Christopher Kümper

7.Juli 2016 – Wiederbesuch 16.8.2018

Wir haben Schwein gehabt! Wir hatten den SousChef von „Andre Singapur“ vor zwei Jahren im Andre getroffen – schon damals gefiel es uns gut – jetzt arbeit Kümper als Küchenchef in der Weinbar „Schwein“ – das Essen ist sensationell und sehr preiswert, der Service engagiert und liebevoll

Zuerst fuhren wir am Schwein vorbei. Es sieht aus wie eine der Kneipen in der Pariser Strasse. Dann fragten wir den Kellner, ob es das Schwein wäre. Und wir waren in einer anderen Welt. Das Schwein ist eine Szene-Kneipe, eine Weinbar, eine Gin-Bar und ein sehr gutes Gourmet Restaurant.

Schwein Christopher Kümper Tartar

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Trinkwasser statt Nestle & Co Waters

Regional, gesund und preiswert

Man nehme ein Glas, fülle es mit Wasser aus dem Hahn und
genieße die Erfrischung. Kein anderer Durstlöscher ist so
preisgünstig, jederzeit verfügbar und noch dazu gesund wie
Trinkwasser. Die nationale Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) regelt
in eng formulierten Grenzen die Qualitätsansprüche an das
Trinkwasser, seine hygienische Unbedenklichkeit ebenso wie die
Einhaltung von Grenzwerten von möglicherweise im Wasser gelösten
Stoffen.

Aber nicht nur praktische Gründe sprechen dafür, den Durst am
Wasserhahn zu stillen. Trinkwasser schmeckt auch – mal leicht
salzig, mal ein wenig bitter oder auch mal etwas süßlich. Die
Herkunftsregion bestimmt den Geschmack

In Deutschland wird Trinkwasser überwiegend aus Grundwasser,
Oberflächenwasser und aus Quellwasser gewonnen. Die Höhe der
einzelnen Anteile bei der Nutzung für die öffentliche
Wasserversorgung hängt stark von den regionalen Gegebenheiten ab. Im
Schnitt macht jedoch Grundwasser mit rund 61 Prozent den
überwiegenden Anteil aus. Das entsteht, wenn Niederschläge in den
Boden sickern und sich dieses Wasser über undurchlässigen Gesteins-
oder Tonschichten sammelt. Auf seinem Weg in tiefere Erdschichten
löst das Niederschlagswasser Mineralien aus den vorhandenen
Gesteinen. Die unterschiedliche Zusammensetzung und Konzentration der
Mineralien im Boden sorgt für eine riesige Geschmacksvielfalt des
Trinkwassers und auch des zu natürlichem Mineralwasser, Quellwasser
oder Heilwasser aufbereiteten Wassers.

In Regionen, die von abklingendem Vulkanismus geprägt sind – etwa
in der Eifel, dem Schwarzwald oder der Schwäbischen Alb –
durchströmt das Wasser vorrangig kalkhaltige Schichten. Es schmeckt
eher neutral, manchmal auch leicht erdig-trocken. Die gips- und
anhydrithaltigen Böden in Norddeutschland, aber auch in einigen
Mittelgebirgen, verleihen dem dortigen Wasser je nach
Sulfatkonzentration einen süßlichen bis leicht bitteren Geschmack.
Sogenanntes Chloridwasser entsteht, wenn das Wasser Steinsalzlager (z.
B. Ablagerungen von Urmeeren) auslaugt. Sie sind reich an Chloriden
und Natrium und verleihen dem Wasser eine salzige Note. In Regionen
mit Sand- und Kiesablagerungen wie dem Allgäu oder der Norddeutschen
Tiefebene hinterlassen viele Mineralien ihre Spuren im Trinkwasser. GR-Redaktion mit Eva Neumann, www.aid.de

Ho Chi Minh City, Vietnam, Reisebericht

Nach einem doch anstrengenden Flug mit Cathay, sind wir in Ho Chi Minh City (HCMC) angekommen.
Die Flugbegleiter der Cathay erstaunten mich. Mein Business Class Sitz lies sich nicht zum flachen Bett ausfahren. Irgendetwas hakte. Der Steward reparierte vor Ort. Eine halbe Stunde fummelte er an der Mechanik im Sitz rum und hat es sogar hinbekommen. Einzig, dass er mit Schuhen auf meinem Bett rumturnte und mit seinen dann schmutzigen Händen mein Kissen anfasste, war weniger schön.
Im Transitbereich wartete meine Tochter bereits auf uns. Sie kam eine halbe Stunde vorher mit der Aeroflot an.
Wir stellten uns dann bei der Passkontrolle an. Nach 20 Minuten warten, wurden wir wieder zurückgeschickt. Man muss zuerst sein Visa abholen. Die Visastelle war umlagert, nirgendwo war etwas erklärt. Anstellen ist Blödsinn. Man drängelt sich an den Wartenden vorbei und holt sich den Antrag. Allerdings muss man vorher bereits das Visa via Internet beantragt haben. Das hatten wir. Kostet ca. 20 Euro pro Kopf. Nun füllt man den neuen Antrag aus und gibt ihn mit 2 Passfotos – 4×6 cm – wieder ab. Dann wartet man ewig wie alle anderen an diesem Nadelöhr. Nach 40 Minuten wurden wir aufgerufen und zahlten 45 $ pro Kopf und mussten wieder zur Passkontrolle. Die waren nett und ich durfte – da niemand da war – zum Diplomatenschalter.

Da wir die Gegebenheiten nicht kannten, liessen wir uns von unserem Hotel, Saigon Domain, abholen. 25 $. Der Fahrer lief vor, wir mit dem Gepäck hinterher…. Wir sind von MiddleEast wohl zu verwöhnt. Im Hotel angekommen, schliefen wir erst einmal 4 Stunden, um dann Essen zu gehen.

Das Hotel selber ist eher ein Serviced Apartmenthaus. Wir hatten „Two Bedroom“ bestellt, bekamen aber sogar drei, so dass die Kinder jeder ein eigenes Zimmer hatten.
Das Apartment ist riesig, ca. 150 qm, gut ausgestattet, aber schlecht gepflegt und etwas oberflächlich sauber gemacht. Da es noch relativ neu war, ging es noch. In ein paar Jahren ist es sicher komplett runtergekommen.

Wir nahmen uns ein Taxi – man sollte nur Taxis der Firmen VinaSun, VinaTaxi und MaiLinh nehmen, da diese seriös sind. Wir zahlten 8 Euro bis zu einem kleinen Nacht-Markt. Hier gab es viele gefälschte Sachen, die uns wenig interessierten. Wir aßen recht nett in einem Zelt. Vietnamesiche Frühlingsrollen, „Kantonesichen“ Reis und Schweinebauch. Austern und Jacobsmuschel waren nicht berühmt. Der Rest war gut.

Das Frühstück im Hotel war okay. Es gab an Brot nur Toast. Aufschnitt gab es nicht, nur zwei Marmeladen. Eierspeisen nach Wahl und viel frisches, gutes Obst. Man sitzt sehr hübsch direkt am Fluß. Der Service ist liebevoll aber ahnungslos.

Wir nahmen das kostenlose Boot-Shuttle vom Hotel in die Innenstadt. Ganz prima! Dann tranken wir beim Vietnams #1 Coffeeshop, Nguyen, einen typischen Drip Coffee, der teuer war (4,00 Euro/Tasse) und uns nicht so überzeugte. In der Stadt gab es einiges zu entdecken. Kathedrale, General Post Office etc. Wir wollten uns eigentlich massieren lassen (ca. 15 Euro/Stunde), aber die Läden sahen oft eher wie ein Bordell aus. Da haben wir verzichtet.
Nichst Spektakuläres in HCMH, aber eine gute Atmosphäre. Abends aßen wir in einer Sushi-Bar. Sashimi war okay, der Reis beim Maki zu süss und zu essighaltig. Wirklich preiswert war es nicht.

Am nächsten Tag, der 3., sind wir wieder in die Stadt. Wir besuchten das Kriegsmuseum (ca. 70 cents Eintritt für Erwachsene, Kinder frei). Mein Neunjähriger war begeistert von den ausgestellten Panzern und Fluggeräten, im „Gefängnistrakt“ jedoch war er dann von den Fotos zu schockiert, so dass ich abbrechen musste. Die Bilder der Napalmopfer im Museumsgebäude ersparte ich ihm. Wir hatten danach ein sehr gutes Gespräch über Waffen und den Wahnsinn eines Krieges.
Danach ging es in A O Show in die Saigon Oper. Das Gebäude ist eher ein kleines Opernhaus. Es gab eine stimmungsvolle vietnamesiche Artistik Show. Keine wirkliche Sensationen, aber recht nett. Nehmen Sie Tickets auf der rechten Seite. Wie kauften unsere Tickets im Postamt, da gibt es 20 % Rabatt. Es war mit 20 Euro in der billigsten Kategorie für eine Stunde Show nicht ganz preiswert. Man sitzt relativ bequem.

Ich las den Bericht des geschätzten Günter Klotz, der ganz begeistert zwei Tage vor uns im fünfbesten vietnamesischen Restaurant, dem Hoi An, aß. http://guenterklotz.blogspot.com/2015/03/saigon-little-tokyo-hoi-an.html . Ich kann seine Erfahrung leider nicht teilen.

Nach der Oper liefen wir 10 Minuten zum Restaurant. Die Gegend ist abends gut frequentiert, was woll auch an den ansehnlichen Damen liegt, die vor den Massagesalons werben. Mein Neunjähriger wollte jetzt auch eine Massage, seine Mutter war dagegen.
Im Restaurant wurden wir freundlich empfangen, mussten kurz warten, weil sie nachguckten, ob im 1. Stock was frei ist, was nicht war, so dass wir im EG platziert wurden.
Wir bekamen riesige a la Carte Speisekarten und welche mit über 15 „Set Menüs“. Dazu eine Drinking List und separat eine Weinkarte. Da wir zu faul waren, die Karte durchzuarbeiten, haben wir uns für ein Menü mit besonders vielen „Signature Dishes“ entschieden. Die Tochter nahm das vegetarische Menü.
Der nette Kellner fragte uns, ob wir scharf essen können, worauf wir antworteten, moderate Schärfe sei prima und die Tochter – nach ayurvedischen Regeln – mag es nicht scharf. Dann kam der Oberkellner, drängte den Kellner weg und sagte, er habe verstanden. Ich sagte noch, wir möchten alles so essen, wie der Küchenchef es gedacht hat.
Dann fragte er uns, welches Hotel uns schickte. Und antwortete gleich selber: „Das Inter-Continental bestimmt!“

Am Anfang wurde das Menü umgestellt. Statt der frittierten Frühlingsrollen kamen die hervorragenden Frischen. Danach gab es die frittierten, die sehr mayonnaiselastig waren. Trotzdem noch lecker. Unser 7 Gang Menü entpuppte sich als Fünf-Gang Menü, 2x Frühlingsrollen, gute in Kokoswasser gedämpfte Scampi, Rindfleisch mit Zwiebel und Spinatbeilage, sowie gebratenen Reis. Zum Nachtisch gab es ein Kompott aus Lotuswurzeln, Lotussamen und Lychee. Das ganze mit Eiswürfeln.
Wir Erwachsenen teilten unsere Menüs mit Junior, was sinnvoll war, da die Portionen großzügig sind.
Das vegetarische Menü war kein Brüller. Eine Maissuppe vorab, dann zwei Sorten vegetarische Frühlingsrollen, Tofu mit Gemüse und gebratenem Reis.

Fazit: Alles schmeckte sehr nüchtern und ungewürzt. Wir waren wenig begeistert und hatten nicht den Geschmack Vietnams auf der Zunge. Für Vietnam war es für drei Personen mit 152 US$ recht teuer.

Unsere Fotos vom Restaurant: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152922437278124.1073741927.168996673123&type=3

Mailand, Monaco, Cote d'Azur, Genua und Florenz

Mich rief Italien, meine Frau Monaco und Frankreich. So machten wir einen Kompromiss und besuchten alles. Unser Trip fing in Mailand an. Da wir fast 1/3 de Jahres reisen und selber zahlen, müssen wir natürlich die Kosten im Griff halten.

Mailand

Mailand ist eine teure Hotelstadt. So richtig teuer. Und wir brauchen ein Dreibettzimmer oder besser zwei, weil Junior mitreist. Er wird jedoch später in Mailand weiterreisen, er fliegt alleine zu den Großeltern. Das einzig preislich Akzeptable was ich fand, war das 4-Sterne Art Hotel Navigli im gleichnamigen Stadtteil. Das Hotel selber ist jetzt nicht der Hit, aber wirklich okay. Unser relativ teures 3-Bett Zimmer war ein kleines Zweibettzimmer mit Zustellbett. Das kleine Zimmer war blitzsauber. Leider war das Zimmer zur Strasse hin und das Vorurteil, nur Deutsche machen anständige Fenster, bestätigte sich wieder. Es war laut! Sehr laut.

Das Frühstücksbuffet – im Zimmerpreis enthalten – war sehr gut, bis aufs Brot und Rühreier, beide ausreichend. Aber San Daniele Schinken, Mailänder Salami, ordentliche Mortadella, frische Früchte, gute Croissants, hervorragender Cappuccino und einiges mehr entschädigten. Da die Qualität der Wurstwaren und des Käses gut war, war es wirklich hervorragend.

Die zufällige Wahl des Stadtteils Navigli war auch gut. Sonntag ist ein gigantischer Markt mit Produkten der Gegend genau ausserhalb des Hotels. Sah aus wie von Slowfood. Ein Treffen der Einheimischen. Hatte Berliner Winterfeldmarkt Charakter. Navigli ist eine beliebte Ausgehmeile. Besonders gerne gehen viele in die Kneipen, die zum Getränk ein gratis Buffett anbieten. Dafür ist Navigli berühmt.

Wir besuchten zwei mal das Steakhouse 66, das genau gegenüber dem Hotel liegt. Weil es uns Spaß machte. Meine Frau hatte eine sehr gute Tagliatta, mein Sohn und ich prima Hamburger. Nicht billig, aber preiswert und sehr unkompliziert. WLAN.

Wir besichtigten die üblichen Mailänder Sehenswürdigkeiten wie den riesigen Dom. Auch die Scala besuchten wir. Schwanensee. Sehr schön. Es war schwierig, Tickets online zu bekommen, aber es klappte. Jedoch ausgesprochen mieser Service. Da lobe ich mir die Berliner Bühnen, die auch email beherrschen!

An Restaurants hatten wir jetzt noch das Ristorante Pirandello, ein Sizilianisches Restaurant mit bemerkenswerter Pasta, preiswert. Hat auch teure Gerichte, wir waren aber nicht so hungrig. Dauert länger, freundlicher Service. www.facebook.com/media/set/?set=a.10152134082068124.1073741882.168996673123&type=3

Jetzt wollten wir unser Mietauto Auto abholen, um nach Monaco zu kommen. Wie sich Europcar und AutoEurope verhalten hat und warum wir dann mit Goldcar fahren mussten, lesen Sie später. Diese Story ist zu nervig für einen Reisebericht und will ich Ihnen hier ersparen! Aber der Service mancher Firmen ist unglaublich!

Eigentlich wollte meine Frau zu einer großen Outlet Mall in der Nähe. Da die Autovermieter uns sechs Stunden gestohlen hatten, fehlte jetzt die Zeit dazu. Außerdem hatte ich nun gar keine Lust mehr.

Monaco

Wir hatten einen Opel Meriva. Sicher ein schönes Auto für die Stadt. Aber für die gebirgige Landstraße eine Katastrophe auf vier Rädern, zumindest in der kleinsten Motorausstattung. In Monaco angekommen, waren wir sehr froh, ein Navigationsgerät mitgenommen zu haben. Das geht Zickzack dort. Unser Ziel war das Hotel Port Palace, das wir nicht sofort fanden, weil kein Schild etwas verriet. Der Navi führt uns aber korrekt. Das Port Palace liegt genau im Yachthafen. Sensationell sind die Yachten, die davor liegen. Teilweise fünfstöckige Monster. Das glaubt keiner, der es nicht selber gesehen hat. Ich gab dem Portier beim Einchecken einen guten Tipp, damit wir ein Zimmer im höchsten, im 5. Stock bekamen. Denn im Ersten sieht man nur Bäume. Wir aber guckten auf die Yachten. Das Zimmer ist sehr eigenwillig eingerichtet, groß und leider etwas schmuddelig. Putzen ist nicht die Stärke des Hotels. Das Fenster hatte einen riesigen Sprung! Das irritierte uns. Von dem Erker konnte man runter auf die Straße gucken, die gerade für die Formel1 vorbereitet wurde. Zum Rennen kosten die Zimmer sicher ein Vermögen. Wir zahlten jetzt 245 Euro nur Zimmer/Nacht. Für Monaco ist das eher günstig. Ich würde wieder in das Hotel gehen. Preis/Leistung stimmen und die Location ist erstklassig. Gefrühstückt haben wir preiswerter in der Bäckerei Costa, 10 Minuten vom Hotel zu laufen.
Da es am ersten Abend schon sehr spät war, fanden wir nur in der Oper, die jetzt das berühmte Casino beherbergt, etwas zu essen. Im Train Bleu aßen wir nett und etwas teuer.
Die wichtigen Adressen, Ducasse & Co, hatten alle gemeinsam zu. So sparten wir viel Geld!
Am nächsten Tag fanden wir das Bistro vom 2 Sternechef Llorca, das Preiswert und gut. Sehr empfehlenswert! Direkt neben dem Japanischen Garten im Kongresszentrum, leider nur mittags geöffnet. Das war ein guter Tipp meiner Marco Polo App.
Danach hatten wir ein erstklassiges Konzert der Monaco Symphoniker im Auditorium.

Da wir am nächsten Tag ein Konzert in Cap d’Ail besuchten und dort aber kein Taxi zurück nach Monaco fanden (20-25 Euro! – das eigene Auto nehmen ist besser) aßen wir sehr lecker französisch in Edmond’s Bar: Moules frites, Tartare frites, jeder 1 Glas Wein, 1x Desert für unter 50 Euro. Und es war auch gut. Hier kann man auch hin. Gute Entdeckung. Leckeres Bistro.

Cannes

Nach Monaco ging es durch das hässliche Nizza nach Cannes in die Villa Garbo. Die wollte unser Navigationsgerät partout nicht finden. Wir fanden sie dann aber doch, an einem Platz, an dem wir schon x-mal vorbeigefahren sind. Es ist wirklich mehr eine Villa. Sehr nette Leute dort, manchmal fast schon zu nett. Da ich nach einem Schreibtisch fragte, hatte man uns vom Studio Apartment zu einer richtigen Suite mit eigener Terrasse upgegraded. Auch wenn es nicht ganz sauber war, die Klimaanlage nicht funktionierte und es etwas stickig war und nachts vor dem Haus Bordsteinschwalben anschafften, fühlten wir uns dort recht wohl. Besonders nett: Von 18-20 Uhr gibt es ein Get-together mit Open Bar. In der Lobby trifft man sich zu einem Drink, wird von der Gastgeberin vorgestellt und führt mehr oder weniger interessante Gespräche. Wir zahlten hier 170 Euro/Nacht. Das Frühstück machten wir uns selber, da es eine gut eingerichtete Küche gab. Ein großer Supermarkt ist 150m entfernt.
Die Villa Garbo empfahl uns auch das fast benachbarte Restaurant L’Antidote. Wir hatten das Menü Gourmet für 39 Euro, jeder ein Glas Wein und einen Aperitif, gesamt für 112 Euro. Angemessener Preis.
Am darauffolgenden Abend einer der Höhepunkte: Besuch von Küchenchef Christian Sinicropi im Palm d’or (Goldene Palme) im Hotel Martinez, da jetzt zum Hyatt Konzern gehört. Da ich vor 10 Jahren schon mal dort wohnte und es mir nicht besonders gut, aber sehr teuer in Erinnerung gewesen ist, buchte ich dort das Zimmer nicht. In der Villa Garbo fühlten wir uns wirklich wohl!

Sinicropi ist ein Verrückter. Er ist nicht nur der Küchenchef des Palme d’or – bei dem er bei jedem Service selber am Pass steht, er ist auch der Küchendirektor des gesamten Hotels mit über 60 Köchen. Er entwirft zusammen mit seiner Frau das eigene Geschirr. Der Mann scheint 48 Stunden am Tag zu arbeiten.
Auch entwickelt Sinicropi ein sehr eigenen Stil. Er hat zwar auch noch eine relativ normal gegliederte Karte, das ist sicher dem Hyatt Konzern und seinen konservativen Gästen geschuldet, sein Herz hängt aber an „Produkten“, die er verkauft. 1 Produkt 90 Euro, 2 Produkte 175 Euro und drei Produkte 230 Euro. Die Produkte werden in Movements unterteilt. Jede Produktfamilie hat drei bis vier „Bewegungen“, besser bekannt bisher als Gänge.
Wir entschieden uns jeder für zwei Produkte. Als erstes nahmen wir beide „Austern“, danach nahm Madame Hirsch und ich Sardinen. Und wir verabredeten zu teilen.
Das Essen war ein großartiges Erlebnis und für uns ein Muss, wenn man in der Gegend ist. Sehen Sie unsere Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152259066988124.1073741892.168996673123&type=3

Am nächsten Abend aßen wir bescheidener. Einfach etwas Sushi in dem Imbiss gegenüber der Villa Garbo abgeholt und „zuhause“ genossen. 32 Euro. Normaler Preis. Sushi Qualität war angemessen.
Von Cannes machten wir einen Ausflug nach Grasses und Mougins, besuchten das neue Kunstmuseum und guckten uns Cannes selber an. Am Strand tranken wir Kaffee (7 Euro/Tasse) und genossen den Sonnenschein. Die Gegend hat Charme. Aber sie ist auch so teuer. Selbst die Supermärkte sind sehr teuer. Ansonsten ganz prima alles. Cannes kann man besuchen. Schöne Stadt. Gute Küche. Aber alles nicht ganz preiswert!

Die Fotos zum Bericht wie immer auf Facebook: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152259041563124.1073741891.168996673123&type=3

Lesen Sie Teil 2 der Reise, hier finden Sie auch alle ServiceAdressen:
www.gourmet-report.de/artikel/345455/Mailand-Monaco-Cote-d-Azur-Genua-und-Florenz.html

Kochen mit Martina und Moritz

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Köstlich Kochen – Preiswert und schnell
Die beiden WDR-Fernsehköche Martina und Moritz werden den Beweis antreten, dass man mit wenig Aufwand und preiswert was Gutes auf den Tisch bringen kann. Sie behaupten: Es ist nicht wahr, dass gutes Essen teuer sein muss. Denn mit kleinem Budget sind durchaus köstliche Gerichte zuzubereiten. So servieren sie Risotto mit roten Linsen, es gibt scharfe Spaghetti mit Lauch, leckere Pasta mit weißen Bohnen und – passend zur Jahreszeit – ein Irish Stew, den herzhaften Eintopf mit Weißkohl und Lamm. Als Dessert präsentieren Martina und Moritz pfiffige glasierte Bananen. Dazu empfehlen sie wie gewohnt die jeweils passenden Getränke – auch Weine für durchaus kleines Geld.

Redaktion: Klaus Brock

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer: Köstlich Kochen – Preiswert und schnell – im WDR Fernsehen, Samstag, 01. Februar 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD

www.martinaundmoritz.wdr.de

Kochen mit Martina und Moritz

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Herzhafte Aufläufe – lecker und preiswert
Gutes Essen für wenig Geld. Heute geht es um Aufläufe: alles in eine Schüssel oder Form und ab in den Ofen damit. Nach einer Weile steht das Essen duftend vor einem. Einmal alles vorbereitet und man muss nur noch servieren. Das können auch ganz einfache Zutaten sein – genau richtig also, wenn nach den Festtagen nun Schmalhans Küchenmeister ist. Dass so ein Auflauf richtig gut schmecken und sogar elegant wirken kann, das beweisen die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz in der heutigen Sendung. Mit einem köstlich gefüllten Kartoffelauflauf aus sahnigem Püree oder – ebenfalls mit Kartoffelpüree – einem wunder bar mildem Chicoree-Auflauf. Die nächste Variante ist besonders stattlich: ein bildschöner Fleischtopf unter der Blätterteighaube. Aber auch der klassische Blumenkohlauflauf darf in dieser Jahreszeit nicht fehlen.

Redaktion: Klaus Brock

Herzhafte Aufläufe – lecker und preiswert – Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer zeigen Herzhafte Aufläufe – lecker und preiswert morgen im WDR Fernsehen, Samstag, 18. Januar 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD

www.martinaundmoritz.wdr.de

Free Float Car Share

Kennen Sie das? Sie kommen in Berlin am TXL an und nehmen sich ein Taxi zum Hotel Palace. Das kostet normalerweise vom Flughafen 16 -17 Euro. Ich habe die letzten fünf Male alles zwischen 20 und 37 Euro gehabt, nur nicht 16 oder 17 Euro. Berliner Taxifahrer sind nicht mehr wie früher, sondern probieren mit Umwegen oder erfundenen Zuschlägen mehr zu verdienen. Das nervt gewaltig!

Jetzt ist aber ein Inhaber eines deutsches Führerscheins nicht mehr auf Taxis angewiesen, sondern kann sein „eigenes“ Auto haben. Zumindest dann, wenn er es haben möchte. Überall in Berlin stehen Free Float Drive Now Autos. Nach dem man sich bei www.drive-now.com für 29 Euro angemeldet hat, muss man sich in einer Filiale seinen RFID Aufkleber abholen. Und sofort kann es losgehen.
Mit einer APP sucht man ein verfügbares Auto in der Nähe. Der eigene Standort und die Autos werden auf einem Stadtplan angezeigt. Jetzt clickt man auf ein Auto in der Nähe und bucht es. Nun hat man 15 Minuten zeit zum Auto zu laufen. Mit dem RFID Sticker, der auf den Führerschein geklebt ist, öffnet man das Auto und kann losfahren. Das Auto kostet 31 cents die Minute. Wenn man sein Ziel erreicht hat, parkt man das Auto und der nächste kann es sich mieten.

Das funktioniert prima und ist sagenhaft preiswert. Und man muss nicht mehr die betrügerischen Berliner Taxifahrer ertragen. Ach so, das Auto hat auch einen Navi. Einzig funktioniert die App nicht immer perfect und zeit nicht die eigene Position an, so das man sich auf der Karte suchen muss. Das sollte verbessert werden!

Ansonsten, ganz tolle Sache!
Drive now gibt es neben Berlin auch in Hamburg, München , Köln und Düsseldorf. In anderen Städten gibt es andere Services.

Noch ein Tipp: Wenn Sie mitmachen wollen und einen Freund kennen, bitte Sie diesem Ihnen eine Einladungsemail via sem System zu senden. Dann zahlen Sie nur 10 Euro für die Anmeldung und bekommen 15 Minuten gratis. Der Freund bekommt auch noch mal 30 Minuten gratis.

Die Gerüchteküche zum neuen Michelin

Christian Jürgens hat den dritten Stern bekommen. Und Sarah Henke den ersten!
Glückwünsche! (auch wenn es jetzt noch ein Gerücht ist!)
Ab 11 Uhr gibts alle News auf www.gourmet-report.de

Der Michelin Deutschland 2014 ist für 29,95 Euro online bestellbar unter ISBN (13) 978-2-06-718889-1 (portofrei in D)

Alle News zum Michelin 2014
Die ersten Gerüchte (sie waren wahr): www.gourmet-report.de/artikel/344778/Die-Geruechtekueche-zum-neuen-Michelin/
Unser Artikel zum Michelin 2014:
www.gourmet-report.de/artikel/344779/Guide-MICHELIN-Deutschland-2014/
Alle neuen Sterne: www.gourmet-report.de/artikel/344780/alle-neuen-Sterne-2014/
Alle gestrichenen Sterne: www.gourmet-report.de/artikel/344781/Gestrichenen-Sterne-2014/
Alle Sternerestaurants Deutschlands 2014:
www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Alle 451 Bib Gourmand Restaurants (gut & preiswert):
www.gourmet-report.com/artikel/344788/Bib-Gourmand-2014/

Das beste Sonnenschutzmittel

Sonnenschutzmittel: Die Besten sind besonders preiswert
Das beste Sonnenschutzmittel kommt von den Discountern und nicht aus der Parfümerie – das für 76 cents pro 100 ml wirkt besser als das für 18,30 Euro

Egal, ob Sonnenmilch, Spray oder Creme-Gel – für jedes Sonnenschutzmittel gilt: Nur viel hilft viel. Ein Erwachsener benötigt in etwa die Menge von drei Esslöffeln, um den versprochenen Lichtschutzfaktor (LSF) zu erreichen. Dass das großzügige Eincremen nicht zwangsläufig teuer kommen muss, zeigt ein aktueller Test in der Zeitschriften KONSUMENT und TEST. Manche Mittel vom Discounter schneiden deutlich besser ab als vergleichbare Markenprodukte. Geprüft wurden 16 Sonnenschutzmittel mit LSF 15, 20 und 25. Die Mehrheit (14 Mittel) wurde als „gut“ bewertet. Nur ein Produkt (Lavazon Sonnen-Öl Spray, LSF 20) hielt den angegebenen Sonnenschutzfaktor (UVB) nicht ein und bekam die Note „nicht zufriedenstellend“

17 von 19 der für den deutschen Markt getesteten Sonnenschutzmittel schneiden mit „Gut“ ab, im Preis unterscheiden sie sich aber deutlich: Pro 100 ml kosten sie zwischen 76 Cent und 18,30 €. Die besten im Test sind oft auch sehr preiswert und kommen fast alle von Discountern oder Drogeriemarktketten. Für die Stiftung Warentest war in erster Linie wichtig, dass die getesteten Sonnenschutzmittel mit den Schutzfaktoren 15, 20 und 25 den versprochenen UVB- und UVA-Schutz einhalten. Lavazon unterschritt ihn um mehr als 30 Prozent und bekam daher ein „Mangelhaft“.

Neben der beliebten Sonnenmilch prüften die Tester auch transparente Sprays, ein Ölspray und ein Creme-Gel. Im Sonnenschutz unterscheiden sich die Produkte kaum voneinander – abgesehen vom „mangelhaften“ Ölspray. Bei der Feuchtigkeitsanreicherung haben einige Sonnenmilchprodukte leicht die Nase vorn. Erfreulich ist, dass bei den getesteten Sonnenschutzmitteln die mikrobiologische Qualität in Ordnung ist. Auch an der Hautverträglichkeit gab es nichts auszusetzen.

Je nach Hauttyp wird ein unterschiedlicher Sonnenschutzfaktor benötigt. Doch ein hauttypgerechter Faktor allein reicht nicht aus. Die Sonnenschutzmittel müssen auch reichlich aufgetragen werden, um wie versprochen zu wirken. Außerdem sollte man sich mehrmals am Tag eincremen.

Der ausführliche Test Sonnenschutzmittel erschien in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist unter www.test.de/sonnenschutz kostenpflichtig abrufbar. Für Österreich www.konsument.at

Dagmar von Cramm Aldidente Diät 2.0

Dagmars Aldidente Diät 2.0

Dieses Buch sollte jeder Übergewichtige haben! Das Beste: Sie werden nicht nur schlank, sondern auch satt – Einfach, schnell und preiswert!

Abnehmen kann einfach und richtig lecker sein. Schon vor 13 Jahren wurde die Aldidente Diät deshalb zum Bestseller. Jetzt ist es Zeit für einen Reload! Die Autorin und Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm macht mit 50 Rezepte von Spargelstippe über magische Frühlingssuppe bis zum Wurstsalat und knapp 90 Varianten das Abspecken zum Vergnügen. Dreimal am Tag gibt’s was zu futtern – deshalb sind die Rezepte in Frühstück, kalte und warme Mahlzeit eingeteilt. Daneben gibt es Tipps zu Getränken und Fertiggerichten, werden Fragen beantwortet und eine Kalorientabelle für schlanke Aldiprodukte angehängt. Alle Zutaten gibt’s natürlich beim Discounter. Still und heimlich hat Aldi nämlich die schlanke Linie entdeckt. Das alles macht die Aldidente Diät noch einfacher – ganz ohne Küchenwaage und Kalorienrechner. Selbst, wer nicht jeden Tag kochen kann, kommt prima über die Runden. Ohne den Diäterfolg zu gefährden.

100 Seiten bei amazon als Taschenbuch 8,00 EUR oder als Kindle Edition für 4,80 EUR

http://dagmarvoncramm.de/de/buecher/dagmars-aldidente-diaet-20/