksen sanftem Bohnenpüree, etwas zu dominantem Pesto aus getrockneten Tomaten, Respekt! Selbst der etwas verspielt angerichtete Teller mit einer Schlange aus Schokocreme mit Mandarinen hatte keinerlei Verlegenheitscharakter, sondern war ein angenehmes, munteres Dessert.

Die gesamte Restaurantkritik von Bernd Matthies finden Sie wie immer im Berliner Tagesspiegel:
www.tagesspiegel.de/weltspiegel/essen-trinken/kolumne-von-tisch-zu-tisch-linsenterrine-mit-wachteln-im-alten-fritz/7569228.html

Alter Fritz, Karolinenstr. 12, Tegel, Telefon 433 50 10, geöffnet Dienstag bis Sonntag ab 17 Uhr

Danke, Bernd Matthies! Ihre Restaurantkritiken sind immer gut fair und sachlich!

Mirko Reeh Kochschule

Alles
im
Plan
bei
Mirko
Reeh!

Voller
Stolz
meldet
der
Frankfurter
Küchenstar
„Wir
haben
fertig!“.

Die
neue
Kochschule
ist
„ein
Träumchen
für
alle,
die
gerne
kochen“
sagt
Reeh.
Er
kann’s
gar
nicht
abwarten,
die
Neue
allen
seinen
Freunden
zu
zeigen

im
Praxistest
natürlich.
Denn
einfach
nur
schön,
das
wäre
ihm
zu
wenig.

Gute
Nachrichten
auch
für
alle,
die
nach
getaner
(Küchen)
Arbeit
mal
gerne
ein
Bierchen
zischen:
Als
neuer
Partner
ist
jetzt
Licher
mit
an
Bord
und
sorgt
mit
einer
Zapfanlage
in
der
Kochschule
für
Erfrischung.

Shoppern
sei
verraten,
dass
der
neue
Küchenshop
vergrößert
und
bereichert
wurde.
Herz
was
willst
Du
mehr.
Für ambitionierte Hobbyköche führt Mirko Reeh seine Lieblings-Kochmesser: Die type 301 Messer im Porsche Design. Ausserdem hat er die preiswerten, aber sehr scharfen Japanchef Küchenmesser. Für Kinder führt der lustigste Frankfurter Kochlehrer die genialen CHROMA Captain Cook Kinderkochmesser, die auch aufgrund der hohen Schärfe bei Damen mit kleinen Händen beliebt sind.

Für
die
Unterstützung
beim
Aus-­‐,
und
Einbau
sowie
bei
der
professionellen
Ausgestaltung
der
Kochschule
sagt
Mirko
allen
Beteiligten
ein
herzliches
Dankeschön. Nur
gemeinsam
war
es
möglich,
dass
alles
so
prima
gelaufen
und
der
knappe
Zeitplan
eingehalten
werden
konnte. Sein
ganz
besonderer
Dank
gilt
den
Firmen
Kennwood,
Küchenpartner,
Küppersbusch,
Nobilia,
Staedter
und
Küchenbauer
Benjamin
Haas
für
die
perfekte
Umsetzung.

Wer
bis
zur
nächsten
Begegnung
am
Herd
gutes
Fu]er
sucht,
der
kann
gleich
auf
zwei
Neuerscheinungen
aus
Mirkos
Hand
zurück
greifen.
Ob
„Pasta
Pasta“
oder
„Die
Soße
macht’s“

beide
Bücher
stecken
voller
Rezepte
und
Tipps
für
das
Kochvergnügen
zu
Hause.

Mirko Reeh – www.mirko-reeh.com

Tipps und Tricks beim Kochen

Tipps und Tricks beim Kochen

(Angaben für 4 Personen)

Goldbraune Bröselkruste für Aufläufe und Gratins
Zerbröseln Sie 2 Scheiben Toastbrot und streuen Sie die Brotbrösel über einen vorbereiteten Nudelauflauf oder ein Gemüsegratin. 45g Meggle Kräuter-Butter in Flöckchen darauf verteilen und im Ofen knusprig backen. Wer auf Knoblauch verzichten möchte, der greift alternativ zur Meggle Kräuter-Butter Frühlingskräuter.

Mediterranes oder getrüffeltes Kartoffelpüree
Erhitzen Sie 200 ml Milch. Geben Sie die Milch und je nach Geschmack 40g Meggle Rosmarin-Butter oder 40g Meggle Trüffel-Butter zu 800g gegarten, in Stücke geschnittene Kartoffeln. Stampfen Sie alles zu Püree und schmecken Sie mit Salz ab. Das Kartoffelpüree mit Rosmarin-Butter passt perfekt zu Geflügel und Fisch, mit Trüffel-Butter schmeckt es prima zu dunklem Fleisch.

Edle Soßenbasis
Bereiten Sie eine Béchamelsoße doch mal mit feiner Trüffel-Butter zu. Dafür 20g Meggle Trüffel-Butter erhitzen. 2 EL Mehl darin anschwitzen. Mit ¼ l Gemüsebrühe und ¼ l Milch unter ständigem Rühren aufgießen und aufkochen. Die Soße etwa 5 Minuten köcheln lassen und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit 10g Trüffel-Butter verfeinern.

Aroma-Kick für Fisch
Füllen Sie eine küchenfertige Forelle statt mit Kräutern einfach mal mit 4 Scheiben Meggle Kräuter-Butter und 2 Zitronenscheiben. Anschließend den Fisch in Alufolie wickeln und im vorgeheizten Backofen bei 200°C 20-30 Minuten backen. Besonders saftig wird der Fisch bei 80°C und einer verlängerten Garzeit von ca. 1 ½ Stunden.

Leichte Kräuter-Croûtons
Schneiden Sie dafür 3-4 Scheiben Toastbrot in Würfel und rösten Sie diese in 1 EL heißem Öl goldbraun an. Für eine feine Kräuter-Note geben Sie 2-3 EL Meggle leichte Rolle dazu. Mit 33% weniger Fett aber vollem Geschmack eignen sich die Croûtons prima als Topping für Gemüse, Pasta und Salate.

Schnelle Gnocchi mit Pfiff
Garen Sie Gnocchi aus dem Kühlregal nach Packungsanweisung. Erhitzen Sie anschließend 1 EL Meggle Rosmarin-Butter in einer Pfanne und braten Sie die Gnocchi sowie Zwiebeln darin an.

Trüffel-Rührei
Rührei wird mit Trüffel-Butter zum Hochgenuss. Dafür 1 EL Meggle Trüffel-Butter in einer Pfanne erhitzen. 4 Eier verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Mineralwasser und einige Schnittlauchröllchen unterrühren. Das Ei in die Pfanne gießen und stocken lassen. Schmeckt toll zu Räucherlachs und Toast oder auf Schwarzbrot.

Würziger Spinat
Mit einem Hauch von Knoblauch schmeckt Blattspinat noch besser. Dafür 1 EL Meggle Knoblauch-Butter erhitzen. 1 kg Blattspinat darin andünsten und zusammenfallen lassen.

Rezept – Käsestangen

Jeck“ Snacken

In wenigen Tagen ist es soweit: Im Rheinland geht’s in die heiße Phase des
Karnevals. Nach nun schon mehreren Wochen, in denen die „Jecken“ sich in den
Sitzungen schon mal eingestimmt haben, steigt ab Weiberfastnacht die Party
auch auf den Straßen und in den Kneipen. Damit herrscht in Köln, Düsseldorf
und Umgebung wieder einmal Ausnahmezustand. Die Rheinländer und alle, die
sich als Touristen ins Getümmel wagen, erwarten Kostüme und natürlich auch
Stimmung vom allerfeinsten. Die richtige Vorbereitung ist dabei das A und O
für ein gelungenes Fest. Dazu zählt natürlich die passende Verkleidung
genauso wie die richtige Verpflegung. Denn wo das ein oder andere
alkoholische Tröpfchen fließt, sollte ein Snack zur Stärkung nicht weit
sein. Die dtv.gusto-Profiköche ecken sich daher mit selbstgemachten
Käsestangen ein. Die sind im Nu fertig und lassen sich prima verstauen, um
als Snack mit unter die „Jecken“ zu gehen.

Viel Spaß beim Feiern und Snacken wünscht tv.gusto!

Käsestangen

Zutaten (4 Personen)
1 Pck. Blätterteig
1 Prise Kräutersalz
1 Eigelb
frisch geriebener Parmesan

Zubereitung
Den Blätterteig ausrollen, mit dem Eigelb bestreichen. Parmesan darüber
geben. Mit Kräutersalz bestreuen und ab besten mit einem Pizzaschneider in
ca. 2 cm dicke Stangen teilen. Bei 180 Grad Umluft für ca. 10 – 15 Minuten
in den Backofen geben.