Schulessen mit Warnhinweis versehen

Undercover-Journalist Günter Wallraff sieht nach den jüngsten Enthüllungen in Schulküchen besonders die Kommunen in der Pflicht. Schulverpflegern rät er offen zu provokanten Aktionen. „Ich finde, man könnte Kommunen, Schulen und Eltern durchaus mit A-, B- und C-Standards beim Essen konfrontieren“, sagt Wallraff im Interview mit der Wirtschaftsfachzeitschrift gv-praxis (dfv Mediengruppe).

Der Preis für ein Essen nach Standard C würde zum Beispiel bei weit unter 3 Euro liegen. Zum Einsatz kämen hier überwiegend billige Fertigprodukte, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum zu Teil mehrfach verlängert werde – etwa durch tiefkühlen. „Hier sollte vielleicht ähnlich wie bei Zigaretten ein Warnhinweis draufstehen, wie beispielsweise „Essen auf eigene Gefahr“.“ Da würden Eltern ins Grübeln kommen, ist der Enthüllungsjournalist überzeugt.

Er ermutigt Schulverpfleger ausdrücklich, das Preisdumping offensiv anzusprechen und gegebenenfalls mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen zu untermauern. „Wenn bei Ausschreibungen am Ende trotz aller Qualitätsbekundungen immer nur der Allerbilligste den Zuschlag erhält, ist das ein Unding“, so Wallraff gegenüber gv-praxis. Schulverpfleger würden da automatisch in die Versuchung kommen, bestimmte Praktiken zuzulassen, wie etwa am Personal oder beim Einkauf zu sparen.

Doch Wallraff sieht gemeinsam mit RTL-Journalistin Stefanie Albrecht auch die Politik in der Pflicht, denn nicht alle Eltern können sich heute ein hochwertiges Essen zu einem adäquaten Preis für ihren Nachwuchs leisten. Neben bundesweiten Qualitätsstandards sehen die beiden deshalb höhere Subventionen für die Schulverpflegung als ein Mittel, das Mensaangebot langfristig zu verbessern. Einige Nachbarländer wie Norwegen würden hier bereits mit gutem Beispiel vorangehen.

Das „Team Wallraff“ hatte Anfang Juni mit seiner RTL-Reportage bundesweit für Entsetzen gesorgt. Aufgedeckt wurden unter anderem Missstände in Schulküchen. Das vollständige Interview mit Günter Wallraff und Stefanie Albrecht ist in Ausgabe 7-8/2015 der gv-praxis zu lesen.

Christian Sack

“Einer der authentischsten Kochkurse, die Südostasien zu bieten hat.“

Eines der Grand Hotels Kambodschas ist das Raffles Grand Hotel d’Angkor, das ganz besondere Kochlektionen anbietet. Zubereitet wird hier nach den alten Rezepten der königlichen Familie. In den frühen 30er-Jahren machte der kambodschanische König Father Norodom Sihanouk dem Hotel ein wahrscheinlich einzigartiges Geschenk: Er übergab dem Hotel Rezepte aus der Palastküche.

Die Rezepte wurden über Jahrzehnte hinweg gehütet wie ein Schatz und natürlich auch genutzt, um die beiden Royal Dynasty Menus, welche das Gourmet Restaurant des Raffles Grand Hotel d’Angkor anbietet, zu entwickeln. „Durch die turbulente Vergangenheit im Land sind so viele Kulturschätze Kambodschas verloren gegangen. Aber jetzt lassen wir die Khmer-Kultur für unsere Gäste wiederaufleben. Wir sehen es als unsere Pflicht, die traditionelle Khmer-Küche zu erhalten und so entstand die Idee, Kochkurse anzubieten”, erklärt General Manager Christian Sack.

Gemeinsam mit dem Chefkoch des Hotels suchen die Teilnehmer am Morgen auf den Märkten die Produkte aus, welche sie dann in der Küche nach königlicher Khmer-Tradition verarbeiten. Dabei werden jeweils Vorspeise, Suppe, Hauptgänge und Dessert vorbereitet. Der Kurs endet mit einem Lunch, bei dem die Teilnehmer ihre eigenen kulinarischen Kreationen testen – selbstverständlich serviert mit Wein aus dem Weinkeller des Hauses.

Das elegante Raffles Grand Hotel d’Angkor ist eines der originalen Grand Hotels in Asien. 1932 gebaut, bietet es seit jeher Unterkunft für die frühen Besucher des wunderschönen und mysteriösen Angkor und seinen nahe gelegenen Tempeln. www.raffles.com/siemreap

Woher kommt mein Fleisch?

Ab 2015 Kennzeichnung Pflicht

Esse ich Schweineschnitzel aus Polen oder Dänemark? Stammt mein Hähnchenfilet aus den Niederlanden oder aus Deutschland? Bisher konnten Verbraucher das anhand der Verpackung nicht nachvollziehen. Ab 1. April 2015 ändert sich das. Ab dann muss frisches verpacktes Fleisch von Schwein, Ziege, Schaf und Geflügel mit dem Ursprungsland gekennzeichnet sein. Für Rindfleisch gilt die Vorschrift bereits.

Diesen Vorschlägen zur Kennzeichnungspflicht stimmten die Experten im Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit der EU-Staaten am 5. Dezember 2013 zu, teilte die Europäische Kommission mit. Wurden die Tiere in verschiedenen Ländern aufgezogen und geschlachtet, muss das ebenfalls auf der Verpackung vermerkt sein. Die Kommission muss die Regeln noch formell beschließen. Damit setzt die EU Vorschriften der Lebensmittelinformations-Verordnung aus dem Jahr 2011 um.
Renate Kessen, www.aid.de

Christian Sack

Königliches Kochen im Raffles Grand Hotel d’Angkor – „Wir sehen es als unsere Pflicht, die traditionelle Khmer-Küche zu pflegen und zu erhalten und so entstand die Idee, kambodschanische Kochkurse anzubieten!“ Alle Kräuter und Gewürze kommen im Übrigen aus dem hoteleigenen Garten

Das Raffles Grand Hotel d’Angkor bietet ganz besondere Kochlektionen an. Gekocht wird hier nach den alten Rezepten der königlichen Familie. In den frühen 30er-Jahren machte der kambodschanische König Father Norodom Sihanouk dem Hotel ein wahrscheinlich einzigartiges Geschenk: Er übergab dem Hotel Rezepte aus der Palastküche.
Die Rezepte wurden über Jahrzehnte hinweg gehütet wie ein Schatz und natürlich auch genutzt, um die beiden Royal Dynasty Menus, welche das Gourmet Restaurant des Raffles Grand Hotel d’Angkor anbietet, zu entwickeln. „Durch die turbulente Vergangenheit im Land sind so viele Kulturschätze Kambodschas verloren gegangen. Aber jetzt lassen wir die Khmer-Kultur für unsere Gäste wiederaufleben. Wir sehen es als unsere Pflicht, die traditionelle Khmer-Küche zu pflegen und zu erhalten und so entstand die Idee, Kochkurse anzubieten”, so General Manager Christian Sack im Gourmet Report Gespräch.

Gemeinsam mit dem Chefkoch des Hotels suchen die Teilnehmer am Morgen auf den Märkten die Produkte aus, welche sie dann in der Küche nach königlicher Khmer-Tradition verarbeiten. Dabei werden jeweils Vorspeise, Suppe, Hauptgänge und Dessert vorbereitet. Der Kurs endet mit einem Lunch, bei dem die Teilnehmer ihre eigenen kulinarischen Kreationen testen – selbstverständlich serviert mit Wein aus dem Weinkeller des Hauses.

Die Küche des Königreichs Kambodscha ist bekannt dafür, dass die Speisen auf sehr feine und leichte Art zubereitet werden. Alle Produkte sind aufeinander abgestimmt. Es werden kleine Mengen verschiedener Zutaten benutzt, die auf milden Aromen und frischen Komponenten basieren. Reis ist nahezu ein heiliger Bestandteil der kambodschanischen Küche und wird am liebsten zu frischem Fisch und Schalentieren aus den Flüssen Mekong oder Tonlé Sap gegessen.

Die Gänge werden nach buddhistischen Regeln zubereitet. Eine typische Mahlzeit enthält Suppe, Salat, einen Fisch- und einen Fleisch-Gang, Gemüse und Reis. Das Dessert basiert häufig auf frischen Früchten und Kokosnuss. Es heisst, dass die königliche Familie eine kalte Reisspeise liebt, die in der Nacht zuvor zubereitet wird, dann nach draussen gestellt wird, damit der über Nacht entstehende Tau dem Reis eine besondere Note gibt. Am Morgen werden Jasminblüten hinzugegeben. .

Zum Schluss des Kurses erhält jeder Teilnehmer das Khmer-Kochbuch “Taste of Angkor” und selbstverständlich ein Zertifikat, welches die Teilnahme am königlichen Khmer-Kochkurs bestätigt.

Ab € 62 für Erwachsene | € 40 für Kinder

www.raffles.com/

Warum Gastronomen oft rot sehen

„Obwohl bei den Gästen aktuell eine hohe
Ausgehlust herrscht und die Erlöse während des letzten Jahres in der
Gastronomie um bis zu 10% gestiegen sind, befinden sich zahlreiche
Betriebe auf direktem Wege in die Kostenfalle,“ beobachtet Peter
Grander, BA, Consultant der con.os tourismus.consulting gmbh mit
Schwerpunkt Gastronomie. Die Gründe lassen sich dabei relativ einfach
nachvollziehen.

Grander: „Das tägliche gastronomische Engagement bereitet den
meisten Unternehmern mehr Freude als das überlebensnotwendige
Interesse an Kostenmanagement und Controlling. Der Blick auf die
Kostenstruktur ist absolute alltägliche Pflicht.“ Die meisten
Kosten-Todsünden sind zwar bekannt, aber noch ist das Bewusstsein für
die Steuerung und Planung bei vielen Unternehmern zu gering
ausgebildet.

Gastronomische Kostenfallen

Qualität basierend auf regionalen und biologischen Produkten wird
von Kunden mittlerweile meist vorausgesetzt. Die daraus
resultierenden hohen Einkaufskosten werden genauso wie die hohen
Mitarbeiterkosten jedoch bei der Kalkulation vielfach vernachlässigt.
Allzu oft orientiert sich die Preisgestaltung an den umliegenden
Mitbewerbern ohne die eigene Aufwandsstruktur zu beachten. Laufende
Kontrollen wie Warenkontrolle oder Inventur sind im Alltag kaum
vertreten.

Die con.os Gastro Controlling Tipps

„Je komplexer ein Gastronomiebetrieb wird, desto wichtiger ist
professionelles Controlling für fundierte Entscheidungen. Damit
können Kennzahlen- und Benchmarkvergleiche kontinuierlich vorgenommen
werden. Zu fördernde betriebliche Stärken und zu eliminierende
betriebliche Schwächen werden schonungslos transparent“, erläutert
Mag. Manuela Wiesinger, Consultant der con.os tourismus.consulting
gmbh mit Schwerpunkt Controlling den großen Nutzen.

1) Einführen von klaren Organisationsstrukturen und Prozessen
in der Warenwirtschaft

Kontinuierliches Gastro-Controlling erfordert ein exaktes,
elektronisches Erfassungssystem nach verkauften Produktgruppen und
-mengen.

2) Dauerhafte Planungs- und Steuerungsinstrumente, die in
Echtzeit ablesbar sind

Neben der Erstellung und Einhaltung von Qualitätsstandards wie
z.B. bei Rezepturen bedarf es der exakten Kosten- und Ertragsplanung,
Lagerhaltung, Kennzahlenvergleiche und umgehender Reaktion auf
Umsatzveränderungen, die auf eine schwindende Ertragsstruktur
hindeuten.

3) Aktives Personalmanagement

Die Gastronomie hängt zu 100 % von den agierenden verkaufenden und
produzierenden Mitarbeitern ab. Motiviertes Personal bedeutet
hervorragendes Service, passende Umsätze und damit akzeptable
Wareneinsätze.

4) Genaue ökonomische Abgrenzung der einzelnen Betriebsteile
zueinander

Bei so genannten „Multi-Unit-Betreibern“, also Gastronomen mit
mehreren Betriebsteilen unter einer gemeinsamen Führung, lohnt sich
eine exakte Abgrenzung der Erlöse und Aufwände im wahrsten Sinne des
Wortes. Nur so werden „Quersubventionen“ zwischen Betriebsteilen
sichtbar. Personal- und sonstige betriebliche Aufwände können genau
abgegrenzt werden.

Grander: „Wer die gastronomische Kür leben möchte, der muss zuerst
die Basis im Alltag schaffen. Die con.os tourismus.consulting
unterstützt Gastronomiebetriebe seit vielen Jahr bei der
erfolgreichen Erfüllung der Pflicht und an der alltäglichen
gastronomischen Basis.“

Berliner Hunde müssen sich versichern

Berlins Hundehalter in der Pflicht: Haftpflichtversicherung für alle
obligatorisch

Der Hund sei der beste Freund des Menschen, heißt
es. Doch manchmal trüben Schlagzeilen von gefährlichen oder gar
tödlichen Bissattacken das freundliche Image des Hundes. Inzwischen
haben deshalb die meisten Bundesländer Verordnungen und Gesetze
geschaffen, die die Bevölkerung schützen und den Opfern einen
ausreichenden Schadenersatz gewährleisten sollen. In Berlin ist jetzt
für jeden Hund Haftpflichtversicherungsschutz vorgeschrieben. Seit dem 1.
Januar 2010 an müssen Hundehalter nach dem Berliner „Gesetz über das
Halten und Führen von Hunden“ eine
Hundehalter-Haftpflichtversicherung haben. Bislang galt eine
Übergangsregelung für alle Hunde, die vor dem 1. Januar 2005
angeschafft worden waren.

In den meisten Bundesländern ist eine
Hundehalter-Haftpflichtversicherung, wenn auch in unterschiedlicher
Ausprägung, zwingend vorgeschrieben. In Hamburg und in Sachsen-Anhalt
gilt diese Pflicht wie in Berlin für alle Hunde. In anderen
Bundesländern müssen die Besitzer von gefährlichen Hunden oder
sogenannten Kampfhunden eine Versicherung nachweisen können. Als
gefährlich gelten Hunde, bei denen aufgrund rassenspezifischer
Merkmale oder Ausbildung von einer besonderen Aggressivität gegenüber
Menschen und Tieren ausgegangen werden muss, weil sie beispielsweise
bereits Menschen oder Vieh angegriffen haben. Zudem werden alle Hunde
bestimmter Rassen wie American Staffordshire Terrier, Staffordshire
Bullterrier oder Pit Bull Terrier als gefährlich eingestuft. Nur in
Mecklenburg-Vorpommern und in Thüringen gibt es keine
Versicherungspflicht für Hundehalter.

Unabhängig von den Regelungen der einzelnen Bundesländer ist ein
spezieller Haftpflichtschutz für jeden Hundehalter unverzichtbar:
Wird jemand durch einen Hundebiss verletzt oder entsteht ein
Sachschaden durch den Hund, muss der Besitzer des Hundes für den
Schaden gerade stehen – wenn nötig, mit seinem gesamten derzeitigen
und in Zukunft zu erwartenden Vermögen.

Die Deckung einer Privathaftpflichtversicherung allein reicht
aber nicht aus. Versicherungsschutz für Schäden, die ein Hund
verursacht, muss gesondert in einer
Hundehalter-Haftpflichtversicherung vereinbart werden. Der erhoffte
Effekt des Opferschutzes durch diese Versicherung ist allerdings
begrenzt – sind doch in den meisten Fällen Familienmitglieder
betroffen. Sie sind durch ihre Hunderhalter-Haftpflichtversicherung
zwar gegen Ansprüche Anderer im Falle eines vom Hund der Familie
verursachten Schaden geschützt. Bei Verletzungen durch den eigenen
Hund gibt es keinen Versicherungsschutz aus dieser Versicherung –
hier kann nur eine private Unfallversicherung helfen.

Bisse vermeiden

Etwa 30 000 bis 50 000 Bissverletzungen werden jährlich in
Deutschland ärztlich behandelt. Fachleute gehen von einer erheblichen
Dunkelziffer aus, da die Hälfte aller Bissverletzungen ohne
medizinische Versorgung bleibt. Weit mehr als die Hälfte der
Betroffenen – unterschiedliche Quellen sprechen von 50 bis 75 Prozent
– sind Kinder. Folge der Hundebisse sind oft schwere Verletzungen und
Knochenbrüche. Besonders häufig kommt es bei kleineren Kindern zu
Schädelverletzungen. Meist sind Hände und Arme, Nacken, Kopf und
Gesicht betroffen. Um Bissunfälle zu vermeiden, empfehlen Fachleute,
im Umgang mit fremden und mit den eigenen Hunden folgende Regeln zu
beachten werden.

– Vorsichtig nähern! Am besten nähert man sich einem Hund mit
ruhigen Bewegungen von vorne und gibt ihm die Gelegenheit, selbst
Kontakt aufzunehmen und zu schnuppern. Ein fremder Hund sollte nur
berührt werden, wenn sein Besitzer einverstanden ist. Mit Hunden
hinter einem Zaun oder in einem Auto sollte der Kontakt vermieden
werden. Der Hund deutet dies meist als Eindringen in sein Revier und
reagiert aggressiv.

– Kleinkinder nie allein mit dem Hund lassen. Ungeschickte
Bewegungen beim Spielen könnte der Hund missverstehen, das Kind
umwerfen oder gar beißen. Um diese Konfliktsituationen rechtzeitig zu
entschärfen und auszugleichen sollten immer Erwachsene anwesend sein.

– Den Hund niemals ärgern. Hunde sind sensible,
schmerzempfindliche Wesen. Schwanz, Augen, Ohren; Maul und Nase
sollten nicht gezogen oder angefasst werden.

– Nicht beim Essen stören. Gerade, wenn es ums Fressen geht,
versteht mancher Hund keinen Spaß. Nur der „ranghöhere Boss“ der
Familie darf ungestraft den Fressnapf wegnehmen. Jüngere Kinder
sollten Abstand halten.

– Nicht direkt in die Augen schauen. Längerer direkter
Blickkontakt wird vom Hund als Bedrohung oder Herausforderung
aufgefasst.

– Vorsicht bei Welpen! Eine Hündin, die Welpen mit sich führt,
sollte in Ruhe gelassen werden. Das gleiche gilt für die jungen
Hunde.

– Vorsicht beim Spielen. Spielerische Raufereien mit dem Hund
sollten größeren Kindern und Erwachsenen vorbehalten bleiben, die
bereits ein Gefühl für die Körpersprache und Verhalten der Vierbeiner
entwickelt haben. Das spielerische Anspringen sollten Hundehalter
ihrem tierischen Freund abgewöhnen. Für kleine Kinder bedeutet diese
ungestüme Annäherung zumindest Sturzgefahr. Vor allem junge Hunde
beißen oft spielerisch zu.

– Wenn Hunde raufen: Nicht einmischen! Spielerische Raufereinen
zwischen Hunden gehen oftmals mit Knurren und heftigem Balgen einher.
Menschen sollten in solche Kämpfe nicht eingreifen. Findet ein
ernster Kampf statt, gelingt es oft nur erfahrenen Hundeführern, ihre
Hunde zu trennen, ohne eigene Verletzungen zu riskieren.

– Niemals weglaufen! Der Hund sieht darin eine Flucht oder
Aufforderung zum Spiel und folgt in wilden Sprüngen.

Was tun nach einem Hundebiss?

Hat ein Hund zugebissen und eine Person verletzt, muss diese
umgehend ärztlich versorgt werden. Die Wunde muss behandelt, einer
Infektion vorgebeugt werden. Ist ein Mensch durch einen Hundebiss
verletzt worden, sollten dies beim örtlichen Veterinäramt oder bei
der Polizei angezeigt werden.

Ryanair erinnert an Ausweis-Pflicht

Führerscheine sind bald keine Alternative mehr:

Ryanair erinnert an Ausweis-Pflicht

Ab 1.Oktober 2009 zwingend erforderlich

Ryanair erinnert daran, dass ab Donnerstag kommender Woche, 1. Oktober 2009, ein Check-In für ihre Flüge nur noch einem gültigen, vom jeweiligen Heimatland ausgegebenen Reisepass* oder Personalausweis* möglich ist.

Bislang war es in einigen Ländern möglich, mittels eines Führerscheins als Identifizierungsnachweis vor allem für Inlandsflüge von Ryanair einzuchecken. In Zusammenhang mit der Umstellung auf 100 Prozent Web-Check-In ist diese Alternative nicht mehr gegeben.

Reisende, die ohne gültige Ausweispapiere am Flughafen erscheinen, werden – da darauf ausdrücklich im Buchungsvorgang hingewiesen wird und der Kunde vor dem Buchen den Konditionen zustimmen muss – nicht befördert.

Ryanairs Head of Communications, Stephen McNamara, ergänzt:

“Wir rufen unsere Passagiere auf, sich unbedingt um gültige Ausweispapiere zu kümmern. Wir haben mit der Reduktion auf die offiziellen Ausweispapiere damit auch den Identifizierungsnachweis im Kundensinne vereinfacht.

Ryanair bittet daher um Verständnis, das ab dem kommenden 1. Oktober – im Zusammenhang mit der gänzlichen Umstellung auf 100 Prozent Web-Check-In – keine Ausnahmen mehr möglich sind. Ohne Reisepass oder EU-Personalausweis wird keine Beförderung mehr möglich sein

Flugtickets preiswert zu buchen bei Opodo

Berlin feiert 20 Jahre Mauerfall

Berlin feiert 20 Jahre Mauerfall – ein Besuch der Hauptstadt ist dieses Jahr
Pflicht

Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin! Der Fall der Berliner
Mauer und die Friedliche Revolution jähren sich in diesem Jahr zum 20. Mal. Ein Trip in die
Hauptstadt ist dieses Jahr Pflicht. Mit dem Themenjahr „20 Jahre Mauerfall – 20 Jahre Berlin
im Wandel“ erinnert die Stadt an das historische Ereignis. „Berlins berühmtestes Bauwerk“
steht schon lange nicht mehr, dennoch begeben sich viele Berliner und Besucher aus aller
Welt auf die Suche nach den Spuren der Deutsch-Deutschen Grenze. Beste Unterstützung
hierbei bieten die neuen Reiseführer von MERIAN für Navis von TomTom und Garmin.

Alle wichtigen Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Hotels und vieles mehr
sind digital abrufbar. Der MERIAN scout Berlin ReiseGuide ist für 19,99 Euro erhältlich.

Berlin vom Wasser aus entdecken: Eine der schönsten und bequemsten Arten die Metropole
und das Umland kennenzulernen. Die Schiffe verkehren auf der Spree und der Havel, vielen
Kanälen und unzähligen Seen. Die Dampferfahrt macht hungrig? Der neue MERIAN scout
ReiseGuide für Berlin empfiehlt beispielsweise das Restaurant „Schwangere Auster“. Hier
wird „Genuss am Fluss“ geboten: Das Restaurant mit großer Panorama-Terrasse liegt direkt
an der Spree. Neben der Kategorie Essen und Trinken hält der MERIAN scout ReiseGuide
ausgewählte Empfehlungen aus der MERIAN-Redaktion zu Sehenswürdigkeiten, Hotels,
Shopping, Abendprogramm sowie Sport und Freizeit bereit. Zahlreiche ansprechende Bilder
dienen der schnellen Orientierung und vermitteln einen ersten Eindruck des Reiseziels.
Weitere Reise- und ThemenGuides für Deutschland, Österreich und die Schweiz sind im
Internet unter www.guides.merianscout.de erhältlich.

MERIAN scout bietet die ReiseGuides auch für das iPhone, den iPod touch und den
Reisebegleiter MERIAN scout NAVIGATOR an. Mehr Informationen unter
www.merianscout.de

Königliches Vergnügen beim Pferderennen in Ascot

Erschwinglicher Luxus:

Königliches Vergnügen beim Pferderennen in Ascot

In diesem Jahr findet das traditionsreiche Sehen und gesehen werden vom 16. bis zum 20. Juni statt. Sehen kann man vor allem die britische Königsfamilie, die an allen fünf Tagen das berühmte Pferderennen in Ascot in fast 300-jähriger Tradition verfolgt.

Nicht weniger traditionsreich sind die ausgefallenen Hüte der Damen, die besonders auf der erst kürzlich umgebauten Haupttribüne gern gesehen werden. Hier herrscht übrigens auch die Pflicht, festliche Kleidung zu tragen. Von dieser Pflicht befreit ist man nur im Silver Ring, doch auch hier gilt: Kleider machen Leute. Und das besonders zum eigentlichen Highlight des Spektakels, dem Ladies‘ Day am 18. Juni.

Von den beiden Tribünen aus lassen sich der Einzug der Königsfamilie sowie das Wettrennen der Pferde beobachten.

Tickets für dieses Event gibt es ab 16 € pro Tag (Silver Ring) oder 52 € pro Tag (Haupttribüne) bei www.visitbritaindirect.de

Weitere Informationen gibt es auf www.visitbritain.de

Stiftung Warentest – Autokindersitze

Autokindersitze

Drei sind „mangelhaft“

Autokindersitze sind Pflicht für Kinder bis zwölf Jahren oder bis zu einer Größe von 1,50 Metern – aber längst nicht jeder Sitz ist auch sicher. Das zeigt der Test von 22 Autokindersitzen, den die Stiftung Warentest in der Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift test veröffentlicht. Drei Modelle waren in der Unfallsicherheit und damit auch im Gesamturteil „mangelhaft“: IWH Babymax und Megamax, jeweils mit Isofixbasis, sowie der Sypo 01/02.

Es gab aber auch eine Reihe „guter“ Produkte. Bei den getesteten Babyschalen für ein Höchstgewicht von 13 Kilogramm zeigte sich, dass nicht die Art der Befestigung entscheidend für die Sicherheit ist, sondern eine stimmige Gesamtkonstruktion. So konnte bei der Babyschale Römer Baby Safe Plus nur die Version mit gegurteter Basis mit rundum „guter“ Unfallsicherheit überzeugen. Klassisch mit dem Autogurt befestigt wird die ebenfalls „gute“ Cybex Aton – mit 129 Euro auch eine der preisgünstigsten Babyschalen im Test.

Universeller, weil für Kinder von der Geburt bis 18 Kilo geeignet, ist der rückwärts gerichtete HTS Besafe iZi Kid X1 Isofix. Dieser Sitz ist mit einem Preis ab 450 Euro aber auch der teuerste im Test. Er passt außerdem nicht in jedes Auto und benötigt ein Fahrzeug mit Isofix-Steckverbindung auf der Rücksitzbank.

Bei den Sitzen für Kinder von 15 bis 36 Kilo punktete der nur 150 Euro teure Cybex Solution X-Fix mit der besten Sicherheit. Alle Modelle, die gleich drei Gewichtsklassen – von 9 bis 36 Kilo – umfassen, hatten hingegen Sicherheitsdefizite.

Einzelbewertungen aller geprüften Sitze, viele Tipps und Hinweise zu den Befestigungssystemen, sowie eine Liste der noch erhältlichen „sehr guten“ und „guten“ Kindersitze aus älteren Tests der Stiftung Warentest finden sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de